Schweiz

Bankgeheimnis im Inland soll Steuerhinterzieher weiterhin schützen

16.11.17, 11:02 16.11.17, 11:28

Der Bundesrat beerdigt die Verschärfung des Steuerstrafrechts. Seine Pläne waren in den Räten auf Widerstand gestossen. Die Wirtschaftskommissionen beider Parlamentskammern fordern daher, auf das Projekt zu verzichten. Der Bundesrat ist damit einverstanden.

Mit der Revision des Steuerstrafrechts wollte der Bundesrat erreichen, dass sich Steuerhinterzieher nicht mehr hinter dem Bankgeheimnis verstecken können. Künftig sollten Steuerbehörden nicht nur bei Verdacht auf Steuerbetrug, sondern auch bei Verdacht auf Steuerhinterziehung Einblick in Bankdokumente erhalten.

Während die Linke die Vorschläge als Schritt in die richtige Richtung begrüsste, sahen die bürgerlichen Parteien und die Wirtschaftsverbände darin einen Angriff auf das Bankgeheimnis. Das bewährte Vertrauensverhältnis zwischen Bürger und Staat würde zerstört, monierten sie.

Bankgeheimnis in der Verfassung?

Offen ist, ob die Initianten der Initiative «Ja zum Schutz der Privatsphäre» bereit sind, das Volksbegehren unter diesen Umständen zurückzuziehen. Die Initiative war als Reaktion auf die vom Bundesrat vorgeschlagene Revision des Steuerstrafrechts zu Stande gekommen. Sie will das Bankgeheimnis in der Schweiz in der Verfassung verankern. Das soll sicherstellen, dass im Inland kein automatischer Informationsaustausch eingeführt wird.

Heute haben die Steuerbehörden die Möglichkeit, Informationen bei Dritten – etwa beim Arbeitgeber – einzuholen, wenn eine Person ihre Mitwirkung verweigert. Die Initiative würde diese Möglichkeit laut Bundesrat einschränken. Die Steuerbehörden könnten nur noch im Rahmen von Strafverfahren Informationen einholen – und nur dann, wenn ein Gericht den Verdacht auf eine schwerwiegende Steuerstraftat bestätigt.

Steuermoral in Gefahr

Der Bundesrat lehnt auch den Gegenvorschlag ab. Mit diesem würden die geltenden Gesetzesbestimmungen in der Verfassung verankert. Ausserdem würde ausdrücklich festgehalten, dass ein automatischer Informationsaustausch im Inland auch nicht über eine Revision der Verrechnungssteuer eingeführt werden kann.

Die Verankerung des steuerlichen Bankgeheimnisses in der Verfassung hätte nach Meinung des Bundesrates eine negative Signalwirkung. Steuerunehrliche Personen sähen sich in ihrem Verhalten bestärkt, und die Steuermoral würde sinken. (whr/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 17.11.2017 07:07
    Highlight Sind es vielleicht die vielen kleinen Steuerhinterzieher, deren Interessen die bürgerlichen Parteien meinen unterstützen zu müssen? Wie steht denn das im Verhältnis zur Treibjagd auf die Sozialhilfebetrüger?
    8 2 Melden
  • 4kant 16.11.2017 14:52
    Highlight Wer jede Steuerhinterziehung ausmerzen will, der muss die Bürger enteignen und versklaven. Anders kann man Schwarzarbeit und Schwarzgeld nicht unmöglich machen. Aber dann bräche die Effizienz der Volkswirtschaft zusammen und die Steuereinnahmen würden gegen Null tendieren.
    Es macht also keinen Sinn, auf eine 100 % unausweichliche Besteuerung des Bürgers zu hoffen.
    Man muss die Steuern, die ein Bürger zahlt, als freiwilligen Beitrag zum Staatswesen auffassen.
    Dann erkennt man, dass der Staat um die Gunst seiner Gönner buhlen muss, z. B. durch Verzicht auf Verschwendung und Begünstigung.
    6 41 Melden
    • Liselote Meier 16.11.2017 15:50
      Highlight Diese "bürgerliche Ideologie" hat einen klitze kleinen Haken.

      Es definiert in der Theorie nur das Verhältnis zwischen den freien selbständigen Bürgern, dem Unternehmer sprich der Bourgeoise.

      Damit ein "Nachtwächterstaat" bestehen könnte und schlussendlich ganz verschwindet muss entweder jeder ein Unternehmer werden (Verbot der Lohnarbeit) oder das ökonomische System gänzlich vergesellschaftlich werden (nicht zu verwechseln mit verstaatlichen).
      17 3 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 16:18
      Highlight Was für ein abartiger Kommentar.
      Steuern zahlen ist Pflicht gemäss Verfassung und Gesetz! Und somit sicher nicht freiwillig!
      Der Staat muss nicht um die Gunst buhlen, sondern seine Rechte einfordern!!!
      26 5 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 17:41
      Highlight Nein 4kant, Steuerhinterziehung und erst recht Steuerbetrug bekämpft man wie den Sozialmisbrauch durch genaueres Hinsehen. Nicht vollständig aber weit besser als bis anhin.
      16 4 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 17:54
      Highlight 4kant: steuern=freiwilliger Beitrag an die Gemeinschaft.
      Das sagt einer wie Du der mehr vom Staat bekommt als er je einzahlen wird?
      Du lebst von denen die höhere Steuern zahlen und dann diese Sprüche.
      Kaum zu glauben diese Einfältigkeit.
      13 4 Melden
  • EvilBetty 16.11.2017 14:46
    Highlight Vertrauensverhältnis zwischen Bürger und Staat... rah rah rah... und beim NDG «Ja» stimmen

