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Schneider-Ammann im Bundeshaus: Der Wirtschaftsminister will Trump treffen. Bild: KEYSTONE

Hello Mr. President: Schneider-Ammann will Trump in Davos treffen

13.01.18, 22:48 14.01.18, 10:03

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hofft, dass er am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos den US-Präsidenten Donald Trump treffen kann. Der Wirtschaftsminister äusserte diesen Wunsch am Samstag gegenüber Schweizer Radio und Fernsehen.

«Ich hoffe, dass ich mit Donald Trump von Politiker zu Politiker mit den Erfahrungen, die wir teilen – insbesondere den unternehmerischen – sprechen kann», sagte der Wirtschaftsminister zum französischen Programm «Forum» von Schweizer Radio und Fernsehen.

Entsprechende Wünsche seien eingegeben worden. Ob es zu einem Treffen kommen wird, ist noch unklar. «Der Entscheid wird im allerletzten Moment gefällt», sagte Schneider-Amman gegenüber der «Tagesschau». Die Flexibilität sei das Geheimnis des Präsidenten.

Ein allfälliges Treffen wolle er nicht nutzen, um über das Freihandelsabkommen zu sprechen. Das sei nicht die richtige Stufe. Er habe in den letzten Monaten vermehrt die Möglichkeit gehabt, mit den amerikanischen Vertretern zu sprechen.

Im «Forum» von RTS sagte Schneider-Amman unabhängig von der Anti-Trump-Demonstration in Bern, dass der US-Präsident in der Schweiz willkommen sei, weil er die führende Weltmacht repräsentiere. Die Schweiz werde ihn als Partner begrüssen. (dwi/sda)

Video: srf/SDA SRF

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Brikne, 20.7.2017
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13
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    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 14.01.2018 18:54
    Highlight Lachen ist schliesslich gesund.
    2 0 Melden
  • Bonzino 14.01.2018 12:40
    Highlight Nun, Herr BR Schneider spricht ja wie mit Steinen im Honig. Der Herr Trump wird nicht die nötige Laune haben, einen Satz bis zum Ende zu verkraften. Beide verstehen sich als Unternehmer und vergessen gerne, dass beide ins Geld reingerutscht sind. Trump ist kein Politiker, eher ein Trotzkopf. Herr Schneider ist BR, doch was hat er als Politiker vorzuweisen? Das Treffen ist für Nichts.
    3 1 Melden
  • wipix 14.01.2018 10:05
    Highlight 2 Typen mit dem ausgewachsenen Talent für Fettnäpfchen treffen aufeinander! Ich hoffe, es wird vorallem lustig!🤣
    5 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 14.01.2018 10:01
    Highlight So unterschiedlich sind Trump und JSA ja nicht, der eine hat das Geld vom Papa und der andere hat sich einfach die Tochter des Chefs angelacht. JSA die Melania Trump der Schweiz... 😂
    4 1 Melden
  • Jein 14.01.2018 09:43
    Highlight Das scheint momentan eine unpopuläre Meinung auf Watson geworden zu sein, aber Trump ist der demokratisch gewählte Präsident der wichtigsten Nation der Welt, und dem wichtigsten Handelspartner der Schweiz ausserhalb der EU, da macht es Sinn sich seine Positionen zumindest anzuhören.

    Ich hasse seine Person und alles wofür er steht, aber die Ohren zuhalten und sich in die eigene Echokammer zu verkriechen ist die falsche Reaktion gegenüber solchen Leuten, nutzlos und kindisch.
    Wir können nicht einfach die USA bis 2020 ignorieren (oder 2024 wenn sich die Demokraten nicht zusammenreissen).
    4 1 Melden
  • Baba 14.01.2018 07:39
    Highlight "Die Flexibilität sei das Geheimnis des Präsidenten."
    "dass der US-Präsident in der Schweiz willkommen sei, weil er die führende Weltmacht repräsentiere. Die Schweiz werde ihn als Partner begrüssen."

    Die Vorstellung, wie JSA devot hinter dem Despoten 45 herhechelt um ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen, bereitet mir echt Mühe. Man kann Trumps Unberechenbarkeit ja auch mit Flexibilität schönreden 😨.

    In 'meiner Schweiz' ist 45 übrigens nicht willkommen!

    #ImmigrationBanForPOTUS
    46 12 Melden
  • seventhinkingsteps 14.01.2018 02:25
    Highlight Trump ist weder Politiker noch hat er unternehmerische Erfahrung. Höchstens darin, wie man eine Firma an die Wand fährt.

    Man könnte meinen, wenigstens ein Teil der Kontroverse um Trump's Politik färbe auf Schneider-Amann ab.

    Offenbar kann keine Menge an rassistischen Sprüchen, Einwanderungsgesetzen, Politik gegen LGBT Menschen, Sexismus oder die Gefahr eines aus Dummheit ausbrechenden Atomkriegs Johann's Eindruck trüben, das man mit dem lieben Donald mega super Business Gsprächli führen kann.

    Wirtschaft über alles, Profit vor Menschenwürde. Für so einen Bundesrat kann man sich nur schämen.
    58 13 Melden
    • derEchteElch 14.01.2018 22:36
      Highlight Nun, wenn sie mindestens die selben politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Erfolge wie Trump nachweisen können dürfen Sie das gerne behaupten.

      - Haben Sie Milliarden verdient?
      - Wurden Sie zum Präsidenten eines Landes gewählt?
      - habenSie einen Stern auf dem Walk of Fame?

      Ich rate mal; 3x Nein..
      2 2 Melden
    • seventhinkingsteps 14.01.2018 23:13
      Highlight @derEchteElch

      Trump hat null Ahnung von Unternehmertum, er hat sein Geld geerbt und danach mehr verloren als wenn er alles in eine einzelne Aktie gesteckt hätte. Er hat ein Casino an die Wand gefahren, wie schafft man das? Ein Casino!
      2 1 Melden
    • derEchteElch 15.01.2018 08:09
      Highlight Sie weichen aus, das sind keine Antworten auf die gestellten Fragen...


      - Haben Sie Milliarden verdient?
      - Wurden Sie zum Präsidenten gewählt?
      - haben Sie einen Stern auf dem Walk of Fame?

      Ich rate weiter; immer noch 3x Nein...
      1 2 Melden
  • latuga 13.01.2018 23:47
    Highlight Der US-Präsident sei in der Schweiz willkommen, weil er die führende Weltmacht repräsentiere.

    Ok, auch eine Begründung..........

    Das wird eine dunkelbraune Zunge geben.
    37 8 Melden
  • Tikvaw 13.01.2018 23:30
    Highlight Als Entschuldigung für Schneider Ammann: Es bleibt ihm aus Sicht der internationalen Geo- und Wirtschaftspolitik gar nichts anderes übrig.
    In diesem Fall muss die Schweiz pragmatisch bleiben. Trump selbst, verschwindet schnell genug von der Bildfläche. Es geht um längerfristige Überlegungen.
    15 12 Melden
  • Spooky 13.01.2018 23:27
    Highlight Die Indianer haben den Fehler gemacht, dass sie das erste Bleichgesicht ihr Land betreten haben lassen.

    Das war der Fehler.

    Danach kam die Moral.

    Schade um die Indianer.
    21 10 Melden

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