Schweiz
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Abgas-Skandal: Die Schweiz schiebt den Riegel – Zulassungsverbot für Neufahrzeuge aus dem VW-Konzern

02.10.15, 11:07 02.10.15, 12:43

Ab Montag macht das Bundesamt für Strassen (ASTRA) ernst: Als erstes Land der Welt führt die Schweiz dann das angekündigte Zulassungsverbot für mutmasslich manipulierte Autos aus dem VW-Konzern ein. Überreagiert habe man nicht, sagte ASTRA-Sprecher Guido Bielmann.

Irgendwie habe man ja auf dieses Problem reagieren müssen, sagte Bielmann der Nachrichtenagentur sda. Der Hauptgrund für das vorläufige Zulassungsverbot sei, dass die Autos mit der eingebauten Software für die Prüfung manipuliert wurden, sagte Bielmann. Zudem wird das Verbot in einer Mitteilung vom Freitag mit dem Umweltschutz begründet.

Automarken aus dem Volkswagen-Konzern.
Bild: REUTERS

Betroffene Autos:

Unterdessen ist auch klar, für welche Autos das Zulassungsverbot gilt: Nämlich für solche, die erstmals in der Schweiz immatrikuliert werden. Also neue, noch nicht zugelassene Fahrzeuge oder Occasion-Autos aus dem Ausland, wie das ASTRA bereits am Montag mitteilte.

Wer hingegen bereits ein möglicherweise manipuliertes Auto besitzt, kann dieses weiter verkaufen. Der Käufer kann das Fahrzeug dann auch wieder zulassen lassen. Die erste Mitteilung des ASTRA vor einer Woche war in diesem Punkt unklar formuliert und verursachte deshalb einige Aufregung.

Das Zulassungsverbot ist vorläufig. Über eine Aufhebung werde entschieden, wenn neue Erkenntnisse vorliegen, heisst es in der Mitteilung. (sda/meg)

VW: Bilder aus der guten, alten Zeit (als Abgase noch Abgase waren)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NatValCas 02.10.2015 14:20
    Highlight Und wann weden Samsung Fernseher verboten?
    1 1 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.10.2015 12:14
    Highlight Mein Motorrad macht so viel Dreck in die Luft wie ca 20 Autos (kein Kat).
    6 3 Melden
  • atomschlaf 02.10.2015 11:55
    Highlight Sinnfreier Aktionismus. Schliesslich trifft es nur ein paar Ladenhüter und Occasionen aus dem Ausland. Wenn es um die aktuellen Euro-6-Modelle ginge, hätte das ASTRA niemals den Mumm zu einer solchen Massnahme. Jede Wette.
    14 4 Melden
  • Zeit_Genosse 02.10.2015 11:19
    Highlight Ein gefährliches und starkes Präjudiz. Darauf lassen sich weitere Verkaufsverbote für Produkte ableiten.
    10 7 Melden
    • Yolo 02.10.2015 11:25
      Highlight ja hoffentlich, wenn die Konsumenten derart betrogen werden.
      11 4 Melden
  • Metalhat 02.10.2015 11:19
    Highlight das nenne ich konsequent
    22 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.10.2015 13:15
      Highlight Ja, konsequent der Amag gespurt. Ihre Dreckschleudern konnte sie verkaufen und werden nicht weiter behelligt, dafür aber die Konkurrenz aus dem Ausland mit den gleichen Modellen abgeklemmt. Bravo!
      2 0 Melden
  • Fango 02.10.2015 11:11
    Highlight Da wird ordentlich mit Atombomben auf Spatzen geschossen ...
    14 19 Melden
    • philosophund 02.10.2015 11:21
      Highlight Mir kommt es vor, als wäre die astra unter Daseinsdruck und müsse irgendwas unternehmen. Egal was - Hauptsache etwas. :-P
      12 9 Melden
    • The_Doctor 02.10.2015 11:23
      Highlight Weshalb? Das Verbot zeugt von Augenmass (keine bereits einmal in der CH zugelassenen Fahrzeuge betroffen) und setzt zugleich ein Signal, dass man nicht einfach Konsumenten, Gesetzgeber und Umwelt betrügen kann. Dieser Entscheid ist im Interesse jedes Autofahrers und jedes Umweltschützers.
      13 3 Melden
    • Das schnabeltier 02.10.2015 11:45
      Highlight hahah danke Philophund genau das hab ich mir auch gedacht...
      3 3 Melden
    • Matthias Studer 02.10.2015 11:58
      Highlight Jaein, im Einzelfall sicher hart. Aber auch, und um das geht's, eine klare Botschaft an die Autohersteller. Und in diesem Sinne absolut richtig.
      8 1 Melden

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