Schweiz
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Gratis-Säckli adé? Von wegen! So bluffen Migros und Coop mit den Verschleiss-Zahlen

ARCHIVBILD ZU JAHRESBILANZ 2016 DES DETAILHAENDLERS COOP -- Ein Plastiksaeckchen von Coop wird eingescannt, welches ab heute in zehn Coop-Filialen im Rahmen einer Testphase fuer 5 Rappen verkauft wird, fotografiert am Montag, 24. Oktober 2016, im Coop Wiedikon in Zuerich. Bis im Fruehjahr 2017 soll es die kostenpflichtigen Saecke landesweit geben. Coop will zudem Saeckchen aus Recyclingmaterial verwenden, das weitgehend aus Folienabfaellen der Verteilzentralen stammt. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Noch immer gehen im Coop-Konzern zahlreiche Säckli gratis über die Theke. Bild: KEYSTONE

Die Detailhändler feierten einen massiven Rückgang beim Verschleiss von Einwegsäckchen. Die hohen Zahlen sind aber nur der eine Teil der Wahrheit.

13.12.17, 04:24 13.12.17, 15:00

Daniel Fuchs / Nordwestschweiz



Mit italienischem Akzent nehmen Mitarbeiterinnen die Bestellungen für Take-away-Kaffee entgegen. Im Kühlregal liegen einzeln und in viel Karton und Plastik verpackt sizilianische Süssspeisen. Es riecht nach frisch gebackener Focaccia. Willkommen bei Sapori d’Italia im Bahnhof Aarau, dem ersten und bisher einzigen Convenience-Shop von Coop, der auf italienische Spezialitäten setzt.

Vor dem Lokal stehen die Abfall- und Recycling-Kübel der SBB. Sie quellen mit fortgeschmissenen Verpackungsmaterialien des Italien-Shops über. Im Laden bezahlen Kunden an der Kasse. «Darf es ein Säckli sein?», fragt die Verkäuferin. Was das Säckli denn koste, fragt der Kunde. «Nichts», antwortet die Coop-Angestellte, «Sie sollen sich hier schliesslich fühlen wie in Italien

6,5 Millionen Säckli alleine in Pronto-Shops

Italienisches Essen gekoppelt mit viel Verpackung soll hier also die Italianità verströmen, mit der Coop das Testlokal bewarb. Dabei vermeldete der Basler Detailhandelsriese erst vor kurzem an der Seite der Konkurrentin Migros einen Einbruch des Plastiksäckli-Verschleisses zugunsten der Umwelt. Um 80 bis 90 Prozent sei die Nachfrage nach den Raschelsäckchen an den Supermarkt-Kassen eingebrochen, seit die Detailhändler den Preis auf fünf Rappen pro Säckli festgelegt hätten. Migros hatte das Gratis-Säckli im Herbst 2015 aus ihren Supermärkten verbannt, Coop zog Anfang 2016 nach.

Was die beiden Schweizer Grossisten allerdings nur nebenbei erwähnen: Gratis-Säckli gibt es nach wie vor in den Fachgeschäften der beiden Firmen, zum Beispiel in den Heimwerk-Geschäften Coop Bau + Hobby und Migros Do it + Garden oder in den kleineren Convenience-Shops von Migrolino und Coop Pronto. In der verkündeten Reduktion von bis zu 90 Prozent sind die Gratis-Säckli aus diesen Läden nicht einberechnet. 6.5 Millionen Stück sind es in den Pronto-Shops, wie eine Sprecherin mitteilt. Ebenfalls nicht berücksichtigt für die Berechnungen sind die transparenten Gratis-Säckli für Früchte und Gemüse (wie es sie auch in normalen Coop- und Migros-Supermärkten gibt).

Hinzu kommen die Gratis-Tragetaschen, die es etwa für Textilien oder in den Fachmärkten gibt. Mit aller Konsequenz verbannen weder Migros noch Coop die Gratissäcke aus ihren Märkten.

Bald kostets auch bei Migrolino

Zumindest Migros geht nun einen Schritt weiter. Wie die «Nordwestschweiz» weiss, plant die Migros-Tochter Migrolino bereits in ein paar Wochen die Einführung des kostenpflichtigen Plastiksacks. Per 1. Januar sollen auch Kunden in Migrolino-Shops einen Fünfräppler fürs Säckli bezahlen. Anders bei Coop: Bei Sapori d’Italia und den von der Coop Mineralöl AG geführten Coop-Pronto-Shops will man von kostenpflichtigen Plastiksäckli nichts wissen. Das Einkaufsverhalten in Convenience-Shops unterscheide sich eben stark von jenem in Supermärkten, so die Sprecher. Die Kundschaft mache dort viel mehr Spontan- und Kleineinkäufe. Coop betont, diese Praxis entspreche der Branchenvereinbarung, hinter der auch das Bundesamt für Umwelt steht. Die Detailhändler führten die Säckli-Gebühr an den Supermarkt-Kassen freiwillig ein und kamen so einem Schweizer Plastiksackverbot zuvor.

