Schweiz
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JAHRESRUECKBLICK 2017 - NATIONAL - Tidjane Thiam, CEO of Switzerland's second biggest bank Credit Suisse (CS), right, speaks next to Urs Rohner, president of the board, center, during the general assembly at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland, Friday, April 28, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Credit-Suisse-Aktie trotz Jahresverlust von 983 Millionen Franken über 3 Prozent im Plus

14.02.18, 07:07 14.02.18, 10:30

Die Credit Suisse hat 2017 einen Verlust von 983 Millionen Franken eingefahren. Dafür verantwortlich ist eine Wertberichtigung auf US-Steuergutschriften. Bereinigt um Sonderfaktoren meldet die Grossbank eine Gewinnsteigerung gegenüber dem Vorjahr.

Credit Suisse-Aktie trotz Jahresverlust im Plus

Die Anleger zeigen sich offensichtlich von der neuen Ertragskraft der umgebauten Credit Suisse überzeugt. Die Aktie der Grossbank machte bei Handelsstart einen kräftigen Sprung nach oben. Um 10.30 Uhr notierte das Papier um 3,5 Prozent höher als am Vortag. (whr/sda)

So stieg im Geschäftsjahr 2017 der um Sonderfaktoren bereinigte Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorjahr um 349 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Inklusive der Sonderfaktoren schrieb die Credit Suisse vor einem Jahr einen Verlust von 2,7 Milliarden Franken. Damals hatten Rückstellungen wegen Tricksereien mit US-Hypotheken der Grossbank das Jahresergebnis verhagelt.

Diesmal ist es ein buchhalterischer Effekt, der auf das Jahresergebnis drückt. So haben die von der US-Regierung angekündigten Steuersenkungen dazu geführt, dass Steuergutschriften in den Büchern von Banken an Wert einbüssen. Bei der Credit Suisse betragen diese Wertberichtigungen rund 2,3 Milliarden Franken, wie die Bank bereits Ende Dezember bekannt gegeben hat.



Rein geschäftlich konnte sich die Grossbank jedoch steigern. Das einerseits aufgrund der Investmentbank, deren Handelsgeschäft 2017 deutlich höhere Gewinne als im Vorjahr erwirtschaftet hat. Andererseits konnte die Grossbank aber auch die Kosten senken und die Verluste begrenzen, die in denjenigen Geschäftsfeldern anfallen, die die Bank nicht mehr weiterführen will. Allein dies verbesserte das Ergebnis um 3 Milliarden Franken. (viw/sda)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WeischDoch 14.02.2018 09:08
    Highlight Hört auf wegen den Boni zu motzen. Die Bank hat im operativen sehr gut gearbeitet. Der Verlust ist nur wegen den Veränderungen bezüglich den Steuern in den USA. Trifft viele internationale Unternehmen und ist nicht so schlimm.
    8 3 Melden
    • Der Rückbauer 14.02.2018 11:16
      Highlight Ja eben: Trump senkt Steuern und Gutschriften auch und die Boni fliessen weiter, erhöht.....
      Freudalismus pur, wie im Mittelalter. Dazwischen war aber noch die französische Revolution.
      5 8 Melden
    • WeischDoch 14.02.2018 12:45
      Highlight Naja kannst ja nicht die Bänker (die gut gearbeitet haben) dafür bestrafen, dass Trump was geändert hat. Über Boni im Millionen-Bereich kann man im allgemeinen aber diekutieren :) für den standard-Bänker aber nicht. Der hat dafür keinen festen 13.
      4 2 Melden
    • Der Rückbauer 14.02.2018 13:47
      Highlight WeischDoch: Gegen die engagierten Leute im Maschinenraum, die versuchen, tagtäglich im widrigsten Umfeld das beste zu geben, habe ich gar nichts, im Gegenteil, sie verdienen Anerkennung und Wertschätzung, obwohl darüber diskutiert werden kann, weshalb sie noch in einer solchen Bank arbeiten, in einer kriminellen Vereinigung, durch die weissen Westen eigenhändig unterzeichnet.....Es kommt ja immer drauf an, mit wem man sich einlässt, sicher nicht mit einer kriminellen Vereinigung.
      1 1 Melden
  • Makatitom 14.02.2018 08:22
    Highlight Verlust heisst ja: Schlecht gearbeitet. Und wieviel Bonus gibt das jetzt für die Teppichetage? Und wieso gibt es nie Malus?
    18 7 Melden
  • AntiGravity 14.02.2018 07:43
    Highlight Als würde es das Wort „Verlust“ im Bankwesen überhaupt geben....
    15 4 Melden
  • Der Rückbauer 14.02.2018 07:40
    Highlight Und die Boni fliessen ungehemmt und sogar höher....schliesslich können die Bänksters ja nichts, wenn Trump die "Steuern senkt und Gutschriften tiefer ausfallen". Tja, Steuern senken und Gutschriften auch. Das sind eben die alternativen Facts in der heutigen Zeit.
    12 4 Melden

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