Schweiz

Die zunehmende Verbreitung von Self-Scanning-Kassen ist Roger Deneys ein Dorn im Auge. Bild: KEYSTONE

Fortschritt besteuern, Stillstand belohnen – geht's noch?

Ein Genfer SP-Mann will die Ausbreitung von Self-Scanning-Kassen bremsen, indem jeder einzelne Automat mit einer monatlichen Steuer von 10'000 Franken belegt werden soll. Das ist rückwärtsgewandt und dumm. In einem anderen Kontext geführt, wäre die Diskussion über eine Roboter-Steuer aber sinnvoll.

29.07.17, 12:29 03.08.17, 21:06

Wir sind alle ersetzbar. Die Konkurrenz lauert nicht nur in Gestalt von gescheiteren, schnelleren und besseren Mitbewerbern, die sich auf dem Arbeitsmarkt tummeln. Sondern mehr und mehr auch in Form von Robotern. Schlagzeilen, wonach Maschinen schon in naher Zukunft jeden zweiten Job in der Schweiz überflüssig machen, verunsichern.

Weltweit zerbrechen sich Wissenschaftler und Politiker den Kopf darüber, wie die gewaltigen Erschütterungen, die dem Arbeitsmarkt noch bevorstehen, abgefedert werden können. Im Kleinen hat nun auch ein Genfer Sozialdemokrat einen Vorschlag lanciert: Mit einer happigen Steuer auf Self-Checkout-Kassen will Roger Deneys Verkäuferinnen davor schützen, von Robotern ausgebootet zu werden.

Fortschritt soll bestraft werden, das Verharren in veralteten Strukturen belohnt.

10’000 Franken pro Automat und Monat scheinen dem Politiker dafür angemessen. Allein Coop müsste so im Kanton Genf jährlich rund 22 Millionen zusätzlich an Steuern abliefern. Ein Grossteil der Gelder – 70 Prozent – sollen in Form von «Prämien» an Geschäfte fliessen, in denen ausschliesslich Menschen aus Fleisch und Blut die Kunden bedienen. So soll die «Ausbreitung von automatischen Kassen gebremst werden», argumentiert Deneys.

Roger Deneys, Absender des Vorstosses. Bild: KEYSTONE

Anders ausgedrückt: Fortschritt soll bestraft werden, das Verharren in veralteten Strukturen hingegen belohnt. Eine solche Logik ist rückwärtsgewandt und kurzsichtig.

Die Traktoren von Bauern? Ersetzen Feldarbeiter! Die Bankomaten? Denkt doch nur an die wegrationalisierten Schalterangestellten!

Zurecht wiesen zahlreiche Leser in den Kommentarspalten darauf hin, dass dann konsequenterweise auch andere Maschinen mit einer Strafsteuer belegt werden müssten. Die Traktoren von Bauern? Ersetzen Feldarbeiter! Die Bankomaten? Denkt doch nur an die wegrationalisierten Schalterangestellten! Und erst all die Computer in Büros? Was dadurch an menschlicher Schreib- und Rechenarbeit verschmäht wird!

Im Zuge der Industrialisierung und Automatisierung verschwanden zahlreiche Berufe von der Bildfläche – mit teils gravierenden Folgen für die einzelnen Arbeiter. Dafür entstand gleichzeitig eine Vielfalt an neuen Jobs, primär im Dienstleistungsbereich. Diese Entwicklung wird sich im Zuge der Roboterisierung fortsetzen – wohl in einem viel rasanteren Tempo, als wir es uns bisher gewohnt waren.

Die intelligenten Roboter kommen: Diesen Jobs geht's an den Kragen

Taxifahrer braucht es nicht mehr, wenn das automatisierte Fahren erst voll ausgereift ist. Auch für den Pöstler könnte das letzte Stündchen geschlagen haben, wenn Drohnen die Päckchen einst zuverlässig vor den Haustüren absetzen können. Es ist wichtig, dass sich die Politik Gedanken darüber macht, was mit diesen Menschen passiert. Investitionen in Weiterbildungen sind nötig, damit sich Betroffenen neue Perspektiven auftun.

Bisher führte die Automatisierung, allen Unkenrufen zum Trotz, nicht zu einer höheren Arbeitslosigkeit. Allerdings sind sich Ökonomen uneinig, ob es auch in Zukunft gelingen wird, die wegfallenden Jobs durch neue zu kompensieren. Lautet die Antwort «Nein», dann steht unser System tatsächlich vor einer gewaltigen Herausforderung. Denn: Roboter bezahlen weder Steuern noch Sozialabgaben.

Gates schlägt vor, die Einnahmen in Bereichen einzusetzen, in denen menschliche Empathie auch in Zukunft unverzichtbar ist. Etwa in der Pflege oder in der Pädagogik.

Die Idee einer Automaten-Steuer, wie sie Roger Deneys vorgebracht hat, ist deshalb im Grundsatz nicht falsch. Auch Microsoft-Gründer Bill Gates oder der Genfer Rechtsprofessor Xavier Oberson haben schon dafür geworben. Im Nationalrat ist zudem ein Postulat der Genfer Grünen Lisa Mazzone hängig, das den Bundesrat auffordert, Steuern und Sozialbeiträge für Roboter zu prüfen.

Gates schlägt vor, die Einnahmen in Bereichen einzusetzen, in denen menschliche Empathie auch in Zukunft unverzichtbar ist. Etwa in der Pflege oder in der Pädagogik. Auch sollen die wegrationalisierten Mitarbeiter damit für neue Jobs geschult werden. Mazzone plädiert dafür, dass die Menschen den technologischen Fortschritt für sich nutzen – und die zusätzliche Freizeit, die dank der Roboter-Arbeit entsteht, geniessen. Weniger Stress und eine bessere Gesundheit der Bevölkerung wären die Folgen, ist sie überzeugt.

Grünen-Nationalrätin Lisa Mazzone. Bild: KEYSTONE

Im Unterschied zum Genfer Vorstoss hätte die Roboter-Steuer von Gates oder Mazzone also keinen strafenden Charakter. Sie beträfe nicht willkürlich einzelne Maschinen in einer einzelnen Branche. Und sie wäre nicht von der Motivation beflügelt, Fortschritt um jeden Preis zu verhindern.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • horst müller 31.07.2017 20:50
    Highlight alle maschinen mit einem vernünftigen ansatz besteuern und damit das grundrinkommen finanzieren. da sind schlussendlich alle glücklich!
    6 2 Melden
    • Thinkdeeper 06.08.2017 13:50
      Highlight Bin dabei. Diese Steuer sollten direkt in BGE Staatsfond einfliessen.
      Ergänzend sollten einfliessen:
      1. Steuern aus Vermögen und Erbschaften ab einer Freigrenze von 1 Mio pro Person (inkl. BVG)
      2. Energiensteuern
      3. Erträge aus Allgemeingüter / - vermögen bzw.Nutzung (nur entgeltliches Bau- / Pacht- und Nutzungsrecht, Zins/ Regale etc. möglich.
      4. Entgelte aus Betriebsbewilligung
      5. Sämtliche Ordnungs-, Zivil-, Straf- und Wirtschaftsrechtliche Bussen
      6. CO2 und sämtliche sonstige Lenkungsabgaben
      7. Transaktionssteuer
      8. Einkommen und Vermogenssteuer

      und schon ist BGE finanziert.
      0 0 Melden
  • solani 31.07.2017 14:09
    Highlight Wie wäre es wenn man mal das Arbeitsgesetz ein wenig FÜR den Mitarbeiter anpasst. In punkto Arbeitsstunden zum Beispiel. Kürzere (menschlichere) Schichten in Detailhandel, Pflege usw. Somit wäre es den Firmen nicht mehr möglich die Mitarbeiter so auszunutzen. Man könnte dann auch zum Beispiel die Öffnungszeiten liberalisieren und BAM gibt es neue Arbeitsplätze, längere Öffnungszeiten, die Altenpfleger hätten vielleicht mehr Zeit für die Menschen, weniger Mitarbeiter werden ausgenutzt.... what about that? Dann würden ein paar Roboter auch nicht stören...
    9 1 Melden
    • Thinkdeeper 06.08.2017 14:03
      Highlight Alles tolle Idee aber funktioniert nicht solange wir nicht bereit sind die Mehrkosten zu bezahlen!!!

      Fakt ist durchschnittliche Leistung wird heute als knapp ungenügend betrachtet und zum nicht existierenden Mindestlohn entlohnt.
      Ein 100% Job bedeutet heute mind.120% Leistung, selbstloses vertreten der Unternehmes interessen und brenne für die Aufgabe bis zum ausbrennen.

      Theoretisch kann jeder nur 80% arbeiten. Die wenigsten tun es, wegen den finanziellen Verluste.
      1 0 Melden
  • Linksanwalt 31.07.2017 08:07
    Highlight «Weg mit den Arbeitsplätzen – Gewinnoptimierung von 10 Mrd. auf 12 Mrd. durch Stellenabbau, das ist geil.»
    — Grosskonzerne, immer
    14 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.07.2017 16:30
    Highlight Dann lasst uns mal froehlich alles besteuern:
    Rasensprenger: ein Gaertner weniger
    Kornmuehlen: wer mahlt noch von Hand?
    Spuelmaschinen: Ciao Tellerwaescher
    Melkmaschinen: Ade Ueli, bruuche kei Chnaecht meh
    Druckereien: mache ich mit dem Compi, bye Schriftsetzer
    Billetautomaten: gopf, jetzt muss ich das Ticket selber kaufen
    Email: Briefpost? So 20. Jahrhundert


    uswusf, frueher drueckte man den Zehnten ab, heute arbeite ich ca 4 Monate, bis ich mal alle Steuern und Abgaben bezahlt habe, vom Zehnten zum Drittel, das ist mal Fortschritt, das kann man sicher noch steigern ...


    4 6 Melden
  • fernandopessoa 30.07.2017 14:37
    Highlight Ich appelliere für ein obligatorisches Schulfach "Ethik" an unseren Schulen
    30 3 Melden
  • Dude 30.07.2017 14:24
    Highlight Mit den Steuern könnte man eim bedingungsloses Grundeinkommen sicher. Dies wiederum würde dazu führen, dass die Menschen weiter konsumieren und das System am laufen bleibt.
    26 6 Melden
    • h_mm 31.07.2017 10:21
      Highlight "eim(ein)" , "sicher(n)"
      5 9 Melden
  • dmark 30.07.2017 13:19
    Highlight Alles schön und gut. Aber mit jeder Maschine oder Automaten, sowie jetzt aktuell auch mit den Kassen, werden wiederum andere Jobs erschaffen. Schliesslich müssen diese produziert, programmiert, gewartet, instand gesetzt usw. werden.
    Es fallen durch Maschinen also nicht generell Arbeitsplätze weg, sondern werden eher verlagert.

    Weiterhin ersetzen Maschinen meist auch nur simple, mechanisch, einseitig monoton belastete Arbeitsprozesse oder auch durch den Kontakt mit chemischen Produkten usw., durch die Menschen auf Dauer erkranken können.

