Schweiz
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Grünes Licht für die unterirdische Rohrpost durch die Schweiz

23.01.18, 11:30

Eine unterirdische Rohrpost

Das Projekt einer unterirdischen Güterbahn quer durch das Mittelland «Cargo sous terrain» (CST) hat Finanzierungszusagen in Höhe von 100 Millionen Franken erhalten. Damit erfüllt CST die Vorgaben des Bundes, ein Interesse der Privatwirtschaft nachzuweisen.

Mit den Gutsprachen, die an die Verabschiedung eines entsprechenden Bundesgesetzes geknüpft sind, will CST laut einer Medienmitteilung vom Dienstag nunmehr die Baubewilligung für das erste Teilstück einer umweltfreundlichen Untergrundbahn von Härkingen SO nach Zürich erhalten.

Das Bundesamt für Verkehr werde nunmehr anhand der von CST eingereichten Unterlagen die Erfüllung der bundesrätlichen Bedingungen prüfen. Bundesrätin Doris Leuthard soll zudem am Dienstag einen Einblick in die anstehenden Projektphasen für das Logistiknetzwerk der Zukunft bekommen.

Mit CST soll die Schweiz bis 2045 ein automatisiertes, digital gesteuertes Gesamtlogistiksystem erhalten, das die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Lebensqualität langfristig begünstigt.

Zu dem System gehören unterirdische Transporttunnel zwischen den Zentren nördlich der Alpen und eine umweltschonende Feinverteilung in Städten sowie Industriegebieten. Damit soll etwa die Zahl der schweren Lastwagen auf bestehenden Verkehrswegen um 40 Prozent sinken. (sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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81
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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 23.01.2018 19:13
    Highlight coole idee. Bin mir einfach nicht sicher ob es sich durchsetzen wird. Ein hunderte kilometer langes tunnelsystem kostet ein heiden geld.
    16 5 Melden
  • Domitian 23.01.2018 18:59
    Highlight Warum habe ich nur das ungute Gefühl, dass irgend eine beleidigte Leberwurst das Referendum gegen das Gesetz ergreifen und auch noch zustande bringen wird...Hoffe dieses fortschrittliche Projekt kommt ohne Volksabstimmung aus.
    36 4 Melden
    • zettie94 23.01.2018 21:41
      Highlight Cargo Sous-Terrain würde wohl auch eine Volksabstimmung locker überstehen.
      16 2 Melden
    • Domitian 23.01.2018 22:38
      Highlight Das schon, nur würde es das Projekt um Jahre zurückwerfen und unnötig Kosten generieren
      11 2 Melden
  • meine senf 23.01.2018 18:15
    Highlight Eine kleinere Variante (oder, falls es mal grösser wird, in dieses Netz integriert) wäre auch für Innerstädte eine gute Idee. Mit solch einer "Rohrpost" zu einem Parkhaus am Rande wäre z.B. auch ein Möbelladen in der Fussgängerzone möglich.
    5 3 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:05
      Highlight Ein Möbelladen in der Fussgängerzone wäre längst schon möglich. Gibt es wahrscheinlich auch. Aber dann ist es kein Ikea und kein Conforama.
      Man kann sich schon lange die Möbel nach Hause liefern lassen und sie auch zuhause montieren lassen. Das Kostet aber ein Heidengeld, was die meisten Leute nicht haben. Das mach den Erfolg von versandfertigen Selbstbaumöbeln aus.
      4 1 Melden
    • Mutzli 24.01.2018 11:35
      Highlight Gibts in Bern schon lange, sei es die Läden in der Altstadt oder z.B. der Möbel Pfister in der Nähe des HB. Ist zwar nicht 100% Fussgängerzone, aber mit dem Auto kann man die Sachen als Nichtanwohner praktisch nicht abholen. Irgendwie haben die bis jetzt auch überlebt.
      0 0 Melden
  • Kaffo 23.01.2018 18:09
    Highlight Gut. Wenn es in der Schweiz nur ein bisschen schneller gehen würde mit solchen Ideen.
    18 2 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:06
      Highlight Dann wäre das ein Zeichen mangelnden ökonomischen Sachverstandes.
      2 2 Melden
  • c_meier 23.01.2018 17:02
    Highlight Finde ich toll.
    Wer schon mal am Freitag nachmittag von Bern Richtung Zürich musste, würde der unterirdischen Rohrpost danken wenn nicht mehr soviele Lastwagen auf der Autobahn unterwegs sind.
    (Ab Härkingen Richtung Zürich gehts dann ohne Probleme)
    15 3 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:06
      Highlight Die doppelte Anzahl Autobahnspuren wäre billiger und viel, sehr viel egiebiger hinsichtlich gewonnener Transportkapazität.
      2 6 Melden
  • Don Sinner 23.01.2018 16:34
    Highlight Unnötig. Dient v.a. wie oft der Bauindustrie, von den Ing.büros bis zu den grossen Abzockern Implenia etc. Man schmeisse die Wörter "umweltfreundlich" und "wettbewerbsfähig" in die Medienmitteilung und schon jubelt das Volk, ohne nachzudenken. Auch hier.
    15 79 Melden
    • Don Sinner 23.01.2018 17:07
      Highlight "schafft Arbeitsplätze", "nachhaltig" - diese ultimativen Killerargumente gehören auch noch in den PR-Text.
      6 21 Melden
    • meine senf 23.01.2018 18:16
      Highlight Kannst du denn begründen, in wie fern das weniger umweltfreundlich wäre als Lastwagen?
      19 2 Melden
    • Fabio74 23.01.2018 18:56
      Highlight was ist die Alternative? Die Transporte werden immer mehr und nicht weniger.
      15 3 Melden
    • Posersalami 23.01.2018 22:48
      Highlight @Don Sinner: Einfach mal durchatmen und darüber nachdenken. Dann sollte sich auch ihnen erschliessen, dass eine neue Idee zum Transport nötig ist. Der Güter- und Warenverkehr wird mehr, nicht weniger und die Schiene und Strasse ist heute schon am Limit.

