Schweiz

Zahlen lügen nicht

Diese Grafik zeigt, warum dem Schweizer Durchschnitts-Haushalt trotz 10'000 Franken Lohn nur 1'300 Franken bleiben

27.10.14, 16:11 27.10.14, 17:06

Die Resultate der Haushaltsbudget-Erhebung 2012 des Bundesamtes für Statistik zeigen: Vom verfügbaren Einkommen wird ein grosser Teil für den Konsum eingesetzt sowie für Wohnen und Energie. 

Wie viel Geld wir wofür ausgeben, zeigt die folgende Grafik:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 28.10.2014 05:49
    Highlight ...und dann kam ein Kind... fertig mit 200% Arbeit und über 10k ;)
    4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.10.2014 09:09
      Highlight hehe :) jup und schön leben ist wohl anders :) haben ja keine chance mehr auf ein hüsli, in denen die es gibt höckeln alle fiten 95 jährigen drin die nicht im alterheim sterben wollen.
      0 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.10.2014 23:14
    Highlight Krankenkasse: (558+157) / 2.24 = 319
    Ich zahle (ü30) 144... Sparpotenzial: 175/Monat
    Und dann noch 4300 pro Pers. pro Jahr für den Verkehr? ein ZVV kostet 2400 und ausserhalb des ZVV muss man jetzt wirklich NIE, ich wiederhole NIE!
    Da hätte ich so locker ~350 pro Monat zusätzlich gespart.

    1 3 Melden
  • Der Tom 27.10.2014 22:25
    Highlight Damit 1300 übrig bleiben muss man wohl sehr viel mehr verdienen. Oder die Steuern nicht bezahlen. Oder nichts konsumieren?
    4 0 Melden
  • Hans der Dampfer 27.10.2014 22:03
    Highlight Diese Zahlen.. Ich habe einen Master Abschluss aber von 10k kann ich bestenfalls träumen.
    4 2 Melden
    • Der Tom 27.10.2014 22:22
      Highlight Haushalt! Es geht um Haushaltseinkommen! Also nehmen sie eine gut verdienende Frau dann reicht es bestimmt auch bei ihnen locker.
      6 0 Melden
    • Oban 27.10.2014 22:28
      Highlight Schön, um 10000 im Monat zu haben benötigt man das nicht, hier geht es nicht um eine Person sondern um den Haushalt, dies können auch 3 vollverdienende Personen sein. Einfache Rechnung, sie bekommen 7000 ihr Partner 5000, dann sind wir bei 12000 Brutto und über dem Schnitt.
      2 0 Melden
    • Sagitarius 27.10.2014 22:29
      Highlight Die Statistik spricht auch von 2.24 Personen und von total 10'396.--!
      Aber trotzdem der normale "Büetzer" kann von solchen Zahlen nur träumen! Die Realität sieht bei weitem anders aus! über 1000.-- pro Monat auf die hohe Kante legen! Schön wärs!

