Schweiz
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Wirtschaft wächst, aber Arbeitnehmer bekommen nichts: Travail.Suisse fordert mehr Lohn

18.12.17, 09:40 18.12.17, 10:20


Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail Suisse. Bild: KEYSTONE

Die Gewerkschaft Travail.Suisse ist unzufrieden mit den Lohnverhandlungen 2018. Sie fordert eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer in der Schweiz am wirtschaftlichen Aufschwung.

Die Lohnerhöhungen von lediglich 0.5 bis 1 Prozent zusätzlich zu einigen Nullrunden seien bei einem erwarteten Wirtschaftswachstum von 2.4 Prozent ungenügend, kritisierte Travail.Suisse an einer Medienkonferenz am Montag in Bern.

Damit würden die Arbeitnehmenden im kommenden Jahr real kaum mehr Geld im Portemonnaie haben, beanstandete Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. Die allgemeine Teuerung und steigende Krankenkassenprämien frässen die Lohnerhöhungen wieder auf.

Ausserdem arbeiteten bürgerliche Kräfte aktiv daran, das im internationalen Vergleich schon sehr liberale Arbeitsgesetz auszuhöhlen, monierte die Gewerkschaft. Die Arbeitszeiterfassung solle abgeschafft und gleichzeitig die Wochenarbeitszeit erhöht werden. Travail.Suisse werde sich mit aller Kraft gegen diese Pläne wehren.

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Auch im Bereich der Frauenlöhne sowie dem Vaterschaftsurlaub bewege sich wenig. Die Arbeitgeber seien nicht bereit in Bezug auf die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern einen Effort zu leisten. «Damit ist definitiv klar, dass die Arbeitgeber die Lohngleichheit nicht auf gut schweizerischem, sozialpartnerschaftlichem Weg vorantreiben wollen», sagte Fischer.

Es sei daher höchste Zeit, dass sich das Parlament endlich mit der Botschaft der Revision des Gleichstellungsgesetzes befasse und die Unternehmen zumindest zu einer Kontrolle der Lohngleichheit aufgefordert würden. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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57
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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Radesch 18.12.2017 16:36
    Highlight Naja das kommt schon zurück... Jedes Land bekommt die Politik die es verdient. Vielleicht müssen wir ein mal richtig auf die Fresse fallen, dann sehen wir schon, dass Populismus nichts bringt.
    7 0 Melden
    • seventhinkingsteps 18.12.2017 18:29
      Highlight Populismus bringt schon was, nämlich das Geld in die Taschen derer, die dank durch Ausländerhetze gewonnene Sitze Politik für Grosskonzerne machen können.
      4 0 Melden
  • Hansdamp_f 18.12.2017 15:55
    Highlight Man lese sich hier nur mal die Kommentare durch. Hier ist wohl kein einziger Unternehmer, sondern bloss nörgelnder Schreibtischtäter. Man will gefälligst immer mehr Lohn, obwohl wir Nullteuerung haben und alle von einer starken Schweizer KMU-Landschaft profitieren.

    Anstatt ständig zu nörgeln und nur immer geben die bösen, bösen Mänätscher (ich mag die auch nicht) zu motzen, wechselt den Job, macht Euch selbstständig, werden selbst Grossverdiener. Nehmt mal den Finger aus dem Allerwertesten und steckt die Energie anstatt in Neid in die Karriere.
    4 15 Melden
  • seventhinkingsteps 18.12.2017 13:07
    Highlight *Marx schaut in die Kamera*
    13 4 Melden
  • manhunt 18.12.2017 12:31
    Highlight ist doch (sünneli-) klar, ende jahr muss eine fette dividende rausspringen, für die ach so hart arbeitenden grossaktionäre. schliesslich muss die ganze mühe, den grossen batzen am fiskus vorbeizuschleusen, auch angemessen entschädigt werden. wo kämen wir denn hin, wenn die personalkosten noch weiter steigen würden. dann bliebe ende jahr weniger für die gut betuchten und jene im unternehmen welche due ganze verantwortung (jedoch niemals die konsequenzen wenn was schief geht) tragen. aber herr und frau schweizer haben genau dieser politik ihre stimme gegeben, bei den letzten wahlen.
    37 6 Melden
    • Graustufe Rot 18.12.2017 13:52
      Highlight Danke.
      16 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 18.12.2017 17:04
      Highlight Bist du sicher, dass du alle Klischees bedient hast?

