Schweiz

Syngenta-Chef Erik Fyrwald. Bild: EPA/KEYSTONE

«Die Wissenschaft sagt klar: Bio-Produkte sind nicht gesünder»

Der neue CEO Erik Fyrwald spricht über die Zeit nach der Übernahme durch ChemChina, zum Bio-Trend und erklärt, warum Syngenta nicht zu einer chinesischen Firma wird.

11.05.17, 05:02 11.05.17, 06:31

Patrik Müller und Andreas Schaffner / Nordwestschweiz

Gegenüber dem Badischen Bahnhof in Basel befindet sich der Hauptsitz von Syngenta, des Pflanzenschutz- und Saatgutherstellers mit weltweit 28'000 Mitarbeitern. Von diesem ehrwürdigen Gebäude aus eroberte einst Ciba-Geigy die Weltmärkte. Nun hat hier Erik Fyrwald (57) sein Büro. Vor einem Jahr übernahm der norwegisch-amerikanische Doppelbürger den CEO-Posten. Seither ist viel passiert: Der chinesische Staatskonzern ChemChina hat Syngenta aufgekauft, kommende Woche wird die Übernahme abgeschlossen sein.

Herr Fyrwald, üben Sie schon fleissig Mandarin?
Erik Fyrwald: Wo hui jiang zhongwen yidian.

Wie bitte?
Das heisst: Ich bin daran, die Sprache ein bisschen zu lernen. Allzu hart arbeite ich aber nicht daran (lacht). Wichtiger ist, das Land und seine Kultur zu verstehen. Ich reise seit 1990 regelmässig nach China und kenne es sehr gut.

«Syngenta bleibt eine Schweizer Firma – mit chinesischem Eigentümer.»

Wenn Sie Sitzungen mit den neuen Eigentümern von Syngenta haben: Ist dann immer ein Dolmetscher dabei?
Ja. Einige Vertreter von ChemChina sprechen Englisch, aber um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ist ein Übersetzer dabei.

Bei Syngenta treffen die westliche und die chinesische Kultur aufeinander. Wie geht das?
Die Kulturen begegnen sich im Verwaltungsrat: Da werden zwei Personen von ChemChina Einsitz nehmen. Zwei weitere Vertreter von ChemChina sind ein Schweizer und ein Franzose. Die vier weiteren Vertreter im Verwaltungsrat haben nicht-chinesischen Hintergrund. Mit insgesamt vier Schweizern im Verwaltungsrat wird das Führungsgremium helvetischer denn je.

Syngenta wird nicht zu einer chinesischen Firma?
Nein. Sie bleibt eine Schweizer Firma – mit chinesischem Eigentümer. Der Hauptsitz bleibt in Basel, ebenso werden unsere übrigen Standorte im Aargau (Stein, Münchwilen und Kaisten, die Red.) in Dielsdorf ZH und in Monthey VS beibehalten. Es wird auch kein chinesisches Management eingeflogen werden. Wo wir die chinesische Kultur spüren: Bei der langfristigen Denkweise unserer Eigentümer.

Wie spüren Sie diese?
Die Chinesen interessieren nicht nur für das nächste Quartal und das nächste Jahr, sondern auch dafür, wie sich Syngenta bis 2025 oder 2030 entwickelt. Das ist in unserer Branche entscheidend: Wir investieren 1,3 Milliarden Franken pro Jahr in die Forschung. Wenn wir ein neues Pflanzenschutzprodukt entwickeln, investieren wir durchschnittlich mehr als 250 Millionen Dollar, und es braucht oft zehn oder mehr Jahre, bis es auf den Markt kommt. Viele westliche Investoren – insbesondere aktivistische Aktionäre und Hedge-Fonds – bringen die Geduld dafür nicht auf. Sie sparen lieber bei den Investitionen, damit sich der kurzfristige Gewinn verbessert und der Aktienkurs steigt. Die Chinesen ticken ganz anders.

«China fasziniert mich seit langem, seine Entwicklung seit den 1990er-Jahren ist beachtlich.»

Sie betonen, bei Syngenta würden die Chinesen gar nicht so viel ändern. Was macht Sie so sicher?
Es gibt Garantien für fünf Jahre: Beispielsweise dass die Forschungsausgaben nicht gesenkt werden, dass die Führungsorganisation bestehen bleibt, ebenso gibt es Standort-Garantien. Wichtiger aber ist, Chinas Motive zu verstehen: Ihr Ziel ist es, die Ernährungssicherheit für das chinesische Volk zu verbessern und die Landwirtschaft nicht nur in China, sondern auch in anderen Ländern zu entwickeln. China hat alles Interesse, dass Syngenta wächst und prosperiert. Zudem: Auch andere Übernahmen westlicher Unternehmen durch chinesische Investoren verliefen positiv – denken Sie an den italienischen Reifenproduzenten Pirelli oder den schwedischen Autobauer Volvo, um nur zwei zu nennen. Beide entwickelten sich seither sehr positiv.