    Man muss dies also abwägen.
    22 10 Melden
    • Goon 30.07.2017 21:58
      Highlight Und alle deine Argumente treffen auch auf bediente Kassen zu. Oder regnets die vom Himmel?
      5 2 Melden
    • PaulDerGaul 31.07.2017 07:42
      Highlight Das stimmt nicht. 1000 Maschinen ersetzen 1000 Mitarbeiter. Es sind aber nicht nicht 1000 Leute in der Produktion und Programmierung involviert. Bei weitem nicht. Und die gleichen Leute, die die Self Scanning Kassen herstellen, stellen noch andere Automaten her. Deine Aussage stimmt so also überhaupt nicht.
      9 6 Melden
    • Hallosager 31.07.2017 12:08
      Highlight @dmark: theoretisch ja. Praktisch ist es leider nicht so einfach. Wohl die wenigsten Kassierer haben einen Ingenieurs-Abschluss oder den Techniker HF. Bzw. das nötige Kleingeld/Interesse diesen nachzuholen. Zumal von den 1000 Kassieren braucht es nur einen geringen Bruchtel für die Produktion der Automaten.
      6 2 Melden
    • dmark 31.07.2017 18:41
      Highlight Setzt euch mal 7 Std. an eine Kasse und hebt/schiebt die Waren - meist sitzend und monoton bewegend - über den Scanner. Ich möchte nicht wissen, wie viele der Kassierer-/innen mit Gelenk-, Muskel- oder Rückenprobleme im Laufe ihrer Tätigkeit beim Arzt landen.
      Ganz zu Schweigen vom Arbeitsausfall oder Folgeschäden, kommen da sicherlich einige Kosten zusammen, welche letztendlich von uns allen (u.a. über die Versicherung, Warenpreise) getragen werden müssen.
      Sicher fallen da Arbeitsplätze weg, aber eben auf Dauer gesehen "krank machende" Arbeitsplätze.
      3 1 Melden
    • Hallosager 31.07.2017 19:22
      Highlight @dmark: das bestreite ich auch nicht ;-)
      Aber dass durch Automatisierung auf schnelle Sicht eine gleiche Anzahl neuer Jobs geschaffen wird, stimmt so auch nicht. Für die Entwicklung Verbesserung dieser Automaten braucht es keine 1000 Angestellten und die Produktion erfolgt grössten Teils auch durch automatisierte Maschinen. Und das was noch von Hand erledigt wird, sind am Ende auch wieder monotone Abläufe. Und auch hierfür braucht man wohl keine 1000 Festangestellten. Ausbildung ist ein teurer Spass und auf lange Sicht wird man auch dort immer mehr aus der eigenen Tasche blechen müssen.
      1 0 Melden
  • rodolofo 30.07.2017 08:12
    Highlight Solange Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, ohne dass die verbliebene Arbeit durch Arbeitszeit-Reduktionen auf mehr Menschen verteilt wird und ohne dass Staatliche Beschäftigungsprogramme für schlecht Qualifizierte organisiert werden nach den Pionier-Modellen Zivildienst und Freiwilligen-Arbeit, bedeutet der Einsatz von Scanning-Automaten an den Kassen keinen Fortschritt!
    Ein solcher kurzsichtiger "Geiz ist geil!"-Egoismus wird die Entwicklung hin zur 2/3-Gesellschaft nur beschleunigen!
    In der 2/3-Gesellschaft geht es dem 1/3 materiell sehr gut.
    1/3 läuft im Hamsterrad und 1/3 verwahrlost.
    35 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.07.2017 09:57
      Highlight Uiuiui, richtiger Steinzeit-Sozi! 😱
      23 31 Melden
    • R. Peter 30.07.2017 10:32
      Highlight umd warum ist das bisher nicht passiert?

      Scanningautomaten und andere Rationalisierungen bedeuten Kostenersparnisse, diese kommen den ersten einführenden Unternehmen am meisten zugute und machen diese wettbewerbsfähiger (Anreiz, Konkurrenz). Wenn andere Unternehmen nachziehen und der Wettberb spielt, sinken die Preise in den Läden und oder die Arbeitsbedingungen der MA verbessern sich (je nach Markt). Jobs verschwanden schon immer und entstanden immer neu, die Wirtschaft war noch nie statisch - und das ist gut so!
      19 14 Melden
    • Iko5566 30.07.2017 11:58
      Highlight @rodolfo Die Zeit wird wohl zeigen, dass Sie mit Ihrer Assage ins schwarze getroffen haben
      @Peter zu behaupten, dass dies noch nicht passiert ist, ist ziemlich blauäugig. Und im Grunde hilft dies lediglich der Gewinnmaximierung und somit dem oberen drittel wie von rodolfo erwähnt. Ich zumindest konnte in Migros und Coop keine sinkenden Preise feststellen seit man elektronisch bezahelen kann... Sie?
      20 8 Melden
  • Silvan80 30.07.2017 01:33
    Highlight Also wenn ihr im ernst Roboter und Maschinen besteuern wollt, wo genau fangt ihr dann an damit. Beim Büro wo man wegen PC's immer weniger Bürokräfte braucht? Beim Kauf von Schuhen auf Zalando, weil es die Läden ja gar nicht mehr braucht? Oder erst beim Haushaltsroboter der für uns kocht? Also die Diskussion ist doch völliger schwachsinn. Compuer, Maschinen und in Zukunft Roboter haben und enormen Wohlstand gebracht und haben im Gesamten Arbeitsplätze geschaffen nicht vernichted. Zu behaupten das würde diesmal anderst sein, find ich ein Bisschen weit hergeholt.
    24 34 Melden
    • SemperFi 30.07.2017 07:44
      Highlight Die Diskussion ist überhaupt nicht Schwachsinn. Sie muss geführt werden. Leute wie Sie denken, dass man mit den Erkenntnissen der Vergangenheit die Zukunft voraussagen kann. Dann kommt der Schwarze Schwan und peng -
      42 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.07.2017 10:02
      Highlight @SemperFi: Es ist durchaus möglich, das es eines Tages nicht mehr so ist, aber bisher hatten die Maschinenstürmer immer Unrecht!
      7 5 Melden
    • R. Peter 30.07.2017 10:34
      Highlight SemperFi, auf was wenn nicht Erfahrung mit Vergleichbarem stützt du denn deine Prognose und warum sollte diese auch nur im Ansatz glaubwürdiger sein?
      6 3 Melden
    • SemperFi 30.07.2017 11:09
      Highlight @R. Peter: Habe ich irgendwo eine Prognose gemacht? Ich sage nur "Denke das Undenkbare".
      4 1 Melden
    • R. Peter 30.07.2017 11:53
      Highlight Semper, Wenn wir schon das Unmögliche denken, denken wir doch dass Roboter und KI alles besser als wir übernehmen werden und schaffen den Staat darum gleich ganz ab! Steuerfreies Schlaraffenland für alle!

      Ich stütze Diskussionen über zukünftige Entwicklungen lieber auf begründete Prognosen, insbesondere wenn bereits konkrete Steuern/ staatliche Lenkungen vorgeschlagen werden! Und Anhaltspunkte, dass wir von Dampfmaschinen/ Robotern/ KI ersetzt werden gibt es nunmal nicht, da die zugrundeliegende Theorie schon mehrfach von der Realität widerlegt wurde.
      2 8 Melden
  • fischolg 29.07.2017 22:14
    Highlight Anstelle all der Maschinen in einem Laden würden 1 oder 2 Kassen dort stehen und diese Kassiererin(nen) würden nie im Leben so viel kosten. Mehr als was die Kassiererinnen kosten würden anstelle der Maschinen darf nicht verlangt werden. Aber es geht ja immer nur darum, wo man Geld verdienen oder sparen kann, nicht darum, worin man langfristig investieren sollte. Das finde ich schade an der Politik. Es wird das Falsche diskutiert. Es ist viel wichtiger, wie die Ausbildung zeitgerechter wird oder wie die Menschen in Zukunft leben, falls alles automatisiert wird. Denn das wird irgendwann kommen.
    17 4 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 23:08
      Highlight Falsch, eine self-checkout Kasse ist sicherlich produktiver als eine Kassiererin, zumal sie keine Pausen oder Ferien braucht. Eine erfahrene Migroskassiererin verdient etwa 5000 Franken im Monat plus 13. Monatslohn. Eine Kasse mit Förderband kostet mehr als eine Self-checkout Kasse und benötigt mehr Raum im Laden. Daher sind die 10 000 Franken sicher entsprechend korrekt.
      12 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.07.2017 10:10
      Highlight @Tschedai: Produktiver als eine Kassiererin vielleicht, aber kaum produktiver als eine bediente Kasse. Schon mal beobachtet, wie langsam die meisten Leute beim Self-Checkout scannen?
      Plus die Ungeübten, die beim Zahlvorgang jeweils erst mal 10 Sekunden auf den Touchscreen starren, bevor sie was auswählen?
      15 4 Melden
    • fischolg 05.08.2017 02:26
      Highlight @Tschedai: die Kasse ist eine langfristige Investition, welche für deren Lebensdauer kaum 5000 Franken im Monat kostet. Und wenn eine Kassiererin mehr verdient als ich in der Sicherheitsbranche, dann wechsle ich demnächst den Job. 5000 Franken für eine Kassiererin sind viel.

      @rich guy: Ich denke, 4 oder 5 Selfcheckout-Kassen sind immernoch produktiver als eine bediente Kasse. Ich musste an einem Selfcheckout niemals so lange warten wie an der Kasse, denn verwirrte Leute findest du auch dort. Und da kannst du nicht einfach so zur nächsten frei gewordenen Kasse gehen.
      0 0 Melden
  • Tschedai 29.07.2017 21:27
    Highlight Die Diskussion ist gut, aber sie hinkt der Marktentwicklung bereits hinterher. Self-Scanning Kassen wird es in 5 Jahren nicht mehr geben. Dann gehen wir ins Migros und legen alles in den Korb und laufen durch eine Auto-Scanning Zone, wo alles in einer Sekunde erfasst wird, dann bestätigen wir die Bezahlung und gehen nach Hause. Das wird keine 10 Sekunden mehr dauern. Ihr denkt, das ist zu weit in der Zukunft? Dann schaut euch mal, was für ein ähnliches Ladenkonzept Amazon in Amerika gerade aufbaut...
    35 2 Melden
    • Avalanche89 29.07.2017 21:49
      Highlight Man arbeitet tatsächlich daran. Allerdings funktionieren die 3D-Codes noch nicht nach Wunsch, daher gibt es das noch nicht.

      Nebenbei gäbe es keinen Diebstahl mehr.
      16 2 Melden
    • Rendel 29.07.2017 22:04
      Highlight Das würde dann gleichzeitig Abschaffung des Bargeldes bedeuten, wenn man nur noch bestätigen kann und nicht mehr bezahlen. Davor sollten wir uns hüten.
      34 7 Melden
    • Ökonometriker 30.07.2017 00:44
      Highlight Gibt es doch schon. SAP hat bereits vor bald 10 Jahren einen solchen Laden zu Demonstrationszwecken in Regensdorf gebaut.
      Funktioniert einwandfrei. Nur waren damals die RFID Tags noch zu teuer.
      17 0 Melden
    • Tschedai 31.07.2017 20:34
      Highlight Klar gibt es das schon, ich rede hier von der Migros etc. Warenbewirtschaftung funktioniert schon seit Jahren vielerorts mit RFID.

      Eine Abschaffung des Geldes bedeutet dies nicht zwingend, bei Coop kann ich ja auch mit Geld am Self Checkout bezahlen.

      1 0 Melden
  • Flexon 29.07.2017 20:29
    Highlight Mein Vorschlag bezüglich Roboter:

    Unternehmen können Roboter über den Staat finanziert bekommen. Dafür bleibt der Roboter in Staatsbesitz und das Unternehmen zahlt Miete für die Nutzung.

    Der Staat und somit die Gesamtbevölkerung profitiert als Roboterbesitzer von der Vermietung. Für Unternehmen, besonders KMU's ist der Deal interessant, weil die Roboterfinanzierung ein hohes Risiko darstellt oder oft schlicht zu wenig Kapital vorhanden ist.

    Das ganze ist marktkonform und alle profitieren, ohne unbeliebte Steuern erheben zu müssen.

    11 25 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 21:23
      Highlight Das Problem ist hierbei: Der Staat hinkt gewaltig hinterher, der kann das gar nicht anbieten. Die Self-Scanning-Kassen sind nun einige Zeit und erst jetzt kommt die Diskussion etwas auf. Das läuft alles Reaktionär. Was ist mit den sich anbahnenden weiteren Trends, wie automatisierung der Buchhaltung, KV Aufgaben, Versicherungs- und Rechtsabwicklungen, selbstfahrende Autos oder der automatisierung von mittleren Management Arbeiten etc.. Das realisieren die wenigsten im Volk und mir scheint noch weniger in der Politik. Es wird einfach kommen und dann schaut man... ob das aufgeht?
      13 0 Melden
    • Flexon 29.07.2017 21:44
      Highlight @Tschedai
      Du hast sicher recht damit, dass der Staat nicht die Expertise hat, geeignete Roboter einzukaufen. Deshalb finanziert er sie nur:

      1) Firma evaluiert und definiert benötigten Roboter
      2) Firma stellt Antrag auf Finanzierung bei staatlichem Kompetenzzentrum
      3) Firma kauft Roboter und nutzt ihn
      4) Staat erhält Mieteinnahmen
      5) Ggf. kann Roboter umgenutzt u. an anderen Mieter vermietet werden

      Das Problem ist wohl eher, dass Roboterhersteller ihre Geräte selber vermieten u. den besseren Service anbieten können...
      4 3 Melden
  • Angelo C. 29.07.2017 18:57
    Highlight Mag sein, dass ich mit meinem Nebenaspekt leicht off-topic bin, zumal mir die Steuerfrage bei diesen Selfscans - im Gegensatz zu anderen Robotern - so ziemlich wurscht sind.