Wer sich mit Gratis-Säckli eindecken will, der kann das trotzdem weiterhin tun. Zum Beispiel in einem Bau+Hobby-Geschäft in der Berner Agglo: Dort suchen Rentner nach den richtigen Schrauben. An der Kasse können sie sich frei mit Einwegsäckli bedienen. Diese liegen beim Förderband gleich rollenweise auf. Und Einwegsäckli bedeutet hier auch wirklich Einwegsäckli. Sie sind so dünn, dass sich kantige Werkzeuge oder Schrauben nur schwer sicher nach Hause bringen lassen. Kaum stabiler sind die RecyclingSäckli mit Strichcode der Migros, die versuchsweise an den Self-Checkout-Kassen in der Do-It-Filiale der Berner Innenstadt aufliegen. Anders als in einem Migros-Supermarkt gibt es hier das erste Säckli pro Einkauf gratis.

Um italienisches Flair ist Coop im neuen Sapori d’Italia gleich auf allen Ebenen bemüht, wie das eingangs erwähnte Zitat der Kassiererin beweist. Was sie nicht weiss: Mit einem generellen Plastiksack-Verbot hat Italien die Gratis-Sack-Kultur bereits 2011 aus den Läden verbannt.

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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58
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 20:21
    Highlight Kommentar #342 von Frank-Artus-Ludwig: "Kleinvieh macht auch Mist, finde die Säckligebühr echt sinnvoll. Wir sollten mehr auf unsere Umwelt achten"

    *Frank-Artus-Ludwig isch än Hipster us Züri, er flügt jedes Jahr mindestens 2 mal Langstrecki zum dänn imene Drittwältland mit me uralt-PW und verbleitem Benzin s Land durchquere

    3 6 Melden
  • Peter Bünzli 13.12.2017 17:10
    Highlight "Heute habe ich aufs Plastiksäckli verzichtet. :)"

    - jeder (umweltbewusste) Schweizer, immer.


    5 0 Melden
  • demokrit 13.12.2017 13:13
    Highlight Ein grünes Mäntelchen. Insbesondere nerven mich die überflüssigen Conveniencefood-Verpackungen für die Mikrowelle von Karma und Co., da ich die Speisen eh in die Pfanne haue. Immerhin ist bei Coop bei der Karmalinie wenigstens kein Palmöl mehr drin, die Migros ist da einiges schlechter aufgestellt.
    2 1 Melden
  • dmark 13.12.2017 10:16
    Highlight OMG, es gibt immer noch das böse Gratis-Säckli?
    Es wird kommen, um dich zu holen ;)

