Schweiz
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ARCHIV - ZU DEN ZAHLEN DES BFS ZUM OEFFENTLICHEN VERKEHR 2016 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Pendler am fruehen Morgen im  S-Bahn Bahnhof Zuerich Altstetten, aufgenommen am 3. April 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Fährt dein Zug bald häufiger und kommst du künftig schneller ans Ziel? Das plant der Bund

Der Bundesrat will 11,5 Milliarden Franken in den Ausbau des Bahnverkehrs stecken. So soll zwischen Bern und Zürich der Viertelstundentakt eingeführt werden, und von Zürich nach Winterthur soll der Zug bald sechs Minuten schneller sein. Die Pläne des Bundes im Detail.

29.09.17, 14:09 30.09.17, 09:13


Heute Freitag stellte Verkehrsministerin Doris Leuthard das Ausbauprogramm der Bahn vor. Der Bundesrat will rund 11,5 Milliarden Franken in den Ausbau des Schienennetzes investieren. Dabei sollen vor allem stark überlastete Strecken verbessert und ausgebaut werden.

Was das konkret für deine Zugstrecke bedeutet, siehst du in den folgenden Grafiken.

Folgende Strecken will der Bundesrat bis 2035 ausbauen:

bild: watson/lea senn

Eine Angebotsausweitung heisst vor allem eines: Die Züge fahren häufiger – konkret auf folgenden Strecken:

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Unter 10 Minuten

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Neuer Viertelstundentakt

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Neuer Halbstundentakt

3 Grossprojekte in der Deutschschweiz

Nebst den rund 200 grösseren und kleineren Infrastrukturmassnahmen stechen vor allem drei Grossprojekte in der Deutschschweiz resp. im Raum Zürich ins Auge: Der Bundesrat will den Bau des Brüttener Tunnels, den dazugehörige Ausbau des Bahnhof Stadelhofens sowie den Bau des Zimmerberg-Basistunnels II vorantreiben.

Winterthur–Zürich: Sechs Minuten schneller

Bahnhof Winterthur, Gleis 5

Wenn es nach dem Vorschlag des Bundes geht, wird der Bahnhof Winterthur von Zürich aus bald schneller und häufiger erreichbar sein. bild: keystone

Täglich verkehren zwischen Zürich und Winterthur 100’000 Personen. Das sind 550 Züge täglich. Ab 2019 wird die Doppelspurstrecke zwischen Effretikon und Winterthur vollständig ausgelastet sein, weil dann 670 Züge pro Tag fahren.

Der Bau des Brüttener Tunnels soll laut Bund diesem Kapazitätsengpass entgegenwirken. Es würde eine durchgehend vierspurige Verbindung zwischen Zürich und Winterthur mit einer Kapazität von rund 900 Zügen pro Tag entstehen. Zudem wäre die S-Bahn durch den Tunnel schneller: Ganze sechs Minuten könnten eingespart werden.

Viertes Gleis am Bahnhof Stadelhofen

ZUR DEBATTE UEBER DIE UMSETZUNG DER MASSENEINWANDERUNGSINITIATIVE IM NATIONALRAT AM MITTWOCH, 21. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Commuters get on suburban train Nr. S12 at Stadelhofen train station, pictured in the evening of September 29, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Pendler steigen am 29. September 2009 abends im Bahnhof Stadelhofen in Zuerich in die S-Bahn S12 ein. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Bahnhof Zürich-Stadelhofen ist ein Nadelöhr. Darum soll ein viertes Gleis gebaut werden.  Bild: KEYSTONE

Auch der Bahnhof Stadelhofen gelangt laut SBB bald an seine Kapazitätsgrenzen. Darum muss ein viertes Gleis her. Damit könnte die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs um 50 Prozent gesteigert werden.

Zimmerberg-Basistunnel II

ARCHIVBILD - SBB PLANT EXPRESSZUG

Gotthard-Schnellzüge sollen in Zukunft nicht mehr über Wohlen und den Heitersberg-Tunnel umgeleitet werden müssen.  Bild: KEYSTONE

Die Strecke zwischen Zürich und Baar (Kanton Zug) wurde auch schon als «eine der grössten Schwächen des Schweizer Schienennetzes» bezeichnet. Zwischen Horgen-Oberdorf (Kanton Zürich) und Baar werden die Züge, die von Zürich in Richtung Gotthard-Basistunnels fahren, immer noch durch einspurige, über ein Jahrhundert alte Tunnels geführt.

Ein erster Teil des Zimmerberg-Basistunnel wurde bereits gebaut – zwischen Zürich und Thalwil. Doch jetzt soll auch noch die Verlängerung erfolgen, sonst würde das Projekt keinen Sinn machen, so die SBB. Konkret würde der Basistunnel II nach Baar massiv Kapazität schaffen. Zudem würden Verspätungen verhindert, weil Gotthard-Schnellzüge nicht mehr über Wohlen und den Heitersberg-Tunnel umgeleitet werden müssen. 

Und wann wird das Ganze umgesetzt?

Die Vorlage des Bundes geht nun in die Vernehmlassung. Das bedeutet, dass verschiedene Interessengruppen, Parteien und Kantone zum Entwurf des Bundesrates Stellung nehmen können. Dazu haben sie bis am 15. Januar 2018 Zeit. Bis Ende 2018 will der Bundesrat dem Parlament die Botschaft vorlegen. Dessen Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum.