    🙄
    23 1 Melden
  • klugundweise 16.11.2017 13:44
    Highlight Der Geldadel schickt wieder einmal seine Vasallen vor um seine Habe zu schützen und zu mehren.
    Und das unter dem Titel "bürgerlich". Wann erkennt das Volch den Etikettenschwindel?
    43 7 Melden
    • 4kant 16.11.2017 14:22
      Highlight Wenn der Staat nicht auf fremdes Eigentum schielen würde und seine langen Finger danach austrecken, dann wäre es auch nicht nötig sein Eigentum vor der Entwendung durch den Staat schützen zu müssen.

      Der Staat hat den Bürgern zu dienen und nicht umgekehrt!
      7 38 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 14:31
      Highlight 4kant Der Staat sind wir alle die hier leben. Verfassung und Gesetze gelten für alle. Wer Geld dem Staat vorenthält ist kriminell.
      29 5 Melden
    • 4kant 16.11.2017 15:30
      Highlight @Fabio74
      Na und?
      Die Geschwister Scholl von der weissen Rose waren auch Kriminelle. Handelten sie in Deinen Augen also verwerflich und wurden zu recht guillotiniert?
      7 22 Melden
    • Shlomo 16.11.2017 19:39
      Highlight @4kant: entschuldigung hab ich mich gerade verlesen oder relativierst du hier das Nazi-Regime. Dass ist wohl unter allee Sau. Du solltest dich schämen.
      8 1 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 20:41
      Highlight @4kant: Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat und du bist Teil dieses Staates und hast dich nach Verfassung und Gesetz zu orientieren!
      Wenn du Widerstandskämpfer gegen ein faschistisches Regime mit Steuerpflicht vergleichst, frag ich mich wie viele Tassen bei Dir fehlen!
      Dein Vergleich mit Nazideutschland ist unter aller Sau des Anstandes
      8 2 Melden
    • Ökonometriker 17.11.2017 06:47
      Highlight Nunja der "Geldadel" braucht keine Steuern zu hinterziehen, der kann Steuervermeidung betreiben. Steuerhinterziehung ist für Kleinunternehmer wie Handwerker, die keinen Lohnausweis haben aber zu klein sind, um Gewinn im Ausland anfallen zu lassen.
      Wollte man wirklich etwas tun, müsste man die legale Steuervermeidung bekämpfen.
      6 0 Melden
    • FrancoL 17.11.2017 18:22
      Highlight @Oekometriker; Ohje, das ist dann eine wahrliche Vereinfachung.
      Unsere Kunden liegen Steuerbelastungen von 300KCHF bis 800 KCHF/J also nicht unbedingt kleine Handwerker, sondern Ärzte, Rechtsanwälte, Finanzberater, mittlere KMUs udgl.
      Und alle diese betreiben aktiv Steuervermeidung UND bewusste Steuerhinterziehung in der Hoffnung dass sie nicht erwischt werden. Meistens ist es aber mehr Betrug als Hinterziehung.

      Gewinn ins Ausland anfallen lassen ist nicht so leicht, da diese Personen den Mittelpunkt hier in der CH haben und somit auch hier einen ansehnlichen Teil deklarieren müssen.
      3 2 Melden
    • Ökonometriker 17.11.2017 21:22
      Highlight @FrancoL: Und warum gründen die nicht wie alle anderen eine Firma, vorzugsweise im schönen Kanton Zug, welche das Geld einnimmt und dort versteuert?
      2 0 Melden
  • D-licious 16.11.2017 13:36
    Highlight Immer noch erstaunlich, dass die Anhänger der SVP nicht sehen, dass diese Partei in erster Linie zu den Reichen im Land schaut.
    Dem ehrlichen kleinen Bürger bringt das Bankgeheimnis überhaupt nichts und gehört abgeschafft. Ansonsten helfen wir den Reichen noch mehr beim Vermeiden von Steuern, was dann die Allgemeinheit wieder ausbaden darf. Paradise Papers lassen grüssen
    30 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.11.2017 13:01
    Highlight Beim Thema "Ergänzungsleistung für arme Familien - 76'000 Kinder leben in der Schweiz in Armut" hat einer Kommentiert: "Das könnte doch falsche Anreize schaffen."

    Komisch: Beim Thema "Anreize zur Steuerhinterziehung" meldet derselbe seine Bedenken nicht ...

    Wenigsten sind wir das beste Land der Welt; dann ist ja alles bestens.
    28 3 Melden
  • Lowend 16.11.2017 12:56
    Highlight Die SVP und die Bürgerlichen stellen sich also schützend vor kriminelle Steuerbetrüger, die den ehrlichen Bürgern Milliardenschäden verursachen, aber sie bekämpfen dafür jeden noch so kleinen Betrugsversuch von IV oder Sozialhilfebeziehern, deren Schäden für die Allgemeinheit im tiefen Millionenbereich liegt.

