Schweiz

Juso-Delegiertenversammlung im Mai 2017 in Wohlen AG. Bild: KEYSTONE

Juso-Initiative will neues Steuersystem: «Aus der Geiselhaft der Superreichen ausbrechen»

Am Mittwoch lancieren die Jungsozialisten ihre «99-Prozent-Inititiative». Präsidentin Tamara Funiciello erklärt, warum das Anliegen nichts mit Neid zu tun hat und warum sie auf den sechs Jahre alten Slogan von «Occupy Wall Street» setzt.

03.10.17, 19:52 04.10.17, 06:33

Frau Funiciello, die «Spekulationsstopp-Initiative» der Juso wurde 2016 mit 59,9 Prozent abgelehnt, die «1:12-Initiative» 2013 gar mit 65,3 Prozent. Die Prognose sei gewagt: Weil Neiddebatten in der Schweiz schlecht ankommen, werden die Juso mit der 99-Prozent-Initiative ihr schlechtestes Ergebnis machen.
Tamara Funiciello:
Weshalb? Unsere Initiative hat nichts mit Neid zu tun. Heute ist es so, dass jeder Lohnfranken fünffach besteuert wird, während ein Grossteil der Kapitalgewinne steuerfrei bleiben. Das ist ungerecht – und der Gerechtigkeitssinn der Schweizer ist sehr ausgeprägt, das hat man beispielsweise beim Nein zur Unternehmenssteuerreform III (USR III) gesehen. Hinzu kommt: In der Schweiz wird momentan abgebaut, als ob es kein Morgen gebe: im Kanton Luzern werden Zwangsferien eingeführt, allerorten Prämienverbilligung gekürzt. Unsere Initiative bringt Steuereinnahmen, um diesen Abbau zu stoppen.

Was will die 99-Prozent-Initiative?

Den genauen Initiativtext stellen die Juso am Mittwoch vor. Laut Tamara Funiciello will man unter dem neu einzuführenden Begriff «Kapitaleinkommen» sämtliche Gewinne aus Aktienverkäufen, Dividenden und Zinsen zusammenfassen. Die ersten 100’000 Franken Kapitaleinkommen sollen wie gehabt besteuert werden, darüber hinausgehende Gewinne mit dem Faktor 1.5 multipliziert und nach der normalen Einkommensteuerprogression besteuert werden. (cbe)

Bei wirtschaftspolitischen Vorlagen von links argumentieren die Gegner häufig mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und dem Steuersubstrat. Dem «Tages-Anzeiger» sagten Sie, «es sei viel zu kompliziert, einfach abzuhauen». Da müssen Sie argumentativ aber noch zulegen bis zum Abstimmungskampf.
In der Schweiz haben wir einen hohe Lebensqualität, grosse politische Stabilität und eine hervorragende Infrastruktur. Man verlässt dieses Land nicht einfach so, weil die Steuern steigen. Viel wichtiger aber: Dieses «race to the bottom», die dauernden Steuersenkungen für die Reichsten im internationalen und interkantonalen Steuerwettbewerb müssen aufhören. Sie schaden allen anderen, den 99 Prozent, die täglich «krampfen», das kann es nicht sein. Irgendwann müssen wir damit beginnen, aus dieser Geiselhaft der Superreichen auszubrechen und uns nicht weiter von ihnen erpressen zu lassen. Das ist keine Demokratie mehr!

Die Linke hat an der Urne Erfolg, wenn sie per Referendum gegen wirtschaftspolitische Vorlagen der Bürgerlichen ankämpft – Stichwort USR III – aber verliert mit eigenen Vorlagen eigentlich immer deutlich. Ist ihre Initiative einfach nur für die Galerie gedacht?
Volksinitiativen haben es in der Schweiz generell schwierig, das ist kein spezifisches Problem der Linken. Uns geht es auch um die Sensibilisierung: Wir haben ein Gerechtigkeitsdefizit und dagegen wollen wir ankämpfen. Aber wir spielen, um zu gewinnen, das ist klar. Wie Marx sagte: «Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.»

Die titelgebenden 99 Prozent waren ein populäres Schlagwort der «Occupy Wall Street»-Bewegung, welche im Herbst 2011 kurzzeitig für Furore sorgte. Setzen Sie nicht auf ein abgelutschtes PR-Schlagwort?
Wir machen nicht PR, wir machen Politik, von deren Richtigkeit wir überzeugt sind. Tatsache ist, dass die grosse Mehrheit, die 99 Prozent, unter dem derzeitigen, ungerechten Steuersystem leiden. Daran hat sich seit 2011 nichts geändert. Für sie setzen wir uns ein.

Die Juso hat den Anspruch, der Stachel im Fleisch der Sozialdemokratie zu sein. Wie reagiert man bei der SP auf ihre Initiative?
Die Juso ist eigenständig und haben eine Basis, die unabhängig über unsere Politik entscheidet. Die SP und wir gehen aber in die gleiche Richtung, nur unternehmen wir manchmal unterschiedliche Schritte auf dem Weg dahin. Bei der 99-Prozent-Initiative bekommen wir aber viel Unterstützung aus der SP und auch von den Grünen.

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54s

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • 4kant 05.10.2017 17:49
    Highlight Das ist der falsche Weg, Juso.
    Die Staatsquote muss runter.
    Als erstes müssen Subventionen gestrichen werden. Man beginne mit der ersatzlosen Streichung des Geldes für Aslyanten, Bauern, die Kohäsionsmilliarden an die EU, die Kulturförderung, und das halbe Armeebudget. Dann kommen Handgelenk mal Pi so um die 8 bis 10 Mia Franken pro Jahr zusammen.
    Die Hälfte des eingesparten Geldes stecke man in die Krankenkassenprämien, die andere Hälfte gebe man als Steuerermässigung an den Steuerzahlern zurück.
    6 2 Melden
  • Moudi 05.10.2017 09:30
    Highlight Mir würde eigentlich schon reichen das die KK dem Lohn angepasst werden.. Z. B. 3-6% KK vom Steuerbarem Einkommen.. Da würde die Unter-/Mittelschicht profitieren!
    13 3 Melden
  • Spooky 04.10.2017 22:18
    Highlight Lassen wir doch diese Superreichen ziehen, wohin sie wollen! Wohin wollen sie eigentlich?
    14 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2017 11:20
      Highlight Die sind schon überall - hier noch ein Briefkästchen.

      Ansonsten sind die fleissig am Land kaufen in Südamerika, in Kanada haben sie schon was.

      3 2 Melden
  • SanderW 04.10.2017 20:06
    Highlight Die Initiative wird deutlich Bergab gehen. Aber nicht weil sie falsch ist, sondern weil mindestens 80% der Bevölkerung gar nicht verstehen werden, was die Initaitive fordert. Die Desinformationskampagne der Superreichen hat bereits begonnen.
    Heute behauptete der Avenir Suisse Chefökonom auf Radio SRF beispielsweise allen ernstes, die Initiative fordere einen Steuersatz von 150% auf Kapitalgewinne, was ja völliger Unsinn ist.
    Es kann mir keiner erzählen, dieser Dr. oec. kenne die Definition von "Steuersatz" nicht. Der hat doch brandschwarz ins Mikrofon gelogen!
    28 19 Melden
    • AlteSchachtel 05.10.2017 17:20
      Highlight vorallem glauben 90% des Mittelstandes ernsthaft daran, da sie selbst einmal superreich werden könnten und unterstützen deshalb nur Initiativen, die die Reichen belohnen.
      6 1 Melden
    • 4kant 05.10.2017 17:30
      Highlight Natürlich kann das nicht stimmen mit den 150%. Aber nicht weil es theoretisch unmöglich wäre, sondern weil es inakzeptabel viel ist.

      Ein Steuersatz über 100% heisst, dass man mehr Steuern zahlen muss, als man steuerbares Einkommen hat. Das kann ein Staat im Prinzip verlangen. Dann muss man als Steuerpflichtiger sein Vermögen hergeben, bis man nichts mehr hat, oder man muss seinen Job aufgeben, bzw. auf einen erträglichen Stuersatz herunterfahren, damit man sich nicht komplett mit Steuerschulden überschuldet, oder man muss auswandern.
      Ich glaube, Schweden hat(te) Steuersätze über 100 %.
      1 1 Melden
  • Ökonometriker 04.10.2017 15:25
    Highlight Wie Steuerflucht geht: man gründet eine Stiftung im Ausland, transferiert sein Vermögen dorthin und zahlt dort die Kapitalsteuer.
    Die Reichen können solchen Steuern immer entfliehen.

    Würde man jedoch die Aufwertung von Immobilien besteuern, MWSt. auf Mieten einführen und eine höhere MWSt. zur Entlastung des Mittelstandes (e.g. Subvention der KK) erlassen könnte man die Reichen erwischen. Ihren Konsum drosseln die nämlich nicht.

    Es gäbe sinnvolle linke Politik. Diese Initiative ist aber ein Papiertiger.
    11 21 Melden
    • FrancoL 04.10.2017 19:46
      Highlight UIUI wen wollen Sie da belasten?
      MwSt. auf Mieten? wer zahlt dann die MwSt.? zum wohl grösseren Teil der Mieter. Das kitzelt den Liegenschaftenbesitzer nun mal gar nicht.

      Die Aufwertung von Immobilien wird ja besteuert wenn diese realisiert wird > Grundstückgewinnsteuer. Diese könnten man anheben trifft aber auch den Häuslebesitzer der zB im Alter sein Haus mit Gewinn verkauft.

      Eine höhere MwSt. trifft den Mittelstand der fast sein ganzes Geld ausgeben muss am stärksten.
      Die Geringverdiener kommen zudem noch mehr unter Druck und das Sozialamt lässt grüssen.

      Schon mal überdacht?
      24 3 Melden
    • SanderW 04.10.2017 20:00
      Highlight Seltsamer Vorschlag.
      Eine MWST auf Mieten würde doch gerade die Unter- und Mittelschicht am stärksten betreffen. Die Reichen zahlen keine Miete, weil ihnen die Immobilien gehören.
      19 2 Melden
    • zigi97 04.10.2017 20:04
      Highlight wenn auf Mieten eine MwSt. einzuführen bringt genau gar nichts. ausser höhere Mieten natürlich...
      19 1 Melden
    • Ökonometriker 04.10.2017 21:44
      Highlight In der Schweiz ist die Nachfrageelastizität für Mieten höher als die Angebotselastizität (die in der CH weltweit eine der tiefsten ist), folglich würden die Kosten vornehmlich durch Vermieter getragen.

      Bei einer KK-Subventionierung von CHF 100 p.M. via MWSt. profitiert eine 4-Köpfige Familie wenn sie Konsumausgaben von (Stand 2015) weniger als CHF 160'000 p.a. haben, ohne Essen, Mieten, NK, Steuern, KK usw. hat. So viel geben die wenigsten Familien aus.

      Aber genau hier sieht man, dass die Reichen selbst mathematische Tatsachen dem Volk vorenthalten können.
      3 4 Melden
    • SanderW 04.10.2017 21:55
      Highlight @ Ökonometriker

      Gewagte These. Wenn eine MWST auf Mieten erhoben würde, dann würde das ja alle Anbieter gleichermassen treffen, d.h. es würden einfach alle Vermieter versuchen, auf den bisherigen Zins die 8% draufzuschlagen. Wohin sollen die Mieter deswegen ausweichen? Es ist ja dann nicht nur ihre Miete gestiegen, sondern gleichzeitig auch diejenige aller potentiellen Alternativen. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
      8 0 Melden
    • FrancoL 04.10.2017 23:56
      Highlight @Oekonimetriker; Und wenn diese Mittelklasse Famie ein kleines Häuschen sich baut dann ist die Freude an dem durch die MwSt. ergatterten 100 CHF schnell, nachhaltig für Jahre im Eimer!
      Denken Sie doch einmal nicht so im kleinen Warenkorb, scgauen Sie sich die Sachlage über ein Leben an.

      Zudem HEUTE ist jeder Vermieter in der Lage jegliche Mehrkosten LOCKER auf die Mieten umzuwälzen, ärgerlich aber wahr. Ist, damit sie sich nicht ereifern, meine Sicht aus dem täglichen Arbeitsleben, also die Erfahrung.
      2 1 Melden
    • Ökonometriker 05.10.2017 07:43
      Highlight @FrancoL wenn die Familie Konsumausgaben von 40k p.a. hat und 20 Jahre in dem Haus wohnt lohnt es sich immer noch, wenn das Haus weniger als 2.4 Millonen kostet - ohne Land gerechnet, wohl gemerkt, da dieses ja nicht MWSt. pflichtig ist.
      Wird das Haus nacher weiterverkauft, ist die Schwelle gar noch viel höher. Weit über den Möglichkeiten der Mittelschicht.
      1 2 Melden
    • Ökonometriker 05.10.2017 07:53
      Highlight @SanderW: vereinfacht erklärt: die Vermieter können ihr Angebot kaum anpassen, bestehende Immobilien sind nunmal da. Mieter hingegen könnten in kleinere Immobilien umziehen. Daher richten sich Mieten wie in einem quasi-monopol nach der Zahlungskraft der Mieter. Bleiben Zahlungskraft und Angebot gleich können sich Preise aber kaum verändern.
      Dies gilt übrigens auch umgekehrt: deswegen haben die fallenden Marktzinsen kaum die Mieten gesenkt, sondern v.a. die Profite der Vermieter erhöht.
      1 5 Melden
    • Moudi 05.10.2017 09:03
      Highlight Ökonometriker irgendwie nicht viel verstanden von Ökonomie? Ihre "Sichtweise" würde die Mittelschicht noch mehr ausbluten lassen! Selten so ein... Sind Sie Vermieter? ha dann kann ich ihre Argumentation verstehen! Wie die vorschreiber genau erkannt haben, würden diese einfach auf die mieten umwälzen. Kleine Familie mit Häuschen.. nicht mehr finanzerbar! Ü 60J die ein leben Lang gearbeitet haben, 3-4 jahre vor Pansion kein Job mehr??? ja genau Häuschen verkaufen! usw.
      5 1 Melden
    • FrancoL 05.10.2017 09:26
      Highlight @Oekomentriker: Falsche Annahme und falsche Aussage. Neuen Belstungen und Steueren können im Gegensatz zu orts üblichen Wertanpassungen, die nicht ohne weiteres einfliessen können, jederzeit auf die Mieten überwälzt werden. Das ist ein Schuss in den OFEN und zwar ein ganz gehöriger.
      Ich würde mir einmal zB den Zürcher Mietvertrag genauer anschauen, vor allem das klein Geschriebene und dann posten Sie uns WO da steht dass neue Steuern und Abgaben NICHT überwälzt werden können. Wir haben einen grösseren Leerbestand bei Wohnungen im teuren Segmant, also wird der Noramlo-Mieter die Zeche zahlen.
      4 0 Melden
    • FrancoL 05.10.2017 09:37
      Highlight @Moudi; Völlig richtig dargestellt mit dem Zusatz dass die unteren Lohnklassen NOCH mehr unter die Räder kommen würden weil sie gar keine Möglichkeit haben einer Mehrmiete zu entrinnen. Zudem würden die Sozialämter die eh schon Mühe haben überhaupt Wohnraum zu finden auch noch die Zeche zahlen, also letztendlich die Steuerzahler.
      Neien die Idee mit der MwSt auf die Miete ist tödlich für Mittelstand und tiefere Lohnkategorien. Wer ungeschoren davon kommt: Der Recieh der ein Haus besitzt.
      Und an die PKs hat der liebe Mann auch nicht gedacht, entweder Mieten rauf oder die Rendite um redutzieren
      4 0 Melden
    • Moudi 05.10.2017 09:51
      Highlight Absolut deiner Meinung FrancoL!
      4 0 Melden
    • SanderW 05.10.2017 12:27
      Highlight
      @ Ökonometriker
      Danke für die Erklärung, die ich jedoch so nicht für realistisch halte.
      Die MieterInnen können eben gerade nicht massenhaft in kleinere Wohnungen umziehen, weil der Wohanungsmarkt diese Wohnungen gar nicht bietet. Denn wie du selber sagst: Die Immobilien sind nunmal da.
      1 0 Melden
    • Ökonometriker 05.10.2017 13:18
      Highlight Im stark regulierte Wohnungsmatkt in Zürich gelten die Gesetze des Marktes nur noch eingeschränkt - hier müssten natürlich die Regulationen entsprechend angepasst werden, wenn eine bestimmte regulatorische Änderung auf nationaler Ebene stattfindet.
      Aber das Marktdesign für Zürich wäre ein anderes Thema...
      0 2 Melden
  • Posersalami 04.10.2017 14:29
    Highlight Hier gehts zum ganzen Elend:

