Schweiz
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1 Tag bis 12 Wochen: So grosszügig sind Schweizer Firmen beim Vaterschafts-Urlaub

Wir haben den Vaterschaftsurlaub von 132 Schweizer Arbeitgebern ausgewertet. Die wichtigsten Erkenntnisse in 9 Punkten.

22.04.18, 10:03 23.04.18, 10:41


Stell dir vor, du bekommst ein Kind und musst am nächsten Tag bereits wieder im Büro sitzen oder auf der Baustelle schuften, während du mit deinen Gedanken ganz woanders bist. Bei deiner neugeborenen Tochter oder deinem Sohn, bei deiner Partnerin, die noch im Krankenhaus liegt und sich von den Strapazen der Geburt erholt.

In der Schweiz hat ein Vater von Gesetzes wegen nicht mehr Urlaub zugute als bei einem Wohnungswechsel: einen Tag. Sprich: Der Arbeitgeber kann verlangen, dass sein Mitarbeiter am Tag nach der Geburt wieder am Arbeitsplatz erscheint. Eine im letzten Sommer eingereichte Volksinitiative will dies ändern, sie fordert einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub.

Die meisten Arbeitgeber sind aber bereits kulanter als das Gesetz, zeigt nun eine Auswertung von watson. Dazu haben wir 90 Schweizer Unternehmen angeschrieben, von denen 64 geantwortet haben. Zudem wurden in die Auswertung der Vaterschaftsurlaub des Bundes, der 26 Kantone sowie von 40 grossen Gemeinden miteinbezogen (Daten von Travail Suisse von 2017).

Somit können wir nun den Vaterschaftsurlaub von 132 Schweizer Arbeitgebern miteinander vergleichen.

So lange bekommen die Väter frei

Vaterschaftsurlaub
Infogram

53 der 132 Unternehmen gaben einen Vaterschaftsurlaub von 5 Tagen an, was einer Arbeitswoche entspricht. Dies ist somit mit Abstand der beliebteste Wert und entspricht auch dem Median. Am zweithäufigsten ist ein Vaterschaftsurlaub von 10 Tagen. Der durchschnittliche Vaterschaftsurlaub beträgt 7,7 Tage. Wobei: Die Ausreiser (z.B. Google) ziehen diesen in die Höhe. 

Somit ist die Schweizer Wirtschaft noch weit von vier Wochen Vaterschaftsurlaub entfernt, der von einer Volksinitiative gefordert wird.

Viele Firmen bieten ihren Mitarbarbeiter aber an, den Vaterschaftsurlaub mit unbezahltem Urlaub zu verlängern.

Diese drei Firmen sind ein Paradies für Väter

Wenn du willst, kannst du bei Ikea 8 Wochen zu Hause bleiben

Im September 2017 hat der Möbelgigant in der Schweiz den Vaterschaftsurlaub umgekrempelt. Seither gilt: Jeder frischgebackene Vater hat vier Wochen Vaterschaftsurlaub zu gute. Wenn er will, kann er vier weitere Wochen zu Hause bei seiner Familie bleiben, ebenfalls voll bezahlt. Aber: Dafür muss er zwei Wochen seiner ordentlichen Ferien abtreten.

Das sagt Ikea dazu

«Mit dem Vaterschaftsurlaub setzt IKEA Schweiz die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Stärkung der Frauen fort, indem sie es Männern und Frauen ermöglicht, ihren Kinderbetreuungspflichten gemeinsam nachzukommen.»

Simona Scarpaleggia, CEO Ikea Schweiz

6 Wochen statt 1 Woche – grosse Änderungen bei Microsoft

Was für ein verspätetes Weihnachtsgeschenk! Per Jahresanfang 2018 erhöhte Microsoft Schweiz den Vaterschaftsurlaub. Statt wie bislang eine Woche (ab dem zweiten Kind zwei Wochen), gibt es jetzt 6 Wochen Vaterschaftsurlaub. Zudem führte die Tech-Firma den Pflegeurlaub ein. Mitarbeitende können sich nun vier Wochen Urlaub nehmen, wenn ein Familienmitglied wegen einer schweren Krankheit Pflege benötigt.

Das sagt Microsoft Schweiz:

«Wir erwarten von unseren Mitarbeitenden, dass sie während der Arbeitszeit voll präsent sind und Leistung bringen. Doch es gibt auch Zeiten, in denen die volle Aufmerksamkeit alleine der Familie gehören muss. Um diesem wachsenden Bedürfnis gerecht zu werden, haben wir unsere Familienurlaubsleistungen verbessert. Dies, damit sich unsere Mitarbeitenden ausreichend um die Menschen kümmern können, die ihnen am wichtigsten sind.»

Caroline Rogge, HR-Verantwortliche bei Microsoft Schweiz

Wenn du ein Kind zeugst, kannst du ein Viertel des Jahres Zuhause bleiben

12 Wochen können Mitarbeiter von Google Schweiz zu Hause bleiben, nachdem ihr Kind auf die Welt gekommen ist. Während der ganzen Zeit bekommen sie dennoch ihren Lohn. Damit ist Google das grosszügigste aller Unternehmen, die auf die watson-Anfrage geantwortet haben.

