Schweiz
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Die Delegierten der Juso waehrend der Delegiertenversammlung der JUSO Schweiz vom Samstag 6. Mai 2017 im Chappelehof in Wohlen (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Juso-Delegiertenversammlung im Mai 2017 in Wohlen AG. Bild: KEYSTONE

Juso-Initiative will neues Steuersystem: «Aus der Geiselhaft der Superreichen ausbrechen»

Am Mittwoch lancieren die Jungsozialisten ihre «99-Prozent-Inititiative». Präsidentin Tamara Funiciello erklärt, warum das Anliegen nichts mit Neid zu tun hat und warum sie auf den sechs Jahre alten Slogan von «Occupy Wall Street» setzt.



Frau Funiciello, die «Spekulationsstopp-Initiative» der Juso wurde 2016 mit 59,9 Prozent abgelehnt, die «1:12-Initiative» 2013 gar mit 65,3 Prozent. Die Prognose sei gewagt: Weil Neiddebatten in der Schweiz schlecht ankommen, werden die Juso mit der 99-Prozent-Initiative ihr schlechtestes Ergebnis machen.
Tamara Funiciello:
Weshalb? Unsere Initiative hat nichts mit Neid zu tun. Heute ist es so, dass jeder Lohnfranken fünffach besteuert wird, während ein Grossteil der Kapitalgewinne steuerfrei bleiben. Das ist ungerecht – und der Gerechtigkeitssinn der Schweizer ist sehr ausgeprägt, das hat man beispielsweise beim Nein zur Unternehmenssteuerreform III (USR III) gesehen. Hinzu kommt: In der Schweiz wird momentan abgebaut, als ob es kein Morgen gebe: im Kanton Luzern werden Zwangsferien eingeführt, allerorten Prämienverbilligung gekürzt. Unsere Initiative bringt Steuereinnahmen, um diesen Abbau zu stoppen.

Was will die 99-Prozent-Initiative?

Den genauen Initiativtext stellen die Juso am Mittwoch vor. Laut Tamara Funiciello will man unter dem neu einzuführenden Begriff «Kapitaleinkommen» sämtliche Gewinne aus Aktienverkäufen, Dividenden und Zinsen zusammenfassen. Die ersten 100’000 Franken Kapitaleinkommen sollen wie gehabt besteuert werden, darüber hinausgehende Gewinne mit dem Faktor 1.5 multipliziert und nach der normalen Einkommensteuerprogression besteuert werden. (cbe)

Bei wirtschaftspolitischen Vorlagen von links argumentieren die Gegner häufig mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und dem Steuersubstrat. Dem «Tages-Anzeiger» sagten Sie, «es sei viel zu kompliziert, einfach abzuhauen». Da müssen Sie argumentativ aber noch zulegen bis zum Abstimmungskampf.
In der Schweiz haben wir einen hohe Lebensqualität, grosse politische Stabilität und eine hervorragende Infrastruktur. Man verlässt dieses Land nicht einfach so, weil die Steuern steigen. Viel wichtiger aber: Dieses «race to the bottom», die dauernden Steuersenkungen für die Reichsten im internationalen und interkantonalen Steuerwettbewerb müssen aufhören. Sie schaden allen anderen, den 99 Prozent, die täglich «krampfen», das kann es nicht sein. Irgendwann müssen wir damit beginnen, aus dieser Geiselhaft der Superreichen auszubrechen und uns nicht weiter von ihnen erpressen zu lassen. Das ist keine Demokratie mehr!

Die Linke hat an der Urne Erfolg, wenn sie per Referendum gegen wirtschaftspolitische Vorlagen der Bürgerlichen ankämpft – Stichwort USR III – aber verliert mit eigenen Vorlagen eigentlich immer deutlich. Ist ihre Initiative einfach nur für die Galerie gedacht?
Volksinitiativen haben es in der Schweiz generell schwierig, das ist kein spezifisches Problem der Linken. Uns geht es auch um die Sensibilisierung: Wir haben ein Gerechtigkeitsdefizit und dagegen wollen wir ankämpfen. Aber wir spielen, um zu gewinnen, das ist klar. Wie Marx sagte: «Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.»

Die titelgebenden 99 Prozent waren ein populäres Schlagwort der «Occupy Wall Street»-Bewegung, welche im Herbst 2011 kurzzeitig für Furore sorgte. Setzen Sie nicht auf ein abgelutschtes PR-Schlagwort?
Wir machen nicht PR, wir machen Politik, von deren Richtigkeit wir überzeugt sind. Tatsache ist, dass die grosse Mehrheit, die 99 Prozent, unter dem derzeitigen, ungerechten Steuersystem leiden. Daran hat sich seit 2011 nichts geändert. Für sie setzen wir uns ein.

Die Juso hat den Anspruch, der Stachel im Fleisch der Sozialdemokratie zu sein. Wie reagiert man bei der SP auf ihre Initiative?
Die Juso ist eigenständig und haben eine Basis, die unabhängig über unsere Politik entscheidet. Die SP und wir gehen aber in die gleiche Richtung, nur unternehmen wir manchmal unterschiedliche Schritte auf dem Weg dahin. Bei der 99-Prozent-Initiative bekommen wir aber viel Unterstützung aus der SP und auch von den Grünen.

Juso-Provokationen stören SP-Vertreter zunehmend

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Video: srf

«The One Percent»: Trumps superreiche Freunde

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    Alle Leser-Kommentare
  • 4kant 05.10.2017 17:49
    Highlight Highlight Das ist der falsche Weg, Juso.
    Die Staatsquote muss runter.
    Als erstes müssen Subventionen gestrichen werden. Man beginne mit der ersatzlosen Streichung des Geldes für Aslyanten, Bauern, die Kohäsionsmilliarden an die EU, die Kulturförderung, und das halbe Armeebudget. Dann kommen Handgelenk mal Pi so um die 8 bis 10 Mia Franken pro Jahr zusammen.
    Die Hälfte des eingesparten Geldes stecke man in die Krankenkassenprämien, die andere Hälfte gebe man als Steuerermässigung an den Steuerzahlern zurück.
  • Moudi 05.10.2017 09:30
    Highlight Highlight Mir würde eigentlich schon reichen das die KK dem Lohn angepasst werden.. Z. B. 3-6% KK vom Steuerbarem Einkommen.. Da würde die Unter-/Mittelschicht profitieren!
  • Spooky 04.10.2017 22:18
    Highlight Highlight Lassen wir doch diese Superreichen ziehen, wohin sie wollen! Wohin wollen sie eigentlich?
  • SanderW 04.10.2017 20:06
    Highlight Highlight Die Initiative wird deutlich Bergab gehen. Aber nicht weil sie falsch ist, sondern weil mindestens 80% der Bevölkerung gar nicht verstehen werden, was die Initaitive fordert. Die Desinformationskampagne der Superreichen hat bereits begonnen.
    Heute behauptete der Avenir Suisse Chefökonom auf Radio SRF beispielsweise allen ernstes, die Initiative fordere einen Steuersatz von 150% auf Kapitalgewinne, was ja völliger Unsinn ist.
    Es kann mir keiner erzählen, dieser Dr. oec. kenne die Definition von "Steuersatz" nicht. Der hat doch brandschwarz ins Mikrofon gelogen!
    • AlteSchachtel 05.10.2017 17:20
      Highlight Highlight vorallem glauben 90% des Mittelstandes ernsthaft daran, da sie selbst einmal superreich werden könnten und unterstützen deshalb nur Initiativen, die die Reichen belohnen.
    • 4kant 05.10.2017 17:30
      Highlight Highlight Natürlich kann das nicht stimmen mit den 150%. Aber nicht weil es theoretisch unmöglich wäre, sondern weil es inakzeptabel viel ist.

