Schweiz
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Grünes Licht für die unterirdische Rohrpost durch die Schweiz



Eine unterirdische Rohrpost

Das Projekt einer unterirdischen Güterbahn quer durch das Mittelland «Cargo sous terrain» (CST) hat Finanzierungszusagen in Höhe von 100 Millionen Franken erhalten. Damit erfüllt CST die Vorgaben des Bundes, ein Interesse der Privatwirtschaft nachzuweisen.

Mit den Gutsprachen, die an die Verabschiedung eines entsprechenden Bundesgesetzes geknüpft sind, will CST laut einer Medienmitteilung vom Dienstag nunmehr die Baubewilligung für das erste Teilstück einer umweltfreundlichen Untergrundbahn von Härkingen SO nach Zürich erhalten.

Das Bundesamt für Verkehr werde nunmehr anhand der von CST eingereichten Unterlagen die Erfüllung der bundesrätlichen Bedingungen prüfen. Bundesrätin Doris Leuthard soll zudem am Dienstag einen Einblick in die anstehenden Projektphasen für das Logistiknetzwerk der Zukunft bekommen.

Mit CST soll die Schweiz bis 2045 ein automatisiertes, digital gesteuertes Gesamtlogistiksystem erhalten, das die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Lebensqualität langfristig begünstigt.

Zu dem System gehören unterirdische Transporttunnel zwischen den Zentren nördlich der Alpen und eine umweltschonende Feinverteilung in Städten sowie Industriegebieten. Damit soll etwa die Zahl der schweren Lastwagen auf bestehenden Verkehrswegen um 40 Prozent sinken. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 23.01.2018 19:13
    Highlight Highlight coole idee. Bin mir einfach nicht sicher ob es sich durchsetzen wird. Ein hunderte kilometer langes tunnelsystem kostet ein heiden geld.
    16 5 Melden
  • Domitian 23.01.2018 18:59
    Highlight Highlight Warum habe ich nur das ungute Gefühl, dass irgend eine beleidigte Leberwurst das Referendum gegen das Gesetz ergreifen und auch noch zustande bringen wird...Hoffe dieses fortschrittliche Projekt kommt ohne Volksabstimmung aus.
    36 4 Melden
    • zettie94 23.01.2018 21:41
      Highlight Highlight Cargo Sous-Terrain würde wohl auch eine Volksabstimmung locker überstehen.
      16 2 Melden
    • Domitian 23.01.2018 22:38
      Highlight Highlight Das schon, nur würde es das Projekt um Jahre zurückwerfen und unnötig Kosten generieren
      11 2 Melden
  • meine senf 23.01.2018 18:15
    Highlight Highlight Eine kleinere Variante (oder, falls es mal grösser wird, in dieses Netz integriert) wäre auch für Innerstädte eine gute Idee. Mit solch einer "Rohrpost" zu einem Parkhaus am Rande wäre z.B. auch ein Möbelladen in der Fussgängerzone möglich.
    5 3 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:05
      Highlight Highlight Ein Möbelladen in der Fussgängerzone wäre längst schon möglich. Gibt es wahrscheinlich auch. Aber dann ist es kein Ikea und kein Conforama.
      Man kann sich schon lange die Möbel nach Hause liefern lassen und sie auch zuhause montieren lassen. Das Kostet aber ein Heidengeld, was die meisten Leute nicht haben. Das mach den Erfolg von versandfertigen Selbstbaumöbeln aus.
      4 1 Melden
    • Mutzli 24.01.2018 11:35
      Highlight Highlight Gibts in Bern schon lange, sei es die Läden in der Altstadt oder z.B. der Möbel Pfister in der Nähe des HB. Ist zwar nicht 100% Fussgängerzone, aber mit dem Auto kann man die Sachen als Nichtanwohner praktisch nicht abholen. Irgendwie haben die bis jetzt auch überlebt.
      0 0 Melden
  • Kaffo 23.01.2018 18:09
    Highlight Highlight Gut. Wenn es in der Schweiz nur ein bisschen schneller gehen würde mit solchen Ideen.
    18 2 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:06
      Highlight Highlight Dann wäre das ein Zeichen mangelnden ökonomischen Sachverstandes.
      2 2 Melden
  • c_meier 23.01.2018 17:02
    Highlight Highlight Finde ich toll.
    Wer schon mal am Freitag nachmittag von Bern Richtung Zürich musste, würde der unterirdischen Rohrpost danken wenn nicht mehr soviele Lastwagen auf der Autobahn unterwegs sind.
    (Ab Härkingen Richtung Zürich gehts dann ohne Probleme)
    15 3 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:06
      Highlight Highlight Die doppelte Anzahl Autobahnspuren wäre billiger und viel, sehr viel egiebiger hinsichtlich gewonnener Transportkapazität.
      2 6 Melden
  • Don Sinner 23.01.2018 16:34
    Highlight Highlight Unnötig. Dient v.a. wie oft der Bauindustrie, von den Ing.büros bis zu den grossen Abzockern Implenia etc. Man schmeisse die Wörter "umweltfreundlich" und "wettbewerbsfähig" in die Medienmitteilung und schon jubelt das Volk, ohne nachzudenken. Auch hier.
    15 79 Melden
    • Don Sinner 23.01.2018 17:07
      Highlight Highlight "schafft Arbeitsplätze", "nachhaltig" - diese ultimativen Killerargumente gehören auch noch in den PR-Text.
      6 21 Melden
    • meine senf 23.01.2018 18:16
      Highlight Highlight Kannst du denn begründen, in wie fern das weniger umweltfreundlich wäre als Lastwagen?
      19 2 Melden
    • Fabio74 23.01.2018 18:56
      Highlight Highlight was ist die Alternative? Die Transporte werden immer mehr und nicht weniger.
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haiderfroh 23.01.2018 14:59
    Highlight Highlight Das ist Geld verlocht.
    17 68 Melden
    • Valon Behrami 23.01.2018 17:18
      Highlight Highlight Nein, das ist Zukunft! Veränderung kann man nicht aufhalten. Man kann sich nur darauf einstellen.☺
      30 2 Melden
    • meine senf 23.01.2018 18:18
      Highlight Highlight Wenn die Zukunft in einem Loch liegt, dann muss man das Geld ja fast verlochen. Viele Blitzer haben die Ironie wohl nicht geschnallt :)
      25 1 Melden
    • Sharkdiver 23.01.2018 20:51
      Highlight Highlight Doch doch wortwörtlich Geld verkocht. Mit Geld wird ein „Loch“ finanziert. Und erst noch ein sinnvolles 😂
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hercules Rockefeller 23.01.2018 14:57
    Highlight Highlight Jetzt noch die Swissmetro reaktivieren und bewilligen und ab geht die Post...🚀
    56 9 Melden
  • TheMan 23.01.2018 13:25
    Highlight Highlight Mit dieser Bahn, werden viele LKW Fahrer Arbeitslos.
    4 91 Melden
    • fcsg 23.01.2018 15:11
      Highlight Highlight Das Totschlagargument Nr. 1... Dafür werden mit dem Bau hunderte wenn nicht tausende von Arbeitsplätzen geschaffen und der Unterhalt wird auch viele Jobs schaffen. Ganz zu schweigen vom Nutzen für die Gesellschaft und der Steigerung der Lebensqualität.
      85 2 Melden
    • c_meier 23.01.2018 16:58
      Highlight Highlight @ TheMan
      Die Waren müssen ja immer noch in den Zentren verteilt werden mit LKW.
      Nur der Transport wird weniger über die Autobahn Bern-Zürich gehen.
      28 0 Melden
    • Valon Behrami 23.01.2018 17:21
      Highlight Highlight Arbeitsplätze:
      "Wenn ich meine Zähne putze, gefährde ich Arbeitsplätze in der Zahnarztindustrie. Wenn ich meine Zähne nicht putze, gefährde ich Arbeitsplätze bei Herstellern von Zahnpasta und Zahnbürsten."
      -> Nico Semsrott