    Man sieht, die rechten Politiker schauen gut für ihre Financiers und verarschen die Bevölkerung nach Strich und Faden! Je weniger Geld du verdienst, desto strenger werden deine Finanzen geprüft, aber wer reich und kriminell genug ist, lebt dank den Rechten fast gratis hier.
    71 14 Melden
    • Wald Gänger 16.11.2017 13:20
      Highlight Es geht um Steuerhinterziehung und nicht -betrug. Und wenn man das Steueraufkommen der Schweiz betrachtet, kann man kaum behaupten, dass es davon Unmengen gäbe, da die CH mit ihren Bürgern ziemlich dick Kohle einnimmt.
      4 31 Melden
    • Raphael Stein 16.11.2017 13:32
      Highlight verarschen die Bevölkerung nach Strich und Faden!....

      tut die Bevölkerung eigentlich selber. Sich verarschen. Siehe Abstimmungen.
      25 5 Melden
    • piedone lo sbirro 16.11.2017 13:46
      Highlight immer wieder ein genuss deine kommentare!
      15 0 Melden
    • 4kant 16.11.2017 14:23
      Highlight Die stetig steigende Staatsquote beweist, dass der Staat punkto Steuereinnahmen alles andere als zu kurz kommt.
      8 36 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 14:31
      Highlight @Wald gänger Steuerhinterziehung ist schön reden krimineller Aktivität
      23 4 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 14:53
      Highlight @4kant es sind sämtliche Steuern zu zahlen und nicht nach gutdünken. Wir leben nicht in einer Bananenrepublik
      24 2 Melden
    • 4kant 16.11.2017 15:14
      Highlight @Fabio74
      Jeder Bürger kann selbst entscheiden, wieviel Steuern er zahlen will.
      Er hat dazu viele Möglichkeiten. Er kann gar nicht arbeiten und vom Sozialgeld leben, sprich er zahlt negative Steuern. Er kann so wenig arbeiten, wie er will. Denn Zwangsarbeit ist verboten. Er kann soviel schwarz arbeiten, wie er will. Er kann drei Jobs haben, und nur einen versteuern. Er kann Schwarzhandel betreiben so viel er will.
      Ich finde das okay. Es ist der Staat der jemandem etwas wegnimmt mit den Steuern, nicht umgekehrt.
      Ich betrachte Steuern als staatl. sanktionierte Schutzgelderpressung.
      7 27 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 15:19
      Highlight @4kant; Stern bezahlt man nach den Steuervorschriften und nicht nach Gutdünken oder unter Wertung des Einsatzes des Steuersubstrates. Wenn ich Deine Kommentare lese kann ich ja auch nicht meinen Anteil an den Bildungsbereich kürzen weil ich an Deinem Beispiel sehen dass das fortgeworfenes Geld ist.
      21 1 Melden
    • 4kant 16.11.2017 15:44
      Highlight @Fabio74
      Unsere Gesetze erlauben es ganz legal Unternehmensgewinne in ein x-beliebiges Land abzuführen. Mit dem Effekt, dass diese abgeführten Gewinne nicht in der Schweiz besteuert werden. Das ist ganz legal, hier in der Nichtbananenrepublik Schweiz.
      Wenn also die Multinationalen ganz offiziell und ganz legal, nach eigenem Gutdünken über den in der Schweiz zu entrichteten Steuerbetrag entscheiden dürfen, warum sollte ich als Bürger nicht auf gleiches Recht pochen dürfen?
      Oder muss ich stattdessen meine Dienste künftig meinem derzeitigen Arbeitgeber über meine maltesische Firma anbieten?
      0 25 Melden
    • piedone lo sbirro 16.11.2017 17:06
      Highlight 4kant

      aus welcher rechtsnationalen schmutz-postille haben sie diesen neoliberalen stuss abgetippt?

      wenn sie keine steuern begleichen wollen, dann bezahlen sie ihre strassen, kampfjets, olympia, akws&bauern subventionen aus der eigenen tasche!

      offshore-haie und leute wie sie fördern die ausbeutung, das wohlstands-gefälle und die flüchtlingsströme - sie vertreten die wahren wirtschafts-kriminellen.

      sind sie sicher, dass sie es als palmwedler der geldelite eines tages selber zum multimillionär schaffen?
      mit ihren 50`000.- brutto jahreseinkommen nützt ihnen das bankgeheimnis nichts.
      13 1 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 17:39
      Highlight 4kant: wohl keine Ahnung von der Materie. Gewinne die hier ausgewiesen werden werden hier versteuert und nachher kann der Gewinn abwandern kein Problem.
      Wenn aber das hier erwirtschaftete Substrat schon vorher ins Ausland abwandert dann ist es mehr als nur grenzwertig.
      11 1 Melden
    • 4kant 16.11.2017 19:04
      Highlight FrancoL:
      Ja, genau sag' ich doch: "Gewinne die hier ausgewiesen werden werden hier versteuert."
      Nur können multinationale Firmen frei gestalten, wieviel Gewinn sie in der Schweiz ausweisen. Beispiel: Ich verkaufe Radios. Die Patente auf den Radios hält meine höllandische Firma. Die Radios werden von meiner Schweizer Firma hergestellt. Meine Schweizer Firma muss Patentlizenzgebühren zahlen an meine holländische Firma. Soviel, dass schliesslich in der Schweiz 1 Fr., und in Holland 1 Mio. Fr. Gewinn ausgewiesen werden. Doch in Holland sind Gewinne auf Patente steuerfrei.
      So geht das!
      4 10 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 20:43
      Highlight @4kant: Du hast offensichtlich Null Ahnung.
      Ich hoffe dass, solltest du jemals in Not kommen, so viel Anstand hast und von diesem von dir so verhassten Staat keinen einzigen Rappen nimmst!
      7 3 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 22:09
      Highlight @4kant; Und weil nun die grossen Firmen so Steuern hinterziehen können bzw legal Gewinne verschieben, darum soll der Kleine Bürger die Steuern auch hinterziehen können oder gar Steuerbetrug ungestraft betrieben.
      So ein einfaches Gemüt ist nicht mehr zu toppen.
      7 0 Melden
    • 4kant 17.11.2017 08:41
      Highlight @FrancoL
      Selbstverständlich sind alle Bürger gleich vor dem Gesetz, auch gegenüber juristischen Personen. So will es die Bundesverfassung.
      Dass ein Reicher ganz legal Steuern vermeiden darf, und keine Steuern zahlen muss, und ein Armer darf das nicht und wird zum Zahlen der Steuern unerbittlich gezwungen, das ist also direkt verfassungswidrig, was den zivilen Ungehorsam nicht nur rechtfertigt, sondern geradezu herausfordert.
      1 9 Melden
    • piedone lo sbirro 17.11.2017 08:55
      Highlight hallo Fabio74