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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253
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253Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pirat der dritte 30.09.2017 12:06
    Highlight Die Schiene ist und bleibt höchst ineffizient, deckt nur etwa 15% des Verkehrs ab, deckt nur 44% der Kosten und wenn ein Teil ausfällt, kann der Strassenverkehr das locker aufnehmen. In 50 Jahren wird das heutige Schienennetz zu Autobahnen umfunktioniert. Die 11 Mia sind Geldverschwendung! Nochwas: wer nutzt heute die Neat: Pensionierte, um im Süden einen Kaffee drinken zu gehen...
    9 44 Melden
    • Gummibär 01.10.2017 10:46
      Highlight Alpenquerender Güterverkehr durch die Schweiz 2015 : 39,0 Mio. Tonnen
      Anteil Schiene : 69%
      Anteil Strasse : 31%
      Alpenquerende Fahrten schwerer LKW : 1,01 Mio

      Allerhand pensionierte Kaffeetrinker.
      6 1 Melden
    • Pirat der dritte 01.10.2017 20:44
      Highlight @ Gummibär: Ja Kollege, für das braucht es aber keine Neat. Das ging auch auf der alten Strecke.
      0 6 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 18:49
      Highlight Bist ein Phantast. Die Strassen ersticken im Verkehr. Neue Strassen will keiner.
      Die NEAT wird gebaut um längere Züge ohne Doppeltraktion fahren zu können. Solange der Ceneri und der 4m-Korridor nicht fertig sind, ist der Nutzen aber nicht voll da
      4 1 Melden
  • Bittersweet 29.09.2017 22:10
    Highlight Investiert entlich mal auch in eine Metroplanung! Die SBB braucht dringend Konkurrenz.
    8 37 Melden
    • zolipei 30.09.2017 02:40
      Highlight Wieso um alles in der Welt sollte die SBB Konkurrenz brauchen. Die typischen marktwirtschaftlichen Rezepte sind nicht immer richtig. Die SBB ist eine der besten Bahnen der Welt, wo ist das Problem? http://ir
      32 6 Melden
    • Licorne 30.09.2017 09:23
      Highlight Nicht wegen dem konkurrenzgedanken.. aber die idee einer metro finde ich nett und steht schon lange im raum.. https://swissmetro.ch/de/
      13 1 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 18:51
      Highlight Wer finanziert diese Metro, wer macht den Unterhalt, wer soll sie betreiben? Wie soll das Netz aussehen? Technische Details?
      3 0 Melden
  • speaker33 29.09.2017 20:47
    Highlight Wenn schon Viertelstunden-Takt von Zürich nach Frauenfeld, dann auch von Zürich nach St. Gallen!
    18 10 Melden
    • zettie94 29.09.2017 22:43
      Highlight Nach St. Gallen gibt es keinen Viertelstundentakt, es wird jedoch bereits in wenigen Jahren 4 Züge pro Stunde geben (2 schnelle und 2 langsame, der eine schnelle wurde ja bereits eingeführt).
      Die schnellen IC-Verbindungen werden später dank dem Brüttenertunnel und Auslassung des Flughafens (wird von den IR bedient) noch schneller werden.
      15 2 Melden
  • Panda Baer 29.09.2017 20:37
    Highlight Schönes Paket. Arbeitstitel "Züri First (und e ptipö pur le Welsch)"
    50 11 Melden
  • meine senf 29.09.2017 20:07
    Highlight "Basel SBB–Euroairport (10-Minuten-Takt)" kapiere ich nicht ganz.

    Heisst das, dass der Bund den Bahnanschluss des Flughafens unterstützen würde?

    Der heutige Bus fährt ja jetzt schon zeitweise im 6-Minuten-Takt.
    32 1 Melden
    • Alnothur 29.09.2017 23:59
      Highlight Ich wollte gerade sagen. Da gibt's ja momentan keinen Bahnanschluss.
      16 1 Melden
    • LifeWithHansjörg 30.09.2017 10:23
      Highlight Die SBB unterstützt das Herzstück Basel. In diesem Projekt ist neben zwei neuen unterirdischen Haltestellen in der Innenstadt auch eine Bahnverbindung zum Euroairport vorgesehen.
      10 1 Melden
  • Lorenz Killerlux 29.09.2017 18:59
    Highlight Die können noch soviel Geld verschleudern - Pendeln macht krank - nach 12 Jahren Pendeln zwischen Sissach - Bern, weiss ich wovon ich spreche!
    19 33 Melden
  • hellomyfriend 29.09.2017 17:47
    Highlight Hübsche Karte habt ihr gemacht. Aber Aarau liegt weiter westlich und nicht in Lenzburg ;)
    25 2 Melden
  • Samlino 29.09.2017 17:19
    Highlight Halbstundentakt Luzern - Bern wär mal was...
    30 5 Melden
    • Stumpenheini 29.09.2017 17:51
      Highlight Der ist bereits beschlossene Sache und wird mit dem Ausbauschritt 2025 umgesetzt.
      26 0 Melden
    • Samlino 29.09.2017 19:49
      Highlight Top - wusste ich nicht. Danke!
      17 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 29.09.2017 15:28
    Highlight Für 11'500Mio könnten sich die SBB 500'000 selbstfahrende Kleinwagen leisten (inklusive Lade- & PP Infrastruktur an den bisherigen Bahnhöfen) und ein Punkt zu Punkt GA anbieten für 1.5Mio Menschen.

    Träumerei? Vielleicht. Aber hat mal jemand ein Szenario gerechnet, in dem die Schiene durch den technischen Fortschritt obsolet wird?
    42 88 Melden
    • Valon Behrami 29.09.2017 16:42
      Highlight Nein, das machst nur du!
      40 15 Melden
    • dä seppetoni 29.09.2017 16:44
      Highlight Na frag doch mal Scotty, wie es mit beamen aussieht 🙃
      42 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 17:57
      Highlight Schade @ Datsyuk.
      13 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pedrinho 29.09.2017 15:26
    Highlight "Ganze sechs Minuten könnten eingespart werden."

    frag mich eben, was ich zukuenftig mit diesen sechs minuten anfangen koennte
    47 20 Melden
    • meine senf 29.09.2017 16:36
      Highlight Es ist einfach, ein einzelnes Projekt lächerlich zu machen wegen "nur x Minuten", aber erst die Summe macht es aus.

