Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Julius-Bär-Chef Collardi verdient 6,5 Millionen Franken



epa05764150 Boris F.J.Collardi, CEO of the private banking group Julius Baer, speaks during a press conference in Zurich, Switzerland, on 01 February 2017. Julius Baer has improved its profit in 2016. The administred assets have risen 12 per cent to 336 billion Swiss francs the company reported.  EPA/WALTER BIERI

Präsentiert solide Zahlen: Boris Collardi. Bild: EPA/KEYSTONE

Boris Collardi, der Chef der Privatbank Julius Bär, hat 2016 etwas besser verdient als im Vorjahr. Sein Gesamtsalär erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um über 300'000 Franken auf 6.5 Millionen Franken.

Dabei erhöhte sich das Basissalär von 1.44 auf 1.50 Millionen Franken, wie aus dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Der Basislohn wurde im Jahr 2015 laut den Angaben der Bank nach der Aufwertung des Frankens gekürzt, um Kosten zu sparen. Diese Massnahme wurde 2016 wieder rückgängig gemacht.

Damit kam Collardi auf etwas weniger als die Hälfte des Gehalts von UBS-Chef Sergio Ermotti. Der CEO der grössten Schweizer Bank kam für das Geschäftsjahr 2016 auf ein Salär von 13.7 Millionen Franken.

Warten auf Thiam

Mit Spannung wird nun der für diesen Freitag angekündigte Geschäftsbericht der Credit Suisse erwartet. Die Grossbank hatte 2016 mit 2.4 Milliarden Franken Verlust erneut tiefrote Zahlen geschrieben.

Trotz eines noch höheren Verlusts von 2.9 Milliarden Franken hatte CS-Chef Tidjane Thiam 2015 insgesamt 18.9 Millionen Franken eingestrichen. Auf soviel Lohn dürfte der Top-Manager in absehbarer Zeit nicht mehr kommen.

Ein Teil der Vergütung 2015 waren erstens Kompensationszahlungen für entgangene Boni bei seinem vorherigen Arbeitgeber Prudential. Zweitens hat die CS die Vergütungsstruktur angepasst: Für ein ganzes Jahr könnte Thiam demnach ein maximales Gesamtsalär von 15 Millionen Franken beziehen.

Mehr für die Chefetage

Die gesamte Chefetage von Julius Bär kostete die Bank 18.4 Millionen Franken, 0.5 Millionen mehr als 2015. Allerdings umfasste die Geschäftsleitung Ende 2016 sieben Mitglieder, während es vor einem Jahr noch sechs Mitglieder waren.

Die Gesamtvergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung, einschliesslich des CEO, besteht aus einem bar ausbezahlten Basissalär, einer variablen bar ausgerichteten Vergütungskomponente sowie einer leistungsbezogenen variablen Komponente in Form von Aktien.

Der Verwaltungsrat erhöhte seine Gesamtvergütung um 11 Prozent auf 3.04 Millionen Franken, wobei dem Gremium aber neun statt acht Personen angehörten. Verwaltungsratspräsident Daniel Sauter kommt 2016 auf eine Vergütung von 1.07 Millionen Franken nach 1.05 Millionen Franken im Vorjahr.

Solide Zahlen

Julius Bär hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Konzerngewinn auf 622 Millionen Franken vervierfacht. Doch dieser Vergleich ist irreführend. 2015 hatten nämlich Rückstellungen für den US-Steuerstreit den Gewinn deutlich gesenkt.

Diese Rückstellung sowie Restrukturierungskosten und Abschreibungen nicht mitgerechnet erzielte die Bank 2016 einen Konzerngewinn von 705.5 Millionen Franken, womit dieser knapp höher ausfiel als im Vorjahr (2015: 701.5 Millionen Franken). (sda)

Geld, Banken, Weltwirtschaft

2,1 Prozent besitzen so viel wie 97.9 – willkommen im Ungleichheitsland Schweiz

Link to Article

640 Millionen Dollar: ABB erhält Grossauftrag aus Indien

Link to Article

Hunderte Stellen betroffen: UBS erwägt Verlagerung von Jobs aus London 

Link to Article

Banken-Rettung kostet Italien 6,6 Milliarden Euro

Link to Article

Die unendliche Bussenstory der Schweizer Grossbanken

Link to Article

«Die Schweiz hat die Chance, weltweit führend bei der Blockchain zu werden»

Link to Article

Raiffeisen lanciert Hypothek für arme Leute

Link to Article

«Anleger werden durch mehr Bürokratie nicht unbedingt besser geschützt»

Link to Article

Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz: «Frankenstärke kostet zehntausende Arbeitsplätze»

Link to Article

UBS verliert Steuerstreit mit Frankreich und muss 1,1 Milliarden Euro Kaution hinterlegen

Link to Article

Trotz Lohnanstieg können sich Schweizer 2017 kaum mehr kaufen

Link to Article

Credit Suisse mit weiterem Gewinneinbruch – Aktie im Sinkflug

Link to Article

Europäische Zentralbank legt vorerst nicht nach – es bleibt bei null Prozent

Link to Article

«Bitcoins sind kein sinnvolles Geldsystem» – weil sie zuviel Strom verbrauchen

Link to Article

Wegen Irreführung mit Neugeld: Credit Suisse in den USA zu Millionenbusse verdonnert

