Schweiz
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This photo provided by McDonald's shows, from left to right: McDonald's Mac Jr., Big Mac and Grand Mac. McDonald's is testing bigger and smaller versions of its Big Mac as the world's biggest hamburger chain pushes to revive its business. The company says it's testing the Grand Mac and Mac Jr. in the Central Ohio and the Dallas areas, and will see how they do before deciding on a national rollout. (McDonald's via AP) MANDATORY CREDIT

Der Big Mac: Für viele Schweizer das Sinnbild für ungesunden Fastfood. Bild: AP/McDonald's

Wieder schliesst ein ehemaliger Hotspot – alle wollen Burger, aber keiner will mehr McDonald’s

ALEXANDRA FITZ / Aargauer Zeitung



Mäc oder Mäci haben wir ihn liebevoll genannt. Dachten wir an ihn, lief uns das Wasser im Munde zusammen. Sind wir durch seine Türe geschritten, fühlten wir uns endlos cool. Der Pommesduft erhob uns in einen kindlich-naiven Fastfood-Himmel. Die McDonald’s-Filialen galten so viel und standen für noch viel mehr. Für Kindergeburtstagspartys, die man deswegen so aufregend fand, weil die eigenen Eltern sich strikt weigerten, für das Rumhängen mit der Clique und das endlich Zu-erwachsenSein für «Happy Meals», für Dates vor dem Milchshake, für die erste Fahrt zu McDrive mit dem gerade erlangten Fahrausweis.

Jahrzehntelang war McDonald’s eine schöne Traumwelt. Goldgelbe Fritten, Ronald der Clown, das süsse McFlurry. Und vor allem war Mc Donald’s immer da. Überall. Nachts tauchte mitten in der Pampa plötzlich das damals noch gelb-rote grosse M auf. Puhh. Nachts, betrunken, hungrig, in einer fremden Stadt, leuchtete verlässlich immer in Reichweite das Logo vor der Nase. Puhh. Schauspieler und Schönling James Franco schrieb sogar nostalgisch: «McDonald’s war für mich da, als es niemand sonst war.»

Fastfood wird verteufelt

Das war einmal. Nun schliesst sogar eine dreistöckige Filiale im Zürcher Niederdorf. Ein Hotspot voller Touristen, Schüler und Partygänger. Der Umsatz stimmt nicht mehr. McDonald’s-Sprecherin Aglaë Strachwitz gibt gegenüber «20 Minuten» an, dass die Frequenzen nicht mehr so hoch waren. Andernorts gebe es mehr Kunden.

Der McDonald's im Niederdorf schliesst für immer seine Pforten.

Nicht nur im Niederdorf hat die bekannteste Fastfood-Kette der Welt ein Problem. Dabei war Mc Donald’s doch seit der Gründung 1948 eine amerikanische Erfolgsgeschichte – seit 1976, als das erste Restaurant in Genf eröffnete, auch eine schweizerische. Doch 40 Jahre später kriselt es. Es scheint für McDonald’s immer schwieriger zu werden, in Städten wie Zürich, in Ländern wie der Schweiz zu bestehen.

Der Druck auf die rund 160 Schweizer Filialen ist gross. Die Gäste bleiben öfter aus. Kamen 2013 noch 106 Millionen Schweizer, um Burger und Pommes zu vertilgen, waren es 2015 bereits 6 Millionen weniger. Auch der Umsatz brach von 2014 auf 2015 um rund 33 Millionen Franken ein. Ausserdem sind die Arbeitsbedingungen ständig in der Kritik. Genau wie das fettige Essen, das Gesundheitsbehörden und Ernährungspädagogen den Angstschweiss ins Gesicht treibt.