      Man hätte z.B. in 70er-Jahren den Heitersbergtunnel nicht bauen können. "Was bringt das wegen diesen 10 Minuten"?
      Dann hätte man auch in den 80ern auf den Borntunnel (bei Olten) verzichten können. "Nur 5 Minuten?"
      In den 90ern hätte man auch auf den Grauholztunnel verzichten können "nur 2 Minuten".
      Und auf die Neubaustrecke hätte man auch verzichten können, brachte ja auch nur etwa 10 Minuten.

      Und die Reise ZH-BE würde heute mindestens eine halbe Stunde länger gehen.
      107 6 Melden
    • pedrinho 29.09.2017 17:24
      Highlight ich, fensterplatz, immer und ueberall, geniesse die vorbeiziehenden bilder und freu mich ueber deren vielfallt
      20 3 Melden
    • Ruedi Frei 29.09.2017 18:57
      Highlight Der Tunnel wird nicht wegen den 6 Minuten gebaut, sondern weil alle Züge Richtung Ostschweiz durch den Bhf Effretikon müssen. Dort mehr Geleise zu bauen ist schlicht unmöglich, also Neubaustrecke unter den Boden.
      24 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 29.09.2017 15:23
    Highlight Wir wären froh, wenn das bestehende Netz weniger anfällig wäre. Die Weichen und Schienen wurden nicht für diese Belastungen gebaut und müssen erst ersetzt und dann in kürzeren Zyklen gewartet werden. Dafür braucht es kaum noch Fahrpläne. Ob diese Kosten finanzierbar bleiben? Die Arbeitsplätze werden zunehmend mobil und damit kann man das Reisen zusätzlich minimieren. Intelligente Privatverkehrskonzepte bis zum selbststeuernden PW nehmen Kapazitäten auf un können Punkt-zu-Punkt-Verbindungen besser erfüllen. Die Technik könnte da einiges bewirken.
    7 32 Melden
    • zettie94 29.09.2017 22:59
      Highlight Selbstfahrende Autos werden kommen, das ist eigentlich unbestritten, die Frage ist nur wie schnell es geht. Über die Folgen davon lässt sich streiten.
      Auf den Hauptachsen wird der Zug aber die Nase noch lange vorn haben, denn die parallelen Strassen sind heute bereits verstopft und der Verkehr wird mit autonomen Fahrzeugen sicher nicht weniger (da nützt es auch nicht viel, dass die vorhandene Kapazität besser ausgenutzt werden kann). Zudem ist ein Zug auch einem selbstfahrenden Auto bezüglich Energieeffizienz und Platzverbrauch noch meilenweit überlegen.
      13 1 Melden
    • atomschlaf 30.09.2017 22:17
      Highlight "Zudem ist ein Zug auch einem selbstfahrenden Auto bezüglich Energieeffizienz und Platzverbrauch noch meilenweit überlegen."

      @zettie94: Einverstanden punkto Platzverbrauch, wobei der ausserhalb der Zentren und überlasteter Hauptachsen sekundär ist.
      Nicht ganz einverstanden punkto Energieeffizienz. Da Elektroautos bekanntlich wesentlich energieeffizienter als solche mit Verbrennungsmotoren sind, wird sich dort das Verhältnis künftig deutlich zugunsten des Autos verändern.
      2 3 Melden
  • GrennendesBüssi 29.09.2017 15:22
    Highlight Was ist mit Raum Solothurn und Grenchen?
    13 17 Melden
    • Vespa Timo 29.09.2017 16:35
      Highlight Wo ist das denn?
      58 15 Melden
    • Sir Affe 29.09.2017 18:42
      Highlight Naja, hat was, Solothurn ist aber auch schlecht erschlossen von Bern her...
      12 1 Melden
    • Closchli 29.09.2017 18:54
      Highlight Jenseits von Olten glaub ich 😀westwärts
      4 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Agnos ~ 29.09.2017 15:10
    Highlight Die Nordwest- Schweiz wird in den Ausbau-Planungen der SBB, nicht berücksichtigt,u.wurde in den letzten Jahren drastisch vernachlässigt,u.leider nur stückweise ausgebessert,denn die Fahrqualität lässt zu wünschen übrig. Gerade Jugendliche in der Ausbildung benutzen die Bahn um an ihren Ausbildungs-Ort zu kommen,u.da fehlt ohne die nötige Infrastruktur um die Fahrgelegenheit an den Arbeitsort u.der Bildungsstätte aufrecht zu erhalten.Zwischen Solothurn u.Genf fahren viele Pendler,auch von Biel-Neuenburg,Biel-Bern,Biel- Moutier bis Basel.Wir bitten um eine gerechte Umverteilung in alle Regionen.
    45 8 Melden
    • Agnos ~ 29.09.2017 15:42
      Highlight Der Pendlerverkehr der Bahn für Auszubildende und Berufs-Fachleuten diverser Sparten, ist im frequentierten Tagesrhythmus stets zunehmend, und wenn der Stau auf den Autobahnen nicht mehr zu beheben ist, wieso sollte der Schienenverkehr für Bahnbenützer eingespart werden. Die Unternehmens-Standorte sind auf die Zentren ausgerichtet, und da sollte man den kleineren Orten 2000 Einwohner doch auch Möglichkeit haben, mit der Bahn zur Arbeit und Ausbildung zu fahren!
      7 1 Melden
    • jk8 29.09.2017 15:43
      Highlight Wie auf der Karte ersichtlich wird auch für die Strecke Olten-Biel-Lausanne investiert.
      4 3 Melden
    • meine senf 29.09.2017 16:22
      Highlight Gerade als Basler kann ich den Bund (leider) da sehr gut verstehen.