      Ist nicht die PK der grösste Aktionär?

      Sorry, wollte eure roten Kreise nicht stören ...
      2 8 Melden
  • aglio e olio 18.12.2017 12:23
    Highlight Daran wird sich auch nichts ändern, solange jeder nur für sich schaut.
    Die entsolidarisierte Gesellschaft ist eine geschwächte Gesellschaft.
    "Nur gemeinsam sind wir stark" ist weit mehr als eine hohle Phrase.
    23 3 Melden
  • chäsli 18.12.2017 12:06
    Highlight Ist doch logisch, dass die Löhne stagnieren. Wer es noch nicht weiss, Schuld ist die Personenfreizügigkeit. Jeder Arbeitsgeber kann bei Bedarf sofort einen Ausländer einstellen. Oft ist er jünger, verdient weniger usw.
    Die böse SVP will ja schon lange die Personenfreizügigkeit aufkündigen. Die hohen Mieten, die übervollen ÖV und Strassen, nun müssen die Infrastrukturen angepasst werden usw. Fertig damit, wir wollen selber bestimmen wer in unser Land kommt.
    33 81 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 12:28
      Highlight Aber die SVP hat nichts, rein gar nichts zur Umsetzung beigetragen.
      30 6 Melden
    • ArcticFox 18.12.2017 12:28
      Highlight Nein, die SVP will die PFZ aufkünden damit die damit verbundenen flankierenden Massnahmen fallen. Danach zurück zu einer Arbeitsmigration, wo der Migrant noch krasser ausgebeutet werden kann. So geht das...
      30 6 Melden
    • OmegaOregano 18.12.2017 12:30
      Highlight Tja, die Konsequenzen aus einem freien Arbeitsmarkt, bedeuten halt auch, dass "günstigere" Arbeitnehmer eingestellt werden. Selber schuld, wenn man dann Parteien bevorzugt, die eine solche Wirtschaftspolitik noch weiter vorantreiben. Wie wäre es wohl mit einem gesetzlichen Mindestlohn?
      18 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 12:31
      Highlight Und überhaupt: Ich kann nicht durch einen Ausländer ersetzt werden, weil dem die spezifischen Fachkenntnisse in der Schweiz fehlen würden. Und kriege dennoch nicht mehr Lohn. Obwohl mein Arbeitgeber ziemlich viel Gewinn macht. Mehrere 100 Millionen Gewinn jedes Jahr, wenn Du es wissen willst.
      13 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 12:34
      Highlight Und die vielen leeren Wohnungen, die neu erbaut wurden, weil zuviel (BVG-)Kapital vorhanden ist, und nun leer stehen? Wer soll diese bewohnen, wenn nicht einmal MIT Personenfreizügigkeit genügend Interessenten da sind?
      16 5 Melden
    • Posersalami 18.12.2017 12:50
      Highlight Wenn sie recht hätten, müssten die Löhne sinken. Das tun sie aber nicht, folgerichtig ist ihre Aussage nicht wahr, zumindest nicht für die ganze Wirtschaft.

      Bleibt die Frage, ob sie es nicht besser wissen oder lügen.
      6 6 Melden
  • Alterssturheit 18.12.2017 11:39
    Highlight Da ist unserer Firma vorbildlich. Individuelle Erhöhungen finden statt wo es Sinn macht und nötig ist - aber nur auf Stufe "Mitarbeitende". Für alle Kader gibt's die Nullrunde.
    Und ja - es stimmt (mein Job bringt es mit sich, dass ich es nachprüfen kann).
    43 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 11:55
      Highlight Bei Euch vielleicht, im Normalfall läuft es aber genau umgekehrt herum.
      34 2 Melden
    • Graustufe Rot 18.12.2017 13:52
      Highlight Jeder Kleinunternehmer der nicht mehr verdient als sein Personal muss sich blöd vorkommen bei diesen Exzessen.
      7 0 Melden
    • Alterssturheit 18.12.2017 15:15
      Highlight @Schweizer Bünzli: ja, ich und meine Arbeitskollegen/Innen sind uns durchaus bewusst, dass diese Lösung wohl nicht mehrheitlich in den Betrieben vorkommt. Aber schön gibt's wenigstens uns und hoffentlich noch ein paar wenige andere, von denen man ledier nichts hört.
      1 0 Melden
    • Dharma Bum(s) 18.12.2017 17:05
      Highlight "im Normalfall" läuft es so Bünzli. Bei uns gabs fürs Management auch eine 0-Runde, und für Mitarbeiter graduelle Erhöhungen.

