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Mutterglück dank künstlicher Befruchtung: Beatrice und ihr Sohn Mathé. Bild: Sandra Ardizzone

«Ohne Kind wäre ich nicht glücklich»

Sechs Jahre lang hoffte Beatrice, Mutter zu werden. Erfolglos. Erst eine künstliche Befruchtung verhalf ihr zum Glück. Eine Geschichte über Rückschläge und gesetzliche Hindernisse.

03.02.18, 09:08

Stefanie Garcia Lainez

«Ich glaube, ich hätte es mein ganzes Leben lang bereut», sagt Beatrice* und blickt zu ihrem bald vierjährigen Sohn Mathé, der gerade auf das Sofa im Wohnzimmer steigt. «Ich wäre nicht glücklich ohne Kind», sagt die heute 39-Jährige an ihrem Küchentisch und streicht sich durch die kurzen, blonden Haare. «Und ich hätte am liebsten sogar zwölf», sagt ihr Mann.

Dass ihr Traum nicht leicht zu erfüllen ist, davon wussten die beiden noch nichts, als sie sich im März 2005 ineinander verliebten. Sie 27, er kurz vor seinem 28. Geburtstag. Bereits nach wenigen Monaten zogen sie zusammen. Seit diesem Zeitpunkt verhütete das Paar nicht mehr. Ab und zu setzte zwar die Menstruation etwas später ein und Beatrice machte einen Schwangerschaftstest. Doch jedes Mal folgte die Enttäuschung: nicht schwanger.

Am 19. Dezember 2008 heirateten sie. Zwei weitere Jahre probierten sie es. Im Freundeskreis wurde ein Paar nach dem anderen Eltern. «Das war schon frustrierend», erinnert sich Beatrice. Auf die Enttäuschung folgten die Zweifel: «Ich fragte mich, ob es an mir liegt, von meiner Zeit auf dem Bau.»

Sie war knapp 20 Jahre alt gewesen, als sie nach der KV-Lehre als Maurerin anheuerte. «Dort habe ich meinen Körper nicht geschont, mit dem schweren Heben und Tragen, mit dem Staub und Gips.» Sie ergänzt:

«Und dann nach sechs Jahren, mit 33, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass die Uhr tickt.»

Im März 2011 wandte sich das Paar an das Kinderwunschzentrum Baden. Der Befund: Die Chance, dass die beiden auf natürlichem Weg Kinder kriegen können, liegt bei wenigen Prozenten. Damit sind sie nicht alleine.

Jedes sechste Paar leidet unter unerfülltem Kinderwunsch, sagen Ärzte. Und die aktuellsten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen: 6055 Frauen liessen sich 2015 in der Schweiz künstlich befruchten. Zehn Jahre zuvor waren es noch 4403.

Dass die Zahl steigt, liegt zum einen daran, dass die Frauen immer älter sind, wenn sie Kinder kriegen. Doch nur in jedem sechsten Fall liegt es ausschliesslich an der Frau: In knapp 43 Prozent der Fälle ist der Mann der Grund. So auch im Fall von Beatrice und ihrem Mann.

Bild: infogram/stefanie garcia lainez

Er hatte als Baby einen Hodenhochstand: Einer der beiden Hoden wanderte nicht vom Bauchraum hinunter in den Hodensack. Etwa 4 von 100 neugeborenen Jungen sind davon betroffen. Bleibt das unbehandelt, kann dies zu Unfruchtbarkeit führen. Bei Beatrice' Mann kommt hinzu, dass die wenigen in der einen Hode produzierten Samenzellen zu schwach sind, um aus eigener Kraft die Eizelle befruchten zu können.

«Das hat uns gerade noch gefehlt.»

Das war der erste Gedanke, der Beatrice durch den Kopf ging. «Was kommt jetzt auf uns zu? Wollen wir das wirklich? Und wieso passiert das gerade uns?»

Mathé wird bald vier Jahre alt. Bild: Sandra Ardizzone

Noch mehr zu kämpfen mit dem Befund hatte ihr Mann. «Er als Ursache – das ist für Männer immer schlimm», sagt Beatrice. Er wollte auf dem natürlichen Weg weitermachen. «Logisch probierten wir», sagt sie schmunzelnd.