      kannst du vergessen, geschätzter jahrgänger. solche egoisten und rappenspalter wie 4kant sind die grössten sozialschmarotzer. sie profitieren vom wohlstand ohne etwas dazu beizutragen.
      kaum gibt es etwas zu erhaschen, sind sie die ersten die jammernd zum staat rennen.

      lowend hat es einleitend bereits erwähnt:
      "...sie bekämpfen dafür jeden noch so kleinen Betrugsversuch von IV oder Sozialhilfebeziehern, deren Schäden für die Allgemeinheit im tiefen Millionenbereich liegt."

      franco umschreibt es zum abschluss treffend, so ein einfaches gemüt ist nicht mehr zu toppen.
      4 1 Melden
    • Raphael Stein 17.11.2017 09:20
      Highlight ....was den zivilen Ungehorsam nicht nur rechtfertigt, sondern geradezu herausfordert.

      Stimmt.
      Gleichheit, wenn ich das nur schon höre.... pah.
      1 0 Melden
    • FrancoL 17.11.2017 10:06
      Highlight @4kant; Woher nimmst Du die Dreistheit zu behaupten, dass Steuern sparen, was legal ist gleich bei welchem "Reichtum", gleich Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug ist?
      Es geht doch hier nicht um die legale Ebene sondern um Hinterziehung und Betrug und genau das soll verhindert werden.
      Deine Meinung dass jeder einfach sich mal kurz mit seinen Gewinnen ins Ausland absetzen kann ist zudem eine falsche Sicht der Möglichkeiten. Wer den Mittelpunkt hier hat der wird es sich gut überlegen seine Gewinne im Ausland zu platzieren.
      Das Bankgeheimnis muss zur Bekämpfung von Betrug gelockert werden.
      7 1 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 10:32
      Highlight @piedone Mir schon klar. Nur unerwidert soll man es nicht stehen lasse.
      Auch wenn der hier rum trollt
      7 1 Melden
    • piedone lo sbirro 17.11.2017 12:30
      Highlight mit der durchsetzungs-initative wollte die SVP secondos sowie terzos (sprich schweizer!) und ausländer wegen bagatelldelikten des landes verweisen.

      mit der steuerhinterziehungs-initiative von thomas matter (banker!) hingegen, will die SVP mächtigen wirtschaftskriminellen schutz gewähren, um sich womöglich noch selber daran zu bereichern.


      Fabio74
      damit wir uns nicht missverstehen, dein obiger post ist absolut gerechtfertigt.
      3 1 Melden
    • Wald Gänger 17.11.2017 12:50
      Highlight An das fantastische Dreiergespann Fabio, Piedone und Franco: Da Watson es für angebracht hält, dass man auf Eure Impertinenz nicht angemessen antworten darf, könnt Ihr für sämtliche Fragestellungen des Lebens davon ausgehen, dass ich auf einen Meinungsaustausch mit Euch verzichten kann.
      Danke für Eure wertvollen Diskussionsbeiträge.
      1 13 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 13:29
      Highlight @wald gänger Möchte es nicht unterlassen, dir zu schreiben, wie das mich trifft...
      Ernsthaft: Anstatt Opfer zu spielen, wie es bei der SVP gelernt hast, könntest ja auch mal Argumente liefern..
      Ich verteidige Verfassung und Gesetze gegenüber Leuten die Steuerhinterziehung und somit Kriminalität gutheissen
      6 1 Melden
    • Wald Gänger 17.11.2017 13:44
      Highlight Hmm, ja, spannend...
      1 12 Melden
    • 4kant 17.11.2017 13:50
      Highlight @Franco:
      Du sagtest: "Es geht doch hier nicht um die legale Ebene sondern um Hinterziehung und Betrug und genau das soll verhindert werden. "