    Was ich eigentlich rüberbringen will, ist das :

    Bedeutend lieber stelle ich mich an einer Migros-Kasse an, als dass ich diesen Grossverteilern ihre Faulheit honoriere und ihren personellen Abbau mit unterstütze.

    Kommt hinzu, dass mir selfscanning stinkt und ich davon ausgehe, dass sich mit der Zunahme dieser Praxis auch bei den Scan-Geräten in Spitzenzeiten Warteschlangen bilden werden.

    Fazit : Die können mich mal 😊!
    37 15 Melden
    • EvilBetty 29.07.2017 20:59
      Highlight Schon möglich dass sich Schlangen bilden. Code abschiessen, fünf mal Touchscreen drücken und mit der Karte bezahlen dauert aber nur eeinen Bruchteil der Zeit wie den Wocheneinkauf einer 5 köpfigen Familie über den Scanner zu ziehen.
      12 8 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 21:25
      Highlight Leute, self-scanning ist in 5 Jahren Geschichte! In 5 Jahren gehen wir in die Migros, tun unsere Produkte in den Korb, laufen durch ein Scan-Gate und alles wird automatisch in einer Sekunde erfasst und wir bezahlen.
      17 7 Melden
    • rodolofo 30.07.2017 08:26
      Highlight In dieser Frage sind wir uns wieder mal total einig!
      Wir wollen uns das Flirten und Tratschen mit den flotten KassiererInnen doch nicht nehmen lassen, was? ;)
      Ich spreche bei meinen Flirts allerdings vom Bioladen, wo solches noch möglich ist und toleriert wird.
      An den COOP- und Migros-Kassen mit ihrer Massenabfertigung kannst Du solche Lebensqualität glatt vergessen!
      Da macht es wirklich keinen grossen Unterschied mehr, ob da noch jemand an der Kasse sitzt, oder nicht...
      Trotzdem, ich freue mich immer wieder, in das Gesicht eines Menschen zu schauen, auch wenn es routiniert abgelöscht schaut.
      6 7 Melden
    • Datsyuk 31.07.2017 10:49
      Highlight In der Migros konnte ich schon mit Kassiererinnen reden. Es ist möglich. ☺
      5 0 Melden
  • Buyer's Remorse 29.07.2017 18:53
    Highlight Das sehe ich entschieden anders. Die drei Faktoren im gängigen Wirtschaftskreislauf sind Boden, Kapital und Arbeit. Das grosse Mehr der Bevölkerung kann jedoch lediglich einen dieser Faktoren einbringen, und zwar Arbeit. Ich halte es daher für angemessen, diese vor unermesslicher wegrationalisierung zu schützen.

    Ob eine Pauschalsteuer der richtige weg ist, bezweifle ich allerdings auch. Die Idee, Robotern einen, der Arbeit angemessen, "Lohn" zu bezahlen und diesen mit Sozialabgaben und Steuern zu belasten, gefällt mir hingegen schon besser.
    25 3 Melden
    • R. Peter 30.07.2017 10:42
      Highlight Boden ist Kapital. Roboter sind Kapital, das Arbeit verrichtet. Was daran schlecht sein soll, werde ich wohl nie verstehen...
      0 12 Melden
  • Benot 29.07.2017 18:48
    Highlight Self-Scanning ist keine technische Innovation.
    Stattdessen wird schlicht die Arbeit der KassiererInnen dem Kunden übertragen. "Sehr kundenfreundlich" seitens Migros/Coop.

    INNOVATION wäre z.B., wenn alle Produkte einen Chip hätten, man direkt in die Einkaufstasche einpackt und beim Ausgang automatisch, ohne KassiererIn, ohne Self-Scanning, den Totalbetrag angezeigt bekommt und bezalt.

    Ein Leser hat's schon angetönt: Dafür dass die Kunden die Arbeit der KassiererInnen leisten, gibt's keine Vergünstigung. Doch bald wird wohl eine STRAFgebühr fällig, für wer den KassiererInnen-Service nutzt.
    23 5 Melden
    • Rendel 29.07.2017 20:10
      Highlight Kann schon so weit kommen, wie bei der Post und den Banken.
      7 0 Melden
  • Pinhead 29.07.2017 18:42
    Highlight Fortschritt soll bestraft werden? Kann mir die Autorin erklären wo der Fortschritt beim self-scanning sein soll?
    29 24 Melden
    • Wehrli 30.07.2017 08:43
      Highlight Self-scanning ist der Vorbote zu Autoscanning.

      Ich würde aber aber lieber folgendes Modell sehen: Autoscanning: 2% Rabatt auf den Einkauf.

      Ich würde lieben Gerne die Kassiererin wählen, die mir dann die Trauben einpackt, einen fröhlichen Nachmittag wünscht und happy ist. Und all die Idioten sind an der Self-scanning station und scannen sich einen ab für die 2%.

      ABER: Dann kommt Johnny Sozi, der rote Bursche und sagt: DAS ist unfair! Der Kapitalist kann sich die Kassierin leisten!

      Darum freue ich mich auf eine druchrobotisierte Welt mit ARBEITSLOSEN GEWERKSCHAFTLERN!
      3 8 Melden
  • Flexon 29.07.2017 17:58
    Highlight Kann eigentlich jemand den Unterschied zwischen einer konventionellen Maschine und einem Roboter formulieren?

    Wäre ein Bestückungsautomat in einer Elektronikfertigungsstrasse wie sie schon seit Jahrzehnten verwendet werden noch eine Maschine oder schon ein Roboter?

    Kann ein Roboter ausschließlich aus Software bestehen?

    Ist ein Genomsequenzierungsautomat schon ein Roboter?

    Ist die zentrale Gebäudeautomatiksteuerung eines Bürohochhauses en Roboter?

    Fragen über Fragen...
    27 1 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 19:12
      Highlight Ach, wir habens geschafft eine Zolldeklaration für tausende von Waren zu erschaffen, da können wir auch deine 6 Fragen geregelt bekommen. An dem würde es nicht scheitern.
      15 2 Melden
    • Wehrli 30.07.2017 08:45
      Highlight Also SP Mitglied muss man sich um solche Details nicht foutieren. Hauptsache gegen ... Irgendwas.

      Hasta la victoria, siempre ...
      0 8 Melden
  • Ohniznachtisbett 29.07.2017 16:52
    Highlight Würde dann auch eine Steuer auf DER GERÄT anfallen?
    62 4 Melden
  • Silvan80 29.07.2017 16:37
    Highlight Die Welschen halt, wen wunderts...kommt sowieso nicht!

    Die Menschen fürchten seit jeher, dass Machinen und heute Computer/Roboter ihnen die Arbeit wegnehmen. Das ist seit Erfindung der Dampfmaschine so...gekommen ist es nie so. Wer halt wirklich gedacht hatte, dass Artikel über einen Lasergrid ziehen und nach erwähnter Tätigkeit den für den Artikel geschuldete Geldbetrag einziehen, eine Lebensaufgabe sei und Weiterbildung deshalb nicht notwendig wäre, den erwischt es halt jetzt. So ist das Leben, was ist daran schlimm. Man nennt das Fortschritt und nicht um sonst nennt man es so...!
    18 47 Melden
    • Peaches 29.07.2017 16:58
      Highlight Mit dem ersten teil kann ich mich einverstanden erklären. Im zweiten teil urteilst du und sprichst sehr abschätzig über menschen, denen nicht so viel bildung zu teil wurde wie anderen. Oder die möglicherweise auch nicht mehr leisten können. Auch sie brauchen einen job und mit der wegrationalisierung müssen genau diese menschen in die arbeitslosigkeit gehen. Danach heisst es wieder, sie seien zu faul oder zu unqualifiziert. Dabei wurden einfach all die jobs gekillt, die sie eben machen könnten.
      47 3 Melden
    • Silvan80 29.07.2017 17:45
      Highlight Da stimm ich dir zu Peaches. Hab auch nicht behauptet, dass die Welt ein fairer Ort ist. Es wird auch soweit kommen, dass Kunden die nicht selber scannen mehr bezahlen. Dein Vorschlag wäre ja die Rationalisierung zu besteuern, aber warum sollte diese dann stattfinden, wenn sie hoch besteuert würde? Jetzt kannst du sagen, dann findet sie halt nicht statt, aber ich glaub diese Diskussion müssen wir nicht führen?
      10 10 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 19:16
      Highlight Nur weil etwas in der Vergangenheit nicht wegrationalisiert wurde, heisst es noch lange nicht, dass das in Zukunft auch so sein soll. Das ist wie das Schwein im Stall: Ach, der Bauer ist die letzten 460 Mal auch mit dem Futter gekommen am Morgen, warum soll er morgen mit der Pistole kommen?

      Wir befinden uns in vielen Bereichen im exponentionellen Wachstum und es werden mit der Zeit mehr Jobs wegfallen, als neue kreiert werden können. Aber wenn man linear denkt, sieht das natürlich wie eine dümmliche Behauptung aus. Ist es aber nicht.
      10 0 Melden
  • Hubertus Goggi 29.07.2017 16:09
    Highlight Wenn ich selber einscanne kostet alles immer noch gleich viel, warum eigentlich?
    49 6 Melden
    • Don Alejandro 29.07.2017 16:42
      Highlight Weil immer mehr auf den Konsumenten abgewälzt wird. Komisch, dass bemannte und befraute Kassen meistens so spärlich besetzt sind, dass man fast gezwungen wird zum Selfscanning.
      31 3 Melden
    • Flexon 29.07.2017 18:20
      Highlight @P. Enis
      Ganz einfach: weil du offenbar auch ohne Preissenkungen an den Self-Checkout gehst. Deine Wahl.
      20 0 Melden
    • Wehrli 30.07.2017 08:46
      Highlight Genau, meine Worte! Ich mag den Servicem wenn die Kassiererin eintippt, ich bei der Frage "Kumulus" nur weltfremd läche und mich mit Barzahlung aus dem Staub mache.
      6 0 Melden
  • Steven86 29.07.2017 16:04
    Highlight Naja die Gesellschaft braucht den Menschen kontakt. Darum geht die Maschinerie auch schleppend voran. Ich persöndlich habe den Kontakt gern, ob bei der arbeit, beim einkaufen, oder im restaurant ist mir lieber als überall auf einen bildschirm schauen.
    44 6 Melden
    • giguu 29.07.2017 18:27
      Highlight bei mir ist es anders... nenn mich introvertierzet IT fritz, aber ich liebe Human machine interaction und bin froh, wenn die firmen, die meib leben begleiten alles automatisieren, damit ich nicht noch so einem dummkopf alles erklären muss oder die schlechte laune der kassiererin abkriege. zudem finde ich, dass es schneller geht, egal ob im super markt, dem online kundencenter meines ISPs, Bank,...
      21 19 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 19:17
      Highlight Ja, en richtige giguu eben.
      9 6 Melden
    • Peaches 29.07.2017 23:29
      Highlight @giguu du hast *ironie off* vergessen 🙄
      3 1 Melden
    • giguu 30.07.2017 10:56
      Highlight neeein, ist wirklich mein ernst 🤣
      1 2 Melden
  • kifaru100 29.07.2017 15:58
    Highlight Es braucht keine Steuer oder irgendwelche andere staatliche Eingriffe sondern nur ein paar Hunderttausend Kunden, denen es nichts ausmacht, einige Minuten anzustehen, statt GRATIS die Arbeit von Coop, MM etc. zu verrichten. Würde niemand diese Selbst-Check out benützen, verschwänden sie von selbst schon bald wieder und würden Verkaufsfläche für ein erweitertes Sortiment Platz machen. Verkaufen bringt nämlich Geld!
    42 14 Melden
    • EvilBetty 29.07.2017 16:38
      Highlight a) Der Selfcheckout braucht weniger Platz als eine Kasse

      b) Ich scanne das Zeug lieber selber ein, weil ich keine Lust habe an der Kasse zu warten, bis die Leute ihre Cumulus und 127.80 in Münz zusammengesucht haben.

      c) offenbar sind die Selfcheckout ein Kundenbedürfniss, denn sonst wären sie schon weg.

