Schweiz
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ZUR MELDUNG, DASS DIE GRUPPIERUNG „GENERATION GRUNDEINKOMMEN“ KEINEN KAEUFER FUER DIE ACHT MILLIONEN FUENFRAEPPLER GEFUNDEN HAT, STELLEN WIR IHNEN AM SAMSTAG, 26. JULI 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -   Acht Millionen Fuenfrappenstuecke werden ausgepackt im Safe der ehemaligen Schweizerischen Volksbank in Basel am Dienstag, 1. Oktober 2013. Die Generation Grundeinkommen hat mit 75 Leuten innert 400 Stunden die Fuenfrappenstuecke aus ihren 160'000 Papierrollen ausgepackt. Die 15 Tonnen Muenzen werden am 4. Oktober zur Einreichung der

Initiatoren der Schweizer Grundeinkommens-Abstimmung. Bild: KEYSTONE

64 Prozent dafür! Dürften EU-Bürger über das BGE abstimmen, würde es wohl eingeführt

Die Schweizer entscheiden am 5. Juni über ein bedingungsloses Grundeinkommen. In einer Umfrage wurden auch EU-Bürger dazu befragt. Mit überraschendem Resultat.

Florian Diekmann



Ein Artikel von

Spiegel Online

Führt die Schweiz ein bedingungsloses Grundeinkommen ein? Am 5. Juni stimmen die Eidgenossen darüber ab, die Briefwahl läuft bereits. Laut Umfragen dürfte die Initiative die Mehrheit klar verfehlen; mit rund 25 Prozent Zustimmung steuert sie aber immerhin auf einen Achtungserfolg zu.

Würden die Bürger der EU darüber abstimmen, fiele das Ergebnis möglicherweise deutlich anders aus: 64 Prozent würden bei einem Referendum sicher oder wahrscheinlich für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens stimmen. Nur 24 Prozent würden sicher oder wahrscheinlich dagegen stimmen. Und zwölf Prozent würden überhaupt nicht wählen gehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Dalia Research unter zehntausend Bürgern aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten, die Spiegel Online vorab vorliegt.

Zweidrittel-Mehrheit für Grundeinkommen in der EU

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Anteil der Befragten, die derzeit in einer Volksabstimmung «für» oder «wahrscheinlich für» bzw. «gegen» oder «wahrscheinlich gegen» die Einführung eines Grundeinkommens stimmen würden, in Prozent.
spiegel online

Beauftragt wurde die Umfrage vom Thinktank Neopolis Network, in dem auch Grundeinkommensaktivisten wie Philip Kovce Mitglied sind.

Die Zustimmung zu einem bedingungslosen Grundeinkommen lag in allen sechs grossen EU-Ländern klar über der 50-Prozent-Marke. Am höchsten war sie in Spanien mit 71 Prozent, am geringsten in Frankreich mit 58 Prozent. In Deutschland sprachen sich 63 Prozent der Befragten dafür aus.

Mehrheit in allen grossen EU-Staaten

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Anteil der Befragten, die derzeit in einer Volksabstimmung «für» oder «wahrscheinlich für» die Einführung eines Grundeinkommens stimmen würden, in Prozent. spiegel online

Auf den ersten Blick überrascht das Ergebnis, vor allem im Vergleich zur Stimmung in der Schweiz. Eine Erklärung könnte möglicherweise in dem konkreten Konzept für ein Grundeinkommen liegen, das den Befragten vorgelegt wurde. Denn 17 Prozent gaben an, noch nie von der Idee des Grundeinkommens gehört zu haben, weitere 25 Prozent hatten bislang wenig davon mitbekommen.

Welche Wirkung aber ein Grundeinkommen für den Einzelnen und die Volkswirtschaft entfaltet, hängt stark davon ab, wie hoch es ist und wie es finanziert wird.

Umfrage

Wie stimmst du am 5. Juni beim bedingungslosen Grundeinkommen?

  • Abstimmen

312,044 Votes zu: Wie stimmst du am 5. Juni beim bedingungslosen Grundeinkommen?

  • 99%Ich stimme Ja.
  • 1%Ich sage Nein.
  • 0%Ich kann nicht stimmen, würde aber Ja sagen.
  • 0%Ich darf nicht abstimmen, würde das BGE aber ablehnen.
  • 0%Weiss nicht.

In der Schweiz lässt der Referendumstext zwar beide Fragen explizit offen. Die Initiatoren machen aber keinen Hehl daraus, dass sie 2500 Franken für angemessen halten – in Deutschland entspräche das ungefähr 1500 Euro. Damit vertreten sie ein humanistisches Modell, das vom Zwang befreit, für Geld arbeiten zu müssen, ohne sich allzu sehr einschränken zu müssen. Der Gegensatz dazu ist das neoliberale Modell, das eher einer Art Hartz IV ohne Bedürftigkeitsprüfung entspricht – und bei dem sich die Frage der Finanzierbarkeit weitaus weniger stellt.