      Damit zeigst Du Dich einverstanden damit, dass die Reichen ganz legal ihre Steuern in der Schweiz auf Null manipulieren dürfen.
      Gleichzeitig wetterst Du gegen Steuerhinterziehung, bzw. -betrug der Armen.
      Für Dich ist es offensichtlich okay, wenn man die Grossen laufen lässt und die Kleinen hängt.
      Du hast einen perversen Sinn für Gerechtigkeit!
      Das ist ekelhaft.
      4 12 Melden
    • 4kant 17.11.2017 13:52
      Highlight @Wald Gänger:
      Siehe es als in-vivo Experiment in Verhaltenspsychologie.
      Dann ist es hier ganz lustig.
      3 12 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 14:47
      Highlight @4kant solltestvmal Anstand und Respekt lernen. Wer einen Rechtsstaat mit einem Totalitären Staat vergleicht. Wer den Steuerzahler mit Widerstandskämpfern vergleicht, ser disqualifiziert sich selber
      9 3 Melden
    • FrancoL 17.11.2017 15:02
      Highlight @Wald Gänger; Verzichten sollte man ohne dies auch nich schreiben zu müssen. Ganz einfach verzichten!
      7 1 Melden
    • FrancoL 17.11.2017 15:09
      Highlight @4kant; Eben NICHT manipulieren, denn auf NULL bringt der Reiche seine Steuern nur wenn er MANIPULIERT also NICHT dem Gesetz folgt.
      Steueroptimierung ist keine Manipulation wenn sie keine Hinterziehung und keinen Betrug enthält. Ist das so schwer zu verstehen?
      Nicht ekelhaft aber beschämend ist es wenn ein 4kant legal und manipulieren verwechselt, ärgerlich weil ja die Gemeinschaft dessen Bildung bezahlt hat und er aber nichts damit anfangen konnte.
      7 1 Melden
    • FrancoL 17.11.2017 16:04
      Highlight @piedone; und nicht vergessen dass bei den Delikten gerade die wirtschaftlichen Delikte NICHT im Katalog der Ausweisungsgründe enthalten waren.
      Besser hätte die SVP nicht darstellen können, dass sie null und nichts für den kleinen Bürger machen will und das grosse Kapital schützt, ja selbst das ausländische.
      6 1 Melden
    • Wald Gänger 18.11.2017 12:57
      Highlight Franco: Kannst Du mir das noch in einem sinnvollen Satz sagen?
      1 3 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 17:00
      Highlight @Wald Gänget; Hattest nicht Du etwas von verzichten geschrieben, dann folge doch Deinem eigenen Post und verzichte auf den Meinungsaustausch.
      3 2 Melden
  • piedone lo sbirro 16.11.2017 12:16
    Highlight die steuerhinterziehungs-initiative lanciert von der SVP, der volkspartei... ok, ich korrigiere... von der partei für ein teil des volkes... nein wieder falsch, ich korrigiere... von der partei für reiche!

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Wirtschaft/Banken-Bussen-Betrugereien

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Gesellschaft/UBS-CS-Schwarzgelder-Mafia-Drogen-Net-Worth-Individuals

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Politik/Das-lukrative-Geschaft-mit-dem-Bankgeheimnis
    30 7 Melden
  • piedone lo sbirro 16.11.2017 12:14
    30 7 Melden
  • piedone lo sbirro 16.11.2017 12:11
    Highlight steuerhinterziehung lohnt sich für die reichen der SVP. wie die familien blocher, frey, matter, ebner, spuhler usw. der mittelstand hat den lohnausweis und damit nichts zu verbergen.

    die offenlegung der parteienfinanzierung steht in den startlöchern. gerade SVP und FDP werden ein großes standbein verlieren, nämlich der schutz von steuerhinterziehern.

    https://insideparadeplatz.ch/2017/06/22/baer-chefs-bewilligten-kriminelle-fifa-zahlungen/

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Wirtschaft/Oxfam-Banken-parken-Milliardengewinne-in-Steueroasen
    28 5 Melden
  • piedone lo sbirro 16.11.2017 12:09
    Highlight offshore geschäfte bzw. bankgeheimnis=steuerhinter-ziehung=korruption=ausbeutung= wohlstands-gefälle=flüchtlingsströme!

    welche partei ist es schon wieder die das bankgeheimnis in die verfassung verankern will?
    etwa die, die gegen flüchtlinge hetzt?

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Bildung/Steuerflucht-verhindert-Bildung-der-Armsten