      Ich gehe schon gar nicht mehr in Filialen die kein Selfscanning anbieten.
      58 34 Melden
    • Pinhead 29.07.2017 18:43
      Highlight Bald gibt es nur noch self-scanning, dann must eh wieder warten.
      18 0 Melden
  • herrderfliegen 29.07.2017 15:52
    Highlight Die Digitalisierung bzw. Automatisierung in jeglichen Bereichen wird in den bestehenden Verhältnis zu einem Problem werden, da hilft auch eine Steuer nichts. Die einzige Lösung wäre eine bessere Verteilung der Arbeit. Warum nicht nur noch 6 Stunden arbeiten? Damit müsste natürlich auch eine Umverteilung der Löhne, bzw. des Kapitals einhergehen, zB durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Andererseits bringt die Automatisierung dem gemeinen Menschen keinen Nutzen. Ausser, dass ihm noch die letze Alltagsaktivität abgenommen wird, und er arbeitslos vor seinem Fernseher vegetieren darf.
    35 6 Melden
    • R. Peter 29.07.2017 18:44
      Highlight Bitte geben Sie sofort Ihren Staubsauger zurück! Und die Waschmaschine! Offenbar haben Sie wegen der bösen Automatisierung zu wenig Arbeit im Haushalt...
      9 15 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 19:20
      Highlight Das wird genau so kommen. Ein Bedinungsloses Grundeinkommen könnte nicht direkt eingeführt werden, da ist der Nachbarneid zu gross in der Schweiz. Aber es wird eine Schrittweise reduktion der Arbeitsstunden geben (wie es dies in den letzten 100 Jahren schon gegeben hatte, nur etwas schneller). Es ist auch die bessere Übergangsphase. Das Problem ist nur, dass wir im Moment relativ langsam reagieren. Es fehlen kompetente Leute in der Politik. Kaum jemand versteht wie schnell die Entwicklung voranschreitet.
      18 1 Melden
  • Flexon 29.07.2017 15:46
    Highlight Statt neue Technologien zu behindern (Graubünden 1900 lässt grüssen), sollten Institutionen gefördert werden (Steuererleichterungen), die Mitarbeiter weiterbilden und auf zukünftige Aufgaben anständig vorbereiten.

    Es wird nie zuwenig Jobs geben, solange die Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt. Aber leider ist es so, dass die Schwachen auch in Zukunft Probleme haben werden. Am meisten hilft den Schwachen Weiterbildung, damit sie sich selbst und damit allen helfen können. Diese Hilfe zur Selbsthilfe sollte auf allen Ebenen gefördert werden. Das Zukunftsrezept schlechthin.
    17 17 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 19:22
      Highlight Dass es nie zu wenige Jobs geben wird, das ist eine Behauptung. Es wird immer irgendwelche Arbeit geben, aber es werden nicht mehr alle fähig sein diese auszuführen. Aus Kassiererinnen werden auch nicht automatisch Software Entwickler etc.
      12 3 Melden
    • Flexon 29.07.2017 20:51
      Highlight @Tschedai
      Aus einer Kassiererin könnte z.B. eine Betreuerin oder Pflegerin werden., wenn sie will! Oder Wanderleiterin, oder sie könnte ein BnB eröffnen. Es ist nicht so, dass eine Kassiererin zur Kassierin geboren wurde. Sie können auch anderes, wenn jemand es sie lehrt und sie es möchten. Kein Thema.
      8 2 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 21:18
      Highlight @Flexon Es wird nicht einfach so mehr Bedarf an Wanderleiter und AirBnBs geben und gerade der Pflegeberuf ist nur für einen Bruchteil der Menschen, das ist ein ganz und gar nicht einfacher Beruf. Ich könnte keinem alten Menschen den Po abwischen etc.

      Das Problem hierbei ist auch, dass wir im Moment nur von Kassiererinnen und Taxifahrer reden und von Ersatzberufen, die es schon lange gab. Aber die Automatisierung wird sämtliche Bereiche treffen. Als nächstes kommen die KV Angestellten, das realisieren viele noch gar nicht. Und plötzlich hat man dann ein Problem all denen eine Stelle zu bieten.
      12 1 Melden
  • Ass 29.07.2017 15:40
    Highlight Und wenn man im Ausland einkauft muss man nicht mal die 8% Mwst zahlen?!
    14 4 Melden
    • Alnothur 29.07.2017 15:56
      Highlight Nein, leider nicht. Aber wenn es vorgeschlagen wird, heisst es ja, es sei Abzocke und Protektionismus.
      7 4 Melden
    • Ville_16 29.07.2017 16:35
      Highlight @Ass who cares? Migros importiert Eiswürfel aus Deutschland...
      10 3 Melden
  • Ass 29.07.2017 15:38
    Highlight Dann müsste aber Online- Shoping aber auch strafbesteuert werden!
    24 6 Melden
    • R. Peter 29.07.2017 18:46
      Highlight Und das Lesen von Onlinezeitungen!
      9 2 Melden
    • Tschedai 29.07.2017 19:23
      Highlight Dann besteuern wir auch Online-Shopping, wenn das der richtige Weg wäre. Was ist das für eine Aussage?

      Nur solche Steuern sind kaum der richtige Weg.
      2 2 Melden
    • Silvan80 29.07.2017 20:07
      Highlight Das sind eben die Selben. Die, die bei Amazon und co bestellen und die, die self scanning Geräte besteuern wollen. Es ist eine lustige Welt!
      5 1 Melden
  • Ville_16 29.07.2017 15:37
    Highlight @Büchi: Ob es ein Fortschritt ist Arbeitskräfte durch Maschinen und Konsumenten zu ersetzen ist Ansichtssache. Ich gehe jedenfalls nicht einkaufen um zu arbeiten und gleichzeitig noch den gleichen, hohen Preis für die Einkäufe zu bezahlen.
    39 2 Melden
    • Flexon 29.07.2017 15:58
      Highlight @Ville_16
      Ich habe keine Zeit darüber nachzudenken. Muss gleich zum Schmied, mit dem ich zusammen meine neue Bratpfanne fertige. Danach an den Brunnen zum Wäsche waschen. Hoffentlich reicht das Geld heute für ein ganzes Brot. Sonst gibts eben nur Sauerkraut.
      15 29 Melden
    • Ville_16 29.07.2017 16:32
      Highlight @Flexon ich habe irgendwie das Gefühl dass Sie das Prinzip der Gewinnoptimierung nicht verstehen. Ich bin froh dass es bei mir für Brot und Sauerkraut reich und ich mir nicht solche Gedanken machen muss wie Sie.
      12 3 Melden
    • Flexon 29.07.2017 16:49
      Highlight @Ville_16
      Ich glaube Sie haben nicht verstanden, woher unser Wohlstand kommt. Nehmen wir an, die Schweiz hätte das letzte Jahrhundert lang keine Gewinnoptimierung betrieben. Glauben Sie, eine Waschmaschine würde dann heute drinliegen? Unsere Weltwirtschaft ist nicht ein statisches System, das ewig gleich funktioniert, wenn man es erst einmal richtig eingerichtet hat. Es ist eben ein Wettbewerb. Wenn Coop die neuen Kassen nicht einführt dann Lidl oder Aldi. Mir ist Coop lieber wegen Nachhaltigkeit u. Qualität. Die Welt dreht sich weiter.
      14 9 Melden
    • Ass 29.07.2017 19:08
      Highlight @Ville_16 wenn ich an der Kasse anstehen muss kosten mich das auch..... und zwar mein Leben! Also würde diese Steuer (fürs Leben) eigentlich noch einen Sinn ergeben
      1 2 Melden
    • Ville_16 30.07.2017 12:16
      Highlight @all: Jeder wie er will, da kommt man auf keinen gemeinsamen Nenner. Ich jedenfalls werde meine Arbeitskraft nicht gratis einem Milliardenkonzern zur verfügung stellen.
      0 0 Melden
  • elmono 29.07.2017 15:37
    Highlight SP bringt neue Idee. Enthält das Wort Steuer. Überraschung hält sich in Grenzen.
    56 8 Melden
  • Butzdi 29.07.2017 15:26
    Highlight Die meisten vergessen hier den Kundenfokus. Für mich als Kunde ist self-scanning toll. Das sind meine empfundenen Vorteile:
    1. Ich kann meine Einkäufe so in meinem Einkaufswagen - oder bei kleinen Einkäufen direkt in einer Tasche - so schichten, dass das was unten sein soll auch unten bleibt.
    2. Ich stehe nicht an - allermeistens jedenfalls
    3. Ich muss mir nicht das Gespräch zwischen der Person vor mir und der Kassiererin anhören während ich mein Tram verpasse
    4. es geht massiv schneller
    56 41 Melden
    • Rendel 29.07.2017 16:12
      Highlight Ich hab dieses Selfscannig auch ausprobiert. Ich bin nicht schneller, es ist sehr unbequem einzupacken, wenn man etwas mehr hat. Ihr Schichtproblem hab ich nicht, im Gegenteil eher beim Selfscanning.
      So manche Gespräche können erfrischend sein oder mich schmunzeln lassen. Wir haben zumeist echt nettes Kassenpersonal, ich würde die Leute vermissen, wenn nicht jeden.
      27 11 Melden
    • Ohniznachtisbett 29.07.2017 16:47
      Highlight Ich hoffe sehr, dass du die gewonnene Zeit von immerhin 5min pro Woche sinnvoll Nutzen kannst. Z.b. für einen Schwatz mit der Kioskfrau... oder gehst du nur zum Selectaautomaten?
      20 3 Melden
  • marcog 29.07.2017 15:15
    Highlight Automatische Kassen besteuern, Amazon verbieten und wer im Ausland einkauft gehört wegen Hochverrats angeklagt.
    30 12 Melden
    • h_mm 31.07.2017 10:23
      Highlight ,weil früher alles besser war. Amen
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.07.2017 15:13
    Highlight Evtl. besteuern wir zukünftig besser das Kapital -und die Kapitalgewinne- statt Löhne und Renten. Den Fortschritt mittels Abgaben aufhalten zu wollen ist aber definitiv Quatsch.
    42 5 Melden
    • Alnothur 29.07.2017 15:59
      Highlight Wertschöpfungssteuer würde es vielleicht besser treffen.
      17 0 Melden
  • Redly 29.07.2017 15:12
    Highlight Und den Vorschlag hat er von einem Steinmetz hämmern lassen?
    Sonst, pöser pöser Arbeitsplatz-Vernichtet!
    1. wer fehlende Arbeit beklagt, sollte die Augen öffnen und die Ärmel nach hinten krempeln. Arbeit hat es mehr als genug, solange nicht alle Menschen im Paradies leben.
    2. solange es noch arme Menschen gibt, den Fortschritt nicht wollen, ist grenzenlos zynisch und egoistisch.
    13 25 Melden
    • Hierundjetzt 29.07.2017 16:10
      Highlight Klar, Arbeit hat es mehr als genug....

      Rekordarbeitslosigkeit in der Schweiz (noch nie seit dem WWII waren soviele Menschen arbeitslos) in Europa im Durchschnitt 10%.

      Aber einfach mal die Arme hochkrempeln, klar, den der Zauberer von Oz wird dann Stellen schaffen. Wow. Diese Stringenz!

      ...man kann ja gemäss Deiner Logik ein Bauarbeiter als Pensionskassenverwalter einstellen. Weil hey, der cha dän schaffe waisch. Job isch Job waisch

      Es braucht staatliche Rahmenbedingungen, das ist klar. Der SP Mann ist aber definitiv auf dem Holzweg.
      18 10 Melden
    • whatthepuck 29.07.2017 16:18
      Highlight Man kann das anders sehen, aber man kann sich doch nicht einfach einem Diskurs verschliessen. Nicht jeder, der Bedenken äussert, ist deshalb gegen den Fortschritt. Wie bei so vielem wird es auch hier Verlierer und Gewinner geben. Ob die Armen, für die du hier einstehst, von der sich immer schneller öffnenden Technik- und Wissensschere allerdings wirklich profitieren, wage ich zu bezweifeln.