      Ein Steuersatz über 100% heisst, dass man mehr Steuern zahlen muss, als man steuerbares Einkommen hat. Das kann ein Staat im Prinzip verlangen. Dann muss man als Steuerpflichtiger sein Vermögen hergeben, bis man nichts mehr hat, oder man muss seinen Job aufgeben, bzw. auf einen erträglichen Stuersatz herunterfahren, damit man sich nicht komplett mit Steuerschulden überschuldet, oder man muss auswandern.
      Ich glaube, Schweden hat(te) Steuersätze über 100 %.
  • Ökonometriker 04.10.2017 15:25
    Highlight Highlight Wie Steuerflucht geht: man gründet eine Stiftung im Ausland, transferiert sein Vermögen dorthin und zahlt dort die Kapitalsteuer.
    Die Reichen können solchen Steuern immer entfliehen.

    Würde man jedoch die Aufwertung von Immobilien besteuern, MWSt. auf Mieten einführen und eine höhere MWSt. zur Entlastung des Mittelstandes (e.g. Subvention der KK) erlassen könnte man die Reichen erwischen. Ihren Konsum drosseln die nämlich nicht.

    Es gäbe sinnvolle linke Politik. Diese Initiative ist aber ein Papiertiger.
    • FrancoL 04.10.2017 19:46
      Highlight Highlight UIUI wen wollen Sie da belasten?
      MwSt. auf Mieten? wer zahlt dann die MwSt.? zum wohl grösseren Teil der Mieter. Das kitzelt den Liegenschaftenbesitzer nun mal gar nicht.

      Die Aufwertung von Immobilien wird ja besteuert wenn diese realisiert wird > Grundstückgewinnsteuer. Diese könnten man anheben trifft aber auch den Häuslebesitzer der zB im Alter sein Haus mit Gewinn verkauft.

      Eine höhere MwSt. trifft den Mittelstand der fast sein ganzes Geld ausgeben muss am stärksten.
      Die Geringverdiener kommen zudem noch mehr unter Druck und das Sozialamt lässt grüssen.

      Schon mal überdacht?
    • SanderW 04.10.2017 20:00
      Highlight Highlight Seltsamer Vorschlag.
      Eine MWST auf Mieten würde doch gerade die Unter- und Mittelschicht am stärksten betreffen. Die Reichen zahlen keine Miete, weil ihnen die Immobilien gehören.
    • zigi97 04.10.2017 20:04
      Highlight Highlight wenn auf Mieten eine MwSt. einzuführen bringt genau gar nichts. ausser höhere Mieten natürlich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 04.10.2017 14:29
    Highlight Highlight Hier gehts zum ganzen Elend:

    "Seit einer früheren Steuerreform sind die Dividenden auf grossen Beteiligungen (ab 10% Firmenanteil) nicht mehr voll zu besteuern. Dieser Rabatt soll die wirtschaftliche Doppelbesteuerung von Firmengewinnen (zuerst via Gewinnsteuer, dann durch die Einkommenssteuer auf Dividenden) lindern. Beim Bund sind deshalb nur 60% solcher Dividenden als Einkommen zu versteuern, bei den Kantonen reicht die Bandbreite von 35 bis 70%, mit einem Durchschnitt von etwas über 50%."
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/dividenden-stolperstein-fuer-die-steuerreform-ld.150392
  • piedone lo sbirro 04.10.2017 12:19
    Highlight Highlight in der schweiz, einem der reichsten länder der erde,
    besitzen 10% der steuerpflichtigen 70% des privaten vermögens, und können rund 80% der direkten bundessteuer berappen.

    da hat es nicht zu wenig geld, aber eindeutig zu wenig charakter und anstand.
    • FrancoL 05.10.2017 11:02
      Highlight Highlight Ja Piedone; je mehr Geld desto weniger Anstand, das ist so mit wenigen löblichen Ausnahmen.

      Kennst Du ja sicher aus unserem Beruf, je reicher desto mehr gerne bereit jegliche Regeln und Gesetze wenn irgendwie möglich zu umgehen.
  • Ron Collins 04.10.2017 12:15
    Highlight Highlight Funiciello sollte echt froh sein, dass sie hier in der Schweiz rumtollen kann, und die leute SO TOLERANT sind. Wenn die in den USA ein fremdes Grundstück so frech betretten hätte....
  • piedone lo sbirro 04.10.2017 11:48
    Highlight Highlight tiefstverdiener würden von juso initiativen mehr profitieren als von den fremdenfeindlichen SVP initiativen oder der USR II/III der FDP.

    würden FDP/SVP ein solcher vorschlag bringen, sähe die kommentarspalte hier anders aus - verblendung verhindert reflexion.

    was FDP/SVP für den mittelstand und die unterprivilegierten schon gutes getan haben konnte mir bis heute noch keiner erläutern.
    • piedone lo sbirro 04.10.2017 17:47
      Highlight Highlight herrlich, die verzweifelte rechtsnationale blitzerbrigade blitzt sich einmal mehr den frust vom laib! 😂

      danke zum voraus für die blitze – sie unterstreichen die qualität sowie die richtigkeit meiner aussagen. 😜


    • Marco86 05.10.2017 09:12
      Highlight Highlight Zur Info: Ihre Aussagen sind meistens leider so unreflektiert, faktenfrei und hetzerisch ala Infosperber- und Woz-Kampfblättlizitaten, dass sie eines Kommentars unwürdig sind...
    • piedone lo sbirro 06.10.2017 08:26
      Highlight Highlight @Marco86

      dass sie als spardenker und 20min leser nicht in der lage sind qualitätmedien von hetzblättern zu unterscheiden wundert hier niemand.

      auf die frage was denn FDP/SVP für den mittelstand und die unterprivilegierten schon gutes getan haben, wissen sie ohnehin keine antwort.

      trollen sie fröhlich weiter und konzentrieren sie sich aufs blitzen - das einzige mittel des bildungsfernen frustbürgers.
  • l. a. stalder 04.10.2017 11:13
    Highlight Highlight All die Leute die hier rumjammern wie ungerecht es ist, dass der Anlagegewinne bei Aktien etc. nicht versteuert werden müssen, sollen doch selber anfangen damit zu handeln! Scheint ja ein ganz einfacher Weg zu sein schnell Geld zu verdienen ^^
    • geissenpetrov 04.10.2017 12:55
      Highlight Highlight Ganz so einfach ist es nicht. Um beispielsweise einem Hedgefonds anzugehören, braucht es 10 Mio. aufwärts. Geld, dass unmöglich mit ehrlicher Arbeit erwirtschaftet werden kann.
    • zigi97 04.10.2017 20:08
      Highlight Highlight keine Ahnung was du unter ehrlicher Arbeit verstehst, aber da gibt es durchaus einige Beispiele...
    • Pisti 04.10.2017 20:41
      Highlight Highlight Ich kenne dutzende Beispiele, Inhaber von KMU's die 10+ Mio an Vermögen haben. Mit ehrlicher Arbeit verdient. Und die bezahlen ihre Arbeiter gut. Auch wenn das für Sie und die Juso kaum zu glauben ist. Wie auch wenn man selbst nur vom Mami, Papi odet dem Steuerzahler lebt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 04.10.2017 11:04
    Highlight Highlight Gegen reiche wettern, neidpolitik betreiben und sich selbst bemitleiden ist halt populistisch.
    • geissenpetrov 04.10.2017 12:45
      Highlight Highlight Nein, populistisch ist doch eher was du tust.
      Denkst Du wirklich, dieser Leute Hauptmotivation sei Neid und Selbstmitleid?
      So wie ich das sehe, würden 99% der Menschen davon profitieren, wenn der Reichtum etwas gerechter verteilt wäre. Höchstwahrscheinlich auch Du.
    • Lester McAllister 04.10.2017 16:17
      Highlight Highlight Wenn der Reichtum gerechter verteilt würde, würden 99% profitiren, aber vermutlich nur Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.
      Uns allen, auch der Juso, fault nächstens der Arsch ab vor Wohlstand.
      Darum geht es eben doch hauptsächlich um Neid...
  • Hansdamp_f 04.10.2017 10:38
    Highlight Highlight Darf ich dann einen Anlageverlust von den Steuern abziehen?
    • Posersalami 04.10.2017 10:51
      Highlight Highlight Was soll das für eine Logik sein? Natürlich nicht, da sie ja auch nicht den ganzen Gewinn abführen müssen.

