Schweiz
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So gibt ein Schweizer Durchschnitts-Haushalt sein Geld aus (oder muss es ausgeben)

21.11.17, 16:20 21.11.17, 17:09

6957 Franken im Monat

Im Jahr 2015 standen einem Schweizer Durchschnittshaushalt pro Monat 6957 Franken zur Verfügung, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) errechnet hat. Mitgezählt sind die Einkommen sämtlicher Mitglieder eines Haushalts, der im Schnitt aus 2.17 Personen besteht.

Nicht alle Haushalte verfügen jedoch über einen solchen Betrag. 2015 wiesen 61 Prozent von ihnen ein verfügbares Einkommen auf, das unter dem schweizerischen Mittelwert lag, wie das BFS am Dienstag präzisierte.

2990 Franken obligatorische Ausgaben

Das verfügbare Haushaltseinkommen entspricht dem Bruttoeinkommen abzüglich der obligatorischen Ausgaben. Diese machten 2015 rund 2990 Franken pro Monat oder 30 Prozent des Bruttoeinkommens aus.

1208 Franken für Steuern

Dabei bildeten die Steuern mit durchschnittlich 1208 Franken respektive 12.1 Prozent des Einkommens den wichtigsten Aufwandposten.

348 Franken für Krankenkasse

Zu den obligatorischen Ausgaben zählen auch die obligatorischen Krankenkassenprämien mit 5.9 Prozent oder 348 Franken.

5298 Franken für Wohnen & Konsum

53.3 Prozent des Bruttoeinkommens oder 5298 Franken wurden für den Konsum von Waren und Dienstleistungen verwendet.

1460 Franken für Wohnen

Dabei schlugen die Ausgaben für Wohnen und Energie mit rund 1460 Franken oder 14.7 Prozent des Bruttoeinkommens zu Buche.

438 Franken für Essen und alkoholfreie Getränke

Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke gab ein Schweizer Durschnittshaushalt 6.3 Prozent oder 438 Franken aus.

529 Franken für Transport

Eine weitere wichtige Konsumausgabe ist diejenigen für Transport, nämlich 7.6 Prozent oder 529 Franken.

223 Franken für Versicherungen

Ebenfalls aus dem verfügbaren Einkommen bezahlt werden die Prämien für die Krankenkassen-Zusatzversicherungen sowie für die übrigen Versicherungen. 2015 wendeten die Haushalte hierfür 3.2 Prozent des Bruttoeinkommens auf.

103 Franken für Sport und Erholung

Die Ausgaben für Unterhaltung, Erholung und Kultur sind mit 5.6 Prozent ebenfalls ein bedeutender Kostenfaktor. Darunter fallen 103 Franken für Dienstleistungen im Bereich Sport und Erholung.

82 Franken für Kino, TV & Co.

Für Kulturdienstleistungen wie Theater, Kino, Radio und TV werden 82 Franken im Monat ausgegeben.

90 Franken für Fiffi & Co.

Auch die Ausgaben für Haustiere sind hier eingerechnet. Sie belaufen sich pro Haushalt auf durchschnittlich 29 Franken pro Monat. Werden nur Haushalte mit Hunden oder Katzen berücksichtigt, steigt dieser Betrag auf 89 Franken monatlich.

1388 Franken bleibt übrig

Unter dem Strich blieb den privaten Haushalten 2015 ein durchschnittlicher Betrag von 1388 Franken pro Monat oder 14 Prozent des Bruttoeinkommens zum Sparen übrig.

Die Haushalte mit weniger als 5000 Franken Bruttoeinkommen konnten generell kein Geld auf die hohe Kante legen. Sie gaben oft mehr Geld aus, als sie einnahmen. (whr/sda)