Link to Article

Bauer, WWF und Kinderkrippe – was die Crash-Banker der Nuller-Jahre heute machen

Link to Article

Credit Suisse hat in diesem Jahr bereits 4800 Jobs gestrichen, 1200 weitere sollen noch folgen

Link to Article

Die CS soll sich in Italien auf 100 Mio Euro-Zahlung geeinigt haben

Link to Article

Will die UBS jetzt eigene Bitcoins prägen? Nein – aber die Bank hat eine clevere Idee

Link to Article

In Asien gibt es jeden dritten Tag einen neuen Milliardär

Link to Article

Ist das die Retourkutsche? Deutsche Bank zu 14-Milliarden-Busse verdonnert

Link to Article

Brexit könnte bei der UBS in London zu einem Aderlass von 1500 Arbeitsplätzen führen 

Link to Article

UBS will eigene digitale Münzen herausbringen

Link to Article

Die Chefs der Schweizer Grossbanken verkaufen ihre Aktien

Link to Article

Jetzt nehmen die USA den Goldhandel ins Visier – Schweizer Grossbanken sind am Rande betroffen

Link to Article

Finma-Chef hält noch schärfere Grossbanken-Regulierung für nötig

Link to Article

Sollte die Deutsche Bank untergehen, würde ich einen Notvorrat anlegen – aber so weit wird es wohl nicht kommen

Link to Article

Wall-Street-Banker wollen den CEO der Credit Suisse stürzen

Link to Article

«Worst Case Szenario»: Credit-Suisse-Aktie ist nicht mal halb so viel wert wie Anfang Jahr

Link to Article

US-Justiz an der Nase herumgeführt: Bank Vontobel lässt indischen Betrüger Millionen verstecken

Link to Article

Panama Papers: Und was hat das mit der Schweiz zu tun?

Link to Article

Warum gerade Panama? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Mega-Datenleck

Link to Article

EZB-Chef Draghi dämpft Zinsfantasien: Euro im Höhenflug – Franken wird schwächer

Link to Article

Das verdienen die Chefs der Kantonal- und Regionalbanken 

Link to Article

EZB senkt Leitzins erstmals auf null Prozent: Franken geht nicht durch die Decke

Link to Article

Hacker dringen in das internationale Zahlungssystem Swift ein

Link to Article

Das sind die wirtschaftlichen Brandherde Europas

Link to Article

Schwarzgeld: 40'000 Schweizer zeigen sich selbst an – das bringt dem Staat rund 2 Milliarden

Link to Article

Steuer-CD: Deutschland gibt verdächtige Schweizer Kontodaten an 27 Länder weiter

Link to Article

Von wegen «Finanzkrise»: Seit 2007 haben Grossbank-Aktionäre 1,7 BILLIONEN eingestrichen

Link to Article

Offshore-Insider Elmer zu Gast bei Schawinski: 7 Erkenntnisse aus der gestrigen Panama-Talkshow

Link to Article

«Geldwäscherei ist kein Kavaliersdelikt»: FINMA kontaktiert Banken wegen Offshore-Firmen

Link to Article

Coop, Migros, SIX und Swisscom: Gibt es bald eine einheitliche Lösung im digitalen Zahlungsverkehr? 

Link to Article

Die Verkehrsampeln der Weltwirtschaft wechseln die Farben – und das Chaos an den Märkten ist vorprogrammiert

Link to Article

Fünf Gründe, warum der Franken momentan schwächelt und was das für die Wirtschaft bedeutet (Gutes!)

Link to Article

Es ist nicht China, Dummkopf, es ist die Fed!

Link to Article

Die Frage wird immer dringlicher: Wie unabhängig dürfen die Zentralbanken noch sein?

Link to Article

Der neue Weg aus der Krise: «Helikopter-Geld»

Link to Article

Warum der chinesische Börsen-Crash weltweit Angst und Schrecken auslöst – und wie die US-Notenbank eine Panik verhindern kann

Link to Article

Übernehmen bei der CS die Scheichs aus Katar und Saudi-Arabien das Zepter?

Link to Article

Der Kampf der Titanen: Die beiden wichtigsten Banken der Welt wollen eine gegensätzliche Geldpolitik

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 20.03.2017 19:00
    Highlight Highlight Und nun warten wir noch auf den Lohn der Kassiererin bei Aldi: 40'000.
    Und der Taxifahrer bei Uber: 36'000.
    Und die Putzfrau der Julius Bär Bank: 43'000.

    Bei der J Bär Bank hat mann's einfach gut.
    1 0 Melden
  • Redly 20.03.2017 18:45
    Highlight Highlight Solch Abzocker sollten geächtet werden. Sie zerstören die freie Wirtschaft.
    6 0 Melden

Kampf um die SBI: Prominente Unternehmer brechen aus Nein-Front aus

Die Selbstbestimmungs-Initiative wird von den Wirtschaftsverbänden abgelehnt. Doch auch ausserhalb der SVP gibt es Befürworter.

Die Wirtschaft trete «geschlossen» gegen die Selbstbestimmungs-Initiative an, betont der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. Die SVP-Initiative, über die das Volk am 25. November abstimmt, verlangt den Vorrang des Landesrechts vor dem internationalen Recht. Eine «gefährliche Initiative» sei das, sagt Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer: «Sie würde unserer Exportnation, aber auch unserem Rechtsstaat schweren Schaden zufügen.»

Doch nicht alle Unternehmer und Top-Manager teilen diese Warnungen. …

Artikel lesen
Link to Article