Schweiz
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Schweizer Detailhandel verkauft 2017 1'500 Tonnen Fleisch weniger als im Vorjahr

03.03.18, 09:13 03.03.18, 09:27

Die Schweizer Detailhändler haben im vergangenen Jahr weniger Fleisch verkauft. Der Absatz einheimischer und importierter Ware sank um 0,7 Prozent auf 221'468 Tonnen, wie es im vom Bundesamt für Landwirtschaft am Freitag veröffentlichten Marktbericht Fleisch heisst.

Die von den Detailhändlern verkaufte Menge entspricht gut 26 Kilo Fleisch pro Einwohner innerhalb eines Jahres. Das abgesetzte Fleisch und die Fleischprodukte hatten total einen Wert von insgesamt rund 4.64 Milliarden Franken – ebenfalls 0,7 Prozent weniger als 2016.

Besonders Schwein- und Kalbfleisch verzeichnete einen grösseren Rückgang. Bild: KEYSTONE

Nur Poulet und Wurstwaren waren gemessen an den Umsätzen beliebter als im Vorjahreszeitraum, darunter vor allem Schenkel, Nuggets, Spiessli und Wienerli. Grössere Umsatzrückgänge verzeichneten etwa frisches Schweinefleisch (- 1,8 Prozent) und frisches Kalbfleisch (- 2,6). Beides wird zu weit über 90 Prozent in der Schweiz produziert.

Beim Schweinefleisch waren tiefere Preise insbesondere bei beliebten Kurzbratstücken wie Koteletts, Filets, Steaks und Geschnetzeltem massgebend für die tieferen Umsätze, wie das Bundesamt schreibt. Beim Kalbfleisch sorgten tiefere Absatzmengen etwa bei Edelstücken wie Filet für geringere Erlöse. Der Absatzrückgang folgte der tieferen Produktion von Schweizer Kalbfleisch.

Mit einem Durchschnittspreis von 20.95 Franken pro Kilo Fleisch über alle Fleischkategorien bezahlten die Detailhandels-Kunden in der Schweiz gleich viel wie im Jahr 2016. Frischfleisch wurde im Laden durchschnittlich leicht günstiger, während der Preis von verarbeiteten Fleischwaren im Schnitt leicht anstieg. (leo/sda)

Fleisch wird jetzt im Labor gezüchtet

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stubenhocker 03.03.2018 17:51
    Highlight Weniger Rind dafür mehr Huhn? Also der noch viel grössere Tier Holocaust 😈 ?
    Zählt man einzelne verlorene Leben, ist Hühnerfleisch viel brutaler. Es braucht wohl über 100 Hühner Leben um die selbe Menge Fleisch zu gewinnen wie bei einer Kuh.

    Ich liebe Fleisch, habe aber meinen Konsum reduziert. Es klappt gut. Maximal 1-2 Mal pro Woche ein wenig Fleisch, den Rest z.b durch Kichererbsen, Linsen und Bohnen ersetzt, und das selbst Kochen wieder entdeckt.

    Kostet weniger, enthält (hoffentlich) weniger Schadstoffe, und die Pfunde schmelzen auch.