      Unterirdisch ist halt besonders sexy wegen der Akzeptanz. Dazu ist das System quasi immun gegen Naturgewalten, Erdbeben mal aussen vor gelassen.

      Das einzige was mir sorgen macht, ist, dass das Projekt rein privat sein soll. Das könnte eine wichtige Infrastruktur sein, da muss die Öffentliche Hand einen Fuss in der Türe haben.
      13 2 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:08
      Highlight @meine Senf
      Pferdefuhrwerke wären um ein Vielfaches ökologischer als der Bau und Betrieb dieses Tunnelsystems.
      0 2 Melden
    • meine senf 24.01.2018 08:22
      Highlight @Haiderfroh:

      Nicht gesagt. Wenn man die selbe Transportmenge per Pferd transportieren will, die heute per LKW und Bahn transportiert wird, müsste man wohl die ganze Schweiz in eine einzige riesige Haferanbau-Monokulturfläche umwandeln.

      Ausser dem steht diese Variante momentan nicht zur Wahl.
      4 0 Melden
    • Haiderfroh 24.01.2018 13:17
      Highlight @meine senf
      Anderseits ist es höchst ungewiss, dass Tunnels zu graben ökologischer ist.
      Der Aushub muss deponiert werden, es wird viel energieintensiver Zement verbraucht, etc. etc.
      Ich glaube nicht, dass CST ökologischer ist, als das Strassen- und Schienennetz intensiver zu nutzen, oder auszubauen.
      0 0 Melden
  • Haiderfroh 23.01.2018 14:59
    Highlight Das ist Geld verlocht.
    17 68 Melden
    • Datsyuk 23.01.2018 17:18
      Highlight Nein, das ist Zukunft! Veränderung kann man nicht aufhalten. Man kann sich nur darauf einstellen.☺
      30 2 Melden
    • meine senf 23.01.2018 18:18
      Highlight Wenn die Zukunft in einem Loch liegt, dann muss man das Geld ja fast verlochen. Viele Blitzer haben die Ironie wohl nicht geschnallt :)
      25 1 Melden
    • Sharkdiver 23.01.2018 20:51
      Highlight Doch doch wortwörtlich Geld verkocht. Mit Geld wird ein „Loch“ finanziert. Und erst noch ein sinnvolles 😂
      7 2 Melden
    • Haiderfroh 23.01.2018 23:00
      Highlight Dieses Loch wird ein finanzielles Fiasko werden.
      Tunnel kosten das Hundert- bis Tausendfache von Strassen und sind viel teurer im Unterhalt. Die geplanten, selbstfahrenden Güterloren sind 2-3 langsamer als LKWs und Güterzüge. Zudem werden die Loren eine dutzend- bis hundertfach kleinere Nutzlast haben. Die Transportkapazität dieses Lochs wird also unterirdisch tief sein und gleichtzeitig die Investition je Tonnenkilometer Transportkapazität viel höher als die von LkWs oder Güterzügen. Dieses Loch kann nicht konkurrieren, weder technisch noch ökonomisch, schöne Idee hin oder her.
      2 2 Melden
    • meine senf 24.01.2018 08:33