Harold Hunziker, Managing Director, posiert in der McDonald's Filiale an der Loewenstrasse, aufgenommen am Dienstag, 22. Maerz 2016 in Zuerich. Der Umsatz des Fast-Food-Unternehmens McDonald's Schweiz ging 2015 deutlich zurueck. Er sank um 33 Millionen auf noch 702 Millionen Franken. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Hat im Moment schwer zu beissen: Harold Hunziker, Managing Director von McDonald's Schweiz. Bild: KEYSTONE

2009 verpasste sich der Fastfood-Riese einen Öko-Anstrich. McDonald’s setzte neu auf grün statt auf rot. Umweltbewusster, gesünder, regionaler. Salat und Rüeblisticks. Kalorien und Fettangaben auf jedem Produkt. Der Konzern musste es versuchen, um mithalten zu können, schliesslich lauerte der Feind «bewusste Ernährung» an jeder Ecke. Längst wurden wir belehrt, dass Fressorgien in der Nacht ungesund sind, dass Fastfood verteufelt werden muss. Wer eine McDonald’s-Kartonbox in den Händen hielt, wurde plötzlich missgünstig be- äugt. Das neue Motto: Burger ja, McDondald’s nein.

Gourmet-Burger werden verehrt

Essen ist zur Ersatzreligion geworden, gesund und saisonal die oberste Prämisse bei allem, was wir uns in den Mund schieben. Befeuert durch diesen Gesundheits-Hype poppen fast täglich hippe Burgerladen auf. Sie füllen die Städte wie das cremig-süsse Sundae-Glace die Plastik-Becher. Schütten Soja in den Milchshake und stecken Angus Beef ins Brötchen. Verbannt werden die einfachen, weich-gummigen Cheeseburger für Fr. 2.50. Aufgetischt werden Bio-Teile auf rustikalen Holzbrettern, für die Kunden schon mal 48 Franken hinblättern.

Apropos Holzbrett: WIR WOLLEN TELLER, VERDAMMT NOCHMAL

Während McDonald’s und Burger King als ungesund abgestempelt werden und als Konzerne dahinsiechen, ist gesundes Fastfood so populär wie nie zuvor: Der Burger feiert seine Renaissance – als gesunder Snack. Das salzigdeftige Gericht kommt neu als Slowfood daher. Im Angebot: Trendy Gourmet-Burger und eine Vielzahl an Vegi-Burgern, ganz im Gegensatz zu Ronald und seinem Konkurrenten, die seit Jahrzehnten nur eine vegetarische Burger-Alternative anbieten. Auch was «Burger-Hippness» betrifft, versucht McDonald’s mit Pulled Pork und Quinoa Curry mitzuziehen.

Vor ein paar Tagen gab McDonald’s Schweiz bekannt, dass sie auf ihren Claim «100 Prozent Schweizer Rindfleisch» pfeifen. Zumindest vorübergehend. Weil es in der Schweiz immer weniger Milchkühe gibt und diese sich insbesondere in den Sommermonaten auf der Alp befinden, ist Kuhfleisch derzeit knapp und teuer. Deshalb importiert McDonald’s während zweier Monate Fleisch aus Österreich.