So manipulieren Karten unser Kaufverhalten

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 22.11.2017 13:51
    Highlight Ich sage nur bedingungsloses Grundeinkommen!
    11 4 Melden
  • Max Müsterlein 22.11.2017 10:07
    Highlight Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
    13 11 Melden
    • Burdleferin 22.11.2017 13:48
      Highlight Bilden sich die Bringer dies Spruches eigentlich ein, originell zu sein?
      8 7 Melden
  • Zap Brannigan 22.11.2017 09:37
    Highlight Diese Zahl bildet den Durchschnitt aus Haushalten von alleinerziehenden Müttern bis zum 2x 100% Bankmanagerpaar ohne Kinder.
    Das erinnert mich an zwei Witze eines meiner Matheprofs: "Es ist mal ein Statistiker in einem See mit einer durchschnittlichen Tiefe von 5cm ertrunken" und "Im Vatikan leben im Durchschnitt zwei Päpste pro Quadratkilometer".
    32 0 Melden
    • flv 22.11.2017 20:01
      Highlight Die andere päpstliche Schlussfolgerung wäre, dass der Papst quadratkilometrisch gesehen nur ein halber Papst ist...
      2 0 Melden
  • rollo123 22.11.2017 09:15
    Highlight nicht vergessen dürfen wir die zinskosten. elementar ist zwischen fest- und liborhypotheken zu unterscheiden. der zinssatz der festhypo (rund 1.4%, 1980 variable hpyothek 8%) richtet sich nach den renditen der eidgenossen (0%). der libor richtet sich nach der geldpolitik der schweiz. nationalbank(-0.75%). die snb ist in heutigen währungslage von der ezb-geldpolitik abhängig. der beste indikator ist die entwicklung des eurchf. solange er unter 1.2000 steht, keine chance einer zinserhöhung der snb. ich spreche bei der eurchf-erholung nur von einem schönwetterfenster. siehe: derkursstimmt.ch
    2 8 Melden
  • Joseph Dredd 22.11.2017 09:05
    Highlight Wie kann das Schweizer Durchschnittshaushaltsbudget 6957 Franken betragen, wenn 61% der Schweizer Haushalte unter diesem Durchschnitt liegen?
    16 18 Melden
    • pippapo 22.11.2017 12:53
      Highlight Wenn viele unterdurchschnittlich verschiedenen und wenige überdurchschnittlich. Der Median liegt dann unter dem Durchschnitt.
      9 1 Melden
    • Joseph Dredd 22.11.2017 13:20
      Highlight @pippapo - Hauptsache gerecht verteilt ;)
      7 0 Melden
    • Zap Brannigan 22.11.2017 18:55
      Highlight Am besten sieht man das mit einem Extrembeispiel: Wenn von 10 Leuten einer 10'000 verdient und 9 je 100, ist der Durchschnitt 1090. Es verdienen also 90% der Leute weniger als den Durchschnitt.
      5 0 Melden
    • flv 22.11.2017 20:05
      Highlight @pippapo: Eigentlich wäre der Median für eine solche Rechnung interessant, nicht der Durchschnitt.
      3 0 Melden
  • Scaros_2 22.11.2017 08:37
    Highlight 6957 Fr.? Bin gerade echt geschockt. Dachte das ist höher. Dies verdient meine Frau alleine. Hinzu kommt mein Einkommen das noch höher ist.

    Vor allem schockiert mich, das 61% darunter hat. Finde das Gefälle schon krass.
    11 27 Melden
    • NotWhatYouExpect 22.11.2017 11:08
      Highlight Höher? Ich weis ja nicht wo du dich aufhältst aber das sollte doch einleuchten sein, dass viele weniger Verdienen.

      Hast du dich etwa nie gefragt wie viel eine Verkäuferin oder Coiffeur verdient?
      42 1 Melden
  • HeforShe 22.11.2017 07:01
    Highlight Weniger als CHF 4000 netto und ich kann trotz 2 Katzen (eine davon chronisch krank) ein bisschen sparen. Muss ja, von was will ich sonst Steuern und grössere Rechnungen begleichen?
    Spielraum ist aber wenig, ja. Und es kann frustrierend sein. Aber letztendlich leben meine gelingen Mitbewohner und ich gut. Allerdings bin ich nicht sehr anspruchsvoll.