      Niemand neidet ihre Gewinne durchs Füsse hochlegen. Der Gewinn muss nur auf ein erträgliches Mass reduziert werden. Ungleichheit ist nicht gut für eine Gesellschaft.
    • Hansdamp_f 04.10.2017 11:57
      Highlight Highlight Salami, deshalb haben wir ja ein progressives Steuersystem.

      Es sind nur solange "Gewinne durch Füsse hochlegen", wie die Wette aufgeht. Anleger gehen ein Risiko ein. Eine Option, die auch Dir offen steht.
    • Ron Collins 04.10.2017 12:12
      Highlight Highlight Und sie wissen natürlich was genau "erträglich" ist?? Es ist und bleibt eine Neiddebatte. Ich ertrage es auch nicht, wenn "arbeitsscheue" immer auf die errungenschaften der Andern schielen, und Anspruch darauf erheben wollen!
      ich ertrage es nicht, dauernd eine Funiciello lamentieren zu sehen. Je weniger Geld als Steuern abgezockt werden, desto weniger wirds für linke Ideen V-E-R-S-C-H-W-E-N-D-E-T!! so einfach seh ich das. und ich bin nicht reich. die welt ist nun mal ungerecht...werdet erwachsen! ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 04.10.2017 09:48
    Highlight Highlight "Weil Neiddebatten in der Schweiz schlecht ankommen"

    Es ist keine Neiddbatte, sonder eine GEIZDEBATTE!

    Wer leistungslos Geld abschöpft hat davon einen guten Teil wieder abzugeben. Es kommt dann schliesslich allen zugute. Dem armen Aktionär / Investor / etc. bleibt ja immer noch ein Gewinn, mit welchem er dann wieder im Casino zocken gehen kann. In die reale Wirtschaft wird viel zu wenig investiert, da muss der Staat einfach steuernd eingreifen, das Casino muss so unattraktiv wie möglich gemacht werden.
    • geissenpetrov 04.10.2017 10:45
      Highlight Highlight Das ist doch eine Beleidiung für die Casinos!
      In Casinos herrschen strenge Regeln. Die Automaten sind geeicht, Missbrauch, Geldwäscherei und Spielsucht werden unterbunden.
      Nichts von alle dem trifft auf Börsen und Banken zu.
    • Nuscheltier 04.10.2017 10:58
      Highlight Highlight Ich mag Leute die im Imperativ schreiben :D
  • Booker 04.10.2017 09:37
    Highlight Highlight Immer nur Neid aufzeigen gegenüber den Besserverdienenden ist das Falsche, was nützt es wenn man diesen etwas wegnimmt und sie deswegen dann vielleicht sogar ins Ausland ziehen ? Es wird deswegen hier keiner mehr haben.
    Ich empfehle den Juso Mitgliedern nebst ihrem Studium etwas zu arbeiten um selber für den Lebensunterhalt aufkommen zu können, Wohlbefinden verantwortlich zu sein.
    • Posersalami 04.10.2017 10:54
      Highlight Highlight Es geht nicht um Neid, es geht um den Geiz der Reichen und Superreichen.

      Wegen höherer Steuern zieht doch niemand weg! Ansonsten müssten alle Reichen da wohnen, wo die Steuern am tiefsten sind, was ja nachweislich nicht der Fall ist. Bitte erst mal die eigene These zumindest oberflächlich prüfen, bevor hier so neoliberaler Schwachsinn weiterverbreitet wird.

      Wer Steuern vermeiden will tut das heute schon unabhängig von der Höhe der Steuern.
    • Walter Sahli 04.10.2017 11:07
      Highlight Highlight Neid ist das hässliche Wort, dass die Reichen dem Gerechtigkeitsgefühl gegeben haben.
    • satyros 04.10.2017 12:41
      Highlight Highlight Es geht nicht um Besserverdienende. Verdienst erhält man für Arbeit. Es geht um Kapitaleinkommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 04.10.2017 09:36
    Highlight Highlight Fakt ist, die Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden sind nominell immer nur am steigen. Wenn die Inflation herausgerechnet ist, steigen sie immer noch. Was macht der Staat damit? Er baut die Verwaltung auf, bläht den Apparat auf, statt die Steuern wieder zu senken. Aber da sind sie dann halt, die Jöbbli für unsere ewigen Studenten, Soziologen etc. Fakt ist, Kantone die tiefe Steuern haben, sind die effizientesten. Und ganz ehrlich das Argument mit den Prämienverbilligungen. Ich hätte Jahrelang Anrecht gehabt, obwohl genug verdient um Privat zu sein. Die bekommen viel zu viele.
    • Maragia 04.10.2017 11:26
      Highlight Highlight Jepp, Prämieverbilligungen werden rund 2 Jahre nachdem man anfängt zu arbeiten (nach dem Studium) weiterhin bezahlt!!
    • Ohniznachtisbett 04.10.2017 12:06
      Highlight Highlight Eine Sauerei sondergleichen. Ich war privat versichert, hab gutes Geld verdient und bekomme den Brief. Wäre ich einer von denen die sich dann sagen: "mer nimmt was mer überchunnt", hätte wäre ich ein Sozialschmarotzer. Nichts anderes. Ich habe den Brief natürlich nicht zurück geschickt. Aber es ist ein Fehler im System, dass Menschen, die sich die KK relativ locker leisten könnnen (ja auch mir tuts weh und ist viel Geld), vom Staat geld erhalten. Ich bin überzeugt da sind Tausende, die PV bekommen und eigentlich gar keine Not haben. Würden diese keine bekommen wäre mehr Geld für Familien da.
    • geissenpetrov 04.10.2017 15:24
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett: die Krankenversicherungsprämien sind im kantonalen Gesetz über die Krankenversicherung geregelt, also von Kanton zu Kanton anders.
      Ich habe selbst einmal ein Anmeldeformular bestellt, jedoch keine Verbilligung erhalten. In den zwei Folgejahren wurde mir das Anmeldeformular automatisch zugestellt.
      Was ich sagen will: Ein zugestelltes Anmeldeformular heisst noch lange nicht, dass man eine Verbilligung erhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 04.10.2017 09:19
    Highlight Highlight Ja die Juso haben recht die Steuern müssen angepasst werden aber sie haben wie schon viele male zuvor einfach den falschen Ansatz.
    Als Arbeitnehmer bezahlt einer bis zu 20% seines Lohnes an die Steuern, dann kommt noch zusätzliche Steuern wie AHV etc. dazu.
    Ein Einzelunternehmer zahlt auf Gewinn 7%, sich selber zahlt er möglichst wenig aus, das Firmenauto muss nur zu 1% des Wertes Pro Jahr versteuert werden. Mittagessen und auch viele Nachtessen kann er auf Spesen nehmen, auch Steuerfrei. Defakto viel kleinerer Lohn gleich Steuerersparnis. Später verkauft er die Firma Steuerfrei.
    • coltfish 04.10.2017 09:39
      Highlight Highlight Ja aber der Einzelunternehmer hat auch massiv höheres Risiko als der normale Arbeitnehmer. Es ist grundsätzlich ein wenig schwieriger eine Unternehmung zu gründen und erfolgreich zu führen als einfach dort zu arbeiten...
    • Maragia 04.10.2017 10:33
      Highlight Highlight Du hast leider auch keine Ahnung. Er kann nicht einfach mal alles auf Spesen nehmen und das Firmenauto einfach so abziehen. Da gibt es relativ strenge Vorschriften vom kantonalen Steueramt! Ein Einzelunternehmer hat es nicht so einfach wie du denkst!
    • p4trick 04.10.2017 10:49
      Highlight Highlight @Margia doch ich habe sehr wohl eine Ahnung davon, das ist Wissen aus meinem näheren Umfeld. Fakt ist, dass Einzelunternehmer meistens keine Ahnung haben was sie können oder einen schlechten Steuerberater haben. Nur schon dass es Steuerberater gibt und Regeln zur Steuern die dicke Bücher füllen und Spezialisten braucht um sie zu verstehen besagt eigentlich schon alles das unser heutiges Steuersystem zum Himmel stinkt.
      Es müsste simpel und einfach sein und für alle gleich inkl. alle Abzüge müssten gestrichen werden, keine Bevorteilung von niemandem
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 04.10.2017 08:45
    Highlight Highlight Die Sache ist ziemlich einfach.
    Alle, die wirklich unter dem Steuersystem leiden, werden die Initiative annehmen.
    Aber wohl eher 9,9% als 99%
    • geissenpetrov 04.10.2017 13:14
      Highlight Highlight Das Hauptproblem dürfte sein, dass die Initiative von der JUSO kommt.
      Das zweite wird sein, dass die Finanzelite wiederum tausende von Franken in eine Gegenkampagne stecken wird.
      -> 99% Verlierer.
  • peterli90 04.10.2017 08:06
    Highlight Highlight Wenn jemand wirklich viel Geld mit Kapital generiert, sei es aus Aktien, Kunst oder Immobilien, wird dies als gewerbsmässig qualifiziert und wird wie das übrige Einkommen besteuert. Gibt dazu etliche BGer-Entscheide.

