Schweiz

Das günstigste Haus der Schweiz – und 9 weitere Fakten zum Thema Wohneigentum

13.10.16, 17:01

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Verglichen mit anderen Ländern ist die Wohneigentums-Quote in der Schweiz noch immer klein, allerdings nimmt sie seit den 1970er-Jahren stetig zu. Wo sind Wohnungen und Häuser am teuersten? Wo gibt es noch erschwingliche Objekte zu kaufen? Welche Rolle spielen Zinsen und wie sieht die Preisentwicklung aus? Ein Überblick in 10 Grafiken:

Die Schweiz ist ein Volk von Mietern ...

Mieter: 2.1 Millionen Haushalte
Eigentümer: 1.3 Millionen Haushalte
grafik. watson; daten: bundesamt für statistik

... vor allem im internationalen Vergleich ...

Hauseigentümer-Anteil in Prozent. grafik: watson; daten: oecd (2004)

... doch der Anteil der Hauseigentümer steigt ...

Haben Sie vor, in den nächsten 10 Jahren ein Eigenheim in der Schweiz zu kaufen?

Ja (10.6%)

Eher ja (21%)

Eher nein (18.3%)

Nein (42.6%)

Weiss nicht (7.5%)

(Quelle: Umfrage Moneypark 2016)

... nicht zuletzt wegen der tiefen Zinsen ...

Hypothekarzins-Entwicklung 2007 bis 2016. grafik: comparis

... die sich allerdings auch in der Preisentwicklung niederschlagen.

Der SWX IAZI Private Real Estate Price Index bildet die Preisentwicklung von Wohneigentum (Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen kombiniert) ab. grafik: iaci cifi

Gleich geht's weiter mit den spannenden Grafiken, vorher aber ein praktischer Hinweis:

Finde das Eigenheim, das zu dir passt ...

... auf dem neuen Immo-Markt von Raiffeisen, der dich auch beraten kann. Hier findest du zahlreiche Immobilien-Angebote mit exklusiven Informationen zu Kosten, energetischem Zustand und zur Standort-Gemeinde. Interessiert? Gut! Dann starte gleich dein Such-Abo auf RaiffeisenCasa.ch.

Am teuersten sind die Wohnungen in den Kantonen Bern und Graubünden (warum wohl?) ...

Siehe Antwort unten.


Medianpreis pro m2 für Wohnungen (2. Quartal 2015). bild: eth zürich/comparis.ch

Die Antwort in zwei Orten: Gstaad und St.Moritz.

... die teuersten Häuser hingegen finden sich an der Zürcher Goldküste ...

Medianpreis für mittelgrosse Häuser (5 bis 6,5 Zimmer) (2. Quartal 2015). bild: eth zürich/comparis.ch

... wobei das derzeit teuerste Haus auf dem Markt ganz woanders steht:

(mindestens 5 Zimmer, via homegate)

CHF 28 Millionen (Begnins, Waadt)

Na, wäre diese schicke Bude was für dich? Finde heraus, …

… wie viel Lohnerhöhung du beim Chef verlangen musst, um diese Villa zu kaufen. Oder wie viel Eigenheim es mit deinem jetzigen Einkommen bei dir sein darf. Das geht ganz einfach auf raiffeisen.ch/hypothekenrechner.

Weniger teuer kommt es in Regionen, wo bereits viele in Einfamilienhäusern leben ...

Anteil Haushalte in Einfamilienhäusern. garfik: bundesamt für statistik

... zum Beispiel hier, wo das günstigste Haus auf dem Markt steht.