Laut einem Bericht der «Financial Times» sollen ChemChina und Sinochem fusionieren. Was hätte das für Folgen für Syngenta?
Uns ist nichts bekannt über derartige Gespräche.

Sie sind ein liberaler, in den USA ausgebildeter Manager. Stört es Sie nicht, faktisch Staatsangestellter zu werden?
Das sehe ich nicht so. Ich bin der CEO eines global tätigen Unternehmens mit chinesischem Aktionariat. China fasziniert mich seit langem, seine Entwicklung seit den 1990er-Jahren ist beachtlich. 500 Millionen Menschen wurden aus der Armut befreit. China ist für die Weltwirtschaft zentral und hat durch seine Wirtschaftskraft den Wohlstand auch anderswo erhöht.

Sind die Chinesen die besseren Kapitalisten?
Jedenfalls sind sie sehr erfolgreich. Ich glaube, ChemChina passt gut zu Syngenta. Unser Aktionär wird uns helfen, die Türen für den chinesischen Markt zu öffnen. Wir sind dort heute bei Pflanzenschutzmitteln bereits der grösste Anbieter – allerdings mit einem Marktanteil von nur 6 Prozent. Beim Saatgut sind wir in China noch sehr klein. Da können wir noch stark wachsen.

Demonstration am 20. Mai

Über 40 Organisationen haben zur Demonstration gegen Monsanto und Syngenta aufgerufen, darunter Greenpeace, WWF und Pro Natura. «Wird neben der Fusion von Dow und Du Pont und der Übernahme von Syngenta durch ChemChina auch jene von Monsanto durch Bayer Realität, kontrollieren nur drei Agrokonzerne weltweit 61% des Saatgutmarktes und 65% des Pestizidmarktes. Ernährung darf nicht den Konzern- und Kapitalinteressen untergeordnet werden», schreiben sie auf der Website www.marchagainstsyngenta.ch

Die Übernahme von Syngenta ist die grösste Bar-Übernahme, die ein chinesisches Unternehmen je gemacht hat. Wie sich Syngenta nun entwickelt, wird in China scharf beobachtet werden.
Ja, die 43 Milliarden Franken, die ChemChina zahlt, sind deutlich über der zweitgrössten Übernahme, bei der 19 Milliarden investiert wurden. Es handelt sich um ein historisches und strategisches Geschäft.

Wo zahlen Sie eigentlich Steuern?
In Basel-Stadt. Meine Frau und ich wohnen sehr gerne hier. Wir mögen die Stadt und ich habe einen kurzen Arbeitsweg: Zu Fuss oder mit dem Tram.

Wird es in der Schweiz in fünf Jahren mehr oder weniger Arbeitsplätze geben?
Es gibt keine grosse Veränderung bei der Zahl der Mitarbeiter in der Schweiz. Wo wir sehr stark wachsen werden, ist in China. Wir möchten aber an allen Standorten wachsen.

«Auch aus ökologischer Sicht sehe ich nicht nur Vorteile: Biolandwirtschaft braucht mehr Land und auch mehr Wasser.»

Syngentas Stellung im Bereich Saatgut ist schwach, im Gegensatz zum Pflanzenschutz. Wird sich hier etwas ändern?
Ja, wir haben das Thema schon angegangen. Mit Jeff Rowe haben wir seit sieben Monaten einen neuen starken Leiter des Bereichs. Die Strategie und das Geschäftsmodell im Saatgut-Geschäft werden überarbeitet, und es wird hier sicher auch zu Akquisitionen kommen. Wir wollen eine starke Nummer drei weltweit werden.

In der westlichen Welt ist der Bio-Trend unaufhaltbar. Begrenzt das die Wachstumsaussichten von Syngenta?
Nein, im Gegenteil.

Wie das? Pflanzenschutzmittel und Bio – das verträgt sich kaum?
Doch. Viele Konsumenten wissen nicht, dass auch die Bioproduktion Pestizide braucht. Weil Bioprodukte im Vergleich zu konventionell hergestellten Produkten teuer sind, kommen die höheren Preise auch uns zugute.