      Oft tat Fortschritt bis anhin gut - weil man ihn lenkte und ihn sich zu Nutze machte. In den nächsten Jahren werden wir deshalb neue Spielregeln brauchen, damit das so bleibt.
      7 2 Melden
  • 7immi 29.07.2017 15:11
    Highlight die automatisierung hat auch andere auswirkungen mammut zum beispiel plant, die fertigung einiger produkte wieder in die schweiz zurück zu holen und generiert so bei uns arbeitsplätze (die dann in rumänien fehlen, klar). festo (herstellung u.a. von druckluftkomponenten) betreibt ein hoch automatisiertes werk in deutschland, das mehr stellen bietet als die konventionelle fertigung (dafür erhält man bessere qualität). das ist fortschritt. die migroskassen sind aber keine automation, sondern eine arbeitsverlagerung vom angestellten auf den kunden. quasi der selbstbedienungsladen 2.0.
    30 2 Melden
    • Benot 30.07.2017 02:53
      Highlight @7immi:
      Schönes Beispiel (Mammut).
      Ist das der Trend, ... oder eher die Ausnahme?
      1 0 Melden
    • 7immi 31.07.2017 09:48
      Highlight @benot
      viele unternehmen dürften zurückkommen, denn die schweiz ist ein guter standort für automation. zuverlässige infrastruktur (strom, strassen, bahn), stabile politische verhältnisse (für langjährige investitionen sehr wichtig), top ausgebildetes personal... dies einige der vorteile.
      0 0 Melden
  • Liberté 29.07.2017 15:07
    Highlight Entschleunigung ist doch ein Wert und hat nichts mit Rückwärtsgewandtheit zu tun.
    Warum sollte man sich nicht einsetzen dürfen für den Erhalt der bedienten Kassen? Warum wird das ins Lächerliche gezogen?
    36 12 Melden
    • Alnothur 29.07.2017 16:02
      Highlight Solange die Leute bediente Kassen benutzen, wird es sie auch geben. Ist wie mit den Dorf- und Quartierläden.
      29 0 Melden
    • rönsger 29.07.2017 19:46
      Highlight Ich liebe Self Scanning; ich spare Zeit und kann meine Einkäufe schön püschele. Tatsächlich ist die "Entschleunigung" ein Wert; aber diesen Wert finde ich auf meinem Bänkli am Fluss, mit Freunden beim Bier oder beim Faulenzen auf dem Balkon, begleitet von Musik, die ich liebe - und nicht an der bedienten Kasse im Supermarkt, mit dieser Begleitmusik, die mir jedesmal Bibeli wachsen lässt. Entschleunigung im Supermarkt, das ist doch purer Sozialkitsch.
      9 2 Melden
    • Liberté 29.07.2017 20:16
      Highlight @rönsger: Danke.
      Es gibt sicher eine individuelle und eine gesellschaftliche Entschleunigung, die nicht stringent voneinander getrennt sind.
      Schön, dass du die gesparten Zeitminuten aufgrund des Selfscannings für wertvolle Zeit eintauschen kannst.
      2 0 Melden
  • leu84 29.07.2017 15:05
    Highlight Wenn schon, dann soll diese "Roboter-Steuer" für ein System mit Grundeinkommen fliessen. Wenn er diese Self-Scanner-Unternehmen bestrafen will, dann soll er und seine Parteikollegen diese Geschäfte meiden.
    11 7 Melden
  • seventhinkingsteps 29.07.2017 14:56
    Highlight Ich bin eher dafür, dass ich einen Lohn kriege wenn ich selber scanne. Oder zumindest einen Rabatt auf den Einkauf.

    Grundsätzlich ist der Gedanke ja nicht falsch, dass die eingesparten Lohnkosten nicht einfach den Profit der Unternehmen steigern sondern irgendwie an den Konsumenten oder an die weiterhin bestehenden Mitarbeiter weitergegeben werden müssen.

    Natürlich nicht alles, sonst würde kein Unternehmen in Technologie investieren.

    Aber entweder müssen die Löhne steigen oder die Preise sinken. Oder es muss eine Steuer drauf.

    Einfach fleissig Lohnkosten sparen geht nicht, sorry.
    49 6 Melden
    • Flexon 29.07.2017 15:28
      Highlight @seventhinkingsteps
      Von den Kosteneinsparung wird der Kunde natürlich profitieren, wenn der Markt spielt.

      Selfscannng-Kassen sind grundsätzlich nichts bahnbrechendes. Wir nehmen die Waren ja auch selber aus dem Regal. Aber ich hoffe sehr, dass es zukünftig bessere Jobs gibt als die stundenlange Hend-sie-e-Supercard-Theater-Übung.
      Wenn ein Laden vollautomatisch läuft, könnte ich mir vorstellen, dass Menschen dafür bezahlt werden, wie sie frische Pizzas vor Ort backen. Oder Kinder der Kunden betreuen. Oder...

      Niemand wird zurück an die Kasse wollen. Und das ist gut.
      14 19 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 17:09
      Highlight Inwiefern geht das an den Kunden zurück?

      Mit der selben Logik hätten damals die Konsumenten vom Eurosturz profitieten sollen. Fakt war, dass die Detailhändler den Währungsgewinn nicht weitergaben an die Kunden
      12 1 Melden
    • Flexon 29.07.2017 18:07
      Highlight @seventhinkingsteps
      Preise gehen runter wenn der Wettbewerb spielt und die Kunden eine Wahl haben. Das ist banalstes, empirisch belegtes Wirtschaftseinmaleins. Die Detailhändler haben bei uns ein Quasi-Monopol. Wenn du trotz der hohen Preise bei Coop oder Migros einkaufst, warum sollten sie den Preis senken? Der Preis wird erst gesenkt, wenn alle bei Aldi, Lidl, Denn er und Spar einkaufen. Offenbar tun wir das aber nicht.
      2 2 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 19:38
      Highlight @Flexon

      Danke, ich habe das "banale" Wirtschaftseinmaleins auch über mich ergehen lassen müssen an der Uni.

      Der häufigste Satz, den du von Profs in Wirtschaftsvorlesungen hörst ist "Ceteris Paribus". Die Modelle basieren auf vollständig abgebauten Informationsasymmetrien und dem perfekten Homo Oeconomicus, zumindest wenn man Game Theory und die fortgeschrittenen Thematiken mal weglässt.

      Schau dir mal die Annahmen an, auf denen das Cournot-Oligopol aufbaut. Homogene Güter, Vollkommene Information, Angebotsmengen werden vor Beginn festgesetzt und können nicht geändert werden usw.
      1 0 Melden
    • Flexon 29.07.2017 19:58
      Highlight @seventhinkingsteps
      Schau dir mal die Realität an, den Onlinehandel z.B. Wo kaufen die Leute ein? Richtig, bei Amazon, Zalando oder Galaxus. Warum? Weil es billiger ist.

      Im Coop/Migros gehen wir einkaufen, weil wir es uns leisten können, diese in der Nähe sind und weil wir Gewohnheitstiere sind. Das nützen die Detailhändler aus. Würden wir nicht mehr hingehen, würden sie die Preise sofort anpassen. Fazit: es ist unsere Wahl, die Politik der Händler zu beeinflussen. Aber offenbar stimmt es so für uns.
      3 0 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 20:45
      Highlight @Flexon

      Eben, du gibst ja selbst zu, dass die Marktmechanismen hier nicht funktionieren, weil der Konsument nicht nur nach Preis handelt sondern auch nach anderen Kriterien, die sich nicht unbedingt akkurat mit einem Modell abbilden lassen.
      4 0 Melden
  • Sille 29.07.2017 14:52
    Highlight Sie können sich ja später Ihre AHV von den Selfscanning Kassen,den führerlosen Zügen und Autos, den Robotern in den Fabriken bezahlen lassen....und in ein paat Jahren schon mal vorsorglich über die nicht unwesentlichen AHV Ausfälle jammern.
    Fortschritt heisst nicht, dass der Mensch als Arbeitskraft abserviert wird sondern das schwere, gesundheitsgefährdende Arbeiten erleichtert werden.In diesen Fällen aber ist der sog. FORTSCHRITT ein Rückschritt den vor allem die junge Generation ausfressen darf.
    40 5 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 29.07.2017 14:43
    Highlight Dann nehme ich mal die Position am anderen Ende ein und sage wir sollten gar keine Steuern oder ähnliches für Roboter einführen. Der Fortschritt sollte niemals gebremst werden.
    13 30 Melden
    • TheDude10 29.07.2017 14:57
      Highlight Wie willst du steuern einnehmen, wen nur noch ein bruchteil versteuerbares Einkommen generiert?
      22 2 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 29.07.2017 15:04
      Highlight Jeder muss ja weiterhin arbeiten also generiert er weiterhin Steuern, verstehe deine Frage nicht so ganz?
      9 20 Melden
    • Tsunami90 29.07.2017 15:04
      Highlight Und wer finanziert in zukunft den Staat? Ein paar Gönner?
      18 2 Melden
    • Steven86 29.07.2017 16:54
      Highlight Ach träumen sie weiter, wenn Geld in der Staatskasse fehlt, dann wird so oder so eine neue Steuer erhoben. Der wie sie bezeichnen "Fortschritt" wird nicht nur deswegen gebremst, sondern durch die Gesellschaft. Wenn wir sie nicht bremsen, dann würde heute schon x tausend stellen nicht mehr geben.
      8 0 Melden
    • illoOminated 29.07.2017 17:25
      Highlight @TheDude:
      Durch Mikrotransaktionssteuer finanziertes BGE - nur muss die MTS global eingeführt werden, damit sie wirklich was bringt --> wir müssen über das Nationendenken hinweg kommen. Und nein, dadurch geht nicht unser Wohlstand flöten - es wird nur sehr viel anspruchsvoller superreich zu werden.
      9 1 Melden
  • Benot 29.07.2017 14:36
    Highlight Gewinn vor Steuern (EBIT-Marge):

    Migros: ca. 1 Milliarde CHFr.
    Coop: ca. 750 Millionen CHFr.

    Und jetzt sollen diese armen armen Detailhändler noch "bestraft" werden. Also sowas.

    Die Selbstbedienungskasse ist KEINE AUTOMATISIERUNG; es wurde nicht der Scanner neu erfunden.
    Stattdessen führt der Kunde die Arbeit der KassiererInnen aus (Produkt über den Scanner ziehen).

    Ich bin als Kunde jedoch nicht bereit, gratis für Migros und Coop zu arbeiten! Wenn schon, sollte mir als Kunde bei der Self-Scanning-Kasse die Lohnkosteneinsparung anteilsmässig auf meinen Einkauf angerechnet werden.
    59 16 Melden
    • who cares? 29.07.2017 15:40
      Highlight Als Kunde begrüsse ich die Selbstscanautomaten. Es geht einfach viel schneller und mehrere Leute können aufs Mal bedient werden (oder sich bedienen). Freu dich doch, dass du nicht mehr so lange bei der bedienten Kasse anstehen musst.
      11 26 Melden
    • manuel0263 29.07.2017 16:49
      Highlight Ist Ihnen aber schon mal aufgefallen, dass man gleichzeitig zum Self-Scanning kaum bediente Kassen öffnet? Genau dadurch wird man zumindest bei Zeitnot praktisch zum Seif-Scanning gezwungen. Sehr einfach zu steuern, Ihre Freude...
      11 2 Melden
    • who cares? 29.07.2017 17:59
      Highlight Bis jetzt hatten noch jedes Mal, wenn ich am Self-Scanning war, auch noch bediente Kassen offen.
      1 4 Melden
    • Benot 30.07.2017 03:09
      Highlight @who cares:

      ... Bis jetzt.
      Glaubst Du, dass wenn es nur noch Self-Scanning Kassen gibt, dass Du dann nicht an einer Schlange davor anstehst?
      Ha, ha, ha ... You dreamer Du.
      1 0 Melden
  • Saraina 29.07.2017 14:23
    Highlight Roboter beziehen keinen Lohn und zahlen somit keine Steuern. Also muss der Staat neue Möglichkeiten finden, um zu seinem Geld zu kommen.