    ...sagt‘s und zündet sich ne Kippe an..🤫
    13 0 Melden
  • Snowy 03.03.2018 15:10
    Highlight Good News für Mensch und Umwelt!
    15 3 Melden
  • MilfLover 03.03.2018 13:56
    Highlight Ich esse von Jahr zu Jahr mehr Fleisch. Allerdings kaufe ich es auch vermehrt im Ausland ein wo es 70% günstiger ist.
    10 68 Melden
    • Datsyuk 03.03.2018 14:35
      Highlight Bravo! Du bist super!
      20 8 Melden
    • öpfeli 03.03.2018 16:37
      Highlight Und das Leben des Tieres um einiges schlechter.
      Aber hey, Geiz ist ja geil!
      Du bist ein ganz schlauer 🦊❤️
      21 4 Melden
    • Burdleferin 03.03.2018 17:40
      Highlight Und auch noch stolz drauf?
      9 3 Melden
    • Graustufe Rot 04.03.2018 10:06
      Highlight Neuer Nickname: Agent provocateur.
      2 0 Melden
    • MilfLover 04.03.2018 19:49
      Highlight Sorry liebe Comunity für die verspätete Antwort.
      Ja, ich bin ein stolzer Geilzhals dem das Tierwohl egal ist. Solange ich mein Geld selber verdiene kann ich es ausgeben wie und für was ich es will. Ich schei... auf Bio Produkte und Nachhaltigkeit. Es muss günstig und gut sein.
      2 9 Melden
    • Datsyuk 04.03.2018 20:49
      Highlight MilfLover:
      Schade. Wie drückt sich deine fehlende Empathie und dein Egoismus sonst noch aus? Kannst du in einer Beziehung leben?
      5 3 Melden
    • Alterssturheit 05.03.2018 17:03
      Highlight Günstig bzw. billig UND gut - das beisst sich bei Lebensmitteln in aller Regel. Aber ich vermute mal, du bist auch nicht sehr anspruchsvoll.
      4 1 Melden
  • dmark 03.03.2018 13:01
    Highlight Und alles nur, weil ich letztes Jahr keine Zeit zum Grillieren hatte?
    28 6 Melden
  • Tilman Fliegel 03.03.2018 12:48
    Highlight Alle freuen sich, dass der Konsum zurückgegangen sei. Aber vielleicht wurde einfach mehr im Ausland gekauft.
    42 4 Melden
    • Graustufe Rot 04.03.2018 10:07
      Highlight Befürcht ich auch. Womit weniger Fleischkauf in der CH mehr Tierleid im Ausland bedeutet.
      1 0 Melden
  • Posersalami 03.03.2018 12:00
    Highlight Die Richtung stimmt, aber es geht viel zu langsam. Die Fleischproduktion belastet die Umwelt mehr als der MIV..
    52 23 Melden
    • andrew1 03.03.2018 16:14
      Highlight Gerade ein printscreen machen und einrahmen. Das du mal etwas ansatzweise positives zum miv sagst ist erstaunlich.
      3 1 Melden
  • Johann (1) 03.03.2018 11:49
    Highlight good news!
    29 13 Melden
  • Tiny Rick 03.03.2018 11:42
    Highlight Ich liebe ein gutes Stück Fleisch aber finde es gut das der Konsum zurückgegangen ist. Habe meinen persönlichen Fleischkonsum auch reduziert. Für die Umwelt und Nachhaltigkeit ist dies genau so wichtig wie der Verkehr und die Energiegewinnung.
    47 11 Melden
    • Chääschueche 03.03.2018 13:21
      Highlight @Tiny
      Dann bitte aber kein importiertes Gemüse mehr essen. Das ist nähmlich nicht umweltfreundlich.
      16 23 Melden
  • carmse 03.03.2018 10:36
    Highlight Könntet ihr dies bitte unter Good News posten? ;)
    166 35 Melden
  • Luca Andrea 03.03.2018 10:27
    Highlight Dieser Artikel zeigt, dass der Tod von Lebewesen einfach ein business ist.

    Wollen wir das?
    37 69 Melden
    • giguu 03.03.2018 11:15
      Highlight Auch deine super vegane Hipsterwurst ist pures Business..
      63 32 Melden
    • Ton 03.03.2018 11:32
      Highlight Das ist mir egal; mir geht es aber um die negativen wirtschaftlichen Folgen der Fleischherstellung (Platz-/Ressourcenverschwendung). Deshalb empfinde ich die Schlagzeile auch als good news. :)
      21 25 Melden
    • Chääschueche 03.03.2018 13:23
      Highlight @Ton
      Platzverschwendung?

      Und was glaubst du wie Gemüse/Getreide usw. Herfestellt werden?
      Da braucht es vermutlich genau gleich oder mehr platz für die selbe menge.

      5 22 Melden
    • Luca Andrea 03.03.2018 13:39
      Highlight @ giguu
      am busines der veganen wurst stirbt kein lebewesen. und es ist nicht so umweltschädigen.
      ich esse keine veganen würste. ja sie erleichtern manchen die umstellung, aber sie enthalten viel unnötige zusatzstoffe und sind stark verarbeitet.