      Highlight Ein Loch mit 6 m Durchmesser ohne Sicherheitsmassnahmen für Personenverkehr dürfte im Bau und Unterhalt einiges günstiger sein als ein Bahn- oder Strassentunnel. Wohl irgendwo zwischen Pipeline und normalem Tunnel.

      Auf die Kapazität hat die Geschwindigkeit kaum grossen Einfluss. Bei den meisten Gütern ist Regelmässigkeit wichtiger, als die Frage, ob der Transport mit 30 oder 80 km/h erfolgt (schneller dürfen Lastwagen nicht fahren und auch Güterzüge sind selten schneller). Wenn man dazu noch Staus und Nachfahrverbote berücksichtigt, dürfte der Geschwindigsnachteil mehr als wettgemacht werden.
      2 1 Melden
    • Haiderfroh 24.01.2018 13:14
      Highlight @meine Senf
      Trotzdem ist ein Tunnel extrem viel teurer als eine gleich breite Strasse.
      Selbstverständlich spielt die Transportgeschweindigkeit eine Rolle, ein grosse sogar. Denn die Transportkapazität ist linear zu Transportgeschwindigkeit und Nutzlast. CST kombiniert kleine Nutzlasten mit niedriger Geschwindigkeit, was die Transportkapazität praktisch im Quadrat reduziert. Ein CST-Tunnel hat darum auf alle Fälle eine geringere Kapazität als eine Strasse.
      Das Nachtverbot ist ein guter Hinweis. Es aufzuheben würde die Transportkapazität der Strassen um 41 % steigern, ganz ohne Investitionen.
      0 1 Melden
  • Hercules Rockefeller 23.01.2018 14:57
    Highlight Jetzt noch die Swissmetro reaktivieren und bewilligen und ab geht die Post...🚀
    56 9 Melden
  • TheMan 23.01.2018 13:25
    Highlight Mit dieser Bahn, werden viele LKW Fahrer Arbeitslos.
    4 91 Melden
    • fcsg 23.01.2018 15:11
      Highlight Das Totschlagargument Nr. 1... Dafür werden mit dem Bau hunderte wenn nicht tausende von Arbeitsplätzen geschaffen und der Unterhalt wird auch viele Jobs schaffen. Ganz zu schweigen vom Nutzen für die Gesellschaft und der Steigerung der Lebensqualität.
      85 2 Melden
    • c_meier 23.01.2018 16:58
      Highlight @ TheMan
      Die Waren müssen ja immer noch in den Zentren verteilt werden mit LKW.
      Nur der Transport wird weniger über die Autobahn Bern-Zürich gehen.
      28 0 Melden
    • Datsyuk 23.01.2018 17:21
      Highlight Arbeitsplätze:
      "Wenn ich meine Zähne putze, gefährde ich Arbeitsplätze in der Zahnarztindustrie. Wenn ich meine Zähne nicht putze, gefährde ich Arbeitsplätze bei Herstellern von Zahnpasta und Zahnbürsten."
      -> Nico Semsrott

      Think about it.😉
      55 2 Melden
    • Fabio74 23.01.2018 18:58
      Highlight aber die Bilateralen kündigen vor lauter EU-Hass vernichtet Arbeitsplätze in der Export Industrie. Die sind dann weniger wichtig?
      12 5 Melden
  • Pasch 23.01.2018 13:20
    Highlight Gute Sache.
    Leider beschränkt sich dies nur auf den Warentransport und so wird man in x-Jahren zurückblicken und sich ärgern warum man nicht gleich richtig rangeklotzt hat...