    Mein Vorschlag: Robotersteuer und bedingungsloses Grundeinkommen.
    50 12 Melden
    • Redly 29.07.2017 15:14
      Highlight Die Staatseinnahmen waren noch nie so hoch wie heute (Fakt).
      Wo bleibt dann die Voraussetzung Deines Arguments...
      8 9 Melden
    • EvilBetty 29.07.2017 16:45
      Highlight Die Staatsauagaben aber auch nicht 😉
      7 0 Melden
    • illoOminated 29.07.2017 17:28
      Highlight Dann wirst du aber ewig daran scheitern den Begriff Roboter genau genug zu definieren bis du alle schlupflöcher ausgemerzt hast. Ausserdem, was ist mit all den rein virtuell erledigten Arbeiten (Beratung, etc)? Brauchts dann auch noch ne Algorithmussteuer?
      Dann doch lieber ne Mikrosteuer auf sämtliche getätigten Transaktionen - je mehr man ausgibt, desto mehr drückt man ab.
      2 0 Melden
    • Zeit_Genosse 29.07.2017 18:02
      Highlight Die Robotersteuer ist nicht neu und es ist nicht gelungen das zu konzeptionallisieren. Wo ist es ein Tool, Instrument, Maschine und wo beginnt der Roboter und wo und wie will man bewerten wie er besteuert wird? Und welche Behörde und Instanz ist fähig und verfügt über Durchsetzungsgewalt? Man soll auf dieser Spur weiter denken, doch ein überzeugender Rohentwurf kenne ich nicht. Das BGE krempelt alle unseren Systeme um und bedarf vorher einer Testumgebung. Z.B. könnten die G20 ein gemeinsames Projekt mit Island als überschaubare Volkswirtschaft starten.
      1 0 Melden
  • Wald Gänger 29.07.2017 14:11
    Highlight Mit Fortschritt im positiven Sinne haben die Self-Scanning-Stationen genau gar nichts zu tun.
    Vielmehr ist es doch so, dass Coop und Migros von mir genau den gleichen Preis für Waren verlangen, wenn ich dann auch noch die Arbeit erledigen muss, für die C&M sonst Lohnkosten berappen müsste.
    Als Belohnung fallen dann an einem weiteren Ort menschliche Kontakte (ja, Kassierer/innen sind Menschen, mit denen man auch mal ein paar Worte wechseln kann) weg.
    44 4 Melden
  • Groovy 29.07.2017 13:57
    Highlight Gute Zusammenfassung des Problems. Gratz Frau Büchi.
    25 30 Melden
  • Zeit_Genosse 29.07.2017 13:55
    Highlight Die Frage ist wie Fortschritt definiert wird. Fortschritt in einer Gesellschaft könnte sein, dass wir nicht alles automatisieren was sich automatisieren lässt und damit Arbeit den Menschen zugestehen. Oder man entfernt den Menschen aus dem Arbeitsprozess und verteilt die Unternehmensgewinne über Steuern den Menschen. Was nützen viele Maschinen, wenn es den Menschen dabei schlechter geht. Es wird dazu keinen globalen Konsens geben und der Kapitalismus befeuert die menschenleere Erzeugung von Produkten und DL. Bioprodukte erhalten eine neue Bedeutung. "Made by Human"!
    67 8 Melden
    • Evan 29.07.2017 14:28
      Highlight Arbeit den Menschen zugestehen gerne. Aber warum gerade jene Arbeit die so einfach automatisiert werden kann wie jene der Kassierer?
      15 13 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 14:58
      Highlight Fortschreitende Automatisierung wird unter dem Kapitalismus niemals eine Steigerung der Lebensqualität aller bewirken.
      23 15 Melden
    • Redly 29.07.2017 15:17
      Highlight @seven... - Aluhut auf!
      Und darum lebten alle früheren Generationen schon im heutigen Wohlstand?
      Ou Man, ein bisschen Realitätsbezug und Faktenkenntnis wäre schön.
      20 9 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 16:05
      Highlight Ich hab gesagt Automatisierung, nicht generell technischer Fortschritt.


      Ausserdem ist noch zu unterscheiden zwischen Lebensqualität und Arbeitsqualität.

      Die Maschininisierung der Textilindustrie in England brachte sicher eine Steigerung der Lebensqualität, weil Textilien günstiger wurden. Die Arbeit wurde dadurch aber nicht gemütlicher. Im Gegenteil, die Entfremdung zum Produkt nimmt zu.

      Hat doch nichts mit Aluhut zu tun, oder willst du jetzt Marx zum Verschwörungstheoretiker erkären?
      16 6 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 17:02
      Highlight Das Problem ist der Widerspruch im Kapitalismus: Es braucht kaufkräftige Konsumenten, für das braucht es eine gewisse Beschäftigungsquote. Gleichzeitig ist es sehr attraktiv zu automatisieren.

      Ich glaube aber nicht, dass die Schweiz davon gross betroffen sein wird als Dienstleistungsgesellschaft.

      Aber Länder, in denen wir westliche Länder unsere Konsumgüter günstig produzieren lassen, werden erheblich leiden. Oder Länder, die sehr stark von Landwirtschaft abhängig sind.

      Als Firma kannst du dort dann vollautomatisiert produzieren und nach Europa in einen kaufkräftigen Konsummarkt exportieren
      5 4 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 17:07
      Highlight Die Konsequenz der Vollautomatisierung ist noch viel krasser:

      Weil damit günstige Lohnkösten von Arbeitern als Faktor eines Standorts immer weniger wichtig werden, könnte man theoretisch überall fast zum gleichen Preis produzieren.

      Faktoren wie Unternehmenssteuern, Umweltabgaben, Mieten, Kostwn für Boden und Bau werden viel wichtiger werden
      4 4 Melden
    • Flexon 29.07.2017 17:41
      Highlight @seventhinkingsteps
      Nehmen wir einen KI-unterstützten Scanner, der Krebs in frühem Stadium zuverlässig erkennen kann. Der Scanner ist viel günstiger als ein Arzt. Der Scanner wird in vielen Entwicklungsländern mit geringer medizinischer Versorgung verwendet. Die Krebsrate sinkt, auch für arme Menschen. Wenn das keine Erhöhung der Lebensqualität durch Automatisierung ist...
      3 0 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 18:42
      Highlight @Flexon

      Klar ist das eine Steigerung der Lebensqualität. Aber was machst du mit dem auf Krebs spezialisierten Arzt?

      Vollautomatisierte Mais-Plantagen werfen unter Umständen auch mehr Ernte ab als wenn Menschen arbeiten und Fehler machen.

      Aber was machst du mit den Arbeitern?
      3 3 Melden
    • Flexon 29.07.2017 19:35
      Highlight @seventhinkingsteps
      Nichts in diesem Fall. Weil es den auf Krebs spezialisierten Arzt in diesen Regionen nicht gibt und nicht gab.

      Umgedreht bedeutet dein Argument aber: je mehr Krebs, desto besser für die Ärzte.

      Wir wollen aber lieber weniger Krebs und weniger Ärzte.

      Die Ärzte kommen schon zurecht, keine Sorge.

      Bei den Arbeitern, auch hier: die Arbeit ist genausowenig Beschäftigungsprogramm wie die Krankheit. Der Plantagenbesitzer muss sich frühzeitig für die Weiterbildung der Belegschaft engagieren. Das muss belohnt werden.

      2 1 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 20:52
      Highlight @Flexon

      Ist makaber, aber ja. Ein Zahnarzt mit Privatpraxis verdient mehr, je mehr Patienten. Ein Bestatter verdient mehr, je mehr Leute sterben. Kapitalismus halt.

      Also ich spiele hier auf die langfristige Konsequenz der Automatisierung an. Sprich, wenn ganze Industriezweige automatisiert werden können. Zum Beispiel die Landwirtschaft.

      Bleiben wir bei der Plantage: Wenn von 60 Arbeitern nur noch 5 notwendig sind um den Laden zu schmeissen, was sollen die anderen 55 tun?

      Automatisierung heisst nicht nur "besser gebildete Leute", sondern "total weniger Leute". Wo wäre sonst der Anreiz?
      3 3 Melden
    • Flexon 29.07.2017 21:17
      Highlight @seventhinkingsteps
      Das ist nicht Kapitalismus, so ist das Leben, oder?

      Zur Plantage:
      Genau das haben wir in der Schweiz schon durchgespielt (Strukturwandel Primärsektor zu Sekundärsektor) und was war das Ergebnis? Die Leute haben immer noch einen Job, nur die wenigsten eben noch in der Landwirtschaft. Waren sie qualifiziert? Nein. Haben sie sich angepasst? Ja. Genau dasselbe wird mit der nächsten Automatisierungswelle passieren. Wir Menschen sind flexibel, das weist du doch auch.
      3 1 Melden
    • seventhinkingsteps 29.07.2017 22:17
      Highlight @Flexon

      Was meinst du mit "so ist das Leben". Ich meine, nur unter dem Kapitalismus ist Lohnarbeit die Einkommensquelle der Grossteil der Bevölkerung und somit Existenzgrundlage. Ich sag nicht, dass es ohne Kapitalismus keine Jobs geben würde, die mehr gefragt sind je schlechter es Menschen geht, das kann man nicht ändern. Aber nur unter dem Kapitalismus hängen an diesen Jobs Existenzen.

      Zur Plantage: Sehr interessante Story, du scheinst dich auszukennen, ohne Ironie. Aber dass ignoriert immer noch die totale Abnahme an Stellen.
      2 2 Melden
    • Flexon 31.07.2017 19:26
      Highlight @seventhinkingsteps
      "Totale Abnahme an Stellen"
      Nehmen wir einfach die Realität:

      1900
      Automatisierungsgrad schwach
      Lebensstandard niedrig
      Stellen: wenige

      2000
      Automatisierungsgrad viel höher
      Lebensstandard viel höher
      Stellen: viel mehr

      Automatisierung ist mitnichten etwas Neues und sie hat seit Jahrzehnten stetig zugenommen.
      1900 gab es keine Webdevelopper, Psychologen oder Mechatroniker. Heute ganz normale Berufe.

      Der Mensch ist erfinderisch. Wenn du kein Gift darauf nehmen willst, ich tue es.
      2 0 Melden
    • Zeit_Genosse 31.07.2017 20:14
      Highlight @Flexon
      Zurzeit geht man durch Automation, Verlagerung und Digitalisierung von weniger Stellen bei Bevölkerungszuwachs aus. Speziellbei Industrie-/Dienstleistungsbereichen. Es sind neue Technologien, Verfahren und Innovationen im Gang, die neue Berufsbilder bringen. Insgesamt reduzieren sich die Stellen wegen zunehmender Effizienz zusätzlich. Der Lebensstandard wächst nicht wirklich und ewig. Ich halte vom Extrapolieren, also von vergangenem auf die Zukunft zu schliessen, wenig. Nichts geht ewig weiter. Wir stehen vor Brüchen der bisherigen Entwicklung, aber auch vor Zunkunftssprüngen.
      0 2 Melden
    • seventhinkingsteps 31.07.2017 22:43
      Highlight @Flexon

      Können wir uns darauf einigen, dass Jobs für Menschen mit tiefem Bildungsniveau zunehmend automatisiert werden?

      Ich behaupte: Es gibt Leute, deren Job fast gänzlich überflüssig wäre, wenn jemand sich eine Woche Zeit nähme um Excel-Makros zu schreiben. Es ist nicht selten, dass ein übereifriger Entwickler die 30% angestellte Sekretärin mit einem Skript überflüssig macht.

      Genauso werden auch Teile der Tätigkeit eines heutigen Web-Developers in Zukunft automatisiert werden.

      Es ist nur eine Frage der Zeit.
      0 1 Melden
    • Flexon 01.08.2017 01:35
      Highlight @ seventhinkingsteps
      "Können wir uns darauf einigen, dass Jobs für Menschen mit tiefem Bildungsniveau zunehmend automatisiert werden?"

      Einverstanden.

      Dementsprechend kann man für die Zukunft das Bildungsniveau erhöhen oder den Fortschritt stoppen. Was ist besser für die Menschen mit tiefem Bildungsstand: mehr Bildung oder weniger Fortschritt (mit Fortschritt meine ich auch gesellschaftlichen Fortschritt)?
      2 0 Melden
    • seventhinkingsteps 01.08.2017 10:54
      Highlight Das Problem ist, dass wir innerhalb des gegebenen Systems uns in einem Dilemma zwischen diesen zwei Optionen finden und statt uns zu fragen ob ein System, das uns in diese Situation geritten hat bei den nächsten technischen oder gesellschaftlichen Umwälzungen uns überhaupt noch irgendeine Wahl geben wird und das System als solches hinterfragen, sitzen wir da und denken darüber nach, wie wir mit den Optionen, die uns das System lässt, es mittelfristig am Leben erhalten können.
      0 3 Melden
  • ThePower 29.07.2017 13:51
    Highlight Natürlich kann und darf der technische Fortschritt nicht aufgehalten werden. Aber wo genau ist da der Fortschritt, wenn der Kunde die Arbeit der Kassiererin übernimmt?🤔Aber davon abgesehen glaube ich, dass diese Automaten ohnehin bald wieder verschwinden werden wegen der bestimmt enorm hohen Diebstahlquote.
    12 12 Melden
    • mbr72 29.07.2017 15:09
      Highlight Jaja, ich behaupte dann mal irgendwas, nicht?! Oje! Detailhändler haben die Diebstahlquote untersucht, diese liegt ziemlich genau gleich hoch wie der restliche Ladendiebstahl. Mit optimierten Stichprobenalgorhitmen kann diese aber noch weiter gesenkt werden.
      3 2 Melden
    • Evan 29.07.2017 15:13
      Highlight «Die Arbeit der Kassiererin»
      Wenns die Kassiererin macht, dann steht der Kunde einfach gelangweilt daneben und es wird die Zeit von 2 Personen in Anspruch genommen. Wenns der Kunde selber macht ist er beschäftigtQ die Zeit vergeht gefühlt schneller und derjenige der sonst die Ware des Kunden scannts kann einer anderen Arbeit nachgehen, eventuell einer die er sowieso lieber machen würde.
      13 13 Melden
  • SJ_California 29.07.2017 13:47
    Highlight Im Prinzip gibt es schon ähnliche Abgaben, z.B. die vorgezogene Entsorgungsgebühr oder die Billag.
    9 36 Melden
  • Flexon 29.07.2017 13:44
    Highlight Robotersteuer: Die Frage ist, ab wann ein Roboter ein Roboter ist. Meine Waschmaschine? Wohl eher nicht. Mein Smartphone? Wohl eher nicht. Die CNC des Quartierschreiners? Wohl eher nicht. Das CAD mit Generative Design Feature? Wohl eher nicht. Der AI-Hedge-Fond-Manager? Ist nur eine Software. Ein künftiges autonomes Drohnentransport-System? Kaum.

