Schweiz
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595 Milliarden für 300 Familien: Die Superreichen in der Schweiz sind noch superreicher geworden



Die Superreichen schwimmen im Geld: Trotz holprigen Aktienbörsen sind die 300 Reichsten der Schweiz in diesem Jahr nochmals um rund 6 Milliarden Franken reicher geworden. Insgesamt häufen sie ein Vermögen von 595 Milliarden Franken auf. Das ist ein Rekord, wie aus der jährlichen Spezialausgabe des Wirtschaftsmagazins Bilanz hervorgeht.

Die Reichsten wurden reicher, obwohl in diesem Jahr die Konjunktur gestottert habe, die Aktienbörsen schwach gewesen und die Rohstoffpreise abgestürzt seien. «Die Rahmenbedingungen für die Reichsten, noch mehr Reichtum aufzuhäufen, waren in diesem Jahr nicht allzu gut», schreibt die «Bilanz».

Die zehn Superreichsten

1. Familie Kamprad (44-45 Milliarden Franken)
2. Jorge Lemann (28-29 Mrd. Fr.)
3. Familien Hoffmann und Oeri (25-26 Mrd. Fr.)
4. Familie Brenninkmeijer (16-17 Mrd. Fr.)
5. Familie Bertarelli (12-13 Mrd. Fr.)​
6. Gérard Wertheimer (11-12 Mrd. Fr.)
7. Hansjörg Wyss (​11-12 Mrd. Fr.)
8. Charlene de Carvalho-Heineken (10-11 Mrd. Fr.)
9. Patrick Drahi (10-11 Mrd. Fr.)
10. Fürst Hans-Adam von und zu Liechtenstein (8-9 Mrd. Fr.)

Quelle: Bilanz

In der Schweiz leben 132 Milliardäre

Der Anstieg der Gesamtvermögen um 6 Milliarden Franken war denn auch deutlich schwächer als im Vorjahr. 2014 hatten die Gesamtvermögen noch um 25 Milliarden Franken zugelegt.

54 Reichste haben an Vermögen gewonnen in diesem Jahr, während 34 im Vergleich zum 2014 an Reichtum eingebüsst haben. Weit mehr als jeder dritte der 300 Reichsten, nämlich deren 132, ist Milliardär.

Das US-Magazin «Forbes», Beobachter globalen Reichtums, zählte im Frühling in 66 Ländern 1826 Milliardäre – 290 mehr als im Vorjahr. Mit anderen Worten: Jeder 14. Milliardär der Welt lebt in der Schweiz.

«Während bei uns die Milliardärsdichte konstant bleibt, nimmt sie in China rasant zu; im Paradies der Arbeiter leben bereits 213 Milliardäre», schreibt das Wirtschaftsmagazin.

Ikea-Besitzer zum 14. Mal ganz oben

1988 veröffentlichte die «Bilanz» ihr erste Rangliste der Reichsten, die damals jedoch nur die «Top 100» umfasste. Sie vereinigten ein Vermögen von 66 Milliarden Franken auf sich. Heute verfügen allein die zwei Reichsten mit geschätzt 72 Milliarden Franken über mehr Vermögen.

Zum 14. Mal an der Spitze steht die Familie Kamprad mit einem Vermögen zwischen 44 und 45 Milliarden Franken. Das sind 2 Milliarden mehr als vor einem Jahr. Der Ikea-Gründer Ingvar Kamprad aber auch seine Söhne wohnen zwar nicht mehr in der Schweiz. Die Söhne, die heute den florierenden Möbelgiganten leiten, besitzen jedoch den Schweizer Pass.

Trollies are seen outside an IKEA store in Wembley, north London January 28, 2015.   IKEA Group, the world's biggest furniture retailer, posted on Wednesday a fiscal full-year net profit that was unchanged from the year before and said the European market continued to improve. REUTERS/Neil Hall (BRITAIN - Tags: BUSINESS)

Die Familie von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad führt das Ranking weiterhin an, auch wenn Vater und Söhne mittlerweile nicht mehr in der Schweiz leben.
Bild: Reuters

Der Roche-Clan fällt zurück

Auf Platz zwei hat sich Jorge Lemann vorgeschoben. 2015 wurde der Brasilien-Schweizer um weitere 3 Milliarden Franken reicher. Vor allem dank seiner Beteiligung am weltgrössten Bierkonzern Anheuser-Busch (AB) Inbev kommt er auf ein Vermögen von 28 bis 29 Milliarden Franken. AB Inbev will derzeit für über 100 Milliarden Franken den global zweitgrössten Brauer, SAB Miller, übernehmen.