    "Seit einer früheren Steuerreform sind die Dividenden auf grossen Beteiligungen (ab 10% Firmenanteil) nicht mehr voll zu besteuern. Dieser Rabatt soll die wirtschaftliche Doppelbesteuerung von Firmengewinnen (zuerst via Gewinnsteuer, dann durch die Einkommenssteuer auf Dividenden) lindern. Beim Bund sind deshalb nur 60% solcher Dividenden als Einkommen zu versteuern, bei den Kantonen reicht die Bandbreite von 35 bis 70%, mit einem Durchschnitt von etwas über 50%."
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/dividenden-stolperstein-fuer-die-steuerreform-ld.150392
    11 8 Melden
  • piedone lo sbirro 04.10.2017 12:19
    Highlight in der schweiz, einem der reichsten länder der erde,
    besitzen 10% der steuerpflichtigen 70% des privaten vermögens, und können rund 80% der direkten bundessteuer berappen.

    da hat es nicht zu wenig geld, aber eindeutig zu wenig charakter und anstand.
    37 26 Melden
    • FrancoL 05.10.2017 11:02
      Highlight Ja Piedone; je mehr Geld desto weniger Anstand, das ist so mit wenigen löblichen Ausnahmen.

      Kennst Du ja sicher aus unserem Beruf, je reicher desto mehr gerne bereit jegliche Regeln und Gesetze wenn irgendwie möglich zu umgehen.
      5 1 Melden
  • Ron Collins 04.10.2017 12:15
    Highlight Funiciello sollte echt froh sein, dass sie hier in der Schweiz rumtollen kann, und die leute SO TOLERANT sind. Wenn die in den USA ein fremdes Grundstück so frech betretten hätte....
    50 56 Melden
  • piedone lo sbirro 04.10.2017 11:48
    Highlight tiefstverdiener würden von juso initiativen mehr profitieren als von den fremdenfeindlichen SVP initiativen oder der USR II/III der FDP.

    würden FDP/SVP ein solcher vorschlag bringen, sähe die kommentarspalte hier anders aus - verblendung verhindert reflexion.

    was FDP/SVP für den mittelstand und die unterprivilegierten schon gutes getan haben konnte mir bis heute noch keiner erläutern.
    60 81 Melden
    • piedone lo sbirro 04.10.2017 17:47
      Highlight herrlich, die verzweifelte rechtsnationale blitzerbrigade blitzt sich einmal mehr den frust vom laib! 😂

      danke zum voraus für die blitze – sie unterstreichen die qualität sowie die richtigkeit meiner aussagen. 😜


      35 26 Melden
    • Marco86 05.10.2017 09:12
      Highlight Zur Info: Ihre Aussagen sind meistens leider so unreflektiert, faktenfrei und hetzerisch ala Infosperber- und Woz-Kampfblättlizitaten, dass sie eines Kommentars unwürdig sind...
      5 17 Melden
    • piedone lo sbirro 06.10.2017 08:26
      Highlight @Marco86

      dass sie als spardenker und 20min leser nicht in der lage sind qualitätmedien von hetzblättern zu unterscheiden wundert hier niemand.

      auf die frage was denn FDP/SVP für den mittelstand und die unterprivilegierten schon gutes getan haben, wissen sie ohnehin keine antwort.

      trollen sie fröhlich weiter und konzentrieren sie sich aufs blitzen - das einzige mittel des bildungsfernen frustbürgers.
      6 3 Melden
  • thunder 04.10.2017 11:17
    Highlight Ich behaupte mal den Jusos geht es gar nicht um die Initiative, sondern nur um Krawall zu machen. Damit machen sie sich bei ihrer Klientel einen Namen und schwupps wartet ein lukratives Pöstchen auf sie. Siehe Cédric Wermut.
    Leider begünstigt unser System die Schaumschläger und Phrasendrescher.
    60 81 Melden
    • geissenpetrov 04.10.2017 12:56
      Highlight Ich behaupte mal Dir geht es gar nicht um den Inhalt des Artikels oder die Initiative, sondern nur darum Krawall zu machen.
      Leider begünstigt unser System die Schaumschläger und Phrasendrescher.
      60 33 Melden
  • l. a. stalder 04.10.2017 11:13
    Highlight All die Leute die hier rumjammern wie ungerecht es ist, dass der Anlagegewinne bei Aktien etc. nicht versteuert werden müssen, sollen doch selber anfangen damit zu handeln! Scheint ja ein ganz einfacher Weg zu sein schnell Geld zu verdienen ^^
    47 59 Melden
    • geissenpetrov 04.10.2017 12:55
      Highlight Ganz so einfach ist es nicht. Um beispielsweise einem Hedgefonds anzugehören, braucht es 10 Mio. aufwärts. Geld, dass unmöglich mit ehrlicher Arbeit erwirtschaftet werden kann.
      48 27 Melden
    • zigi97 04.10.2017 20:08
      Highlight keine Ahnung was du unter ehrlicher Arbeit verstehst, aber da gibt es durchaus einige Beispiele...
      6 9 Melden
    • Pisti 04.10.2017 20:41
      Highlight Ich kenne dutzende Beispiele, Inhaber von KMU's die 10+ Mio an Vermögen haben. Mit ehrlicher Arbeit verdient. Und die bezahlen ihre Arbeiter gut. Auch wenn das für Sie und die Juso kaum zu glauben ist. Wie auch wenn man selbst nur vom Mami, Papi odet dem Steuerzahler lebt.
      14 15 Melden
    • Makatitom 04.10.2017 22:49
      Highlight @Pisti, man sollte nicht immer von sich auf andere schliessen
      7 7 Melden
  • andrew1 04.10.2017 11:04
    Highlight Gegen reiche wettern, neidpolitik betreiben und sich selbst bemitleiden ist halt populistisch.
    53 63 Melden
    • geissenpetrov 04.10.2017 12:45
      Highlight Nein, populistisch ist doch eher was du tust.
      Denkst Du wirklich, dieser Leute Hauptmotivation sei Neid und Selbstmitleid?
      So wie ich das sehe, würden 99% der Menschen davon profitieren, wenn der Reichtum etwas gerechter verteilt wäre. Höchstwahrscheinlich auch Du.
      48 27 Melden
    • Marlon Mendieta 04.10.2017 16:17
      Highlight Wenn der Reichtum gerechter verteilt würde, würden 99% profitiren, aber vermutlich nur Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.
      Uns allen, auch der Juso, fault nächstens der Arsch ab vor Wohlstand.
      Darum geht es eben doch hauptsächlich um Neid...
      12 17 Melden
  • Hansdamp_f 04.10.2017 10:38
    Highlight Darf ich dann einen Anlageverlust von den Steuern abziehen?
    52 17 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 10:51
      Highlight Was soll das für eine Logik sein? Natürlich nicht, da sie ja auch nicht den ganzen Gewinn abführen müssen.

      Niemand neidet ihre Gewinne durchs Füsse hochlegen. Der Gewinn muss nur auf ein erträgliches Mass reduziert werden. Ungleichheit ist nicht gut für eine Gesellschaft.
      32 41 Melden
    • Hansdamp_f 04.10.2017 11:57
      Highlight Salami, deshalb haben wir ja ein progressives Steuersystem.

      Es sind nur solange "Gewinne durch Füsse hochlegen", wie die Wette aufgeht. Anleger gehen ein Risiko ein. Eine Option, die auch Dir offen steht.
      28 9 Melden
    • Ron Collins 04.10.2017 12:12
      Highlight Und sie wissen natürlich was genau "erträglich" ist?? Es ist und bleibt eine Neiddebatte. Ich ertrage es auch nicht, wenn "arbeitsscheue" immer auf die errungenschaften der Andern schielen, und Anspruch darauf erheben wollen!
      ich ertrage es nicht, dauernd eine Funiciello lamentieren zu sehen. Je weniger Geld als Steuern abgezockt werden, desto weniger wirds für linke Ideen V-E-R-S-C-H-W-E-N-D-E-T!! so einfach seh ich das. und ich bin nicht reich. die welt ist nun mal ungerecht...werdet erwachsen! ;)
      22 19 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 14:25
      Highlight Nein steht es nicht, zumindest nur in sehr begrenztem Umfang. Man braucht schon ein gewisses Budget zum Starten, vom Know How fange ich gar nicht erst an. Oder wollen Sie mir jetzt wirklich erklären, dass ich meine ersparten 50 000.- mit den gleichen Chancen am Kapitalmarkt anlegen kann wie das zB. die Martullo kann? Da weiss ich dann nicht mehr, ob ich heulen oder lachen soll.

      Das Steuersystem ist auch nur teilweise progressiv. ZB. bei der MWST ist nix mit Differenzieren. Die Vermögenssteuer ist ein Witz, für 1 Mio zahlt man in ZH grad mal 2000.-
      17 15 Melden
    • Maragia 04.10.2017 15:22
      Highlight @poser, warum soll auch jemand für sein Vermögen so stark besteuert werden, nur weil er weniger ausgibt als du? Alles was man als vermögen hat, wurde schon als Einkommen versteuert!
      10 7 Melden
    • Ron Collins 04.10.2017 17:56
      Highlight @Maragia, das frag ich mich auch jeden Tag. An allem Einkommen wurde schon abgesahnt (= Steuern). Aber es hört ja dort nicht auf. gerecht oder nicht?
      Auch die ewige Erbschafts-Diskussion mag ich nicht hören. Wenn ich reich wäre, und ein Vermögen (legal) gemacht habe...warum zum Henker wird es nicht gegöhnt, dass ich meinen Kindern was hinterlasse? ist das nicht von jedem der Wunsch, was zu hinterlassen? Ob die Erben dann was schlaues damit machen, ist wieder eine andere Geschichte. Ich bin total für Steuerabgaben...EINMAL und Basta! Alles andere ist abzocke aus neid. oder nicht? ;)
      7 7 Melden
    • Hansdamp_f 04.10.2017 20:14
      Highlight Also diese Argumente, Salami. Was ist denn bitte auch noch ungerecht an der Mehrwertsteuer? Möchtest Du Armer davon befreit sein, weil ein Anderer mehr verdient als Du?

      Und nun sind auch noch die anderen schuld, wenn du keine Ahnung von Anlegen hast? Dann kauf halt ein Markt-ETF. Den Markt schlagen ohnehin die Wenigsten.
      6 4 Melden
    • Posersalami 05.10.2017 09:19
      Highlight @Hansdamp_f: Die MWST belastet tiefe Einkommen proportional sehr viel stärker als hohe Einkommen. Das ist ungerecht. Es bräuchte auch hier eine Progression (wobei ich keine Ahnung habe, wie man das umsetzen könnte).

      Jemand mit Vermögen hat ganz anderen Zugriff auf Ressourcen. Er kann zB. ein paar Leute anstellen die sich 24h am Tag nur um die Anlagen und Investitionen kümmern. Sie und ich können das nicht "nebenher" machen. Die Spiesse sind auch hier alles andere als gleich lang und einer der Reich geboren wird ist hier ganz klar Lichtjahre im Vorteil.
      2 3 Melden
    • Hansdamp_f 05.10.2017 11:06
      Highlight Die direkten, progressiven Steuern sind das Mittel zur Umverteilung. Wer mehr konsumiert, bezahlt auch mehr MwSt.

      Wer Geld hat, kann einen Vermögensverwalter engagieren. Im Schnitt vernichtet das v.a. Kapital, da die ja auch nicht gratis arbeiten und den Markt meist nicht schlagen.

      Du KANNST das nebenher machen. Entweder, indem Du Dich informierst und lernst oder indem Du in einen Welt-ETF investierst.

      Hör auf mit dieser "das ist alles so ungerecht"-Geschichte. In der Schweiz kannst Du es zu viel bringen, wenn Du Mut hast. Fang damit an, jetzt, und hör endlich auf zu jammern.
      4 1 Melden
  • Posersalami 04.10.2017 09:48
    Highlight "Weil Neiddebatten in der Schweiz schlecht ankommen"

    Es ist keine Neiddbatte, sonder eine GEIZDEBATTE!

    Wer leistungslos Geld abschöpft hat davon einen guten Teil wieder abzugeben. Es kommt dann schliesslich allen zugute. Dem armen Aktionär / Investor / etc. bleibt ja immer noch ein Gewinn, mit welchem er dann wieder im Casino zocken gehen kann. In die reale Wirtschaft wird viel zu wenig investiert, da muss der Staat einfach steuernd eingreifen, das Casino muss so unattraktiv wie möglich gemacht werden.
    44 51 Melden
    • geissenpetrov 04.10.2017 10:45
      Highlight Das ist doch eine Beleidiung für die Casinos!
      In Casinos herrschen strenge Regeln. Die Automaten sind geeicht, Missbrauch, Geldwäscherei und Spielsucht werden unterbunden.
      Nichts von alle dem trifft auf Börsen und Banken zu.
      40 6 Melden
    • Nuscheltier 04.10.2017 10:58
      Highlight Ich mag Leute die im Imperativ schreiben :D
      11 4 Melden
  • Booker 04.10.2017 09:37
    Highlight Immer nur Neid aufzeigen gegenüber den Besserverdienenden ist das Falsche, was nützt es wenn man diesen etwas wegnimmt und sie deswegen dann vielleicht sogar ins Ausland ziehen ? Es wird deswegen hier keiner mehr haben.
    Ich empfehle den Juso Mitgliedern nebst ihrem Studium etwas zu arbeiten um selber für den Lebensunterhalt aufkommen zu können, Wohlbefinden verantwortlich zu sein.
    41 48 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 10:54
      Highlight Es geht nicht um Neid, es geht um den Geiz der Reichen und Superreichen.

      Wegen höherer Steuern zieht doch niemand weg! Ansonsten müssten alle Reichen da wohnen, wo die Steuern am tiefsten sind, was ja nachweislich nicht der Fall ist. Bitte erst mal die eigene These zumindest oberflächlich prüfen, bevor hier so neoliberaler Schwachsinn weiterverbreitet wird.