    Was haben diese Dinge gemeinsam? Sie alle ersetzen Jobs. Gestern schon und morgen auch.

    Ich plädiere dafür, die Vernunft auch mit in die Zukunft zu nehmen, denn die wird es gerade wegen der neuen Systeme weiterhin brauchen.
    38 5 Melden
  • Distace 29.07.2017 13:36
    Highlight Ich finde die "Roboter-Steuer" grundsätzlich eine gute Sache. Viele Menschen werden schon bald keinen Job mehr haben, weil Maschinen/Roboter diese Aufgaben übernehmen werden. Und mit dieser Steuer könnte dann ein bedingungsloses Grundeinkommen finanziert werden, damit die Menschen davon leben können. Das Ziel muss sein (einfach gesagt) dass die Menschheit irgendwann dank Robotern nicht mehr arbeiten muss und von einem bedingungslosen Grundeinkommen leben kann. Aber bis das soweit ist, werden noch paar Jahrzehnte vergehen.
    38 18 Melden
    • Walter Sahli 29.07.2017 14:08
      Highlight Was ist an Arbeit eigentlich so schlecht? Leute, die nicht beschäftigt sind und keine Tagesstruktur haben, kommen nicht selten auf extrem dumme Ideen.
      10 7 Melden
    • Philipp Burri 29.07.2017 15:00
      Highlight Ach Herr Sahli, was soll diese "extrem dumme" Frage. Es geht hier doch in keinster Weise, um den Wert von Arbeit.

      Es geht darum, dass das Modell, dass Leute für ihren Lebensunterhalt Arbeit verrichten, nur in einem System funktionieren kann, wo es auch genug Arbeit für alle gibt.

      Die kommenden Jahre werden zeigen, ob das in der Industriegesellschaft 4.0 der Fall sein wird, wenn nicht, müssen die Grundbedürfnisse der Menschen anders gedeckt werden als durch Arbeit.
      10 6 Melden
    • Walter Sahli 29.07.2017 15:17
      Highlight Herr Burri, Distace schreibt, es müsse das Ziel sein, dass die Menschheit nicht mehr arbeiten müsse und von einem BGE leben kann. Ich halte meine Frage deswegen sehr wohl für berechtigt und nicht für extrem dumm (im Gegensatz zur Steigerung von kein!).
      Sie scheinen schlicht noch nicht begriffen zu haben, wie wichtig eine geregelte Arbeit für die psychische Gesundheit vieler Menschen ist.
      4 1 Melden
  • Walter Sahli 29.07.2017 13:36
    Highlight Das was hier so als lässiger Fortschritt eines Grosskunden von watson angepriesen wird, ist nichts Anderes als eine Kosteneinsparung für eben diesen Kunden.
    Sagen Sie Frau Büchi, glauben Sie dieser Kunde wird deswegen die Preise seiner Produkte oder den Preisdruck bei seinen Lieferanten senken? Z.Bsp. bei Solchen, die vom Staat subventioniert werden müssen, weil ua. Ihr Kunde zu wenig bezahlt? Oder wird er das Geld einfach in die eigene Tasche stecken?
    Und wo genau sehen Sie in der Wirtschaft Bedarf für umgeschulte ü50 Kassenfrauen? Vielleicht bei den Surprise-Verkäufern?
    56 10 Melden
  • Ueli der Knecht 29.07.2017 13:34
    Highlight Zwei Fragen werden unpraktisch vermischt, was die Strukturen vernebelt und einfache Lösungen erschwert.

    Frage 1: Was wird besteuert.
    Frage 2: Wie werden die Steuern verwendet.

    Es wäre ganz einfach.

    Antwort 1: Besteuert werden alle primären Ressourcen wie Boden, Rohstoffe, Schürf-, Fischerei- Jagdrechte, Umweltemissions-Rechte, etc. Wer diese Ressourcen Nutzen will, muss sich dazu Rechte an einer Auktion ersteigern. Das sind die Steuereinnahmen.

    Antwort 2: Die Steuereinnahmen werden unter allen Bürgern gleichmässig verteilt.

    Voilà: Bedingungsloses Grundeinkommen.
    28 5 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 29.07.2017 14:20
      Highlight Bei der Antwort 1 fehlt noch ein wichtiger Bestandteil, du könntest zudem noch abgrenzen, was heute nicht besteuert wird.
      1 0 Melden
    • Maragia 29.07.2017 17:39
      Highlight Und wer möchte nun weiterhin diese Rechte erwerben?
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 29.07.2017 19:11
      Highlight Maragia: Zum Bleistift Landwirte oder Fischer, die Nahrungsmittel herstellen und verkaufen wollen, oder Rohstoff-Verbraucher, die damit Produkte herstellen und verkaufen wollen.

      Es ist ja nicht so, dass niemand diese Ressourcen interessieren würden. Im Gegenteil. Es fliesst sehr viel Blut in vielen Verteilungskriegen und dem dadurch verursachten und leider weitherum grassierenden Unrecht.

      Eine gerechte Verteilung aller (primären) Ressourcen würde solches Unrecht und unnötiges Blutvergiessen wirksam ausmerzen.

      Es wäre ganz einfach.
      1 1 Melden
    • Maragia 29.07.2017 20:57
      Highlight Ein verteilen würde das nicht ändern. Genau auch dann würden einige versuchen die Kontrolle über die Ressourcen anderer zu erlangen (wie bisher)
      1 1 Melden
  • Gigi,Gigi 29.07.2017 13:34
    Highlight Frau Büchi
    Ihr Beitrag ist auch nicht viel gescheiter. Das Problem ist, das in Zukunft nicht mehr alle Leute eine anständig bezahlte Arbeit finden werden. Vor solche, die aus körperlichen und intellektuellen Gründen, nur einfach Jons ausüben können. Die Folge davon wird sein, dass unsere Sozialsysteme endgültig kollaborieren. Diese bauen ja auf der Besteuerung von Einkommen auf. Die Maschinensteuer ist dabei eine fast schon uralte Idee um das Problem zu lösen. Ist aber falsch. Was besteuert werden muss, ist die Arbeitsleistung. Das kann bei Menschen der Lohn sein, bei Robotern die Arbei
    32 8 Melden
    • kifaru100 29.07.2017 16:16
      Highlight Ja, ja Gigi, wenn ich das noch erleben würde, dass die Sozialsysteme (was auch immer das sein soll...!) einmal mit mir "kollaborieren" werden, dann wäre die Welt wohl wirklich endlich mal i.O. für mich/uns. Oder meintest Du vielleicht "kollabieren".?Fremdwörter sind halt Glückssache...
      3 1 Melden
    • Gigi,Gigi 30.07.2017 18:09
      Highlight @kifaru
      Nach "kollabieren" folgt nur ein ? und dann hat es einen Leerschlag. Rechtschreibung ist keine Glückssache, und vielleicht war es nur das Korrekturprogramm?
      1 0 Melden
  • Selbstdenker97 29.07.2017 13:33
    Highlight Der Frortschritt sollte, wenn er dazu führt das Arbeiten von Maschinen ausgeführt werden, dem Menschen Freizeit verschaffen und nicht dafür sorgen das Menschen Ihre Jobs verlieren und Unternehmen noch mehr Gewinn machen.
    34 8 Melden
  • Hernd Böcke 29.07.2017 13:32
    Highlight Welche Kriterien zieht denn Frau Büchi bei ihrer Beurteilung von Fortschritt / Stillstand in ins Feld?

    Rein technologische und ökonomische. Ich bewerte Fortschritt nach anderen Kriterien: Fortschritt kann nur sozial und ökologisch sein. Wer hat die Deutungshoheit?

    In diesem Sinne: Hier versucht ein Genfer Grossrat Arbeitsplätze von vornehmlich Teilzeitarbeitenden, ausländischen Arbeitnehmenden und Frauen zu schützen. Frau Büchi adelt ebendieses Engagement für den Fortschritt undifferenziert als Stillstand.
    26 19 Melden
  • Chrutondchabis 29.07.2017 13:31
    Highlight Unsinn Frau Büchi, das was sie als Fortschritt bezeichnen ist moderne Sklaverei unter dem wirtschaftlichen Deckmantel der Gewinnoptimierung. Als Nichtkassiererin mag das schwierig zu verstehen sein, aber auch ihr Bewusstsein für Menschlichkeit wird mit zunehmendem Alter grösser.
    32 19 Melden
    • klugundweise 29.07.2017 14:17
      Highlight Volltreffer !
      9 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.07.2017 15:22
      Highlight Das leuchtet ein. Sklaverei durch Self Scanning Kassen. Oder dachtet ihr wirklich, das seien Automaten? Das hockt eine Kassierin drin!
      4 9 Melden
  • one0one 29.07.2017 13:25
    Highlight Die sollen mal erlauben die Geschaefte so lange auf zu haben wie sie wollen... In der Industrie ja auch kein Problem... Das wuerde auch wieder Stellen generieren.
    20 13 Melden
    • Walter Sahli 29.07.2017 14:13
      Highlight Nein, das gäbe nur eine Verschiebung der Arbeitsplätze von den Geschäften, die es sich nicht leisten können, während unrentablen Zeiten geöffnet zu haben, zu Geschäften, die sich dies leisten können. Was zu einer noch grösseren Konzentration auf die beiden orangenen Riesen führen würde, die schon jetzt nicht mehr wissen, was sie sich für all die Kohle, die sie haben, kaufen sollen.
      7 3 Melden
    • klugundweise 29.07.2017 14:19
      Highlight Und Sie arbeiten dann dort für 3200 Franken im Monat mit Nacht- und Sonntagschicht zur Freude von ein paar Aktionären und kurzsichtigen Kunden!
      10 2 Melden
    • one0one 29.07.2017 15:56
      Highlight ich sagte nie das die Bezahlung der Arbeiter korrekt ist. Das ist sie sowieso in keiner Branche die tatsaechlich Wertschoepfung generiert um damit die Zinsen der Kapitalgeschaefte zu decken...