    25 8 Melden
    • Dharma Bum 16.11.2017 13:49
      Highlight Da hat jemand einen logischen Plattfuss ...
      5 16 Melden
  • chäsli 16.11.2017 11:59
    Highlight Dieses Steuerhinterziehungs-Geheimnis muss beerdigt werden, es ist eine Schande für jeden Bürger/in mit einem Lohnausweis. Ansonsten sind die Linken und grünen gefragt, dann muss es eine Volksabstimmung geben.
    34 10 Melden
    • 4kant 16.11.2017 14:36
      Highlight Man kann auch schwarz arbeiten.
      Noch tun das in der Schweiz wenige.
      Aber wenn der Fiskus zu gierig ist wird, dann wird Schwarzarbeit zwangsläufig zum Volkssport.
      In Deutschland sind 10 % der gesamten Wirschaftsleistung in der sogenannten Schattenwirtschaft geleistet, also am Fiskus vorbei. In Italien sind es 16 %. In der Schweiz werden rund 7 % der gesamten Wirtschaftsleistung in der Schattenwirtschaft erbracht. Das sind viele Milliarden Franken.
      Je schmerzlicher die Steuerlast, desto mehr Schattenwirtschaft, zwangsläufig.
      Das Zahlen von Steuern ist daher de facto freiwillig.
      4 22 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 14:55
      Highlight @4kant du schützt Kriminelle!
      Steuern zahlen ist Pflicht. Lies Gesetze und Verfassung!
      Sonst schaffen wir alle Gesetze ab.
      15 3 Melden
    • 4kant 16.11.2017 15:27
      Highlight @Fabio74
      Wenn die Steuerlast so hoch ist, dass meine Familie deswegen Hunger zu leiden droht, dann ist es meine moralische Pflicht, die Brötchen mit Schwarzarbeit nach Hause zu bringen.
      Ich hoffe doch sehr, dass das Recht auf Steuererhebung des Staates sehr viel weniger wiegt, als das Recht auf Leben, auf Freiheit und auf Würde jedes einzelnen.
      Das eigene Gewissen steht im Zweifelsfalle über dem Gesetz. Sonst müsste man die Hitlerattentäter und alle Partisanen als Kriminelle ächten, statt sie als Helden zu feiern.
      M. a. W.: Was Gesetz ist, ist noch lange nicht richtig.
      1 17 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 20:45
      Highlight @4kant Deine Pflichten stehen in Verfassung und Gesetz. Punkt. Und wer in diesem LAnd von zu viel STeuern zahlen schreibt, dem fehlt es wirklich irgendwo
      Und wer Widerstandskämpfer mit Steuerzahler vergleicht, der gehört in professionelle Behandlung.
      2 1 Melden
  • Mutzli 16.11.2017 11:37
    Highlight Ach du heilige...man kanns den Steuerhinterziehern natürlich auch einfach machen. Dafür dürfen dann alle Ehrlichen mehr Steuern zahlen um die Ausfälle zu kompensieren. Schön zu sehen, wie sehr sich das Parlament die Paradise Papers zu Herzen nimmt...
    80 12 Melden
    • 4kant 16.11.2017 15:01
      Highlight Die Ehrlichen waren schon immer die Dummen.

      Das ist in Steuerfragen so, aber auch im Wirschaftsleben, auf der Arbeit, im Sport, in der Liebe, einfach überall.
      Evolutionär betrachtet, sind die Ehrlichen deswegen daran auszusterben. Survival of the fittest. So ist das halt. Wer sich nicht anpasst, der stirbt aus.
      2 14 Melden
    • Balikc 16.11.2017 17:34
      Highlight @4kant: Egoisten gehören auch nicht gerade zu den "fittest". Egal, einzelne verschwinden, die Gesellschaft wird weiterbestehen und mit ihr die Solidarität.

      P.S.: Deine Frau kann einem leidtun, wenn du das mit der Liebe tatsächlich ernst meinst.
      11 0 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 20:46
      Highlight @4kant Egoisten und Schmarotzer wie du wünsch ich, dass sie mal so böse auf die Schnauze fliegen und dann jeder die Tür vor deiner Nase zuschlägt!
      Die Gesellschaft funktioniert mit Solidarität und mit nichts anderem
      8 1 Melden
  • FrancoL 16.11.2017 11:21
    Highlight "Künftig sollten Steuerbehörden nicht nur bei Verdacht auf Steuerbetrug, sondern auch bei Verdacht auf Steuerhinterziehung Einblick in Bankdokumente erhalten"

    Häufig fängt es mit einer Steuerhinterziehung an und beim schleifenden Übergang zwischen Hinterziehung und Betrug wäre es mehr als nur sinnvoll bei Verdacht auf Hinterziehung auf die Kontoakten zurückgreifen zu können. Es besteht ja dann immer noch die Gefahr dass nicht alles auf der Bank landet sondern in Bar oder zB Gold gehortet wird.
    Aber was soll's der mit dem Lohnausweis ist ja der gelackmeierte und was wählt er mehrheitlich?
    71 13 Melden
    • Raphael Stein 16.11.2017 13:31
      Highlight ....der mit dem Lohnausweis ist ja der gelackmeierte und was wählt er mehrheitlich?

      Yep, das ist immer wieder spannend was der wählt.
      18 4 Melden
    • Dharma Bum 16.11.2017 14:16
      Highlight ... der mit dem Lohnausweis, der jammert vor allem und geht nicht wählen. Da liegt der Hund im Tresor.
      6 9 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 14:32
      Highlight @Dharma: Ja man kann die Zahlen auch ordentlich missinterpretieren oder denken Sie man habe in der Schweiz so viele gut Situierte die der SVP 30% bescheren?
      Sie scheinen wohl den Geldadel in der Zahl völlig zu überschätzen. ER ist Zahlen mässig klein aber um so reicher!
      15 1 Melden
  • Dharma Bum 16.11.2017 11:17
    Highlight Moral hin, Gerechtigkeit her. Ich finde es wichtig, dass der Staat nicht Zugriff hat auf Alles, weder meine Konten, noch mein Gesundheitsdaten und meine sexuellen Präferenzen.

    Staat ist wichtig, aber genauso seine Grenzen.
    29 45 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 12:21
      Highlight Es geht nicht um persönliche Präferenzen es geht um das "Bescheissen" des Staates also eine Bescheissen" der Bevölkerung.
      Deines ist ein Argument dass der Benachteiligung von ehrlichen Steuerzahlern und den vielen Lohnausweisempfänger dient und nicht dem decken der persönlichen Präferenzen.
      Steuern zahlen ist keine Präferenz und Hinterziehung kein Kavaliersdelikt.
      23 9 Melden
    • ujay 16.11.2017 13:05
      Highlight Der schweizer Steuerzahler ist ja so ehrlich!!!Ich weine gleich.Wann begreift auch der hinterletzte Arbeitnehmer mit Lohnausweis,dass er nach Strich und Faden hinters Licht geführt wird mit diesem trickreichen Bankgeheimnis. Ein dreifacher Milliardenbetrag wird jährlich am Fiskus vorbeigeschleust. Diese Ausfälle bleiben bei den ehrlichen Steuerzahlern hängen.Dass sich SVP und FDP,die anscheinend für Steuerbetrüger ein Herz haben,mit immer denselben fadenscheinigen Argumenten im Parlament durchsetzen können,lässt vermuten,dass da der/die eine oder andere Parlamentarierln Dreck am Stecken hat.
      17 3 Melden
    • Dharma Bum 16.11.2017 13:22
      Highlight Steuerhinterziehung kriegst du nicht weg, wenn das Bankgeheimnis fällt.