      Think about it.😉
      55 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 23.01.2018 13:20
    Highlight Highlight Gute Sache.
    Leider beschränkt sich dies nur auf den Warentransport und so wird man in x-Jahren zurückblicken und sich ärgern warum man nicht gleich richtig rangeklotzt hat...

    Wenigstens gehts vorwärts und gibt auf Jahrzenhte hinaus Arbeitsplätze.
    33 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.01.2018 14:14
      Highlight Highlight Nicht nur das!
      Ich frage mich, warum das Ganze nicht gleich kompatibel für Container gemacht wird.

      Kommt mir so vor, als ob hier eine alte Segelfregatte bebaut würde, obwohl man bereits weiss, dass es Containerschiffe gibt.
      36 6 Melden
    • Hercules Rockefeller 23.01.2018 14:55
      Highlight Highlight Die Tunnel und Anlagen müssten um einiges grösser sein, damit auch Schifffrachtcontainer transportiert werden könnten. Dies wäre schlicht und einfach nicht finanzierbar, denke ich. Zumal die Schweiz keinen maritimen Hochseehafen besitzt, sehe ich auch keine zwingende Notwendigkeit dafür.
      28 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.01.2018 16:50
      Highlight Highlight Das ist wie damals die Breite der LKW auf grösser als 2,50 anzuheben.
      Wir sind längst keine Binneninsel mehr.
      Jeder 40-Tönner schafft einen Container. Schauen Sie sich auf den Strassen um, wieviele von denen unterwegs sind. Schauen Sie in Härkingen, schauen Sie in Basel.