Wer hier arbeitet, hat als zukünftiger Papi verloren

Der Milchproduzent knausert beim Vaterschaftsurlaub

Der Milchkonzern Emmi hat angegeben, dass die Angestellten lediglich zwei Tage Vaterschaftsurlaub zugestanden wird.*** Genauso knausrig sind Reka, Repower, Selecta und Galaxus. Es ist aber möglich, dass andere Unternehmen, bei denen dies auch so ist, lieber schwiegen, als auf die Medienanfrage zu antworten.  

Und das meint Emmi:

«Auf Anfang 2019 hin werden wir unsere Allgemeinen Anstellungsbedingungen überarbeiten und darin auch der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mehr Aufmerksamkeit schenken. Ein längerer Vaterschaftsurlaub steht ernsthaft zur Debatte. Fest steht aber noch nichts.»

Sibylle Umiker, Mediensprecherin Emmi

***Anmerkung: In einer früheren Fassung des Artikels stand, dass es bei Emmi nur einen Tag Vaterschaftsurlaub gibt. Emmi hat die Angabe, die sie letzte Woche gegenüber watson gemacht hat, am Montagmorgen korrigiert.

Der Vaterschaftsurlaub im Branchenduell

Telekommunikation

Vaterschaftsurlaub in Tagen (Hinweis: Die Swisscom erhöht den Vaterschaftsurlaub ab dem 1. Juli 2018 auf 15 Tage.) Bild: piktochart/watson

Detailhändler

Vaterschaftsurlaub in Tagen. Bild: piktochart/watson

Medien

Vaterschaftsurlaub in Tagen. Bild: piktochart/watson

Hier jubelten künftige Väter zu Jahresbeginn

Es ist unbestereitbar: Eine Veränderung ist im Gang. Immer mehr Schweizer Unternehmen erhöhen freiwillig den Vaterschaftsurlaub. So auch beim vergangenen Jahreswechsel.

bild: piktochart/watson

Auch hier wird gehandelt

Am 1. Juli tritt bei den Mitarbeitern der Swisscom ein neuer Gesamtarbeitsvertrag in Kraft. Und somit ein längerer Vaterschaftsurlaub. Dieser wird von zwei auf drei Wochen erhöht. Zudem haben Väter neu Anrecht auf einen Monat unbezahlten Urlaub. Dieser muss im ersten Lebensjahr des Kindes bezogen werden. 

Andere von watson angefragte Unternehmen denken zumindest laut über eine Anpassung nach. Nebst der bereits erwähnten Emmi sind dies die Credit Suisse, die CSS Versicherung und Reka, deren Sprecherin schreibt: «Wir werden diese Regelung in den kommenden Monaten überdenken.»

Als Angestellter im Kanton ist sicher alles besser? Denkste!

Wer jetzt denkt, dass die Kantonsangestellten sicherlich einen viel längeren Vaterschaftsurlaub bekommen als Mitarbeiter in der Privatwirtschaft, sieht sich getäuscht, wie die Daten von Travail Suisse (2017) zeigen. Wer beispielsweise im Bürgerspital Solothurn arbeitet und somit vom Kanton Solothurn angestellt ist, bekommt lediglich zwei Tage Vaterschaftsurlaub zugesprochen.

Und wie sieht es als Angestellter einer Stadt aus?

Die Stadt St. Gallen diskutiert derzeit gerade darüber, ob sie den Vaterschaftsurlaub ihrer Angestellten erhöhen will. Von bislang minimal 5 Tagen auf zukünftig 20 Tage. Die Motion aus dem Parlament stösst auch beim Stadtrat auf Sympathien. 

Bild: piktochart/watson

Vergleich öffentliche Hand vs. Privatwirtschaft

Somit bietet sich ein Vergleich zwischen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand an:

Der durchschnittliche Vaterschaftsurlaub von ...
Kantonsangestellten: 5,66 (Median: 5 Tage)
Stadtangestellten: 8 (Median: 5 Tage)
Angestellten in der Privatwirtschaft: Durchschnitt: 7,7 (Median: 5 Tage)

Ganz egal ob du in der Privatwirschaft arbeitest oder von der öffentlichen Hand angestellt bist: An den meisten Orten bekommst du eine Woche Vaterschaftsurlaub. Bei den Städten und Unternehmen gibt es einfach ein paar Ausreisser mehr als bei den Kantonen.

Und jetzt kannst du deinen Arbeitgeber auf der Liste suchen.