      Es geht hier darum, dass der Bürger nicht gläser sein soll vor dem Staat, oder untrerstellst du dem Staat nur gute Absichten in alle Ewigkeit? Ziemlich naiv
      4 14 Melden
    • Wald Gänger 16.11.2017 13:25
      Highlight Dharma hat völlig Recht. Es geht um eine Abwägung von Interessen. Der Staat hat weder auf mein Konto zuzugreifen noch in meine Nachttischschublade zu schauen.
      Gerade in der Schweiz, wo "der Staat" nichts weiter zu sein hätte als vom Volk abgestellte Funktionäre, ist ein gewisses Vertrauen gegenüber den Bürgern durchaus zu erwarten. Das hohe Steueraufkommen der CH zeigt ja auch deutlich, dass dieses Vertrauen berechtigt ist.
      Und wer glaubt, nur weil er Lohnausweisempfänger sei, werde das Steueramt nicht durch sein Konto wühlen, ist naiv.
      5 14 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 14:21
      Highlight @Dhma Bum; Mit dem auflösen des bankgeheimnisses in Sachen Steuerhinterziehung löst man nicht alles, aber man macht einen ersten wichtigen Schritt und setzt ein unmissverständliches Zeichen.
      Naiv ist der der nicht den ersten Schritt tun will. Naiv ist der der nicht merkt wieso man immer den gläsernen Bürger vorschiebt um einen offensichtlichen Missstand zu schütze.
      Naiv ist der der denkt die Hinterziehung sei in Stein gemeisselt.
      Aber er ist nicht nur naiv er ist falls er nicht Hinterziehung oder gar Betrug betreibt auch noch dumm dazu.
      14 4 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 14:26
      Highlight @Wald; Wie üblich versuchen Sie den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Wir sprechen hier nicht von einer Offenlegung, sondern von einer Offenlegung bei Verdacht und das ist nun mal ein grundlegender Unterschied.
      Sie tun so als würde man jegliche Einsicht in ein Konto jedem der es gerne tun möchte ermöglicht, WEIT GEFHLT.
      Die Hinterziehung, die in vielen Fällen eher einem Betrug gleich kommt, muss unterbunden werden und dazu muss man den Behörden die Mittel ermöglichen. Ich verstehe es nicht wie man zb bei Verdacht eines Diebstahls eine Hausdurchsuchung angeordnet wird und beim Konto?
      15 5 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 14:27
      Highlight @Wald Hänger; Kennen Sie den wesentlichen Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug? Wohl kaum, denn sonst würden Sie nicht von Nachttischubladen sprechen.
      10 4 Melden
    • Dharma Bum 16.11.2017 14:30
      Highlight @ FrancoL: Also, ich bezahl 300K Steuern, und dann bezeichnets du mich als Gauner ODER Dumm?