«Aber ich sah es realistisch. Ich war damals schon 33, irgendwann hätte es nun klappen müssen.» Und wenn die künstliche Befruchtung der einzige Weg sei, dann sei es halt so, sagte sie sich. «Das Ganze noch länger hinauszögern, bringt nichts.» Das sah auch ihr Mann so. «Man muss die Situation anerkennen, wie sie ist», sagt er. Also entschieden sie sich zur künstlichen Befruchtung.

Im Freundes- und Familienkreis redete das Paar von Anfang an offen über ihre Situation. Ihre Offenheit brachte mehrere ihrer Bekannten dazu, ihr Schweigen zu brechen: «Es überraschte mich, wie viele davon betroffen sind», sagt Beatrice. «Für uns ist das kein Tabu-Thema. Wir sind Realisten», sagt sie. 

«Und man muss es endlich einmal auf den Tisch bringen: Diese Probleme gibt es, und es gibt sie hier und jetzt. Wer damit ein Problem hat, der hat keine Ahnung.»

Krankenkassen zahlen nicht

Der Arzt empfahl dem Paar als Behandlungsmethode die Spermieninjektion: Eine Spezialvariante der In-vitro-Fertilisation, die dann zur Anwendung kommt, wenn die Spermien zu schwach sind und sie deshalb nicht aus eigenem Antrieb im Reagenzglas mit der Eizelle verschmelzen, sondern mit einer Mikropipette injiziert werden müssen.

Das sind die Methoden zur künstlichen Befruchtung

Kostenpunkt: Zwischen 6000 und 11‘000 Franken, die das Paar selber bezahlen muss. Darin eingeschlossen sind das Entnehmen, Befruchten und wieder Einsetzen der Eizellen, Medikamente sowie die zahlreichen Arzttermine. «Glücklicherweise stehen wir finanziell auf sicheren Beinen und konnten uns die Behandlung leisten», sagt Beatrice. Die Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für die Insemination, bei der Samenflüssigkeit direkt in die Gebärmutter gespritzt wird. Aber auch dort ist der Beitrag limitiert auf drei Versuche.

«Sich künstlich befruchten zu lassen ist grundsätzlich nichts Notwendiges, nicht wie eine neue Niere oder ein neues Herz», sagt Beatrice. «Es ist ein Luxus, den man sich gönnt.» Aber einer, der unerfüllt durchaus Folgen haben kann.

«Ohne unseren Kleinen hätte ich echt Mühe.»

Beatrice wischt sich eine Träne aus dem Gesicht. Dass Paare sich diesen Wunsch nicht erfüllen können, weil ihnen das Geld fehlt, findet sie nicht richtig. «Krankenkassen zahlen Schönheits-OPs und Brustvergrösserungen, wenn die Frauen als Grund <psychischer Druck> angeben. Aber ist es denn nicht auch psychischer Druck, wenn man sich so sehr ein Kind wünscht, dass man ohne nicht glücklich wäre?»

Ihr behandelnder Arzt, Mischa Schneider vom Kinderwunschzentrum Baden, bestätigt, dass die psychische Belastung riesig sein kann. «Nicht selten müssen die Frauen zum Psychologen oder Psychiater, um überhaupt über den Druck sprechen zu können», sagt er. Ob die Krankenkassen mehr Kosten übernehmen sollten und ob Kinderkriegen ein Menschenrecht ist, beantwortet er im Video:

Video: stefanie garcia lainez

Zuerst mussten ein paar Kilos purzeln

Bevor Beatrice mit der künstlichen Befruchtung beginnen konnte, sollte es nochmals über eineinhalb Jahre dauern. Zuerst mussten sie und ihr Partner Gewicht verlieren - rund 15 Kilos mussten weg, um die Erfolgschancen zu erhöhen. An einem Morgen im September 2012 war es endlich soweit: Beatrice hatte das gewünschte Gewicht erreicht. Sie griff zum Telefonhörer, rief beim Kinderwunschzentrum an und sagte:

«Ich bin 85 Kilogramm schwer. Ich will jetzt mein Kind!»

Am ersten Tag ihrer nächsten Monatsblutung konnte sie mit der Behandlung beginnen. Für Beatrice bedeutete dies: 17 Tage lang jeden Morgen und jeden Abend Hormone spritzen, ab dem 10. Tag alle zwei Tage beim Arzt vorbei gehen, sich hinlegen, via Ultraschall die Eizellen kontrollieren und wieder zur Arbeit fahren. Nach gut zwei Wochen saugte der Arzt der narkotisierten Beatrice die reifen Eizellen ab. Zwei Tage später setzte er zwei befruchtete Eizellen wieder ein, die sich unterdessen zu Embryonen entwickelt hatten.