Der Bierkönig vom Zürichsee hat die Familien Hoffmann und Oeri, die langjährige Nummer zwei, auf Rang drei verdrängt. Der Roche-Besitzerclan büsste wegen des leichten Schwächeanfalls der Pharmaaktien 1 Milliarde ein und steht nun mit 25 bis 26 Milliarden Franken zu Buche.

Glencore-Manager als Absteiger

Die Liste der Absteiger führt Ivan Glasenberg an. Der Chefhändler des Baarer Rohstoffkonzerns Glencore hat innerhalb von zwölf Monaten 3,25 Milliarden Franken verloren. Der seit vier Jahren andauernde Kurssturz der Glencore-Aktien hat sein Vermögen von einst 8,2 Milliarden im Jahre 2011 auf noch 2 bis 2,5 Milliarden Franken eingedampft.

Der steile Absturz der Aktien betraf auch andere Glencore-Manager. Gegenüber 2014 wurden die Vermögen des Zinkhändlers Daniel Maté und des Kupferbereich-Chefs Aristotelis Mistakidis um je 1,4 Milliarden Franken eingedampft. Die beiden Ex-Multimilliardäre kommen noch auf 800 bis 900 Millionen Franken.

Ivan Glasenberg, CEO of Glencore, reacts during an interview with Thomson Reuters in London, Britain, October 15, 2015. REUTERS/Toby Melville

Sinkende Rohstoffpreise bedrängen Glencore: Das Vermögen von Top-Manager Ivan Glasenberg schrumpfte in vier Jahren auf ein Viertel. Es sind aber immer noch mindestens 2 Milliarden Franken. 
Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Zu den Hauptverlierern gehört im Weiteren der Wahl-Zuger Viktor Vekselberg: In zwölf Monaten musste der russische Investor eine Einbusse von gegen 3 Milliarden Franken hinnehmen. Mit noch 8 bis 9 Milliarden Franken ist er aus den Top Ten gefallen. Nicht einmal so sehr seine Schweizer Industriebeteiligungen als vielmehr die breit gestreuten Investments in Russland haben ihm wegen der dortigen Wirtschaftskrise und des Rubelzerfalls das Besitztum verhagelt.

ZUM AKTUELLEN VERKAUF DER DIVISION METCO VON SULZER AN OC OERLIKON STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Transaktion bewertet Sulzer Metco mit einem Wert von 1 Mrd. Franken. --- Der Russische Investor Viktor Vekselberg am Freitag, 17. September 2010 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Der Rubelzerfall setzt ihm zu: Der russische Industrielle Viktor Vekselberg.
Bild: KEYSTONE

Prominente Neuzugänge

Die Liste der Gut-Betuchten hatte auch in diesem Jahr einige prominente Zugänge. Diesmal sind es zwölf Reichste, die ein Mindestvermögen von 100 Millionen Franken ihr Eigen nennen. Darunter ist beispielsweise der Brasilianer Paulo Coelho, der in Genf lebt. Der Bestsellerautor hat bislang über 200 Millionen Bücher verkauft.

