Schweiz

Unternehmenssteuer-Reform III ist für GLP «zentral für die Schweiz»

05.11.16, 17:00 06.11.16, 17:59

glp-Nationalrat Martin Bäumle. Bild: KEYSTONE

Die Grünliberalen stellen sich wenig überraschend hinter die Unternehmenssteuerreform III. Die Delegierten haben am Samstag im zürcherischen Stäfa mit 98 zu 19 Stimmen bei 4 Enthaltungen die Ja-Parole beschlossen. Über die Vorlage wird am 12. Februar abgestimmt.

«Die Reform ist zentral für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz», liess sich Parteipräsident und Zürcher Nationalrat Martin Bäumle in einer Mitteilung zitieren. Die Vorlage sichere die internationale Standortattraktivität der Schweiz. Das stärke die Wirtschaft und sichere wichtiges Steuersubstrat für Kantone und Gemeinden.

Einstimmig Ja sagten die GLP-Delegierten zur erleichterten Einbürgerung der dritten Generation. «Es ist Zeit, der dritten Einwanderergeneration den Weg zur Schweizer Staatsbürgerschaft zu ebnen», sagte Bäumle laut Mitteilung.

Grünliberale Unterstützung erhält auch der Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds (NAF). Der NAF sei ein Zwischenschritt hin zu einem verursachergerechten Mobility Pricing, gab sich Vizepräsident und Berner Nationalrat Jürg Grossen überzeugt.

Drei Wochen vor der Abstimmung warb Bäumle vor den Delegierten noch einmal für ein Ja zur Atomausstiegsinitiative. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 02.02.2017 22:34
    Highlight GLP: das überholte Wirtschaftsverständnis von FDP und SVP! USR3 wird nicht besser, wenn nun auch noch Bäumlin seinen Senf dazu gibt
    0 0 Melden
  • manhunt 06.11.2016 10:43
    Highlight tja, GLP ist ab jetzt auch nicht mehr wählbar.
    4 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2016 21:37
    Highlight USR3 ein Erfolg?
    2008 prognostizierte der Bundesrat durch die USR2 Steuerausfälle von rund 80 Mio. Fr.
    3 Jahre später zeichnen sich für 2011 mind. 1,2 Mrd. Fr. Verlust ab und in den folgenden 10 Jahren ist mit mind. 7 Mrd. Fr. zu rechnen (NZZ, Dez.11).
    2012 halbierte der Kt. Luzern die Unternehmenssteuer und wurde zum steuerlich attraktivsten Firmenstandort der Schweiz. Höhere Steuereinnahmen blieben aus. Das entstandene Loch hatten v.a. die Privatpersonen zu stopfen (zentralplus, 9.12.13).
    Wer die Sparpolitik der vergangenen Jahre anschaut, weiss, wer solche Verluste am Ende zu bezahlen hat.
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