      Solange die Nordwestschweiz so ein aufgesplitteter Kindergarten bleibt, der es nicht einmal fertig bringt, 300 Meter Tramstrecke zu bauen, ist das Geld anderswo leider viel besser aufgehoben.
      16 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • LU90 29.09.2017 14:47
    Highlight Und der Ausbau des luzerner Tiefbahnhofs wird wieder nicht beachtet (Immerhin der 3. grösste bhf nach Passagierzahlen)... Hauptsache Zürich bekommt das Geld...
    46 33 Melden
    • bibaboo 29.09.2017 16:01
      Highlight Recht so, das Geld kommt schliesslich auch aus Zürich ;)
      43 56 Melden
    • dan2016 29.09.2017 16:58
      Highlight Die Zürcher sind noch 20 Jahre am Abstottern der Swiss Milliarden...
      14 0 Melden
    • Ruedi Frei 29.09.2017 19:03
      Highlight Zürich zahlt im falle bald 1/4 der gesamten Einnahmen des Bundes!! Plus noch 600 Mio an die sog. ‚armen‘ Kantone. Aber der Brüttener Tunnel wird wegen v.a. Auch wegen der Ostschweiz (TG, SG etc) gebaut. Wenn wir schon beim Geld sind, welcher Kanton ausser ZH hat den grösseren Teil der Autobahnen selber bezahlt, hä?
      10 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Schläpfer 29.09.2017 14:43
    Highlight Bei solchen Geldmengen kommt mir immer die Swissair in den Sinn...
    9 27 Melden
  • Str ant (Darkling) 29.09.2017 14:33
    Highlight SBB ist schlichweg zu teuer 20chf nach Aadorf von Winterthur ist wucher
    13 142 Melden
    • aglio e olio 29.09.2017 14:52
      Highlight 9.80 ohne Halbtax

      131 4 Melden
    • andrew1 29.09.2017 14:59
      Highlight Ist nicht wucher. Wucher wäre es wenn die tatsächlichen kosten um einen grossen faktor kleiner wären als die billetpreise. Das gegenteil ist der fall: die billete decken nicht mal die tatsächlichen kosten.
      117 4 Melden
    • Alnothur 30.09.2017 00:30
      Highlight @andrew1: ist so auch nicht ganz korrekt. Die gut ausgelasteten Strecken sind durchaus rentabel.
      6 0 Melden
  • Scaros_2 29.09.2017 14:16
    Highlight Ja ist gut, st gallen und die ostschweiz braucht keiner
    66 15 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:38
      Highlight St Gallen will ja nichtmal ein Tram!
      44 13 Melden
    • Scaros_2 29.09.2017 14:43
      Highlight Was auch sinn macht bei der topographie der stadt.
      14 17 Melden
    • LU90 29.09.2017 14:43
      Highlight Ja, für den Bund zählt leider nur Zürich...
      21 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 29.09.2017 14:06
    Highlight Es ist zu befürchten, dass grosse Fehlinvestitionen getätigt werden. Das autonome Fahren wird spätestens in 20j alltägliche Realität sein und das Mobilitätsverhalten auf den Kopf stellen. Fliessen solche Szenarien irgendwie in diese Planungen ein?
    28 93 Melden
    • B-Arche 29.09.2017 14:25
      Highlight Aha. Die ganzen autonomen Autos sorgen dafür dass die Menschen nicht mehr zur Arbeit fahren? Und dass es nie wieder Stau gibt?

      Wenn man nur einen Hammer hat (eine Strasse) dann sieht jedes Problem wie ein Nagel aus (Auto).

      Auto und Strasse skalieren schlecht.

      Und es geht um Massentransport. Und gewisse Knotenpunkte sind so dicht da helfen Deine autonomen Autos gar nicht.
      56 12 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:41
      Highlight Vorher ist die Kernfusion fertig.

      Wie kann man nur so naiv sein und der Industrie alles glauben?! Wenn sich autonom fahrende Wagen und solche mit ohne Hirn die selbe Strasse teilen sollen gibt es einen grossen Berg an ungelösten Problemen. Ich würde da nicht wetten, dass du in 20 Jahren von Hintertupfingen nach Mittelerde fahren kannst ohne zumindest teilweise selbst zu fahren.
      26 11 Melden
    • sephiran 29.09.2017 14:42
      Highlight der bund hat das autonome fahren sehr stark im blick und setzt auch stark darauf. quellen kann sich jeder selber suchen, da bin ich zu faul. habe mich aber aufgrund meiner bachelor-arbeit damit auseinandergesetzt
      20 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 29.09.2017 13:39
    Highlight Das heisst, Morgens von 06:00 bis 08:00 Uhr und abends von 16:00 bis 18:00 Uhr sind ganze 20 Züge voll ausgelastet, und in der restlichen Zeit fahren vier Züge pro Stunde leer hin und her. Kann der Doris bitte jemand ein kleines bisschen Hirn schenken?
    31 93 Melden
    • grumpy_af 29.09.2017 14:45
      Highlight Schon heute pendeln viele Leute ausserhalb der Stosszeiten, um diese zu entlasten.
      48 8 Melden
    • Chääschueche 29.09.2017 14:53
      Highlight @Maka
      Dir sollte man auch gleich ein bisschen davon schenken.