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Wenn es nun mit dem Traditionsunternehmen abwärts geht, wird dies für viele mit etwas heimlicher Wehmut verbunden sein. Dass wir heute doch ein wenig sehnsüchtig auf das leuchtende Zeichen an der Raststätte schielen, dass wir im Tram, wenn aus einem Papiersack der altbekannte Pommes-Duft entströmt, an unser McParadies denken, geben wir natürlich nicht gerne zu. Genau wie der ein oder andere Partygänger verheimlicht, dass er spätnachts in seinen gelb-roten Kindheitstraum schleicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 08.11.2016 13:27
    Highlight Highlight übrigens schliesst der McDonalds an der Bahnhofstrasse gemäss Blick.ch gemäss Meldung von heute Morgen ebenfalls auf Frühjahr 2017, hauptsächlich wegen steigenden Mietzinsen...
  • Emperor 05.08.2016 23:04
    Highlight Highlight Dass dieser Gestank im McDonalds/Burger King als Pommesduft beschrieben wird, sagt eigentlich schon alles... Ich hoffe, das Ende kommt schnell!
  • Jannabis420 05.08.2016 04:09
    Highlight Highlight Seitdem Burger King in der Schweiz populär wurde gehe ich nur noch da hin, die Pommes sind um Längen besser und auch die Burger schmecken besser meiner Meinung nach, aber ja auch BK ist eine Cholesterinhölle
  • Giuseppe Frisella 04.08.2016 11:54
    Highlight Highlight Ich war letzte Woche im Mc Donald im Niederdorf....die Filiale die jetzt anscheinend die Türen zumachen muss. Für mich auch höchste Zeit !!
    So ein ****stall....langsame Bedingungen....wir waren nur zu 2.
    Die Fotos habe ich letzten Freitag gemacht.......
    Mehr muss ich wohl nicht sagen......!!!
    Benutzer Bild
  • marcb70 04.08.2016 11:50
    Highlight Highlight Ich würde weder McDonalds noch Burgerking auch nur eine Träne nachweinen....die Läden sind ein Auslaufmodell...
  • Yolo 04.08.2016 11:11
    Highlight Highlight Ein Menu kostet schnell mal 12.- bis 15.-, für diesen Pereis kann ich mir auch was richtiges holen.
  • teufelchen7 04.08.2016 11:03
    Highlight Highlight da appeliert man an den menschenverstand... mc donald zu verteufeln ist nich nötig! wenn man das im mass geniesst (wie alles eigentlich) hat doch das gesundheitswesen nichts dagegen... aber bedenklich finde ich die arbeitsbedingungen immer noch...
    • trio 05.08.2016 05:32
      Highlight Highlight In der Schweiz sind die Arbeitsbedingungen bei Mc Donalds gar nicht so schlecht. Anscheinend.
  • Stefan Meier (2) 04.08.2016 10:22
    Highlight Highlight Ich denke nicht mal das es an Arbeitsbedingungen und Swissness liegt. Leider aber am Preisleistungsverhältnis. Für Fr. 20.- kriegst du heute an manch einem Foodtruck einen besseren (wobei nicht gesünderen) Burger. Der Geschmack macht den Unterschied! Bei Mäci schmecken einzig die Burger von Rene Schudel einigermassen interessant und Lecker. Allerdings, seit ich einmal den Pulled-Pork-Burger gegessen habe: nie mehr Mäci! Das Teil stinkt wie Katzenfutter. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht
  • philosophund 04.08.2016 09:59
    Highlight Highlight Leider haben wir in der Schweiz keine alternative Fastfoodkette zum Mac. Ich wünschte US-Burgerketten wie Five-Guys, Shake-Shack & Co. könnten mit ihren qualitativ hochwertigen Burgern hierzulande Fuss fassen. Die machen es definitiv besser und die Qualität ist meilenweit von den standartisierten McDoBurgers entfernt.