    So viel zu Sinn und Unsinn dieser Initiative. Aber Tämi und co können dies nicht wissen, sind halt viele Phil1er drunter...
    • satyros 04.10.2017 08:44
      Highlight Highlight Das BGer hat allerdings auch festgehalten, dass nur auf die erzielte Summe abzustellen, nicht geht. Ebenfalls entscheidend sind die Anzahl der getätigten Transaktionen, das eingesetzte Fachwissen und dergleichen mehr. Wenn ich 10 Millionen an meinen Börsenmarkler überweise, der damit Geschäfte abwickelt und nach einem Jahr habe ich 11 Millionen, zahle ich darauf keinen Franken Einkommenssteuer.
    • peterli90 04.10.2017 09:48
      Highlight Highlight @satyros: Du bist wohl auch von der Juso, sonst würdest du nicht einen solchen Stuss erzählen.

      Lies mal das Kreisschreiben Nr. 32 der ESTV 4.3.2 in fine, dort steht genau das Gegenteil von dem, was du behauptest (so von wegen wenn die Bank für mich geschäfte tätigt..). Behaupten ist halt einfach!
    • satyros 04.10.2017 12:32
      Highlight Highlight @perterli90: Merci für den Hinweis. Ich gehe davon aus, dass Du Kreisschreiben Nr. 36 der ESTV meinst. Die Behauptung bleibt allerdings bestehen: Wenn ich als Privatperson Wertschriftengeschäfte tätige oder tätigen lasse, zahle ich in aller Regel keine Einkommenssteuer auf meine Einkünfte. Das Transaktionsvolumen (im Verhältnis zu den gehaltenen Papieren, somit keinesfalls die absolute Höhe des Gewinns) ist EIN Kriterium unter anderen. Siehe dazu auch Kreisschreiben Nr. 36 der ESTV 3.
      Einkommenssteuer zahlt nur, wer spekulative Geschäfte tätigt. Aber Behaupten ist halt einfach!
    Weitere Antworten anzeigen
  • amazonas queen 04.10.2017 07:41
    Highlight Highlight Was mich an den Juso in letzter Zeit wirklich stört, ist diese reine Effekthascherei. Nackt auf dem Wahlplakat, dann irgendwas mit BH Verbrennung, hier eine Initiative, die garantiert Bach ab gehen wird. Wollen sie etwas andern oder nur Sturm im Wasserglas machen?
    • solomon london 04.10.2017 11:53
      Highlight Highlight Wir haben eine "Volkspartei" die genau auf diesem Prinzip beruht und dort scheint es zu funktionieren. Ich finde es gut wenn wir Denkanstösse von jungen Leuten bekommen und die Politik nicht nur für eine eine auserwählte Gruppe Personen zugänglich ist.
  • lilie 04.10.2017 07:11
    Highlight Highlight Also, so ganz verdtehe ich die Argumentation nicht: Da wird behauptet, die Superreichen kriegten Steuergeschenke, und das ist doch Quatsch, wir haben doch die Steuerprogression! Und klar kann man diskutieren, ob Vermögen stärker besteuert werden soll, nur sind die Bankzinsen ja jetzt schon bei Null, das wird dann heissen, dass das Ersparte aller langsam aber sicher zum Staat fliesst.

    Ich finde unser Steuersystem nicht so ungerecht, wie die Juso es darstellt, und unser Staatshaushalt ist auch nicht schlechter dran als andere.
    • satyros 04.10.2017 08:41
      Highlight Highlight Wenn ich Fr. 1000.- verdiene, weil ich arbeiten gehe, zahle ich darauf Steuern. Wenn ich Fr. 1000.- verdiene, weil ich meine Aktien teurer verkaufe, als ich sie eingekauft habe, zahle ich darauf keine Steuern. Wahnsinnig gerecht finde ich das nicht.
    • Posersalami 04.10.2017 09:53
      Highlight Highlight Es geht nicht um Einkommen, es geht um LEISTUNGSLOSE Einkommen. Die JUSO nennt es halt «Kapitaleinkommen». Das soll verhindern, dass man nur mit dem Einsatz von viel Geld noch viel mehr Geld generiert ohne dafür etwas zu tun (Gewinne aus Zinsen, Dividenden, Mieten usw.)

      Die Initiative wird natürlich nicht durchkommen, es fehlt dem Volk an der nötigen Bildung um diese Ungerechtigkeit zu erkennen. Die nötige Erklärung dazu passt auch nicht in diese Kommentarspalte.
    • Maragia 04.10.2017 10:37
      Highlight Highlight @satyros: Wenn du ein Auto kaufst, es nutzt und danach für den gleichen oder mit Glück sogar teurer verkaufst, zahlst du darauf auch keine Steuern. So ähnlich verhält es sich mit den Aktien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 04.10.2017 06:28
    Highlight Highlight Nicht Arbeit und Reichtum sondern Luxuskonsum höher besteuern!

    Reich wird man in der Regel nicht durch Arbeit, sondern durch Realkapitalbesitz (Aktien, Immobilien, Rohstoffe) oder durch Erbschaft. Volkswirtschaftlich schädlich wird Reichtum erst, wenn er mit Luxusgütern verprasst wird, sonst bleibt er ja – vielfach als risikotragendes Kapital – der Wirtschaft und damit auch den Arbeitnehmenden – erhalten. Daher sollten nicht primär Löhne oder Vermögen höher besteuert werden, sondern deren Verwendung für Luxusgüter und –dienstleistungen via eine progressive Konsumsteuer.
    • 4kant 04.10.2017 09:20
      Highlight Highlight Es ist nicht schädlich, wenn Reiche ihr Geld verprassen, solange es Löhne zahlt.
      Geld horten ist volkswirtschaftlich viel schädlicher.
    • Posersalami 04.10.2017 09:53
      Highlight Highlight Ja und hier horten die Privaten Geld, die Unternehmen horten Geld und der Staat hortet auch Geld! Was sagt uns das?
    • Schneider Alex 05.10.2017 06:04
      Highlight Highlight Auch wenn in der Schweiz zurzeit zu wenig in der Privatwirtschaft real investiert wird, so ist der Bedarf an sinnvollen Investitionsgütern weltweit unermesslich. Luxuskonsum ist in Anbetracht des Mangels an Grundbedarfsgütern und -dienstleistungen eine unverzeihliche Verschwendung an Wirtschaftskraft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 04.10.2017 06:12
    Highlight Highlight „Unsere Initiative hat nichts mit Neid zu tun. “
    Doch offenbar schon, wenn sie es so sehr betonen, liebe Tamara.