      Es ist ein Plan der noch nicht definitiv abgesegnet wurde. Daher gibt es da zu 100% noch änderungen.
      Des weiteren... Rollmaterial das nicht bewegt wird kostet auch. (vermutlich nicht so viel wie wenn es bewegt wird, aber es kostet)
      19 2 Melden
    • Tsunami90 29.09.2017 15:39
      Highlight Hab noch nie einen leeren Zug zwischen Bern und Zürich gesehen. Egal zu welcher Zeit.
      49 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 29.09.2017 13:27
    Highlight Ich frage mich wie clever es ist noch in den zug zu investieren. In naher zukunft sind busse und autos selbstfahrend. Vielleicht gibt es sogar doppelstöckige bus Kompositionen mit mehreren wägen. Spätestens dann wird die schiene obsolet.
    Die strasse führt nun mal in jedes quartier und zu praktisch jedem haus, was bei der schiene nicht möglich ist. Schon heute sind nur 20 % der personenkilometer auf der schiene(80% strasse). Also nur ein sehr teurer tropfen auf den heissen stein.
    23 103 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 14:28
      Highlight Neun Blitze und kein einziges Herzli und keine Antwort auf diesen Post?

      Dabei ist es genau die richtige Frage.
      13 57 Melden
    • aglio e olio 29.09.2017 14:30
      Highlight und die 1250000 Passagiere die von der SBB im Schnitt täglich transportiert werden, lassen sich dann von selbstfahrende Autos rumkutschieren.
      51 5 Melden
    • aglio e olio 29.09.2017 14:34
      Highlight Bei durchschnittlicher Belegung von 1,6 Personen pro Fahrzeug (im Jahr 2010), sind dann täglich über 780000 zusätzliche Fahrzeuge unterwegs.
      Gute Idee Andrew. Oder doch nicht?

      https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/551b9f2aab5c37713b002f00
      47 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Origin Gra 29.09.2017 13:26
    Highlight Kann mir jemand sagen welcher Vollidiot dafür gesorgt hat das der NEAT-Lötschberg einspurig wurde obwohl man den Ausbau vorhersehen hätte können?
    Man hätte auch damals schon zwei Röhren bauen können?

    So eine Sinnlose, sicher Zürich-Orientierte Scheiss Kantöndlipolitik
    46 16 Melden
    • amIsanta 29.09.2017 14:55
      Highlight Nö, das Stimmvolk wollte keine durchgehende Röhre. (Ein Teil ist ja bereits zweispurig.)
      11 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 15:05
      Highlight @Gra: Das war eine kleinkarierte Sparmassnahme. Klassischer Schildbürgerstreich.

      Der LBT ist ja zu ca. 1/3 voll zweispurig ausgebaut, ca. 1/3 ist die 2. Röhre vorhanden, aber nicht ausgebaut und 1/3 gibt es nur 1 Röhre.
      Tunnelbohrmaschinen und Personal waren vor Ort. Man hätte den Vollausbruch der 2. Röhre für relativ wenig Geld (150-200 Mio IIRC) haben können und hat es nicht gemacht.
      Dümmer geht nümmer.
      32 0 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 15:06
      Highlight @Gra: Ähnliche Geschichte übrigens am Bahnhof Stadelhofen: Auch dort hat man auf das 4. Gleis verzichtet um ein paar Dutzend Mio. zu sparen.

      Jetzt muss man dies mit zigfachem Aufwand nachholen.

      Leider ist es eine hiesige Krankheit, kleinkariert zu planen und zu bauen, nicht nur bei der Bahn sondern auch beim Strassenbau.
      29 1 Melden
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  • Kommemtar 29.09.2017 13:07
    Highlight Wie siehts mit Projekten wie Cargo sous terrain aus? Dies könnte doch bei entsprechender Ausbaustufe den Güterverkehr enorm entlasten.

    Sonst bin ich gleicher Meinung ausser das man in Basel endlich etwas tun sollte!
    32 4 Melden
    • sephiran 29.09.2017 14:52
      Highlight Cargo sous terrain läuft noch. Sie haben die erste Finanzierungsrunde für den ersten Prototypen erfolgreich abgeschlossen, so viel ich weiss. Bundesrat hat auch entsprechende Gesetzgebungen ausgearbeitet. Erste Strecke soll ja 2030 starten, da bin ich persönlich noch ein bisschen skeptisch^^
      9 0 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 15:04
      Highlight Viel zu progressiv für die Schweiz. Das kommt dann vielleicht mal in Singapur oder Shanghai, aber nicht bei uns.
      7 5 Melden
    • c_meier 29.09.2017 15:35
      Highlight Cargo sous-terrain ist soweit ich weiss ein mehrheitlich privates Projekt, daher kommt das in diesen Überlegungen nicht vor
      3 0 Melden
  • atomschlaf 29.09.2017 12:58
    Highlight Hat man sich auch Gedanken darüber gemacht, wie man diesen Luxus-ÖV künftig noch finanzieren will?

    Der Kostendeckungsgrad liegt mittlerweile deutlich unter 50 Prozent.
    http://bit.ly/2yKppUV

    Will man die Steuerzahler noch stärker melken?
    Oder die jetzt schon vielfach an der Schmerzgrenze liegenden Tarife noch weiter anheben?
    Was wird aus diesen Investitionen wenn sich autonome E-Autos auf breiter Front durchsetzen sollten?
    17 67 Melden
    • B-Arche 29.09.2017 13:58
      Highlight Die "autonomen E-Autos" transportieren täglich 30000 Leute von Winterthur nach Zürich?

      Die Strasse wird von "autonomen E-Autos" besser ausgenutzt, der Effekt wird aber deutlich unter Faktor 1.5 bleiben.