      3 2 Melden
    • Hans der Dampfer 28.10.2014 17:19
      Highlight Hmm.. Ja wer lesen kann ne? Dummerweise wollen es die Damen aber leider andersrum. Von dem her..
      0 0 Melden
  • Piti 27.10.2014 21:41
    Highlight 1300 franken bleiben übrig. Das ist doch super. Heißt doch, das es der Schweiz sehr gut geht. Jammern auf hohem Niveau oder?
    8 0 Melden
  • Lumpirr01 27.10.2014 20:23
    Highlight @ Peter Marjanovic; Diese merkwürdige Rechnung enthält nun tatsächlich folgende 4 Gesundheitsposten:
    1) Sozialkosten (Krankheit, Mutterschaft, Pflegebedürftigkeit, Arbeitsunfall, Berufskrankheit) (985 Fr)
    2) Krankenkasse Grundversicherung (558 Fr)
    3) Krankenkasse Zusatzversicherung (157 Fr)
    4) Gesundheitsausgaben (272 Fr)
    Frage: Haben Sie obige Posten N° 2, N°3 + N°4 zusammengezählt und unter Posten N° 1 nochmals aufgeführt??? Dann wären 985 Fr doppelt aufgeführt!!!
    2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2014 22:30
      Highlight Hallo Lumpirr01. Der Posten (4) beschreibt alle Kosten der Körper- und Gesundheitspflege. Dass 1–3 und 4 jeweils rund 980 CHF ergeben, ist Zufall. Die Zahlen stammten übrigens von der jährlichen Haushaltsbudgeterhebung des Bundes.
      1 1 Melden
    • Lumpirr01 27.10.2014 23:02
      Highlight @ hallo petar.marjanovic, Vielen Dank für Ihre Zusatzinformation! Offenbar bin ich einer der wenigen, der mit Ausnahme des viel höheren Steuerbetrag überall nur einen Bruchteil der vom Bund ermittelten jährlichen Haushaltsbudgeterhebung brauche und schon wieder beim Gemeindesteueramt antraben musste, um die unübliche Vermögenszunahme zu erklären, weil ich mit meiner Steuererklärung 2013 beim Vermögensvergleich zu 2012 aufgefallen bin.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.10.2014 20:16
    Highlight 1300.- jeden Monat beiseite legen... Als Durchschnitts-Zweikommadings-Hoschis. M-hm, genau. Und mein Einhorn hat Flügel und pupst Regenbögen. *gg*
    6 3 Melden
  • kaiser 27.10.2014 17:35
    Highlight Im Durchschnitt ist eine in der Schweiz lebende Person 41 Jahre alt verdient 10'000 Franken und hat eine Brust.
    13 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.10.2014 17:20
    Highlight ach leute, es gibt so schöne Grafiken die man nehmen könnte um das schön und klar darzustellen oder bitte wenigstens von links nach rechts eine seite, so viel Scrollen macht keinem fun und verzerrt die Relationen :( alles auf einen Blick pliiis :) Zeit ist Geld blablabla ;P
    20 3 Melden
    • stadtner 27.10.2014 18:36
      Highlight Hab mal was neues probiert. Ist wirklich so doof? :-(
      0 5 Melden
    • Hendrick Lichtenberg 27.10.2014 18:46
      Highlight Genau. Weiter kommt hinzu dass hier von 10'000 Franken geschrieben wird und auf dem verlinkten Beitrag von 7112 Franken. Aber das ist ja egal, die Realität spiegelt sich in keiner der beiden Zahlen. Weitere Punkte könnte man auch noch diskutieren. Wohnen und Energie: Ich behaupte dass ein Durschnittshaushalt der 10'000 pro Monat brutto zur Verfügung hat, der Wohnungsanteil inkl. Energie höher ist als die 1499 Franken. Und zuletzt ist mir persönlich das Bruttoeinkommen sowas von egal. Wenn ich nach meinem Einkommen gefragt werde, dann gebe ich das an was jeden Monat auf mein Konto kommt.
      3 0 Melden
    • goschi 27.10.2014 19:23
      Highlight gerade das stückweise entdecken ist doch der Clou dieser Grafik, weil man dann eben nicht alles mit einem Blick aufnimmt und abtut, sondern quasi Ausgabe für Ausgabe runterscrollt, ich finde diese Grafik wie sie ist dem zweck angemessen originell und anders.
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2014 21:50
      Highlight @goschi :) Ja weistu mir tun irgendwann einfach die Finger weh :) und ich mag das Adlerprinzip. Die Verhältnisse der einzelnen Punkte, im grossen Ganzen, zu betrachten :) aber ja du originell mag sein, ich find einfach eher solche Diagramme ansprechend : http://media-cache-ak0.pinimg.com/736x/19/e1/cd/19e1cd7e5a1c839d6e5e473e5fa8ac08.jpg
      1 0 Melden
  • Blicki 27.10.2014 16:44
    Highlight Wenn man mehr Geld hat, gibt man auch mehr Geld aus. ;)
    17 2 Melden
  • Jaing 27.10.2014 16:32
    Highlight Es ist ein Hohn für jeden normalen Arbeiter, dass die ganze Zeit die Durchschnittslöhne genommen werden, die massiv verzerrt werden durch Topverdiener. Was genommen werden müsste, wäre der Median, aber das ist leider für die meisten Medien zu viel des Guten, sich diese Mühe zu machen.
    55 9 Melden
    • pierolefou 27.10.2014 17:14
      Highlight Bravo Jaing. Kann Deinem Artikel 100 Prozent zustimmen.
      8 3 Melden
    • Zyan 27.10.2014 18:42
      Highlight Watson redet aber von einem durchschnittlichen Haushalt à 2.24 Personen. Das ergibt einen Bruttolohn von CHF 4492.-, welcher mir sehr realistisch erscheint. Oder hab ich was falsch verstanden?
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    • Gelöschter Benutzer 27.10.2014 21:12
      Highlight @Zyan: Sehe ich auch so. Allerdings müssen dann die 2.24 Personen auch berufstätig sein. Dann passt das durchaus.

      Die Statistik kann man trotzdem rauchen. Die Kosten sind unrealistisch. Insbesondere die Wohnkosten. Alles andere auch.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2014 23:08
      Highlight Jaing hat schon recht.
      @Watson macht doch mal die folgende Rechnung:
      Familie, 4 Kinder, CHF6000 Einkommen Brutto.
      1 0 Melden

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