    „Das ist keine Demokratie mehr! (...) Wir haben ein Gerechtigkeitsdefizit und dagegen wollen wir ankämpfen.“
    Offenbar haben Sie selbst keine Ahnung, was Demokratie ist.

    „Die titelgebenden 99 Prozent waren ein populäres Schlagwort der «Occupy Wall Street»-Bewegung“
    Kopieren, wie Trump in seinen Reden, oder was Sie immer vorwerfen.

    „Bei der 99-Prozent-Initiative bekommen wir aber viel Unterstützung aus der SP und auch von den Grünen.“
    Also fast keine Unterstützung.
  • Hayek1902 04.10.2017 03:27
    Highlight Highlight Manchmal glaube ich, die juso wird von der plakat und fahnenindustrie angestiftet.
  • bertbrecht#1 04.10.2017 03:25
    Highlight Highlight Wäre sie tatsächlich Marxistin und nicht nur pseudolinke Reformistin, wüsste sie, dass das Zitat nicht von Marx stammt.
    Wäre sie dazu auch noch ein wenig gebildet, was deutsche Literatur angeht, würde sie es als meines wiedererkennen.
    • satyros 04.10.2017 08:38
      Highlight Highlight Ich gehe auch davon aus, dass es von Dir ist. Habe aber lange vergeblich nach einer Quelle gesucht. Einige behaupten, dass Du da lediglich Rosa Luxemburg zitierst. Da Du aber so austeilst, kannst Du mir sicher eine Quelle liefern (eine Belegstelle in einem Werk von Dir, nicht irgend einen Internetlink).

      Und dass sie Marxistin ist, würde ich ihr jetzt nicht absprechen. Der Marxismus ist keine Religion mit Dogmen, Propheten und Häretikern. Er ist ein theoretisches Werkzeug, um eine politische Praxis zu entwickeln. Was sie da erzählt, erinnert mich an die trotzkistischen Übergangsforderungen.
  • G. Schmidt 04.10.2017 02:16
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Löhnen ist Kapital sehr mobil.

    ...aber so oder so, dass Getöse ist der Juso wichtiger als der Inhalt.
  • satyros 04.10.2017 02:05
    Highlight Highlight Sorry, Tamara, aber als Marxistin solltest Du Marx schon richtig zitieren. Das mit dem kämpfen und verlieren ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von ihm (anderenfalls würde mich die Quelle interessieren). Die allgemeine Zuschreibung deutet auf Brecht, wobei niemand eine Quelle liefern kann. Ebenfalls im Spiel ist Luxemburg. Sind ja auch gute Leute und MarxistInnen.
  • stadtzuercher 03.10.2017 23:53
    Highlight Highlight Diese Funiceillo ist einfach peinlich. Das Leben lang noch nie gearbeitet, aber den Menschen vorschreiben, wie sie leben sollen.
    • oliversum 04.10.2017 06:43
      Highlight Highlight Wo schreibt sie dir vor wie du zu leben hast?
  • Sir Konterbier 03.10.2017 23:29
    Highlight Highlight Sie haben sowas von Recht! In Nordkorea wurde die Lohnschere erfolgreich geschlossen und dort mussten sie sogar kilometerbreite Grenzstreifen bauen damit nicht gleich alle Kapitalismusmüden 99% auf einmal ins Land der gleichen Löhne flüchteten.
    • Midnight 04.10.2017 08:57
      Highlight Highlight Gut, eine Lohnschere gibt es vielleicht nicht (bin mir nicht sicher, ob man in Nordkorea so etwas wie einen Lohn erhält). Aber eine Armutsschere gibt es. Und die hat es in sich!
  • sEribaZ 03.10.2017 23:22
    Highlight Highlight Ach nicht schon wieder. Ich finde die Richtung ja auch erstrebenswert. Gerechte Entlöhnung und Besteuerung, so dass alle ein „gutes“ Leben führen können. Aber immer dieses eindimensionale Denken der Juso. Das kann ja auf dem Papier gut klingen, aber in der Realität siehts dann anders aus. Können die sich nicht mal ein wenig in optimal income tax. etc. einlesen, damit sie wenigstens mal die Komplexität der Thenatik mitbekommen. Das öffnet dann vieleicht mal ein wenig die Augen.
    Manchmal frage ich mich schon ob es einfach ums Theater geht, sonst lernte man doch irgendwann mal dazu.
  • 4kant 03.10.2017 22:48
    Highlight Highlight Das würde die Pensionskassen in die Bredouille bringen.
    Das würde eine Immobilienblase erzeugen und bis in astronomische Dimensionen aufblasen.
    Deswege würdem viele Reiche Schweizer Einwohner und viele Grossunternehmungen auswandern, was schmerzhafte Einbussen bei den Steuereinnahmen nach sich zöge.
    Das ist zuviel auf einmal. Das ist chancenlos.
    Besser wäre es, bloss den Spiztensteuersatz zu erhöhen, aber so, dass die Progression nur für Einkommen über 100'000 Fr. steiler würde.

  • Menel 03.10.2017 22:39
    Highlight Highlight Ich sag nur; Geldflusssteuer ✌
    • Starfox 03.10.2017 23:20
      Highlight Highlight Ich sag nur; Menel :-x Menel, auf Deinen geistreichen Kommentar habe ich jetzt nur so gewartet, das hat jetzt gerade noch gefehlt.
    • derEchteElch 04.10.2017 06:16
      Highlight Highlight Und ich sag nur; du dreamer 🙄

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    • Menel 04.10.2017 10:38
      Highlight Highlight Wieso? Was spricht gegen eine Geldflussbesteuerung? Es würde sehr vieles vereinfachen und wäre, in meinen Augen, auch viel gerechter, als das heutige Steuersystem.
  • thompson 03.10.2017 22:30
    Highlight Highlight Menschen die am 3.10.17 zum znüni, Zeit haben um zu demonstrieren, sind für mich als stolzer Arbeiter, nie, niemals wählbar....
    • Don Sziggy 03.10.2017 23:09
      Highlight Highlight Tja, gut konditioniert wie Sie sind und dann noch ein stolzer Arbeiter, meine Güte, da wissen Sie wahrscheinlich gar nicht was das soll….
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:32
      Highlight Highlight Menschen, die Zeit haben um zu Streiken sind für mich als stolzer Arbeiter niemals wählbar.


      Oh, wait.
  • demian 03.10.2017 21:56
    Highlight Highlight Sie soll doch selbst erstmal "krampfen" gehen....
    • Walter Sahli 03.10.2017 22:39
      Highlight Highlight Und erst dann darf sie für die Krampfer einstehen? Erst dann willst Du, dass Kapitalgewinne versteuert werden müssen? Und bis dann sollen die Krampfer gegenüber den Vermögenden steuerlich benachteiligt bleiben?
      Du bist ein ganz Schlauer! Und vermutlich Sohn von Beruf.
    • grumpy_af 03.10.2017 22:50
      Highlight Highlight Dann würde aber unter Umständen ihr Geld umverteilt und nicht jenes der Anderen.
    • Don Sziggy 03.10.2017 23:12
      Highlight Highlight Ja, das ist das wichtigste, mal selber chrampfen gehen, noch einer der nichts verstanden hat, der selbstverständlich einfach chrampfen geht und wie immer nichts denkt, aber chrampfen ist wichtig, gäll, und mal das Hirn einschalten und merken dass Sie verarscht werden, das geht nicht, hä?
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  • Redly 03.10.2017 21:55
    Highlight Highlight Faktencheck:
    - Besteuerung der Kapitalgewinne soll nur Reiche belasten: Pensionskassen vergessen?
    -Kspitslgewinne seien nicht versteuert? Bevor jemand investiert hat er es bereits als Einkommen versteuert; im Unternehmen gibt’s Gewinnsteuer; falls Dividende gibt’s Einkommenssteuer...
    - Staat würde ständig abgebaut: Unsinn! Staatsquote hat im letzten Jahrzenten zugenommen (insbesondere wenn indirekte Abgaben eingerechnet werden)

    Die Juso und Realität - eine schwierige Beziehung...
    • Redly 03.10.2017 22:36
      Highlight Highlight Für die Blitzer noch eine Quelle zur (direkten) Staatsquote letzte Jahre:
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/216779/umfrage/staatsquote-in-der-schweiz/

      1980 lag die Quote meines Wissens noch bei rund 25% (find aber grad die Quelle nicht), heute rund 34%.
    • Griffin 03.10.2017 23:39
      Highlight Highlight Wenn sich Kapital Jahr für Jahr auf weniger Personen konzentriert und sich immer mehr Menschen um die wenigen Brosamen, die vom Tisch der Reichen fallen, kämpfen müssen sind die Steuern nicht hoch genug.