      Ich sehe einfach das Problem von 24h Einkaufen nicht. Warum sollte laengere Ladenoeffnungszeiten nicht zu mehr Personal fuehren? Der Laden der dann nur in der Nacht aufhat will ich sehen.
      2 3 Melden
    • SemperFi 29.07.2017 17:30
      Highlight @onoOone: Der Self-Scanning-Kasse ist es egal, wenn sie 24/24 scannen muss. Jobs generiert das jedenfalls nicht.
      1 0 Melden
    • Maragia 29.07.2017 19:27
      Highlight @Walter. Aber wenn sie zu unrentable Zeiten nicht offen haben, verlieren sie auch keine Kunden. Also gibt es keine Abwanderung zu Coop/Migros. Ihre Argumentation passt hier nicht!
      0 2 Melden
    • SemperFi 29.07.2017 19:47
      Highlight @onoOone: Haben Sie wirklich das Gefühl, es werde mehr gekauft, wenn Geschäfte 24 Stunden offen haben? Haben Sie denn zu wenig Zeit, um all Ihr Geld auszugeben?
      @Maragia: Logisch wandern Kunden zu den Grossen Vier ab. Da muss man jetzt nicht Raketenwissenschaft studiert haben, um das zu merken. Unrentabel heisst ja nicht, dass keine Kunden kommen. Aber die Rentabilitätsrechnung sieht für den kleinen Familienbetrieb ganz anders aus als für den Grossverteiler mit Selfscanning-Kassen.
      2 0 Melden
    • one0one 30.07.2017 00:20
      Highlight one0one... 101... aber egal..
      spielt das eine Rolle wann ich Zeit habe mein Geld auszugeben... das kann ich 24/7. soweit sind wir schon lange. In der Industrie wird auch 24/6 (weil der 7 zu teuer waere) Geld verdient. Ich komm klar mit den Oeffnungszeiten. Ich seh einfach den Unterschied zum Industriearbeiter nicht der auch Nachts arbeitet nicht... Ob Nachtarbeit was gutes ist oder nicht sei dahingestellt. Ich arbeite gerne Nachts. Entspricht mehr meiner innerluchen Uhr als jeden Tag um 7 zu starten. Schlussamende wollen alle irgendeinen Job zu gewissen Bedingungen...
      0 0 Melden
    • SemperFi 30.07.2017 07:41
      Highlight @101: Der Unterschied ist einfach. Eine Maschine die 24/24 arbeitet, bringt mehr Gewinn. Ein Verkaufsgeschäft das 24/24 geöffnet hat generiert keinen Franken mehr Umsatz, der Umsatz wird einfach auf mehr Verkaufsstunden verteilt und das schmälert sogar den Gewinn. Damit erledigt sich auch Ihre Behauptung, mit Nachtöffnungszeiten könne man Jobs generieren. Nachts wären dann halt nur die Selfscanningkassen offen, beaufsichtigt von einem schlecht bezahlten Securitymann.
      PS: Meine Frage war nicht wann Sie das Geld ausgeben, sondern ob Sie mehr Geld ausgeben würden, wenn Sie mehr Zeit dazu hätten.
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  • walsi 29.07.2017 13:21
    Highlight Es stimmt nicht, wie im Artikel suggeriert wird, dass die Automation keinen Einfluss auf die Beschäftigung hatte und das entfallene Jobs durch neue ersetzt wurden. Wenn man sich die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in den letzten 40 Jahren anschaut. Die Arbeitslosenversicherung wurde 1977 eingeführt. In den 80er Jahren lag die Arbeitslosenquote bei ca 1%. Heute sind wir froh wenn dieses unter 3% sinkt. Langfristig gesehen finden heute weniger Leute Arbeit als früher. Vor allem die einfachen Arbeiten für "schwächere" Arbeitnehmer fehlen.
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    • Maragia 29.07.2017 19:28
      Highlight Oder wir haben einfach eine grosse Überbevölkerung und viele Leute wollen nicht das arbeiten was verfügbar wäre oder sind nicht genügend ausgebildet
      0 1 Melden
  • sven_meye 29.07.2017 13:09
    Highlight Ich bin klar für eine Automatisierung und den Fortschritt. Langfristig glaube ich aber auch nicht daran, dass man alle Jobs ersetzen kann. Eine angemessene Steuer auf Roboter hört sich deshalb für mich sinnvoll an. (Ausführliche Meinung im letzten Artikel)
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    • klugundweise 29.07.2017 14:21
      Highlight Selfscanning ist nicht Atomatisierung sondern Verlagerung der Arbeit!
      8 0 Melden
    • Maragia 29.07.2017 19:29
      Highlight Ich muss beim Tanken auch alles selbst erledigen. Frechheit, es soll wieder den alten Tankwart geben!!!
      0 0 Melden
  • ThatTrick 29.07.2017 13:08
    Highlight Das höchste Ziel das im Zuge der Automatisierung erreicht werden könnte, wäre die absolute Freiheit. Niemand müsste mehr arbeiten sondern könnte ein Roboter für sich arbeiten lassen. Dazu müsste die künstliche Intelligenz auf einem extrem hohen Niveau entwickelt sein. Jedoch wäre das mit dem Kapitalismus nicht vereinbar und daher eine absolute Utopie. Man müsste ein komplett neues Wirtschaftssystem entwickeln.
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  • klugundweise 29.07.2017 13:07
    Highlight Kleiner aber wesentlicher Denkfehler:
    Selfscanner und Bankomaten ersetzen nicht Handarbeit sondern verlagern diese vom Anbieter zum Kunden. Warum soll ich die Arbeit eines Bankers, einer Kassiererin selber machen. Damit es schneller geht? Die sollen genügend Leute einsetzen! Damit der Anbieter effizienter wird? Und wer profitiert davon!
    27 18 Melden
    • Sensei 29.07.2017 13:51
      Highlight Ich mach es selber, weil ich es besser kann. Oder mindestens motivierter bin, für mich selber alles richtig zu machen.
      6 13 Melden
    • Groovy 29.07.2017 13:56
      Highlight Denkfehler zurück. Musst ja nicht Selfscannen, ist immer noch freiwillig.
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  • ClownNr 29.07.2017 13:06
    Highlight Die Steuer fänd ich gut, so wie sie Gates einsetzen würde. Aber dann sollte sie auf mehr Roboter eingesetzt werden zB. auch bei Autobauern ect.
    Aber 10000.- pro Monat und Automat sind völlig übertrieben!
    13 6 Melden
  • exeswiss 29.07.2017 13:03
    Highlight es wird nie mehr so einen job boom geben wie in den 60er-70er jahren selbst mit den "neuen" jobs durch Digitalisierung und Automatisierung wenn man zum beispiel sieht, Blockbuster (USA) hatte 2004, 84'000 Mitarbeiter machte dabei 6 mrd. umsatz. Netflix hatte 2016, 4500 mitarbeiter machte dabei 9 mrd. umsatz. blockbuster gibt es inzwischen nicht mehr.
    16 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.07.2017 13:52
      Highlight Und wie erklären Sie die verdoppelung der Stellen seit den 70-ern?
      9 2 Melden
    • JoeyOnewood 29.07.2017 13:52
      Highlight Der Vergleich hinkt etwas, da netflix die meisten Sendungen einkauft oder extern produzieren lässt... Diese Jobs sind dann nicht bei Netflix, aber trotzdem gibt es sie... Handels- und Dienstleistungsunternehmen haben mit wenigen Mitarbeitern schnell höhere Umsätze als Produktionsunternehmen. aber Grundsätzlich gebe ich dir natürlich trotzdem recht. Die Filmbranche ist einfach kein gutes Beispiel
      5 4 Melden
    • exeswiss 29.07.2017 14:15
      Highlight @JoeyOnewood blockbuster ist fast 1 zu 1 das gleiche wie netflix ausser das blockbuster filialen hatte und halt disks und VHS verlieh und verkaufte statt rein übers internet streamte. der vergleich ist sehr wohl möglich.
      4 1 Melden
    • exeswiss 29.07.2017 14:17
      Highlight btw. outsourcing generiert keine jobs.
      2 0 Melden
    • walsi 29.07.2017 16:14
      Highlight @Toerpe: Die Bevölkerung ist seit dieser Zeit auch stark gewachsen. Dazu stellt sich die Frage was sind das für Jobs die geschaffen wurden? Viele sind im Dienstleistungssektor wie z.B. Pizzakurier.
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    • Toerpe Zwerg 29.07.2017 16:55
      Highlight Möchzen Sie andeuten, die Jobqualität sei gesunken?
      0 1 Melden
  • Captain Downtown 29.07.2017 13:02
    Highlight die automation ist diesmal anders, weil algorithmen und roboter grosse teile des dienstleistungssektors ersetzen und komplexe aufgaben meistern.
    eine besteuerung der mehrwertschöpfung und produktion zugunsten eines grundeinkommens ist unumgänglich.
    12 7 Melden
    • sven_meye 29.07.2017 13:50
      Highlight Bitte hört doch endlich mal auf dieses Video zu posten. Bestimmt schon in 10 Kommentaren gesehen^^
      5 7 Melden
  • E. Edward Grey 29.07.2017 13:00
    Highlight Was ist dumm daran statt die Wetschöpfung durch Arbeitskräfte die Wertschöpfung durch Automaten zu besteuern? Der Weg zum Grundeinkommen geht nur durch diesen Pfad.
    22 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 29.07.2017 14:15
      Highlight Wie ist das bei Ihnen? Wieviel Steuern bezahlen sie, wenn sie eine Fotografie machen? Wieviel Steuern bezahlen hingegen ihre Zulieferer, wenn sie eine Fotografie vorbereiten (d.h. Kamera und anderes kaufen)? Wieviel Steuern bezahlen sie, wenn sie eine Fotografie veräussern? Warum wollen sie daran etwas ändern, wenn man bedenkt, dass sie nachher eine Grundgebühr für den Kamerabesitz entrichten müssen, egal ob sie viel uninteressantes Fotografieren oder ob sie einen super Topshot machen oder umgekehrt oder nichts von beidem?
      1 4 Melden
  • Haggazussa 29.07.2017 12:56
    Highlight "From each according to his ability - to each according to his need" - mit der Automation wird es immer klarer dass man ein BGE benötigt. Es sollte kein Geld für Arbeitstellen ausgegeben werden die man nicht braucht, wieso Kassiererinnen anstellen, aber es muss für jeden Menschen gesorgt sein, auch wenn es keine Arbeit mehr für sie gibt. Umlernen für willige ist ja eine nette Idee, aber es wird auch in den empathischen Berufen nicht genug Arbeit für alle geben.
    12 4 Melden
  • rheinfaller 29.07.2017 12:52
    Highlight Dann kommt bei mir die Robo-Billag vorbei und schaut ob ich einen Roboterstaubsauger und sonstige Haushaltshilfen nutze? Wie wird «Roboter» definiert? Bezahlen wir pro Rechenleistung? Gibt es dafür Konzepte?
    13 4 Melden
    • E. Edward Grey 29.07.2017 15:08
      Highlight Die Steuer erfolgt auf gewerbliche, nicht private Nutzung.
      4 0 Melden
    • Maragia 29.07.2017 19:32
      Highlight Wieso nicht auf private Nutzung? Durch Roboterstaubsauger werden Putzfrauen überflüssig!! Das soll gefälligst auch besteuert werden! Auch die Waschmachine!
      1 0 Melden
    • E. Edward Grey 29.07.2017 20:16
      Highlight Diese Art Putzfrauen arbeiten eh fast alle schwarz. Da geht mit fehlender Robotiksteuer dem Staat nix verloren.
      0 1 Melden
    • Maragia 29.07.2017 20:55
      Highlight Das Argument hinkt, wenn du davon ausgehst, dass die eh alle schwarz arbeiten...
      Dann geht dem Staat auch nicht viel verloren, da KassiererInnen nicht viel verdienen...
      1 0 Melden
  • Lukas Brunner 29.07.2017 12:48
    Highlight Ich finde diesen Vorschlag nicht unbedingt dumm. Ich finde, man darf nicht alle Verkäufer ersetzen. Wie es jetzt schon ist, finde ich es tipptop (Self-Scanning nur bei max. 15 Artikeln (glaube ich))
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  • Gelöschter Benutzer 29.07.2017 12:45
    Highlight Eine Roboter-Steuer würde erst bei einer weit fortgeschrittenen Automatisierung funktionieren, und zwar in Kombination mit einem bedingungslosen Grundeinkommen.

    In der heutigen Situation ist der Vorstoss schlichtweg realitätsfern und rückwärtig, zumal er diskriminierend ist da niemand behaupten würde das z.B. Computer besteuert werden müssen weil sie Sekretärinnen den Job wegnehmen.
    14 2 Melden
    • E. Edward Grey 29.07.2017 15:11
      Highlight Irgendwann und irgendwo wird man damit anfangen. Es wird keinen BigBang geben und alles wird auf einen Schlag auf Robotik-Steuer umgestellt.
      2 0 Melden
  • Hexentanz 29.07.2017 12:42
    Highlight Die Idee von Bill Gates finde ich gut. Man könnte mit dem Geld auch die Krankenkassen Prämien unterstützen.

    Oder eben wie er sagt, Pflegeberufe unterstützen, damit diese attraktiver werden - wir sind sowieso alle irgendwann abhängig von einer Pflege..
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Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Am Freitag hat der Bundesrat neue Dokumente zur Abstimmung über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ins Internet gestellt. Sie zeigen: Drei Monate vor der Abstimmung nimmt er das Anliegen endlich ernst.

Bisher wurde das BGE von der offiziellen Schweizer Politik als Treppenwitz abgetan. Ein Traum von romantischen Träumern sei das, und ohnehin sei es viel zu teuer, hiess es allgemein. Der Bundesrat empfiehlt denn auch, die Initiative abzulehnen. Er hat bisher in seiner Begründung aufgeführt, die Bundeskasse müsste für ein BGE 153 Milliarden Franken zusätzlich aufwenden. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Erwachsene 2500 Franken im Monat erhält und jedes Kind 625 Franken.

In der am Freitag …

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