      "Autonome E-Autos" lösen das Kapazitätsproblem "Strasse" nicht.

      Ausserdem gibt es automatische Züge. Siehe UBahn Singapur.
      36 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 13:58
      Highlight Tja, liebe Leute, vom blitzen wird der ÖV auch nicht billiger... LOL

      Sieht mir schwer nach Realitätsverweigerung aus.
      12 62 Melden
    • B-Arche 29.09.2017 14:20
      Highlight Ich denke du verstehst es absichtlich nicht. Die Automatisierung des Autos löst die Probleme der Strasse nicht. Ich sehe das einmal im Monat im Silicon Valley wenn die sechsspurige 101 jeden Morgen und Abend stillsteht. Das automatische Auto löst das nicht. Auch wenn man im Valley autozentriert denkt.

      Schiene vs. Strasse ist orthogonal zu automatisch vs mit Fahrer.

      Die autonomen Züge sind bereits da muss man nicht einmal warten.
      25 3 Melden
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  • blaubar 29.09.2017 12:50
    Highlight Wenn das Bahnnetz ausgebaut wird, wird mehr bahngefahren. Wenn das gewollt ist, ok...
    24 12 Melden
    • sephiran 29.09.2017 14:53
      Highlight mh guter Punkt.. wir sollten alle öffentlichen Abfalleimer abmontieren, dann wird weniger Müll produziert (Y)
      20 1 Melden
    • blaubar 29.09.2017 20:26
      Highlight @Sephi: Seit die Kerichtgebühr eingeführt wurde, wird deutlich weniger Müll produziert. Was man hat, wird benutzt.
      1 1 Melden
  • Hierundjetzt 29.09.2017 12:44
    Highlight Wow, ein Durchgangsbahnhof für 80'000 Einwöhnerchen (Luzern). Fast jeder Stadtbahnhof in Zürich (Hardbrücke, Stadelhofen oder Oerlikon) hat mehr Passagiere als Luzern. Der HB sogar täglich 441'000.

    Wir müssen endlich aufhören Milliardenbeträge für Partikularinteressen auszugeben. Oder finanziert es zuerst mal selber wie die Zürcher mit der Durchmersserlinie auch.

    Bestes Beispiel Lötschberg: Bern will einen Doppelspurausbau, obwohl wir in 100km Luftlinie bereits einen sauteueren fixfertigen Gotthardbasistunnel haben. Anschluss ans italienische Netz: Nö. Ernsthaft, was soll das?
    53 53 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:59
      Highlight Der Tiefbahnhof Luzern wurde ja auf die lange Bank geschoben.
      Der Kanton hat dort nach der gescheiterten Steuerstrategie auf absehbare Zeit kein Geld für eine Vorfinanzierung und der Bund bemängelt zu Recht das schlechte Kosten-Nutzen-Verhältnis dieses Projekts.
      27 4 Melden
    • emc2 29.09.2017 13:04
      Highlight Gross reden und keine Ahnung haben. Das hier ist leider völlig falsch.

      Luzern hat z.B mehr als dreimal so viele Passagiere pro Tag wie Zürich Hardbrücke. Er ist (gemessen an den Bahnhofbenutzern) zusammen mit Genf der 3. grösste Bahnhof:
      https://reporting.sbb.ch/bahnhoefe
      46 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 13:04
      Highlight @Hierundjetzt: Der Ausbau des Lötschbergtunnels wäre durchaus sinnvoll.
      Der Vorfall in Rastatt (oder auch die Gotthardsperrung vor ein paar Jahren) haben gezeigt, dass eine gewisse Redundanz im Bahnverkehr notwendig ist.

      Beim Lötschbergtunnel sollte man schon den Schildbürgerstreich von damals wiedergutmachen, dass man den Tunnel nicht durchgehend doppelspurig gebohrt hat.
      (Maschinen und Arbeiter waren vor Ort, hätte m.W. lächerliche 150 Millionen extra gekostet, die 2. Röhre fertig zu bohren. Schilda^2)
      30 1 Melden
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  • Tobi-wan 29.09.2017 12:42
    Highlight Schön, wie Zürich wieder hübsche Bahnprojekte bekommt, wichtige Projekte in Basel und Luzern weiter auf die lange Bank geschoben werden. Sind halt nur Randregionen...
    47 30 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 13:11
      Highlight Der Tiefbanhof Luzern würde nur was bringen als Durchmesser Linie mit einer Beschleunigung des Verkehrs Nord-Süd.
      13 2 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 13:18
      Highlight Dann soll halt Luzern mal ein vernünftiges Projekt machen! Dieser Tiefbahnhof ist VIEL zu teuer (2.4mia bis jetzt nur für den Bahnhof). Die ganze Durchmesserlinie hat 2 mia gekostet!