      Ausserdem Pensionskassen enteignen und eine Volkspension mit Mindestrente von 4000.- Fr. einführen. Pensionkassen sind mitverantwortlich für die Misere heute, und gerade bei der misslichen Mietsituation Hauptverantwortlich.
    • Z&Z 04.10.2017 06:10
      Highlight Highlight Hinzu kommt, wer privat regelmässig Kapitalgewinne macht, wird bereits heute damit steuerpflicthig. Dazu gibt es bereits definierte Regeln. Ich bleibe dabei, anstatt neue Steuern zu schaffen, erstmal bestehende Kostenstrukturen kurieren.
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  • Sir Konterbier 03.10.2017 21:52
    Highlight Highlight Ich zähle mich zu den 99% die (aus Gründen) nicht Juso wählen.
  • Sir Konterbier 03.10.2017 21:52
    Highlight Highlight Dieses interview und die Initiativen sind voller Wiedersprüche: Es sollen 99% benachteiligt sein? Und wie war das genau im System von Karl Marx, den sie zitieren? Ja genau, da waren bis auf 1% der Parteielite wirklich alle benachteiligt. Natürlich kann man jetzt behaupten, das System von Karl Marx wurde nur falsch umgesetzt, in ungefähr 50 verschiedenen Staaten... aber auch die Leute da waren nicht böse sondern hatten eigentlich gute Absichten, genau wie die Initianten.
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:07
      Highlight Highlight Ich noch einen Wiederspruch: Die nicht vorhandene Demokratie kritisieren und Karl Marx (Diktatur des Proletariats) zitieren. Serieux?
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:14
      Highlight Highlight Noch einer: Für 99% sprechen obwohl man von 1% gewählt wird.

      Sorry bin schon so genervt dass ich beginne Wörter zu vergessen: da gehört natürlich ein "habe" rein😊
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:23
      Highlight Highlight Ein Volksinitiative lancieren die man mit 99%-iger (haha) Sicherheit verliert, sich das selber sogar eingesteht, aber zu sagen es geht um Politik und nicht um PR.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:43
    Highlight Highlight 4)Die Möglichkeit, das vitale Wirtschaftsinteressen beschädigt oder Steuersubstrat abfliesst wird in abrede gestellt oder der eignen Ideologie geopfert. "Dann soll es halt so sein". Als Blocher oder Funiciello lässt sich natürlich leicht so argumentieren.
    Dazu kommt, das es ein offensichtliches Wahlkampfvehikel ist.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:41
    Highlight Highlight 3) Einer der Hauptgründe, weshalb ich diese Initiative sicherlich ablehen werde, ist die Rhetorik.
    Wie zeigen den Reichen den Stinkerfinger, solche Plakative Emotionen findet man sonst nur bei der SVP. Wobei ich noch weitere Gemeinsamkeiten zwischen der SVP und der JUSO sehe. Im Weltbild beider Organisationen wird der Bürger ausgenommen und Unterdrück ("EU"/"Reiche"), mittels Volksinitiative muss sich das Volk nun von seinem Joch befreien.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:35
    Highlight Highlight 2) Ich weiss, ein Grossteil des Wachstums geht auf die gebundenen Ausgaben zurück, wobei dies keine Entschuldigung sein sollte. Das ein grosser Teil des Bundesbudget gebunden ist, ist aus mehreren Gründen schädlich. Es erhöht den Druck auf die nicht-gebunden Ausgaben wie Bildung und schränkt die Politik in ihren Gestaltungsmöglichkeiten ein, weil sie über ein Grossteil der Finanzmittel gar nicht verfügen kann.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:33
    Highlight Highlight 1) Frau Badrand hat in einem Statement im Tagesanzeiger sehr richtig darauf hingewisesen, dass die Steuerbelastung für "Arbeit" gleichgeblieben oder relativ gestiegen ist, wobei die Steuerbelastung für "das Kapital", um in der Terminologie zu bleiben, geringer wurde. Wenn sie dass so sagt, glaub ich ihr, nun stellt sich einfach die Frage, weshalb geht man nun nicht auch mit der Steuerbelastung für Arbeit runter? Die staatlichen Ausgaben wachsen, bei einer wachsenden Wirtschaft ist das auch kein Problem, doch man könnte auch die Steuern auf "Arbeit" senken, Geld hätte der Bund ja.
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:27
      Highlight Highlight Weil eine Steuersenkung Geld kostet und eine Steuererhöhung Geld bringt...
    • phreko 04.10.2017 01:22
      Highlight Highlight Und bloss noch einen Nachtwächterstaat erhalten?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.10.2017 07:06
      Highlight Highlight Steuersenkung = Nachtwächterstaat
      Was ist den das für ein Reflexbogen?
  • Muster Mustermann 03.10.2017 21:20
    Highlight Highlight Meine Stimme hast Du!
    • Spooky 03.10.2017 21:45
      Highlight Highlight Meine auch.
  • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:13
    Highlight Highlight Ist in der Schweiz doch fast das gleiche wie in der USA. Die Armen nehmen sich nicht als solches war, weil sie es nicht mit ihrem Stolz vereinbaren können zuzugeben, dass man halt doch nicht so vermögend ist. Eventuell könnte man ja noch Millionär werden.
    • Sigmund Freud 03.10.2017 21:38
      Highlight Highlight Wie damals bei der Erbschaftssteuer. Alle waren dagegen, weil man ja schliesslich nie weiss, ob nicht doch noch eine alte, milliardenschwere Grosstante auftaucht...
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:25
      Highlight Highlight @Sigmund Freud

      Jep, und milliardenschwere Firmenbesitzer überlassen ihre Firmen ihren Söhnen ohne Steuern zu bezahlen.
  • Ruffy 03.10.2017 21:08
    Highlight Highlight Ok, also ein interview mit 0 infos zur initiative.
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:33
      Highlight Highlight Was will die gute Frau auch sagen? Hier geht es um Klassenkampf und nicht um lästige Details.
  • vaste 03.10.2017 21:06
    Highlight Highlight Obwohl ich zu den 99% gehöre, fühle ich mich von der JUSO ganz und gar nicht vertreten. Deren Ziele und Absichten decken sich so gut wie gar nicht mit meinen. Es wäre ja zu schön, wenn die JUSO mit diesem Slogan so einfach eine Mehrheit für sich holen könnte. Sollte sie dennoch eine Mehrheit holen, so nehme ich an, dass die Steuereinnahmen nicht in meinem Sinne ausgegeben würden. Von daher ist diese Initiative für mich unattraktiv.
    • Agnesse 03.10.2017 21:45
      Highlight Highlight Eine demokratische Partei ist kein Lifestyle-Brand, mit dem Sie sich identifizieren können müssen. Wir sind aufgefordert, gemäss eigenem Dünken zu einer spezifischen Sache unabhängig vom Absender zu stimmen.