    • Stefan Meier (2) 04.08.2016 10:30
      Highlight Highlight Ja oder einfach die in Europa bereits ansässige Kette Wendys.... Es wird Zeit für American-Diner's gepimpt mit ein paar gesunden Zutaten.
  • blaubar 04.08.2016 09:59
    Highlight Highlight Und hier noch eine vorzügliche vegetarische Burger-Variante: Rohe Kartoffeln durch die Röstiraffel, dazu kleingeschnittene Peperoni, Karotten, Erbsen. Das Ganze würzen und vermengen. Wichtig: Auch etwas Mehl zugeben, damit die Burger beim Anbraten nicht auseinanderfallen. Funktioniert perfekt!
    Ziehe ich mittlerweilen der Fleischvariante vor.
  • ElendesPack 04.08.2016 09:49
    Highlight Highlight Ich weine dem Mac im Dörfli an und für sich keine Träne nach. Was mich aber irgendwie unangenehm berührt, ist, dass seine Schliessung ein weiteres Anzeichen dafür ist, wie sich das Niederdörfli von einer einstigen Ausgehmeile mit ziemlich guter Action, wo trunkene Nachtschwärmer noch ein wenig Fett in sich reinstopfen wollten, zu einem cleanen, gentrifizierten und kaputtgeputzten Ballenberg-Klecks entwickelt hat.
  • Alnothur 04.08.2016 09:43
    Highlight Highlight Die Qualität stimmt auch einfach nicht (mehr). Die Fritten sind eine Lotterie, aber in aller Regel einfach nur eine Pampe, die man sich bei klarem Verstand nicht antun möchte, und was ich bei meinem letzten Besuch vor mittlerweile einem Jahr unter der Bezeichnung "Burger" bekommen habe - naja, das war eine Beleidigung für jeden Komposthaufen.
    Ich wundere mich im Gegenteil darüber, warum immer noch so viele dort hin gehen.
    • Hercules Rockefeller 04.08.2016 10:05
      Highlight Highlight Wenn die Pommes kalt oder pfludrig sind, kannst du sie einfach zurückgeben und frische verlangen. Was mich jedoch nervt ist die Tatsache, dass man keinen "Spezi" mehr bestellen kann (zumindest in ZH). Als ich meinte, dass das mischen von cola und fanta ein biire bitzeli einfacher sei als eine Marsexpedition, entgegnete mit der Mäci-Kollege schnippisch, dass er dies nicht mehr machen dürfe -.- WIESOOOO NICHT?????
  • Bolly 04.08.2016 09:35
    Highlight Highlight Wenn du den richtigen Zeitpunkt erwischst wo sie alles frisch machen, dann ist es sehr lecker. 🙂McChicken, jammi. Sonst fällt er leider auch schon mal durch. 😕 mir ist er einfach zu teuer. Da ja alles schon vorgekocht ist. Aber Hey, es soll ja schnell gehen, da bleibt nicht viel Spielraum, sollte man nicht vergessen. Hoffe das unser bleibt. Wenigstens weißt was dich erwartet. Und wenn ich schicker essen gehen möchte, dann kann es auch mal was besseres sein. Jeder wie er mag. Wenn meine Kinder Freude daran haben, warum nicht ab und zu.
    • Ratchet 04.08.2016 11:49
      Highlight Highlight Mein Trick, um z.B. einen frischen Cheeseburger zu bekommen, ist beispielsweise Extra "ohne Gurke" zu bestellen. Nicht dass ich Gurken nicht gerne habe, aber wegen den Extra Wunsch wird garantiert ein neuer Burger vorbereitet.
    • Talli 04.08.2016 12:18
      Highlight Highlight Bestelle ihn ohne gurke, so wird er immer frisch zubereitet
  • Ratchet 04.08.2016 09:32
    Highlight Highlight Der Niederdorf Mac kann am Tag einfach nicht mit der breiten Konkurrenz dort mithalten. Gegeüber einem Migros TakeAway, den man irgendwie als gesünder betrachtet, bietet der Mac nicht mal mehr das billigste Essen an. Dass es aber nun schliessen muss, ist für mich eher sinnbildlich, dass Niederdorf in der Nacht nicht mehr so eine Partymeile ist, wie es früher mal war.
    Warum man aber an der Löwenstrasse dafür einen neuen eröffnet, obwohl in nächster Umgebung bereits 2 andere sind, ist mir unvesrständlich. Die Region Hardbrücke und Langstrasse dagegen bleibt quasi Mac-frei.
  • Stefan Kuster 04.08.2016 09:24
    Highlight Highlight Ich ging und werde auch weiterhin in den mac gehen. Immer alles schlecht reden. 40.- für einen burger auf einem holztablett.... lächerluch
    • EvilBetty 04.08.2016 09:38
      Highlight Highlight Yup. Wenn ich einen Burger will geh ich zu McDoof. Wenn ich einen guten Burger will, mach ich den selber.
  • CreatorsWolf 04.08.2016 09:18
    Highlight Highlight Ein milliarden schwerer multinationaler Konzern, welcher sein Geld damit verdient die Menschen fett und krank zu machen bröckelt und das soll traurig sein?
    • Fumo 04.08.2016 10:06
      Highlight Highlight "welcher sein Geld damit verdient die Menschen fett und krank zu machen"

