Schweiz
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Schweizer Wirtschaft interveniert bei der Trump-Administration

05.08.17, 10:47


Vertreter der Schweizer Wirtschaft haben beim US-Handelsministerium interveniert. Die Amerikaner hatten die Schweiz wegen ihres Exportüberschusses auf eine Beobachtungsliste gesetzt.

Nun rückten Wirtschaftsvertreter laut einer Meldung der «Schweiz am Wochenende» die Situation ins rechte Licht. In einem Brief versuchten sie, die Kritik der Amerikaner zu entkräften.

«Wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Handelsbeziehungen mit der Schweiz faktisch korrekt abgebildet werden», sagte Geschäftsleitungsmitglied Jan Atteslander vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse zu der Zeitung.

Auch die Schweizerisch-Amerikanische Handelskammer schloss sich der Intervention an. Economiesuisse und Handelskammer hätten die Stellungnahme im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des US Department of Commerce verfasst. Es sei wichtig, ein Signal zu senden, hiess es von den Initiatoren der Aktion.

Inhaltlich hoben die Wirtschaftsvertreter hervor, dass Schweizer Investoren in den USA rund 258 Milliarden Dollar angelegt und Schweizer Firmen in den Vereinigten Staaten rund eine halbe Million Arbeitsplätze geschaffen haben.

Zudem sähe das Handelsbilanzdefizit gar nicht so dramatisch aus, falls die Amerikaner nicht nur auf den Güterverkehr schauten, sondern auch den Austausch von Dienstleistungen einbeziehen würden. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 05.08.2017 14:15
    Highlight Eigentlich süss, wie Trump gegen alle wettert, die ihr Land erfolgreicher führen, als es ihm als altem Pleitier möglich ist. Selbst hat er seine Wirtschaft nicht im Griff, deshalb sollen die Anderen auch keinen Profit einfahren. Wer das trotzdem tut, bekommt es mit dem "mächtigsten Mann der Welt" (so sieht sich Trump mE nach) zu tun, der es nicht duldet, dass Andere was verdienen. Dies ist äusserst infantil und eines Amerikanischen Präsidenten nicht würdig. Ich hoffe, dass die klar denkenden Menschen in Amerika (ja, die gibt es tatsächlich!) es irgendwie schaffen, diesen King Kong zu bändigen.
    8 1 Melden
  • Sisiphos 05.08.2017 12:39
    Highlight Glaubt denn tatsächlich noch irgendjemand daran, dass den Trumpisten mit Vernunft beizukommen ist?! Schlimmstenfalls geht das erst in 3 1/2 Jahren wieder
    9 2 Melden
  • [Chris] 05.08.2017 11:09
    Highlight Würden die Amis bessere Produkte produzieren, dann wäre sie auf dem Weltmarkt eventuell auch erfolgreicher
    33 1 Melden
    • Skater88 05.08.2017 12:29
      Highlight Yes!
      9 1 Melden

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