    Wenigstens gehts vorwärts und gibt auf Jahrzenhte hinaus Arbeitsplätze.
    33 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.01.2018 14:14
      Highlight Nicht nur das!
      Ich frage mich, warum das Ganze nicht gleich kompatibel für Container gemacht wird.

      Kommt mir so vor, als ob hier eine alte Segelfregatte bebaut würde, obwohl man bereits weiss, dass es Containerschiffe gibt.
      36 6 Melden
    • Hercules Rockefeller 23.01.2018 14:55
      Highlight Die Tunnel und Anlagen müssten um einiges grösser sein, damit auch Schifffrachtcontainer transportiert werden könnten. Dies wäre schlicht und einfach nicht finanzierbar, denke ich. Zumal die Schweiz keinen maritimen Hochseehafen besitzt, sehe ich auch keine zwingende Notwendigkeit dafür.
      28 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.01.2018 16:50
      Highlight Das ist wie damals die Breite der LKW auf grösser als 2,50 anzuheben.
      Wir sind längst keine Binneninsel mehr.
      Jeder 40-Tönner schafft einen Container. Schauen Sie sich auf den Strassen um, wieviele von denen unterwegs sind. Schauen Sie in Härkingen, schauen Sie in Basel.

      Ist mir auch klar, dass die Tunnels teurer werden würden. Es würde aber wesentlich weniger kosten, als eine Erweiterung, kaum dass das Projekt realisiert ist.
      17 2 Melden
    • meine senf 23.01.2018 18:24
      Highlight Mit Personentransport wäre es halt massiv aufwändiger. Bei unbegleiteten Gütern braucht es praktisch keine Sicherheitsmassnahmen und Evakuierungsmöglichkeiten und Belüftung etc.

      Also ist es doch sinnvoll, wenn man das unter den Boden bringt, was leichter geht. Im Idealfall hätte dann ja dafür auf der Oberfläche mehr Platz für Personentransport.
      8 1 Melden
    • zettie94 23.01.2018 21:45
      Highlight Container sind gar nicht nötig, es geht hier um die Feinverteilung. Und da geht der Trend ganz klar in Richtung häufigere, dafür kleinere Lieferungen.
      8 0 Melden
    • Pasch 23.01.2018 22:43
      Highlight @zettiel94: das erinnert mich irgendwie an die Entwicklung des Strassenverkehrs... und heute haben wir Autobahnen welche völlig zugestopft kaum der Definition einer Autobahn entsprechen. Damals dachte man auch nicht an die exponentielle Entwicklung, es wurde aktuell bedarfsgerecht und momentan wirtschaftlich tragbar gebaut.

      Das Projekt ist zweifellos ein richtiger Schritt, jedoch sollte einfach eine Schuhgrösse weiter gedacht werden! Klar sollten die Anlagen dem heutigen Bedarf entsprechen aber mit der Option einer vorprojektierten Erweiterung...
      Der Bedarf wird kommen so oder so!
      5 1 Melden
    • zettie94 23.01.2018 23:02
      Highlight @Pasch: In der Feinverteilung wird es aber wohl nie Containergrosse Sendungen geben. Oder welches Geschäft in der Stadt sollte täglich einen Container voller Waren erhalten?
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.01.2018 00:49
      Highlight Container sind sehr wohl nötig. Die "U-Bahn" wird es ja wohl nicht bei ZH-Härkingen belassen wollen, sondern durch die ganze Schweiz Linien bauen wollen und noch weiter. Zudem stört das ja nicht die Feinverteilung, die man ja genau so machen kann, wie vorgesehen.
      1 1 Melden
  • zialo 23.01.2018 12:04
    Highlight Ich finde das eine super Idee FALLS man statt in Basel in Freiburg im Breisgau oder Elsass mit der CST anfängt. Basel wird derzeit mit Logistikfläche zubetoniert. So will es die nationale Raumplanung, die Basel diese Aufgabe zuweist. Darunter leiden die Naturschutzgebiete hier enorm.
    13 30 Melden
    • Evan 23.01.2018 12:55
      Highlight Nichts spricht dagegen, das System irgendwann bis nach Frankreich oder Deutschland zu erweitern.
      32 0 Melden
    • meine senf 23.01.2018 18:26
      Highlight Hauptsache man fängt einfach überhaupt mal an. Es wegen Neid sein zu lassen, hilft auch nichts. Das finde ich als Basler. Und falls es sich bewährt, wäre es von der Region Olten nicht mehr so weit nach Basel.
      8 0 Melden
    • meine senf 24.01.2018 06:41
      Highlight Wegen der Streckenwahl fiel mir noch ein, dass Basel vor allem für den internationalen Gütertransport sehr wichtig ist.