Zwei deshalb, um möglichst eine hohe Schwangerschaftsrate zu erzielen mit möglichst niedrigem Risiko auf eine Mehrlingsschwangerschaft. Die restlichen befruchteten Eizellen wurden eingefroren, bevor sie sich zu Embryonen entwickelten. Insgesamt sechs sogenannte Zygoten wurden so konserviert, um sie zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen zu können.

Nach einer Auszeit in Kanada wurde Beatrice endlich schwanger. Bild: Sandra Ardizzone

Die Stunden, die Beatrice wegen all der Termine auf der Arbeit fehlte, holte sie nach. «Dieses Hin und Her ist mühsam, es ist anstrengend, es geht an die Nieren», sagt sie.

«Aber egal, wie ermüdend es ist: Es geht um ein Kind. Dieser Gedanke gab mir Kraft.»

Nach dem Einsetzen der Embryonen spürte Beatrice manchmal ein Flattern im Bauch. «Es fühlte sich gut an», sagt sie. Sie sprach sogar mit den Embryonen, ganz so, als würde in ihr schon ein Baby heranwachsen. Und sie stellte sich vor, wie sie ihren Eltern an Weihnachten sagen würde, dass sie schwanger sei. «Ich steigerte mich regelrecht rein.»

Zwei Wochen später kam der Rückschlag: Im November setzte die Monatsblutung ein. Sie erlitt eine sehr frühe Fehlgeburt. «Das war deprimierend, es tat weh im Herzen», sagt Beatrice. Auch ihrem Mann: «Es war einer der schlimmsten Momente», sagt er. Einziger Trost: Beatrice hatte noch sechs eingefrorene Eizellen, sprich drei weitere Versuche.

Doch schon bald folgte die nächste Enttäuschung. Im Januar begann sie wieder mit den Hormonspritzen, um ihren Körper vorzubereiten; Mitte Februar wollte sie sich Embryo Nummer drei und vier einsetzen lassen. Von den beiden aufgetauten Eizellen entwickelte sich aber nur eine zu einem Embryo. Damit der Arzt trotzdem zwei Embryonen transferieren konnte, musste die fünfte Eizelle aufgetaut werden. Somit war eine weitere Chance vertan.

Beatrice war frustriert, gab aber die Hoffnung nicht auf, dass es dieses Mal klappen würde. Als sie jedoch am Fasnachtssonntag um Mitternacht nach dem Umzug nach Hause kam, setzten ihre Tage ein – die Embryonen waren nicht angewachsen. «Das ging mir sehr nahe», sagt sie. Zwar trank sie keinen Tropfen Alkohol. Dennoch machte sie sich grosse Vorwürfe, an der Fasnacht mitgemacht zu haben.

Die Chancen zerrinnen schneller als erwartet

Von den acht ursprünglich befruchteten Eizellen waren noch drei übrig. Für das Einsetzen von Nummer sechs und sieben liess sich Beatrice Zeit, zögerte den Termin hinaus, wartete auf den passenden Moment. Sie wollte nicht riskieren, die Embryonen ein weiteres Mal zu verlieren. Doch im April gab sie sich einen Ruck und begann erneut mit den Hormonspritzen.

«Dann kam der Schock.»

Von den beiden aufgetauten Eizellen entwickelte sich wiederum nur eine zu einem einsetzbaren Embryo – und der Arzt musste die letzte verbliebene Eizelle aus dem Gefrierfach holen. Ganz unerwartet stand Beatrice plötzlich vor ihrem letzten Versuch.

Sie konnte es kaum glauben, dass sich ihre Chancen auf ein Kind plötzlich so schnell verringerten. «Von den ursprünglich acht befruchteten Zellen funktionierten schlussendlich nur sechs. Das war frustrierend.»

Arzt Mischa Schneider kann die Enttäuschung von Beatrice verstehen. Seit vergangenem September gilt aber ein neues Fortpflanzungsgesetz, nach dem man mehr befruchtete Eizellen zu Embryonen entwickeln lassen und diese auch einfrieren kann, wie er erklärt.

