Schweiz
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Goldene Roboter marschieren für das BGE durch Zürich



Die Initianten des Bedingungslosen Grundeinkommens BGE haben für Samstag Nachmittag zur «ersten, internationalen Roboter-Demo» aufgerufen, wie sie in einer Medienmitteilung schreiben.

Ca. 100 als Roboter verkleidete Personen versammelten sich in der Zürcher Innenstadt, bevor sich der Zug um 14.30 Uhr über die Bahnhofstrasse Richtung Bürkliplatz in Bewegung setzte.

In der Medienmitteilung schreiben die Verantwortlichen:

«Die Roboter haben eine klare Botschaft, was die Diskussion rund um die Digitalisierung betrifft: ‹We work for you! Wir nehmen euch die Arbeit ab, nicht das Einkommen!› Roboter müssen nicht konsumieren und benötigen deshalb kein Einkommen. Menschen schon. Die Angst vor den Robotern beruht darauf, keine Erwerbsarbeit mehr zu finden – eine Situation, die Menschen stigmatisiert. Das wollen die Roboter ändern, indem sie die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Menschen fordern.»

Daniel Häni über die Demonstration:

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Video: watson.ch

(wst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Talli 02.05.2016 09:06
    Highlight Highlight Super idee. Bringt es voll auf den punkt.
  • malu 64 01.05.2016 18:37
    Highlight Highlight Die Reichen sind nur dank der Armen vermögend. Seit der Globalisierung wird ein Land um das Andere ausgebeutet. Sei es durch den Abbau der Bodenschätze oder die Ausbeutung der Bevölkerung durch billige, gesundheitsgefährdende Arbeit.
    Wenn ein Land ausgebeutet ist, wird das nächste gesucht.
    Meist wird in diesen Ländern billiger Ramsch produziert.
    Damit wir uns jeden Quatsch für
    ein Trinkgeld leisten können.
    Arbeit und diese Qualitätsbewusst
    zu erledigen wird immer mehr zur
    Mangelware. Einerseits durch
    Gewinnoptimierung und durch
    das ersetzten von Menschen mit
    Maschinen. Einfachere Arbeiten werden immer mehr durch Roboter übernommen. Immer mehr werden nur noch Dienstleistungsjobs generiert.
    Die Arbeitswelt wird sich langsam verändern. Würden alle die Mutikonzerne dazu verpflichtet, ihre Steuern da zu entrichten,
    wo der Umsatz generiert wird, so wäre das Grundeinkommen ohne Problem umsetzbar.
  • rodolofo 01.05.2016 11:00
    Highlight Highlight Voraus sehen, was im Falle einer Annahme der BGE-Initiative geschieht, ist etwa so, wie wenn wir das Wetter vorhersagen wollten.
    Ähnlich unsicher sind die Prognosen für den Fall, dass wir alles so weiterlaufen lassen, wie's zur Zeit läuft.
    Da registriere ich sehr deutlich eine weltweite "Drittweltisierung" der allgemeinen Verhältnisse, mit einer immer skrupelloseren, von der Region, wo sie lebt, abgeschotteten und dieser Region nicht mehr verpflichteten Oberschicht, einer in die Armut abrutschenden, sich zunehmend radikalisierenden Massen-Unterschicht und einer verschwindenden Mittelschicht.
    • FrancoL 01.05.2016 11:48
      Highlight Highlight @richtig erkannt, etwas krass beschreiben aber der Mecano geht wie Sie ihn beschreiben. Das Problem ist das die verarmenden Schichten sich zweiteilen und sich mehr als nur hart bekämpfen. Die einen möchte das System in Frage stellen und verändern, die anderen möchten das System stützen damit es wieder aufwärts geht und dabei die Mittel bereit stellen um noch mehr an den Rand der Existenz getrieben zu werden.
    • rodolofo 01.05.2016 12:08
      Highlight Highlight @ Francol
      Gerade habe ich eine interessante Diskussion gesehen in der Sternstunde Philosophie, mit David Graeber, einem Anarchistischen Aktivisten der "Occupy Wallstreet - Bewegung".
      Er hat unter anderem gesagt, dass die heute erfolgreichen "Rechten" -wie schon unter Reagan- das Gegenteil von dem machen, was sie predigen, also zum Beispiel die Bürokratie aufblähen, anstatt sie abzubauen, indem sie ein staatlich-betriebliches Bürokratie-Geflecht (auch als "Filz" bekannt) unterhalten und fördern.
      http://tvprogramm.srf.ch/details/c369a6a4-62cc-48dd-955d-d8d3151e2137
    • FrancoL 01.05.2016 13:31
      Highlight Highlight @dodolfo; Danke für den Hinweis werde mir dies gerne ansehen. Ohne den Beitrag gesehen zu haben; Die Geschichte mit dem Wasser predigen und Wein trinken prägt die Rechten Vereine, ich mag sie schon lange nicht mehr Parteien nennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.05.2016 10:46
    Highlight Highlight Super!
    Nicht gegen die Roboter, sondern ZUSAMMEN mit den Robotern!
  • Schneider Alex 01.05.2016 06:18
    Highlight Highlight Initiative „Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)“: Es gibt genügend sinnvolle Arbeit!