      Nur Bünzlis haben wir rausgeworfen ...
      1 3 Melden
    • Zap Brannigan 19.12.2017 19:20
      Highlight Nur beim Basislohn oder auch bei den Kader-Boni? Das erzählen viele Firmen, was beim Basislohn auch stimmt. Dafür gibt dann beim Kader 30 Prozent mehr Bonus als im Jahr zuvor. Bei uns 20000 bis 70000 Bonus pro Kader plus Aktien. Und deutlich mehr von Jahr zu Jahr. Aber gleichzeitig die Nullrunde fürs Kader rumposaunen.
      1 0 Melden
  • Hansdamp_f 18.12.2017 11:37
    Highlight Wenn jedes Jahr die Löhne gemäss Forderungen der Gewerkschaften erhöht würden, wären Schweizer Exporteure (und auch rein binnenorientierte Unternehmen) längst weg vom Fenster. Solche Forderungen sind weltfremd und schädlich. Mir ist es lieber, ich habe einen Job und annähernd Vollbeschäftigung in der Schweiz, als ein paar Fränkli mehr pro Monat.
    9 86 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 11:54
      Highlight Lieber den Managern 10 Prozent mehr geben, als allen Angestellten 1 Prozent. Sonst kommen die schlechter Verdienenden noch auf dumme Gedanken, gäll.
      73 7 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 11:58
      Highlight Sehr gut, dann habe ich eine gute Lösung für uns beide parat: Ich kriege die doppelte Lohnerhöhung, und Du gehst leer aus. Dann sind wir beide zufrieden ;-)
      42 5 Melden
    • Sophia 18.12.2017 12:00
      Highlight Hättest du ein paar Fränkli mehr im Monat, würdest du vielleicht auch ein paar Fränkli mehr im Monat ausgeben und damit keine Exportfirma sondern an eine einheimische Käserei oder einen Biobauern o. a. unterstützen.
      Und hast du mal nachgeschaut, ob nicht auch die ausländischen Gewerkschaften ein paar Fränkli (natürlich in der eigenen Währung) für Ihre Mitarbeiter fordern und so den internationalen Wettbewerb wiederum ins Lot bringen?
      Ich finde, dein Argument gar nicht einleuchtend und für deine Kollegen eher schädlich, Hansdamf!
      54 3 Melden
    • Hansdamp_f 18.12.2017 12:19
      Highlight @Bünzli

      Nein, die Manager sollen nicht mehr kriegen. Das Kapitel soll in die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens investiert werden, so werden die Stellen langfristig gesichert.
      6 4 Melden
    • Hansdamp_f 18.12.2017 12:22
      Highlight @Sophia

      Die Schweiz hat heute schon ein Preisproblem. Und wir sind hochgradig vom Export abhängig. Wenn Du das nicht akzeptieren kannst oder willst, Deine Sache.
      2 11 Melden
    • seventhinkingsteps 18.12.2017 13:09
      Highlight Das "weltfremd" oder "unrealistisch" Argument ist sowas von durchschaubar. Mit dem Argument wurde schon gegen die Abschaffung der Kinderarbeit gekämpft, gegen den 8 Stunden Arbeitstag, gegen das Frauenstimmrecht.

      Alles ist immer "unrealistisch" oder kommt "zur falschen Zeit", oder es ist noch "zu früh".
      26 1 Melden
    • Hansdamp_f 18.12.2017 15:50
      Highlight Zu sagen, der andere hat unrecht, ohne den Gegenbeweis anzutreten, ist kein Argument.

      Eine Forderung nach einer Lohnerhöhung mit der Einführung des Frauenstimmrechts oder der 40-Stunden-Woche gleichzusetzen, ist lachhaft.

      1 4 Melden
    • seventhinkingsteps 18.12.2017 18:26
      Highlight Wieso?

      Es ist nicht unrealistischer als die 40 Stunden Woche.

      Der Wille ist einfach nicht da. Weil solche Dinge nicht freiwillig gegeben werden, sie müssen erkämpft werden.
      4 1 Melden
    • Hansdamp_f 18.12.2017 20:02
      Highlight Glänze mit Leistung, dann gibt's die Lohnerhöhung. Bei mir zumindest.