    Nur, wenn die Kosten weiter steigen, wird es auch hier problematisch. Aber in ein paar Monaten ist die Zweitausbildung fertig, dann gibt es ein bisschen mehr. Nicht viel, aber mehr auf's Sparbuch. Wir haben ja alles. 😊
    42 2 Melden
  • Schneider Alex 22.11.2017 06:29
    Highlight Es ist Zeit in der Schweiz über Mindestlöhne nachzudenken.
    32 31 Melden
    • nickname2000 22.11.2017 07:11
      Highlight Mindestlöhne führen zu weniger Stellen. Dir Ausgaben der Unternehmen bleiben gleich. Das wurde mehrfach bewiesen. Die Methode verfehlt die gewünschte Wirkung.
      19 14 Melden
    • Schneider Alex 22.11.2017 17:29
      Highlight Wenn Minimallohn überall gleichzeitig angehoben wird, kann Lohndumping zumindest im Binnenmarkt verhindert und können Konsumausgaben gesteigert werden.
      1 0 Melden
  • Raffaele Merminod 22.11.2017 06:23
    Highlight Man kann einfach nicht vom durchschnittlichen Einkommen ausgehen wenn die Mehrheit viel weniger verdient.
    9 Menschen die ein Hungerlohn haben und ein Millionär, ergibt ein Durchschnitt von wohlhabenden Leuten. Das ist aber nicht die Realität.
    118 1 Melden
    • Merida 22.11.2017 08:49
      Highlight Genau! Schon der Median würde mehr aussagen... Kann den bitte jemand noch nachliefern?
      22 0 Melden
  • Raffaele Merminod 22.11.2017 06:13
    Highlight Die wichtigste Aussage ist der aller letzte Abschnitt, den der betrifft wohl die Mehrheit:
    "Die Haushalte mit weniger als 5000 Franken Bruttoeinkommen konnten generell kein Geld auf die hohe Kante legen. Sie gaben oft mehr Geld aus, als sie einnahmen. "
    76 1 Melden
  • blaubar 22.11.2017 00:00
    Highlight 348 Franken KK für 2.1 Personen. Wie soll das gehen?
    104 2 Melden
  • _kokolorix 21.11.2017 21:52
    Highlight Der übliche Statistik Schmarren. Der Mittelwert beim Einkommen bedeutet, dass ein paar wenige 30-40'000 haben, während der grosse Rest mit 4-6'000 auskommen muss. Ratet mal wer am meisten bei den Steuern bescheisst...
    85 25 Melden
    • Sir_Nik 21.11.2017 22:57
      Highlight Steht doch sogar: 61% haben weniger 😉
      27 1 Melden
    • Remo85 22.11.2017 03:50
      Highlight Andere Sichtweise: Rate mal wer die grössten Steuerbeträge zahlt?
      26 26 Melden
    • Fabio74 22.11.2017 06:46
      Highlight Rate mal wer fleissig SVP wählt. ..weil die Ausländer betrügen etc
      48 16 Melden
    • Mario Conconi 22.11.2017 06:54
      Highlight Ich wette du bescheisst auch wenn du die Möglichkeit dazu hast!
      8 4 Melden
    • flying kid 22.11.2017 07:29
      Highlight Ach Fabio74, gibt's in deinem Leben auch noch was anderes als puurer Hass gegen die SVP und bürgerliche Wähler?
      Echt lächerlich wie du in deiner linken Welt festgefahren bist... 🤦🏼‍♂️
      16 18 Melden
    • Raffaele Merminod 22.11.2017 13:42
      Highlight Remo85: Im Verhältnis zum Einkommen? Auch die die schon am Wenigsten haben.
      10 0 Melden
  • nukular 21.11.2017 20:42
    Highlight habe in wien mit 1800 brutto, also knapp 1300 netto leben müssen.. auch kein zuckerschlecken...
    25 18 Melden
  • Luzi Fair 21.11.2017 20:27
    Highlight Einkommenssteuern abschaffen und schon bleiben zwölfhundert Franken mehr
    15 82 Melden
    • Firefly 21.11.2017 22:49
      Highlight Ah ja, einen Schritt weiterdenken bitte!
      78 3 Melden
    • Fabio74 22.11.2017 06:47
      Highlight Und wer finanziert die Infrastruktur und den Staat?
      38 3 Melden
    • Luzi Fair 22.11.2017 07:37
      Highlight @Firefly
      Darüber bin ich schon hinaus.

      @fabio
      Diejenigen, welche sie brauchen.

