Schweiz
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Ramona Signer mit ihrer drei Tage alten Tochter Jasmin im Spital und Pflegeheim in Appenzell, am Montag, 20. Januar 2012. Die Geburtenabteilung im Spital Appenzell wird noch in diesem Jahr geschlossen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Für die Jungfreisinnigen ist das achtwöchige Beschäftigungsverbot nach der Geburt nicht in jedem Fall angebracht. Bild: KEYSTONE

Schneller nach der Geburt zurück ins Büro? Frauen sollen Urlaub an Kindsvater abtreten

Die Jungfreisinnigen wollen nichts von bezahlter Papi-Zeit wissen: Statt einem vierwöchigen Vaterschaftsurlaub soll der heutige Mutterschaftsurlaub zwischen Müttern und Vätern aufgeteilt werden. Wenn sie das wünschen, sollen Mütter früher nach der Geburt zur Arbeit zurückkehren dürfen. Der Vorschlag sorgt für Kritik.



Vier Wochen bezahlter Vaterschaftsurlaub: Mit der gestern eingereichten Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» wollen Gewerkschaften, Frauenverbände sowie Männer- und Väterorganisationen der Papi-Zeit zum Durchbruch verhelfen. 

Die Jungfreisinnigen Schweiz (JFS) nutzen den Hype, um am Dienstag einen eigenen Gegenvorschlag zu lancieren: Die bestehenden 14 Wochen Mutterschaftsurlaub sollen künftig flexibel zwischen beiden Eltern aufgeteilt und nicht nur als Block, sondern auch Teilzeit bezogen werden können.

«Arbeitsverzicht nicht angemessen»

Dabei schreibt die Jungpartei der FDP explizit, dass auch das gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsverbot für Mütter während der ersten acht Wochen nach der Geburt reduziert werden soll. Dabei gehe es nicht um eine Gefährdung des Mutterschutzes. «Das strikte Arbeitsverbot ist aber zu überdenken», sagt JFS-Präsident Andri Silberschmidt. Diese Forderung komme übrigens von den Frauen in der Partei.

In den ersten acht Wochen nach der Niederkunft schreibt das Gesetz für Mütter aus gesundheitlichen Gründen ein absolutes Beschäftigungsverbot vor. Nach Ablauf dieser Frist können sie auch vor Ende des 14-wöchigen Mutterschaftsurlaubs freiwillig an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Andri Silberschmidt, Praesident der Jungfreisinnigen spricht waehrend eine Podiumsdiskussion

«Das strikte Arbeitsverbot ist zu überdenken», sagt Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen. Bild: KEYSTONE

«Unser Gegenvorschlag bietet einen guten Mittelweg zwischen der Volksinitiative, welche untragbare Kosten verursacht, und der geltenden Regelung, die einem veralteten Rollenmodell entspricht», sagt Silberschmidt. Es sei nicht angemessen, dass der Vater während dieser Zeit nicht für das Kind da sein könne, während die Mutter 8 Wochen auf die Arbeit verzichten müsse: «Wenn eine Frau wie bisher erst nach 14 Wochen wieder arbeiten will, kann sie das in unserem Modell aber weiterhin so tun.»

«Druck der Frauen ist riesig»

Für ihren Vorschlag ernten die Jungfreisinnigen scharfe Kritik: «Der Mutterschutz und das Arbeitsverbot nach der Geburt sind unantastbar», sagt CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer. Eine Lockerung sei politisch chancenlos.

Die Pläne der Jungfreisinnigen sind für Schmid-Federer eine Abbauvorlage. Denn würden Väter einen Teil des Mutterschaftsurlaubs beanspruchen, ohne dass ihnen dafür zusätzliche arbeitsfreie Tage zugestanden würde, komme das einer Reduktion des Mutterschaftsurlaubs gleich.

Barbara Schmid-Federer, Mitglied Vorstand alliance F und Nationalraetin CVP-ZH, Mitte, spricht an der Seite von Dorothea Forster, Praesidentin Evangelische Frauen Schweiz (EFS), links, und Maya Graf, Co-Praesidentin alliance F und Nationalraetin GPS-BL, links, waehrend einer Medienkonferenz der Frauendachverbaende fuer die Rentenreform, am Donnerstag, 29. Juni 2017, im Medienzentrum des Bundeshauses in Bern. (KEYSTONE/Thomas Delley)

«Die ersten Wochen nach der Geburt lassen sich nicht planen», sagt CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer. Bild: KEYSTONE

Dabei sei das geltende Modell in der Schweiz im internationalen Vergleich bereits eine absolute Minimallösung, sagt die Nationalrätin: «Der Druck der Frauen gegen diesen Angriff auf den hart erkämpften Mutterschaftsurlaub ist riesig.»