      Mit der Giesskanne jedem mehr zu geben, zumal unabhängig von der finanziellen Gesundheit des Unternehmens, ist nicht besonders fair oder klug.

      1 4 Melden
    • Sophia 18.12.2017 23:03
      Highlight Hansdampf, ich brauche für Banalitäten eigentlich keine Nachhilfestunden. Die Schweiz hatte schon immer ein Preisproblem, wie andere Länder auch?
      Ja, natürlich herrscht Konkurrenz immer und überall, denn ohne den Kampf ums bessere und günstigere Produkt würdest du noch immer in Lahmhütten leben. Aber ich habe nichts dagegen, wenn du auf Lohnerhöhungen verzichtest, ist deine Sache und beim Chef kommt so was immer gut an. Also, falle nur deinen Kollegen in den Rücken und fahre Velo oder fühle dich als Patriot, während deine Bosse Milliarden an Dividenden ins Ausland transferieren! Oh, Mann!
      1 1 Melden
    • seventhinkingsteps 18.12.2017 23:31
      Highlight Wir machen Fortschritte!

      Zuerst wars unrealistisch, jetzt ist es nur noch "nicht besonders fair oder klug".

      Noch ein paar Schichten hübsch verpackte Ausreden und wir sind beim Kern des Problems.

      Vollbeschäftigung ist übrigens aus unternehmerischer Sicht nicht besonders zu bevorzugen ;)
      1 1 Melden
    • Hansdamp_f 19.12.2017 10:22
      Highlight @Sophia: Ich falle niemandem in den Rücken. Die Schweiz ist noch immer ein Land der KMU. Da werden keine Dividenden ins Ausland ausgezahlt. Wem es beim internationalen, börsenkotierten Grosskonzern nicht passt, kann ja immer den Job wechseln. Oder halt bleiben und permanent vom warmen Bürostuhl aus motzen, wie Du.

      @Gedankenschritt: Komm vom hohen Ross runter und bring Argumente. Danke. Vollbeschäftigung ist für die Schweiz und die Arbeitnehmer bestens. Oder hättest Du lieber eine hohe Arbeitslosigkeit wie in der EU?
      1 0 Melden
  • Dharma Bum(s) 18.12.2017 11:17
    Highlight Wieso soll es für denaelben Job immer mehr Geld geben? (Nach Teurungsbereinigung) Das ist unlogisch ...
    6 63 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 11:53
      Highlight Nun ja. Dein Argument gälte aber, falls es denn überhaupt gilt, auch für Manager.

      Und wenn die Unternehmensgewinne steigen, sollen nur die Manager etwas davon haben? Und umgekehrt: Wenn der Unternehmensgewinne sinken, wieso bluten dann nur die Arbeiter? (Beispiel: Als Folge der Aufhebung des Euro-Wechselkurses durch die Nationalbank mussten viele Arbeiter mit weniger Lohn oder mehr Arbeit klar kommen.)

      49 4 Melden
    • Sophia 18.12.2017 12:03
      Highlight Na, ist doch ganz einfach, Bums, damit sich die einheimischen Bürger mehr leisten können und nicht der ständig steigende Gewinn der Konzerne als Dividende ist Ausland wandert und dort die Kokurrenz gegen unsere schöne Schweiz füttert und wir am Ende die Dummen sind. Mal darüber nachgedacht? Nein? Dachte ich schon!
      40 1 Melden
    • Posersalami 18.12.2017 12:57
      Highlight @ Dharma: Ganz simpler Volkswirtschaftlicher Zusammenhang:

      1) Die Produktivität steigt, dh. pro Stunde wird mehr produziert. Dieser Mehrwert muss wieder durch die Taschen der Angestellten fliessen.

      2) Inflation: Aus Gründen sind 2% Inflation angepeilt. Dass diese stattfinden kann, braucht es Lohnerhöhungen um mindestens diese 2% und zwar jährlich.

      Eigentlich müsste jeder jedes Jahr eine Lohnerhöhung erhalten bestehend aus Zielinflation + Produktivitätssteigerung. Also so 3 bis 3.5%.
      13 1 Melden
    • Dharma Bum(s) 18.12.2017 16:58
      Highlight Teurungsbedingt heisst Inflationsbereinigt. Zudem gab es in den letzten 5 Jahren keine grossen Produktivitätssteigerung (http://dievolkswirtschaft.ch/de/2015/12/busch-01-02-2016/)

      Also: Wieso mehr Lohn für dieselbe Arbeit?