Stark nach diesem neoliberalen Modell klingt die Definition für die Teilnehmer der EU-weiten Umfrage: Ein Grundeinkommen «ersetzt andere Sozialversicherungsleistungen und ist hoch genug, um alle Grundbedürfnisse (Nahrung, Haushalt etc.) zu decken.» Für viele Befragte dürften das keine überzogenen Ansprüche sein – in Europa ist es ohnehin Konsens, niemanden verhungern zu lassen.

Arbeiten trotz Grundeinkommen

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Anteil der Antworten auf die Frage nach der wahrscheinlichsten Auswirkung auf die persönliche berufliche Planung, in Prozent.
spiegel online

Nur eine kleine Minderheit der EU-Bürger – vier Prozent – würde der Umfrage zufolge denn auch aufhören zu arbeiten, wenn ein Grundeinkommen eingeführt würde. Weitere sieben Prozent gaben an, weniger arbeiten zu wollen, immerhin 15 Prozent würden mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Mit 34 Prozent antworteten allerdings die meisten Befragten, dass sie auch bei einem Grundeinkommen weiter so arbeiten würden wie bisher.

Am stärksten für ein bedingungsloses Grundeinkommen spricht für die EU-Bürger, dass es von finanziellen Existenzängsten befreit – 40 Prozent fanden dieses Argument überzeugend. 31 Prozent glauben, dass es mehr Chancengleichheit schaffen könnte.

Grundeinkommen: Pro-Argumente

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Anteil der Befragten, die folgende Argumente für ein Grundeinkommen überzeugend fanden, in Prozent (Mehrfachnennung möglich).
spiegel online

Auch die EU-Umfrage bestätigt einen Befund, der bereits in früheren Befragungen zutage trat: Zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung klafft offenbar eine grosse Lücke. Während nur vier Prozent aufhören würden zu arbeiten, fürchten mehr als viermal so viele – 43 Prozent –, dass sich ihre Mitmenschen auf die faule Haut legen könnten.

Mit 34 Prozent besteht aus Sicht von etwa einem Drittel der befragten EU-Bürger die Gefahr, dass ein Grundeinkommen Ausländer in ihr Land locken könnte, die es nur auf diese Absicherung abgesehen hätten. Etwas weniger (32 Prozent) halten ein Grundeinkommen für nicht finanzierbar. Nur rund ein Fünftel stört sich an der vermeintlichen Aufhebung des Leistungsprinzips – also an der Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens.

Grundeinkommen: Gegen-Argumente

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Anteil der Befragten, die folgende Argumente gegen ein Grundeinkommen überzeugend fanden, in Prozent (Mehrfachnennung möglich). spiegel online

Dalia Research befragte Zehntausend EU-Bürger im April 2016 im Zuge der regelmässigen, repräsentativen e28-Umfrage, die unter anderem auch von der Bertelsmann-Stiftung verwendet wird. Das Marktforschungsinstitut lässt die Befragten per Smartphone abstimmen – hierin liegt auch die einzige Einschränkung der Teilnehmerauswahl. Die Auswahl wird aber weder durch Gratifikationen verfälscht noch wird den Teilnehmern vorab das Thema der Befragung mitgeteilt.

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.05.2016 21:47
    Highlight Highlight "Dürften EU-Bürger über das BGE abstimmen, würde es wohl eingeführt."

    Wenn wir Schweizer EU-Bürger wären, dürften wir nicht über das BGE abstimmen. Könnt ihr euch das vorstellen, liebe Schweizer? Ich nicht. Das ist einer der Gründe, warum wir Schweizer nie in die EU gehen dürfen.
    • andersen 21.05.2016 22:29
      Highlight Highlight Um diplomatische Beziehungen aufrechtzuhalten, soll man nicht Hetzerei über die Landesgrenzen betrieben.
      Wenn die Schweiz über der BGE abstimmt oder sonst noch was, wem juckt es?

      :-)

    • andersen 21.05.2016 22:45
      Highlight Highlight Nun, lieber Spooky Red, vielleicht ist die Welt nun Mal mehr komplex als man denkt, die man mit einfachen Parolen mit Ja und Nein beantworten wird, in Statt wirklich die Fragen beantworten, die mit Ja und Nein nun Mal wichtig wäre.