«Gesundheit der Mütter aufs Spiel gesetzt»

Nach den Vorstellungen der Jungfreisinnigen sollen sich Arbeitgeber und werdende Eltern vor der Geburt des Kindes darüber absprechen, in welcher Form die Elternzeit bezogen wird. Diese Idee findet Schmid-Federer «unrealistisch». Denn die ersten Wochen nach der Geburt liessen sich nicht planen – insbesondere nicht beim ersten Kind. Eine Mutter könne vor der Geburt nicht voraussehen, wann genau sie wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren könne.

Die derzeitige Lösung biete dank 14 Wochen garantierten Urlaubs immerhin Planungssicherheit. Eine Infragestellung des Arbeitsverbots während der ersten acht Wochen öffne hingegen Druckversuchen durch die Arbeitgeber Tür und Tor: «Dieser Vorschlag würde somit letzten Endes die Gesundheit der Mütter aufs Spiel setzen.»

Dagegen wehrt sich JFS-Präsident Andri Silberschmidt: «Es geht hier um eine unkomplizierte Absprache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Elternzeit.» Ein Arbeitgeber, der Druck auf eine frühere Rückkehr der Mutter an den Arbeitsplatz machte, würde rechtswidrig handeln.

SP will skandinavische Verhältnisse

Welcher Gegenvorschlag der Volksinitiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub allenfalls zur Seite gestellt wird, hat das Parlament noch nicht entschieden. Klar ist nur, dass der Vorschlag der Jungfreisinnigen nicht der einzige sein wird.

Als Gegenschvorschlag zur Volksinitiative beantragt Barbara Schmid-Federer bei der CVP-Fraktion, einen zweiwöchigen bezahlten Vaterschaftsurlaub in den Parlamentsbetrieb einzubringen. Ein gleichlautender Antrag ihres Parteikollegen Martin Candinas war vor zwei Jahren im Nationalrat noch knapp gescheitert.

Weiter gehen will die SP. Sie unterstützt zwar die eingereichte Initiative – doch ihre Vorstellungen gehen deutlich darüber hinaus: «Zeitgemäss wäre eine ausgedehnte Elternzeit wie in Nordeuropa, die die Eltern unter sich aufteilen können», schreibt die Partei in einem Communiqué. Im sozialdemokratisch geprägten Schweden etwa beträgt diese insgesamt 480 Tage

«Wein doch!»: Loro hat kein Problem mit Kindern – aber mit Hunden 

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • bastardo 07.07.2017 09:13
    Highlight Highlight ich bin immer wieder erstaunt, wieviele es als selbstverständlich erachten, dass bei familienzuwachs gefälligst der staat seine rolle als lieber onkel wahrnehmen soll. nichts gegen eine elternzeit, wir sind ja nicht mehr im mittelalter. aber in erster linie ist familienplanung privatsache und es soll sich bitteschön jeder selber überlegen, ob er/sie das will und dementsprechend auch mit den finanziellen/sozialen veränderungen leben kann.
    • AnnaBanana 07.07.2017 12:49
      Highlight Highlight Nein, Familie und Kinder sind und waren nie Privatsache sondern die Grundlage eines gut funktionierenden Sozialstaates.
    • trio 24.07.2017 17:41
      Highlight Highlight Heute kann man sich die klassische Elternaufteilung einfach nicht mehr leisten. So müssen beide Arbeiten. Der Staat sollte schon dafür sorgen, dass es einem überhaupt möglich ist Kinder zu kriegen, und zwar nicht nur die Bonzen.
  • Don Alejandro 07.07.2017 07:04
    Highlight Highlight Die Klientel der FDP müsste wohl einmal 1% mehr Steuern zahlen und der Vaterschaftsurlaub wäre wohl über Jahrzehnte finanziert. Das wäre nicht zumutbar und würde Arbeitsstellen gefährden? Ein Schelm wer lacht, der die Umverteilung des Kapitals in den letzten Jahren sieht!
  • pamayer 06.07.2017 23:30
    Highlight Highlight Aktiver Sozialabgaben.
    Bravo, FDP, Bravo.
    Manchmal juckt es mich, diesen Arrogantlingen einen Schicksalsschlag zu wünschen, dass auch die merken, dass ein intakter Sozialstaat kein Luxus ist.
  • michiOW 06.07.2017 22:16
    Highlight Highlight Ich bin für 2 Wochen.

    2 Wochen zusätzliche Ferien aus Sicht eines Unternehmens sollten tragbar sein. Diese Zeit sollte auch ausreichen, um sich ein wenig einzuspielen als Eltern.

    Falls man merkt, dass dies zu wenig ist, kann man den Vaterschaftsurlaub auch noch verlängern und oder eine Elternzeit einführen.

    Lieber 2 Schritte vor als einen vor und dann wieder zurück.