      @ ton
      es ist immerhin etwas aber es sind dennoch millionen von Tieren getötet worden, obwohl wir uns auch pflanzlich gesund ernähren können (jaja, B12).
      steng moralisch gesehen sind es deshalb eher gegen die 99.3% zu viel...
      17 8 Melden
    • Focusengineer 03.03.2018 14:09
      Highlight @Chääschueche
      Um ein Kilogramm Rindfleisch herzustellen braucht es 12 Kilogramm Futtermittel (wird hauptsächlich aus Soja und Getreiden hergestellt). Warum das Getreide nicht einfach selber Konsumieren?
      Was ist wohl Umweltfreundlicher? 12:1 oder 1:1
      22 5 Melden
    • Leee 03.03.2018 14:13
      Highlight @Chäschueche
      Bitte schau dir die Grafik an und überlege dir deine Aussage noch ein Mal. Denkst du, Tiere werden schlachtfertig produziert und benötigen kein Futter und kein Platz?
      Ein sehr interessantes Thema..
      Hast du z.B. gewusst, dass 98% der weltweiten Sojaernte für die Tiermast verwendet wird?
      19 2 Melden
    • Chääschueche 03.03.2018 15:51
      Highlight Quelle zu dieser Grafik bitte.



      Betreffend Gemüse und Früchte:
      Wenn kein Fleisch mehr gegessen wird und z.B. Eine Dürre, Parasiten oder eine Kältewellte praktisch alles zerstört.
      Was essen wir dann ein Jahr?

      Bauen wir zum Schutz 100000 von Gewächshäusern? 😊
      2 7 Melden
    • Luca Andrea 03.03.2018 16:57
      Highlight @ Chääschueche

      Mal davon abgesehen, dass dies ein sehr unrealistisches Sezenario darstellt, sind Pflanzliche Nahrungsmittel auch die Basis von Nutztieren. Die würden also auch verhungern. Ausserdem sind Tiere viel anfälliger auf Krankheiten als Pflanzen. Tierische Krankheiten können sogar auf Menschen übertragen werden.

      Stärkeprodukte wie Mais, Getreide, Reis, Linsen, Kichererbsen etc. kann man ziemlich lange und einfach Lagern.

      Ausserdem bauen wir ja auch Ställe zum Schutz von Nutztieren.

      Jedoch kann es nicht Schaden wenn man über widerstandsfähigere Nutzpflanzen nachdenkt.
      5 1 Melden
  • Focusengineer 03.03.2018 10:22
    Highlight Schön, dass die Bürger realisieren, wie schlecht Fleischkonsum für die Gesundheit und unsere Umwelt ist.
    157 67 Melden
    • Top 03.03.2018 11:40
      Highlight Welch ein Seich!
      Ein Gutes stück Fleisch ist gesund und sehr gut fürs Gemüht.
      32 60 Melden
    • Chääschueche 03.03.2018 13:20
      Highlight @Focus
      Und Gemüse/Früchte die mit pestiziden vollgestopft sind sind natürlich besser 💁‍♀️

      Auch wenn sie z.B. Das Grundwasser Verschmutzen.

      Kann vom ganzen importierten zeugs ganz zu schweigen ;)



      8 21 Melden
    • Ohniznachtisbett 03.03.2018 13:58
      Highlight Würd mich nicht wundern wenn diese 1500t einfach in DE oder FR gekauft wurden... Weisch am Samstig uf Konstanz go poste
      16 1 Melden
    • Focusengineer 03.03.2018 13:59
      Highlight Die Lösung um die Verschmutzung der Gewässer durch Pestizide und Herbizide zu verhindern liegt vor! Jedoch liegt es in der Hand des Konsumenten mit seinem Franken für Bioprodukte zu stimmen. Bei jedem Kauf wird ein Zeichen gesetzt welche Produkte weiterhin Produziert werden sollen. (Angebot/Nachfrage).
      Google mal den Begriff „Bioakkumulation“, um dir ein Bild davon zu machen wie stark Fleisch mit Pestiziden /Herbiziden verschmutzt ist.
      11 2 Melden
    • Leee 03.03.2018 14:25
      Highlight Und Fleisch, welches mit Antibiotika (multiresistene Bakterien..) vollgestopft ist und voller Stresshormone ist? Soll das gesund sein? Die Gülle, das Methan, dass unsere Umwelt verschmuzt? Der Regenwald wird abgeholzt für Soja (und davon kommen 98% in die Tiermast).. Aber nein, das Gemüse ist schuld an der Umweltzerstörung -.-
      20 3 Melden
    • Jan Portmann 03.03.2018 15:12
      Highlight Ich glaube kaum dass fleisch für die gesundheit sehr negative folgen hat. Die ökologue ist da was anderes. Etwas gewaltig anderes
      4 6 Melden
    • Chääschueche 03.03.2018 15:46
      Highlight @Focus
      Nur wird nicht genug Bio produziert und das könnte man auch nicht, da die Schweiz zu wenig Boden dafür hätte.