Der Vaterschaftsurlaub von 132 Arbeitgebern – die komplette Liste

1 Tag:
Gemeinden: Sarnen
Kantone: Obwalden
2 Tage:
Unternehmen: Emmi***, Reka, Repower, Selecta, Galaxus
Gemeinden: Altdorf, Solothurn 
Kantone: Solothurn, Thurgau
3 Tage: 
Unternehmen: Amag Automobil- und Motoren AG, IBM, Chocoladenfabriken Lindt Sprüngli AG, Feldschlösschen, Hirslanden Klinik
Gemeinden: La Chaux-de-Fonds, Frauenfeld, Herisau, Glarus
Kantone: Schwyz, Aargau
4 Tage:
Unternehmen: az medien (dazu gehört watson)
5 Tage:
Unternehmen: Credit Suisse, DER Touristik Suisse AG, ABB, Alpiq Holding AG, Axpo, DkSH Holding AG, Fenaco Genossenschaft, Galenica, Transgourmet Schweiz AG, Néstle, Bell Food Group AG, Adecco, BKW, Helvetia Versicherung, Ringier, Manor, Coca-Cola HBC Schweiz, Julius Bär, Salt, Franke, Swatch, Tamedia
Gemeinden: St. Gallen, Lugano, Chur, Schaffhausen, Uster, Emmen, Yverdon-les-Bains, Kriens, Rapperswil-Jona, Dübendorf, Dietikon, Appenzell, Liestal, Schwyz, Stans
Kantone: Glarus, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Zürich, Luzern, Uri, Nidwalden, Zug, Fribourg, Baselland, Schaffhausen, St. Gallen, Tessin, Waadt, Neuenburg, Appenzell Ausserrhoden
6 Tage:
Unternehmen: Syngenta, Novartis, Roche, Swiss*
Gemeinden: Montreux
7 Tage:
Unternehmen: CSS Versicherung
8 Tage:
Unternehmen: Sunrise
10 Tage:
Unternehmen: Aldi, BLS, SBB, UPC, McDonalds, SIX Group, SRG, Suva, UBS, Post, Lidl, Siemens Schweiz, ZKB, Helsana Versicherung, Hotelplan, Holcim**, Ltd Swissport, Valora,
Gemeinden: Basel-Stadt, Wallis, Genf, Zürich, Winterthur, Luzern, Thun, Köniz, Freiburg, Vernier, Sitten, Lancy, Zug, Aarau, Delsberg, Bellinzona
Kantone: Bund, Bern 
12 Tage:
Kantone: Jura 
15 Tage:
Unternehmen: Coop, Zurich Versicherung, Migros, Raiffeisen
20 Tage:
Gemeinden: Bern, Genf, Biel, Lausanne, Neuenburg
30 Tage:
Unternehmen: Microsoft Schweiz, Ikea Schweiz
60 Tage:
Unternehmen: Google

* Durchschnittswert, da es bei der Swiss unterschiedliche Regelungen gibt: Boden 10 Tage, Kabine 7 Tage, Cockpit 2 Tage.
** 1. bis 5. Tag sind voll bezahlt; 6. bis 10. nur noch 80% des Lohns
***Anmerkung: In einer früheren Fassung des Artikels stand, dass es bei Emmi nur einen Tag Vaterschaftsurlaub gibt. Emmi hat die Angabe, die sie letzte Woche gegenüber watson gemacht hat, am Montagmorgen korrigiert.

Hobby der Tochter oder ein Geniestreich des faulen Vaters?