    Ps: Ja, ich habe keine Kinder. Dies ist nur meine Meinung, aber ich möchte noch Kinder haben.
  • D. Saat 06.07.2017 19:39
    Highlight Highlight mind 18 Wochen für beide. Aufteilung soll selbst bestimmt werden können. 8 Wochen Sperrfrist sollte erhalten bleiben. Frauen die keine 8 Wochen bei ihrem Kind sein möchten sollten meiner Meinung nach auf Kinder verzichten. Väter übrigens auch.
    • Raembe 07.07.2017 09:28
      Highlight Highlight Welches Kleinunternehmen kann diese entstehenden Kosten tragen?
    • AnnaBanana 07.07.2017 12:51
      Highlight Highlight Die Sozialversicherungen übernehmen den Lohn während dem Mutterschaftsurlaub zu 80%. Die Übernahme der übrigen 20% durch den Arbeitgeber ist freiwillig. Oder welche Kosten meinen Sie? Dass im ungünstigsten Fall eine Geburtstagskarte mehr geschrieben werden muss, weil die Vertretung genau in den 14 Wochen Geburtstag hat?
    • Raembe 07.07.2017 16:45
      Highlight Highlight Die Kosten die durch weniger Personal trotz gleichbleibender Arbeit entstehen. Temporäre müssen eingestellt und geschult werden, überzeit muss geleistet werden etc
  • Zap Brannigan 06.07.2017 19:25
    Highlight Highlight FDP halt. Natürlich sollen die Leute Kinder haben und ihnen eine gute Ausbildung finanzieren. Schliesslich braucht die Wirtschaft auch ihn Zukunft Fachkräfte. Aber am Arbeitsplatz darf man davon natürlich nix merken.
    Und die Junge FDP sowieso: Ein peinlicher haufen von Wannabees im Konfirmandenanzug. Natürlich zahlt bei denen Papi alles und die ohne reichen Papi sind alle selber schuld. Hätten sie duch halt andere Eltern aussuchen sollen.
  • Firefly 06.07.2017 17:26
    Highlight Highlight Glücklich sind heute wieder die, welche es sich leisten können unbezahlt Zeit für die Familie zu nehmen, der Wirtschaft fehlen so noch mehr Fachkräfte und der Rest schaut in die Rohre, eine Zweiklassengesellschaft also, mit Freisinn hat das nicht mehr viel zu tun.
  • MrXanyde 06.07.2017 17:14
    Highlight Highlight Hauptsache man arbeitet...tststs. Wiedermal ein grandioses Beispiel, dass die CH ein pures Arbeiterland ist. Freizeit, Zeit mit der Familie/ Freunden ist ja nur Nebensache. Sehe es jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit und zurück, die Lebensfreude springt den Meisten förmlich aus dem Gesicht *Ironie*. Mein Tipp: Lächelt (auch bei solchen Vorschlägen), unternehmt was dagegen (statt hässig rumzumotzen und nichts zu tun), demonstriert (friedlich) und übt unterschwelligen Druck auf "Falschdenkende" (Haters welcome) aus.
    3...2...1...goooo ;-D
  • AnnaBanana 06.07.2017 16:52
    Highlight Highlight "Ein Arbeitgeber, der Druck auf eine frühere Rückkehr der Mutter an den Arbeitsplatz machte, würde rechtswidrig handeln." - tja, bedeutet letztlich aber für die Frauen dennoch nur, dass sie noch mehr unter Druck geraten gegenüber männlichen Bewerbern/Arbeitnehmern. So ganz nach dem Motto "Wir müssen Ihnen leider aus wirtschaftlichen Gründen künden (da Sie nicht schon nach 4 Wochen wieder topfit am Arbeitsplatz erschienen sind)..."
    • meerblau 07.07.2017 09:16
      Highlight Highlight https://tageswoche.ch/gesellschaft/kaum-mutter-schon-auf-der-strasse-so-ergeht-es-arbeitnehmerinnen-in-basel/

