Schweiz
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ZUR TEILWEISEN UNGUELTIKEITERKLAERUNG DER DURCHSETZUNGSINITIATIVE DER SVP STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 20. NOVEMBER 2013 FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG - SVP Parteipraesident Toni Brunner, Fraktionschef Adrian Amstutz und Nationalrat Hans Fehr, erster, dritter und fuenfter von links, und weitere SVP-Aktivistinnen und Aktivisten waehrend der Einreichung der

Die SVP-Initianten (hier bei der Eingabe der Initiative) kriegen prominente Gegner.
Bild: KEYSTONE

Jetzt also doch: Wirtschaftsverbände kämpfen gegen SVP-Initiative

Zunächst hiess es noch, man könne die Gegenkampagne nicht finanziell unterstützen. Jetzt scheinen sich die Wirtschaftsverbände doch gegen die Durchsetzungsinitiative wehren zu wollen.

Gemäss der «SonntagsZeitung» springen mächtige Branchenverbände wie der Verband schweizerischer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie «Swissmem» in die Bresche. Sie wollen die Gegenkampagne mit einem «namhaften finanziellen Betrag unterstützen» – gemäss der Zeitung ein sechsstelliger Betrag. 

FDP-Nationalrat Ruedi Noser strahlt nach seiner Wahl zum Zuercher Staenderat in Zuerich am Sonntag, 22. November 2015.  (KEYSTONE/Walter Bieri )

Neu-Ständerat Ruedi Noser kündigt eine breite und sichtbare Kampagne an.
Bild: KEYSTONE

Auch «Interpharma» wolle sich aktiv gegen die Durchsetzungsinitiative engagieren, heisst es weiter. Anfang Januar solle zudem der Wirtschaftsverein «succsèSuisse» mit einem eigenen Wirtschaftskomitee in den Abstimmungskampf ziehen. 

«Unnötig und schädlich»

Unternehmer und Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser spricht in der «SonntagsZeitung» von einem Komitee mit führenden Köpfen aus der Wirtschaft und einem finanziellen Engagement, das eine breite und sichtbare Kampagne ermögliche.

Auch Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann wolle sich an der Wirtschaftsfront gegen die SVP-Initiative beteiligen, obwohl sie kein Geschäft seines Departements ist: «Die Durchsetzungsinitiative ist unnötig und schädlich. Sie bringt uns Konflikte mit der Personenfreizügigkeit und der Menschenrechtskonvention», sagte Schneider-Ammann. (dwi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 28.12.2015 17:29
    Highlight Highlight "Wir begrüssen aber, wenn sich Mitglieder unseres Dachverbands auch finanziell an der Nein-Kampagne beteiligen."
    Oder konkret gesagt:
    Wir begrüssen aber, wenn sich Mitglieder unseres Dachverbands finanziell an der Unterstützung krimineller Migranten beteiligen.
    1 3 Melden
  • Triesen 27.12.2015 14:06
    Highlight Highlight Juhuu! Freude herrscht. Die Vertreter der Wirtschaft sind aus dem Tiefschlaf erwacht. Vielleicht begreift jetzt auch die FDP endlich wer ihr Wahlkampfpartner in Wirklichkeit ist - die SVP und ihre Politik schaden unserer Wirtschaft...
    10 3 Melden
  • Yolo 27.12.2015 11:24
    Highlight Highlight 5 vor 12! Wird ja auch Zeit, dass sich die Wirtschaft der Tragweite bewusst wird.
    22 3 Melden
  • klugundweise 27.12.2015 08:54
    Highlight Highlight Bitte nicht zu akademisch argumentieren. Ganz einfach: die von Herr Fehr (siehe Bild Mitte) schwarz beschäftigte Haushalthilfe müsste, wenn sie nochmals erwischt wird, ausgeschafft werden, auch wenn sie nie in ihrem Herkunftsland lebte und hier Familie hat.
    Steuerhinterzieher und Geldwäscher fehlen hingegen im Katalog der Initiative.
    61 3 Melden
    • Yelina 27.12.2015 13:25
      Highlight Highlight ganz zu Schweigen davon, dass sie schlussendlich keine Kontrolle darüber hat, ob ihr Arbeitgeber die Beiträge für sie abrechnet oder nicht...
      5 1 Melden

Hansjörg Wyss erklärt seine Milliardenspende: «Trumps Umweltpolitik ist eine Katastrophe» 

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