      Es ist immer wieder amüsant, wie konditioniert hier alle sind. So festgefahren in ihrem Denkmustern, das keine Alternativen in Betracht gezogen werden...
      7 27 Melden
    • birdiee 22.11.2017 08:42
      Highlight ja luzi, dann erleuchte uns und teile deine weiterführenden gedanken doch mit uns?
      15 0 Melden
    • Brasser 22.11.2017 08:49
      Highlight @Luzi Fair
      Dann nenn doch mal eine Person, welche die Infrastruktur nicht benötigt. Also auch keine Wasser- und Abwasserleitungen, Kläranlagen, Schulen, Trottoir, Laternen, ...
      18 1 Melden
    • Firefly 22.11.2017 09:22
      Highlight Das glaube ich kaum
      4 0 Melden
    • Luzi Fair 22.11.2017 13:07
      Highlight @brasser
      ich muss gar keine Person nennen. ich behautpte auch nicht, dass es diese gibt.

      Fakt ist, dass die von dir genanten Infrastrukturen weder von allen gleich, noch im Verhältnis zum Einkommen in Anspruch genommen werden.

      Oder liege ich falsch?

      Somit ist es auch nicht gerecht, diese so zu finanzieren.

      ich gehe jetzt bewusst nicht darauf ein, dass die genannten Beispiele bereits teilweise über Gebühren finanziert werden.
      0 8 Melden
    • birdiee 22.11.2017 13:19
      Highlight @luzi: wie würde denn deine finanzierung der öffentlichen infrastruktur, polizei, verwaltung, ... aussehen?
      vielleicht sogar alles nur noch über die effektive verwendung?
      5 0 Melden
    • Luzi Fair 22.11.2017 13:59
      Highlight grundsätzlich bin ich der Meinung, dass der Staat so schlank wie nur irgendwie möglich gehalten werden muss.
      Somit stelle ich den Finanzierungsbedarfs als Ganzes in Frage.

      Im Sinne eines funktionierenden Kompromisses, sehe ich jedoch ein, dass es gewisse Funktionen gibt, welche zentral finanziert werden können.

      Schlussendlich sollten aber ein Grossteil, der heute durch Steuern finanzierten Leistungen, gemäss dem Verursacherprinzip finanziert werden. Das soll jetzt nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Verursacher jeweils der ist, der die Leistung in Anspruch nimmt.
      1 9 Melden
    • birdiee 22.11.2017 14:18
      Highlight @Luzi:
      Sicher ein spannender Ansatz nur wird es dann für viele schlicht unmöglich gewisse Dienste in Anspruch zu nehmen. Und nur noch dem Reichen einen entsprechenden Arzt oder eine Therapie zur Verfügung zu stellen (weil der Arme es sich nicht leisten kann so und so viel zu bezahlen) wäre in deinen Augen dann i.O.?
      8 1 Melden
    • Luzi Fair 22.11.2017 17:11
      Highlight abgesehen davon, dass dies bereits heute, nicht über Steuern, sondern über obligatorische KK-Prämien finanziert wird (welche im übrigen nicht einkommensabhängig sind), bin ich der Ansicht, dass eine gewisse medizinische Grundversorgung jedem zugänglich sein sollte. es stellt sich aber auch hier die Frage nach der Finanzierung.
      Hier wäre es interessant zu wissen, was jeder Einzelne, auf freiwilliger Basis, bereit wäre in eine solche Grundversorgung zu investieren und ob so ein Finanzierungsmodell funktionieren würde.
      0 4 Melden
    • Firefly 23.11.2017 22:43
      Highlight @Luzi Fair ich bin der Meinung, dass man alle diese ultras auf eine Insel schickt, wo sie sich ihre Utopien gegenseitig antun können ohne die zu stören, die als Menschen in Gemeinschaft leben wollen.
      0 0 Melden
  • Triumvir 21.11.2017 19:39
    Highlight Lol 😂zum Glück gehöre ich nicht zum Durchschnitt👍😂 Denn ich kann einiges mehr auf die hohe Kante pro Monat legen👍😎
    22 164 Melden
    • dr. flöckli 21.11.2017 22:14
      Highlight Mann, du bist doch derselbe, der behauptet hat, er bringe jede Frau zum kommen😂😂 nicht dass ich dir dein perfektes Leben missgönne, aber du scheinst schon ein bisschen ein Geltungsproblem zu haben😉
      236 3 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 22.11.2017 08:55
      Highlight Triumvir, mit jedem Ihrer Posts werden Sie noch ein Stück sympathischer... Arbeiten Sie an einem Blitzrekord oder sind all Ihre Posts wirklich ernst gemeint? Falls Letzteres, möchte ich unbedingt mal mit Ihnen was trinken gehen. Faszinierend.
      17 1 Melden
    • Triumvir 22.11.2017 18:30
      Highlight @flöckli und weindoch: Neid & Blitze muss man sich meistens hart erarbeiten. Es gibt nun halt mal Menschen, die zwangsläufig an der Spitze der Nahrungskette stehen und das missfällt halt ziemlich vielen Menschen resp. dem billigen Pöbel😂. Ich empfinde die Blitze deshalb durchaus als Auszeichnung😎
      1 6 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 24.11.2017 14:45
      Highlight Triumvir, wenn ich mich recht erinnere, hast du ja den Platz an "der Spitze der Nahrungskette" ja sehr bewusst verlassen? :)
      0 0 Melden
  • rauchzeichen 21.11.2017 18:47
    Highlight insofern ich nicht was überlesen habe, macht diese statistik auf den ersten blick vielleicht einen guten eindruck, hat man doch noch was übrig. aber beim zweiten blick kommt mir das grauen.