      Ein interessanter Artikel aus Basel. Obwohl schon ein Jahr alt, finde ich ihn in dieser Diskussion wieder oder immer noch gruselig aktuell...
    • AnnaBanana 07.07.2017 12:47
      Highlight Highlight Danke für diesen Link. Ich habe diese Situation in meinem Umfeld zweimal erlebt, es ist effektiv Realität. Beide Male waren gut ausgebildete Mütter mit stabilem Umfeld und bereits vorgängig hieb- und stichfest organisierter Kinderbetreuung betroffen.
  • Spiessvogel 06.07.2017 16:33
    Highlight Highlight Ein exemplarisches Beispiel wie aus ideologisch motiviertem Freisinn Unsinn wird. Da verweigerte sich ein Jungsporn sogar der Aufklärung durch das BRAVO. Die BRAVO-LeserInnen haben wenigstens noch das Minimalwissen, dass eine Schwangerschaft und Geburt einem Körper mehr abverlangen als eine simple Ejakulation. Wenn das Verursacherprinzip nach freisinniger Denkart spielen soll, muss die Mutter das X-Fache der Elternzeit des Vaters erhalten.
  • Bijouxly 06.07.2017 16:33
    Highlight Highlight Die, die immer nach Gleichberechtigung schreien, finden das jetzt natürlich wieder voll daneben. Elternurlaub ist genau das: Gleichberechtigung! Vllt will die Frau nicht stillen und zuhause bleiben, vllt schon. Das ist doch die beste Möglichkeit, dass jeder für sich entscheiden kann! Meine Güte, ein bisschen Selbstreflexion bitte! (und bevor ich jetzt wieder von Frauen gehatet werde, ich BIN auch eine Frau!) http://D
    • lichtler 06.07.2017 19:43
      Highlight Highlight Aufteilen wäre ja ok aber sicher nicht nur 14 Wochen. 14 Monate wie in D das wäre gut!
    • nickname* 07.07.2017 08:14
      Highlight Highlight bijouxly hast du kinder? wenn ja war die geburt vielleicht easy oder so dass du dich schnell erholt hast. vielen frauen geht es aber nicht so. sie haben körperlich und psychisch gelitten und brauchen mehr als nur eins, zwei monate um sich davon erholen zu können. die frauen nun solch einem druck auszusetzen finde ich nicht nur falsch sondern fatal! das hat nichts mit gleichberechtigung zu tun oder musste der mann die gleichen schmerzen durchmachen?
  • Jarl Ivan 06.07.2017 15:38
    Highlight Highlight So wie wehrli poltert und beleidigt, liegt der Gedanke nah das die Idee der jfdp von ihm stamt.
    Kannst loslegen in 1,2,3 jetzt bist du dran
  • Sauäschnörrli 06.07.2017 15:36
    Highlight Highlight Viel besser wäre es doch das Kinder kriegen in ein Billiglohnland outzusourcen, dann kann die "Mutter" durcharbeiten.
  • Karl33 06.07.2017 14:52
    Highlight Highlight Elternurlaub anstatt nur Mutterurlaub ist der richtige Weg zur Gleichstellung. Viel Urlaub für beide oder wenig für beide, je nachdem wieviel uns das Elternsein wert ist.
    • SelmaZ 06.07.2017 16:40
      Highlight Highlight Wenig Urlaub für beide, würde dir sicher am besten gefallen. Mütter, die zwei Wochen nach der Geburt noch körperliche Beschwerden haben, sind ihren Job los. Falls das Kind nur von der Brust trinkt, ist Frau ihren Job auch los. Dann sind die Rollen endlich wieder verteilt, wie es dem Karl gefällt.
  • Vachereine 06.07.2017 13:34
    Highlight Highlight Und die urnatürichen Bedürfnisse des Neugeborenen spielen keine Rolle, medizinische Notwendigkeiten der Mutter schon gar nicht. Das stört nur bei der Steigerung der Profitabilität.
    Passt zur FDP. Lohnsklaven kann man importieren. Die muss man eigentlich nicht selber grossziehen. Wann verlangt die FDP kostenfreie, oder gleich vorgeschriebene Sterilisationen für Frauen, zwecks Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz?
  • rauchzeichen 06.07.2017 13:19
    Highlight Highlight Was für ein Theater. Anzahl Wochen Mutterschaftsurlaub stand heute auf ein''Konto'', Vater und Mutter dürfen diese Tage innerhalb gewisser Zeit beziehen, so wie sie es wollen. Alles andere wäre ein steuerndes Gesetz, eines, das unnötigerweise in die Freiheit von Individuen eingreifft.
    • AnnaBanana 06.07.2017 16:55
      Highlight Highlight eine Mindestbezugsdauer (wenn nicht mehr) von 8 Wochen für die Mutter muss aber dennoch bestehen bleiben! Begründung in meinen anderen Kommentaren.
    • rauchzeichen 07.07.2017 10:11
      Highlight Highlight praktisch wird sie bestehen bleiben, jede mutter die aus x welchen gründen die das leben birgt früher arbeiten gehn will, soll nicht durch ein gesetz daran gehindert werden. wir sollten aufhören, gesellschaftliche normen in gesetze zu verwandeln.. jede frau die ein kind bekommt sollte die entscheidung abgestimmt auf ihren körper machen können. und ihr leben, ihre famillie etc. es sind zuviele faktoren um generell ein gesetz darüber zu legen, das nicht gewisse leute einschränken wird. was das ziel sein sollte, in einem"freien land"
    • AnnaBanana 07.07.2017 12:43
      Highlight Highlight Leider funktioniert das mit der freien Entscheidung in der Realität nicht... Ich habe es bei zwei Freundinnen erlebt, dass sie nach dem Mutterschaftsurlaub entlassen wurden aus fadenscheinigen Gründen. Legal hin oder her. Würde nun der Mindesturlaub gesenkt oder gar gestrichen, wären die Mütter noch weniger geschützt vor "Rachekündigungen", weil sie nicht schon zwei Wochen nach der Geburt wieder arbeiten kamen. So im Sinn von "aha, die ist also zu faul zum arbeiten, theoretisch hätte sie ja schon am Tag nach der Geburt wieder erscheinen können."
    Weitere Antworten anzeigen
  • bfm 06.07.2017 13:02
    Highlight Highlight Egal von welcher Couleur - Jungparteien kann man beim besten Willen nicht ernst nehmen.
    • rauchzeichen 07.07.2017 10:12
      Highlight Highlight egal von welchem couleur, pauschalisierte aussagen kann ich nicht ernst nehmen.
  • kEINKOmmEnTAR 06.07.2017 12:54
    Highlight Highlight Wer Gleichberechtigung fordert sollte auch die Eltern- statt Mutterurlaub befürworten, alles andere diskriminiert Männer und junge Väter!
    • AnnaBanana 06.07.2017 16:47
      Highlight Highlight bin ich teils deiner Meinung. Aber:
      1. sollte der Mindestmutterschaftsurlaub nicht auf weniger als 8 Wochen gekürzt werden. Dies aus einerseits rein körperlichen Gründen (Beckenboden ist ja sowas von am A*** nach einer Schwangerschaft und wenn sich der nicht richtig erholen kann, ist Inkontinenz vorprogrammiert!) und andererseits weil Mütter, die stillen wollen, echt vor einem Problem stehen!
      2. Elternurlaub statt Mutterschaftsurlaub nur bei einer Verlängerung, nicht bei gleichbleibenden 14 Wochen!