Stehen Sie dem Bio-Trend skeptisch gegenüber?
Die Wissenschaft sagt klar: Bio-Produkte sind nicht gesünder und hinsichtlich Lebensmittelsicherheit nicht besser als andere Produkte. Auch aus ökologischer Sicht sehe ich nicht nur Vorteile: Biolandwirtschaft braucht mehr Land und auch mehr Wasser. Selbstverständlich bieten wir jedoch auch Bio-Produkte an, wenn das die Konsumenten wünschen. Wir sind für Wahlfreiheit.

Sie selber kaufen nicht Bio ein?
Ich schaue darauf, ob das Produkt gut aussieht, gesund und sicher ist – da kann es auch mal bio sein. Aber die Konsumenten sollten wissen, dass sie einen höheren Preis bezahlen für ein Produkt, das gar nicht anders ist als ein konventionell hergestelltes Produkt.

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  • 30%Ich sehe das ähnlich wie Fyrwald. Bio wird überbewertet.
  • 70%Da teile ich die Meinung von Fyrwald nicht.

Die Weltbevölkerung wächst, bald werden 9 oder 10 Milliarden Menschen ernährt werden müssen. Wie sehen Sie die Rolle von Syngenta?
Heute gehen jeden Abend 870 Millionen Menschen hungrig zu Bett. Die wachsende Weltbevölkerung können wir laut FAO nur dank einer Produktionssteigerung um 50% bis ins Jahr 2050 ernähren, also mit technologisch hochentwickeltem Ackerbau, mit fortschrittlichem Saatgut und entsprechenden Pflanzenschutzmitteln. Nur dann wird man auf tendenziell weniger Land mehr produzieren können – in einer nachhaltigen Art und Weise. Auch die Digitalisierung hilft uns weiter: Bauern können künftig noch besser und gezielter ihre Äcker bewirtschaften. Etwa, wenn sie mithilfe von Drohnen feststellen können, wo genau das Unkraut sich befindet und dann gezielt die Spritzmittel einsetzen können. (aargauerzeitung.ch)

The Dirty Dozen: Dieses Obst und Gemüse kauft man besser immer BIO!

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 20:07
    Highlight WICHTIG!

    Fast 60% weniger Vögel seit 1980
    Hauptursache: Agrarchemie
    (Zu viel Chemie, zu wenig Insekten.)

    Die Vögel sterben aus.