      Wusste gar nicht dass McD die Menschen zwingt da zu essen ;)
    • elmono 04.08.2016 10:23
      Highlight Highlight Ach ja der böse multinationale Konzern zwingt die Menschen Unmengen von Burgern und Fritten zu verputzen. Sich ein bisschen Eigenverantwortung zum Thema Fettleibigkeit einzugestehen ist auch viel zu anstrengend. Lieber den bösen Fastfood-Ketten die Schuld geben.
    • Emperor 05.08.2016 23:10
      Highlight Highlight Eigenverantwortung ist das Lieblingswort von Realitätsverweigerern aus der neoliberalen Ecke... an gewissen Stellen braucht es Regeln, sonst leidet die ganze Gesellschaft und Fettleibigkeit ist mittlerweile ein ganz schöner Kostenpunkt für unsere Versicherungen usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 04.08.2016 08:59
    Highlight Highlight Egal was man von Fastfood hält. Eine Filiale an so einem Standort zu schliessen ist schon sehr seltsam.
  • x4253 04.08.2016 08:52
    Highlight Highlight Es liegt wohl eher daran, dass Burger seit ein paar Jahren extrem gehyped werden (so wie Sushi in den 00er Jahren). Verglichen mit dem 35.- Burger ist die McD Variante natürlich schon lächerlich.

    Bez. Arbeitsbedingungen. Man mag McD kritisieren (stellt auch ein sehr grosses und einfach zu treffendes Ziel dar), aber immer daran denken, dass dir Arbeitsbedingungen in der klassischen Gastronomie (auch dort wo es den 35.- Burger gibt) teilweise wesentlich prekärer ist. Und schaut besser nicht in die Küchen der Restaurants.. bei den meisten dürfte euch schlecht werden..
  • Statler 04.08.2016 08:48
    Highlight Highlight War letztens wieder mal in nem Mac und hab (so halb aus Nostalgie) n burger gekauft. Das war definitiv etwas vom gruusigsten das ich je gegessen hab. Werd dem Laden keine einzige Träne nachweinen.
  • Scaros_2 04.08.2016 08:36
    Highlight Highlight Für Burgerliebhaber habe ich ein Kochbuch der Extraklasse:

    Das Buch heisst: "Burger Unser"
    https://www.callwey.de/buecher/burger-unser/

    Es ist ein geniales Kochbuch weil es sozusagen ein All-Inklusive Buch für die Erstellung eines ganzen Hamburger + Beilagen ist, vom Brötchen, zum Fleisch, zum belegten, Saucen und Beilagen alles dabei inkl. sehr guter Erklärungen - Es lohnt sich auf jedenfall. Wenn ihr dann erst einmal den "Lord Baccon" gegessen habt wollt ihr nicht mehr zu MC Donalds^^
    Play Icon
    • Emperor 05.08.2016 23:13
      Highlight Highlight jeder davon so dick, dass ihn kein normaler Mensch ins Maul bekommt...
  • Moe Mentmal 04.08.2016 08:28
    Highlight Highlight Der Mäc war ja als Teenie schon ganz cool, wenn auch nicht gerade soooo kult wie für die Autorin. Wobei die 'Burger' für mich immer schon ein 'burgerähnliches Produkt der Lebensmitteltechnologie' war. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass das alles irgendwie nach nichts schmeckt und man danach drei Stunden lang einen ekligen industrieöl-Geruch in Mund und Hals hat - gilt auch für Burger King. Mittlerweile gehe nicht mehr. Zum Glück gibts in Züri viele gute richtige Burgerschuppen. Als Teenie hätte ich mir die allerdings nicht oft leisten können.
  • Fumo 04.08.2016 08:12
    Highlight Highlight Heimliche Wehmut? Ich wäre bekennend traurig!
  • Kommemtar 04.08.2016 08:07
    Highlight Highlight Für mich war das Zeug nie mehr als schnelles, ungesundes qulitativ schlechtes Essen.