      P.S. mir persönlich waren die 14 Wochen auch zu lang, aber viele Frauen sind froh darum!
    • kEINKOmmEnTAR 06.07.2017 18:50
      Highlight Highlight Das Minimum herunter zu setzen ist auch nicht mein Gedanke und über eine Verlängerung lässt sich sicher diskutieren.
  • öpfeli 06.07.2017 12:51
    Highlight Highlight 14 Wochen sind ja sowieso schon viel zu lange. Teilen wir diese doch auf! Vater&Mutter brauchen ja auch keine gemeinsame Startzeit mit dem Baby. Lassen wir dem Körper der Mutter keine Zeit um sich zu erholen und rückzubilden.
    Der Vater kommt dann auch täglich zur Mutter, damit diese das Baby stillen kann.
    Oder noch besser, die Kinder werden einfach gar nicht mehr gestillt.
    Stellt man sich vor, dass Baby hat um.09.00 Uhr Hunger, da müsste der Vater sogar mehr für die öV bezahlen wenn kein Auto vorhanden ist.

    • LupaLouu 06.07.2017 15:36
      Highlight Highlight Amen!
  • kupus@kombajn 06.07.2017 12:38
    Highlight Highlight *facepalm* und ich hätte dann die Kinder auch stillen sollen, während meine Frau arbeitet, was!?

    Ja, ich weiss schon: Milch abpumpen, Ersatzmilch, etc.....ist halt nicht dasselbe!
    • EvilBetty 06.07.2017 13:13
      Highlight Highlight Mal davon abgesehen dass es Kinder (wie unsere Kleine) gibt, die keine Ersatzmilch annehmen.
  • Chrigi-B 06.07.2017 12:36
    Highlight Highlight Gleichberechtigung heisst geiche Rechte und gleiche Pflichten. Also Mutter/Vater beide 12 Wochen Ferien. Da es ein paar ja nicht ohne Erwähnung des Militärs über die Runde schafften: Ja, Frauen ab in die Armee!
    • Maracuja 06.07.2017 13:27
      Highlight Highlight Mutterschaftsurlaub hat nichts mit Ferien zu tun, sondern mit Erholung von der Geburt und dem Ermöglichen des Stillens während den ersten Wochen. Deshalb gibt es bei Adoptionen keinen Mutterschaftsurlaub, ausser in einzelnen Kantonen wie Genf, in diesem Fall dürfen die Eltern frei wählen, wer ihn bezieht. Was korrekt ist, da sich in diesem Fall keiner von beiden von einer Geburt erholen muss oder stillt. Für die übrigen Mütter darf diese Erholungszeit nicht gekürzt werden.
    • Lünchen 06.07.2017 14:38
      Highlight Highlight Da der Körper der Frau während der Schwangerschaft mehr belastet wird wie der des Mannes bin ich da mit dir nicht ganz einverstanden.

  • Lowend 06.07.2017 12:33
    Highlight Highlight Wenn man schaut, wie viel Karenzzeit Österreicher zu Gute haben, erkennt man die sozialpolitische Kälte der rechten Schweiz!