    http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/vogelsterben-nimmt-dramatische-ausmasse-an.html
    5 0 Melden
  • jogurt 11.05.2017 15:50
    Highlight Der Titel wirkt provokativ oder ist schon beinahe Fake News. Aber zur Realität zurück. Wie sieht ein Boden bzw. ein Acker nach 10- 20 Jahren aus, der biologisch bearbeitet wurde oder der mit künstlichen Düngemitteln oder Pflanzenschutzmitteln genutzt wurde? Da gibt es beträchtliche Unterschiede bezüglich der Artenvielfalt im Boden sowie in der Ertragsleistung.
    9 1 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 19:30
      Highlight Der Humus-Abbau infolge von Raubbau in der Konventionellen Landwirtschaft und insbesondere in der Agro-Industrie ist ein grosser Verursacher von CO2 und damit der Klimaerwärmung.
      Ebenso kann der Humus-Aufbau durch Biologische Methoden des Landbaus und der Agro-Forstwirtschaft (v.a. in den Tropen) CO2 binden und damit dem Treibhaus-Effekt entgegenwirken.
      2 0 Melden
  • Joshzi 11.05.2017 14:23
    Highlight Nicht, dass mich jetzt diese Aussage - «Die Wissenschaft sagt klar: Bio-Produkte sind nicht gesünder» - aus meinen Illusionen erweckt hätte, vielmehr möchte ich einwenden, "die Wissenschaft" ist keine gültige Referenz und fragen, was dieses "Bio" eigentlich ist und wodurch es sich genau auszeichnet. Bio scheint mir einfach nur ein weiteres Label zu sein, unter welchem man dem verunsicherten Kunden Lebensmittel verkauft - einfach etwas teurer.
    6 11 Melden
    • tintzke 13.05.2017 14:04
      Highlight Dieses "bio" muss man differenziert betrachten:
      Zum einen geht es um den Anbau und die Produktion von Lebensmitteln - ökologischer, tiergerechter, mit möglichst geschlossenen Nährstoffkreisläufen und mit dem Ziel, den landwirtschaftlichen Boden fruchtbar zu halten und die Artenvielfalt zu erhalten. Die Produktion ist aufwändiger, darum teurer. Genaueres hier: http://www.bio-suisse.ch/de/wasbedeuteteigentlichbio.php
      Zum anderen ist es ein Label/eine Marke, die als Verkaufsargument eingesetzt werden kann, und teilweise mit höheren Margen als "konventionelle" Produkte versehen wird. Leider...
      0 0 Melden
  • Eskimo 11.05.2017 12:26
    Highlight Ob Bio gesünder ist weiss ich nicht. Aber viele Bio Produkte schmecken besser und man weiss was man hat. Wenigstens bei CH Produkten.
    Es gibt aber noch einen anderen Aspekt. Bio ist gar nicht so Umweltfreundlich wie es dargestellt wird. Die herstellung von Bio Produkten benötigen mehr Produktionsfläche, verbrauchen mehr Wasser und mehr Tiere müssen geschlachtet oder sogar wegen Krankheiten entsorgt werden, da sie nicht behandelt werden dürfen. Stellt euch vor, alle würden nur noch Bio wollen...
    Bei der Überbevölkerung würde es wohl nicht mehr aufgehen.
    5 9 Melden
    • pamayer 11.05.2017 13:47
      Highlight Bio ist nachhaltiger.
      Punkt.
      14 5 Melden
  • lobin 11.05.2017 11:15
    Highlight Fragt mal einen Ölscheich ob er Elektroautos umweltfreundlich findet.
    Dass ein Interview so veröffentlicht wird ist eine Sache, schliesslich ist es ein Interview und keine Recherche. Aber für den Titel oben drüber offensichtliche alternative Fakten zu bemühen spricht nicht gerade für Watson. Wenigstens hättet Ihr schreiben können "Syngenta glaubt Bio Produkte sind nicht gesünder".
    Aber zum Glück sind Eure Leser nicht so doof.
    34 2 Melden
  • fischotter69 11.05.2017 10:56
    Highlight Dass solcher Schrott unwidersprochen und ohne kritisch nachzufragen veröffentlicht wird, ist eins. Der Titel ist jedoch untragbar, da tendenziös. Er verleitet Menschen, die sich nicht genauer informieren, eine schlicht falsche Behauptung durch angebliche Untermauerung (die Wissenschaft sagt...) als wahre Fakten zu betrachten. Unter Journalismus verstehe ich etwas anderes. Es gibt genügend Studien zu Bio und den Vorteilen, diverse wurden schon genannt.
    51 4 Melden
  • EinePrieseR 11.05.2017 10:33
    Highlight Mag sein, dass eine Karotte aus Bio Anbau nicht gesünder ist, als aus herkömmlichem Anbau. Aber sie schmeckt besser. Auch das ist aber nicht bei allen Bio Produkten der Fall. Beim Fleisch sieht es schon anders aus. z.B. kaum Antibiotika Rückstände. Auch haben verarbeitete Bioprodukte (z.B. Joghurt) oft kaum oder gar keine künstlichen Geschmacksverstärker oder andere Zusätze. Die Biodiversität auf Biofeldern ist ausserdem massiv höher als auf "normalen" Feldern. Von der Verunreinigung des Grundwassers ganz zu schweigen. Es lohnt sich also auf jedenfall Bio zu kaufen.
    39 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 09:11
    Highlight Ein Vertreter von Agrarchemie erzählt uns, Bio sei nicht gesünder. Ha ha ... Witz des Tages.

    Wie andere schon sagten: Man isst nicht Bio, weil es mehr Vitamine hat (wer sagt denn sowas?) Sondern man isst Bio, weil man damit weniger Chemie isst.


    Artenvielfalt dank Bio:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Bio-ist-zwar-nicht-gesuender-aber-/story/15561084

    Bio ist gesünder:
    http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/4065346