Nicht minder berühmt ist der Stararchitekt Santiago Calatrava, der im bündnerischen Ort Rossa das Bürgerrecht erworben hat, wie «Bilanz» schreibt. Auch Andrea Agnelli, der Spross der berühmtesten Industriellenfamilie Italiens, befindet sich auf der Liste. Der milliardenschwere Fiat-Erbe lebt im Tessin. (trs/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Max Heiri 28.11.2015 02:24
    Highlight Highlight Das Urproblem fängt damit an das sich Leute vergleichen wieviel der andere hat. Wenn ich über sowas nicht urteile, dann ist es mir auch egal.
  • Karl33 28.11.2015 00:52
    Highlight Highlight wer zwischen dem reicherwerden der superreichen und den kürzungen bei der bildung keinen zusammehang sieht, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
  • blueberry muffin 27.11.2015 19:38
    Highlight Highlight Aber der Staat soll an den armen sparen. Alles klar
  • Matthias Studer 27.11.2015 15:02
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass einige mehr haben als andere. Das wirkliche Problem dabei, ist der wirtschaftliche Schaden. Wäre das Vermögen besser verteilt, würde mehr ausgegeben werden und die Wirtschaft besser voranbringen.
  • BeWi 27.11.2015 11:45
    Highlight Highlight da kann ich nur sagen: lieber reich und schön, was haben die Armen davon wenn sie hässlich sind? Carpe Diem und tschüss..
  • BeWi 27.11.2015 11:41
    Highlight Highlight ok, super. Und da wir in der CH die Vermögenssteuer kennen, werden von all diesen netten Leuten auch mehr Steuern bezahlt. Ist doch super. Seit alle froh. PS: also zumindest diejenigen, die den CH Pass haben.. scheinen leider nicht all zu viele zu sein :-(
    • Triesen 27.11.2015 17:19
      Highlight Highlight Danke für den wertvollen Beitrag
  • DerGrund 27.11.2015 11:31
    Highlight Highlight Und bei der Bildung wird eine halbe Milliarde gespart...
    Pervers.
  • dä dingsbums 27.11.2015 09:14
    Highlight Highlight Ui Watson! Ein schlimmeres Bild von Gigi Oeri habt ihr nicht gefunden?
    :-D
    • The Punisher 27.11.2015 10:31
      Highlight Highlight ja wie der joker aus batman.
  • Hierundjetzt 27.11.2015 09:14
    Highlight Highlight Gemäss Gini-Koeffizient (Einkommensverteilung) sind wir im weltweiten Vergleich sehr gut aufgestellt. Durchlässigkeit der Schichten ist ebenfalls sehr gut. Kurz: alles ist mehr oder weniger gerecht bei uns. Von daher: netter Artikel mehr nicht
    • stadtzuercher 27.11.2015 09:34
      Highlight Highlight Der weltweite Vergleich sagt nicht, ob es bei uns gerecht ist. Er sagt einfach aus, dass es bei uns gerechter (oder weniger ungerechter ist als anderswo). Denkanstoss: Vielleicht ist es ja weltweit generell recht ungleich verteilt, das Vermögen. Brasilien, China, Türkei... sind das unsere Referenzen?
    • Hierundjetzt 27.11.2015 09:58
      Highlight Highlight Lieber Stadtzürcher, doch. Den die Kriterien für die Berechnung sind für jedes Land die gleichen. Sonst könnte man ja keine Vergleiche anstellen....

      Nur in Norwegen oder Luxemburg ist das Vermögen noch "gerechter" verteilt. Bitte bedenken Sie, dass Sie seit 25ig für die 2 Säule sparen, das müssen Sie zwingend zu Ihrem Vermögen zählen.
    • stadtzuercher 27.11.2015 10:33
      Highlight Highlight hierundjetzt, lies noch mal meinen post. textverständnis, sag ich bloss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 27.11.2015 08:50
    Highlight Highlight Millionäre ok, das ist ja noch das eine. Aber Milliardäre? Das ist doch pervers so viel Geld zu haben.
  • Madison Pierce 27.11.2015 08:47
    Highlight Highlight Man sollte angesichts dieser Zahlen nicht dem Neid verfallen. Zufriedenheit kommt nicht von Geld. In der Schweiz hat es auch der Mittelstand sehr gut, da muss es uns nicht interessieren, wie viel Geld andere Leute haben. Solche Vergleiche machen unzufrieden, es wird immer einen Nachbar geben, der ein besseres Auto hat, oder ein Ferienhaus oder eine Mitgliedschaft im Golfclub.
    • stadtzuercher 27.11.2015 09:37
      Highlight Highlight Pierce, hast schon mal nachgedacht, wohin deine steigende Miete fliesst (als Rendite zu börsenkotierten Immobilienfirmen), deine steigende Krankenkasse (Pharma, börsenkotierte Firmen), deine Renteneinzahlungen (Banken, börsenkotiert). Und wer sind die Aktionäre der börsenkotierten Firmen? Die Superreichen, die ihr Geld weltweit angelegt haben.
    • Madison Pierce 27.11.2015 10:24
      Highlight Highlight Grundsätzlich kann es mir egal sein, wohin meine Miete fliesst. Hauptsache ich habe eine schöne Wohnung und genug Geld für ein gutes Leben. Der Besitzer der Wohnung wird viel mehr Geld haben, der Bankmanager auch. Aber ich kann besser leben als geschätzte 95% auf der Welt. Das zählt für mich.