Video: watson/can

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93
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93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 23.04.2018 20:48
    Highlight In Schweden traf ich ein Paar, er CH, sie SE. Garantierte Ganztageskrippen, extrem gute Vereinbarkeit mit dem Familienleben, auf Seiten Wirtschaft, kommunaler, nationaler Ebene. Beide arbeiten 80% in anspruchsvollen Positionen. In der CH ging diese Aufteilung mit all den schlechten flankierenden Massnahmen nicht. Sie zahlen zwar mehr Steuern, dennoch bleibt Ende Monat mehr übrig. Und das gute ist, dass wenn die Kinder flügge werden, nicht jemand beruflich sitzen bleibt, sondern beide ihre Karrieren fortsetzen können.
    3 0 Melden
  • Firefly 22.04.2018 22:14
    Highlight Wenn man mal bedenkt, wie viel effizienter die Wirtschaft durch den technologischen Fortschritt im Vergleich zu vor nur 20, 30 Jahren geworden ist, und man sich vergegenwärtigt, wie viel mehr Gewinn diese Effizienz hervorbringen muss, ist es ein Hohn, dass beim gewöhnlichen Arbeitnehmer sowenig davon angekommen ist.
    28 2 Melden
  • Firefly 22.04.2018 21:28
    Highlight Family first. Hab gekündigt und erst mal ein halbes Jahr der Familie gewidmet, nachdem meine Frau wieder mit der Arbeit anfing. Dann frisch und voller Tatendrang eine neue Teilzeitstelle gesucht und gefunden. Nicht jeder kann sich das leisten oder möchte das Risiko eingehen, ich habe jedoch gelernt, dass wenn man sich die Aufgaben wirklich teilt, die Belastung sinkt, dazu muss aber die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt mitspielen, darum bin ich noch vor mehr Vaterschaftsurlaub für mehr Teilzeitstellen und flexiblere Arbeitsbedingungen für Männer
    28 2 Melden
  • simiimi 22.04.2018 21:26
    Highlight Mimimimi - weniger arbeiten soll jetzt Fortschritt sein? Wenn einem das postnatale Erlebnis so wichtig ist, soll man doch einfach die normalen Ferientage beziehen.
    10 48 Melden
    • Firefly 22.04.2018 22:04
      Highlight Mimimi weniger oder anders arbeiten war schon immer Fortschritt, oder jagst du dein Schnitzel noch selber?
      32 2 Melden
    • Sherlock.H 24.04.2018 10:31
      Highlight In dem Fall würde ich aber auch die Abschaffung der Säule 1 fordern - wer keine Kinder hat, soll selber schauen, wo er bleibt.
      1 0 Melden
  • Holzkopf 22.04.2018 20:36
    Highlight Hat sich die Situation im Militärdienst eig. gebessert?
    Ich hatte damals (Zivildienst, 2009) KEINEN EINZIGEN Tag bezahlten Vaterschaftsurlaub...man durfte max. drei Tage unbezahlt nehmen, wenn es der Einsatzbetrieb bewilligte.
    Und Geburten gelten auch nicht zwingend als Grund für Verschiebungen von WKs. Andere Anlässe wie Sportwettkämpfe z.B. schon...eine Schande für die Schweiz.
    36 5 Melden
  • Marc Mueller 22.04.2018 19:37
    Highlight Also wenn rückblickend die Geburt und die ersten 6 Monate unserer Kinder anschaue, dann war ich jeweils froh nach 2 Tagen wieder zur Arbeit zu gehen.
    16 44 Melden
    • plop 22.04.2018 20:04
      Highlight Entschuldigen Sie, aber genau solche Aussagen, und mögen sie ein Korn Wahrheit beinhalten, bringen uns nie nie nie weiter!
      37 6 Melden
    • Firefly 22.04.2018 21:15
      Highlight Und ihre Frau?
      20 5 Melden
    • Marlon Mendieta 22.04.2018 21:24
      Highlight Ja, es dürfen sich nämlich alle zu dem Thema äussern.
      Nur die nicht, die eine andere Meinung haben.
      12 9 Melden
    • Apfelstrudel 23.04.2018 07:06
      Highlight Es dürfen sich alle mit einem stichhaltigen Argument melden.
      Marc hat keines, denn Ferien stehen allen zu (man soll sich erholen)
      Vaterschaftsurlaub (die Bezeichnung ist Schwachsinn...) soll dazu da sein eine kräftige, gesunde Familie zu bilden.
      Es sind Aussagen wie Marc’s hinter denen sich Männer verstecken und eine Veränderung verlangsamen!
      8 5 Melden
    • Menel 23.04.2018 14:08
      Highlight Marc Mueller; dh. für sie ist es auch absolut klar, dass bei einer Scheidung die Kinder zur Mutter gehören? Weil sie ist die, die die Verantwortung für die Kinder hauptsächlich trägt?
      10 1 Melden
  • PhilippS 22.04.2018 16:30
    Highlight Wieso diskutieren wir immer über Mutter-/Vaterschaftsurlaub? Wieso gehen wir automatisch davon aus, dass immer die Väter arbeiten und das Geld nach Hause bringen, die Mütter sowieso nach ihrem Urlaub ihre Karriere mal mehr oder weniger auf Eis legt?
    Warum nicht endlich eine neutrale Regelung treffen? Eltern haben nach der Geburt das gemeinsame Anrecht auf x Tage Urlaub, wie sie diesen beziehen ist ihre Sache?
    56 8 Melden
    • Luzi Fair 22.04.2018 19:54
      Highlight Ich denke auch, dass eine flexibel zu beziehende Elternzeit die einzige Lösung ist, die man politisch und wirtschaftlich anstreben sollte.
      26 1 Melden
  • ZaharztAua 22.04.2018 15:51
    Highlight Ist die Schweiz im europäischen Vergleich rückständig?
    Und: Wieso?
    28 5 Melden
  • Juliet Bravo 22.04.2018 15:50
    Highlight Wieso bei der SWISS die Bodenmitarbeiter 10 Tage haben, während Kabine nur 7 und Cockpit sogar nur 2 Tage hat, ergibt doch keinen Sinn. Das Flugpersonal ist bei der Arbeit ja dann zudem noch weit weg von ihren Familien, während Bodenmitarbeiter immerhin in der Nähe ihrer Familien sind.
    38 6 Melden
  • Chääschueche 22.04.2018 15:15
    Highlight Das Vaterschaftsproblem ist nur eines von vielen.
    Ich arbeite selbst mir realtiv vielen kleinen Firmen zusammen und vor allem im Baugewerbe ist dies für die Arbeitgeber oftmals schwierig. Den im Gegensatz zu den Bürolisten läufts auf dem Bau von Frühling bis anfang Winter (durchs fanze Jahr Wetterabhängig). D.H. Die Firmen benötigen ihr Personal in dieser Zeit. Ebenfalls ist es viel schwieriger Ersatzpersonal zu finden als in anderen Branchen (Büro/Verkauf).

    Vaterschaftsurlaub: Ja, aber es sollte Branchenspezifische Regelungen geben.
    13 42 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2018 21:09
      Highlight Ich frage mich immer wieder, wie den diese uuuunglaublich extrem guten Handwerker und einmalig tollen Bauarbeiter zu Ihren Aufträgen kommen.

      Das ist exakt der Grund, warum die meisten Konkurse in exakt diesen Branchen anfallen. "Waisch Büro isch im Fall voll easy. Ich tuen ebe richtig wärche"

      Ohne Auftrag kannst Du noch so gut mit einem Hammer umgehen, es interessiert keine S***.