      Da will sich die bürgerliche Regierung in Luzern ein Denkmal bauen. Das dürfen sie gerne, aber die sollen den Mist selbst bezahlen!
      19 13 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2017 13:51
      Highlight Luzern könnte Ihn ja vorfinanzieren, wie es die Zürcher auch gemacht haben. Er würde radikal günstiger werden. Oh wait, man hat ja nicht mal für das Geld, dafür 2'000 Briefkastenfirmen mehr.
      21 3 Melden
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  • Panda__ 29.09.2017 12:22
    Highlight was ist mit den autobahnen?! das wäre doch viel wichtiger...
    23 130 Melden
    • Energize 29.09.2017 13:12
      Highlight Über deren Ausbau haben wir erst gerade abgestummen. Die Autofahrer werden nicht benachteiligt - keine Panik.
      31 2 Melden
    • Raphael Stein 29.09.2017 13:53
      Highlight @Ktesch,
      dann wahrscheinlich längst keine Fossilressourcen mehr haben,...
      Ja das ist nicht das Problem.
      Ich frage mich bloss wie die Verteilung der täglichen Konsumgüter von sich gehen wird.
      Sollte das anders gelöst werden, was wir jetzt noch nicht wissen.
      Rohrpost mit frischem Gemüse in den Quartierladen vielleicht?
      Warum nicht. Bis 2095 wird noch viel möglich sein.
      7 0 Melden
    • jjjj 29.09.2017 15:37
      Highlight 2095 sind wir eh alle tot.
      who cares...
      4 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jan Portmann 29.09.2017 12:14
    Highlight Die zufahrt nach Luzern, also rotsee und die Bahnhofseinfahrt durch die stadt wäre auch mal bereit für eine grossinvstition. Die Zentralschweiz wurde in vergangenheit stark veenachlässigt
    30 8 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:40
      Highlight Dort kommt hoffentlich mit der Zeit ein vernünftiges Projekt mit einem ordentlichen Kosten-Nutzen-Verhältnis.

      Ich will Deinen Lokalpatriotismus nicht verletzen, aber der Tiefbahnhof ist definitiv eine Nummer zu gross und zu teuer für eine relativ kleine Stadt wie Luzern.
      30 11 Melden
    • christian_meister 29.09.2017 13:10
      Highlight Die Region Luzern hat nach Winterthur den kleinsten ÖV-Anteil im Modalsplit. Dies unteranderem, weil der ÖV bei der aktuellen Infrastruktur nicht attraktiviert werden kann. 9 Varianten wurden geprüft. Der Durchgangsbahnhof hat das beste Kostennutzenverhältnis. Jedoch müsste aus meiner Sicht die Ausfahrt Nord in Richtung Fluhmühle verschoben werden. Dies steigert die Kapazitäten nochmals massiv und verbessert dadurch das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Seit 1896 wurden die Kapazitäten der Hauptlinie nicht mehr verändert. Das Einzugsgebiet Luzern hat zudem über 200'000 Einwohner.
      16 1 Melden
    • Stambuoch 29.09.2017 13:57
      Highlight Es geht gerne vergessen, dass der internationale Nord-Süd-Verkehr via Basel-Zentralschweiz geht und eben nicht via Zürich. Luzern und das Herzstück wären da ganz ganz wichtige Projekte zwecks Entflechtungen und Kapazitätssteigerungen. Aber die SBB ist ja zum nationalen ZVV verkommen, was erwartet man da?
      18 2 Melden
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  • Posersalami 29.09.2017 12:10
    Highlight Top!

    Das wird zusätzlich viele Menschen vom Auto zum ÖPVN bringen. Man kann gar nicht genug in die Infrastruktur der Bahn investieren.
    68 17 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 13:08
      Highlight Und wie gedenkst Du die steigenden Betriebskosten zu finanzieren, Salami?
      Der Kostendeckungsgrad des ÖV liegt heute schon unter 50 Prozent.
      9 24 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 13:37
      Highlight Ja und? Das gilt für die Strasse auch. Am Ende bleiben Kosten in Höhe von ca. 5.4 Milliarden Franken PRO JAHR an der Allgemeinheit hängen.
      https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Strassenverkehr-Steuern

      Dagegen ist die Bahn mit ihren 3.2 Milliarden / Jahr an Subventionen richtig günstig!
      https://www.infosperber.ch/Umwelt/SBB-fahren-zunehmend-auf-Staatskosten

      22 5 Melden
    • Stambuoch 29.09.2017 13:58
      Highlight Naja, es wird die Menschen in der Region Zürich auf den ÖPVN bringen - der stete Angebotsabbau in der Nordwestschweiz und Zentralschweiz bringt die Leute aufs Auto. Spätestens, wenn Basel-Chur 2020-2022 gestrichen wird, gebe ich mein Halbtax ab und fahre nur noch mit dem Auto von der Nordwestschweiz nach Graubünden. Und belaste damit ein wenig eure Westumfahrung.
      8 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 29.09.2017 12:08
    Highlight und noch konkret: von den Investitionen für den Ausbau entfallen 31%, für Zürich-Winterthur, 13% für Zürich-Stadelhofen, 25% Zürich-Zug (schliesslich wird für die Restschweiz der Umweg über Zürich ins Tessin gefordert.... insofern keine Überraschung), und dann gibts tatsächlich noch 30% für die Restschweiz....
    47 7 Melden
    • Peter Ciccio 29.09.2017 12:49
      Highlight Zürich ist halt Zürich ;)
      9 18 Melden
    • riqqo 29.09.2017 14:52
      Highlight In welche anderer Stadt pendeln tagtäglich 236 000 Erwerbstätige (2014) hin und zurück?
      8 8 Melden
    • dan2016 29.09.2017 15:53
      Highlight Zuerich hat doppelt soviele Pendler wie Bern. D.h., Bern hätte demzufolge Anspruch auf 35% der Gelder? Oder wie soll ich Dein Posting verstehen? Basel und Genf je auf weitere 40%....? und diesbezüglich ist in Basel jetzt wirklich nichts, aber auch gar nichts passiert. Gäbs einen Umweg um mit den TGV nicht nach BAsel zu fahren, dann würden ihn die SBB vermutlich nutzen...
      3 1 Melden
  • murrayB 29.09.2017 12:07
    Highlight Und wann wird die endlich die A1 zwischen Zürich und Bern auf 8 Spuren ausgebaut?
    21 72 Melden
    • x4253 29.09.2017 12:48
      Highlight Dürfte mit dem aktuellen Streckenverlauf im dicht besiedelten Mittelland schwierig werden. Ausser die Anwohner geben freiwillig ihre Häuser auf, damit die Blechlawine mehr Platz bekommt.
      20 5 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 29.09.2017 12:51
      Highlight Hoffentlich nie. Mehr Straßen bringen nur mehr ineffizienten Individualverkehr. Und ich musste berufsbedingt selber eine längere Zeit dort durch. Der Zug Olten-Bern ist schlimmer.
      24 11 Melden
    • Peter Ciccio 29.09.2017 12:53
      Highlight Ich finde man sollte bei der A1 die Spuren dafür abbauen.
      12 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 29.09.2017 12:01
    Highlight Ich bin absolut für einen Viertelstunden-Takt am morgen (05.30 - 08.30 Uhr) und am Abend (16.30 - 19.30 Uhr).
    Allerdings sehe ich nicht ganz ein wieso ein Viertelstundentakt vor dem Mittag / nach Mittag eingeführt werden soll, wenn die Züge nicht sehr gut gefüllt sind...
    Vielleicht kann mir dies jemand erklären? (vielleicht weil das Rollmaterial sowieso da wäre und die Lokführer für die Schichten am morgen und abend?)
    46 7 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 12:13
      Highlight Das ist halt das Problem an der Bahn.. wenn sie mehr Leute vom Auto wegbewegen wollen müssen sie das Angebot verbessern. Bei einem 15min Takt ist es schon gar nicht mehr nötig auf den Fahrplan zu schauen, da laufen sie einfach an den Bahnhof und nehmen den nächsten Zug. Dank flächendeckender Taktung haben sie in ZH dann auch direkt Anschluss.

