Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Haushalte spüren nichts von der Krise in Europa

14.07.15, 11:47 14.07.15, 13:42


Die Krise in Europa hat in den Budgets der Schweizer Haushalte in den letzten Jahren kaum Spuren hinterlassen. Dank höheren Einkommen und rückläufigen Konsumausgaben konnten sie sogar mehr auf die hohe Kante legen.

Nach Abzug der obligatorischen Ausgaben wie Steuern und Krankenkassenprämien standen den Haushalten 2013 durchschnittlich 7130 Franken zur Verfügung. Das sind 670 Franken mehr als 2008, wie eine am Dienstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte Erhebung zeigt.

Viele Rentnerhaushalte haben weniger als 5000 Franken zur Verfügung

Der Sparbetrag, den die Haushalte auf die Seite legen können, stieg im gleichen Zeitraum um rund 300 auf gut 1300 Franken. «Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Wirtschaftskrise in Europa ohne Delle an den Haushalten vorbeigegangen», fasst Ueli Oetliker vom BFS die Ergebnisse zusammen.

Bei den untersten Einkommensklassen blieb allerdings auch 2013 nichts zum Sparen übrig. Haushalte, die mit weniger als 5000 Franken brutto auskommen mussten, gaben oft mehr Geld aus, als sie einnahmen. Dies steht laut BFS nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem hohen Anteil von Rentnerhaushalten (55 Prozent) in dieser Gruppe. (whr/sda)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Abweisende Vegetarier, skeptische Metzger – das Laborfleisch hat fast keine Freunde

Die Nachricht machte am Dienstagmorgen schnell die Runde. Die Coop Tochter Bell Food Group investiert in kultiviertes Rindfleisch. Mit rund 2.3 Millionen Franken beteiligt sich der Schweizer Fleischproduzent am holländischen Start-up Mosa Meat, das bereits seit Jahren am Fleisch tüftelt, das kein Leben auf dem Gewissen hat. Am Fleisch, das die ganze Branche auf den Kopf stellen könnte.

Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF winkt ab. «Wir sehen mittelfristig keine Bedrohung für die …

Artikel lesen