      Ist mir auch klar, dass die Tunnels teurer werden würden. Es würde aber wesentlich weniger kosten, als eine Erweiterung, kaum dass das Projekt realisiert ist.
      17 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zialo 23.01.2018 12:04
    Highlight Highlight Ich finde das eine super Idee FALLS man statt in Basel in Freiburg im Breisgau oder Elsass mit der CST anfängt. Basel wird derzeit mit Logistikfläche zubetoniert. So will es die nationale Raumplanung, die Basel diese Aufgabe zuweist. Darunter leiden die Naturschutzgebiete hier enorm.
    13 30 Melden
    • Evan 23.01.2018 12:55
      Highlight Highlight Nichts spricht dagegen, das System irgendwann bis nach Frankreich oder Deutschland zu erweitern.
      32 0 Melden
    • meine senf 23.01.2018 18:26
      Highlight Highlight Hauptsache man fängt einfach überhaupt mal an. Es wegen Neid sein zu lassen, hilft auch nichts. Das finde ich als Basler. Und falls es sich bewährt, wäre es von der Region Olten nicht mehr so weit nach Basel.
      8 0 Melden
    • meine senf 24.01.2018 06:41
      Highlight Highlight Wegen der Streckenwahl fiel mir noch ein, dass Basel vor allem für den internationalen Gütertransport sehr wichtig ist.

      Bei diesem Projekt geht es aber (vorerst mal) um den inländischen Verkehr, einfach weil es einfacher ist, damit zu beginnen.

      Und in diesem Bereich dürfte nun mal die Strecke Region Härkingen/Olten-Zürich (zwischen Verteilzentralen von Post und diversen Grossverteilern und der grössten Agglomeration) jene mit der meisten Nachfrage sein und gleichzeitig vergleichsweise überschaubarer Distanz sein.
      1 0 Melden
  • Posersalami 23.01.2018 11:48
    Highlight Highlight Geiler Scheiss! Hätte nicht gedacht, dass die 100mio zusammenkommen. Daumen hoch für dieses innovative Projekt.

    Gibt es eine Gesamtrechnung, wie lange man Cargo sous terrain betreiben muss um Energie zu sparen im Vergleich zur Strasse / Schiene?
    431 6 Melden
    • Sarkasmusdetektor 23.01.2018 13:12
      Highlight Highlight Soweit ich verstehe, soll das nicht so sehr Energie sparen, sondern den Verkehr auf den Strassen reduzieren. Im Vergleich zu Elektrofahrzeugen über der Erde braucht das wohl auch nicht wesentlich weniger Energie.
      17 2 Melden
    • Christa Gli Chotzi 23.01.2018 13:38
      Highlight Highlight Ich finde das projekt im grossen und ganzen auch unterstützenswert. Was ich ein bisschen schade finde ist, dass man so beim zugfahren nicht mehr aus dem fenster schauen und die landschaft geniessen kann:-(
      1 58 Melden
    • sephiran 23.01.2018 14:38
      Highlight Highlight Das ist für Güter, nicht für Personen..
      47 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexentanz 23.01.2018 11:47
    Highlight Highlight Ein Wort: NICE!
    248 7 Melden
    • MacB 23.01.2018 14:22
      Highlight Highlight Nein, nein. Nur durchs Mittelland, nicht bis nach Nizza ;)
      43 2 Melden
  • rauchzeichen 23.01.2018 11:44
    Highlight Highlight der geschmack der zukunft weht durchs schweizerland. zumindest manchmal.
    312 5 Melden
    • dan2016 23.01.2018 12:09
      Highlight Highlight nur habe ich den Eindruck, dass die Zukunft in einem geistigen Reduit stattfindet. Ich wäre mir nicht so sicher, ob die globale Entwicklung so ist, dass Härkingen Härkingen in der Logistikindustrie bleiben wird.
      9 46 Melden
    • D(r)ummer 23.01.2018 12:24
      Highlight Highlight Chli stinke muess es...
      26 3 Melden
    • rauchzeichen 23.01.2018 21:10
      Highlight Highlight dan, globale entwicklung resultiert aus lokaler. was hast du gegen härkingen?
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrin89 23.01.2018 11:42
    Highlight Highlight Wäre das nicht eine gute Gelegenheit für Elon Musk's Hyperloop in Kleinversion? Oder ist dieses Projekt noch so stark Zukunftsmusik? Man stelle sich vor, dass es in einigen Jahren als machbar gilt und wir dann 2045 dieses "langsame" System haben...
    36 14 Melden
    • Evan 23.01.2018 12:04
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass hier die Geschwindigkeit wichtig ist, sondern andere Dinge wie Skalierbarkeit, On-Demand etc. Es ist besser, man kann ein Paket ywar langsamer und sofort und wenn immer man will losschicken, als schnell und dafür nur zu bestimmten Zeiten. Auch die Kapazität leidet unter Geschwindigkeit.
      52 0 Melden
    • Hans Gseh-Cho 23.01.2018 12:07
      Highlight Highlight Laut Homepage von CST ist Hyperloop mit an Board
      25 0 Melden
    • gupa 23.01.2018 12:14
      Highlight Highlight Es sind Güter, Geschwindigkeit ist nicht das wichtigste Kriterium. Wichtiger sind Zuverlässigkeit und Energieeffizienz meiner Meinung nach.
      49 0 Melden
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