    Laut Arbeiterkammern Wien gelten folgende Regeln:

    Mögliche Bezugsdauer

    Ein Elternteil kann das Kinderbetreuungsgeld bis zum 365. Tag ab der Geburt beziehen bzw. bis zum 851. Tag ab der Geburt (ca. 12 bzw. 28 Monate) verlängern.

    Beide Elternteile können das KBG bis zum 456. Tag ab der Geburt beziehen bzw. bis zum 1063. Tag ab der Geburt (ca. 15 bzw. 35 Monate) verlängern.

    Zusatz: Die Höhe des KBG ist abhängig von der Bezugsdauer zw. € 14.53 bis € 33.88. pro Tag.
  • David Rüegg 06.07.2017 12:28
    Highlight Highlight Man würde wohl kaum ein Ende finden, wollte man auflisten weshalb diese Vorschläge völlig absurd sind. Kurz zusammengefasst lässt sich feststellen, dass Familienpolitik wohl keine (Kern-) Kompetenz der Jungfreisinnigen ist.
  • Luca Brasi 06.07.2017 12:25
    Highlight Highlight Bravo Jungfreisinnige! *sarkastisches Klatschen*
    👏 👏 👏
  • Sonnenschein 06.07.2017 12:13
    Highlight Highlight Aha, soso... "Diese Forderung komme übrigens von den Frauen der Partei." Wieviele Frauen von dieser Partei (JFDP) haben schon Kinder geboren und sind dann ganz schnell wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt um zu arbeiten? Wer hat dann diese Babys betreut? Wäre noch interessant zu erfahren.
  • lemon_girl 06.07.2017 12:08
    Highlight Highlight Diese armen armen Unternehmen...
  • TRL 06.07.2017 12:05
    Highlight Highlight 2 Wochen für den Papi und die letzten 12 der neu 20 Wochen Mutterschaftsurlaub sind flexibel zwischen Mutter und Vater. Ein Kind nach 14 Wochen schon in die Krippe zu schicken ist verantwortungslos! Die meisten Krippen nehmen ein Kind eh erst mit 6 Monaten. Eigentlich sollte der Elternschaftsurlaub daher sogar 24 Wochen dauern... Viele nehmen heutzutage Unbezahlt deswegen.
    • Frausowieso 06.07.2017 12:56
      Highlight Highlight Ab wann jemand sei Kind fremdbetreuen lässt, sollte man doch bitte den betroffenen Eltern überlassen. Ich finde Aussagen von wegen "verantwortungslos" grenzüberschreitend. Wenn man sein Kind von fähigen, liebevollen und professionellen Personen betreuen lässt, dann ist das ganz sicher nicht verantwortungslos. Es gibt auch Eltern, oder alleinerziehende, die auf solche Angebote angewiesen sind. Eine Freundin von mir ist Krankenschwester und ist sehr dankbar um die spitalinterne Krippe, in der sie ihr Baby von Anfang an betreuen lassen konnte.
    • Karl33 06.07.2017 14:58
      Highlight Highlight trl, da haben wir noch nicht mal über 4 wochen vaterschaftsurlaub abgestimmt, und sie wollen bereits jetzt wieder 2 davon dem vater wegnehmen?
    • TRL 06.07.2017 15:01
      Highlight Highlight Ok. Verantwortungslos ist das falsche Wort. Es ist auch nicht die Kompetenz der Betreuung die ich Frage stellen will. Idealerweise sollte ein Baby Brei essen können. "Von Anfang an" heisst nach 14 Wochen, nehme ich an. Leider steht ein solches Angebot nicht allen zur Verfügung. Die Zeit bis zur Krippe sollte überbrückt sein; entweder vom Vater oder Mutter. Und ja: mit Fristen bis wann man sowas dem Arbeitgeber mitteilen muss.
  • Lünchen 06.07.2017 12:01
    Highlight Highlight Ich bin für eine Elternzeit bestehend aus:
    - lange Fix-zeit für die Mutter (Mutterschutz)
    - kurze Fix-Zeit für den Vater
    - frei Aufteilbare Zeit für Beide

  • Yippie 06.07.2017 11:51
    Highlight Highlight Das Aufteilen des Urlaubs halte ich für zu kompliziert für alle Beteiligten. (Bis wann muss definiert sein, wie der Urlaub aufgeteilt wird? Was wenn nur ein Elternteil einer Arbeit nachgeht? usw.)