      Ich bin mit Ihnen einig, dass eine Zwecke-Bindung der zusätzlichen Einnahmen im Initiativtext problematisch wäre, gemäss obiger Infobox scheint das aber nicht der Fall zu sein.
  • meine senf 03.10.2017 21:01
    Highlight Highlight Inhaltlich völlig einverstanden. *Aber warum, warum nur, dieser absolut BESCHEUERTE Titel?*

    Der Gedanke "Wir sind die 99%" ist schon nachvollziehbar. Für viele. Für alle Jusos auf jeden Fall.

    ABER sehr viel andere werden da doch nur an "Steuersatz 99%" denken. Insbesondere jene, die den Occupy-Slogan nicht kennen. Die Mehrheit der Bevölkerung. Und die Gegner werden diese Assosiazion gnadenlos ausschlachten.

    Warum können die nicht an Leute ausserhalb ihrer Blase denken? Pro PR-Kurs für Linke! (Bin selber links)
  • Eagle21 03.10.2017 21:00
    Highlight Highlight Auch abwegige Ideen sollten diskutiert werden. Diese lässt sich relativ leicht widerlegen; wenn das Kapital bei Frau Blocher ist, finanziert es 3000 Arbeitnehmenden ihren Lebensunterhalt nachhaltig. Eine bessere Verwendung dafür ist momentan schwer erkennbar, Frau Funicello selbst setzt ihr Kapital nicht sinnvoller ein. Was absolut NICHT geht: Die Verletzung der Privatsphäre einer politischen Person, wie sie heute mit Martullo-Blocher passiert ist: Die Frau hat minderjährige Kinder, die nichts mit dem ganzen zu tun haben, eine Demo vor deren Zuhause ist absolut asozial.
    • Platon 03.10.2017 22:10
      Highlight Highlight @Eagle
      Niemand will die EMS verstaatlichen, lesen sie doch bitte den Artikel sorgfältig durch. Es geht darum, dass Frau Blocher sich selbst 92 mio. Dividenden ausbezahlt, die dann nicht einmal voll versteuert werden. Mit der USR 3 hätten nur 60% versteuert werden müssen. Das sind Tendenzen, die haarsträubend sind. Die Unternehmen betrifft die Initiative nicht.
    • Griffin 03.10.2017 22:47
      Highlight Highlight Martullo-Blocher hat die absolute Macht über 3000 Menschen und deren Familien. Von einem Moment auf den anderen kann sie Existenzen auslöschen. Und alles was sie dafür "ertragen" muss, ist zahnlose Kritik in Form einer gewaltfreien Demo. Sorry, dass mir nicht die Tränen kommen, wenn ich auf der Seiten der Menschen stehe.

      Btw es gibt nicht viel sinnfreieres als eine Wirtschaft nach Kapitalakkumulierung und Profitlogik zum organisieren, ein noch schlechteres Beispiel wäre vielleicht Vetternwirtschaft, zum Glück gibts beides in der Schweiz in Hülle und Fülle.
    • rodman 04.10.2017 00:09
      Highlight Highlight Platon: dir ist schon klar, dass mit der USR III ein höherer Anteil der Dividende hätte besteuert werden soll als bisher (was ich für falsch halte)? Die Tendenz - auch in der Steuervorlage 17 - geht genau in die von dir gewünschte richtung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bastardo 03.10.2017 20:54
    Highlight Highlight Die Funiciello so "In der Schweiz haben wir einen hohe Lebensqualität, grosse politische Stabilität und eine hervorragende Infrastruktur." Und weiter: "Dieses «race to the bottom», die dauernden Steuersenkungen für die Reichsten im internationalen und interkantonalen Steuerwettbewerb müssen aufhören. Sie schaden allen anderen, den 99 Prozent, die täglich «krampfen», das kann es nicht sein."

    Zusammengefasst: Wir haben es super in der Schweiz, aber wir müssen dringend etwas ändern.

    Was für eine Logik...
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:15
      Highlight Highlight Sie spricht ja auch die Abbautendenzen an. In verschiedenen Kantonen wurden massive Sparpakete abgesegnet mit Auswirkungen auf Infrastruktur, Bildung, Sozialsystem etc.
    • Tschedai 03.10.2017 21:27
      Highlight Highlight Ja, was für eine Logik du hier anwendest, verstehe ich nicht.

      Noch ist es gut, aber in vielen Bereichen wird abgebaut. Damit es weiterhin gut bleibt, darf dies nicht weiterhin geschehen, sonst ist es plötzlich nicht mehr überall gut.

      So schwer zu verstehen?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:47
      Highlight Highlight Nun zum Glück lliegt die Steuerhoheit bei den Kantonen. Sie spricht Luzern an, dort wollte man die Steuern erhöhen, um überhaupt ein Budget zustandezubekommen, die SVP hat das Referendum ergriffen und gewann. Ich hätte für die Steuererhöhung gestimmt, aber offensichtlich gibt es auch relevante Bevölkerungsgruppen, die "massive Sparpakete abgesegnet mit Auswirkungen auf Infrastruktur, Bildung, Sozialsystem etc" nicht weiter tragisch finden. Wenn die das in ihrem Kanton so machen wollen, schön, dafür gibt es den Finanzausgleich.
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  • Sigmund Freud 03.10.2017 20:50
    Highlight Highlight Eine gute und wichtige Initiative. Endlich werden die Steuern mal bei den Vermögenden erhöht und wir Normalsterblichen entlastet
    • Roterriese 03.10.2017 21:19
      Highlight Highlight Glaubst du echt, dass diese Initiative durchkommt 😂
    • Sigmund Freud 03.10.2017 21:32
      Highlight Highlight Kommt halt drauf an, wie viele Millionen die Wirtschaft vor der Abstimmung in eine Gegenkampagne investiert. Grundsätzlich gibt's aber sicher viele Leute, die auch wenn sie nichts mit der Juso am hut haben, mit dem Anliegen sympathisieren
    • Maragia 03.10.2017 23:59
      Highlight Highlight Ich bin auch ein Normalsterblicher und trotzdem verdiene ich an Kapitalgewinnen...
  • paedesch 03.10.2017 20:43
    Highlight Highlight Typisch juso... für mich ein totales eigengoal...bin weder rechts noch links aber was die immer veranstalten...fragwürdig und unprofessionell
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:49
      Highlight Highlight Weshalb senkt man nicht die Steurn für "Normalos"?
      Steuerfreies Einkommen bis 75000, finanziert durch ein verlangsamtes Wachstum der Staatsausgaben über die nächsten Jahre. Falls dies nicht langt, könnt man die Agrarsubventionen und das Militär eindampfen.
    • rodman 04.10.2017 08:26
      Highlight Highlight Im Kanton Luzern wurden die Steuern für Normalos in den letzten 15 Jahren massiv gesenkt. In vielen anderen Kantonen auch.
    • piedone lo sbirro 04.10.2017 11:28
      Highlight Highlight @rodman

      welch ein quatsch!

      die desaströse finanzlage des kanton luzern ist der tiefsteuerpolitik von FDP&SVP geschuldet. mit tiefen steuern wollten sie neue firmen nach luzern locken, doch gekommen ist niemand.

      jetzt wird bei der bildung, der sicherheit und der kultur gespart - bzw. etliche müssen ihre kk-prämienverbilligungen zurückbezahlen.