    Beim bedingungslosen Grundeinkommen besteht der Verdacht, es gebe nicht genügend Arbeit. Das ist natürlich ein Irrtum. Im Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- und Sicherheitsbereich gibt es genügend sinnvolle Arbeit Die Eingliederung in den Arbeitsprozess ist insbesondere für die Jungen zentral und sollte nicht durch die Suggestion "free lunch" unterlaufen werden. Minimallöhne sind daher zweckmässiger als das bedingungslose Grundeinkommen
  • Coach Cpt. Blaze 30.04.2016 23:43
    Highlight Highlight Bzgl. Bildlegenden...
    Benutzer Bild
  • Thinkdeeper 30.04.2016 20:31
    Highlight Highlight Das BGE stellt die Emanzipierung und die Freiheit in Würde eines jeden Bürgers dar.
    Dies ist eigentlich ein urbürgerliches Thema und wird deshalb von den "Linken und Sozialisten" mit dem falschen Argument "dass viele heutige soziale Errungenschaften verloren gehen" bekämpft.
    Die Neo-Liberalen und die Herrenmenschen bekämpfen es, weil Sie lieber wirtschaftlich Abhängige statt mündige, emanzipierte und wirtschaftlich unabhängige Bürger wollen.
    Dass damit der teure Arbeitsplatz Schweiz entlaste werden könnte, darüber schweigt man geflissentlich.
    • Patamat 30.04.2016 21:22
      Highlight Highlight Inwiefern bist du mündig und unabhängig, wenn du von einem Einkommen abhängig bist, das von der arbeitenden Bevölkerung und deinen "Herrenmenschen" generiert wird? Oder denkst du, das Geld fällt vom Himmel? Think deeper.
    • kliby 30.04.2016 21:56
      Highlight Highlight "Dass damit der teure Arbeitsplatz Schweiz entlaste werden könnte,"
      Du meinst entlastet, weil die arbeitende Bevölkerung auf Sozialleistungen verzichtet und mit höheren Mehrwertsteuern die Wirtschaft subventioniert? Finde es pervers, wie uns neoliberale Propagandisten das noch als würdevoll verkaufen wollen.
    • FrancoL 30.04.2016 22:13
      Highlight Highlight Sie schreiben;
      "Dass damit der teure Arbeitsplatz Schweiz entlastet werden könnte, darüber schweigt man geflissentlich."