      Bei diesem Projekt geht es aber (vorerst mal) um den inländischen Verkehr, einfach weil es einfacher ist, damit zu beginnen.

      Und in diesem Bereich dürfte nun mal die Strecke Region Härkingen/Olten-Zürich (zwischen Verteilzentralen von Post und diversen Grossverteilern und der grössten Agglomeration) jene mit der meisten Nachfrage sein und gleichzeitig vergleichsweise überschaubarer Distanz sein.
      1 0 Melden
  • Posersalami 23.01.2018 11:48
    Highlight Geiler Scheiss! Hätte nicht gedacht, dass die 100mio zusammenkommen. Daumen hoch für dieses innovative Projekt.

    Gibt es eine Gesamtrechnung, wie lange man Cargo sous terrain betreiben muss um Energie zu sparen im Vergleich zur Strasse / Schiene?
    431 6 Melden
    • Sarkasmusdetektor 23.01.2018 13:12
      Highlight Soweit ich verstehe, soll das nicht so sehr Energie sparen, sondern den Verkehr auf den Strassen reduzieren. Im Vergleich zu Elektrofahrzeugen über der Erde braucht das wohl auch nicht wesentlich weniger Energie.
      17 2 Melden
    • Christa Gli Chotzi 23.01.2018 13:38
      Highlight Ich finde das projekt im grossen und ganzen auch unterstützenswert. Was ich ein bisschen schade finde ist, dass man so beim zugfahren nicht mehr aus dem fenster schauen und die landschaft geniessen kann:-(
      1 58 Melden
    • sephiran 23.01.2018 14:38
      Highlight Das ist für Güter, nicht für Personen..
      47 0 Melden
    • Posersalami 23.01.2018 15:12
      Highlight @ Wintermute: Da man die Wagen für eine Anwendung optimieren kann, sind sie natürlich sehr viel leichter zu bauen. Die brauchen weder Motor, Treibstoff und Fahrer, keine Crashsicherheit usw.

      Dazu optimierte Wege und Geschwindigkeit, kein Bremsen usw. Da täte mich eine Gesamtrechnung interessieren.
      16 0 Melden
    • B-Arche 23.01.2018 16:07
      Highlight Crashsicherheit will man trotzdem haben. Einen Container voller Lithium Ionen Akkus will ich nicht kollidieren sehen mit einem Container voller Schnaps...