      Wer Steuern vermeiden will tut das heute schon unabhängig von der Höhe der Steuern.
      32 25 Melden
    • Walter Sahli 04.10.2017 11:07
      Highlight Neid ist das hässliche Wort, dass die Reichen dem Gerechtigkeitsgefühl gegeben haben.
      42 26 Melden
    • satyros 04.10.2017 12:41
      Highlight Es geht nicht um Besserverdienende. Verdienst erhält man für Arbeit. Es geht um Kapitaleinkommen.
      18 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.10.2017 15:31
      Highlight @sahli@saryors. Danke. Auf den Punkt gebracht.
      5 2 Melden
    • PaLve! 04.10.2017 17:44
      Highlight Sollen die halt verreisen, mir ist meine Freiheit wichtiger als irgendwelcher Wohlstand.
      5 4 Melden
    • Ron Collins 04.10.2017 18:03
      Highlight @Posersalami: hand aufs Herz. wenn du in der glücklichen lage wärst und nen haufen kohle gemacht hast...würdest du dich nicht ärgern darüber, immer mehr und mehr kohle GRATIS dem staat rüberzuschaufeln?? je mehr du arbeitest und erfolgreicher du bist...irgendwann nervt dich das doch? du würdest jedes schlupfloch suchen, wie du auch rabatt-aktionen und schnäppchen beim shopen suchst! denn, wenn du wenig machst...zahlst du auch wenig....das geld generierst DU alleine. jetzt kommt aber der staat und möchte plötzlich NOCH mehr absahnen. damit es in der geblähten verwaltung versickert? hmmm...
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    • Posersalami 05.10.2017 09:35
      Highlight @Ron Collins: Wer "nen Haufen Kohle" gemacht hat, hat dafür idR. andere für sich arbeiten lassen und den Mehrwert abgeschöpft.

      Du diskutierst da mit dem falschen. Ich suche nie nach Schnäppchen und Rabattaktionen. Ich suche Qualität und die hat dann halt meistens auch ihren Preis. Ich habe auch kein Problem damit 11-12k im Jahr dem Staat abzuliefern, ich ziehe nicht mal meine Spenden ab.. Die Verwaltung hier ist hauptverantwortlich dafür, dass wir in einem so schönen Land leben! Auch das hat halt seinen Preis. Da versickert nicht mehr als in jedem Unternehmen.
      1 1 Melden
    • Ron Collins 05.10.2017 14:26
      Highlight Oha, ein Mustermensch also! Chapeau!
      Glaube aber nicht das die Verwaltung hier hauptverantwortlich ist dass wir in einem schönen land leben. Die landwirtschaft zum beispiel hat Anteil daran, damit du über schöne Postkartenlandschaft latschen darfst. Aber die Linke motzt auch dauernd über die Bauern und Direktzahlungen! Auch das hat ihren Preis, den ich gerne mittrage. Aber sicher nicht für kommunistische Fantasten, die alles gleich gerecht haben wollen. Nen haufen Kohle kannst du wohl machen ohne andere auszunutzen, sondern mit Fleiss und Harter Arbeit. Aber nur jammern geht nicht.
      1 0 Melden
    • Posersalami 06.10.2017 11:47
      Highlight @Ron Collins: Nein, die Bauern zerstören die Landschaft. Die betreiben KEINEN Naturschutz, sondern (Kultur)Landschaftsschutz, halten also den künstlichen Status Quo aufrecht. Die würden von mir dafür keinen Rappen sehen. Ich hätte gerne viel mehr vom Menschen nicht gestaltete Natur, die gibts hier kaum, auch in den Bergen!

      Wer hat denn ganz alleine, mit Fleiss und harter Arbeit ein Vermögen verdient? Da hätte ich jetzt gerne 2-3 Beispiele.
      0 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 04.10.2017 09:36
    Highlight Fakt ist, die Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden sind nominell immer nur am steigen. Wenn die Inflation herausgerechnet ist, steigen sie immer noch. Was macht der Staat damit? Er baut die Verwaltung auf, bläht den Apparat auf, statt die Steuern wieder zu senken. Aber da sind sie dann halt, die Jöbbli für unsere ewigen Studenten, Soziologen etc. Fakt ist, Kantone die tiefe Steuern haben, sind die effizientesten. Und ganz ehrlich das Argument mit den Prämienverbilligungen. Ich hätte Jahrelang Anrecht gehabt, obwohl genug verdient um Privat zu sein. Die bekommen viel zu viele.
    35 41 Melden
    • Maragia 04.10.2017 11:26
      Highlight Jepp, Prämieverbilligungen werden rund 2 Jahre nachdem man anfängt zu arbeiten (nach dem Studium) weiterhin bezahlt!!
      4 14 Melden
    • Ohniznachtisbett 04.10.2017 12:06
      Highlight Eine Sauerei sondergleichen. Ich war privat versichert, hab gutes Geld verdient und bekomme den Brief. Wäre ich einer von denen die sich dann sagen: "mer nimmt was mer überchunnt", hätte wäre ich ein Sozialschmarotzer. Nichts anderes. Ich habe den Brief natürlich nicht zurück geschickt. Aber es ist ein Fehler im System, dass Menschen, die sich die KK relativ locker leisten könnnen (ja auch mir tuts weh und ist viel Geld), vom Staat geld erhalten. Ich bin überzeugt da sind Tausende, die PV bekommen und eigentlich gar keine Not haben. Würden diese keine bekommen wäre mehr Geld für Familien da.
      15 5 Melden
    • geissenpetrov 04.10.2017 15:24
      Highlight @Ohniznachtisbett: die Krankenversicherungsprämien sind im kantonalen Gesetz über die Krankenversicherung geregelt, also von Kanton zu Kanton anders.
      Ich habe selbst einmal ein Anmeldeformular bestellt, jedoch keine Verbilligung erhalten. In den zwei Folgejahren wurde mir das Anmeldeformular automatisch zugestellt.
      Was ich sagen will: Ein zugestelltes Anmeldeformular heisst noch lange nicht, dass man eine Verbilligung erhält.
      6 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 04.10.2017 20:21
      Highlight Geissepeti: Im Kt. ZH kriegst du es automatisch aufgrund der Steuererklärung.
      0 2 Melden
  • p4trick 04.10.2017 09:19
    Highlight Ja die Juso haben recht die Steuern müssen angepasst werden aber sie haben wie schon viele male zuvor einfach den falschen Ansatz.
    Als Arbeitnehmer bezahlt einer bis zu 20% seines Lohnes an die Steuern, dann kommt noch zusätzliche Steuern wie AHV etc. dazu.
    Ein Einzelunternehmer zahlt auf Gewinn 7%, sich selber zahlt er möglichst wenig aus, das Firmenauto muss nur zu 1% des Wertes Pro Jahr versteuert werden. Mittagessen und auch viele Nachtessen kann er auf Spesen nehmen, auch Steuerfrei. Defakto viel kleinerer Lohn gleich Steuerersparnis. Später verkauft er die Firma Steuerfrei.
    25 31 Melden
    • coltfish 04.10.2017 09:39
      Highlight Ja aber der Einzelunternehmer hat auch massiv höheres Risiko als der normale Arbeitnehmer. Es ist grundsätzlich ein wenig schwieriger eine Unternehmung zu gründen und erfolgreich zu führen als einfach dort zu arbeiten...
      38 11 Melden
    • Maragia 04.10.2017 10:33
      Highlight Du hast leider auch keine Ahnung. Er kann nicht einfach mal alles auf Spesen nehmen und das Firmenauto einfach so abziehen. Da gibt es relativ strenge Vorschriften vom kantonalen Steueramt! Ein Einzelunternehmer hat es nicht so einfach wie du denkst!
      37 9 Melden
    • p4trick 04.10.2017 10:49
      Highlight @Margia doch ich habe sehr wohl eine Ahnung davon, das ist Wissen aus meinem näheren Umfeld. Fakt ist, dass Einzelunternehmer meistens keine Ahnung haben was sie können oder einen schlechten Steuerberater haben. Nur schon dass es Steuerberater gibt und Regeln zur Steuern die dicke Bücher füllen und Spezialisten braucht um sie zu verstehen besagt eigentlich schon alles das unser heutiges Steuersystem zum Himmel stinkt.
      Es müsste simpel und einfach sein und für alle gleich inkl. alle Abzüge müssten gestrichen werden, keine Bevorteilung von niemandem
      13 18 Melden
    • satyros 04.10.2017 12:40
      Highlight @coltfish: Der Unternehmer trägt ein unternehmerisches Risiko, das ist klar. Der hier beschriebene Einzelunternehmer, der gar kein Einzelunternehmer ist, sondern Alleingesellschafter einer AG oder GmbH, übrigens nur beschränkt. Dafür profitiert er aber auch vom guten Geschäftsgang und kann die Gewinne (abzüglich Steuern) für sich behalten.
      5 4 Melden
  • Marlon Mendieta 04.10.2017 08:45
    Highlight Die Sache ist ziemlich einfach.
    Alle, die wirklich unter dem Steuersystem leiden, werden die Initiative annehmen.
    Aber wohl eher 9,9% als 99%
    26 12 Melden
    • geissenpetrov 04.10.2017 13:14
      Highlight Das Hauptproblem dürfte sein, dass die Initiative von der JUSO kommt.
      Das zweite wird sein, dass die Finanzelite wiederum tausende von Franken in eine Gegenkampagne stecken wird.
      -> 99% Verlierer.
      22 11 Melden
  • peterli90 04.10.2017 08:06
    Highlight Wenn jemand wirklich viel Geld mit Kapital generiert, sei es aus Aktien, Kunst oder Immobilien, wird dies als gewerbsmässig qualifiziert und wird wie das übrige Einkommen besteuert. Gibt dazu etliche BGer-Entscheide.

    So viel zu Sinn und Unsinn dieser Initiative. Aber Tämi und co können dies nicht wissen, sind halt viele Phil1er drunter...
    70 21 Melden
    • satyros 04.10.2017 08:44
      Highlight Das BGer hat allerdings auch festgehalten, dass nur auf die erzielte Summe abzustellen, nicht geht. Ebenfalls entscheidend sind die Anzahl der getätigten Transaktionen, das eingesetzte Fachwissen und dergleichen mehr. Wenn ich 10 Millionen an meinen Börsenmarkler überweise, der damit Geschäfte abwickelt und nach einem Jahr habe ich 11 Millionen, zahle ich darauf keinen Franken Einkommenssteuer.
      21 22 Melden
    • peterli90 04.10.2017 09:48
      Highlight @satyros: Du bist wohl auch von der Juso, sonst würdest du nicht einen solchen Stuss erzählen.

      Lies mal das Kreisschreiben Nr. 32 der ESTV 4.3.2 in fine, dort steht genau das Gegenteil von dem, was du behauptest (so von wegen wenn die Bank für mich geschäfte tätigt..). Behaupten ist halt einfach!
      26 9 Melden
    • satyros 04.10.2017 12:32
      Highlight @perterli90: Merci für den Hinweis. Ich gehe davon aus, dass Du Kreisschreiben Nr. 36 der ESTV meinst. Die Behauptung bleibt allerdings bestehen: Wenn ich als Privatperson Wertschriftengeschäfte tätige oder tätigen lasse, zahle ich in aller Regel keine Einkommenssteuer auf meine Einkünfte. Das Transaktionsvolumen (im Verhältnis zu den gehaltenen Papieren, somit keinesfalls die absolute Höhe des Gewinns) ist EIN Kriterium unter anderen. Siehe dazu auch Kreisschreiben Nr. 36 der ESTV 3.
      Einkommenssteuer zahlt nur, wer spekulative Geschäfte tätigt. Aber Behaupten ist halt einfach!
      9 5 Melden
    • peterli90 04.10.2017 14:17
      Highlight @satyros: Lol, nicht böse werden, weil du eines Besseren belehrt wurdest 😉

      Soso, "Einkommenssteuer zahlt nur, wer spekulative Geschäfte tätigt"? Der war gut. Du arbeitest anscheinend nicht in der Praxis, geschweige denn hast dich mit der Rechtsprechung auseinandergesetzt. Das ist eben gerade nicht der Fall.
      7 2 Melden
    • satyros 04.10.2017 16:39
      Highlight Keine Angst, ich lerne gerne dazu. Zu der Aussage, mit dem spekulativen Geschäften stehe ich auch nach der Lektüre, des von dir zitierten Kreisschreibens. Lies nochmal Ziff. 3. Unter diese Bestimmung fällt wohl die überwältigende Mehrheit der Wertschriftengeschäfte von Privaten. Du kannst gemäss dieser Vorschrift die Hälfte Deines Einkommens mit Kapitalgewinnen erwirtschaften und trotzdem gilt es nicht als gewerbsmässig. Auch jede andere Bestimmung deutet auf einen spekulativen Charakter der Geschäfte.
      3 1 Melden
  • amazonas queen 04.10.2017 07:41
    Highlight Was mich an den Juso in letzter Zeit wirklich stört, ist diese reine Effekthascherei. Nackt auf dem Wahlplakat, dann irgendwas mit BH Verbrennung, hier eine Initiative, die garantiert Bach ab gehen wird. Wollen sie etwas andern oder nur Sturm im Wasserglas machen?
    50 17 Melden
    • solomon london 04.10.2017 11:53
      Highlight Wir haben eine "Volkspartei" die genau auf diesem Prinzip beruht und dort scheint es zu funktionieren. Ich finde es gut wenn wir Denkanstösse von jungen Leuten bekommen und die Politik nicht nur für eine eine auserwählte Gruppe Personen zugänglich ist.
      19 9 Melden
  • lilie 04.10.2017 07:11
    Highlight Also, so ganz verdtehe ich die Argumentation nicht: Da wird behauptet, die Superreichen kriegten Steuergeschenke, und das ist doch Quatsch, wir haben doch die Steuerprogression! Und klar kann man diskutieren, ob Vermögen stärker besteuert werden soll, nur sind die Bankzinsen ja jetzt schon bei Null, das wird dann heissen, dass das Ersparte aller langsam aber sicher zum Staat fliesst.

    Ich finde unser Steuersystem nicht so ungerecht, wie die Juso es darstellt, und unser Staatshaushalt ist auch nicht schlechter dran als andere.
    50 20 Melden
    • satyros 04.10.2017 08:41
      Highlight Wenn ich Fr. 1000.- verdiene, weil ich arbeiten gehe, zahle ich darauf Steuern. Wenn ich Fr. 1000.- verdiene, weil ich meine Aktien teurer verkaufe, als ich sie eingekauft habe, zahle ich darauf keine Steuern. Wahnsinnig gerecht finde ich das nicht.
      36 38 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 09:53
      Highlight Es geht nicht um Einkommen, es geht um LEISTUNGSLOSE Einkommen. Die JUSO nennt es halt «Kapitaleinkommen». Das soll verhindern, dass man nur mit dem Einsatz von viel Geld noch viel mehr Geld generiert ohne dafür etwas zu tun (Gewinne aus Zinsen, Dividenden, Mieten usw.)