      Und investieren kann auch jeder, der Geld gespart hat. Bei uns ist die Durchlässigkeit zwischen den Schichten gross. Klar, andere haben mehr Glück gehabt und viel geerbt, aber es kann bei uns jeder sein Glück suchen und eine Firma gründen.
    • Kronrod 27.11.2015 11:35
      Highlight Highlight Listen to Cash
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  • koks 27.11.2015 08:45
    Highlight Highlight weil kapitalgewinne praktisch steuerbefreit sind, häufen sich die gewinne der milliardäre auf ihrem kapital stetig und schnell an. die mittelstandsdeppen dürfen dafür auf jedem franken einkommenssteuern bezahlen, weil jemand muss schliesslich die steuern und gebühren eines staats bezahlen. schuld ist aber natürlich der asylant und ausländer.
    • Kronrod 27.11.2015 11:37
      Highlight Highlight Naja, wenn Kapitalgewinne steuerbar wären, dann müsste man logischerweise auf Verluste abziehen dürfen. Unter dem Strich hätte das bei einem läppischen Wachstum von 1% nicht eingeschenkt.
  • Triesen 27.11.2015 08:43
    Highlight Highlight Ich freue much ersatzweise über die statistischen 400'000 Franken, die ich dafür auf meinem fiktiven Bankkonto habe - das habe ich immerhin diesen Leuten zu verdanken..,, 🤔😆
  • Wilhelm Dingo 27.11.2015 08:11
    Highlight Highlight Der Vermögenszuwachs ist moderat. Das Problem ist die Tatsache der extremen Ungleichverteilung der Vermögen, global. Das kann nur international angegangen werden, die Schweiz muss sich da einsetzen.
  • dä dingsbums 27.11.2015 07:42
    Highlight Highlight Das andere (reiche) Leute reicher werden, hat mit meinen Finanzen wenig zu tun. Mir persönlich ist es egal wenn einer noch mehr Milliarden hat als vorher. Ich bin da nicht neidisch auch wenn ich auf dem Velo und nicht im Rolls zur Arbeit fahre.
    Wenn man diesen Leuten aber weiterhin Steuergeschenke macht und dafür bei der Bildung spart, bin ich nicht einverstanden. Eine Steuerreduktion für Unternehmen und Reiche führt nicht zu mehr Arbeitsplätzen für den Mittelstand, wohl aber zu einer höheren Rendite.
    Die Mehrheit in der Schweizer wählt leider Parteien die genau diese Positionen vertreten.
    • koks 27.11.2015 08:47
      Highlight Highlight dingsbums, schon mal überlegt, wohin 20% deiner pensionskassengelder jedes jahr gehen? ev zu den aktionären der versicherungen und banken? zu denen vor allem diese superreichen zählen, mit ihren angelegten vermögen? das hat also mit deinen finanzen wenig zu tun? naivität?
    • Hierundjetzt 27.11.2015 09:10
      Highlight Highlight Exakt. DAS stört. Nicht ob jemand x Millionen hat. Gönn ich ihm, ist halt sein persönlicher Lebensentwurf. Aber Bitte keine Steuergeschenke USt II usw
    • dä dingsbums 27.11.2015 09:24
      Highlight Highlight @Koks: Ja, es hat wenig mit meinen Finanzen zu tun. Ich bin Teil des Marktes und wenn ich bei IKEA einen Stuhl mit einem lustigen Namen kaufe, wird halt der Besitzer von IKEA reicher. Ich hab kein Problem damit.
      Ich hab auch kein Problem damit das 100% meiner Miete an jemanden gehen, der mehr hat als ich. Die Wohnung ist vergleichsweise günstig, das zählt. Wenn ich Geld ausgebe, wird jemand unweigerlich reicher. So what?
      Wenn man Vermögende und Unternehmen tiefer besteuert und dafür die Bildung meiner Kinder darunter leidet, dann läuft etwas falsch.
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  • Monti_Gh 27.11.2015 07:32
    Highlight Highlight Juhu es lebe der Kapitalismus, es lebe der Neoliberalismus, es lebe die Schere zwischen arm und reich.
    Irgendwelche Brösmeli der Reichen bleiben uns sicher übrig.
  • Ricco Speutz 27.11.2015 07:20
    Highlight Highlight Ok, seien wir an dem Punkt mal ehrlich zu uns selber.
    Wundert uns das? Sind wir wirklich überrascht das deren Vermögen etwas grösser wurde?.... Nein.