      22 0 Melden
    • Posersalami 23.01.2018 16:28
      Highlight Ja aber nur für die optimierte Geschwindigkeit.. und nur gegen baugleiche Fahrzeuge, wenn überhaupt.
      7 0 Melden
    • zettie94 23.01.2018 21:47
      Highlight Vor allem beträgt die Geschwindigkeit der Wägelchen nur ca. 30 km/h. Da ist die Crash-Sicherheit vergleichsweise einfach herzustellen.
      1 0 Melden
    • Posersalami 23.01.2018 21:55
      Highlight Vor allem dürfte es einfacher und billiger sein für sensible Fracht einen speziellen Container zu entwickeln. Wenn eine Ladung Äpfel einen Unfall hat ist das ja eigentlich egal.
      1 0 Melden
  • Hexentanz 23.01.2018 11:47
    Highlight Ein Wort: NICE!
    248 7 Melden
    • MacB 23.01.2018 14:22
      Highlight Nein, nein. Nur durchs Mittelland, nicht bis nach Nizza ;)
      43 2 Melden
  • rauchzeichen 23.01.2018 11:44
    Highlight der geschmack der zukunft weht durchs schweizerland. zumindest manchmal.
    312 5 Melden
    • dan2016 23.01.2018 12:09
      Highlight nur habe ich den Eindruck, dass die Zukunft in einem geistigen Reduit stattfindet. Ich wäre mir nicht so sicher, ob die globale Entwicklung so ist, dass Härkingen Härkingen in der Logistikindustrie bleiben wird.
      9 46 Melden
    • D(r)ummer 23.01.2018 12:24
      Highlight Chli stinke muess es...
      26 3 Melden
    • rauchzeichen 23.01.2018 21:10
      Highlight dan, globale entwicklung resultiert aus lokaler. was hast du gegen härkingen?
      2 0 Melden
    • zettie94 23.01.2018 21:49
      Highlight @dan: Die Region Härkingen ist für ein Logistikzentrum im Mittelland ideal gelegen. Wieso sollte sich das in den nächsten 100 Jahren ändern? So schnell verändert sich die Raumstruktur nun auch wieder nicht so grundlegend.
      3 0 Melden
    • dan2016 23.01.2018 22:51
      Highlight In einer globalen Logistik ist Härkingen Zürich halt so etwa wie Heilbronn Stuttgart. Und selbstverständlich werden die Transporte dann in Heilbronn stoppen, umladen, unterirdisch cool nach Stuttgart transportiert und damit 50 Kilometer A81 entlasten, dann in Stuttgart umgeladen und Feinverteilt
      1 2 Melden
    • zettie94 23.01.2018 23:00
      Highlight Die Transporte werden ja heute schon in Härkingen umgeladen und zwischengelagert, einfach halt von LKW zu LKW.
      2 0 Melden
    • dan2016 24.01.2018 08:23
      Highlight @zettie, ja, bei einem (kleinen Teil) der Güter ist dies so. Und jetzt wird dann halt die Palette vom LKW auf CS und dann wieder auf LKW umgeladen. Was sich offenbar nicht mal bei Hochseecontainern rechnen würde (mit extrem standardisierten Prozessen) für viel grössere Distanzen sollte dann plötzlich für Paletten mit einem Inselsystem funktionieren.
      0 0 Melden
  • andrin89 23.01.2018 11:42
    Highlight Wäre das nicht eine gute Gelegenheit für Elon Musk's Hyperloop in Kleinversion? Oder ist dieses Projekt noch so stark Zukunftsmusik? Man stelle sich vor, dass es in einigen Jahren als machbar gilt und wir dann 2045 dieses "langsame" System haben...
    36 14 Melden
    • Evan 23.01.2018 12:04
      Highlight Ich denke nicht, dass hier die Geschwindigkeit wichtig ist, sondern andere Dinge wie Skalierbarkeit, On-Demand etc. Es ist besser, man kann ein Paket ywar langsamer und sofort und wenn immer man will losschicken, als schnell und dafür nur zu bestimmten Zeiten. Auch die Kapazität leidet unter Geschwindigkeit.
      52 0 Melden
    • Hans Gseh-Cho 23.01.2018 12:07
      Highlight Laut Homepage von CST ist Hyperloop mit an Board
      25 0 Melden
    • gupa 23.01.2018 12:14
      Highlight Es sind Güter, Geschwindigkeit ist nicht das wichtigste Kriterium. Wichtiger sind Zuverlässigkeit und Energieeffizienz meiner Meinung nach.
      49 0 Melden
    • atomschlaf 23.01.2018 12:16