(mindestens 5 Zimmer, via homegate)

CHF 97'000 (Fahy, Jura)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 14.10.2016 14:01
    Highlight Naja wirklich Eigenheim ists ja letztlich auch nicht...
    35 2 Melden
  • evo_enthusiast 14.10.2016 07:25
    Highlight Hier braucht man Sicherheit, was sicherlich nicht schlecht ist. Die 20% Eigenkapital die man erbringen muss, ist nicht ohne, vorallem wenn man nur 50% von seiner PK nehmen kann. Als 90er Kinder haben wir einen grossen Nachteil was sparen betrifft. Zinses-Zins beim Sparen haben wir nicht mehr (unsere Eltern profitierten davon). Höhere Zinsen in der PK, haben wir auch nicht und natürlich die Lebenskosten waren massiv tiefer als es heutzutage ist. Die 20% EK haben die jedoch leider immer noch beibehalten. Auch hier sollten die Regeln neu überarbeitet werden!
    51 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.10.2016 14:53
      Highlight Die 20% sind weniger das Problem, die Tragfähigkeit die immer noch mit 4.5% plus 1% Des Kaufpreises beträgt ist oft die grössere Hürde.
      8 1 Melden
    • evo_enthusiast 16.10.2016 20:38
      Highlight Absolut. Da stimme ich dir zu
      4 1 Melden
  • Magic_mouse 13.10.2016 23:28
    Highlight Hahah in der nähe von dem haus haben wir in der Rs in einem Bunker gelebt 😂 am a**** der welt ist das dorf 😬
    56 2 Melden
    • scherom 15.10.2016 08:44
      Highlight Dito :)
      9 1 Melden
  • Kookaburra 13.10.2016 18:51
    Highlight Jetzt ist also die Lobby- und Werbewelle der Immobilienbranche auf watson übergeschwappt.

    Auf 20min versuchen sie schon seit einem halben Jahr ihre Gier zu legitimieren.

    Der Schweizer Wohnungsmarkt ist für Mieter ruiniert. Wegen der Zuwanderung. Und wegen den Immobilienleuten.
    52 92 Melden
    • Fabio74 14.10.2016 08:01
      Highlight Kein Thema wo die Zuwanderung nicht schuld ist.
      65 15 Melden
    • ströfzgi 14.10.2016 20:56
      Highlight Und wegen der SVP und wegen Trump und wegen den Russen und wegen deren Trollen.

      Was vergessen?
      37 5 Melden
    • michiOW 16.10.2016 00:54
      Highlight Dass die Zuwanderung den Wohnungsmarkt nicht gerade entspannt, dürfte allen klar sein.

      Jedoch ist das nur ein Fakor von vielen.
      22 1 Melden
    • Kookaburra 16.10.2016 14:01
      Highlight In den letzten 10 Jahren sind die Wohnungskosten um über 1/3 gestiegen. Seit der PFZ Zuwanderung. Meint ihr das wäre auch passiert bei einer Negativzuwanderung?
      Und ja, es gibt kaum ein gesellschaftliches Thema in der Schweiz, welches nicht durch Zuwanderung verschlimmert wurde. Sei es ÖV, KK, Sozialwerke, Wohnungskosten, Kriminalität, Verdichtung, Strombedarf, Stau, Einkommensschere...
      Ihr seid echt naiv, wenn ihr dies immer noch leugnet, und selbstzerstörerisch...
      Ich verstehe echt nicht, wieso man ein Land so kaput macht, nur damit die Reichen mehr Macht bekommen. Und das als linke.
      14 10 Melden
  • Ton 13.10.2016 17:33
    Highlight Ich bin gelernter Gebäudetechnikplaner (Heizung) und bin natürlich begeistert von der Technologie, die in Schweizer Häusern steckt. Als ich dann mehrere Jahre in Kanada/USA lebte sah ich auch das Gegenteil. Der Vorteil der billigen Häuser: Viele können sich ein Haus leisten, obwohl das Einkommen niedrig ist. In der Schweiz hingegen machen die SIA Normen das Bauen enorm teuer. Als Zukunftsvision der Schweiz, möglichst effizientes Wohnen zu fördern, unterstütze ich dies voll. Aber es ist ein zweischneidiges Schwert; ein Haus kaufen ist hier ein fast lebenslanges Commitment.
    150 3 Melden
    • E. Edward Grey 15.10.2016 08:50
      Highlight Lebenslange Commitments sind so schlecht nicht. Solang man es nicht geben mag zahlt man halt Miete.
      12 3 Melden

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