    Ich glaube jetzt nicht, dass bei uns diese Gratis-Säcklis ein wirkliches Problem darstellen, weil diese wunderbar - wenn richtig entsorgt - recycelt werden können, bzw. meistens bereits aus recyceltem Kunststoff bestehen.
    29 6 Melden
  • Phipsli 13.12.2017 08:58
    Highlight In der Industrie z.B. Pharma wird vielerorts von Chromstahltanks auf Einweg Plastiktanks umgestellt, der Anfallende Plastikmüll ist enorm.. ein Tank entspricht vom Materialwert vielleicht einer Million Plastiksäcken, je nach Grösse natürlich..
    26 3 Melden
  • Signor_Rossi 13.12.2017 08:54
    Highlight «Darf es ein Säckli sein?», fragt die Verkäuferin. Was das Säckli denn koste, fragt der Kunde. «Nichts», antwortet die Coop-Angestellte, «Sie sollen sich hier schliesslich fühlen wie in Italien.»- Blöd ist nur das man in Italien schon seit ein paar Jahren für die Säckli bezahlen muss, zudem müssen sie auch Biologisch abbaubar sein
    29 4 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 13.12.2017 08:47
    Highlight Kunde kauft Spaghetti Carbonara im schwarzen Plastikschäleli mit dem transparenten Platikdeckel. Dazu ein Menusalat mit gleicher aber unwesentlich kleinerer Plastikverpakung. Und zum Dessert ein Joghurt im Plastikbecher.
    Kunde: "Können sie mir noch Plastikbesteck mitgeben, damit ich es essen kann?"
    Verkäufer: "Kein Problem, Sie können auch zwei Sets Plastikbesteck, dass im transparenten Plastikbeutel verpakt ist, mitnehmen"
    Kunde: "Und vielleicht noch ein Plastiksäckli. Ich kann nicht alles in den Händen halten"
    Verkäufer: "GEHTS NOCH!!! WOLLEN SIE EIGENTLICH DEN PLANETEN ZERSTÖREN!!!"
    209 3 Melden
    • atomschlaf 13.12.2017 09:05
      Highlight Wer fertige Spaghetti Carbonara im Coop kauft, wird so oder so in der Hölle schmoren!
      Da kommt es auf Verpackung auch nicht mehr an...
      38 3 Melden
    • San Doro 13.12.2017 20:05
      Highlight Haha, tolle Pointe zum Schluss!
      3 0 Melden
  • RacKu 13.12.2017 08:42
    Highlight Da war doch was... https://www.watson.ch/!517921146 😂✌️
    10 1 Melden
  • Miss Geschick 13.12.2017 08:17
    Highlight Von mir aus könnten die Säckli überall kosten, auch das Doppelte... ich habe immer eine Tasche im Auto und welche für Gemüse und Früchte, die ich beim Einkaufen dabei habe... Alles nur eine Frage der Planung 😉
    38 35 Melden
    • Hercules Rockefeller 13.12.2017 09:56
      Highlight Dann Plane doch einmal dein Auto zu verkaufen, wenn du etwas für die Umwelt machen möchtest.
      43 13 Melden
    • Miss Geschick 13.12.2017 11:34
      Highlight Ich gehe zu Fuss einkaufen, da nehme ich alles von zu Hause mit. Die Tasche im Auto ist für Spontan-einkäufe.
      8 11 Melden
    • pinex 13.12.2017 18:09
      Highlight @ Hercules wie naiv und schwarz-weiss- denkend bist du eigentlich?!
      0 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexentanz 13.12.2017 08:11
    Highlight Ist sowieso ein Witz.. 2 Tonnen weniger Plastik Säckli und dafür wieder 20 Tonnen Migrosmania oder des Pendant von coop. Sehts einfach ein, es ist Marketing, nicht mehr und nicht weniger.

    (Die Tonnen zahlen sind fiktiv zur Veranschaulichung)
    127 2 Melden
    • Triumvir 13.12.2017 08:34
      Highlight Genau. Dieser Kleinkinder-Plastik-Müll landet meistens früher oder später auch wieder im Müll. Aber Hauptsache unsere Grossverteiler können sich ein grünes Feigenblatt umhängen...
      64 3 Melden
  • Theor 13.12.2017 07:26
    Highlight /Off-Topic

    Schade dass der Sapori in diesem Artikel in ein schlechtes Licht gestellt wird. Sicher wohl auch zurecht, ich habe mich bisher nicht darauf geachtet, ob sie mir Säckli anbieten. Aber als Aargauer bin ich wirklich (trotz anfänglichen Vorurteilen) Fan von dem Laden geworden. Ihre gefüllten Gipfeli sind die besten, die ich kenne und ich gönne mir fast jedesmal wenn ich dort bin eines.
    13 15 Melden
  • fcsg 13.12.2017 07:14
    Highlight #säckligate
    Während jeder Schweizer pro Jahr im Durchschnitt 700 Kilogramm Abfall produziert, diskutieren wir ernsthaft darüber, dass es in ein paar Läden noch „gratis“ Plastiksäckli gibt?

    55 8 Melden
    • Political Incorrectness 13.12.2017 14:07
      Highlight Natürlich. Dank den kostenpflichtigen Säckchen produziert jeder Schweizer nur noch 699.85 kg Abfall, imfall!
      8 0 Melden
  • c_meier 13.12.2017 07:04
    Highlight Kann man sich nicht einfach mal über die 80-90% Reduktion in den Coop/Migros-Hauptläden freuen anstatt so ein Negativ-Artikel?
    Ist doch immerhin bereits ein grosser Schritt. Weitere werden sicher folgen wie das Beispiel bei Migrolino zeigt
    36 13 Melden
  • Beggride 13.12.2017 06:52
    Highlight Was für ein Bild von Italien haben die? Also wenn das wirklich wichtig ist, ilum italienisches Flair zu versprühen, sind die anderen Elemente in dem Laden ziemlich lausig...
    123 10 Melden
    • meine senf 13.12.2017 07:06
      Highlight Die penetrante Werbung-Pseudo-Italianita dürfte wahrscheinlich ohnehin nicht viel mit Italien zu tun haben.