      Und: Hätte ich eine Fabirk mit 100% Robotern, was mach ich dann mit dem Produktivitätswachstum? Bisher hab ich hier nur sozialistisch angehauchte Antworten gekriegt ohne logischen Schluss.
      2 4 Melden
    • Posersalami 18.12.2017 19:44
      Highlight @Dharma: Kaum heisst nicht 0 und die Zielinflation bleibt.
      1 1 Melden
    • Sophia 18.12.2017 23:11
      Highlight Heiliger Bums aber auch! Ja, das ist doch die Frage aller Fragen, was machst du mit deinen von Roboteren hergestellten Produkten? Möchtst du die gerne verkaufen oder nur so anschauen, aufhängen und bewundern? Na, überleg mal!
      Falls du die Idee hättest, deine Roboterware verkaufen zu wollen, dann entwickle doch gleich auch die Idee, wie die Käufer zu Geld kommen könnten! Ist es denn so schwer zu begreifen, dass Produktivität und Kaufkraft zwei Schalen der gleichen Waage sind?
      6 1 Melden
    • Posersalami 19.12.2017 08:17
      Highlight @ Sophia: Die Idee wird sein, dass die Anderen gefälligst Löhne zahlen sollen damit er seine Produkte verkaufen kann. Wie immer bei solchen Zeitgenossen liegt das Problem und die Lösung bei den anderen, niemals bei ihnen selbst, weil sie die geilsten, grössten, besten usw. sind.

      Gesamtwirtschaftliches Denken gibt es da nicht. Die Erkenntnis, dass nicht alle das tun können was vielleicht für einen alleine Sinn macht, darf man da schon gar nicht erwarten. Weil eben, die anderen..
      3 1 Melden
    • Dharma Bum(s) 19.12.2017 08:54
      Highlight Heilige Sophie! Ach ja, bis dann, ist Arbeit ein Privileg, und 75% haben ein "unabhängiges Grundeinkommen" in Schönsprech, in Echtsprech heisst das, Sie sind vegetierende Konsumenten die den ganzen Schrott den wir herstellen verbrauchen, wie wir schon Ansätze in den USA sehen.
      Bim Bam Bums
      1 0 Melden
    • Dharma Bum(s) 19.12.2017 09:09
      Highlight Und den Posersalamis dürfen wir dann die Kneipenrechnung und das Beamtenjöbbli bezahlen, damit diese "Zum Wohle Aller" Ihre Cüplis saufen und herumlavieren. Danke, schon begriffen.
      1 1 Melden
    • Sophia 19.12.2017 11:26
      Highlight Posersalami, wir Menschen sind halt so, uns kümmert lediglich unsere eigene Tasche. Wir produzieren zwar, aber rationalisieren, bis gar kein Personal mehr gebraucht wird und dann wundern wir uns, dass die Kunden ausbleiben.
      Und's "treue" Personal schont die Produzenten, steht dafür eines Tages auf der Strasse und wundert sich. Ein paar Geldhafen schöpfen die Gewinne bis zum Stillstand ab und wundern sich dann auch, wenn nichts mehr reinkommt. Ein bisschen grass geschildert, aber so läuft es doch. Menschen lassen sich gerne manipulieren und machen den Sozialismus für die Fehler verantwortlich.
      1 1 Melden
    • Posersalami 19.12.2017 14:34
      Highlight @ Sophia: Richtig, und genau aus diesem Grund brauchen wir einen starken Staat mit ganz viel Kompetenz der quasi jede Sekunde darauf aufpasst, dass die Wirtschaft nicht über die Stränge schlägt. Leider scheitert es schon daran, dass wir ganz viele Unternehmer in der Regierung haben aber kaum einen (oder gar keinen?) der etwas von Volkswirtschaft versteht. Unternehmer sind idR. lausige Volkswirte, und umgekehrt.
      1 0 Melden
    • Dharma Bum(s) 19.12.2017 14:38
      Highlight Ach Sophia, das glaubst du wirklich? Hat dir das der Santaklaus im Roten Kleid erzählt? Die Statistik sagt etwas Anderes, aber was weiss die Statistik schon ...
      1 1 Melden
  • Schweizer Bünzli 18.12.2017 10:59
    Highlight Kein Problem. Hauptsache, die Manager kriegen 5 bis 10 Prozent mehr.
    72 5 Melden
    • AMU 18.12.2017 12:14
      Highlight jaaaa wir habens gehört, die bösen Manager und wenn der "schweizer bünzli" auch ein Manager wäre würde er die 10 % auch in die eigenen Tasche stecken.
      5 24 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.12.2017 13:52
      Highlight Selbstverständlich würde ich die 10 Prozent in die eigene Tasche stecken!