      Die Initiative wird natürlich nicht durchkommen, es fehlt dem Volk an der nötigen Bildung um diese Ungerechtigkeit zu erkennen. Die nötige Erklärung dazu passt auch nicht in diese Kommentarspalte.
      22 35 Melden
    • Maragia 04.10.2017 10:37
      Highlight @satyros: Wenn du ein Auto kaufst, es nutzt und danach für den gleichen oder mit Glück sogar teurer verkaufst, zahlst du darauf auch keine Steuern. So ähnlich verhält es sich mit den Aktien.
      24 14 Melden
    • Nuscheltier 04.10.2017 11:05
      Highlight @Posersalami, Leute als ungebildet zu beschimpfen die nicht deiner Meinung sind, ist vorallem elitär und arrogant und bringt die Diskussion nicht weiter.
      27 9 Melden
    • lilie 04.10.2017 11:21
      Highlight @satyros: Wenn du das Geld von deinen Aktienverkäufen behältst, musst du es als Vermögen versteuern. Und sonst siehe @Maragia.

      @Posersalami: Auf Kapitalgewinne werden genauso Steuern erhoben wie auf alle anderen Einkommen. Und dank der Steuerprogression müssen Reiche mehr von ihren Kapitaleinkommen abgeben als der normale Büezer für die Zinsen von seinem Sparkonto.

      Ach ja, die Zinsen vom Sparkonto sind natürlich auch leistungslose Einkommen, ebenso wie die Kapitalvermehrung von AHV, Pensionskassen und dritte Säule. Willst du darauf verzichten?
      13 4 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 11:57
      Highlight @ lilie: Und weil das alles so wunderbar funktioniert wird die Ungleichheit immer grösser. Ganz genau so muss es sein!

      Übrigens gibt es zB. durchaus Dividenden, die nicht besteuert werden. https://www.fuw.ch/article/steuerfreie-ausschuettungen-sind-beliebt/ Mit Obligationen kann man viel Steuern vermeiden wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt verkauft usw. Aber natürlich ist das alles sakro sankt!!!

      Und von welchen Zinsen reden sie? Der Gewinn aus den lumpigen 0.05% oder so versteuere ich ja auch!
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    • roterriese {gender fluid; AH-64} 04.10.2017 12:25
      Highlight @Posersalami "es fehlt dem Volk an der nötigen Bildung um diese Ungerechtigkeit zu erkennen." Einfach nur arrogant und widerlich, aber ja, ihr Linken mit eurem Phil. Abschluss oder Master in Genderwissenschaften seit total gebildet und dem tumen Volch total überlegen. Gratuliere.
      16 14 Melden
    • satyros 04.10.2017 12:36
      Highlight @lilie: Wenn ich Fr. 1000.- durch Arbeit verdiene und spare, zahle ich darauf auch Vermögenssteuer. Es bleibt dabei: Einkünfte aus Arbeit werden in der Schweiz höher besteuert als Einkünfte aus Kapital.
      @Margaria: Der Unterschied zwischen Autos (ausgenommen Sammlerstücke) und Aktien ist allerdings, dass das eine als Kapitalanlage gedacht ist und das andere ein Konsumgut. Autos steigern in der Regel ihren Wert nicht.
      6 6 Melden
    • Flughund 04.10.2017 12:41
      Highlight @postersalami: umgekehrt wird ein Schuh draus. Das Volk ist eben gebildet genug um solche unsinnigen Initiativen dort hin zu schicken wo sie hingehören nämlich den Bach ab.
      10 10 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 13:18
      Highlight @ roterriese: Es hat etwas mit Wissen über Volkswirtschaft zu tun. Das lernt man entweder indem man es studiert, oder sich intensiv damit beschäftigt. Die aller meisten Leute wissen davon schlicht nichts, das merkt man auch öfters mal wenn gewisse Bundesräte den Mund aufmachen. Ein Staat ist eben kein Unternehmen und Volkswirtschaft funktioniert total anders als Betriebswirtschaft. Wer das verwechselt landet in der Position von der Schweiz oder Deutschland und hinterlässt mittelfristig überall verbrannte Erde. Dagegen wird kaum opponiert, eben weil kaum jemand das Wissen hat (woher auch).
      9 13 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 13:21
      Highlight @ Flughund: Da VWL kaum gelehrt wird hat das Volk eben keine Ahnung von VWL! Ich meine das ja nicht böse, es ist halt eine Tatsache.

      Ist wie in der Architektur, da hat auch jeder das Gefühl er wisse es besser nur weil er einen Stift richtig herum halten kann. Oder Raumplanung, die funktioniert ja auch seit Jahrzehnten sehr schlecht weil jede Hausfrau meint es besser zu wissen. Nochmal, ich meine das nicht böse, aber idR. verstehen die Leute einfach nichts davon, woher auch.
      9 9 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 13:23
      Highlight @ satyros: Ja, Arbeit wird weit höher besteuert als Vermögen oder Leistungsloser Gewinn. Erbschaften zB. werden überhaupt nicht besteuert, auch so ein Volkswirtschaftlicher Unsinn den die bürgerlichen nur durch pure Angstmacherei halten können. Wäre man bei den Fakten geblieben..
      12 9 Melden
    • lilie 04.10.2017 13:34
      Highlight @Posersalami: Die Ungleichheit wird nicht grösser wegen der Besteuerung, in der Schweiz sind die Steuern im internationalen Vergleich extrem tief.

      Die Ungleichheit wird immer grösser, weil es immer mehr Leute gibt, die den enormen Anforderungen nicht mehr gewachsen sind.

      Sie landen auf dem Sozialamt oder der IV (wo sie auch leistungslose Einkommen beziehen) und leben am Existenzminimum.

      @satyros: Nein. Ob ich 1000.- durch Arbeit verdiene oder durch Ausschüttungen von Wertanlagen, wird genau gleich besteuert. In der Steuererklärung werden diese Positionen einfach addiert.
      4 8 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 04.10.2017 13:58
      Highlight @Postersalami, : "Es hat etwas mit Wissen über Volkswirtschaft zu tun. Das lernt man entweder indem man es studiert, oder sich intensiv damit beschäftigt."

      Weil ich mich nicht mit Volkswirtschaft beschäftige und dies auch nicht studiert habe, bin ich ungebildet?
      8 8 Melden
    • Maragia 04.10.2017 14:25
      Highlight @Posersalami: Das ganze Geld was vererbt wird, wurde schon als Einkommen (und evtl. als Kapital) bereits versteuert. Da hättest du nachher auch eine doppel/dreifach Versteuerung!
      7 5 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 14:55
      Highlight @ roterriese: Nein, aber von VWL haben sie dann einfach keine Ahnung und können folgerichtig nicht richtig mitreden.

      Sie werden wohl auch von vielen anderen Dingen keine Ahnung haben, genau wie ich auch. Oder wissen sie wie man zB. eine CPU entwickelt? Nein? Diskutieren sie da mit den Ingenieuren bei Intel drüber? Nein? Eben, ich auch nicht.
      5 6 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 15:04
      Highlight @ Maragia: Oh wie schrecklich! Dann muss man eben die Progression so hochschrauben, dass keine grossen Vermögen mehr zustande kommen. Volkswirtschaftlich sind die nämlich schädlich, nicht nützlich.

      Die Vermögenssteuer fällt bei ihrer Argumentation raus weil die so lächerlich gering ist. In ZH kostet sie die erste Million lächerliche 2000.-! Wollen sie mich damit verarschen, dass sie das gerecht finden?

      Man argumentiert hier gegen Jahrzehnte der neoliberalen Indoktrination, da kommt man mit Fakten leider nicht weit..
      5 9 Melden
    • satyros 04.10.2017 16:48
      Highlight @lilie: Wir reden hier ja nicht in erster Linie von den Dividenden, sondern von den Kapitalgewinnen. D.h. den Gewinn, den ich mache, wenn ich ein Wertpapier teurer verkaufe, als ich es eingekauft habe. Der wird (abgesehen vom gewerbsmässigen Wertpapierhandel) nicht als Einkommen versteuert. Das ist ein steuerfreier Vermögenszuwachs. Anders übrigens als Grundstücksgewinne. Die werden in allen Kantonen besteuert. Dividenden werden übrigens auch nicht gleich wie Einkommen aus Lohn besteuert, wenn man einen genug grossen Anteil an der Unternehmung besitzt.
      5 2 Melden
    • satyros 04.10.2017 16:53
      Highlight @Maragia: Die Erbschaftssteuer wird von einem anderen Steuersubjekt erhoben. Da ist nichts mit Doppelbesteuerung. Hätte der Erblasser sein Vermögen anstatt zu vererben z.B. als Lohn an eine Haushaltshilfe gezahlt, würde auch niemand von Doppelbesteuerung reden, wenn diese vom erhaltenen Lohn Einkommenssteuern zahlen muss. Oder wenn ich mit dem Geld, das ich als Lohn erhalte und von dem ich Einkommenssteuern zahle auch noch Mehrwertsteuer, Tabaksteuer etc. zahlen muss. Besteuert werden Personen, nicht Vermögen.
      6 4 Melden
    • lilie 05.10.2017 07:16
      Highlight @satyros: Ach so, das hatte ich falsch verstanden.

      Nun ja, in dem Punkt sind wir uns einig.

      Wobei ich es nicht einfach problematisch finde, dass solche Gewinne nicht versteuert werden, sondern ich finde den Handel mit Wertpapieren an sich problematisch, denn dahinter stehen ja nicht echte Werte, sondern solche, welche auf den subjektiven Einschätzungen der Marktteilnehmer beruhen.

      Ich finde es höchst bedenklich, dass ein wesentlicher Teil unserer Wirtschaft auf dem Hype bzw. der Panik beruht, welche um bestimmte Papiere, Sparten etc. entsteht.

      Nachhaltig ist das nicht.
      1 0 Melden
  • Schneider Alex 04.10.2017 06:28
    Highlight Nicht Arbeit und Reichtum sondern Luxuskonsum höher besteuern!

    Reich wird man in der Regel nicht durch Arbeit, sondern durch Realkapitalbesitz (Aktien, Immobilien, Rohstoffe) oder durch Erbschaft. Volkswirtschaftlich schädlich wird Reichtum erst, wenn er mit Luxusgütern verprasst wird, sonst bleibt er ja – vielfach als risikotragendes Kapital – der Wirtschaft und damit auch den Arbeitnehmenden – erhalten. Daher sollten nicht primär Löhne oder Vermögen höher besteuert werden, sondern deren Verwendung für Luxusgüter und –dienstleistungen via eine progressive Konsumsteuer.
    22 33 Melden
    • 4kant 04.10.2017 09:20
      Highlight Es ist nicht schädlich, wenn Reiche ihr Geld verprassen, solange es Löhne zahlt.
      Geld horten ist volkswirtschaftlich viel schädlicher.
      33 8 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 09:53
      Highlight Ja und hier horten die Privaten Geld, die Unternehmen horten Geld und der Staat hortet auch Geld! Was sagt uns das?
      11 16 Melden
    • Schneider Alex 05.10.2017 06:04
      Highlight Auch wenn in der Schweiz zurzeit zu wenig in der Privatwirtschaft real investiert wird, so ist der Bedarf an sinnvollen Investitionsgütern weltweit unermesslich. Luxuskonsum ist in Anbetracht des Mangels an Grundbedarfsgütern und -dienstleistungen eine unverzeihliche Verschwendung an Wirtschaftskraft.
      3 0 Melden
    • 4kant 05.10.2017 09:23
      Highlight @Schneider
      Warum sollte die Schweiz den Investitionsbedarf anderer Länder decken wollen? Wäre das eine nachhaltige Strategie, oder eher ein Rohrkrepierer?
      Warum sollte ich mein Geld nicht in Form von Luxusferien unter die Leute dieser Erde bringen?
      Wer soll darüber entscheiden, was eine "Unverzeihliche Verschwendung" sei?
      Mir scheint's, Sie träumen von Planwirtschaft stlainistischer Prägung. Das gab es schon. Und es war nicht so toll für die Menschen.
      2 2 Melden
    • Posersalami 05.10.2017 10:08
      Highlight @ 4kant: Unser Exportüberschuss ist für andere Länder Kapital, das sie selbst nicht investieren können, von der exportierten Arbeitslosigkeit fange ich gar nicht erst an. Nur schon aus Gründen der Gerechtigkeit müssten wir jedes Jahr den Exportüberschuss im Ausland investieren (dann hätten wir auch wieder eine ausgeglichene Bilanz). Hier gehts zwar um Deutschland, für uns sieht das exakt gleich aus: http://www.zeit.de/2015/17/aussenhandel-export-deutschland-ueberschuss-streitfall-schieritz

      Ein Rohrkrepierer ist die aktuelle Wirtschaftspolitik, die fällt uns noch auf die Füsse..
      2 0 Melden
    • 4kant 05.10.2017 11:57
      Highlight @Posersalami:
      Nicht plausibel. Statt das Geld von den Exportländern in die Schweiz und wieder zurück zu bringen, könnten die Exportländer das Geld ja gleich selber investieren. Offenbar wollen sie nicht investieren, sondern lieber bei uns etwas anderes einkaufen. Weshalb sollten wir nun diesen Ländern verweigern zu liefern, was sie haben wollen, und stattdessen ihnen Geld geben für etwas, das sie nicht haben wollen?
      Wäre es nicht lukrativer für alle, wenn wir ihnen liefern, was sie haben wollen, und wir bei ihnen kaufen, was wir haben wollen?
      Et voilà: Geld hin, Geld zurück, alle Happy!
      1 2 Melden
    • Schneider Alex 06.10.2017 06:12
      Highlight Weil die Staatsleistungen in der Regel den Grundbedarf der ganzen Bevölkerung abdecken, ist es in der Regel sinnvoller Steuern zu zahlen statt das Geld in Prestige-Konsum zu stecken (Beispiel: Unterstützung des Profi-Fussballs durch Mäzene!) Selbstverständlich gibt es Ausnahmen und auch Verschwendung von Staatsgeldern. Das ist politisch zu bekämpfen.
      3 0 Melden
    • Posersalami 06.10.2017 11:49
      Highlight @ 4kant: Hören sie auf, die verstehen es einfach nicht. Ihre rosarote Wunschwelt existiert so nicht.
      0 1 Melden
  • derEchteElch 04.10.2017 06:12
    Highlight „Unsere Initiative hat nichts mit Neid zu tun. “
    Doch offenbar schon, wenn sie es so sehr betonen, liebe Tamara.

    „Das ist keine Demokratie mehr! (...) Wir haben ein Gerechtigkeitsdefizit und dagegen wollen wir ankämpfen.“
    Offenbar haben Sie selbst keine Ahnung, was Demokratie ist.

    „Die titelgebenden 99 Prozent waren ein populäres Schlagwort der «Occupy Wall Street»-Bewegung“
    Kopieren, wie Trump in seinen Reden, oder was Sie immer vorwerfen.

