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Überall ausverkauft, ausser bei Daydeal: Hier kostet der Nintendo Classic Mini dafür 50 Franken mehr. Screenshot daydeal.ch

«Wucherpreis!» – Daydeal verkauft Retro-Nintendo während Lieferengpass 50 Franken teurer

Das Schnäppchenportal Daydeal verkauft den vergriffenen «Nintendo Classic Mini» weit über dem Normalpreis. Die Kunden sprechen von schamloser Ausnutzung der Lieferengpässe. Daydeal verteidigt sich: «Unsere Marge bleibt gleich.»

Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz



«Coole Angebote zum Schnäppchenpreis» – mit diesem Spruch wirbt der Online-Shop Daydeal mit seinen täglich wechselnden Spezialangeboten. Das heutige Angebot ist allerdings auf den ersten Blick nicht so «cool»: Daydeal bietet die begehrte Nintendo Konsole «Nintendo Classic Mini» zu einem Preis weit über der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) an. Die Konsole gibt's für 129 Franken statt des UVP von 79 Franken. Die Kunden reagieren auf die Preiserhörung mit wütenden Kommentaren und sprechen von «reiner Abzocke».

Wütende Kunden bei Daydeal

«Das ist nicht euer ernst!», «Mir wird übel», «Ihr habt heute einige Kunden verloren», heisst es in den Kommentaren des heutigen Angebots. Viele Kunden sind stinksauer über den Preisaufschlag und finden, dass der Online-Shop an Glaubwürdigkeit verloren hat. Einige Kunden vermuten, dass Daydeal die Lieferengpässe der Konsole ausnutzten und mit dem Preisaufschlag «soviel Geld wie möglich scheffeln» will. In der Schweiz ist die Konsole restlos ausverkauft und auch im Rest der Welt kann man den Nintendo nur schwer bekommen. Nutzt der Online-Shop also seine Kunden aus?

«Nicht besser als Ticketverkäufer auf dem Schwarzmarkt»

Adrian Huber von Daydeal winkt ab: «Vor drei Wochen haben wir einen Broker im Ausland gefunden, der die Konsole zu einem höheren Preis anbot. Wir haben kurz überlegt und dann zugeschlagen.» Der Preisaufschlag sei also ein Resultat von Angebot und Nachfrage und weil der Lieferant einen höheren Preis forderte, sei auch der Preis bei Daydeal gestiegen. 

Auf die Frage, ob Daydeal einen höheren Gewinn mit dem Angebot einsackt, verneint Huber wieder. «Unsere Gewinnmarge bleibt gleich wie bei der Preisempfehlung von 79-89 Franken», sagt er. «Wir haben den Mehrpreis durchaus kritisch diskutiert, entschieden uns schlussendlich aber dafür.» Funktioniert hat das Angebot trotz höherem Preis: Alle Konsolen wurden innert 150 Minuten verkauft.

Kommende Spiele 2017 auf der Nintendo Switch

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • René Schmid-Bill 03.02.2017 09:29
    Highlight Highlight Sagt man dem Marktwirtschaft?
  • blobb 02.02.2017 20:21
    Highlight Highlight Wie war das nochmals mit Angebot und Nachfrage?
  • Kunibert der fiese 02.02.2017 19:53
    Highlight Highlight die werden auf ricardo zum teil für das doppelte verkauft. oder mehr. da sind die 50.- extra auf dein deal ein schnäppchen. glaubmers.
  • reader187 02.02.2017 19:31
    Highlight Highlight Jetzt lass ich auch mal den politsch korrekten raushängen. Gilt es als Verleumdung wenn eine Redaktion ein Unternehmen gemäs Artikel 157 Stgb des Wuchers bezichtigt?
  • Bau Mol Ain 02.02.2017 18:21
    Highlight Highlight I has au dänggt, s Med..Mä.. Agebot welleals Screenshot poste, aber s isch nidd mol me im Online Shop.
    I ha se für 79.- kauft.
  • loccodelcocco 02.02.2017 18:03
    Highlight Highlight Geile Aktion zu markt-konformen Preis! Hab letze Woche ein Occasion Retro auf Ricardo für 130 gekauft
  • Fonzie 02.02.2017 17:40
    Highlight Highlight Absolut kurzsichtige Aktion des Portals. Ui nei.
  • Tsunami90 02.02.2017 16:55
    Highlight Highlight Meine Güte, worüber beschweren sich die Leute? Angebot und Nachfrage! Das hat man vom Kapitalismus.
  • ujay 02.02.2017 16:34
    Highlight Highlight Jaaaaaaa.....das nennt sich freie Marktwirtschaft. Der Konsument kann selber bestimmen, ob er kaufen will oder nicht.
  • inquisitio 02.02.2017 15:48
    Highlight Highlight Da ist ganz klar Donald Trump schuld!
  • wipix 02.02.2017 15:27
    Highlight Highlight Wer überteuert einkauft ist selbst der Depp! Nicht der, der gross(ab)artig abkassiert!😉
  • Wehrli 02.02.2017 15:14
    Highlight Highlight Die Nitendo sollte augenblicklich in den Menschenrechtskatalogn aufgenommen werden. Das unumstössliche Recht jedes Menschen eine Nitendo Retro für foif Stutz zu kriegen.
    Ist der Sozialismus schon so weit in die Köpfe eingedrungen?
  • EMkaEL 02.02.2017 14:54
    Highlight Highlight hier die stellungnahme von daydeal:
    https://www.facebook.com/DayDeal.ch/posts/10154304836717006
  • Bolly 02.02.2017 14:28
    Highlight Highlight Habe auf der Seite, wo ich sonst jeden Tag rein gucke, auch meinen Kommentar dazu gegeben.
    Mich wundert es das ihr keine Umfrage dazu gestartet habt.
    Echt schade....🙁
  • dä dingsbums 02.02.2017 14:28
    Highlight Highlight Man muss ja nicht zugreifen...
  • #bringhansiback 02.02.2017 14:19
    Highlight Highlight Aber die Angebote auf Ricardo und Ebay für 200Fr, ohne Liefergarantie, nichts, sind dann OK? Einfach mal nen Gang runterschalten, wenn der Deal nicht passt, nicht darauf eingehen. Deal heisst übrigens nicht direkt Günstig, sondern einfach mal Handel. Der Handel hier lautet: Etwas mehr bezahlen, dafür morgen den NES Classic Mini im Briefkasten haben.
    Daydeal hat unterdessen ein Statement auf der Homepage veröffentlicht. Offenbar handelt es sich um Importgeräte, welche Sie über Zwischenhändler bezogen haben.
    • Findolfin 02.02.2017 14:46
      Highlight Highlight Steht ja auch so im Artikel. Haste den überhaupt gelesen?

      Und Deal heisst im Englischen sehr wohl "Handel", abermim deutschsprachigen Raum ist er durchaus Synonym für "günstig".
    • Alex_Steiner 02.02.2017 14:56
      Highlight Highlight "Coole Angebote zum Schnäppchenpreis" Und wie übersetzt du "Schnäppchenpreis"?
    • #bringhansiback 02.02.2017 15:48
      Highlight Highlight @Alex_Steiner: Schnäppchenpreis = bargain price
      auf englisch. Und in Relation zu den anderen Angeboten im Internet sind 129Fr immernoch ein Schnäppchenpreis.

      @Findolfin: Nach Adrian Huber hab ich aufgehört zu lesen, das ist so. Aus Gründen
  • Slant 02.02.2017 14:17
    Highlight Highlight Angebot & Nachfrage
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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