      Wau, wirklich gute Argumente hast du da. Und was steuerst du so der Allgemeinheit bei? So nur aus reinem Interesse ... weil Ausrufen kannst du, lass mal sehen ob du etwas beiträgst ...
      5 12 Melden
    • 4kant 16.11.2017 14:45
      Highlight FrancoL:
      Richtig. Es geht um's "Bescheissen".
      Nur ist hier nicht so leicht zu sagen, wer da wen bescheisst.
      Der Staat hat keinen Anspruch auf das Eigentum seiner Bürger. Der Staat lebt von der Gnade seiner Bürger. Das dürfen die Staatsdiener nie vergessen. Andernfalls geht es ihnen bald an den Kragen, ganz zu Recht, wie ich finde.
      Der demokratische Staat dient seinem Volk, niemals umgekehrt. Andernfalls ist es nämlich eine Thyrannei.
      Als radikaler Demokrat schlage ich vor, dass die Steuern ersetzt werden mit einem komplett freiwilligen, aber öffentlich bekannt gegebenen Staatsbeitrag.
      5 14 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 14:56
      Highlight @dharma wenn du 300K zahlst aber 350K zahlen müsstest, sprich du Hinterziehst dann bist kriminell ja
      14 1 Melden
    • Dharma Bum 16.11.2017 15:05
      Highlight Und wenn nicht, dann bin ich dumm. Danke, Beleidigt wurde ich schon von FrancoL. Nein, ich bezahl jeden Rappen ehrlich, aber desswegen darf der Staat nicht in meine Unterhose kriechen.
      3 7 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 15:06
      Highlight @4kant: Weil der Staat nichts zu meckern hat, ganz darum ist es wichtig, dass die Hinterziehung und der Betrug verhindert werden, denn es geht ja um Bürger gegen Bürger. Wenn also Hansli die Steuern "bescheisst" dann bescheisst er die Bürger. Und sorry ich lasse mich nicht gerne bescheissen!
      Leuchtet dies nun etwas in Deiner Dunkelheit?
      6 3 Melden
    • FrancoL 16.11.2017 15:15
      Highlight @Dharma: Wenn Du tatsächlich 300KCHF Steuern bezahlst dann ist dies der Tatsache geschuldet, dass Du genügend verdienst.
      Würde ich keine Gewinnausschüttungen manchen, was ich seit mehr als 25 J. mache, dann käme ich in Deine Nähe.
      Ich bezahle nur etwa 60% deiner Summe, beschäftige Mitarbeiter die am Gewinn beteiligt sind und somit höhere Steuern bezahlen, bilde Lehrlinge aus, habe Praktikumsstellen und beschäftige eine ganze ansehnliche Anzahl an Auftragsnehmern, die auf eine faire Auftragsentlohnung zählen können.
      Und gerade weil ich genügend Steuern zahle bekämpfe ich die Hinterziehung.
      7 1 Melden
    • ujay 16.11.2017 15:36
      Highlight @Dharma. Steuerhinterziehung ist Betrug an jedem, der seine Steuern korrekt angibt. Hat nichts mit Moral oder Gerechtigkeit zu tun. Ich bin nicht bereit, für solche Kriminelle mehr zu bezahlen. Da kannst du um das Thema rumplaudern, wie du willst. Du behauptest, 300k zu bezahlen, OK, habe kein Bedauern für dich; dann bleibt dir ja genug für ein luxuriöses Leben. Wenn du mit der politik, die schlussendlich den entscheidenden Einfluss auf die Steuerlast hat, nicht zufrieden bist, ändere das an der Urne.
      8 0 Melden
    • ujay 16.11.2017 15:46
      Highlight @4Kant. Der Staat hat Aufgaben, die müssen finanziert werden. Von den Vorteilen profitierst du gerne. Der Rest deines wirren Posts ist nicht eines Kommentars würdig. Nur ein paar Schlagworte ersetzen keine Argumente.
      @Waldgänger. Wenn für dich ein dreistelliger Milliardenbetrag, der in der Schweiz jährlich dem Fiskus vorenthalten wird, für ein hohes Steueraufkommen in der Schweiz bedeuten soll, machst du dich nur lächerlich.
      8 2 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 16:22
      Highlight @4kant Wenn du Demokrat wärst, würdest du Verfassung und Gesetze achten und deine Pflichten erfüllen.
      Du und jeder der hier lebt ist der Staat!
      7 0 Melden
    • 4kant 16.11.2017 19:19
      Highlight @Fabio74
      Dein Kadavergehorsam ermöglichte schon viele schlimme Greuel. Schäme Dich!
      Solange ich überdurchschnittlich viel Steuern zahle, solange brauche ich sicher kein schlechtes Gewissen zu haben. Solange nämlich trage ich mehr bei zum Wohle dieses Landes als die meisten Mitbürger.
      Ich kann frei wählen, in welchem Land mein Gewinn ausgewiesen wird. Wenn ich will, zahle ich keinen Rappen Steuern in der Schweiz, obwohl ich jeden Franken hier verdiene.
      Das kann ich ganz legal tun.
      Aber ich liebe die Schweiz, also zahle ich hier gerne Steuern, und zwar soviel, wie mir angemessen scheint.
      4 4 Melden
    • Fabio74 16.11.2017 20:48
      Highlight @dharma Was regst dich auf wenn du ehrlich bist und zahlst was du musst, dann ist ja gut.
      Frag mich langsam was in diesem LAnd schief gelaufen ist...
      2 3 Melden
    • Dharma Bum 17.11.2017 09:51
      Highlight Ich zahl was demokratisch ist, und darum will ich keine Bilag bezahlen. Das läuft schief in diesem Land.
      1 2 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 10:37
      Highlight @4kant deine Primitiven Beleidigungen mangels Argumenten treffen keinen.
      Wenn du so stinkreich bist, solltest du dir Bildung leisten.

      Und ja du kannst ins Ausland ziehen. Aber auch dort herrscht Steuerpflicht.
      2 1 Melden
    • FrancoL 17.11.2017 11:08
      Highlight @Dharma Bum;
      Wieso bin ich mir immer sicherer dass Du keine 300KCHF/Jahr an Steuern bezahlst?
      Ganz einfach:
      Wer einen Satz wie "Ich zahl was demokratisch ist" postet, der verdient wohl kaum die knappe Mio die man für einen solchen Steuerbetrag einnehmen muss. Der hat vielleicht geerbt oder im Lotto gewonnen und da kann es sein dass er in einem Jahr die 300KCHF Steuern bezahlt aber das ist dann schon einmalig.
      2 2 Melden
    • FrancoL 17.11.2017 11:12
      Highlight @Dharma Bum; Noch mehr muss ich Deinen Steuerbetrag hinterfragen, wenn Du schreibst du möchtest keine BiLLag bezahlen, denn wenn die Gebühr fällt wird der minimale Service Public wohl über die Steuern zu bezahlen sein und dann sind die die hohe Steuern zahlen anteilig schnell mal über den 365 CHF/J. Also schneidest Du Dir ins eigene Portemonnaie.
      2 2 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 11:39
      Highlight @dharma Schief läuft insgesamt sehr wenig im Land.
      Ausser dieses Gefluche und den Hass auf den Staat den rechts aussen seit Jahren schürt.
      Billag ist Gesetz. Auch hier gilt: Halt dich ans Gesetz.
      2 3 Melden

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