    „Bei der 99-Prozent-Initiative bekommen wir aber viel Unterstützung aus der SP und auch von den Grünen.“
    Also fast keine Unterstützung.
    57 44 Melden
  • Hayek1902 04.10.2017 03:27
    Highlight Manchmal glaube ich, die juso wird von der plakat und fahnenindustrie angestiftet.
    49 16 Melden
  • bertbrecht#1 04.10.2017 03:25
    Highlight Wäre sie tatsächlich Marxistin und nicht nur pseudolinke Reformistin, wüsste sie, dass das Zitat nicht von Marx stammt.
    Wäre sie dazu auch noch ein wenig gebildet, was deutsche Literatur angeht, würde sie es als meines wiedererkennen.
    52 7 Melden
    • satyros 04.10.2017 08:38
      Highlight Ich gehe auch davon aus, dass es von Dir ist. Habe aber lange vergeblich nach einer Quelle gesucht. Einige behaupten, dass Du da lediglich Rosa Luxemburg zitierst. Da Du aber so austeilst, kannst Du mir sicher eine Quelle liefern (eine Belegstelle in einem Werk von Dir, nicht irgend einen Internetlink).

      Und dass sie Marxistin ist, würde ich ihr jetzt nicht absprechen. Der Marxismus ist keine Religion mit Dogmen, Propheten und Häretikern. Er ist ein theoretisches Werkzeug, um eine politische Praxis zu entwickeln. Was sie da erzählt, erinnert mich an die trotzkistischen Übergangsforderungen.
      14 11 Melden
  • G. Schmidt 04.10.2017 02:16
    Highlight Im Gegensatz zu Löhnen ist Kapital sehr mobil.

    ...aber so oder so, dass Getöse ist der Juso wichtiger als der Inhalt.
    39 13 Melden
  • satyros 04.10.2017 02:05
    Highlight Sorry, Tamara, aber als Marxistin solltest Du Marx schon richtig zitieren. Das mit dem kämpfen und verlieren ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von ihm (anderenfalls würde mich die Quelle interessieren). Die allgemeine Zuschreibung deutet auf Brecht, wobei niemand eine Quelle liefern kann. Ebenfalls im Spiel ist Luxemburg. Sind ja auch gute Leute und MarxistInnen.
    45 5 Melden
  • stadtzuercher 03.10.2017 23:53
    Highlight Diese Funiceillo ist einfach peinlich. Das Leben lang noch nie gearbeitet, aber den Menschen vorschreiben, wie sie leben sollen.
    81 58 Melden
    • oliversum 04.10.2017 06:43
      Highlight Wo schreibt sie dir vor wie du zu leben hast?
      33 39 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 03.10.2017 23:43
    Highlight https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Schweiz-ist-reich-geworden-durch-Schwarzgeld/story/28716567

    http://www.bilanz.ch/people/ermotti-ich-haette-nie-gedacht-so-viel-zu-verdienen-884610

    Obenrum wird das Geld schwarz verdient. Das geht dann am Fiskus vorbei. Don't worry, die finden schon ihre Schlupflöcher.

    Unten wird weitergeschuftet und gegen 6 Wochen Ferien gestimmt.

    Diktatur der Angepassten. Aber so was von offensichtlich.
    55 42 Melden
    • Hansdamp_f 04.10.2017 10:42
      Highlight Und vermutlich willst Du 6 Wochen und eine 35-Stundenwoche und das alles zum selben Lohn. Eine subventionierte Wohnung gleich noch dazu.

      Wir sind in der Schweiz privilegiert. Kaum Arbeitslosigkeit, relativ hohe Löhne, hohe Lebensqualität, relativ tiefe Steuern. UND: Wenn Du den Mut aufbringst, kannst Du Dich selbstständig machen und reich werden, sofern Du Erfolg hast.
      13 10 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.10.2017 12:12
      3 35 Melden
    • Hansdamp_f 04.10.2017 13:24
      Highlight Sehr konstruktiv. Alles, was Dir nicht passt, ist "Stammtisch" und "SVP"?
      30 6 Melden
  • LYX 03.10.2017 23:43
    Highlight Wenn man dann auf Kapitalgewinne Steuern zahlen muss, kriegt man dann auf Verluste Geld zurück? Oder ist dies do eine unfaire einseitige Geschichte?
    68 16 Melden
  • Sir Konterbier 03.10.2017 23:29
    Highlight Sie haben sowas von Recht! In Nordkorea wurde die Lohnschere erfolgreich geschlossen und dort mussten sie sogar kilometerbreite Grenzstreifen bauen damit nicht gleich alle Kapitalismusmüden 99% auf einmal ins Land der gleichen Löhne flüchteten.
    60 25 Melden
    • Midnight 04.10.2017 08:57
      Highlight Gut, eine Lohnschere gibt es vielleicht nicht (bin mir nicht sicher, ob man in Nordkorea so etwas wie einen Lohn erhält). Aber eine Armutsschere gibt es. Und die hat es in sich!
      14 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.10.2017 23:28
    Highlight Immer dieser Stress mit den Migranten ...





    26 28 Melden
  • sEribaZ 03.10.2017 23:22
    Highlight Ach nicht schon wieder. Ich finde die Richtung ja auch erstrebenswert. Gerechte Entlöhnung und Besteuerung, so dass alle ein „gutes“ Leben führen können. Aber immer dieses eindimensionale Denken der Juso. Das kann ja auf dem Papier gut klingen, aber in der Realität siehts dann anders aus. Können die sich nicht mal ein wenig in optimal income tax. etc. einlesen, damit sie wenigstens mal die Komplexität der Thenatik mitbekommen. Das öffnet dann vieleicht mal ein wenig die Augen.
    Manchmal frage ich mich schon ob es einfach ums Theater geht, sonst lernte man doch irgendwann mal dazu.
    43 12 Melden
  • 4kant 03.10.2017 22:48
    Highlight Das würde die Pensionskassen in die Bredouille bringen.
    Das würde eine Immobilienblase erzeugen und bis in astronomische Dimensionen aufblasen.
    Deswege würdem viele Reiche Schweizer Einwohner und viele Grossunternehmungen auswandern, was schmerzhafte Einbussen bei den Steuereinnahmen nach sich zöge.
    Das ist zuviel auf einmal. Das ist chancenlos.
    Besser wäre es, bloss den Spiztensteuersatz zu erhöhen, aber so, dass die Progression nur für Einkommen über 100'000 Fr. steiler würde.

    20 53 Melden
  • Menel 03.10.2017 22:39
    Highlight Ich sag nur; Geldflusssteuer ✌
    27 67 Melden
    • Starfox 03.10.2017 23:20
      Highlight Ich sag nur; Menel :-x Menel, auf Deinen geistreichen Kommentar habe ich jetzt nur so gewartet, das hat jetzt gerade noch gefehlt.
      37 24 Melden
    • derEchteElch 04.10.2017 06:16
      Highlight Und ich sag nur; du dreamer 🙄

      24 8 Melden
    • Menel 04.10.2017 10:38
      Highlight Wieso? Was spricht gegen eine Geldflussbesteuerung? Es würde sehr vieles vereinfachen und wäre, in meinen Augen, auch viel gerechter, als das heutige Steuersystem.
      7 14 Melden
  • thompson 03.10.2017 22:30
    Highlight Menschen die am 3.10.17 zum znüni, Zeit haben um zu demonstrieren, sind für mich als stolzer Arbeiter, nie, niemals wählbar....
    122 55 Melden
    • Don Sziggy 03.10.2017 23:09
      Highlight Tja, gut konditioniert wie Sie sind und dann noch ein stolzer Arbeiter, meine Güte, da wissen Sie wahrscheinlich gar nicht was das soll….
      26 57 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:32
      Highlight Menschen, die Zeit haben um zu Streiken sind für mich als stolzer Arbeiter niemals wählbar.


      Oh, wait.
      50 16 Melden
  • LYX 03.10.2017 22:06
    Highlight Beim Staat sollte es so gehen wie bei mir zuhause - zuerst sparen, dann ausgeben und unnötige Ausgaben streichen.
    Ich kann leider auch nicht einfach beim Arbeitgeber eine Lohnerhöhung einfordern wenn ich nicht klar komme mit dem Geld dass mir zur Verfügung steht.
    Der Staat MUSS die unnötigen Ausgaben zwingend streichen. Leider sind die Politiker nicht willens und man kann ja einfach das Volk weiter schröpfen.
    68 47 Melden
    • Walter Sahli 03.10.2017 22:34
      Highlight Und welches sind die unnötigen Ausgaben?
      Lass mich raten! Die Ausgaben, die der Staat für Andere macht. Das was er für Dich und Deine Bedürfnisse ausgibt, das ist absolut gerechtfertigt, aber die Ausgaben für die Anderen...! Die sollen erst mal sparen resp. verzichten, nicht wahr?!
      72 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.10.2017 23:24
      Highlight @Jop Walter, alles Kapital, das über die Grenze fliesst ist verloren ... eigentlich wirtschaftstheoretische Grundlage ...

      Aber du möchtest damit gerne Einhörner finanzieren? Wodurch du ihnen bestimmt hilfst ... ist ja eine Erfolgsgeschichte - Einhörner sind heute weit verbreitet :)
      14 10 Melden
    • LYX 03.10.2017 23:30
      Highlight @walter sahli
      Auch du wirst kaum deinen Nachbarn die Mieten, Krankenkassen und Ferien bezahlen... Oder etwa schon?
      14 9 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 03.10.2017 23:59
      Highlight Ihr seid schon komische Vögel. Zum einen seid ihr stolze Eidgenossen. Schimpft euch Schweizer, wollt von der EU nichts wissen und stellt euch hinter den Staat Schweiz.

      Zum anderen ist es so, dass wenn der Staat Schweiz für die Allgemeinheit faire und bessere Bedingungen will, ihr euch hinter die teils multinationalen Firmen stellt, die sehr gerne Geschäfte mit der EU und den dort ansässigen Unternehmen machen. Dann ist der Staat das böse, das nichts im Griff hat und gefälligst haushalten soll.

      Die Firmen nutzen aber Staatsfläche und -bürger, um ihr Business zu betreiben.
      40 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.10.2017 00:15
      Highlight Leider ist es nun mal so, dass eine Volkswirtschaft ein wenig komplexer ist als ein Haushalt. Die Umverteilung des Geldes von den reichen Einkommensschichten zu den Ärmeren ist nur schon deshalb wichtig, weil sich mit wachsender Ungleichheit die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes verringert, da reiche Leute einen viel kleineren prozentualen Anteil ihres Einkommens für den Konsum ausgeben und die Wirtschaft somit früher oder später lahmgelegt wird. Hier erklärt von Asher Edelman (ehemaliger Wall-Street-Geschäftsmann) ab min 2:40
      19 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.10.2017 01:59
      Highlight Sahli, geschätzte 90 Prozent der Subventionen, die nicht an Kantone oder Gemeinden gehen, könnte man ohne Schaden streichen.
      13 18 Melden
  • demian 03.10.2017 21:56
    Highlight Sie soll doch selbst erstmal "krampfen" gehen....
    97 74 Melden
    • Walter Sahli 03.10.2017 22:39
      Highlight Und erst dann darf sie für die Krampfer einstehen? Erst dann willst Du, dass Kapitalgewinne versteuert werden müssen? Und bis dann sollen die Krampfer gegenüber den Vermögenden steuerlich benachteiligt bleiben?
      Du bist ein ganz Schlauer! Und vermutlich Sohn von Beruf.
      91 71 Melden
    • grumpy_af 03.10.2017 22:50
      Highlight Dann würde aber unter Umständen ihr Geld umverteilt und nicht jenes der Anderen.
      47 20 Melden
    • Don Sziggy 03.10.2017 23:12
      Highlight Ja, das ist das wichtigste, mal selber chrampfen gehen, noch einer der nichts verstanden hat, der selbstverständlich einfach chrampfen geht und wie immer nichts denkt, aber chrampfen ist wichtig, gäll, und mal das Hirn einschalten und merken dass Sie verarscht werden, das geht nicht, hä?
      30 34 Melden
    • demian 03.10.2017 23:21
      Highlight Für die Krampfer einstehen heisst mit vernünftigen Vorschlägen und nicht mit irgendwelchen Traumtänzereien.
      35 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.10.2017 23:26
      Highlight @Walter: allem anderen sagt man "DEMAGOGEN" und ja, die brauchts in der direkten Demokratie nicht ...

      ... möchte sie sich nicht in ihrer Heimat Italien engagieren? Da gäbe es auch noch mehr Pasta.
      12 20 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:31
      Highlight Genau, lass dich zuerst mal ausbeuten. Dann kannst du dich auch beschweren!
      22 27 Melden
    • Redly 04.10.2017 06:34
      Highlight @seven...: es muss niemand bei EMS arbeiten. Gründe doch eine Firma, mach es besser und spende soviel Du willst der Kapitalgewinne.

      Warum zuerst andere zwingen statt selbst zu machen?

      Kapitalismus ist: jeder kann, keiner muss; andere Systeme wollen allen Zwang zum ‚Guten‘ antun.
      23 15 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 11:00
      Highlight @Redly

      Das ist eine sehr sehr reduzierte Sicht auf den Kapitalismus.

      Jeder kann (mit dem nötigen Startkapital), jeder muss (ausser die, die nice geerbt haben oder die ihr Geld arbeiten lassen können, die anderen verbringen ihr Leben in Lohnabhängigkeit und vermieten ihre Arbeitskraft)
      9 5 Melden
  • Redly 03.10.2017 21:55
    Highlight Faktencheck:
    - Besteuerung der Kapitalgewinne soll nur Reiche belasten: Pensionskassen vergessen?
    -Kspitslgewinne seien nicht versteuert? Bevor jemand investiert hat er es bereits als Einkommen versteuert; im Unternehmen gibt’s Gewinnsteuer; falls Dividende gibt’s Einkommenssteuer...
    - Staat würde ständig abgebaut: Unsinn! Staatsquote hat im letzten Jahrzenten zugenommen (insbesondere wenn indirekte Abgaben eingerechnet werden)

    Die Juso und Realität - eine schwierige Beziehung...
    134 47 Melden
    • Redly 03.10.2017 22:36
      Highlight Für die Blitzer noch eine Quelle zur (direkten) Staatsquote letzte Jahre:
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/216779/umfrage/staatsquote-in-der-schweiz/

      1980 lag die Quote meines Wissens noch bei rund 25% (find aber grad die Quelle nicht), heute rund 34%.
      54 14 Melden
    • Griffin 03.10.2017 23:39
      Highlight Wenn sich Kapital Jahr für Jahr auf weniger Personen konzentriert und sich immer mehr Menschen um die wenigen Brosamen, die vom Tisch der Reichen fallen, kämpfen müssen sind die Steuern nicht hoch genug.

      Ausserdem Pensionskassen enteignen und eine Volkspension mit Mindestrente von 4000.- Fr. einführen. Pensionkassen sind mitverantwortlich für die Misere heute, und gerade bei der misslichen Mietsituation Hauptverantwortlich.
      24 34 Melden
    • Z&Z 04.10.2017 06:10
      Highlight Hinzu kommt, wer privat regelmässig Kapitalgewinne macht, wird bereits heute damit steuerpflicthig. Dazu gibt es bereits definierte Regeln. Ich bleibe dabei, anstatt neue Steuern zu schaffen, erstmal bestehende Kostenstrukturen kurieren.
      16 5 Melden
    • Redly 04.10.2017 06:30
      Highlight @Griffin: weltweit stimmt‘s, dass die Schere zwischen Armen und Reichen auf geht. In der Schweiz nicht!

      Wenn es bei uns schon besser ist, sollten wir ev. nicht die Fehler anderer Länder nachmachen.