    Aber nicht immer:
    http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/3641794/Bio-ist-nicht-immer-besser/
    33 1 Melden
  • sandbe 11.05.2017 09:09
    Highlight Ich bitte Euch! Dieser Titel ist absolut falsch! Liebes Watson-Team, aber ein CEO eines Weltkonzern ist in erster Linie kein Wissenschaftler sondern ein Lobbyist. Es mag sein, dass er einen Uni-Abschluss hat, aber bei einem Konzern wie Syngenta muss er ja sagen, dass Bio nicht besser ist... ist es aber wenn man die Umweltschäden durch Pestizide und Monokulturen der "konventionellen" (sprich: industriellen) Landwirtschft anschaut. Also eine etwas differenziertere Aussage wäre hier angebracht. Sonst kann ich auch den Blick oder 20 Minuten lesen... vielen Dank!
    33 3 Melden
  • Vadda 11.05.2017 08:56
    Highlight Bitte hier, etwas älter aber dafür differenzierter... (zum Abschreiben) 😏
    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/06/Ernaehrung-Teil-2
    8 1 Melden
  • Vadda 11.05.2017 08:29
    Highlight Der Syngenta-Chef kann/weiss und darf nichts anderes sagen. Aber Biiiite: Hätte gerne eine Gegendarstellung zu diesem wichtigen Thema gelesen oder wenigstens ein paar kritische Fragen gefunden! 😖
    30 1 Melden
  • kupus@kombajn 11.05.2017 08:19
    Highlight Man kann halt alles so formulieren, dass es passt. Was Herr Fyrwald meint: herkömmlich hergestellte Produkte enthalten nicht weniger Vitamine und andere Nährstoffe als Bio-Produkte. Bio-Produkte sind diesbezüglich also nicht gesünder. Bio-Produkte sind aber weniger ungesund, weil sie die ganze Chemie nicht enthalten.
    59 0 Melden
    • Theor 11.05.2017 08:40
      Highlight Da wäre ich mir jetzt nicht so sicher. Ein Freund von mir, der im Weinbau arbeitet, hat mir erklärt, dass sich Bio vom herkömmlichen eigentlich nur in den erlaubten Pestiziden unterscheidet. Aber da bei Bio-Produkten keine starken Pestizide eingesetzt werden dürften, müsse die Spritzmenge massiv höher ausfallen. Kurz gesagt: Anstatt einmal stark wird halt mehrmals schwach gespritzt.

      Ob das am Ende wirklich gesünder ist?
      7 7 Melden
    • kupus@kombajn 11.05.2017 10:07
      Highlight @Theor: nachweislich enthält der Organismus von Menschen, welche sich weitgehend von Bio-Produkten ernähren, weniger Pestizidrückstände.
      16 2 Melden
    • Theor 11.05.2017 10:53
      Highlight Und zur genau gleichen Zeit kritisieren Sie in diesem Artikel die Studien, welche keinen positiven Effekt von Bio-Produkten feststellen können.

      Welchen Studien soll man also nun glauben?
      1 1 Melden
    • kupus@kombajn 11.05.2017 11:12
      Highlight @Theor: jenen, welche man im Detail kennt. Ausserdem habe ich keine Studie kritisiert, ich schrieb, dass man alles so formulieren kann, wie es einem passt. Das bezog ich direkt auf die Aussage von Herrn Frywald.
      3 0 Melden
  • Julietta 11.05.2017 08:11
    Highlight So viel Blödsinn in so wenigen Sätzen...
    Da fehlen mir die Worte...
    47 7 Melden
  • cille-chille 11.05.2017 08:09
    Highlight Wir sehen uns in 9 Tagen


    March against Monsanto & Syngenta

    ....und für alle welche denken, dass in der Liga der grossen Wirtschaftskonzerne nicht manipuliert wird: Googelt mal, welche Medien über den March against Monsanto + Syngenta 2016 berichteten?
    Nach meiner Schätzung über 2500 - 3000 Demonstrierende in Basel.
    ... ich fand in den wenigsten grösseren Zeitungen, oder Medienportale eine Berichterstattung.

    Watson berichtete...mit nicht einem einzigen Leserkommentar!

    Wie sieht es dieses Jahr aus?