      Nochmals, wieso sind der BGE nicht mit Bedingungen und Verpflichtungen geknüpft?
    • Spooky 22.05.2016 00:42
      Highlight Highlight @andersen
      Weil jeder Mensch das Recht hat zu leben, ob faul oder fleissig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 21.05.2016 20:39
    Highlight Highlight Was wissen die Schweizer über die EU-Bürger und EU-Mitglieder?
    Ziemlich wenig.
    Aber, dass tut nicht zur Sache.
    Eine paar Fragen habe ich trotzdem:

    Wie stellen die Schweizer ein BGE vor, die ohne Bedingungen und Verpflichtungen geknüpft sind?

    Wie soll das funktionieren?
    Und, wie ist es zur Ende gedacht?
    • rodolofo 22.05.2016 06:40
      Highlight Highlight Die Sache mit dem BGE ist noch lange nicht "zu Ende gedacht". Aber wir sollten auch nicht ewig lange hin und her überlegen, sondern auch beherzt etwas tun!
      Das BGE kann in seiner Umsetzung auch sehr langsam und vorsichtig eingeführt werden, mit zahlreichen Pilotversuchen.
      Die Grundidee ist die:
      Ein Mitglied der Gesellschaft, das sich bedingungslos geliebt fühlt (was die Grundversorgung angeht), entfaltet eine enorme Lebenskraft und Kreativität!
      Das sehe ich bei Kindern, die in herzlichen Familien aufwachsen. Solche Familien geben ihren Kindern einen "seelischen Boden", der sehr fruchtbar ist!
  • AskLee 21.05.2016 17:28
    Highlight Highlight Nie war der Zeitpunkt besser ja zu stimmen als jetzt.
    Nur Mut
    ...und ja es ist gut finanzierbar.

  • SwissGTO 21.05.2016 15:12
    Highlight Highlight Die meisten Ausländer die sich nicht damit beschäftigen denken aber auch, dass das BGE zusätzlich zum Lohn ausbezahlt wird.
    • AskLee 21.05.2016 17:30
      Highlight Highlight -.- gilt bei Schweizern ebenso
  • The Destiny // Team Telegram 21.05.2016 14:54
    Highlight Highlight Seltsamer Wechselkurs oder wie ist das berechnet ?

    "dass sie 2500 Franken für angemessen halten - in Deutschland entspräche das ungefähr 1500 Euro. Damit vertreten sie ein humanistisches Modell"
    • _kokolorix 21.05.2016 15:13
      Highlight Highlight Die Lebenskosten in Deutschland sind wesentlich niedriger als bei uns
    • Madison Pierce 21.05.2016 15:22
      Highlight Highlight Wahrscheinlich gleiche Kaufkraft.
    • andersen 21.05.2016 20:47
      Highlight Highlight Die nordische Länder ist wirtschaftlich sehr stabil, incl. Deutschland.
      Ich denke nicht, dass ein BGI der Brutto-Sozial-Produkt erhöhen wird, ohne ein BGI funktioniert in dieser Länder ausgezeichnet, aber auch weil die Reichen zur Kasse gebeten wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Binder 21.05.2016 13:37
    Highlight Highlight Die mittlerweile asoziale neoliberale Indoktrination ist vermutlich nirgends ähnlich mächtig wie in der Schweiz. Es ist grotesk, anzunehmen, das mit der Realisierung des BGE beauftragte mehrheitlich bürgerliche Parlament würde dies derart tun, dass es der Wirtschaft nicht nutzen würde.
    • Thomas Binder 21.05.2016 13:55
      Highlight Highlight Rainer Mausfeld ist immer wieder meine Empfehlung, selbstverständlich fast nur zu lesen in nicht neoliberalen PRopagandamedien:

      https://deutsch.rt.com/meinung/36435-interview-mit-rainer-mausfeld-neoliberale/
    • JohnDoe 21.05.2016 15:18
      Highlight Highlight Genau deshalb hoffe ich auf eine Ablehnung, lege aber trotzdem ein JA ein. Nicht das BGE ist schlecht aber die Bonzen und Wirtschäftler würden dies bestimmt zu ihren Gunsten designen
    • Thomas Binder 21.05.2016 16:02
      Highlight Highlight Man kann das BGE derzeit durchaus ablehnen aus Angst, das ja nicht mehr bürgerliche sondern (neo)feudale Parlament würde dieses asozial ausgestalten. Ich denke einfach, es ist besser dieses nun lange und über Jahre gut überlegt einzuführen als quasi über Nacht bei ziemlich plötzlich einsetzender Massenarbeitslosigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 21.05.2016 13:04
    Highlight Highlight "12% würden nicht Stimmen gehen." ?
    In der Regel sind es über 50% die dann nicht Wählen/Abstimmen gehen.
    • SanVilano 21.05.2016 13:43
      Highlight Highlight Watson-Umfragen sind ja immer so unglaublich repräsentativ...vor allem jene mit einer Antwort ;D
  • bernhardmat 21.05.2016 13:02
    Highlight Highlight Das Ausland wird sich über die Schweiz kaputtlachen, wie es das heute noch tut, wegen der verspäteten Einführung der AHV, des Frauenstimmrechts und wegen dem Nein für sechs Wochen Ferien.
    • Hölzig 21.05.2016 14:44
      Highlight Highlight So sollen sie doch lachen...immerhin tragen wir auch die Verantwortung unserer Entscheide, womit die EU-Bürger aus Mangel am Demokratieverständnis Mühe hätten..
    • Bowell 21.05.2016 16:00
      Highlight Highlight Wer zuletzt lacht, ...;)!
    • rodolofo 21.05.2016 17:38
      Highlight Highlight
      Die angeblich so freiheitsliebenden SchweizerInnen denken untertänig "vom Chef her".
      Was würde der Chef gut finden?
      Dass ich 6 statt 4 Wochen Ferien mache?
      Sicher nicht!
      Dass Väter nach der Geburt ihres Kindes einen Vaterschaftsurlaub erhalten?
      Sicher nicht!
      Dass die Angestellten im Falle von Stellenverlust Arbeitslosengeld beziehen können?
      Nur möglichst kurz und mit rigoroser Kontrolle!
      Ein existenzsicherndes Grundeinkommen?
      Vergiss es!
      Das würde dem Chef gar nicht gefallen!
      Der Chef muss möglichst reich werden, damit er sich vor seinen amerikanischen Chef-Kollegen nicht zu schämen braucht!
  • LILA2000 21.05.2016 12:50
    Highlight Highlight Die ganze Abstimmung ist eine Farce. Die Idee ist sicher gut, aber die Lösungen dazu völlig offen. Jeder stellt sich was anderes dazu vor und wird nachher enttäuscht sein weil es anders ist als er es gemeint hat. Da muss doch viel konkreter sein um darüber abzustimmen zu können. Das ist ja wie wenn ich eine Initiative starte "länger Leben für alle". Das wollen ja wohl auch die meisten, aber alle auf verschiedenen Wegen. Über Sport, medizinische Überwachung, Meditation, Ernährung, Genmanipulation bis zu künstlichen Teile oder was auch immer.
  • John Smith 21.05.2016 12:33
    Highlight Highlight Die Leute in der EU haben halt nicht die politische Reife die es braucht um bei nationalen Sachabstimmungen richtige Entscheidungen zu fällen.
    • _kokolorix 21.05.2016 15:16
      Highlight Highlight Die Schweizer sind ja soo reif. Minarett und Ausschaffungsinitiative waren auf jeden Fall keine Glanzleistung
    • andersen 22.05.2016 23:21
      Highlight Highlight John Smith

      Die Schweiz hat viele Abstimmungen, wahrscheinlich,weil die Menschen nicht zufrieden sind.

      Die Europäer lebt nach der Motto:

      We don't worry about the Future, we welcome it, ich wünsche viel Spass!
  • biancoblu 21.05.2016 12:27
    Highlight Highlight Es gibt zu viele Unbekannte. Meine Meinung: Lassen wir Finnland und andere mal testen, ziehen die richtigen Schlüsse daraus und führen es dann ein, wenns funktioniert. Ich finde, die Schweiz ist der falsche Ort für eine Übung.
  • Humbolt 21.05.2016 11:56
    Highlight Highlight Meine Schlussfolgerung daraus: Wenns jetzt nicht klappt bei uns, müssen wir also nur noch ca. 20 Jahre warten bis wir auf dem Niveau der EU sind und dann werden es die Leute mit Kusshand nehmen wollen.

    Schade das wir nicht einmal etwas präventiv machen können. Zu oft müssen wir zu erst auf die Nase fallen, bevor wir realisieren, dass es doch schlauer gewesen wäre zu Beginn die Schuhe zu binden.

    Wir sollten diese Umfrage als Mahnung ernst nehmen, solange wir noch ein hohes Niveau haben. Denn keines dieser Länder könnte ein BGE umsetzen, wir dagegen können es, noch.
    • samara 21.05.2016 12:34
      Highlight Highlight Jedes Land wird ein BGE umsetzten können.
  • Crecas 21.05.2016 11:47
    Highlight Highlight Ich finde das Resultat der Umfrage gar nicht überraschend. Man muss sich ja nur die Arbeitsmarktgesetzte und die Wirtschaft dieser Staaten ansehen. Die Schweiz tickt halt anders und hat - was die Gesetzmässigkeiten der Wirtschaft betrifft - ein besseres Allgemeinverständnis. Vor allem aber geht es der Schweiz besser und darum will Herr und Frau Schweizer das Erfolgsmodell nicht gefährden.

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