      Auch wenn die Intention gut gemeint ist, erreichst Du damit wohl eher das Gegenteil. Zumindest spricht die Heuristik gegen Deinen Ansatz.
      15 9 Melden
  • Sir Konterbier 03.10.2017 21:52
    Highlight Ich zähle mich zu den 99% die (aus Gründen) nicht Juso wählen.
    128 48 Melden
  • Sir Konterbier 03.10.2017 21:52
    Highlight Dieses interview und die Initiativen sind voller Wiedersprüche: Es sollen 99% benachteiligt sein? Und wie war das genau im System von Karl Marx, den sie zitieren? Ja genau, da waren bis auf 1% der Parteielite wirklich alle benachteiligt. Natürlich kann man jetzt behaupten, das System von Karl Marx wurde nur falsch umgesetzt, in ungefähr 50 verschiedenen Staaten... aber auch die Leute da waren nicht böse sondern hatten eigentlich gute Absichten, genau wie die Initianten.
    61 40 Melden
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:07
      Highlight Ich noch einen Wiederspruch: Die nicht vorhandene Demokratie kritisieren und Karl Marx (Diktatur des Proletariats) zitieren. Serieux?
      41 34 Melden
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:14
      Highlight Noch einer: Für 99% sprechen obwohl man von 1% gewählt wird.

      Sorry bin schon so genervt dass ich beginne Wörter zu vergessen: da gehört natürlich ein "habe" rein😊
      39 25 Melden
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:23
      Highlight Ein Volksinitiative lancieren die man mit 99%-iger (haha) Sicherheit verliert, sich das selber sogar eingesteht, aber zu sagen es geht um Politik und nicht um PR.
      40 22 Melden
    • Griffin 03.10.2017 23:45
      Highlight Wenn man mit Fachworten um sich schmeisst sollte man sie schon verstehen. Die Diktatur das Proletariats ist nötig um die Ungerechtigkeiten durch die heute herschende Diktatur der Bourgeoisie aufzuheben. 'Demokratisch' können beide sein. Aber eine Räterepublik finde ich beispielsweise um Längen demokratischer als unser Zufallsystem der 'direkten' Demokratie.
      13 31 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:30
      Highlight Marx hat keine der von dir erwähnten Systeme je erlebt, er starb schon 1883 in London. Er hat nicht mal Lenin erlebt. Das in etwa so wie wenn man Jesus für die Taten verantwortlich macht, die heute in seinem Namen begangen werden.
      24 8 Melden
    • Sir Konterbier 04.10.2017 07:56
      Highlight Das ist mir natürlich klar, übrigens halte ich sogar recht viel von Marx. Dennoch sind seine Theorien gescheitert, dafür sind mitlerweile genügend Staaten gescheitert. Selbstverständlich kann der gute nichts dafür, die Idee bleibt trotzdem kacke.
      10 11 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 10:58
      Highlight Marx hat soviel ich weiss nie wirklich eine ausgegorene Strategie entwickelt um den Kommunismus zu verwirklichen, seine Stärke lag in der Kritik des Kapitalismus. Er hat tatsächlich die Pariser Kommune analysiert zu seiner Zeit und daraus seine Lehren gezogen für seine Theorie.

      Es war erst Lenin, der Marx Theorie interpretierte und den Teil mit der Vorreiter-Partei als Revolutionsanführer dazu dichtete.

      Rosa Luxemburg interpretierte Marx völlig anders und war nicht ganz einverstanden mit dem Leninismus, wer hat jetzt Marx' Theorie verstanden?
      4 2 Melden
    • Posersalami 04.10.2017 11:59
      Highlight Was hat Karl Marx mit der Parteielite der KP zu tun? Richtig, NICHTS
      6 2 Melden
    • Sir Konterbier 04.10.2017 15:01
      Highlight Ich weiss dass er keine wirkliche Strategie ausgearbeitet hat. Weshalb ich ja sagte, dass seine Ideen in etwa 50 Staaten gescheitert sind, damit wollte ich sagen, egal wie man es umzusetzen versucht: es scheitert. Natürlich bin ich mir im Klaren dass sich diese Staaten Ideologisch beeinflusst haben und es deswegen ein wenig übertrieben ist. Ich wollte wirklich rüberbringen dass seine Ideen und nicht er gescheitert ist. Ich habe auch Ausschnitte aus "Das Kapital" gelesen und es erinnert einem nicht wirklich an strammen Kommunismus. Hoffe ich hab da einige Missverständnisse geklärt✌️
      1 3 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 18:24
      Highlight Ich finde nicht, dass seine Ideen gescheitert sind. Die Wege, den Politiker in verschiedenen Ländern eingeschlagen haben um ansatzweise das hinzubringen, was Marx als Sozialismus bzw. Zwischenstufe zum Kommunismus bezeichnen würde, die sind fehl geschlagen. Genauso schlug der Kapitalismus in vielen Ländern fehl bzw. der Erfolg lässt auf sich warten. Aber in dem Fall ist der Fehler dann schnell bei der Regierung gefunden und nicht der Kapitalismus an sich ist schuld.
      3 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:43
    Highlight 4)Die Möglichkeit, das vitale Wirtschaftsinteressen beschädigt oder Steuersubstrat abfliesst wird in abrede gestellt oder der eignen Ideologie geopfert. "Dann soll es halt so sein". Als Blocher oder Funiciello lässt sich natürlich leicht so argumentieren.
    Dazu kommt, das es ein offensichtliches Wahlkampfvehikel ist.
    7 14 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:41
    Highlight 3) Einer der Hauptgründe, weshalb ich diese Initiative sicherlich ablehen werde, ist die Rhetorik.
    Wie zeigen den Reichen den Stinkerfinger, solche Plakative Emotionen findet man sonst nur bei der SVP. Wobei ich noch weitere Gemeinsamkeiten zwischen der SVP und der JUSO sehe. Im Weltbild beider Organisationen wird der Bürger ausgenommen und Unterdrück ("EU"/"Reiche"), mittels Volksinitiative muss sich das Volk nun von seinem Joch befreien.
    19 21 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:35
    Highlight 2) Ich weiss, ein Grossteil des Wachstums geht auf die gebundenen Ausgaben zurück, wobei dies keine Entschuldigung sein sollte. Das ein grosser Teil des Bundesbudget gebunden ist, ist aus mehreren Gründen schädlich. Es erhöht den Druck auf die nicht-gebunden Ausgaben wie Bildung und schränkt die Politik in ihren Gestaltungsmöglichkeiten ein, weil sie über ein Grossteil der Finanzmittel gar nicht verfügen kann.
    15 10 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:33
    Highlight 1) Frau Badrand hat in einem Statement im Tagesanzeiger sehr richtig darauf hingewisesen, dass die Steuerbelastung für "Arbeit" gleichgeblieben oder relativ gestiegen ist, wobei die Steuerbelastung für "das Kapital", um in der Terminologie zu bleiben, geringer wurde. Wenn sie dass so sagt, glaub ich ihr, nun stellt sich einfach die Frage, weshalb geht man nun nicht auch mit der Steuerbelastung für Arbeit runter? Die staatlichen Ausgaben wachsen, bei einer wachsenden Wirtschaft ist das auch kein Problem, doch man könnte auch die Steuern auf "Arbeit" senken, Geld hätte der Bund ja.
    20 20 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:27
      Highlight Weil eine Steuersenkung Geld kostet und eine Steuererhöhung Geld bringt...
      8 4 Melden
    • phreko 04.10.2017 01:22
      Highlight Und bloss noch einen Nachtwächterstaat erhalten?
      5 1 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.10.2017 07:06
      Highlight Steuersenkung = Nachtwächterstaat
      Was ist den das für ein Reflexbogen?
      3 2 Melden
  • Muster Mustermann 03.10.2017 21:20
    Highlight Meine Stimme hast Du!
    58 83 Melden
    • Spooky 03.10.2017 21:45
      Highlight Meine auch.
      37 55 Melden
  • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:13
    Highlight Ist in der Schweiz doch fast das gleiche wie in der USA. Die Armen nehmen sich nicht als solches war, weil sie es nicht mit ihrem Stolz vereinbaren können zuzugeben, dass man halt doch nicht so vermögend ist. Eventuell könnte man ja noch Millionär werden.
    76 32 Melden
    • Sigmund Freud 03.10.2017 21:38
      Highlight Wie damals bei der Erbschaftssteuer. Alle waren dagegen, weil man ja schliesslich nie weiss, ob nicht doch noch eine alte, milliardenschwere Grosstante auftaucht...
      73 23 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:25
      Highlight @Sigmund Freud

      Jep, und milliardenschwere Firmenbesitzer überlassen ihre Firmen ihren Söhnen ohne Steuern zu bezahlen.
      13 11 Melden
  • Ruffy 03.10.2017 21:08
    Highlight Ok, also ein interview mit 0 infos zur initiative.
    99 6 Melden
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:33
      Highlight Was will die gute Frau auch sagen? Hier geht es um Klassenkampf und nicht um lästige Details.
      46 17 Melden
  • vaste 03.10.2017 21:06
    Highlight Obwohl ich zu den 99% gehöre, fühle ich mich von der JUSO ganz und gar nicht vertreten. Deren Ziele und Absichten decken sich so gut wie gar nicht mit meinen. Es wäre ja zu schön, wenn die JUSO mit diesem Slogan so einfach eine Mehrheit für sich holen könnte. Sollte sie dennoch eine Mehrheit holen, so nehme ich an, dass die Steuereinnahmen nicht in meinem Sinne ausgegeben würden. Von daher ist diese Initiative für mich unattraktiv.
    67 38 Melden
    • Agnesse 03.10.2017 21:45
      Highlight Eine demokratische Partei ist kein Lifestyle-Brand, mit dem Sie sich identifizieren können müssen. Wir sind aufgefordert, gemäss eigenem Dünken zu einer spezifischen Sache unabhängig vom Absender zu stimmen.

      Ich bin mit Ihnen einig, dass eine Zwecke-Bindung der zusätzlichen Einnahmen im Initiativtext problematisch wäre, gemäss obiger Infobox scheint das aber nicht der Fall zu sein.
      23 13 Melden
  • Wisegoat 03.10.2017 21:05
    Highlight Funicello:"In der Schweiz haben wir einen hohe Lebensqualität, grosse politische Stabilität und eine hervorragende Infrastruktur."

    Das liegt auch daran, dass Politiker/innen und Partein wie Sie und die ihre eine Randnotiz sind und ausser viel warmer Luft und brennenden BHs nichts zu Stande bringen. Auf, dass es für immer so bleiben möge
    120 58 Melden
    • Grundi72 03.10.2017 22:35
      Highlight 🤣
      33 14 Melden
  • meine senf 03.10.2017 21:01
    Highlight Inhaltlich völlig einverstanden. *Aber warum, warum nur, dieser absolut BESCHEUERTE Titel?*

    Der Gedanke "Wir sind die 99%" ist schon nachvollziehbar. Für viele. Für alle Jusos auf jeden Fall.

    ABER sehr viel andere werden da doch nur an "Steuersatz 99%" denken. Insbesondere jene, die den Occupy-Slogan nicht kennen. Die Mehrheit der Bevölkerung. Und die Gegner werden diese Assosiazion gnadenlos ausschlachten.

    Warum können die nicht an Leute ausserhalb ihrer Blase denken? Pro PR-Kurs für Linke! (Bin selber links)
    35 27 Melden
  • Eagle21 03.10.2017 21:00
    Highlight Auch abwegige Ideen sollten diskutiert werden. Diese lässt sich relativ leicht widerlegen; wenn das Kapital bei Frau Blocher ist, finanziert es 3000 Arbeitnehmenden ihren Lebensunterhalt nachhaltig. Eine bessere Verwendung dafür ist momentan schwer erkennbar, Frau Funicello selbst setzt ihr Kapital nicht sinnvoller ein. Was absolut NICHT geht: Die Verletzung der Privatsphäre einer politischen Person, wie sie heute mit Martullo-Blocher passiert ist: Die Frau hat minderjährige Kinder, die nichts mit dem ganzen zu tun haben, eine Demo vor deren Zuhause ist absolut asozial.
    95 37 Melden
    • Platon 03.10.2017 22:10
      Highlight @Eagle
      Niemand will die EMS verstaatlichen, lesen sie doch bitte den Artikel sorgfältig durch. Es geht darum, dass Frau Blocher sich selbst 92 mio. Dividenden ausbezahlt, die dann nicht einmal voll versteuert werden. Mit der USR 3 hätten nur 60% versteuert werden müssen. Das sind Tendenzen, die haarsträubend sind. Die Unternehmen betrifft die Initiative nicht.
      30 31 Melden
    • Griffin 03.10.2017 22:47
      Highlight Martullo-Blocher hat die absolute Macht über 3000 Menschen und deren Familien. Von einem Moment auf den anderen kann sie Existenzen auslöschen. Und alles was sie dafür "ertragen" muss, ist zahnlose Kritik in Form einer gewaltfreien Demo. Sorry, dass mir nicht die Tränen kommen, wenn ich auf der Seiten der Menschen stehe.

      Btw es gibt nicht viel sinnfreieres als eine Wirtschaft nach Kapitalakkumulierung und Profitlogik zum organisieren, ein noch schlechteres Beispiel wäre vielleicht Vetternwirtschaft, zum Glück gibts beides in der Schweiz in Hülle und Fülle.
      26 48 Melden
    • rodman 04.10.2017 00:09
      Highlight Platon: dir ist schon klar, dass mit der USR III ein höherer Anteil der Dividende hätte besteuert werden soll als bisher (was ich für falsch halte)? Die Tendenz - auch in der Steuervorlage 17 - geht genau in die von dir gewünschte richtung.
      8 6 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:24
      Highlight Ahhh, das klassische "Job Maker" und "Trickle Down" Argument.
      9 13 Melden
    • Eagle21 04.10.2017 08:05
      Highlight @Griffin
      Nach Ihrer Logik ist es also etwas verwerfliches, Unternehmer zu sein und den Leuten Arbeit zu geben; Martullo-Blocher soll dafür ruhig in Ihrer Privatsphäre verletzt werden?
      Frage: Was sollten die 3000 Menschen denn sonst tun? Bezahlen Sie für deren Familien? Oder sollen sie jagen und sammeln?
      13 4 Melden
  • bastardo 03.10.2017 20:54
    Highlight Die Funiciello so "In der Schweiz haben wir einen hohe Lebensqualität, grosse politische Stabilität und eine hervorragende Infrastruktur." Und weiter: "Dieses «race to the bottom», die dauernden Steuersenkungen für die Reichsten im internationalen und interkantonalen Steuerwettbewerb müssen aufhören. Sie schaden allen anderen, den 99 Prozent, die täglich «krampfen», das kann es nicht sein."

    Zusammengefasst: Wir haben es super in der Schweiz, aber wir müssen dringend etwas ändern.

    Was für eine Logik...
    94 73 Melden
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:15
      Highlight Sie spricht ja auch die Abbautendenzen an. In verschiedenen Kantonen wurden massive Sparpakete abgesegnet mit Auswirkungen auf Infrastruktur, Bildung, Sozialsystem etc.
      52 26 Melden
    • Tschedai 03.10.2017 21:27
      Highlight Ja, was für eine Logik du hier anwendest, verstehe ich nicht.