      Gut, zu den Abfallproblemen im Raum Neapel würde es passen.
      29 4 Melden
    • Luca Brasi 13.12.2017 09:40
      Highlight Es ist v.a. ein falsches Bild. Italien hat ökologisch abbaubare Säcke.
      10 1 Melden
  • iagumir 13.12.2017 06:17
    Highlight Italianità währen die ökologisch abbaubaren Säckchen, wie es sie in italienischen Supermärkten überall gibt.
    62 6 Melden
    • Triumvir 13.12.2017 08:37
      Highlight Auf diese grossartige Idee sind unsere grossartigen Grossverteiler leider nicht gekommen...und das Bundesamt weiss darüber auch nichts, wie es scheint...
      15 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.12.2017 10:41
      Highlight Das wäre Unfug hoch 2.
      Praktisch alle Plastiksäckli landen im Müll. Wofür also biologisch abbaubar?
      4 5 Melden
    • Triumvir 13.12.2017 13:53
      Highlight @Rabbi Jussuf: Nein das wäre überhaupt kein Unfung. Denn rezyklierbare Säckchen können mittels Grünabfuhr entsorgt werden!
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 13.12.2017 06:12
    Highlight Ich habe die Sackgebühr sowieso nie als "Abfallreduzierung" wahrnehmen können, sondern lediglich als weitere Form der Einnahmequelle.
    Schade, das Konzept hätte mir gefallen.
    36 59 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 13.12.2017 06:02
    Highlight Oh was für ein Skandal!! Was Ihr grüne Aktivisten nie begreifen werdet, von diesen Säckchen wird keines je im Meer landen. Sie laden sich mehrmals und vielseitig verwenden und werden in einer KVA zu Strom und Wärme. Da ersetzen sie Heizöl oder andere Energieträger. Aber was erzähle ich, wenn man doch eine Mission hat...
    84 108 Melden
    • Shlomo 13.12.2017 07:05
      Highlight 🤦‍♀️ und aus was sind die Säcke dann hergestellt?
      11 5 Melden
    • ströfzgi 13.12.2017 08:09
      Highlight Interessanter Ansatz. So habe ich das noch nie betrachtet. Wie aber kommen die Säcke dann ins Meer? Müsste man die 5 rp nicht dort hin überweisen um die Ursache zu bekämpfen?
      14 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 13.12.2017 08:12
      Highlight Gut auf den Punkt gebracht.
      8 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 13.12.2017 05:53
    Highlight „Fühlen sie sich wie in Italien“ ... hin, zu den Traumstränden die vollgestopft mit Plastiksäckli sind. Steigen sie in eine Welt, die rundherum nur aus Plastik besteht, ganz wie in Italien. Für hartgesottene, gibts hier Gratis das zwei Meter Säckli, wickeln sie sich damit ein und fühlen sie sich wie eine Verspielte Robbe am Italienischen Strand die nur zu Ihrem Vergnügen angespült wurde. 😏
    240 38 Melden
    • welefant 13.12.2017 07:43
      Highlight vergiss die dosen nocht - alle italiener leben in dosen!
      10 2 Melden
    • thierry_haas 13.12.2017 08:05
      Highlight Made my Day! Lache mich gerade im Zug kaputt über deinen Kommentar, Danke!! 😂
      2 4 Melden
    • Sputnik_72 13.12.2017 08:15
      Highlight Die Säckli gibt's in Italien meines Wissens auch nicht mehr umsonst.
      11 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 13.12.2017 05:26
    Highlight HÖRT AUF MIT DEM SCHWACHSINN!
    45 8 Melden
  • Gsnosn. 13.12.2017 05:11
    Highlight Hier wird das Haar in der Suppe gesucht. Mir kommt es vor, dieser Beitrag, art investigativer Journalismus sein soll.
    201 109 Melden
    • zoink 13.12.2017 08:27
      Highlight Nein, der Punkt ist, dass Migros und Coop via Lobbyarbeit ein Gesetz verhinterten welche solche Plastiksäckchen verbieten sollte. Im Gegenzug wurden die Plastiksäcke kostenpflichtig, und die Detailhändler konnten sich diesen Schritt PR Mässig ausschlachten. In dem Zusammenghang steht der Fakt das die Zahlen nicht stimmen doch in einem anderen Licht da !
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