Schweiz

Steuerbetrug: Schweiz nun doch auf «grauer» Liste der EU

05.12.17, 14:25

Die Schweiz befindet sich nun doch auf der so genannten Watch-List, der Überwachungsliste der EU. Staaten, die auf dieser «grauen» Liste stehen, haben gegenüber der EU Zusagen gemacht, Änderungen an ihren Steuerpraktiken vorzunehmen. 

Die EU-Finanzminister haben eine schwarze Liste mit 17 Steueroasen beschlossen. Die betroffenen Staaten und Gebiete täten aus Sicht der EU nicht genug, «um Steuerflucht zu bekämpfen», sagte der französische Minister Bruno Le Maire am Dienstag vor Journalisten.

«Panama Papers»

Nach Angaben aus EU-Kreisen befinden sich unter anderem Südkorea, Tunesien, Panama und die chinesische Sonderwirtschaftszone Macau auf der Liste.

Die EU arbeitet schon seit April 2016 an der schwarzen Liste, nachdem über die «Panama Papers» weltweit verbreitete Praktiken zu Steuerflucht und -vermeidung enthüllt worden waren. (whr/sda/afp)

Paradise Papers: Die Steuertricks der Reichen und Mächtigen

1m 2s

Paradise Papers: Die Steuertricks der Reichen und Mächtigen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Achtung! Dieses fiese SMS crasht iPhones und Macs 😳

Fall Ansari: Ein schlechtes Date ist kein Übergriff. Und Sex zu wollen kein Verbrechen

Das war knapp! So viel Glück wie diese 14 Menschen wirst du in deinem Leben nicht haben

So wird «Der Bestatter» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

So reagiert Sharon Stone auf die Frage, ob sie je sexuell belästigt wurde

«Klugscheisser» brilliert bis zu dieser Frage, bei der KEINER von 3 Jokern hilft

History Porn Teil XXVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Eltern ketteten ihre Kinder an Betten: Polizei befreit 13  Geschwister aus Horror-Haus

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
16
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hugo Wottaupott 06.12.2017 07:21
    Highlight Das konsequente Endziel der Privatisierung ist doch ein grenzloses steuerloses noch Namen zu gebendes Gebilde?
    1 0 Melden
  • LYX 05.12.2017 22:52
    Highlight Diese liste zeigt wunderbar die lachhaftigkeit der eu. Und so einem sauladen stopfen wir noch Geld in den rachen.
    Ich frage mich sowieso was es ein anderes land angeht, welche steuerpraxis man als souveräner staat hat.
    1 2 Melden
  • Ökonometriker 05.12.2017 21:17
    Highlight So viel zum Nutzen des voreilenden Gehorsams gegenüber der EU...

    Wer denkt man könne der EU gehorchen und EU Unternehmen und Bürgern alle vier Freiheiten bieten ohne diese selbst zu bekommen und am Ende auch als Kleinstaat respektiert werden ist ein wahrer Optimist.
    15 1 Melden
  • C-Cello 05.12.2017 19:48
    Highlight Die Kohäsionsmilliarde ist eben zu wenig Geld für die EU darum machen sie immer weiter Druck auf die Schweiz. Aus Sicht der EU dürfen nur Mitgliederstaaten Steuerschlupflöcher betreiben. Immer das gleiche Muster: die Schurken mit dem Heiligenschein sitzen in der EU. Die EU macht nichts um Steuerflucht in den Mitgliederstaaten zu bekämpfen. Genau so wenig wie etwas gegen den Export der Diesel-Dreckschleudern im Klimawandel unternommen wird.
    28 5 Melden
  • stamm 05.12.2017 18:31
    Highlight Ooooch, und ich dachte grad noch vor Kurzem, dass wir mit ihnen einen Freundschaftsvertrag abgeschlossen haben. Aber nur arschkriechen und Geld geben, ist anscheinend doch zu wenig.
    36 3 Melden
  • amore 05.12.2017 18:31
    Highlight Die Schweiz soll eine eigene schwarze Liste erstellen, mit all den Ländern, die noch schlimmer sind als die Schweiz selber. Natürlich auch mit den einschlägigen Sündern der EU und der USA.
    29 3 Melden
  • c_meier 05.12.2017 18:30
    Highlight Sehr nett. Die Schweiz gibt eine Zusage für 1.3 Mia. Fr. und 2-3 Wochen später gibts als Dank die graue Liste... Messi gäu.....
    31 2 Melden
  • CASSIO 05.12.2017 18:28
    Highlight und was ist mit de, dem geldwäschereiparadies?
    19 2 Melden
  • Mr. Raclette 05.12.2017 17:31
    Highlight Von mir aus kann uns die EU auf die Liste stellen, auf welche sie wollen. Die sollen erst mal vor Ihrer eigenen Haustüre kehren.
    51 6 Melden
  • COLD AS ICE 05.12.2017 15:34
    Highlight setzt die EU eigentlich auch mitgliedstaaten auf diese liste? irland, belgien, holland und malta sind noch viel schlimmere steueroasen als die schweiz.
    129 8 Melden
    • Töfflifahrer 05.12.2017 16:58
      Highlight Nein, die EU setzt keine Mitgliedsstaaten auf die Liste. Denn das würde ja heissen, dass die EU das unterstützt. So war jedenfalls mal eine Aussage eines EU Funktionärs. Dies war nach den Paradise Papern, also noch aktuell.
      Darum sollte jeder Staat der auf einer EU Liste auftaucht, der EU einfach den Spiegel vorhalten.
      28 0 Melden
    • Knety 05.12.2017 17:24
      Highlight Nein. Das ist nicht mit der Doppelmoral vereinbar.
      19 2 Melden
  • Posersalami 05.12.2017 14:37
    Highlight Stehe da auch Delaware, Anguilla, Bermuda, britische Jungferninseln, Montserrat, Turks, Caicos-Inseln oder die Kaiman-Inseln drauf? Nein wartet.. die gehören ja GB oder den USA und sind darum sakro sankt!
    189 9 Melden
    • pierolefou 05.12.2017 15:01
      Highlight Posersalami,
      Bin mit Dir von sowas wie einverstanden.
      Absolut richtig. Bravo!
      Pierolefou
      45 6 Melden
    • Ville_16 05.12.2017 17:23
      Highlight Du hast noch Gibraltar vergessen...sowie Jersey, Guernsey etc.
      23 0 Melden
    • Juliet Bravo 05.12.2017 18:06
      Highlight Alle Steuerumgeher schaffen sich ihre Oase.
      Isle of Man wäre auch noch zu nennen.
      22 0 Melden

Liebe No-Billag-Befürworter, liebe No-Billag-Gegner ...

Gehässigkeiten, Lügen, Beleidigungen: Statt einer sachlichen Debatte um die No-Billag-Initiative ist ein politischer Glaubenskrieg entbrannt. Ein offener Brief an die Widersacher. 

Liebe No-Billag-Befürworter Liebe No-Billag-Gegner

Es gibt in jedem Abstimmungskampf diese Momente. So kurze Niveau-Taucher, wo ein FDP-Präsident einen Bankdirektor als «Arschloch» oder ein Bundesrat seine Ehefrau als «Gebraucht-Gegenstand» bezeichnet.

Mal sind das Ausrutscher in der Hitze des Gefechts, manchmal gezielte Provokationen. Die Debattanten entschuldigen sich und warten danach wieder mit ehrlicher Begeisterung für ihre jeweilige politische Idee auf.  

Bei euch ist das …

Artikel lesen