      Es gibt auch wie beim Gemüse entsprechends Fleisch. ;)


      @Lee
      Der Urwald und der normale Wald wird u.a. auch für Palmöl abgeholz damit du dein Nutella bekommst und du alle 2 Jahre neue Möbel kaufen kannst.
      2 3 Melden
    • andrew1 03.03.2018 16:13
      Highlight Jein. Kommt auf die menge drauf an. Die menge macht das gift.
      3 0 Melden
    • Focusengineer 03.03.2018 16:23
      Highlight @Jan Portmann
      Reicht eine Grafik mit Daten welche durch die WHO (World Health Organization/Weltgesundheitsorganisation) herausgegeben wurden um es aufzuzeigen?
      5 3 Melden
    • Focusengineer 03.03.2018 17:52
      Highlight @chääschueche
      Es kauft auch nicht ab Morgen jeder nur noch Bio.
      Wenn mehr Bio gekauft wird, wird mehr produziert werden. (Nachfrage bestimmt Angebot)
      Kanns du deine Behauptung von zu wenig Boden für Bioproduktion irgendwie faktisch belegen? Quelle?

      Du hast recht, es gibt auch Bio-Fleisch, das ändert nichts daran, dass es Umweltschädlich ist, sowie den Tieren und der Gesundheit des verzehrenden schadet.

      2 1 Melden
    • Lami23 04.03.2018 09:46
      Highlight chäschueche, bezügli Bio geht nicht für überall von wegen Platz und so, informiere dich mal auf der Fibl Seite, die haben kürzlich diesbezüglich eine Studie rausgebracht.
      http://www.fibl.org/de/medien/medienarchiv/medienarchiv17/medienmitteilung17/article/neue-studie-belegt-bio-kann-einen-wichtigen-beitrag-zur-welternaehrung-leisten.html
      1 0 Melden
  • Skater88 03.03.2018 10:20
    Highlight Wundert mich aber nicht. Poulet ist ein "Billigprodukt" und Nuggets ein Abfallprodukt.

    Wohingegen die Preise für Kalb und Schwein eher hoch sind und im Grosshandel gekauft auch nicht gerade Qualitätsware.
    34 5 Melden
    • Bav 03.03.2018 10:37
      Highlight Es ist gut wenn die Leute mehr Schenkel und Nuggets essen, anstatt nur Brust. So kann mehr verwertet werden.
      37 4 Melden
    • Blutgrätscher 03.03.2018 12:11
      Highlight Auch verbraucht ein Kilo Poulet in der Herstellung deutlich weniger Ressourcen als ein Kilo Rind.
      5 4 Melden
    • Pond 03.03.2018 12:54
      Highlight Fleisch ist viel zu günstig. Es handelt sich um ein Körperteil eines Lebewesens. Ich finde es beschämend, dass man hier den Preis noch mehr nach unten drücken will. Hauptsache jeden Tag Fleisch auf dem Tisch. Wer darunter leidet, ist einem egal. Im Ausgang gibt man dann aber gerne 20.- für einen Drink aus.....
      23 14 Melden
    • Lami23 04.03.2018 09:47
      Highlight Blutgrätscher: Dafür kann man mit Rindern einfacher den Kreislauf bezüglich Ernährung schliessen, Poulet benötigen/werden zu einem viel grösseren Anteil mit Soja gefüttert.
      1 0 Melden
  • Maya Eldorado 03.03.2018 10:06
    Highlight Gut so. Das ist gut für die Nachhaltigkeit.
    199 31 Melden

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