      Und wenn im Frühling Hochsaison auf dem Bau ist, dann ist das exakt gleich "in diesem Büro" oder baut man seit neustem an Weihnachten sein Haus? Im Schnee?

      Als ob der Bau Temp. Arbeit nicht kennt. tsss.
      15 3 Melden
  • Ton 22.04.2018 14:31
    Highlight Gebau das ist die "root cause" des Problems, dass Frauen um die 30 es schwer haben in der Karriere. Wenn die Eltern gesetzlich ihren Elternurlaub auf sich aufteilen dürften, dann würde das Risiko für den Arbeitgeber gleich sein, bei Mann und Frau.
    Ein Kontingent an frei beziehbarem Elternurlaub würde - denke ich - ein massiver Beitrag sein zur Gleichberechtigung.
    67 5 Melden
  • Knety 22.04.2018 14:26
    Highlight Wozu überhaupt? Jeder hat 5 Wochen Ferien und Familienplanung sollte auch kein Fremdwort sein.
    20 135 Melden
    • Unclemitch 22.04.2018 14:50
      Highlight Nein, nicht jeder hat 5 Wochen Ferien. Die meisten Arbeitnehmer haben 4 Wochen... Ausserdem hat die Planung einer Familie nichts mit Ferien und Vaterschaftsurlaub zu tun!
      87 10 Melden
    • Wambolium 22.04.2018 17:23
      Highlight In den ersten paar Wochen nach der Geburt des Kindes sollten die frischgebackenen Eltern bei ihrem Neugeborenen und der Familie bleiben dürfen und nicht an die Arbeit denken müssen.
      Natürlich kann man auch eigene Freitage beziehen, wenn das eigene Kind geboren ist. Doch aus mehreren Gründen ist es besser, wenn gesetzlich eine bestimmte Anzahl Freitage, sowohl für Mann als auch Frau, vorgeschrieben sind:
      21 4 Melden
    • Wambolium 22.04.2018 17:23
      Highlight 1. Bei einem Ferienbezug hat der Arbeitgeber etwas mitzureden und könnte theoretisch den Bezug der Ferien verweigern. Wenn am Tag x nun das Kind zur Welt kommt und man zB 3 Wochen Ferien eingeben möchte , kann der Arbeitgeber den Ferienbezug theoretisch ablehnen. Bei einem Vater-/Mutterschaftsurlaub hat man die Sicherheit, dass man Frei bekommt.

      30 3 Melden
    • Wambolium 22.04.2018 17:23
      Highlight 2. Dass Mütter einen 14-Wöchigen Urlaub bekommen ist für dich hoffetlich unbestritten. Denn ein Kind zur Welt bringen ist eine körperliche und seelische Belastung und Mütter sollten hier mit einem Urlaub entlastet werden. Ausserdem braucht das Neugeborene die Mutter. Wenn man nun einen 14-Wöchigen Vaterschaftsurlaub einführen würde, würde das zu mehr Gleichberechtigung führen. Da es dann für den Arbeitgeber egal wäre, ob man eine Frau oder einen Mann einstellt, denn beide bekommen eine gleich lange Elternzeit vergütet über.

      3. Bei einem Vaterschaftsurlaub kann der Vater die Mutter entlasten.
      27 4 Melden
    • Unclemitch 22.04.2018 20:26
      Highlight Ausserdem, wenn Ferien für die Zeit nach der Geburt bezogen werden muss, fehlt diese Zeit mit der Familie wiederum später im Jahr. Und es ist ja nicht so dass der durchschnittliche Schweizer 7 Kinder auf die Welt setzt...
      14 2 Melden
    • Firefly 22.04.2018 21:31
      Highlight Wozu überhaupt irgendwas?
      4 3 Melden
  • Hoppla! 22.04.2018 13:49
    Highlight Ein Vorteil hätte dies auch für jeden Nicht-Vater: Dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr den langen (eventuell unbezahlten) Urlaub zu verweigern. Schliesslich kann man locker ein paar Wochen auf einen Mitarbeiter verzichten.

    Im ernst; schön wenn mans kann, in vielen KMU ergibt dies ein existenzielles Problem.
    21 27 Melden
    • Firefly 22.04.2018 21:37
      Highlight Das Existenzproblem zeigt, wie wichtig eigentlich der Arbeitnehmer ist. Die Lösung des Problems, mehr Teilzeitstellen, dann hat man weniger Totalausfälle.
      7 0 Melden
    • Hoppla! 23.04.2018 17:51
      Highlight ...und massiv höheren administrativen Aufwand. Aber wäre eine Idee.
      2 0 Melden
    • Firefly 23.04.2018 19:32
      Highlight Den gilt es abzubauen
      0 0 Melden
    • Firefly 23.04.2018 19:35
      Highlight Aber wieso sollte das nur beim Mann ein Problem sein? bei der Frau funktioniert es ja auch. Als Frau hat man weniger Probleme einen 40 oder 50% Job zu finden als als Mann
      2 0 Melden
    • Sherlock.H 24.04.2018 10:34
      Highlight Wenn dieser eine Mitarbeiter so unersetzlich ist, dann hat das Management versagt. Er könnte ja auch unters Tram kommen und die vier Wochen im Spital liegen - auf so etwas muss man vorbereitet sein.
      0 0 Melden
  • Siebenstein 22.04.2018 13:38
    Highlight Jetzt folgt hier sicher wieder die ein oder andere Selbstbeweihräucherung derjenigen, die es sich leisten können ihren Bedarf mit unbezahltem Urlaub zu decken...
    32 7 Melden
    • Firefly 22.04.2018 21:40
      Highlight Naja, wenn die Frau auch arbeitet kann Mann es sich eher leisten. Ihre Sicht beruht auf der Ernährerrolle des Mannes, denn offenbar kann es sich die Frau leisten, unbezahlt zu sein, der Mann jedoch nicht.
      2 2 Melden
  • ThePower 22.04.2018 13:23
    Highlight Was mich als grosser YB Fan gerade mehr beschäftigt: Gibt es eigentlich einen Meisterschaftsurlaub?😂