      Noch ist es gut, aber in vielen Bereichen wird abgebaut. Damit es weiterhin gut bleibt, darf dies nicht weiterhin geschehen, sonst ist es plötzlich nicht mehr überall gut.

      So schwer zu verstehen?
      31 19 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:47
      Highlight Nun zum Glück lliegt die Steuerhoheit bei den Kantonen. Sie spricht Luzern an, dort wollte man die Steuern erhöhen, um überhaupt ein Budget zustandezubekommen, die SVP hat das Referendum ergriffen und gewann. Ich hätte für die Steuererhöhung gestimmt, aber offensichtlich gibt es auch relevante Bevölkerungsgruppen, die "massive Sparpakete abgesegnet mit Auswirkungen auf Infrastruktur, Bildung, Sozialsystem etc" nicht weiter tragisch finden. Wenn die das in ihrem Kanton so machen wollen, schön, dafür gibt es den Finanzausgleich.
      16 8 Melden
    • Sir Konterbier 04.10.2017 00:05
      Highlight Was es wird überall "abgebaut?" Ich habe genau wie ihr auch keine Statistik zur Hand aber ich glaube das Gegenteil ist der Fall
      13 6 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 11:02
      0 2 Melden
    • Sir Konterbier 04.10.2017 15:09
      Highlight @seven ja aber wir reden hier von sozialem und wohlfahrt? da kann ich die auch x beispiele bringen wo das ausgebaut wird.
      3 1 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 18:26
      Highlight @Sir Konterbier

      Ich weiss von Bekannten, die in diesem Bereich tätig sind, dass zum Beispiel viele sehr wichtige Sportstunden für Behinderte Menschen in vom Kanton subventionierten Heimen gestrichen wurden.
      1 1 Melden
  • Sigmund Freud 03.10.2017 20:50
    Highlight Eine gute und wichtige Initiative. Endlich werden die Steuern mal bei den Vermögenden erhöht und wir Normalsterblichen entlastet
    97 68 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 03.10.2017 21:19
      Highlight Glaubst du echt, dass diese Initiative durchkommt 😂
      54 27 Melden
    • Sigmund Freud 03.10.2017 21:32
      Highlight Kommt halt drauf an, wie viele Millionen die Wirtschaft vor der Abstimmung in eine Gegenkampagne investiert. Grundsätzlich gibt's aber sicher viele Leute, die auch wenn sie nichts mit der Juso am hut haben, mit dem Anliegen sympathisieren
      40 23 Melden
    • Maragia 03.10.2017 23:59
      Highlight Ich bin auch ein Normalsterblicher und trotzdem verdiene ich an Kapitalgewinnen...
      10 11 Melden
    • coolkid 04.10.2017 01:42
      Highlight @Sigi: Denken Sie, nur weil jemand viel Geld in eine (Gegen)Kampagne steckt, gleich die Mehrheit der Wähler auf den Zug aufspringt. Ich behaupte es gibt genügend Leute die sich zum Thema eine sachliche, differenzierte Meinung bilden können, unabhängig von der finanziellen, medialen Stärke einer Kampagne. Vielleicht sollte darum die Juso mal eine Initiative lancieren, die nicht nur als Denkanstoss gedacht ist, sondern auch eine reelle Chance vor dem Stimmvolk hat. Die hier gehört leider wieder einmal nicht dazu.
      10 7 Melden
  • paedesch 03.10.2017 20:43
    Highlight Typisch juso... für mich ein totales eigengoal...bin weder rechts noch links aber was die immer veranstalten...fragwürdig und unprofessionell
    149 95 Melden
    • Holla die Waldfee 03.10.2017 21:15
      Highlight Inwiefern ist diese Idee unprofessionell und fragwürdig? Bist du der Meinung, dass es ok ist, wenn Reiche immer weniger und Normalos immer mehr Steuern bezahlen müssen?
      52 62 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:49
      Highlight Weshalb senkt man nicht die Steurn für "Normalos"?
      Steuerfreies Einkommen bis 75000, finanziert durch ein verlangsamtes Wachstum der Staatsausgaben über die nächsten Jahre. Falls dies nicht langt, könnt man die Agrarsubventionen und das Militär eindampfen.
      21 27 Melden
    • rodman 04.10.2017 08:26
      Highlight Im Kanton Luzern wurden die Steuern für Normalos in den letzten 15 Jahren massiv gesenkt. In vielen anderen Kantonen auch.
      4 16 Melden
    • piedone lo sbirro 04.10.2017 11:28
      Highlight @rodman

      welch ein quatsch!

      die desaströse finanzlage des kanton luzern ist der tiefsteuerpolitik von FDP&SVP geschuldet. mit tiefen steuern wollten sie neue firmen nach luzern locken, doch gekommen ist niemand.

      jetzt wird bei der bildung, der sicherheit und der kultur gespart - bzw. etliche müssen ihre kk-prämienverbilligungen zurückbezahlen.

      welcome to FDP&SVP die parteien des mittelstandes - welch ein hohn!
      16 61 Melden
    • rodman 04.10.2017 12:05
      Highlight Über die Finanzlage habe ich nichts gesagt, sondern nur, dass normalos eine substantielle steuersenkung erfahren durften... stimmt das etwa nicht?

      Deine Hasstiraden kommentiere ich nicht
      2 12 Melden
    • Holla die Waldfee 04.10.2017 12:52
      Highlight Ich bin kein Fan von piedone, aber in diesem Fall stimmt seine Aussage mit dem überein, was meine Luzerner Freunde erfahren und was man auch in den entsprechenden Medien sieht. Also hat sein Kommentar meine volle Zustimmung.
      10 24 Melden
  • FrancoL 03.10.2017 20:38
    Highlight Ein nicht ganz abwegiger Vorschlag, ABER von der falschen Adresse.
    34 60 Melden
    • Holla die Waldfee 03.10.2017 21:15
      Highlight Wieso falsche Adresse?
      23 24 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 03.10.2017 21:44
      Highlight @Holla die Waldfee: In diesem Land müsste so ein Vorschlag von der SVP und FDP kommen, um vom Volk angenommen zu werden.
      27 10 Melden
    • FrancoL 03.10.2017 21:51
      Highlight Weil in der Schweiz die Linke nie ein guter Absender ist. Der Antireflex gegenüber Links ist viel zu gross, als dass die richtigen Seilschaften entstehen würden und das unbedingt nötige Feintuning der Idee mitgestalten könnte.
      Teilaspekte dieser Idee werden früher oder später von rechts kopiert und dann mit mehr Erfolgschancen eingebracht.
      Erwas weniger wäre da mehr, aber der Absender ist eh problematisch.
      20 13 Melden
    • FrancoL 03.10.2017 22:03
      Highlight @silent: mehr als nur richtige Feststellung.
      13 6 Melden
    • Griffin 03.10.2017 22:53
      Highlight Weil: haha, Juso, haha, Sozialisten, haha, in der Mitte liegt die Lösung. Zentrismus, Neoliberalismus hat für weisse Männer in der Mittel-
      & Oberschicht Westeuropas und Nordamerikas noch immer funktioniert, ist ja alles super hier auf der Erde, Klimawandel ist eine chinesische Lüge, Kriege gibt es hier keine mehr und Kapitalismus ist das bestmögliche System. *kotz*
      22 28 Melden
    • Holla die Waldfee 03.10.2017 23:33
      Highlight Dieser dumme Reflex hat mir wohl auch die Blitzli eingebracht. Dabei hab ich nur eine ganz simple Frage gestellt *lol*
      Und solche Blitzler dürfen abstimmen gehen *kopfschüttel*

      Danke für die Antwort Franco :-)
      12 6 Melden
    • Holla die Waldfee 03.10.2017 23:34
      Highlight Dir auch danke Silent Speaker. Prägnante Antwort.

      Griffin, da haben schon viele gekotzt. Du bist nicht allein.
      8 6 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:22
      Highlight @Griffin

      4 5 Melden
  • Karl33 03.10.2017 20:36
    Highlight Die Juso mit ihrem schlechten und zweifelhaften Ruf schadet dem berechtigten Anliegen der Kapitalbesteuerung. Die Juso sollen besser die Klappe halten und weniger vom Geld der anderen schmarotzen.
    93 67 Melden
    • FrancoL 03.10.2017 21:56
      Highlight Eine mehr als fraglicher Anwurf. Von wessen Geld lebst Du?
      Ich kenne einige Anhänger der JUSO und die gehen einer Arbeit nach und rechtfertigen ihren Lohn. Hoffe das kann auch Dein Arbeitgeber von Dir sagen.
      28 40 Melden
    • Platon 03.10.2017 22:06
      Highlight @Karl33
      Wenn Anliegen danach beurteilt werden, von wem sie kommen, haben wir ohnehin ein Problem...
      29 8 Melden
    • Don Sinner 03.10.2017 22:23
      Highlight Richtig. Die Juso ist kontraproduktiv. Viell. würde der Herr Freud unter uns zum Schluss kommen, dass sie also unbewusst für die Sache sind, die sie mit ihrem Tamtam scheinbar bekämpfen. Oder sie haben sonst ein Vaterproblem.
      9 3 Melden
  • LeChef 03.10.2017 20:36
    Highlight Ein sympathisches Anliegen. Mir stellen sich aber mehrere Fragen: (Herr Bernet, vielleicht wissen Sie Genaueres?)

    1. Wird das Kapitaleinkommen dann getrennt vom Lohn besteuert? Das dürfte ordentliche Progressions-Effekte haben, sprich hohe Einkommen sogar entlasten. Oder wird es doppelt besteuert?

    2. Was ist mit anderen Anlageformen als Aktien? Bspw. Obligationen, Rohstoff-Fonds, Immobilienverkäufe, Mieteinnahmen, Kunsthandel? Das sind doch auch Kapitalgewinne.

    3. Werden nur natürliche Personen so besteuert, oder auch Firmen? Was ist mit Gewinnen aus Nicht-Aktiengesellschaften?
    49 6 Melden
    • rodman 04.10.2017 00:19
      Highlight 1. Steuersystematisch wäre es logisch, kapitalgewinne mit übrigem einkommen zu besteuern, ausser es handelt sich um einen Nachfolgeprozess eines Betriebs (analog der heutigen Lösung mit Personengesellschaften.

      2. Bei gewerbsmässigen gewinnen (was schnell angenommen wird) und bei liegenschaften gibt es schon eine besteuerung von kapitalgewinnen. Mieteinnahmen und oblizins zählen heute zu steuerbaren erträgen. Gewinne aus privaten Verkäufen wären bei annahme auch zu besteuern. Verluste müssten angerechnet werden.

      3. Unternehmen besteuern schon Kapitalgewinne (soweit keine Beteiligungen).
      7 5 Melden
    • LeChef 04.10.2017 08:39
      Highlight Danke für die Infos!
      1 0 Melden
  • Grundi72 03.10.2017 20:33
    Highlight "Sie schaden allen anderen, den 99 Prozent, die täglich «krampfen», das kann es nicht sein."

    Hier habe ich aufgehört zu lesen. Sie, Cedric etc gehören auch nicht zu diesen 99% die "krampfen". Juso-Menschen haben Philosophie studiert, haben gut verdienende Eltern und jobben dann teilzeit bei einer Gwerkschaft oder einem Hilfswerk.

    Das sind heuchlerische Neider, die die echten 99% missbrauchen um einen Deckmantel für ihre hetzerischen Anliegen zu haben.
    186 85 Melden
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:11
      Highlight Hast du auch Fakten, die deine Ressentiments stützen?
      49 45 Melden
    • Ron Collins 03.10.2017 21:23
      Highlight DAS ist ein Kommentar! Wie wahr!!
      48 37 Melden
    • Silent_Revolution 03.10.2017 21:23
      Highlight Man muss also "krampfen" um der Bevölkerung zu zeigen, weshalb der Mittelstand leidet.

      Ich dachte bisher, man kann sich als Multimilliardär einfach zurücklehnen, der Bauernrhetorik bedienen und behaupten die Zuwanderung sei Schuld!
      58 32 Melden
    • Agnesse 03.10.2017 21:28
      Highlight Wer mehr als 100'000 Franken pro Jahr aus Kapitalgewinnen verdient, ohne also dafür gekrampft zu haben, soll etwas mehr besteuert werden, damit die, die diesen Mehrwert in diesem Jahr tatsächlich erkrampft haben, entlastet werden. Und die Kritik daran ist, dass die InitiantInnen angeblich Philosophie studiert haben?
      46 26 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 03.10.2017 21:47
      Highlight @seventhinkingsteps: SVP-Wähler brauchen keine Fakten. Die verlassen sich darauf, was ihre Leitfiguren ihnen vorpredigen. Wird ja schon richtig sein.
      34 30 Melden
    • FrancoL 03.10.2017 22:01
      Highlight Es genügt dass Sie chrampfen, die linken wie ich sind ja nicht im Arbeitsmarkt, uns wird einfach Geld auf das Konto überwiesen. Wäre noch schön wenn Sie uns sagen könnten bei wem wir uns bedanken können.
      28 24 Melden
    • Platon 03.10.2017 22:05
      Highlight @Grundi
      Ich wussste gar nicht, dass Funiciello Multimillionärin ist. Aber eins müssen sie mir noch erklären: Inwiefern können sich Leute die Studiert haben nicht für arbeitende Leute einsetzen? Das hat mir noch keiner glaubhaft erklären können, aber rumposaunen, Studierte haben keine Ahnung, das geht immer!
      41 22 Melden
    • Grundi72 03.10.2017 22:09
      Highlight @Silent Revolution

      Ich gehöre dem Mittstand an und leide überhaupt nicht!! Mir geht es ausgesprochen gut in einem der wohlhabensten und demokratischsten Ländern des Pkaneten!!! WTF!!!!???
      20 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.10.2017 22:24
      Highlight Wow, sehr geistreiche Argumente ... bei den öffentlichen die Hand aufmachen, ohne eigene Angestellte, das klappt gut bei links:

      25 22 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 03.10.2017 23:35
      Highlight Sorry @Nyssa: Bin schon alt und meine Augen machen das nicht mehr mit: Wer wird da als Quelle angegeben?
      13 7 Melden
    • Silent_Revolution 04.10.2017 00:11
      Highlight @ Grundi

      Weil dein Wohlbefinden natürlich repräsentativ für den gesamten Mittelstand gilt.

      In der Mitte der Gesellschaft, welcher ich nicht angehöre, ist der Unmut gegenüber steigenden Prämien, Steuern, Wohnkosten und Preisen bei ständig gleichbleibenden Löhnen kaum überhörbar.

      Viele sind gar verschuldet oder werden durch unausweichliche laufende Kosten stets geschröpft während sich Grosskonzerne und Reiche durch Steuerschlupflöcher legal aus der Affäre ziehen.