      Eben genau deshalb braucht es Regeln, die diese krassen Lohnunterschiede verhindern!





      18 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 18.12.2017 17:06
      Highlight Oder wir vergessen die Regeln und lachen über den Bünzli.

      You made my day ...
      1 5 Melden
    • Sophia 20.12.2017 11:09
      Highlight Schweizer Bünzli, du gefällst mir! Bist ehrlich und genau so geht es! Darum braucht die Wirtschaft ebenso exakte Regeln, wie das gesamte Leben sie ja auch braucht. Ich erinnere mich da an den grossen Geldsack Soros, der einmal sinngemäss sagte: "Wir Superreiche brauchen starke Regeln für unsere Handeln, denn ohne Gesetz ist jeder von uns gezwungen, den anderen zu betrügen, ein Ehrlicher ging in diesen Wettbewerb unter."
      Wieviel Menschen arbeiten täglich und werden nie reich? Wieviele werden reich? Die 10 Reichsten der Welt besitzen mehr als die Hälfte der Menschheit! Und wem nützt das was?
      0 1 Melden
  • jjjj 18.12.2017 10:52
    Highlight die armen CEOs brauchen ja ihre Boni. Sonst machen sie ihren Job nicht mehr und alle verlieren ihre Arbeitsplätze. Seid dankbar und arbeitet weiter ohne aufzumucken!

    das ist schon richtig so (sagt die HSG).
    88 8 Melden
    • Graustufe Rot 18.12.2017 13:49
      Highlight Ohne konkurrenzfähige Superlöhne gibts keine guten CEOs, heisst es. Während Heerscharen von Handwerkern usw. verlangt wird, dass sie auch für real immer weniger Geld einen Superjob abliefern.
      16 2 Melden
    • Hansdamp_f 18.12.2017 16:03
      Highlight Ja, die Löhne in Grossunternehmen, v.a. sind seit geraumer Zeit am überborden. Ein weiterer toller Import aus dem USA.

      Es bräuchte endlich echte leistungsorientierte Löhne mit Bonus-Malus, auch ganz oben.

      Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass wenn die Schweizer Löhne im Schnitt weiter steigen, es mittelfristig auf die Wettbewerbsfähigkeit schlagen wird - mit Konsequenzen für den Schweizer Arbeitsmarkt. Das will hier nur keiner Wahrhaben. Lieber bisschen motzen.
      3 1 Melden
    • Sophia 18.12.2017 23:22
      Highlight Doch Hansdampf, das können verstehen! Was du nicht verstehst ist, dass von den 40 Milliarden Franken, welche deine Arbeitgeber im Jahre 2017 an Dividenden ausbezahlt haben, der weitaus grösste Teil ins Ausland fliessen so zu Blackrock oder Berkshire Hathaway oder in irgendwelche Hedgfonds z. B. wo sich die Bosse gleich nochmals an deiner Produktivität bedienen. Ich sag ja nicht, dass das völlig verkehrt ist, aber es dürfte weitaus gerechter verteilt werden! Und glaube mir, wenn dein Boss findet, er verdiene mehr, wenn er s(d)eine Firma an die Chinesen o.a. verhökert, er würde es sofort tun!
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«Der Arbeitgeber muss für das psychische Wohl der Mitarbeiter sorgen» 

Stress, sexuelle Belästigung oder Mobbing: Viele Menschen leiden am Arbeitsplatz. Mit einer neuen Studie will das Sekretariat für Wirtschaft die Arbeitgeber in Zukunft noch mehr in die Pflicht nehmen. 

Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz haben in den letzten Jahren rasant zugenommen: Immer mehr Menschen leiden unter Stress, Mobbing oder Belästigung und werden krank. Seit geraumer Zeit informiert das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) Unternehmen über diese Risiken und versucht, Arbeitgeber für das Thema zu sensibilisieren. Heute publizierte das SECO eine Studie zur Wirksamkeit dieser Sensibilisierung.

Valentin Lagger, Ressortleiter Eidgenössische Arbeitsinspektion beim SECO erklärt, …

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