Schweiz
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L'enseigne de Yendi photographiee sur la vitrine de la succursale du magasin de mode ce mercredi 12 avril 2017 a Lausanne. Yendi, qui emploie environ 500 personnes en Suisse, a demande mardi l'ouverture d'une procedure de faillite. La direction de la chaine de magasins de vetements en a informe ses succursales mercredi. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Yendi-Filiale in Lausanne. Bild: KEYSTONE

Schweizer Modekette Yendi ist Pleite – 500 Angestellte betroffen

12.04.17, 11:54 12.04.17, 13:33


yendi screenshot

Die Modekette Yendi, die in der Schweiz rund 500 Personen beschäftigt, hat am Dienstag beim zuständigen Gericht um Eröffnung eines Konkursverfahrens ersucht. Am Mittwoch wurden die Filialen informiert.

In dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur sda vorliegt, schreibt die Yendi-Führung vom schwierigen Umfeld, in dem sich der Detailhandel bewege. Das neue Direktorenteam habe versucht, die finanzielle Situation der Modekette zu verbessern. «Leider konnten diese Ziele nicht erreicht werden», heisst es in dem Schreiben.

Angesichts der Schwierigkeiten habe das Direktorenteam auch nach einem Käufer gesucht. Auch diese Option habe sich schliesslich zerschlagen. «Wir waren deshalb gestern Abend gezwungen, dem Richter unsere Situation zu eröffnen», schreibt die Yendi-Führung weiter.

Die Direktion bittet die Angestellten, weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen, damit «die bestmöglichen Verkäufe» erzielt werden könnten. Dies geschehe im Interesse aller.

Vergangene Woche noch hatte die Direktion den Filialen Mails mit beruhigendem Inhalt geschickt. Das zeige, dass die Firma ihren Angestellten gegenüber bis zuletzt ihre wahre Situation verschwiegen habe, schreibt die Gewerkschaft Unia in einer Mitteilung. Dies sei unhaltbar. Unia-Vertreter wollen sich kommende Woche mit der Yendi-Direktion treffen.

Seit mehreren Wochen fürchteten Yendi-Angestellte bereits um ihre Zukunft. Die im freiburgischen Bulle ansässige Modekette steckt seit Längerem in finanziellen Schwierigkeiten. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vio Valla 12.04.2017 21:05
    Highlight Schade, die hatten zum Teil tolle Sachen... Ähm ja... Nein wirklich... Ich schäme mich nur, dass in meinem Kleiderschrank einige meiner Lieblingskleider von diesem Billigladen kommen. Aber gut, die Produktionsbedingungen von Markenklamotten ist ja auch nicht viel besser... So, mein Gewissen ist damit beruhigt... Nein, doch nicht... Scheisse... Böser Kapitalismus, dumme Konsumgesellschaft!! So, jetzt geht es mir wieder besser...
    0 3 Melden
    • Lichtblau 12.04.2017 21:18
      Highlight Warum müssen solche Billigketten denn an allerteuerster Adresse (Zürcher Bahnhofstrasse) residieren?
      2 1 Melden
  • Caturix 12.04.2017 18:28
    Highlight Kauft nur alle weiter im Ausland oder bei Ausländischen Firmen wie Zalando die fast 0 Angestellte in der Schweiz haben und bald haben wir dann 10% oder mehr Arbeitslose. Dann aber bitte nicht jammern. Auch nicht wenn der Lohn gekürzt wird.
    7 4 Melden
  • Alex_Phil 12.04.2017 16:29
    Highlight Der Rausverkauf beginnt....
    3 3 Melden
  • pamayer 12.04.2017 14:59
    Highlight Hätte vermehrt auf Kinderarbeit nicht nur in der Produktion setzen sollen...


    Angestellten werden wohl eh sehr Tiefe Löhne bezogen haben. Und der Rest des Ertrages irgendwo im Management 'verschwunden'.
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