      Evtl. werden da zu den Stosszeiten einfach mehr Wagen angehängt wie bei der S-Bahn. Wenn die Auslastung tief ist fahren da ja auch nur die 3er Kompositionen. Aber sie müssen halt fahren.
      31 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:51
      Highlight @c_meier: Ich verstehe das auch nicht.
      Der Kostendeckungsgrad des ÖV ist mittlerweile auf deutlich unter 50 Prozent gesunken* und trotzdem wird das Angebot ohne Rücksicht auf die Betriebskosten immer noch mehr ausgebaut.
      Dass für den Spitzenbedarf gewisse Ausbauten notwendig sind, leuchtet ein.
      Aber warum den ganzen Tag im gleichen Takt fahren mit dem Resultat, dass die Auslastung ausserhalb der Spitzenzeiten entsprechend schlecht ist?
      Erst recht in einer Zeit wo fast jede(r) per Smartphone checken kann, ob der nächste Zug in 15 oder erst in 30 Minuten fährt.

      *) http://bit.ly/2yKppUV
      8 13 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:53
      Highlight @Posersalami: Die Bahn wird in nicht allzuferner Zukunft fast nur noch Triebzüge haben. Da ist nix mit "einfach ein paar Wagen mehr anhängen".
      6 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linksanwalt 29.09.2017 12:00
    Highlight Die Fahrkartenpreise nehmen schon mal Anlauf…
    35 21 Melden
    • John Smith (2) 29.09.2017 14:06
      Highlight Fahrkarten? Wurde dieser Kommentar-Bot in Deutschland programmiert?
      25 8 Melden
    • Weissenstein 29.09.2017 15:07
      Highlight Ich kenne Sie doch, Herr Linksanwalt…
      2 5 Melden
  • Chääschueche 29.09.2017 11:51
    Highlight Und doe Züge bitte: Swissmade by Stadler.

    Danke. Ich habe fertig.
    19 39 Melden
    • Tsunami90 29.09.2017 12:37
      Highlight Sorry, aber für den Passagier unbequemeres Rollmaterial gibt es am markt nicht.
      15 23 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:54
      Highlight Tsunami, bist Du schon mal auf den Foltersitzen in der 1. Klasse der Domino-Züge gesessen?
      Der einzige Zug, wo ich jeweils freiwillig in die 2. Klasse sitze, weil man dort bequemer sitzt.

      7 3 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 13:13
      Highlight Die Züge werden beim besten Anbieter bestellt.
      Kein Protektionismus zu Gunsten Stadlers.
      22 4 Melden
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  • dan2016 29.09.2017 11:50
    Highlight nachdem man in den letzten Jahren 80% der Mittel für Zürich Nord-Süd ausgegeben hat müssen natürlich jetzt auch die künftigen Mittel (Ost-West, Nord-Süd) auf Zürich fokussiert investiert warden. Sogar die Franzosen haben gemerkt, dass es die dümmste und teuerste Lösung ist, den gesamten Verkehr über Paris zu leiten... BAV und SBB halt leider noch nicht.
    42 28 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 12:08
      Highlight Ein Blick auf die Landkarte sollte ihnen klar machen, weshalb Zürich für die SBB DER Dreh und Angelpunkt ist. Es liegt einfach an der Schnittstelle zwischen der Nord-Süd und Ost-West Achse..
      22 33 Melden
    • dan2016 29.09.2017 12:45
      Highlight nein, lieber Posersalami. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass sich Nord-Süd und West-Ost in Olten kreuzt (aber das weisst Du ja auch). Dass der Nord-Süd Verkehr bei der Bahn zu wahrscheinlich 70% als Umwegverkehr über die teuerste Infrastruktur geführt wird, ist schlichweg absurd. Aber ich denke nicht, dass das Vorhaben so durchkommen wird. Irgendeinmal wird es hoffentlich den Baslern reichen und Basel/Liestal wird sich zu einer Position durchringen können.
      25 7 Melden
    • schnäderedätsch 29.09.2017 12:47
      Highlight Kennst du Olten?
      11 0 Melden
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