    Zudem ist McDonalds seit Jahren der inbegriff für schlechte Arbeitsbedingungen und Sinnbild was in einem (Amerikanischen)grosskonzern alles schief laufen kann. Kann mich nich an positive Schlagzeilen erinnern...

    Sollte der Goldene M jedoch aus dem Stadtbild verschwinden, werde ich ihn trotzdem vermissen.

    Irgendwie...
    • welefant 04.08.2016 09:04
      Highlight Highlight hmm, warum schlechte Arbeitsbedingungen?
    • Gigle 04.08.2016 09:50
      Highlight Highlight Im Mc verdient man mehr als in fast jedem 0815 Gastrojob. D.h mehr als Mindestlohn (21.-/h brutto). Und man muss auch nicht unerwartet 10-14h arbeiten, sondern hat fixe Arbeitszeiten und auch fixe Öffnungszeiten, was in jedem anderen Restaurant schwierig ist, weil der Gast erwartet, dass so lange offen ist, bis auch er gehen will. Und es gibt keine Zimmerstunde (versteh immer noch nicht wie genau das arbeitstechnisch legal sein kann). Aber ja Mc ist scheisse und alle anderen Restis super!
    • elk 04.08.2016 10:20
      Highlight Highlight 21.-/h brutto sind für Zürich ein Hungerlohn. Das ganze ohne Aussicht auf Trinkgeld, wie in anderen Restaurants. Zimmerstunden gehören für Mitarbeiter in den weniger zentralen und frequentierten Macs ganz bestimmt dazu.
      Lange Schichten, weil es nicht genügend Leute hat, stehen an der Tagesordnung.
      Oft werden junge Ausländer eingestellt, die froh sind um diese Jobs und nicht im Traum daran denken, sich zu wehren.

  • Mark84 04.08.2016 07:54
    Highlight Highlight Der arme McDonalds... Beruflich bin ich viel im Aussendienst - und ich gehe nicht gerne alleine in ein "richtiges" Restaurant. Deshalb gönn ich mir gerne ab und an einen Burger (natürlich als Menu) im Mäc. Um das Gewissen zu beruhigen immer mit Wasser! Wasser ohne Kohlensäure. Weil mit hab ich nicht gern. Die Burger find ich auch besser als früher - dem Schudel seine schmecken mir vorzüglich! Lange lebe der Mäc!
  • Chili 04.08.2016 07:41
    Highlight Highlight Haha, wie wenn Österreichische Kühe im Sommer nicht auf Almen weiden !

    Schön geredete Gewinn Maximierung !
    • Fumo 04.08.2016 08:13
      Highlight Highlight Vielleicht werden in der Schweiz im Sommer weniger Kühe geschlachtet während es in Österreich anders gehandhabt wird?
    • saukaibli 04.08.2016 08:55
      Highlight Highlight Vor allem kapiere ich nicht, wieso es für McDonalds ein Problem ist dass es "in der Schweiz immer weniger Milchkühe gibt". Das bisschen Käse für den Cheesburger wird doch wohl noch drin liegen. Fürs Fleisch werden ja hoffentlich keine Milchkühe geschlachtet ;-) Obwoohl, so wie dir Mc-Burger schmecken könnte das manchmal schon eine alte Milchkuh gewesen sein.
    • Mark84 04.08.2016 09:30
      Highlight Highlight @saukaibli: Du armes Ding - was denkst du denn was mit ausgemerzten Milchkühen passiert? Die werden (zum Glück) nicht im Hinterhof vergraben oder gelangen in die Biogasanlage. Nein, daraus gibt es vorzügliches Hackfleisch!

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