      Ich bin noch unentschlossen in Sachen bGE.
      Aber dieser Satz dünkt mich mehr als nur wirr. Vielleicht könnten Sie den ausdeutschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 30.04.2016 20:04
    Highlight Highlight Das BGE ist eine neoliberale Umverteilung vom Mittelstand nach unten und nach oben. Mit etwas Geld werden die Stimmen der nicht-Erwerbstätigen gekauft, und die Reichen und die Aktionäre werden noch reicher.
    • Matthias Studer 01.05.2016 00:47
      Highlight Highlight Falsch, denn das wird über die Finanzierung geregelt. Und darüber würde noch kein Wort in der Initiative erwähnt.
    • koks 01.05.2016 09:38
      Highlight Highlight Studer, falsch. Lügenpresse. Lies auf der Webseite der Initianten. Da wird ganz viel über die Finanzierung geschrieben und geredet.
    • Matthias Studer 01.05.2016 10:48
      Highlight Highlight Oje, ich bin User und nicht Journalist, nur so wegen Lügenpresse.
      Und zum Thema, ja, auf der Webseite zeigen sie eine Möglichkeit auf, das zu finanzieren. Die von mir favorisierte Möglichkeit (Microtransaktionssteuer) steht dort nicht. Aber, wenn man den Initiativetext liest, ist dort keine Finanzierung aufgelistet. Das heisst, dass Parlament bekommt den Auftrag die Finanzierung aufzugleisen.
      Am 5. Juni stimmen wir nur darüber ab, wollen wir ein BGE ja oder nein. Nicht ab wann, nicht wie und nicht, wie wird das finanziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 30.04.2016 17:26
    Highlight Highlight Das sind nicht die Droiden, die wir suchen...
    Er kann passieren...
    Weiterfahren...
  • Frau Dingsi 30.04.2016 16:53
    Highlight Highlight Überall steht "tel: nul" in der Bildlegende. Kapiere ich da etwas nicht oder hat ein Roboter schlechte Arbeit abgeliefert?
    • Stefan von Siegenthal 30.04.2016 18:34
      Highlight Highlight Das wohl eher ein Mensch. Ein Roboter macht keine Fehler ;-)
  • You will not be able to use your remote control. 30.04.2016 15:57
    Highlight Highlight Oh, schaut, selbst Roboter können wir besser nachmachen als Roboter.

    'Die Angst vor den Robotern beruht darauf, keine Erwerbsarbeit mehr zu finden' - Nein, siehe Terminator, die Angst vor den Robotern betrifft die Entscheidungsgewalt: Bei den 'Killerdrohnen' ist es ja noch so, dass Menschen entscheiden. Bei den Robotern, die ganze Volkswirtschaften ruinieren können ist das nicht so. Es sind die *automatischen* Börsenbots, die keine Waffen steuern.

    Und jetzt erinnert euch an Terminator, was ist der Unterschied zwischen dem Teil, in dem Arnold böse ist und dem, in dem er lieb ist?
    • gecko25 30.04.2016 22:49
      Highlight Highlight herrlich. danke für die ankurbelung. muss mir gleich teil 1 reinziehen. ich mags wenns noldi bösi ist :)
  • Mehmed 30.04.2016 15:36
    Highlight Highlight Das BGE nimmt das Geld den Arbeitstätigen ab. Weshalb die Initianten nicht checken, dass nicht der Arbeitstätige der Feind des Arbeitslosen ist, ist mir ein Rätsel. Wennschon müsste man das Geld fürs BGE den Eignern des Kapitals (die Eigentümer der Roboter) abnehmen, und nicht den Arbeitstätigen, wie es jetzt überall angepriesen wird (Sozialabzüge, AHV-Beiträge, plus dann noch eine hohe MwSt obendrauf, plus dann erhalten Arbeittätige nichts von alledem). Ein neoliberaler Bschiss.
    • Don Alejandro 30.04.2016 16:57
      Highlight Highlight Arbeitstätige und "Arbeitslose" erhalten das Grundeinkommen und ergo beide zahlen höhere Steuern. Höhere Sozialabzüge wird es nicht geben, da das Grundeinkommen viele Sozialhilfen substituiert bzw. effizient ersetzt. Hingegen werden endlich Arbeiten entlöhnt, welche bis anhin gratis gemacht werden müssen. Haus-, Erziehungs-, Pflege- und andere ehrenamtliche Tätigkeiten. Mit dem Grundeinkommen erhalten wir Zeit um Sinnvolles zu tun. Nur ein vernichtend kleiner Anteil würde nichts tun.
    • koks 30.04.2016 17:08
      Highlight Highlight alejandro, 'arbeiten die bis anhin gratis gemacht wurden' werden entlöhnt, indem die arbeitstätigen, welche versicherungsbeiträge bezahlen, dafür plötzlich viel weniger leistung erhalten. die ahv für erwerbstätige halbiert sich, die arbeitslosenversicherungsleistung beträgt neu noch 2500 anstatt 10'000. es ist schon so: bezahlen tuns die arbeitenden, profitieren tun die nicht-erwerbstätigen, die arbeitgeber und aktionäre.
    • Der Tom 30.04.2016 17:41
      Highlight Highlight Und was passiert eigentlich mit der Arbeitslosenkasse wenn auf einmal 13% anstatt 4% arbeitslos sind? Wer muss dann mehr einzahlen? Was istwenn diealle nachher ausgesteuert werden? Wer bezahlt das?
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