    Lieber einen 2-wöchigen Vaterschaftsurlaub für alle Väter. Das sollte es uns im Minimum wert sein.
    • rauchzeichen 06.07.2017 13:24
      Highlight Highlight Lieber generell alle in einen Topf schmeissen als jedem das Recht zu gewähren sich selber nen Topf auszusuchen. Echt schlau…
    • Peaches 06.07.2017 13:44
      Highlight Highlight Aber eben auch nur im
      Minimum...
    • Karl33 06.07.2017 15:00
      Highlight Highlight rauchzeichen, aussuchen kann nur, wer ein anrecht darauf hat. heute im jahr 2017 haben väter in der schweiz noch immer nur anrecht auf 1 tag (kein witz!) vaterschaftsurlaub.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MichaelTs 06.07.2017 11:50
    Highlight Highlight Elternzeit, die flexibel nach den jeweiligen Bedürfnissen aufgeteilt werden kann:
    richtig und liberal.

    Keine Erhöhung der total zur Verfügung stehenden Zeit:
    Frage der Ideologie, da müssen die jungparteien ja ein wenig radikal sein.

    Die Frauen am Tag 1 zur Arbeit schicken:
    Unnötiges kommunikatives Eigengoal (oder geschickte Publizistikstrategie?)
  • who cares? 06.07.2017 11:48
    Highlight Highlight Früher war jede Geburt ein Risiko für Frau und Kind. Heutzutage ist das dank moderner Technik zum Glück nicht mehr der Fall in Schweiz. Jedoch zu glauben, dass eine Geburt der Frau nichts antut ist gelinde gesagt sehr naiv. Schade, dass das der Andri nie selbst erleben wird.
  • Menel 06.07.2017 11:48
    Highlight Highlight Perfekt! Endlich Gleichberechtigung! 🙈

    Gleichberechtigung auf Kosten der Allgemeinheit: Frauen ins Militär (und dadurch Militärkosten noch höher treiben, aber hey, was sollen wir sonst mit den ganzen Steuergeldern anfangen? Bildung wird ja zB. total überbewertet) und Mutterschaftsurlaub zu Elternzeit umfunktionieren (damit die armen Unternehmen nicht noch mehr für die privaten Luxuswünsche ihrer Angestellten aufkommen müssen).
    • reaper54 06.07.2017 11:56
      Highlight Highlight Liebe Menel die Soll Bestände in der Armee bleiben auch bei einer Frauendienstpflicht gleichhoch, es wird also nicht teurer. Mit dem Militär ist es wie mit der Krankenkasse (oder allgemein Versicherungen), die habe ich auch schon ewig nicht mehr gebraucht. Schaffen wir diese lästigen Kosten deshalb ab? Wohl ehr nicht.
      Und ja logisch ist der hier gemachte Vorschlag zum Mutterschaftsurlaub nonsens, er wird aber auch nie mehr als heisse Luft werden.
    • Wehrli 06.07.2017 12:34
      Highlight Highlight Einfach mal ein bisschen losjammern, aber hey, irgendwann zahlst du ja auch mal Steuern. So in ca. 100 Jahren, die Friedhofssteuer ...
  • f303 06.07.2017 11:45
    Highlight Highlight Wenn Bübchen, die selbst noch halbe Kinder sind, über die Mutterschaft urteilen. Da wird mir echt übel. Die Ideen sind geradezu menschenverachtend. Schon die drei Monate sind fernab der elterlichen Realität. Dem Herrn Silberschmidt ist zu wünschen, dass er selbst bald Vater wird und einmal im Leben mit der Realität konfrontiert wird. ... Wobei, wer in diesem Alter so denkt, dessen Partnerin hat ihren Lebensraum wohl zwischen Bett und Herd und Papi zahlt für alles.
    • Wehrli 06.07.2017 12:28
      Highlight Highlight Ach ja, und das Milchmeitli, das nicht mal die simpelste Milchbüchleinrechung machen kann.
      Wer bitte bezahlt es denn? Väterchen Staat? Oder Frau Holle aus dem Himmel?
      Oder einfach wieder mal die Anderen?
    • Tilman Fliegel 06.07.2017 13:11
      Highlight Highlight Ich bin dafür allen, die immer jammern, wenn Kosten für die Allgemeinheit im Zusammenhang mit Kindern entstehen, die AHV zu streichen.
    • El Gageli 06.07.2017 13:48
      Highlight Highlight Und woher hat den der Staat das ganze Geld? Von den andern?
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  • Frausowieso 06.07.2017 11:40
    Highlight Highlight Die freiwillige Reduktion der 8 Wochen Sperrfrist würde ich nur im Fall einer Totgeburt gutheissen. Für viele betroffene Frauen ist es eine Belastung, wenn sie nach dem Verlust alleine zu Hause sitzen müssen. Eine Aufteilung des Mu-urlaubes macht nur Sinn, wenn er deutlich länger als 14 Wochen ist. Die Feministinnen wissen GANZ genau, dass das wegen dem Stillen kaum jemand machen kann. Das ist so eine Pseudo-Entgegekommen. Als der Mutterschaftsurlaub verlängert wurde, haben die Gegner auch "unbezahlbare" Kosten befürchtet. Manche Dinge sind es einfach wert. Pro Vaterschaftsurlaub!
    • David Rüegg 06.07.2017 12:35
      Highlight Highlight Verblüffender Weise funktionieren teilweise mehrjährige Elternzeiten sogar in Ländern die wirtschaftlich noch nicht mal so gut dastehen wie die Schweiz. Aber wahrscheinlich wird genau dies jene Länder unweigerlich in den Ruin treiben... Oder nicht.
    • DerElch 06.07.2017 12:35
      Highlight Highlight Bei einer Totgeburt also ist die körperliche Belastung für die Frau geringer, als wenn das Kind lebt? Was genau treibt sie zu dieser Annahme – weil das Neugeborene die Mama nicht boxt oder tritt und danach nicht schreit?
      Und von der psychischen Belastung bei einer Totgeburt reden wir gar nicht erst, das steckt niemand einfach so schnell-schnell weg.