    Zum Thema: Ich finde die Idee der Initiative gut und werde zustimmen, allerdings denke ich nicht dass das durchkommt, von 1 Tag auf 20 Tage ist wahrscheinlich zuviel verlangt. Ich höre die Wirtschaftsvertreter jetzt schon:"das schadet der Wirtschaft und führt dazu, dass alle Unternehmen nach Timbuktu abwandern". Dann haben alle Angst um ihre Jobs und stimmen Nein😒
    35 24 Melden
  • TrustIssues 22.04.2018 13:01
    Highlight Und watson? :P
    27 2 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2018 14:00
      Highlight Gehören zu AZ Medien: 4 Tage. Steht im Artikel ☺️
      37 1 Melden
  • ZaharztAua 22.04.2018 12:58
    Highlight Und wie ist es "ennet der Grenze"?
    Deutschland:
    "um vollkommen korrekt zu bleiben müsste von Elternzeit gesprochen werden. Diese kann bis zu drei Jahre in Anspruch genommen werden – und zwischen Mutter und Vater des Kindes aufgeteilt werden."
    ... hmmm ...
    Die Erklärung dafür ist, dass deutsche Kinder später die Hochschule besuchen, um in der Schweiz akademischer Vorgesetzter zu werden, z.B. Elektroingenieur oder Arzt.
    Die Kinder aus dem alpenländischen Bauernvolk brauchen das nicht, denn sie machen später sowieso nur eine Lehre...
    Aber keine Kritik!!!: Die Schweiz, das beste Land der Welt!
    8 42 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 22.04.2018 16:15
      Highlight Zu diesem Problem kann ich nur sagen, dass deutsche Studiengänge nicht in der Schweiz akzeptiert werden sollten, weil dere Niveau lächerlich tief ist (Wie das allgemeine Bildungsniveau in DE) Generell sollten Deutsche, die hier arbeiten, aber in DE wohnen doppelt besteuert werden sollten.
      12 15 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 22.04.2018 17:26
      Highlight Ups, da hat sich ein "sollte" zu viel eingeschlichen ;)
      3 2 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2018 17:35
      Highlight Also Deutsche mit Wohnsitz DE werden Quellenbesteuert (35%) das macht man nicht freiwillig...
      5 1 Melden
    • Fabio74 22.04.2018 20:33
      Highlight @eldiablo Schön aus dem SVP-Fax abgeschrieben. Pauschale Behauptungen tun dem angeschlagenen "Eidgenossen" gut
      4 3 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 22.04.2018 21:49
      Highlight @Fabio74 Nix SVP. Kann diese Partei nicht leiden. Mag einfach Deutsche nicht ;)
      2 7 Melden
  • Sir_Saku 22.04.2018 12:39
    Highlight Ich wurde Anfang März Vater, habe 3 Tage bekommen gemäss dem GAV von JardinSuisse, jedoch nahm ich zwei Wochen Ferien. Ich Arbeite in einem Landschaftsgärtner-Betrieb, und mein Chef ziegt sich allgemein sehr kulant mit Ferientagen.

    Dass bei Grosskonzernen Wie Google, Microsoft, IKEA die Angestellten länger Vaterschaftsurlaub haben verwundert mich nicht, da ist ja jeder Angestellter bloss eine Nummer, die leicht ersetzt werden kann für diese Zeit des Ausfalls. Da sieht es bei Kleinbetrieben bis 10 Angestellten anders aus...
    29 43 Melden
    • Ton 22.04.2018 14:35
      Highlight Umgekehrt. Ikea und co zeigt gegenüber den Angestellten Wertschätzung.
      42 9 Melden
    • Siebenstein 22.04.2018 15:01
      Highlight Sehe ich auch wie Ton, gerade diese grossen Unternehmen wissen um den Ruf der Unpersönlichkeit, der sie begleitet und setzen mit dieser Grosszügigkeit einen Kontrapunkt!
      26 1 Melden
    • Donald 22.04.2018 15:14
      Highlight Nicht ganz, diese Unternehmen wollen die Leute halten. Weil deren Mitarbeiter sehr gefragt sind, müssen sie gute Bedingungen bieten. Und die Leitung ist sich offensichtlich bewusst, dass man in dieser Situation sowieso nicht mit dem Kopf bei der Arbeit ist.
      28 1 Melden
  • Hierundjetzt 22.04.2018 12:34
    Highlight Wenn wir 1 Mrd für eine lächerliche 5 tägige Olympia haben (die niemand ausser ein Handvoll Bauunternehmer will), haben wir auch das Geld für einen richtigen Vaterschaftsurlaub.
    92 15 Melden
    • bokl 22.04.2018 13:27
      Highlight Diese ewigen Vergleiche von einmaligen vs. wiederkehrenden Kosten sind einfach lächerlich...
      27 41 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2018 14:02
      Highlight Der Betrag am Ende der Rechnung machts aus. Dabei ist es egal wie er zustande kommt 😉