      Highlight Für den Güterverkehr ist die Geschwindigkeit bei den hiesigen Distanzen sekundär.
      Zudem dürfte Hyperloop oder eine ähnliche Technologie massiv teurer und aufwändiger werden - völliger Overkill.
      34 2 Melden
    • Ton 23.01.2018 12:19
      Highlight Genau das wird passieren! Aber auch mit 30km/h lohnt sich das für viele Güter.
      18 1 Melden
    • Nevermind 23.01.2018 12:29
      Highlight Welchen Vorteil versprichst du dir von einem Cargosystem in Unterdruckröhren? Die höhere Geschwindigkeit erkaufst du dir mit exponentiell höheren Bau- und Betriebskosten. Dazu kommt, dass der Zeitgewinn vermutlich an den luftschleusen der Verladestationen wieder vernichtet wird.
      Hyperloop ist in etwa so praktikabel wie die Städtereise per Rakete welche das nächste Luftschloss von musk ist.
      23 3 Melden
    • fcsg 23.01.2018 12:34
      Highlight Der Hyperloop ist in erster Linie dazu konstruiert Personen möglichst schnell von A nach B zu bringen. CST hingegen soll möglichst viele Güter transportieren, da ist es nicht so entscheidend wie schnell dies geht, sondern wieviele Güter transportiert werden können. Hyperloop ist technisch zudem völlig anders aufgebaut, um einiges komplexer und voraussichtlich um ein vielfaches teurer. Daher macht es im Gütertransport mehr Sinn in CST zu investieren, denn technisch ist CST weniger risikobehaftet.
      22 0 Melden
    • Bits_and_More 23.01.2018 12:44
      Highlight Das Hauptproblem damit ist nach wie vor der Vakuumtunnel. Um über ein solches Volumen des Tunnels ein solches Vakuum aufrecht zu erhalten braucht es Unmengen an Energie.
      Bei der kurzen Distanz wäre wohl auch die Zeitersparnis im Vergleich zur zusätzlich benötigten Energie eher klein.
      13 2 Melden
    • Posersalami 23.01.2018 12:47
      Highlight Hyperloop soll eine möglichst hohe Geschwindigkeit erzielen. Dazu ist eine Röhre mit sehr wenig Luftinhalt vorgesehen, was das ganze teuer und kompliziert macht. Für so ein System in einem derart kleinen Land ist es doch völlig egal, ob die Wagen mit 50 oder 500kmh unterwegs sind. Da der Faktor Zeit keine Rolle spielt, würde ich so ein System auf maximale Effizienz trimmen und das schliesst eine hohe Geschwindigkeit aus.
      16 0 Melden
    • Mermegil Schweiz 23.01.2018 12:49
      Highlight du meinst die roströhre in der wüste?
      musst mal thundef00t aif youtube zu diesem thema schauen :)
      4 9 Melden
    • Posersalami 23.01.2018 13:46
      Highlight @Bits_and_More: Nein, für Hyperloop ist ein Vakuum weder nötig noch gewünscht. Im Originalkonzept ist die Röhre herrscht in der Röhre "nur" ein Teilvakuum. Schliesslich sollen die Transporter auf einem Luftkissen "schweben", im Vakuum geht das nicht.
      8 0 Melden
    • Nevermind 23.01.2018 15:30
      Highlight @Posersalami: Ab welcher Geschwindigkeit wird die Luft vor und unter dem Transporter soweit komprimiert, dass dieser darauf gleiten kann. Beisst sich das nicht irgendwie? Oder soll das ein hovercraft auf Testosteron werden?
      4 1 Melden
    • Posersalami 23.01.2018 22:44
      Highlight @E. Edward Grey: Danke, ich wusste gar nicht, dass das definitiv gekippt wurde.
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Markthändler bezahlen in Chur 25-mal mehr für die Standmiete als in Bern

Gemüse und Früchte, Bäckerei- oder Metzgerwaren vom Wochenmarkt sind ein Service public, so die Auffassung des Preisüberwachers. Doch die Markthändler sind, je nach Gemeinde in der Schweiz, mit höchst unterschiedlichen Tarifen konfrontiert.

In Bern, Lenzburg und Neuenburg bezahlen Markthändlerinnen und -händler pro Laufmeter Marktstand zwischen 1.30 Franken und 2 Franken. Ganz anders die Situation im aargauischen Bremgarten oder in Chur: Hier fallen für den Laufmeter Marktstand 30 Franken …

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