      Ansonsten: Einverstanden.
    • Frausowieso 06.07.2017 12:51
      Highlight Highlight @DerElch nein, das sage ich nicht. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Personalerin weiss ich aber, dass Betroffene teilweise gerne wieder früher in den Alltag zurückkehren würden. Als Arbeitgeber darf man dies aber auf keinen Fall akzeptieren. Auch eine Todgeburt oder ein Abgang kann komplikationsfrei verlaufen, so dass sich die Frauen nach einigen Tagen wieder körperlich relativ fit fühlen. Ich sag ja, dass dies auf freiwilliger Basis erlaubt sein sollte. Wobei hier vielleicht dann wieder der Druck kommt, dass diese freiwillige Rückkehr von rücksichtslosen Chefs erwartet wird.
  • EvilBetty 06.07.2017 11:40
    Highlight Highlight Die Jung-Yuppies sollen sich erst mal Haare am Sack wachsen lassen... Die Schweiz ist in Sachen Eltern-«Urlaub» (wer selber Kinder hat weiss, dass das alles andere als Urlaub ist) eh schon ein Witz im europäischen Vergleich.
    • Frausowieso 06.07.2017 12:01
      Highlight Highlight Im Ausland wird ja richtigerweise auch von ElternZEIT und nicht von Urlaub gesprochen. Mich stört diese Bezeichnung auch, obwohl ich selbst nicht leibliche Mutter bin
    • Wehrli 06.07.2017 12:32
      Highlight Highlight Na du alt-Yuppie. Haare am Drösel aber immer noch keine Schraube im Sack?
      Ja, bezahlen dürfen es die Anderen.
    • EvilBetty 06.07.2017 12:46
      Highlight Highlight Hilf mir mal, was soll «eine Schraube im Sack haben» bedeuten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 06.07.2017 11:38
    Highlight Highlight '...welche untragbare Kosten verursacht'

    Nein liebe (J)FDP, ihre verfehlte Steuerpolitik ist es, die untragbare Steuerausfälle verursacht. Beispiel Luzern, welche nun aus Kostengründen Kinder mit geistiger Behinderung in Regelklassen zu integrieren versucht, um nur ein Beispiel zu nennen.
    • Wehrli 10.07.2017 08:49
      Highlight Highlight Steuerausfall iSt ein verpasster Staatlicher Raubzug.
  • sihtalrebel 06.07.2017 11:36
    Highlight Highlight Freisinn halt nicht mehr freier Sinn, sonder absolut Sinn frei. Avanti Papi!
    • Wehrli 06.07.2017 12:31
      Highlight Highlight Neben den Sozis (Juhe ein Anderer Zahlts) und den Rechten (Där Ausländär ist schuld) gibt auch noch ab und zu Leute die nachdenken.
    • solomon london 06.07.2017 13:37
      Highlight Highlight #Wehrli vielleicht ist es auch die liberale Wirtschaftspolitik die die Rechten dazu veranlasst den Ausländern die Schuld zu geben und die Sozis dazu verdonnert mehr Geld aus der Staatskasse aufzuwenden. Dies ist natürlich stark vereinfacht dargestellt, aber dem scheinst du ja nicht abgeneigt.
    • Vachereine 06.07.2017 17:33
      Highlight Highlight @Wehrli: Gut möglich, aber nicht bei der FDP.

Gratis-Kita: SP-Wermuth will Familien helfen – mit einem umstrittenen Vorschlag

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Deshalb verlangt er in einem Vorstoss, dass der Zugang zu Kindertagesstätten vereinfacht wird.

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will, dass Bund und Kantone die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gemeinsam für ein Angebot an familienexterner Betreuung sorgen, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Die Idee sei, dass tiefe und mittlere Einkommen keine direkten Beiträge mehr bezahlen, so Wermuth.

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