Schweiz

8 Wochen Vaterschaftsurlaub: Johnson&Johnson machts möglich – auch in der Schweiz

23.08.17, 11:16 23.08.17, 11:38

Der US-Konsumgüter und Pharmakonzern Johnson&Johnson führt weltweit einen 8-wöchigen bezahlten Vaterschaftsurlaub ein - auch in der Schweiz. Der Konzern beschäftigt hierzulande 7000 Angestellte.

Damit ist Johnson&Johnson neben McDonald's der grösste amerikanische Arbeitgeber in der Schweiz.

Per Ende 2017 haben werdende Väter Anrecht auf acht Wochen bezahlten Elternurlaub für die Geburt oder Adoption, wie Johnson&Johnson am Mittwoch in Zürich mitteilte.

18 Wochen Mutterschaftsurlaub

Die Mitarbeiterinnen an den insgesamt 21 Standorten in 10 Kantonen profitieren weiterhin von 18 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub ab dem zweiten Anstellungsjahr.

Die Übernahme der Biotechfirma Actelion dieses Jahr ist für Johnson&Johnson die grösste Übernahme. Im Jahr 2012 hat der weltgrösste Gesundheitskonzern bereits den Medizinaltechnikkonzern Synthes übernommen. Seinen ersten Standort in der Schweiz errichtete Johnson&Johnson 1959 in Schaffhausen. (whr/sda)

Bald 20 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub?

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Hier werden zwei Olympia-Skicrosser spektakulär durch die Luft geschleudert

Rumantsch, du hast die schönsten Fluchwörter! Errätst DU, was sie bedeuten?

Apple veröffentlicht Notfall-Update für iPhone, Mac und Watch (und TV)

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

Medienhaus Somedia streicht 600 Stellenprozente

Trump kündigt «grösste Sanktionen aller Zeiten» an

Die Reaktionen dieser Basler Fussball-Reporter nach ihrer falschen Prognose? Unbezahlbar

«Vorwärts Marsch!» – hier findest du die schönsten Laternen des Morgestraichs

Die irische Rebellin, die lieber stirbt, als auf die britische Krone zu schwören

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
15
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alterssturheit 23.08.2017 15:22
    Highlight Tönt ja alles ganz gut. Mich würde vor einer Anstellung allerdings interessieren wie das Gesamtpaket aussieht, positive Einzelteile hervorheben kann jeder. Was nützt z.B. einem 45-jährigen Familienvater 8 Wochen Vaterschaftsurlaub, dafür aber nur eine maue Pensionskasse mit minimalen Leistungen.
    3 8 Melden
  • NotWhatYouExpect 23.08.2017 14:36
    Highlight Image Aufbessern?

    "Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson muss einer schwer krebskranken Frau eine Millionenentschädigung zahlen"
    2 7 Melden
    • zialo 23.08.2017 18:36
      Highlight Die NZZ von heute schrieb, nach einem kalifornischen Gericht enthalte ihr Babypuder krebserregende Stoffe. Und es seien noch 4600 solcher Klagen hängig und die Probleme seit 1964 bekannt.

      Johnson & Johnson ist für mich eine unheimliche Firma, die sich für ihre Babyprodukte sicher auch bei uns zu verantworten hätte, würden kalifornische Massstäbe und Gesetze gelten. Weg mit dem Zeug!
      3 2 Melden
    • NotWhatYouExpect 24.08.2017 09:50
      Highlight Warum kriege ich Dislikes?

      Ist es verboten Fragen zu stellen und zu hinterfragen?
      1 1 Melden
  • Wehrli 23.08.2017 13:25
    Highlight Erst mal zurückschauen, wie viele den Urlaub auch gekriegt haben ...
    2 19 Melden
    • Sille 23.08.2017 14:02
      Highlight Das wurde neu eingeführt.....
      12 0 Melden
  • Asmodeus 23.08.2017 12:59
    Highlight Hui. Die amerikanische Heuschreckenplage bringt mal was positives...
    3 13 Melden
  • Scaros_2 23.08.2017 12:27
    Highlight Sehr gut J&J. Hätte nicht gedacht das ein US-Konzern die bestenfalls für ihre Gier und Hire/Fire methoden bekannt ist gearde beim Vaterschaftsurlaub in der Schweiz eine führungsrolle übernehmen wird.

    Dies kann bei der Vaterschaftsinitiative ein starkes signal haben.
    49 6 Melden
    • Wehrli 23.08.2017 13:25
      Highlight Ach ja, schön alle Amis in einen Topf. Simple people for a simple world.
      15 7 Melden
    • Scaros_2 23.08.2017 13:58
      Highlight Ok - dann herr mit guten Amerikanischen Firmen. Darfst einem gerne des besseren belehren anstelle mir schubladisierung vorzuwerfen. Damit bist du auch nicht besser.
      1 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 12:27
    Highlight Ein weiterer Schritt richtung Gleichberechtigung. Sehr schön!
    46 5 Melden
  • AskLee 23.08.2017 12:04
    Highlight Cool, bitte mehr Firmen
    Es ist immer sympathischer wenn Unternehmen freiwillig etwas für die Angestellten tun, als das sie per Gesetz gezwungen werden müssen.
    53 3 Melden
  • elivi 23.08.2017 11:42
    Highlight Cool ... Jetzt dürfen die anderen mitziehen. Ist auch ne super entlastung für die mütter.
    39 3 Melden
  • EvilBetty 23.08.2017 11:41
    Highlight Laut den Bedenkenträgern hierzulande wird dann J&J wohl hurtig bankrott gehen.
    40 4 Melden
    • Menel 23.08.2017 13:24
      Highlight Aber sowas von...zumal sie Frauen noch dazu 18 Wochen geben...wie blöd muss man sein 😉
      In spätestens 3 Jahren wird die Firma untergehen 🤣
      14 2 Melden

Minus 15,8 Prozent: Massiver Gewinneinbruch bei Nestlé

Der Umbau des neuen Nestlé-Chefs hat sich 2017 negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Eine Abschreibung und Restrukturierungskosten führten zu einem Gewinneinbruch. Das Wachstum hat sich auf 2,4 Prozent verlangsamt.

Der Gewinn des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé ist im letzten Jahr wegen einer Wertminderung der Sparte Hautgesundheit und Restrukturierungskosten um 15,8 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken gesunken, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

Mit einem organischen Wachstum von 2,4 Prozent fiel …

Artikel lesen