    2990+5298+1388=6957?

    wie soll obenstehende rechnung aufgehen? oder les ich was falsch? wer gibt gerade mal 400 stutz fürs essen aus, notabene zu zweikommaeinssiebent?

    ich hoffe der fehler liegt bei mir, ansonsten muss ich meine meinung zum bfs überdenken..
    236 10 Melden
    • N. Y. P. 21.11.2017 19:19
      Highlight Ich gebe mich auch geschlagen.

      5,9% für KK ?

      Nur 1466.- für Miete ? Im Schnitt notabene. Also, so 50% der Haushalte müssten unter 1466.- liegen ? Wow, günstige Wohnungen.

      30% =2990 = Bruttoeinkommen.
      100% = rund 10'000 Franken.
      Im Schnitt ZEHNTAUSEND Hämmer pro Haushalt. Meine Güte. Werft bitte mal die oberen 5% aus der Statistik raus und wir bekommen ein realistisches Bild von 3/4 aller Haushalte.
      118 5 Melden
    • α Virginis 21.11.2017 19:26
      Highlight Rauchi, nein, der Fehler liegt nicht bei Dir. So, wie es sich im Artikel darstellt, geht die Rechnung tatsächlich nirgends auf. Als ich den Artikel las dachte ich auch zunächst, dass ich einen Fehler mache. Nach Zahlenakrobatik vom Feinsten ging das Ding immer noch nicht auf. Eigentlich wollte ich das einfach mal so als "unverstanden" abtun, aber offensichtlich sind wir da nicht die Einzigen, die nicht kapieren, wie das mit den genannten Zahlen/Prozentangaben aufgehen soll. Naja, vermutlich hat der Autor da selbst was durcheinander gebracht, nur so kann ich mir diese Verwirrung erklären.
      95 2 Melden
    • Ökonometriker 21.11.2017 20:12
      Highlight Das durchschnittliche Haushaltseinkommen ist knapp CHF 10'000. Das sind oft Doppelverdiener...
      56 1 Melden
    • pamayer 21.11.2017 20:18
      Highlight Also wir zu dreikommanullnullt locker das doppelte.
      Liegt nicht an dir.
      Ausser nur Aldi und Lidl Junk Food und sich beim nächsten Fleischskandal entrüsten etc etc
      9 13 Melden
    • Loeffel 21.11.2017 21:42
      Highlight Leute, ich habe nicht Mathe studiert, aber dafür kann Texte lesen. Also: beim verfügbaren Haushaltseinkommen (6957) sind die obligatorischen (2990) bereits abgezogen. Das eigentliche Bruttohaushaltseinkommen ohne obligatorischen Abzug wäre also ca 9950. So bleibt dann am Schluss auch der Sparbetrag von ca 1388 übrig.
      51 0 Melden
    • rauchzeichen 21.11.2017 21:52
      Highlight danke, jetz ich kann ruhig schlafen 😅