Damit fällt die frühere, gesetzlich bedingte Ungewissheit weg, ob sich die eingesetzten oder, wie im Fall von Beatrice, die aufgetauten Eizellen auch tatsächlich weiter entwickeln. Im Video erklärt Mischa Schneider, wo die Fortpflanzungsmedizin in der Schweiz im internationalen Vergleich heute steht.

Video: Stefanie garcia Lainez

Beatrice verlor auch die letzten beiden transferierten Embryonen. Das Ehepaar musste von vorne beginnen. «Nach den zahlreichen Arztterminen, den gescheiterten Versuchen und der Enttäuschung, die auf die Hoffnung folgt, nimmt irgendwann der Frust überhand», sagt Beatrice.

«In solchen Momenten fragt man sich schon, ob sich dieser ganze Aufwand überhaupt lohnt. Es belastet emotional. Und auch die Beziehung.»

Manchmal hatte sie Mühe, mit ihrem Mann über ihren Frust zu sprechen. Er spürte, wie stark die gescheiterten Versuche an ihren Kräften zehrten. Deshalb überliess er Beatrice die Entscheidung, weiterzumachen. «Ich konnte nicht von ihr verlangen, das nochmals durchzumachen, wenn sie es nicht wirklich will.»

Doch trotz allem: Beatrice wollte es erneut versuchen. «Ich war erst 35 Jahre alt», sagt sie. «Finanziell mussten wir zwar ab und zu über die Bücher gehen, doch alles in allem ging es uns gut.»

«Wir haben mit Mathé ein absolutes Idealkind», sagt Beatrice. Bild: Sandra Ardizzone

Zuerst brauchte das Paar aber eine Auszeit. Im August 2013 reisten sie nach Kanada, um mit dem Camper dreieinhalb Wochen herumzureisen. «Wir mussten einmal wieder für uns schauen, uns wieder finden, zusammen rücken», sagt Beatrice. Weit weg von allem. Einen Monat lang schalteten sie ab, dachten kaum an ihren Kinderwunsch, genossen die gemeinsame Zeit und tankten Kraft.

Im September startete das Paar die nächste Runde. Beatrice spritzte Hormone, liess Eizellen entnehmen und wiederum zwei Embryonen einsetzen. «Ich war diesmal ganz entspannt», sagt Beatrice. Und dann schlug es ein. Das Kinderwunschzentrum bestätigte ihr am Telefon, was sie bereits ahnte: «Ich war schwanger!» Nach sechs Jahren Hoffen, Enttäuschung und Frust. «Es war ein absolut geniales Gefühl», sagt sie: 

Video: Stefanie Garcia Lainez/Foto: Sandra ARdizzone

Überglücklich stellte sie nach dem Anruf die grosse Kerze auf den Tisch, die sie an ihrer Hochzeit als Geschenk erhalten hatten, zündete sie an, stellte ein Paar Kinderschuhe daneben und wartete auf ihren Mann. Als er nach Hause kam und den geschmückten Tisch sah, wusste er sofort, was los war. Sie nahmen sich in die Arme und weinten.

«Wir haben mit Mathé ein absolutes Idealkind», sagt Beatrice über ihren heute bald vierjährigen Sohn, der wie wild auf dem Sofa im Wohnzimmer herumspringt und dabei schallend lacht. «Ich glaube, das macht alles wieder wett, den ganzen Frust und die Kosten.» Knapp 20‘000 Franken haben sie schlussendlich ausgegeben. «Wir hätten mit dem Geld in die Ferien fahren oder ein Auto kaufen können. Aber was willst du? Geld, eine Limousine oder einen riesen Pool?», fragt Beatrice rhetorisch.

«Oder willst du ein gesundes, herziges Kind, das dich jeden Tag happy macht? Wir haben uns für ein Kind entschieden. Und das war absolut richtig so.»

Das bestätigt auch ihr Mann: «Jeden Abend, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und meine Familie sehe, weiss ich: Das ist das Beste, was wir je gemacht haben.» 

* Name der Redaktion bekannt

MAZ-Diplomarbeit

AZ-Stagiaire Stefanie Garcia Lainez absolvierte die Journalistenausbildung am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern. Dieser Artikel ist ihre Abschlussarbeit.