    Familien die über solche finanziellen Mittel verfügen, legen das Geld in verschiedenen Dingen an, sie werden nicht überall gewinnen doch über das ganze gesehen, ist es halt so, dass wenn man irgendwo Geld investiert (nicht in den Bruders Traum einer Imbissbude) da eine Rendite bzw. ein Zins dazu kommt.

    Dazu kommt, die werden ihr Geld nicht in der Matratze haben, also wird die Bank ein Zins bezahlen. Als regt euch nicht künstlich auf...
    • saukaibli 27.11.2015 07:28
      Highlight Highlight Die Bank zahlt doch keinen Zins, das Geld wird in Aktien "angelegt", resp. es wird an der Börse gespielt. Die Reichen nennen das natürlich "Investitionen", wir würden es gamblen nennen. Wie lange wird heute eine Aktie nochmal im Durchschnitt gehalten? Ich glaube das sind so 22s, tolles Investment.
    • Monti_Gh 27.11.2015 07:33
      Highlight Highlight Das heutige System begünstigt das Kapital, nicht die Arbeit. Viel Kapital, viel Vermögen. Viel Arbeit, wenig Geld.
    • Ricco Speutz 27.11.2015 08:32
      Highlight Highlight Willkommen im Kapitalismus :) Wer das nicht will, muss kommunistischer Staat aufsuchen, oder Diktaturen
      *Sarkasmus aus*
  • MaskedGaijin 27.11.2015 06:50
    Highlight Highlight mir kommen gleich die tränen. von 8,5 milliarden auf 2-2,5 milliarden. save glencore! 😵
  • Yolo 27.11.2015 06:17
    Highlight Highlight und ich bin froh, wenn es vielleicht einmal wieder eine Lohnerhöhung gibt...
    • koks 27.11.2015 08:48
      Highlight Highlight aber vorher müssen die dividenden der aktionäre bezahlt werden, schliesslich gehört denen die firma...
    • DerWeise 27.11.2015 09:50
      Highlight Highlight ....und den Chef überzeugen, dass es sich längerfristig eher rentiert dir mehr Geld zu geben, als mit billigen EU-Fachkräften Geld zu sparen
  • Kronrod 27.11.2015 05:39
    Highlight Highlight Die Schlagzeile ist zwar nett für alle, die ihre Vorurteile von Schere und so bestätigt haben wollen, doch 1% ist kein berauschender Vermögenszuwachs. Das schafft jeder andere auch, der einigermassen vernünftig wirtschaftet.
    • _kokolorix 27.11.2015 07:08
      Highlight Highlight das kann man nur sagen wenn man die vermögenszuwächse der ganzen schweiz kennen würde und diese sich in ähnlicher grösse bewegen würden.
      ich denke aber, dass die grosse mehrheit verloren hat.
      allein die beschlossenen sparübungen von bund und kantonen sind wahrscheinlich in dieser grössenordnung.
      generell gehen die gewinne der reichen vor allem wegen steuererleichterungen immer weiter in die höhe. da könnte man schon sagen, dass diese leute uns schlicht und einfach beklauen!
    • Kronrod 27.11.2015 07:26
      Highlight Highlight Wer sich über angeblich zu tiefe Steuern ärgert, sollte sich zuerst über Steuerschlupflöcher und Konstrukte wie die Pauschalsteuern aufregen. Das Problem liegt nicht bei den Steuersätzen -- die sind nämlich im historischen Vergleich hoch.
    • koks 27.11.2015 08:50
      Highlight Highlight kronrod, für den mittelstand ja. aber nicht für die globalen firmen, die wirtschaft im allgemeinen und die superreichen. das was du schlupflöcher nennst sind normale instrumente im steuerwettbewerb, wird dir jeder svpler oder fdpler erklären. wir können ja dann bei der bildung die fehlenden steuermittel einsparen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 27.11.2015 05:26
    Highlight Highlight Boah
    Die Müssen ja eeeeeecht haasaart gearbeitet haben. Ach du meine güte😱!
    Vieeel fleissiger als alle anderen halt.😉
    😂😂😂
  • DerWeise 27.11.2015 00:12
    Highlight Highlight Na dann sparen wir doch gleich mal bei der Bildung der gemeinen Bevölkerung.

    Dieses Land ist nicht mehr ernst zu nehmen.
    • DerWeise 27.11.2015 09:49
      Highlight Highlight SVP sind knapp 30% ;)

      FDP, CVP nicht vergessen...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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