      wieso kriegen wir eigentlich n nettoeinkommen vorgesetzt und unten werden dann die ganze zeit bruttoeinkommen aus den prozentzahlen rausgezogen? wohl die ursache der unverständlichkeit, und auch der grund für das hohe bruttoeinkommen das n.y.p ausgerechnet hat. nur, wer hat ne differenz von 3 mill zwischen brutto und nettoverdienst?? otto normalbürger sicherlich nicht...
      35 0 Melden
    • N. Y. P. 21.11.2017 22:32
      Highlight Ahaaaaaaaaaaaaa !
      Danke Loeffel.
      Entweder rechnet man brutto oder netto.
      Das war ein Test. Ob wir die verwirrende Aufstellung entwirren können. Ich habe kläglich versagt.
      ABER, das nächste Mal bin ich gewappnet mit einer flexiblen Interpretation der Zahlen😄😄..
      30 2 Melden
  • Single 21.11.2017 18:18
    Highlight ...also ich würde die Prozentangaben mit Voricht geniessen... oder besser nochmals rechnen!
    38 0 Melden
  • Chris van Berg 21.11.2017 18:07
    Highlight Irgendwie stimmen für mich die %–Zahlen nicht.

    Bei allen Punkten, wie z.B. bei den obligatorischen Ausgaben 2999.- =30%, ergibt sich ein Haushaltsbudget von knapp 10‘000.-
    46 2 Melden
    • esmereldat 21.11.2017 20:57
      Highlight Durchschnittseinkommen (verfügbar) 6957 + 2990 obligatorische Ausgaben = ca. 10'000 Brutto. Von diesem Brutto sind dann jeweils die % der Ausgabenanteile angegeben.

      Ist einfach nicht wirklich gut dargestellt im Text, es sieht so aus wie wenn die Haushalte die knapp 7000 zur Verfügung hätten, also 100% entsprechen, und dann die 2990 davon noch weggehen.
      28 1 Melden
    • esmereldat 21.11.2017 21:01
      Highlight Wobei ich grad sehe, z.B. % bei KK oder Essen und trinken stimmen dann auch nicht. Ziemliches Zahlenwirrwarr hier 😉
      22 0 Melden
  • Raphael Stein 21.11.2017 18:04
    Highlight diese 61 Prozent von ihnen die ein verfügbares Einkommen unter dem schweizerischen Mittelwert aufweisen.....

    und Essen ist so billig wie nie. Füllstoffe sagte mir ein bekannter Lebensmittel Technologe erst kürzlich.
    19 5 Melden
  • Tilman Fliegel 21.11.2017 17:47
    Highlight Etwas mehr als 400 fürs Essen bei 2 Personen? Das scheint mir aber sehr wenig.
    348 19 Melden
    • Madison Pierce 21.11.2017 18:21
      Highlight In den Rohdaten stehen 627 Fr. (aber wie im Bericht 6.3%, evtl. ein Fehler?).

      Das kommt gut hin, bzw. ist noch eher viel, wenn man die 571 Fr. für Gaststätten (Kantine) dazu zählt.
      15 1 Melden
    • Ichsagstrotzdem 21.11.2017 18:22
      Highlight Dafür ist der übrige Konsum mit fast 3'900.- ziemlich hoch.
      Generell gibt es da noch so einige Fragen, denn die Prozentsätze ergeben 108%.
      28 1 Melden
    • Hugo Wottaupott 22.11.2017 06:40
      Highlight Hehe! Einkaufstourismus Weeeisch!
      6 0 Melden
    • Posersalami 22.11.2017 10:06
      Highlight Absolut.

      Das sind pro Tag und Person gerade mal 6.70 sfr. Realistisch gesehen müsste man da wohl einen Tausender einsetzen für 2 Personen, mindestens.
      5 0 Melden
  • piedone lo sbirro 21.11.2017 17:43
    Highlight während die löhne stagnieren steigen die mietpreise und die kk-prämien explodieren.

    der mittelstand ist am aussterben.

