Schweiz
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Steuerbetrug: Schweiz nun doch auf «grauer» Liste der EU

Die Schweiz befindet sich nun doch auf der so genannten Watch-List, der Überwachungsliste der EU. Staaten, die auf dieser «grauen» Liste stehen, haben gegenüber der EU Zusagen gemacht, Änderungen an ihren Steuerpraktiken vorzunehmen. 

Die EU-Finanzminister haben eine schwarze Liste mit 17 Steueroasen beschlossen. Die betroffenen Staaten und Gebiete täten aus Sicht der EU nicht genug, «um Steuerflucht zu bekämpfen», sagte der französische Minister Bruno Le Maire am Dienstag vor Journalisten.

«Panama Papers»

Nach Angaben aus EU-Kreisen befinden sich unter anderem Südkorea, Tunesien, Panama und die chinesische Sonderwirtschaftszone Macau auf der Liste.

Die EU arbeitet schon seit April 2016 an der schwarzen Liste, nachdem über die «Panama Papers» weltweit verbreitete Praktiken zu Steuerflucht und -vermeidung enthüllt worden waren. (whr/sda/afp)

Paradise Papers: Die Steuertricks der Reichen und Mächtigen

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hugo Wottaupott 06.12.2017 07:21
    Highlight Highlight Das konsequente Endziel der Privatisierung ist doch ein grenzloses steuerloses noch Namen zu gebendes Gebilde?
  • Ökonometriker 05.12.2017 21:17
    Highlight Highlight So viel zum Nutzen des voreilenden Gehorsams gegenüber der EU...

    Wer denkt man könne der EU gehorchen und EU Unternehmen und Bürgern alle vier Freiheiten bieten ohne diese selbst zu bekommen und am Ende auch als Kleinstaat respektiert werden ist ein wahrer Optimist.
  • stamm 05.12.2017 18:31
    Highlight Highlight Ooooch, und ich dachte grad noch vor Kurzem, dass wir mit ihnen einen Freundschaftsvertrag abgeschlossen haben. Aber nur arschkriechen und Geld geben, ist anscheinend doch zu wenig.
  • amore 05.12.2017 18:31
    Highlight Highlight Die Schweiz soll eine eigene schwarze Liste erstellen, mit all den Ländern, die noch schlimmer sind als die Schweiz selber. Natürlich auch mit den einschlägigen Sündern der EU und der USA.
  • c_meier 05.12.2017 18:30
    Highlight Highlight Sehr nett. Die Schweiz gibt eine Zusage für 1.3 Mia. Fr. und 2-3 Wochen später gibts als Dank die graue Liste... Messi gäu.....
  • CASSIO 05.12.2017 18:28
    Highlight Highlight und was ist mit de, dem geldwäschereiparadies?
  • Mr. Raclette 05.12.2017 17:31
    Highlight Highlight Von mir aus kann uns die EU auf die Liste stellen, auf welche sie wollen. Die sollen erst mal vor Ihrer eigenen Haustüre kehren.
  • COLD AS ICE 05.12.2017 15:34
    Highlight Highlight setzt die EU eigentlich auch mitgliedstaaten auf diese liste? irland, belgien, holland und malta sind noch viel schlimmere steueroasen als die schweiz.
    • Töfflifahrer 05.12.2017 16:58
      Highlight Highlight Nein, die EU setzt keine Mitgliedsstaaten auf die Liste. Denn das würde ja heissen, dass die EU das unterstützt. So war jedenfalls mal eine Aussage eines EU Funktionärs. Dies war nach den Paradise Papern, also noch aktuell.
      Darum sollte jeder Staat der auf einer EU Liste auftaucht, der EU einfach den Spiegel vorhalten.
    • Knety 05.12.2017 17:24
      Highlight Highlight Nein. Das ist nicht mit der Doppelmoral vereinbar.
  • Posersalami 05.12.2017 14:37
    Highlight Highlight Stehe da auch Delaware, Anguilla, Bermuda, britische Jungferninseln, Montserrat, Turks, Caicos-Inseln oder die Kaiman-Inseln drauf? Nein wartet.. die gehören ja GB oder den USA und sind darum sakro sankt!
    • pierolefou 05.12.2017 15:01
      Highlight Highlight Posersalami,
      Bin mit Dir von sowas wie einverstanden.
      Absolut richtig. Bravo!
      Pierolefou
    • Ville_16 05.12.2017 17:23
      Highlight Highlight Du hast noch Gibraltar vergessen...sowie Jersey, Guernsey etc.
    • Juliet Bravo 05.12.2017 18:06
      Highlight Highlight Alle Steuerumgeher schaffen sich ihre Oase.
      Isle of Man wäre auch noch zu nennen.

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