      welcome to FDP&SVP die parteien des mittelstandes - welch ein hohn!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 03.10.2017 20:38
    Highlight Highlight Ein nicht ganz abwegiger Vorschlag, ABER von der falschen Adresse.
    • FrancoL 03.10.2017 21:51
      Highlight Highlight Weil in der Schweiz die Linke nie ein guter Absender ist. Der Antireflex gegenüber Links ist viel zu gross, als dass die richtigen Seilschaften entstehen würden und das unbedingt nötige Feintuning der Idee mitgestalten könnte.
      Teilaspekte dieser Idee werden früher oder später von rechts kopiert und dann mit mehr Erfolgschancen eingebracht.
      Erwas weniger wäre da mehr, aber der Absender ist eh problematisch.
    • FrancoL 03.10.2017 22:03
      Highlight Highlight @silent: mehr als nur richtige Feststellung.
    • Griffin 03.10.2017 22:53
      Highlight Highlight Weil: haha, Juso, haha, Sozialisten, haha, in der Mitte liegt die Lösung. Zentrismus, Neoliberalismus hat für weisse Männer in der Mittel-
      & Oberschicht Westeuropas und Nordamerikas noch immer funktioniert, ist ja alles super hier auf der Erde, Klimawandel ist eine chinesische Lüge, Kriege gibt es hier keine mehr und Kapitalismus ist das bestmögliche System. *kotz*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 03.10.2017 20:36
    Highlight Highlight Die Juso mit ihrem schlechten und zweifelhaften Ruf schadet dem berechtigten Anliegen der Kapitalbesteuerung. Die Juso sollen besser die Klappe halten und weniger vom Geld der anderen schmarotzen.
    • FrancoL 03.10.2017 21:56
      Highlight Highlight Eine mehr als fraglicher Anwurf. Von wessen Geld lebst Du?
      Ich kenne einige Anhänger der JUSO und die gehen einer Arbeit nach und rechtfertigen ihren Lohn. Hoffe das kann auch Dein Arbeitgeber von Dir sagen.
    • Platon 03.10.2017 22:06
      Highlight Highlight @Karl33
      Wenn Anliegen danach beurteilt werden, von wem sie kommen, haben wir ohnehin ein Problem...
    • Don Sinner 03.10.2017 22:23
      Highlight Highlight Richtig. Die Juso ist kontraproduktiv. Viell. würde der Herr Freud unter uns zum Schluss kommen, dass sie also unbewusst für die Sache sind, die sie mit ihrem Tamtam scheinbar bekämpfen. Oder sie haben sonst ein Vaterproblem.
  • LeChef 03.10.2017 20:36
    Highlight Highlight Ein sympathisches Anliegen. Mir stellen sich aber mehrere Fragen: (Herr Bernet, vielleicht wissen Sie Genaueres?)

    1. Wird das Kapitaleinkommen dann getrennt vom Lohn besteuert? Das dürfte ordentliche Progressions-Effekte haben, sprich hohe Einkommen sogar entlasten. Oder wird es doppelt besteuert?

    2. Was ist mit anderen Anlageformen als Aktien? Bspw. Obligationen, Rohstoff-Fonds, Immobilienverkäufe, Mieteinnahmen, Kunsthandel? Das sind doch auch Kapitalgewinne.

    3. Werden nur natürliche Personen so besteuert, oder auch Firmen? Was ist mit Gewinnen aus Nicht-Aktiengesellschaften?
    • rodman 04.10.2017 00:19
      Highlight Highlight 1. Steuersystematisch wäre es logisch, kapitalgewinne mit übrigem einkommen zu besteuern, ausser es handelt sich um einen Nachfolgeprozess eines Betriebs (analog der heutigen Lösung mit Personengesellschaften.

      2. Bei gewerbsmässigen gewinnen (was schnell angenommen wird) und bei liegenschaften gibt es schon eine besteuerung von kapitalgewinnen. Mieteinnahmen und oblizins zählen heute zu steuerbaren erträgen. Gewinne aus privaten Verkäufen wären bei annahme auch zu besteuern. Verluste müssten angerechnet werden.

      3. Unternehmen besteuern schon Kapitalgewinne (soweit keine Beteiligungen).
    • LeChef 04.10.2017 08:39
      Highlight Highlight Danke für die Infos!
  • Grundi72 03.10.2017 20:33
    Highlight Highlight "Sie schaden allen anderen, den 99 Prozent, die täglich «krampfen», das kann es nicht sein."

    Hier habe ich aufgehört zu lesen. Sie, Cedric etc gehören auch nicht zu diesen 99% die "krampfen". Juso-Menschen haben Philosophie studiert, haben gut verdienende Eltern und jobben dann teilzeit bei einer Gwerkschaft oder einem Hilfswerk.

    Das sind heuchlerische Neider, die die echten 99% missbrauchen um einen Deckmantel für ihre hetzerischen Anliegen zu haben.
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:11
      Highlight Highlight Hast du auch Fakten, die deine Ressentiments stützen?
    • Ron Collins 03.10.2017 21:23
      Highlight Highlight DAS ist ein Kommentar! Wie wahr!!
    • Silent_Revolution 03.10.2017 21:23
      Highlight Highlight Man muss also "krampfen" um der Bevölkerung zu zeigen, weshalb der Mittelstand leidet.

      Ich dachte bisher, man kann sich als Multimilliardär einfach zurücklehnen, der Bauernrhetorik bedienen und behaupten die Zuwanderung sei Schuld!
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  • baBIELon 03.10.2017 20:31
    Highlight Highlight Sehr geil! Auf geht' Genossen!
    • Wehrli 03.10.2017 21:28
      Highlight Highlight Auf zum nächsten Cüpli!
  • Platon 03.10.2017 20:30
    Highlight Highlight Ich hätte noch einen guten Slogan für die Initiative, ironischerweise von den Liberalen: "Arbeit muss sich wieder lohnen!"
    Es ist wirklich ein Hohn, dass Kapitaleinkommen mit Samthandschuhen angefasst werden und der einfache hartarbeitende Bürger normal besteuert wird!
    • Sigmund Freud 03.10.2017 21:36
      Highlight Highlight Die meisten (zumindest in der Schweiz) erben ihren Reichtum. Inwiefern die dann dafür gearbeitet haben ist mir schleierhaft. Aber inn manchen andern Ländern sieht's natürlich anders aus
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:51
      Highlight Highlight Man könnte auch einfach die Steuern auf "Arbeitseinkommen" senken.
      Staatswachstum verlangsamen, Militärbudget und Agrarsubventionen eindampfen und wir sollten so manche Steuersenkung refinanzieren können.
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:04
      Highlight Highlight Kapitalbesteuerung tönt jetzt so leicht. Aber ob man mit Kapital gewinn macht, ist ja nicht von Anfang an klar. Jene Leute, die Gewinn machen, gehen ein Risiko ein und machen etwas richtig. Das ist einfach nicht dasselbe wie ein fixes Einkommen. Weiter bringen erfolgreiche Investitionen Arbeitsplätze und das Unternehmen zahlt auch steuern, also sollte man diese Selbstinitiative auf keinen Fall abtöten. Kapitalsteuer tönt so verheissungsvoll, ist aber purer Kabis sorry.
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  • trololo 03.10.2017 20:18
    Highlight Highlight ähm.. ok.
  • seventhinkingsteps 03.10.2017 20:15
    Highlight Highlight Ich kann nichts verachtenswertes an diesem Vorhaben finden, ich finde die Lage genau so problematisch wie sie. Mit der Taktik und der Rhetorik bin ich manchmal nicht einverstanden und die Erfolgschancen stehen wohl auch eher eher schlecht. Da wird viel Geld fliessen um das zu verhindern.
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:36
      Highlight Highlight Keine Demokratie ohne Sozialismus, keinen Sozialismus ohne Demokratie!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:52
      Highlight Highlight Btw, wie siehts eigentlich mit der Transparenzinitiative aus? Gibt es die noch? Das währe mal ein sinnvolles Anligen.
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:19
      Highlight Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum

      Ich glaub die kommt nicht zu Stande, interessiert leider keine Sau. Arme Schweiz
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  • Iko5566 03.10.2017 20:06
    Highlight Highlight Längst überfällig. Jedoch in der Schweiz wohl kaum mehrheitsfähig. Besonders dann nicht, wenn Frau Funiciello das Gesicht der Initiative sein wird. Dafür ist sie (zurecht oder auch nicht) viel zu sehr Hassfigur für SVP und FDP Wähler.
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:37
      Highlight Highlight Shoot the messenger?

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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