    50 stunden woche, ferien abschaffen, rentenalter auf 70 und keine AHV - vielleicht sollten einige ihr wahlverhalten überdenken.
    434 45 Melden
    • marcog 21.11.2017 17:59
      Highlight und wen würdest du denn stattdessen wählen? Die Pnos oder die AL?
      32 74 Melden
    • walsi 21.11.2017 18:23
      Highlight @marcog: Why not? Was die Pnos oder die AL machen würden, wenn sie mehr Macht hätten, wissen wir nicht. Weil sie bis heute nie in der Rolle waren. Was die anderen mit ihrer "Macht" machen wissen wir, weil sie diese seit Jahrzehnten haben. Wenn jemand mit der aktuellen Situation unzufrieden ist muss er seine Stimme mal jemanden geben der noch nicht in der Verantwortung war. Nur dann weiss man ob es die besser können oder auch nicht. Aber keine Angst, das wird nicht passieren. Vor nichts hat der Schweizer mehr Angst als vor der Veränderung.
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    • The Writer Formerly Known as Peter 21.11.2017 18:36
      Highlight Das schlimme dabei ist, diese Kosten werden nicht durch den Landesindex erfasst. Darum unter dem Strich fast keine Teuerung, obwohl unsere Kosten real laufend steigen.
      37 3 Melden
    • Ökonometriker 21.11.2017 20:10
      Highlight @piedone: was würdest Du denn wählen? Umverteilung heisst bei Links immer nur Einkommensumverteilung, die Reichen werden geschützt. Bei Rechts wird gar nichts umverteilt, die Reichen werden geschützt.
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    • _kokolorix 21.11.2017 21:40
      Highlight @Ökonometriker
      Bist du dir bewusst was du für nen Stuss rauslässt?
      31 5 Melden
    • Sensenmaa 22.11.2017 06:08
      Highlight Nicht nur über das Wahlverhalten, sondern auch mal sich Fragen worth it? Weil egal wer wir wählen es hat sich nichts geändert und wird sich auch nichts ändern.
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    • neutrino 22.11.2017 06:27
      Highlight @walsi: extreme Links- oder Rechtsparteien waren sehr wohl an der Macht - so verlockend ihre Rezepte sind: es führte zum grössten Desaster der jüngeren Geschichte (Stichwort NSDAP, SED, Hitler, Stalin, etc.)
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    • Ökonometriker 22.11.2017 07:12
      Highlight _kokolorix: Du bist frei mich zu widerlegen.
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    • piedone lo sbirro 22.11.2017 09:09
      Highlight Ökonometriker

      die SVP dient sich selbst und dem volk der millionäre.
      glauben sie, der milliardär von herrliberg setze sich für den büezer ein? USR III, bankgeheimnis usw. soll dem volk dienen?

      SVP&FDP profitieren massiv vom protektionismus, kartellen und preisabsprachen. so zieht man dem volk das geld aus der tasche, dass aufs eigene konto fliesst. daneben bekämpft und bewirtschaftet man das feinbild EU. sie vertreten bauern, banken, atomlobby, generalimporteuren, vericherungen, grossverteilern.

      erklären sie uns ausführlich was die SVP für den mittelstand schon alles getan hat?
      13 4 Melden
    • Ökonometriker 22.11.2017 10:09
      Highlight @Piedone: Das ist ja genau was ich gesagt habe: die Reichen werden geschützt.
      Egal was man wählt: der Mittelstand bezahlt.
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Der Fleischkonsum in der Schweiz ist auf ein Rekordtief gesunken – das sind die Gründe

Seit 49 Jahren haben die Schweizer nicht mehr so wenig Fleisch gegessen. Die Branche rechnet nicht mit einer Trendwende – und richtet nun ihre Kommunikation neu aus.

1969 war die Welt noch eine andere. Erstmals setzte ein Mensch seinen Fuss auf den Mond. In Vietnam tobte der Krieg. Und die Schweiz war noch zwei Jahre von der Einführung des Frauenstimmrechts entfernt.

Damals, vor fast einem halben Jahrhundert, hat die Schweizer Bevölkerung letztmals so wenig Fleisch gegessen wie heute. Der Fleischkonsum pro Kopf befindet sich aktuell auf einem Rekordtief, wie eine Statistik der Branchenorga­ni­sa­tion Proviande zeigt, die watson vorliegt.

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