    Ich gehe wieder auf auf die Strasse.........für unsere Kinder und mich.
    48 6 Melden
    • NotWhatYouExpect 11.05.2017 08:32
      Highlight Noch nie davon gehört. Unsere Medien Berichten halt nur über das was zur Agenda von Ihren Sponsoren gehört.
      17 2 Melden
  • Dewar 11.05.2017 08:02
    Highlight So ein Bullshit. Habe Chemie studiert, und bei Syngenta kommt mir das grosse Kotzen. Modifiziertes Saatgut wird z.B. oft absichtlich unfruchtbar gemacht, damit es auch jährlich neu gekauft werden muss. Soviel zu Nachhaltigkeit und der Ernährung der armen Bevölkerung. Ich kaufe auch nicht Bio weil es gesünder ist (was es manchmal definitiv ist), sondern auch aus ethischen und Nachhaltigkeitsgründen, genauso wie Fairtrade-Produkte. Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz: Nahrungsmittel gut verteilen, sich saisonal, ökologisch und lokal orientieren und tierische Produkte runterfahren.
    105 1 Melden
  • Trefle 11.05.2017 08:02
    Highlight Unglaublich, seit Jahrzehnten drehen diese Konzerne die gleiche Leier und lernen anscheinend nichts dazu, so im Stil: nach uns die Sintflut.
    50 1 Melden
  • Triumvir 11.05.2017 08:00
    Highlight Ach ja, Bio ist also nicht besser und gesünder als mit Pestiziden und anderem Dreck verseuchten Industrie-Müll!? Wer's glaubt wird selig 😂
    57 2 Melden
  • HansDampf_CH 11.05.2017 07:53
    Highlight Ja, aber ihre Chemiescheisse ist bei BIO nicht drauf und darauf kommt es an. Sie gehören wegen Verbrechen an der Umwelt und der Menschheit verurteilt.
    61 11 Melden
    • pamayer 11.05.2017 13:50
      Highlight Und Nestle gleich mit.
      7 1 Melden
    • HansDampf_CH 11.05.2017 15:22
      Highlight Und die banksters und und und
      4 1 Melden
  • Ökonometriker 11.05.2017 07:50
    Highlight Klar, Bioprodukte sind empirisch nicht gesünder als normale. Aber Bio kauft man auch nicht weil sie gesünder sind, sondern weil eben weniger und hochwertigere Pestizide und Dünger verwendet werden, was der Umwelt zu gute kommt. Zudem werden auch Kriterien wie Biodiversität und Fair Trade berücksichtigt.

    Bio kauft man fürs Gewissen, nicht für die Gesundheit.
    64 2 Melden
    • Vadda 11.05.2017 08:21
      Highlight Richtig, aber nicht nur. Pestizide bleiben an den Früchten und die Nitratwerte sind messbar tiefer.
      21 2 Melden
  • Gigugeli 11.05.2017 07:48
    Highlight Ich habe an einer Untersuchung mit Urinproben teilgenommen, das Resultat war klar. Personen, welche sich mehrheitlich mit Bio-Produkten ernährt haben, hatten viel weniger Pestizide und Abbauprodukte im Urin. Die Frage ist eigentlich, wie schädlich diese Pestizide sind und ab welcher Konzentration/Menge.
    60 3 Melden
  • Nick Name 11.05.2017 07:41
    Highlight "Ich schaue darauf, ob das Produkt gut aussieht, gesund und sicher ist."
    ... Falls ers tatsächlich so macht: möchte dem Herrn mal zuschauen, wie er einkauft. Und sehen, wie er etwa den sichersten Salat aussucht.

    Im Übrigen spricht er von Wachstum, Zahlen, Kosten, Markt. - Nein, ich erwarte nichts anderes. Aber es ist katastrophal, welche Macht Unternehmen mit solchen Intentionen im Bereich Landwirtschaft und Ernährung (und in allen anderen ...) haben.
    54 2 Melden
    • Julietta 11.05.2017 08:22
      Highlight Das hab ich mir vorher auch überlegt.. Wie erkennt man eine sichere Gurke? Schusssichere Weste? Tarnanzug?
      21 1 Melden
  • marcog 11.05.2017 07:38
    Highlight Erst habe ich den Titel gelesen, und dann mit wem das Interview geführt wurde. Den Rest habe ich ausgelassen. Ich habe keine Lust, die Resultate von Syngenta gesponserten "wissenschaftlichen" Arbeiten zu lesen.
    41 10 Melden
  • Caturix 11.05.2017 07:35
    Highlight Bio ist vielleicht nicht gesünder. Aber um das geht es gar nicht, bei Bio-Lebensmitteln geht es um das Tierwohl und die Umwelt. Die sind gesünder und das ist wichtig.
    46 3 Melden
  • Raffaele Merminod 11.05.2017 07:30
    Highlight Ohne Bio: Pestizidrückstände im eigenen Körper nachweisbar.
    Mit Bio: wenige bis keine Pestizidrückstände im eigenen Körper.
    Ich kann nicht glauben, dass diese Rückstände gar keine Auswirkung auf unseren Körper haben.
    51 4 Melden
  • René Obi (1) 11.05.2017 07:24
    Highlight Bioprodukte kaufe ich nicht, weil sie vielleicht etwas gesünder für mich sind. Ich kaufe sie, weil sie gesünder für die Umwelt sind.
    46 2 Melden
  • wololowarlord 11.05.2017 07:23
    Highlight irgendwie ein witz, dass die journalisten der AZ keine kritischen fragen stellten. wäre das nicht der auftrag eines journalisten?
    63 3 Melden
    • Statler 11.05.2017 08:11
      Highlight Schön, dass das mal noch jemand anderem auffällt...
      25 1 Melden
  • chnobli1896 11.05.2017 07:19
    Highlight Was für ein unsympathischer Typ.
    35 5 Melden
  • saukaibli 11.05.2017 07:13
    Highlight Und wenn man den Boss von Philip Morris fragt, wird er vermutlich auch heute noch behaupten, dass wissenschaftliche Studien keine Schädlichkeit von Zigaretten zeigen. Wenn man die richtigen, selber durchgeführten Studien nimmt, kann man alles "beweisen". Und manchmal, wie z.B. bei Glyphosat, werden solche Herstellerstudien sogar von der WHO als Referenz genommen um die Ungefährlichkeit zu "beweisen", obwohl alle unabhängigen Studien das Gegenteil behaupten.
    35 7 Melden
  • lilas 11.05.2017 07:13
    Highlight "Nur dann wird man auf tendenziell weniger Land mehr produzieren können – in einer nachhaltigen Art und Weise."
    Dass er von Nachhaltickeit spricht ist schon grenzwertig.
    Nachhaltige Landwirtschaft muss ökonomisch sinnvoll aber auch sozial verantwortbar sein. Sie hat zum Ziel, Land, Wasser und genetische Ressourcen für künftige Generationen zu bewahren.
    Es geht doch nicht um den Welthunger. Es geht nur um die Moneten.
    38 2 Melden
  • Hälfis 11.05.2017 07:07
    Highlight Dass der Syngenta Chef so etwas behauptet, wundert wohl niemanden. Wahrer wird es dadurch auch nicht mehr!
    82 12 Melden
    • Hand-Solo 11.05.2017 08:23
      Highlight Auch wenn er Eigeninteresse hat, hat er trotzdem Recht. An anderen Orten dieser Erde verhungern Kinder und wir verbrauchen möglichst viel Land und Wasser um BIO Produkte herzustellen...
      0 7 Melden
    • Datsyuk * 11.05.2017 12:11
      Highlight Die allermeisten Ressourcen fallen für die Fleischproduktion an.
      4 0 Melden
  • @schurt3r 11.05.2017 07:07
    Highlight 🤔
    Man kann gar nicht so viel (Bio-Produkte) essen, wie man kotzen möchte...

