Schweiz

Brexit könnte bei der UBS in London zu einem Aderlass von 1500 Arbeitsplätzen führen 

07.09.16, 14:28 07.09.16, 14:55

Die Grossbank UBS hält es für möglich, dass rund 1500 Mitarbeiter in Grossbritannien nach dem Brexit-Entscheid aus London abgezogen werden könnten. Laut einem Interview, das UBS-Chef Sergio Ermotti dem «Nikkei Asian Review» gab, wären in einem Szenario rund 20 bis 30 Prozent der rund 5000 Angestellten von einer Verlagerung ihrer Arbeitsplätze betroffen.

Eine Entscheidung darüber gebe es allerdings noch nicht, zunächst müsse Klarheit darüber herrschen, wie die Verträge Grossbritanniens mit der EU konkret ausgestaltet werden.

UBS gut gerüstet

Die UBS ist laut Ermotti für einen Entscheid aber gut gerüstet, egal in welche Richtung er geht. Je nachdem, wie die genauen Rahmenbedingungen aussehen würden, könne das Geldhaus rasch festlegen, welche Dienstleistungen die Bank weiterhin innerhalb der EU erbringen möchte und von welchem Standort aus dies geschehen solle.

Die Schweizer Grossbank geht allerdings derzeit davon aus, dass London ein wichtiges Finanzzentrum bleiben wird. Aber vielleicht werde die Metropole für Finanzkreise nicht mehr so bedeutend sein wie heute, sagte Ermotti im Interview. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Definitiv kein Höhepunkt – am Valentinstag bei Fifty Shades of Grey 3

Das haben diese 17 Stars getrieben, bevor sie richtig berühmt wurden

Es ist die Rassenfrage, Dummkopf!

Cartoonist setzt die Wünsche seiner Fans um, und das Resultat ist ... anders als erwartet

Wie britische Promis zum Brexit stehen

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Minus 15,8 Prozent: Massiver Gewinneinbruch bei Nestlé

Der Umbau des neuen Nestlé-Chefs hat sich 2017 negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Eine Abschreibung und Restrukturierungskosten führten zu einem Gewinneinbruch. Das Wachstum hat sich auf 2,4 Prozent verlangsamt.

Der Gewinn des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé ist im letzten Jahr wegen einer Wertminderung der Sparte Hautgesundheit und Restrukturierungskosten um 15,8 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken gesunken, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

Mit einem organischen Wachstum von 2,4 Prozent fiel …

Artikel lesen