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zwätschgechopf 03.02.2018 14:41
    Highlight was für eine traurige einstellung, sein glück von einem andern menschen abhängig zu machen :( viel spass beim loslassen in ca. 25 jahren. armes kind.
    55 15 Melden
  • Iko5566 03.02.2018 14:09
    Highlight Wir haben das Selbe durchgemacht. Es ist eine enorme psychische Belastung für Frau und Mann. Bei uns hatte die Tortur glücklicherweise nach 11/2 Jahren eine Ende und wir bekommen in zwei Wochen unsere beiden Jungs. Bin mir nicht sicher, ob unsere Beziehung es so lange ausgehalten hätte wie jene von Beatrice. Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft. Und Danke für den Artikel. Hoffe, das hilft das Tabu etwas zu brechen.
    25 11 Melden
  • Bluesofa 03.02.2018 13:19
    Highlight Obwohl ich den Wunsch nach einem eigenen Kind sehr gut nachvollziehen kann, würde ich mich und meinen Mann nie dieser Tortur aussetzen, sondern lieber von Anfang an ein Kind adoptieren, das niemanden sonst auf dieser Welt hat.
    41 8 Melden
    • Lami23 05.02.2018 12:25
      Highlight Adoptieren ist inzwischen auch nicht mehr so einfach und es hat viel weniger Kinder als Adoptiveltern.
      2 2 Melden
  • Enzasa 03.02.2018 13:16
    Highlight Beim Bereich Schwangerschaft wird uns immer wieder aufgezeigt, dass die Natur stärker ist.
    Wieviele Paare bekommen nach 10 oder 15 Jahren vergeblichen Versuchen’s plötzlich doch Kinder. Bei machen funktioniert es sofort, bei anderen gar nicht und es gibt oft keine medizinische Erklärung.
    Grundsätzlich finde ich, wer Kinder ehrlich liebt, der kann auch ein fremdes Kind lieben.
    Man muss nicht auf alles einen Rechtsanspruch haben, was medizinisch möglich ist. Es ist auch nicht richtig alles zu machen, was medizinisch machbar ist.
    37 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 19:03
      Highlight Das mit dem "Kinder lieben" ist heute für Männer vermehrt ein Problem. Ganz besonders wenn es sich um fremde Kinder handelt. Dies beinhaltet auch eine Adoption.

      Auch wenn man ausschliesslich gute Absichten hat, so gerät "Mann" heute sehr schnell unter Verdacht. Als Mann hält man sich von Kindern besser fern, denn je besser man mit ihnen auskommt, umso verdächtiger wird "Mann". Ich rede da leider aus Erfahrung. Inzwischen begegne ich Menschen nur noch argwöhnisch. Ich vertraue niemandem mehr.

      Meine Weste ist sauber. Aber sie wurde von der "Gesellschaft" dennoch befleckt.
      7 11 Melden
  • w'ever 03.02.2018 12:25
    Highlight Einen kinderwunsch zu haben ist das eine, aber evtl. sollten gewisse personen/paare halt einfach keine kinder bekommen.
    39 13 Melden
  • öpfeli 03.02.2018 11:13
    Highlight Die Geschichte berührt mich. Ich kenne selbst Frauen die sich künstlich befruchten liessen, wie auch Frauen mit Fehlgeburten.
    Ich habe grossen Respekt vor diesen Paaren und wie sie das teils meistern.
    Die Natur hat in diesem Thema das sagen, das kann schwierig sein und ungerecht.
    Dann macht es mich auch sauer, wenn ich sehe wie manche Eltern mit ihren Kindern umgehen oder was sie ihnen antun.
    46 10 Melden
  • maljian 03.02.2018 10:29
    Highlight Ich wusste recht früh (21) das ich Kinder haben möchte.
    Als mein Mann und ich (30) anfingen zu probieren und auch davor, habe ich mir teilweise Stress gemacht und mich immer wieder gefragt, was ist, wenn es nicht klappt. Meine Gedanken und der Wunsch nach einem Kind führten mich soweit, dass ich dann auch mit einer Adoption zufrieden gewesen wäre.

    Natürlich weiss ich nicht, ob ich dann wirklich so entschieden hätte. Zum Glück war jede Sorge umsonst und es schlug gleich beim ersten Versuch ein.