    Zur Erinnerung:

    1. Es spricht sehr viel für den Biolandbau:
    http://bit.ly/2pz9nr6
    (Quelle: FIBL)

    2. Die Pestizid-Konzerne sind mitverantwortlich fürs Bienensterben und andere Umweltprobleme, setzen aber Behörden und Wissenschaftler unter Druck...

    http://bit.ly/2pmz2Im
    http://bit.ly/1F0PcW8
    (Quelle: Infosperber)

    3. Warum synthetische Pestizide in der Schweiz verboten werden sollen:

    http://bit.ly/2r40GHy
    (Quelle: «Vice»)
    101 14 Melden
    • robben 11.05.2017 07:15
      Highlight warum also so polemisch titeln?
      11 6 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 07:57
      Highlight Dass Spezialisten oft Scheuklappen aufgesetzt haben und den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen, zeigt sich exemplarisch in der Aussage dieses Syngenta-Chefs.
      Bei ihm kommt noch erschwerend hinzu, dass er seinen hohen Lohn von der Agro-Chemie bezieht.
      Wenn in konventionellen Lebensmitteln keine Pestizid-Rückstände mehr vorhanden sind, weil bei den Ernten zeitliche Abstände zu den letzten Gift-Spritzungen eingehalten wurden, heisst das noch lange nicht, dass diese Rückstände verschwunden sind!
      Gerade kürzlich kam in den Medien, wie bedenklich viele Kleingewässer mit Chemikalien belastet sind.
      25 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 07:03
    Highlight Ich bin alles andere als eine Gschpürschmi-Tante. Aber ich bin fasziniert von diesem Buch: https://bio-nichtbio.info/das-buch/