      21 9 Melden
  • Donald 22.04.2018 12:33
    Highlight Wir sind ein KMU Land. Warum nur grosse Unternehmen?
    20 6 Melden
  • badbart 22.04.2018 12:33
    Highlight 1 Tag ist absolut unverständlich! Eigentlich sollte das jeder der Kinder hat verstehen. Aber wir machen ja alles das der Gewinn maximal bleibt! Nicht das noch einer auf die Idee kommt Familie sei wichtig, nur der Reingewinn!! 💩 Ich muss sagen Ikea ist wirklich ein Vorreiter!
    48 8 Melden
  • Olf 22.04.2018 12:30
    Highlight Bei der Geburt meiner Zwillinge so: Da es sich technisch gesehen nur um eine Geburt handelt, gibt es auch nur einen Tag frei.
    60 2 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2018 14:04
      Highlight *Hüstel wir sind in der Schweiz.

      Da zählt das als eine Geburt. Alles andere ist nicht zahlbar☝🏼

      „Sonst könnte ja jeder kommen“

      😱😵😶
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    • Firefly 22.04.2018 21:56
      Highlight Nyja, wegen Krankheit kannst du drei Tage ohne Arztzeugniss haben. Wie du mir so ich dir, würde ich da mal sagen.
      5 2 Melden
    • Hierundjetzt 23.04.2018 00:17
      Highlight Nope. Ein Zeugnis kann gem. Arbeitsgesetz bereits ab Tag 1 verlangt werden.

      Blaumachen kann zudem zur Kündigung führen.

      Ich wäre da etwas vorsichtiger... 😉
      6 1 Melden
    • dan2016 23.04.2018 10:58
      Highlight @Olf:), ich habe die Frage bei unseren Zwillingen auch gestellt und damit den Rechtsdienst beschäftigt:).... Tatsächlich wird das Ereignis gewertet....
      3 0 Melden
  • neutrino 22.04.2018 12:21
    Highlight Vaterschaftsurlaub ist ja schon gut - aber als Selbständigerwerbender in einer Kleinbude ist halt die Sicht gespalten: ich gebe meinem einzigen Angestellten grosszügig Vaterschaftsurlaub (8 W.) - aber bedeutet dann halt einfach, dass ich keine Ferien mehr mache - und Geld kommt auch noch weniger rein.
    64 1 Melden
    • Unclemitch 22.04.2018 13:26
      Highlight Das ist äusserst grosszügig von dir. Da könnten sich viele KMUs ein Beispiel nehmen. Chapeau
      45 1 Melden
    • züristone 22.04.2018 21:50
      Highlight Wow, das ist wirklich nett und nicht selbstverständlich. Für einen kleinen Betrieb ist ein Mutter-&Vaterschaftsurlaub eine riesen Belastung. Ich gehe davon aus, dass du entweder selbst keine Kinder hast, bezw sie aus dem Schulalter raus sind, ansonsten wäre es schwierig auf Ferien zu verzichten. Toll, dass du so grosszügig bist!
      7 0 Melden
  • bebby 22.04.2018 12:09
    Highlight Ausgerechnet Reka bietet nur so wenig - dabei ist diese Firma doch das Beste in Sachen Familienurlaub. Verstehe ich nicht. Solche Werte muss man doch leben.
    62 3 Melden
    • Paddiesli 22.04.2018 13:46
      Highlight Das finde ich in der Tat auch beschämend.
      26 1 Melden
  • Ruedi56 22.04.2018 11:59
    Highlight Finde auch dass das gesetzliche Minimum durchaus etwas erhöht werden könnte. Habe 3 Kinder und jeweils die Hälfte der Ferien dafür aufgebraucht, aber es geht auch so.
    Schön können sich die Kantone Bern und Wallis den Urlaub für die Väter leisten, da andere Kantone diese Beiden mit zusammen 1.8 Mia über den Finanzausgleich subventionieren!
    23 18 Melden
  • inVain 22.04.2018 11:52
    Highlight Auf der dritten Grafik unter Punkt vier fehlt noch die NZZ mit 10 Tagen. ☝️
    8 0 Melden
  • Sithilias 22.04.2018 11:47
    Highlight Evtl. habe ich es im Artikel übersehen aber bei Johnson+Johnson und allen dazugehörigen Firmen gibts auch 8 Wochen Vaterschaftsurlaub bei vollem Lohn. J+J ist immerhin einer der grössten Arbeitsgeber in der Schweiz und sollte daher nicht ausser Acht gelassen werden.
    37 0 Melden
  • Fiammetta 22.04.2018 11:37
    Highlight Die SBB gibt auch nur 1 Tag!
    10 14 Melden
    • Pisti 22.04.2018 13:01
      Highlight Das ist falsch, bei der SBB gibt es 10 Tage.
      16 3 Melden
    • Fiammetta 23.04.2018 18:03
      Highlight Ich arbeite bei der SBB! Als Lokführer gibts nur ein Tag!!! Vielleicht in der Teppichetage...
      4 0 Melden
    • Pisti 23.04.2018 21:34
      Highlight Ich auch. Gemäss GAV sind es 10 Tage.
      0 0 Melden
  • Paddiesli 22.04.2018 10:59
    Highlight Wenn's mir recht ist, haben es die Isländer a fortschrittlichsten. Jeder Elternteil hat 12 Wochen Elternurlaub. Und dann noch 12 Wochen, die die Eltern selber verteilen können. Das stärkt a) die Familienbindung und b) wird bei einem Job nicht ein Geschlecht bevorzugt, da sowohl Frau, als auch Mann gleich lang fehlen.
    Macht's, wie die Pinguine!
    39 3 Melden
  • chnobli1896 22.04.2018 10:48
    Highlight ich bekomme 5 tage.. find ich grundsätzlich zu wenig, aber im vergleich zum gesetzlichen minimum bin ich zufrieden
    14 4 Melden
  • rychro 22.04.2018 10:37
    Highlight Ich wurde diesen Monat Vater. Ich bin meiner Firma zu dank verpflichtet. Ich konnte das Maximum beziehen. Sogar alles an einem Stück, was auch nicht selbstverständlich ist. Ich habe den Tag genossen. *ironie off
    432 11 Melden
    • Midnight 22.04.2018 11:51
      Highlight Da hat man sicher wieder die Wirtschaft "regulieren lassen"... 🙈
      35 0 Melden
    • Unclemitch 22.04.2018 11:51
      Highlight Haha, ging mir bei meinen zwei Kindern genau so. Beim Ersten reichte es nicht ganz für die komplette Geburt. Ich durfte dann den Tag darauf Ferien beziehen... Yay 👍
      45 1 Melden
    • Grummelzwerg 22.04.2018 18:02
      Highlight Herzlichen Glückwunsch zum Baby
      13 0 Melden
  • Posersalami 22.04.2018 10:31
    Highlight Das ist ja grundsätzlich schön, wenn Grosskonzerne ihren Angestellten frei geben bei der Geburt eines Kindes. Aber:

    1) sind die meisten der aufgerufenen Tage lächerlich wenig.

    2) Arbeiten die meisten Angestellten bei kleinen Buden und da sieht es, zumindest in meinem Umfeld, sehr schlecht aus. Mehr als das gesetzliche Minimum ist da kaum drin.

    -> Wir brauchen endlich eine vernünftige, für alle verbindliche Reglung. Positive Beispiele aus dem Ausland gibt es genug. Mit einer bürgerlichen Regierung aber leider nicht möglich.
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    • Unclemitch 22.04.2018 11:55
      Highlight Leider wird das Schweizer Stimmvolk dagegen sein, da wieder einmal mehr wirtschaftliche Angst geschürt werden wird. Firmen müssen dann schliessen, Arbeitsplätze ins Ausland verlegt, der Wohlstand ist akut gefährdet... Und der Stimmbürger fällt jedesmal aufs neue drauf rein...
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    • Menel 22.04.2018 13:19
      Highlight Fragt sich nur in welches Ausland; ausserhalb von Europa müsste das dann schon sein, denn die anderen Länder in Europa haben alle familienfreundlichere Regelungen als die Schweiz....😅
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    • Hierundjetzt 22.04.2018 14:00
      Highlight Uncle: glaub ich nicht. Vielleicht dauerts eine weile aber wie bei der Mutterschaftsversicherung kommt dann was gutes raus.

      Ich mein, früher musste man ja fast künden wenn man ein Kind bekam. Oder unbezahlten nehmen.
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    • Real John Doe 23.04.2018 11:45
      Highlight Ich arbeite in einem Grosskonzern, dieser wird in den obigen Listen jedoch nicht geführt. Wir bekommen 4 Wochen Vaterschatsurlaub. Gute Sache!
      3 0 Melden
  • Kafi>Tee 22.04.2018 10:26
    Highlight Wirklich rückständig.. Werde auch bald Vater und habe genau einen Tag zu gute. Musste bei meinem Arbeitgeber sogar dafür kämpfen, meine regulären vier Wochen Ferien dieses Jahr am Stück nehmen zu können. "Aber nur, wenn Sie ab Geburtstermin fix vier Wochen nehmen. Hin- und her schieben, falls das Kind früher resp. später kommt, geht nicht." Hoffe für zukünftige Väter auf eine baldige Gesetzesänderung!
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    • Don Alejandro 23.04.2018 20:34
      Highlight Ich hoffe für Dich, dass Du einen besseren Arbeitgeber findest...
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    • Sherlock.H 24.04.2018 10:29
      Highlight Haha... schau dir mal die Verteilung um den Geburtstermin an... drei Wochen früher oder zwei später liegen ganz im normalen Rahmen...
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Kinder dürfen jetzt offiziell zwei Papis oder zwei Mamis haben – Stiefkind-Adoption boomt

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