      Aber sie bieten ja wichtige Arbeitsplätze, oft zum Mindestlohn, mit welchem man nur durch Verschuldung überleben kann
      15 7 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:20
      Highlight @Nyssa

      Werden hier die schwarzarbeitenden Putzfrauen mitgezählt bei der SVP?
      15 13 Melden
    • Maragia 04.10.2017 15:17
      Highlight @7 hauptsache gegen die SVP schlagen, wenn die Argumente fehlen?
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.10.2017 18:42
      Highlight @7: Natürlich nicht, sonst wären sie ja keine schwarzarbeitenden.
      2 2 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 20:29
      Highlight @Maragia

      Argumente gegen was? Die Zahlen sind nicht normalisiert mit Parteigrösse, es sind keinerlei Infos da ob das nur Teilzeitstellen sind oder sonst was, keine Angaben darüber ob sie auch effektiv besetzt sind oder nur ausgeschrieben etc.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.10.2017 23:01
      Highlight @7:

      Wird sich auch "normalisiert" nicht viel ändern bezüglich SP / SVP => 45 / 934 Arbeitsplätze, bei 55 / 71 Sitzen ...

      1 SVPler im Schnitt 13 Angestellte (!)
      1 SPler im Schnitt 0.8 Angestellte

      Kein Kommentar mehr.

      0 3 Melden
    • Platon 05.10.2017 07:16
      Highlight @Nyssa
      Ich versteh immernoch nicht, was du damit sagen willst. Sonst beklagen sich immer alle, dass SPler keine richtigen Arbeiter sind und keine Ahnung haben von leben. Und jetzt beschwerst du dich, dass sie keine Unternehmer sind. Wenn du die SP nicht magst, deine Sache! Aber trete immerhin argumentativ gegen die Vorschläge und nicht mit zusammenhangslosen Zahlen!
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2017 07:40
      Highlight @Platon: Gehe ich mit dir einig, aber man kriegt schon einen Eindruck vom durchschnittlichen SP'ler, der:

      A) nicht mehr der "richtige Arbeiter" ist (war er nie, aber wollte ihn vertreten)
      B) aber auch nicht Unternehmer ... also:

      C) Student oder im öffentlich rechtlichen Arbeitsverhältnis bei Bund oder Kanton (Gemeinde wäre unter seine Würde)
      0 2 Melden
    • FrancoL 05.10.2017 09:32
      Highlight @Nyssan: Der SVP hat viel mehr Angestellte, das ist so und stelle ich auch nicht in Abrede.
      Die Zuwanderer sind nun was genau? alles Selbständige? Nein ganz und gar nicht es sind vorwiegend Angestellte.
      Ergos ist es der SVPler der sich im Uebermass an der Zuwanderung bedient oder idt diese Schlussvolgerung auch wieder falsch? Wenn sie nicht falsch ist könnte jetzt die SVP "intern" sich bemühen die Zuwanderung etwas weniger anzuheizen? oder nicht? Was machen aber die SVP-Unternehmer? am Sonntag beten sie die SVP Litanei und werktargs sind sie an der Zuwanderung mehr als nur interessiert.
      2 0 Melden
    • Platon 05.10.2017 10:15
      Highlight @Nyssa
      Es gibt auch eine grosse schicht zwischen Arbeiter und Unternehmer, die keine Staatsangestellten sind. Schau dir unser Land an, den klassischen Fabrikarbeiter gibts schon lange nicht mehr, viele nutzen die Möglichkeit sich weiterzubilden, die Leute sind heute kaum noch in ihren Berufen gefangen. Wie viel schlussendlich bei den Leuten im Portmonaie landet und was für Leistungen der Staat für die Leute erbringen muss, insbesondere auch für Geringverdiener, dieser Frage kann jeder nachgehen, egal von welchem Beruf aus und zwar argumentativ!
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2017 10:18
      Highlight @FrancoL

      Grundsätzlich ist die Wirtschaft und damit grössere Unternehmen an billigen Fachkräften interessiert - Wirtschaft = FDP (+SVP) ABER:

      A) die SVP hat das Referendum gegen die PFZ ergriffen

      B) die SP hat die hiesigen Arbeiter schlicht verraten

      Lese dazu Strahm, Rudolf: https://www.rudolfstrahm.ch/1466-2/

      War noch einer der intelligenteren unter euch.
      1 3 Melden
    • FrancoL 05.10.2017 10:53
      Highlight @Nyssan; Die Sp hat flankierte Massnahmen gefordert! Nenne mir eine solche Massnahme die die Bürgerlichen dann umgesetzt haben. Keine ist die Antwort.
      Interessant ist wie Du plötzlich schreibst FDP + in Klammer SVP, wenn möglich hättest Du das SVP noch in Miniaturschrift geschrieben, aber es ist eben nicht so die SVP hat tatsächlich VIELE UN in ihren Reihen, so wie Du es in Deiner Statistik der Arbeitsplätze gepostet hast. Es ist der ewige gestrige Versuch die SVP un Sachen Zuwanderung aus der Schusslinie zu nehmen, aber er funktioniert nicht. Wer ihre "Büetzer" verraten hat ist die SVP!
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2017 11:27
      Highlight @FrancoL: Die Schreibweise gut kapiert, momoll.

      Was nützen dem Arbeitnehmer VORÜBERGEHENDE flankierende Massnahmen?!

      Haha! Haltet ihr den Büezer für wirklich so dumm? Na dann Prost! Cüppli.
      1 3 Melden
    • FrancoL 05.10.2017 11:41
      Highlight @Nyssa: Die flankierten Massbnahmen hätte den Zustrom in Grenzen gehalten. Nur das zu begreifen ist natürlich bei Deiner engen Sicht nicht möglich. Was will denn nun die SVP (das Fussvolk der SVP) anderes als flankierte Massnahmen, sie will auch die Zuwanderung begrenzen das ist nicht viel mehr als eine Massnahme die die Unternehmer trifft wie die flankierenden Massnahmen hätten genau auch diese UN getroffen.
      Eine Eindämmung der Zuwanderung durch Kontingente wird die Grossen bevorzugen und die Kleinen in bestrafen. Das ist dann ja für Dich bestens.
      4 1 Melden
    • Platon 05.10.2017 13:16
      Highlight Dafuq, wie sind wir jetzt wieder auf die Zuwanderung gekommen?!?
      1 1 Melden
    • FrancoL 06.10.2017 11:37
      Highlight @Platon; Einfach, es ist immer das gleiche Muster wenn man mit SVP-Jünger spricht, gleich bei welchem Thema irgendwann geht die Geschichte los:
      > Die Linken sind Schmarotzer
      > SVP schafft viele Arbeitsplätze
      > wer Arbeitsplätze schafft bedient sich an der Zuwanderung negiert man
      > die Linken haben die Arbeiter verraten
      > die Linken sind an der Zuwanderung schuld obwohl sie ja keine Arbeitsplätze schaffen und kaum UN in ihren Reihen haben.
      2 0 Melden
  • baBIELon 03.10.2017 20:31
    Highlight Sehr geil! Auf geht' Genossen!
    48 58 Melden
    • Wehrli 03.10.2017 21:28
      Highlight Auf zum nächsten Cüpli!
      36 16 Melden
  • Money is everything 03.10.2017 20:31
    Highlight Die Reichen müssen dank Steuerprogression schon einen höheren Anteil vom Einkommen abgeben abgeben, was ich schon unfair finde. Und doch, ein bisschen Neid ist ganz sicher dabei ;)
    46 58 Melden
    • Dominik Treier (1) 03.10.2017 22:15
      Highlight Wiso ist das Unfair? Weil du Glück hattest und reich bist. Ja es ist wie alles nur eine Aneinanderreihung Glücklicher für dich sprechender Umstände und hat nichts mit Eigenleistung zu tun, denn was ihr mit dieser Argumentation nicht versteht ist, mit Reich ist nicht jemand gemeint, der 100 bis 400'000 Franken verdient, weil er gut Qualifiziert ist, sondern der, der Millionen verdient oder Milliarden geerbt hat und von seinen Kapitalgewinnen leben kann... Das hat nichts mehr mit Eigenleistung, sondern mit dem Nutzen ziehen aus anderer Leute Leistung zu tun, woran die Allgemeinheit Anrecht hat.
      27 13 Melden
  • Platon 03.10.2017 20:30
    Highlight Ich hätte noch einen guten Slogan für die Initiative, ironischerweise von den Liberalen: "Arbeit muss sich wieder lohnen!"
    Es ist wirklich ein Hohn, dass Kapitaleinkommen mit Samthandschuhen angefasst werden und der einfache hartarbeitende Bürger normal besteuert wird!
    70 20 Melden
    • Money is everything 03.10.2017 21:19
      Highlight Nur so nebenbei, reiche Menschen arbeiten genauso hart, einfach dass sie dafür mehr erhalten ;)
      26 40 Melden
    • Sigmund Freud 03.10.2017 21:36
      Highlight Die meisten (zumindest in der Schweiz) erben ihren Reichtum. Inwiefern die dann dafür gearbeitet haben ist mir schleierhaft. Aber inn manchen andern Ländern sieht's natürlich anders aus
      35 17 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:51
      Highlight Man könnte auch einfach die Steuern auf "Arbeitseinkommen" senken.
      Staatswachstum verlangsamen, Militärbudget und Agrarsubventionen eindampfen und wir sollten so manche Steuersenkung refinanzieren können.
      4 21 Melden
    • Sir Konterbier 03.10.2017 22:04
      Highlight Kapitalbesteuerung tönt jetzt so leicht. Aber ob man mit Kapital gewinn macht, ist ja nicht von Anfang an klar. Jene Leute, die Gewinn machen, gehen ein Risiko ein und machen etwas richtig. Das ist einfach nicht dasselbe wie ein fixes Einkommen. Weiter bringen erfolgreiche Investitionen Arbeitsplätze und das Unternehmen zahlt auch steuern, also sollte man diese Selbstinitiative auf keinen Fall abtöten. Kapitalsteuer tönt so verheissungsvoll, ist aber purer Kabis sorry.
      24 17 Melden
    • Grabeskaelte 03.10.2017 22:53
      Highlight @Konterbier: Wenn du von Grund auf genug Kohle hast um diese über deine Lebenszeit in Aktien zu investieren brauchst du nie mehr zu arbeiten... Schau dir mal die Entwicklung des Markts in den letzten 50 Jahren an...
      17 9 Melden
    • Griffin 03.10.2017 23:10
      Highlight Ja, reiche Menschen arbeiten oft sogar viel härter als die faulen Putzangestellten oder Fabrikarbeiter*innen. Wie sonst könnte man ihre x-fachen Gehälter rechtfertigen. So hat Beispielsweise Trump mehrere Trumptowers, -casinos, -hotels usw. alleine aufgebaut oder Musk tausende von Teslas zusammengeschraubt. Ja, ihr einfachen Leute, da seht ihr mal, was im Kapitalismus mit ein bisschen Ehrgeiz möglich wäre.
      12 8 Melden
    • Sir Konterbier 03.10.2017 23:11
      Highlight @Grabeskaelte Ich kenne diese Entwicklung und ich finde sie auch nicht nur gut. Aber man kann dem schlicht und einfach nicht mit einer solchen Steuer Abhilfe schaffen.
      4 3 Melden
    • Maragia 04.10.2017 00:04
      Highlight Trotzdem ist beim Investieren ein Risiko dabei. Du kannst ja auch jeden Franken den du übrig hast investieren!
      7 6 Melden
  • trololo 03.10.2017 20:18
    Highlight ähm.. ok.
    19 13 Melden
  • seventhinkingsteps 03.10.2017 20:15
    Highlight Ich kann nichts verachtenswertes an diesem Vorhaben finden, ich finde die Lage genau so problematisch wie sie. Mit der Taktik und der Rhetorik bin ich manchmal nicht einverstanden und die Erfolgschancen stehen wohl auch eher eher schlecht. Da wird viel Geld fliessen um das zu verhindern.
    68 24 Melden
    • Holla die Waldfee 03.10.2017 21:17
      Highlight Geld frisst Demokratie und Fairness.
      31 19 Melden
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:36
      Highlight Keine Demokratie ohne Sozialismus, keinen Sozialismus ohne Demokratie!
      16 19 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 03.10.2017 21:42
      Highlight Ich schrieb es die Tage schon einmal:

      Demokratie ist für den Ponyhof.

      Wenn es um die Wurst geht, wird diktiert.
      18 8 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.10.2017 21:52
      Highlight Btw, wie siehts eigentlich mit der Transparenzinitiative aus? Gibt es die noch? Das währe mal ein sinnvolles Anligen.
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    • seventhinkingsteps 04.10.2017 00:19
      Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum

      Ich glaub die kommt nicht zu Stande, interessiert leider keine Sau. Arme Schweiz
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    • pun 04.10.2017 09:25
      Highlight @Retikulum und thinkingsteps: Doch doch, die Transparenzinitiative wird nächste Woche eingereicht.
      5 1 Melden
    • seventhinkingsteps 04.10.2017 11:00
      Highlight @pun

      Sehr nice!
      3 1 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 03.10.2017 20:12
    Highlight Der Schweizer Stimmbürger und die Schweizer Stimmbürgerin hat Angst, dass die Superreichen und Firmen abwandern. Hier liegt der Hund begraben.

    Wenn man diesen Angststimmbürgern klar machen kann, dass die Superreichen und Firmen früher oder später sowieso abwandern, müssen sie keine Angst mehr haben. Und wenn etwas Altes geht, gibt es Platz für Neues. Und das kann eigentlich nur gut sein. Schliesslich wird auch sonst überall mit Anti-Aging- und Rejuvenate-Produkten geworben. Weg mit dem alten Gschmäus.
    52 40 Melden
    • Grundi72 03.10.2017 21:10
      Highlight Tolle Argumente! Mo moll!! 👏
      24 27 Melden
  • Iko5566 03.10.2017 20:06
    Highlight Längst überfällig. Jedoch in der Schweiz wohl kaum mehrheitsfähig. Besonders dann nicht, wenn Frau Funiciello das Gesicht der Initiative sein wird. Dafür ist sie (zurecht oder auch nicht) viel zu sehr Hassfigur für SVP und FDP Wähler.
    71 12 Melden
    • Holla die Waldfee 03.10.2017 21:22
      Highlight Eine Initiative versenken, weil man einen der Initianten nicht mag?
      Warum nicht gleich die Journis erschlagen, die die Meldungen unerwünschter Katastrophen verbreiten?

      Ich wär aber nicht wirklich überrascht, wenn der grösste Teil der von dir Gemeinten tatsächlich nicht zwischen Botschaft und Botschafter unterscheiden kann. Das erklärt stringent ihr unlogisches und destruktives Wahlverhalten.
      25 30 Melden
    • seventhinkingsteps 03.10.2017 21:37
      Highlight Shoot the messenger?
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Russland «klaut» ganze Fabriken

Was der «weisse Konvoi» wirklich transportierte

Die Welt rätselt, was die 280 russischen Lastwagen im «weissen Konvoi» in die Ukraine transportierten. Auf den starken LKW befanden sich nur ein paar wenige Paletten mit Hilfsgütern. Tatsächlich holte sich Russland aber eine ganze Fabrik.

Sogar zweihundertprozentig regierungstreue Russen lachten lauthals heraus, als sie die Begründung der russischen Regierung hörten, warum jeder Kamaz-Lastwagen im so genannten «Hilfskonvoi» nur zwei, drei Paletten Hilfsgüter geladen hatte: «Die Kamaz-LKW konnten nicht vollständig beladen werden, um einen übermässigen Verschleiss der fabrikneuen Lastwagen zu vermeiden. Voll beladen wären die Kamaz-LKW zudem auf Bergstrassen zu langsam gefahren, um die Hilfsgüter …

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