    Abgesehen davon ist die Entscheidung für Bio-Produkte auch eine ethische. Da kann die Chemielobby noch so argumentieren...
    71 8 Melden
    • Hand-Solo 11.05.2017 08:25
      Highlight Ich verzichte genau aus ethischen Gründen, wo immer möglich auf BIO.
      BIO Anbau ist weniger effizient und andernorts verhungern Kinder. Das ist eogistisch.
      2 15 Melden
    • Datsyuk * 11.05.2017 12:12
      Highlight Isst du Fleisch?
      6 3 Melden
    • Hand-Solo 11.05.2017 13:45
      Highlight @Datsyuk * Ja. Da es erstens nachweisbar wichtig für die menschliche Ernährung ist. Zweitens trifft die Halbwahrheit des höheren Ressourcen- Verbrauchs für die Fleischproduktion - Und darauf willst du sicher hinaus oder? - nur unter optimalen Bedingungen zu. Gerade in alpinem Gebiet (wie bei uns z.B.) oder in kälteren Klimaregionen (Kanada/Alaska z.B.) ist dies aber vielfach nicht der Fall.
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    • Datsyuk * 11.05.2017 18:00
      Highlight Ja, klar...
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  • rodolofo 11.05.2017 07:03
    Highlight Jeder Arschkriecher wird behaupten, dass es in einem Arsch lieblich duftet...
    Mit einem mechanistischen Weltbild betrachtet, besteht sowieso alles aus chemischen Elementen, welche sich zu Molekülen formieren und Beziehungen der Anziehung und Abstossung, sowie des Elektronen-Austausches miteinander unterhalten.
    Mein Chemielehrer hat mir einmal erklärt, dass auch die biologischen Stoffe aus Chemie bestehen.
    Das stimmt. Aber der Umkehrschluss ist falsch!
    Liebe und Beziehungen, sowie artgerechte Tierhaltung und soziale Arbeitsbedingungen haben Qualitäten, die Technokraten nicht messen können...
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  • pamayer 11.05.2017 06:52
    Highlight http://www.watson.ch/!483316676
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  • max bruppbacher 11.05.2017 06:48
    Highlight Bei Bio geht es auch nicht wirklich um gesund, sondern um Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. Ein Benzinauto ist auch nicht 'ungesünder' als ein Elektro...
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  • pamayer 11.05.2017 06:45
    Highlight Oooooh, dem Syngenta-Chef behagt Bio nicht. Wen wundert's.
    Bio-Produzenten arbeiten nämlich autonomer, was das Saatgut betrifft: sie kaufen Bio-Saatgut und Syngenta verdient nichts daran.
    Syngenta Saatgut ist patentiert und man muss es jedes Jahr wieder einkaufen, was eben kostet.
    Bio-Produzenten brauchen auch Pestizide, die Frage ist nur, welche.
    Schade, dass Watson genau die (Syngenta-) Wissenschaft in der Schlagzeile zitiert.
    Syngenta ist ein Multi wie Nestle, die schauen, dass die Armen arm bleiben. Und die Reichen reich.
    Und die Hungrigen sich Digitalisierung leisten können.
    Ein Hohn.
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  • Statler 11.05.2017 06:43
    Highlight Es geht nicht darum, ob Bio-Produkte gesünder sind, sondern darum, welchen Einfluss der Anbau und dessen Methoden auf die Umwelt haben.
    Und im Falle von Syngenta, Monsanto & Co. geht's auch noch um patentiertes Saatgut...
    Es spricht NICHTS für Euch, gar nichts...
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  • Trasher2 11.05.2017 06:11
    Highlight Ziemlich dreist dieser Typ!

    Was man im Theaterstück Fabrikk von Karls kühne Gassenschau sehen könntest nicht nur Fiktion. Nach 5 Jahren werden die Chinesen die Firma exportieren....

    Dass seine Pestizide definitiv auch in unseren Körpern landen und das jetzt definitiv nicht gesund ist, ist hinlänglich bekannt und erforscht.

    https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/themen/serien/bio-vs-konventionell/kassensturz-selbstversuch-glyphosat-und-co-im-koerper
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    • Töfflifahrer 11.05.2017 06:55
      Highlight Nicht nur die Pestizide! Die Gentech-Industrie hat es ja auch geschafft, unabhängige Studien über die negativen Auswirkungen von Gentech-Food verschwinden zu lassen, bzw. deren Veröffentlichung zu unterdrücken oder mit fragwürdigen Gegenstudien jeweils wieder zu negieren! Wissenschaftler wurden jeweils sehr schnell persönlich in Misskredit gebracht und Universitäten genötigt, sich gegen diese zu stellen. Darum, was dieser Herr hier verzapft ist so glaubwürdig wie ein falscher Fünfziger.
      Wieviele Garantien über Standortsicherheit wurden schon gegeben, nur um diese in kurzer Zeit zu brechen?
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    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 11.05.2017 07:09
      Highlight Was erwartet man von einem CEO eines Chem-Betriebes?

      Möchte nicht mal sagen, dass er nicht die "Wahrheit" sagt, er glaubt einfach den Studien, die ihm zusagen.
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 07:29
      Highlight @Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole)

      ...und hat die 💵🕶, oh nein,
      die 💴🕶 auf der 👃.
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Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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