    Nun müssen wir nur noch bis Juni warten 😍

    Ich freue mich für Beatrice, dass es dann noch klappte.
    11 10 Melden
    • öpfeli 03.02.2018 11:52
      Highlight Bei uns wirds auch ein Juni Baby, auch beim ersten Versuch. Es war eine Erleichterung, ich hatte grossen Respekt vor negativen Tests.

      Nicht oft, aber ab und zu, kamen Sätze "oh ich gratuliere, aber gäll, geniesst es und schätzt es, es ist nicht selbstverständlich".
      Oder wegen starker Übelkeit "sie es positiv, immerhin hast du das, was sich viele wünschen".
      Solche Sätze geben mir das Gefühl ich sei undankbar und geben mir teils ein schlechtes Gewissen. Aber irgendwie versteh ichs auch wenn man sieht bei wie vielen es nicht klappt.
      10 18 Melden
    • maljian 03.02.2018 11:59
      Highlight Oh, also solches Sätze muss man einer Schwangeren auch nicht unbedingt an dem Kopf werfen.

      Du musst dich deswegen auf jeden Fall nicht schlecht fühlen. Wie gesagt, ich finde die Reaktionen deiner Bekannten etwas komisch.

      Ich hoffe bei dir läuft alles gut. Geniesst noch die Zeit zu zweit.

      Ich freue mich schon sehr auf den Juni 😍
      10 9 Melden
    • öpfeli 03.02.2018 12:06
      Highlight Ich war auch verwundert, die kennen mich ja 🤷 vielleicht nicht so gemeint oder zu wenig differenziert vor dem Ausprechen. Nun denn. Ich freue mich dennoch auf Juni und über den kleinen Knopf in mir.

      Danke, dir alles Gute ❤
      7 1 Melden
    • neewa 03.02.2018 12:22
      Highlight Erst einmal herzliche Gratulation!
      Aus Interesse: wieso will man mit 21 Jahren unbedingt ein Kind?
      15 2 Melden
    • maljian 03.02.2018 14:31
      Highlight Nein, nicht mit 21 🙂
      Ich wusste mit 21 das ich einmal Mutter werden möchte und in meiner Planung hatte ich mir gedacht, das 25 dafür ein gutes Alter wäre.

      Ich bin damals allerdings mit 24 mit meinem Mann zusammen gekommen. Er in Zürich ich in Berlin. Dann haben wir uns etwas Zeit gelassen. Nach 2 Jahren bin ich nach Zürich, dann das Studium abgeschlossen, noch ein Jahr gearbeitet und dann war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen 🙂
      5 3 Melden
    • Usagi 04.02.2018 10:52
      Highlight @neewa: Also ich wollte mit 16 schon unbedingt eine ganz junge Mama werden und habe meine Kleine dann auch tatsächlich vor meinem 21. Geburtstag bekommen. Das ist, wie jeder andere Kinderwunsch auch, nicht zu 100% rational zu erklären. Klar ist es unkonventionell, aber ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, „erst“ mit 30 Mama werden.🤷‍♀️
      1 2 Melden
  • Musikliebhaberin 03.02.2018 10:26
    Highlight wirklich eine schöne Geschichte aber wieso adoptieren nicht mehr vor allem in so einer Situation?
    54 9 Melden
    • lily.mcbean 03.02.2018 11:33
      Highlight Viele Leute sind der Überzeugung das sie kein anderes Wesen lieben können das nicht von ihnen direkt abstammt. Bizarr aber für meinen Onkel zb war die Adoptiosfrage ein rotes Tuch.
      26 7 Melden
    • öpfeli 03.02.2018 12:02
      Highlight Gewisse Frauen haben den Wunsch eine Schwangerschaft zu erleben.
      Oder den Wunsch ist gross nach einem Kind aus dem eigenen Fleisch und Blut.
      Eine Adoption braucht teils auch mind. so viel Energie. Eine andere Art Energie, aber auch nicht zu unterschätzen.
      21 9 Melden
    • Enzasa 03.02.2018 13:20
      Highlight Muss ich alles erlebt haben, nur weil es für andere möglich ist.

      Es muss ein eigenes Kind sein, das ist doch schon eine idealisierte und falsche Vorstellung.
      20 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 17:03
      Highlight @Enzasa: Meine Ferien, mein Mann, meine Hochzeit, meine Selfies, mein Instagramaccount, meine Tochter, mein Sohn.

      Teil der Habenmussgesellschaft. Ging es früher wirklich noch um's nackte Überleben, so sind heute Kinder Vorzeigeobjekte. Ein Lifestyleprodukt, das allerdings, so wie ich das beobachte, weniger Aufmerksamkeit erhält als das Smartphone. Denn wann immer ich heranrollende Kinderwägen sehe, steht meist eine Frau mit Smartphone, UND sehr oft noch mit einer zwischen die Finger geklemmten Zigarette 50cm vom Kindskopf weg, dahinter.

      So viel zur Liebe zum eigenen Kind.
      15 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 17:08
      Highlight @öpfeli: Beim Thema Kinder setzt bei den meisten Frauen der Verstand und die Vernunft aus.

      Was ist das für ein Argument, der "Wunsch, eine Schwangerschaft zu erleben"? Das ist esoterischer Humbug. Ohne den ganzen technologischen Krimskrams verliert jede Schwangerschaft seine Romantik. Schwangerschaften sind voller Komplikationen und von Natur aus lebensbedrohlich. Das hat auch einen evolutionären Grund - nämlich, dass sich starke Lebewesen bilden.

      Aber heute sind Frauen auf dem Eso-Trip. Da wird jede Schwangerschaft zur Himmelserscheinung erhoben: Mein Kind, ein Engel!
      16 16 Melden
    • öpfeli 03.02.2018 17:28
      Highlight Spannende Ansicht hast du 😊 das mit dem Verstand ist m.M.n nur teilweise der Fall bzw. hat seine (verständlichen) Gründe.
      Ich find der ganze technologische Krimskrams nimmt die Romantik. Wenn ich ehrlich bin muss ich sagen, dass mich die Schwangerschaft an manchen Tagen sehr viel Kraft kostete und noch wird. Aber von "voller Komplikationen" etc. zu sprechen find ich übertrieben. Eine Schwangerschaft erleben zu können ist schon spanennd und schön. Ich habe dies noch nie mit Esoterik verbunden 😅 und verstehe Frauen, die es sich wünschen dies erleben zu können.
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 17:58
      Highlight Zu den Komplikationen war das nicht im individuellen Fall gedacht, sondern generell.

      Schau mal wie oft Fehlgeburten aufgreten. Die Zahl ist nur rückläufig dank dem medizinisch-technologischen Fortschritt.

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/who-statistik-sterberate-von-saeuglingen-stark-gesunken-a-783508.html

      Also, wir setzen dich mal woanders hin und schauen, wie du mit deiner Schwangerschaft jenseits des hohen medizinisch-technologischen Standards in Europa klarkommst... dann vergeht dir das Lachen mit Sicherheit.
      6 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 18:02
      Highlight @öpfeli: ...und noch eine Frage. Warum lässt du den technologischen Krimskrams und all die Untersuchungen nicht einfach bleiben? Keep it natural. Dann könntest du dir 42 Tage nach der Geburt auf die Schultern klopfen und dir sagen: öpfeli, das hast du gut gemacht. Sehr gut sogar.
      4 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 18:09
      Highlight @öpfeli: "Eine Schwangerschaft erleben zu können ist schon spanennd und schön."

      Genau dieser Teil deines Kommentars ist die Verromantisierung der Schwangerschaft. Denn ohne das sichere 1st-World-Umfeld wäre es alles andere als schön und spannend, sondern nichts weiter als evolutionäre Notwendigkeit. Bei 7.6 Milliarden Menschen ist es aber nur ein weiteres Kind, das in der ersten Welt das Licht erblicken wird, sofern nicht doch noch, trotz aller technologischen Rettungsanker, eine fatale Komplikation eintritt.
      7 11 Melden
    • öpfeli 03.02.2018 18:36
      Highlight Fehlgeburten sind etwas anderes als der Tod von Neugeborenen.
      Fehlgeburten gibt es auch bei uns noch etliche.

      In meinem Fall könntest du mich irgendwohin setzen, ich hatte bisher kein Moment in dem mir das medizinische geholfen hat oder die Schwangerschaft begünstigt hat. Das ist Glück oder vielleicht passt es dem Baby und meinen Körper einfach gerade wie alles ist.
      Klar gibt es Schwangerschaften die gut verlaufen dank der Medizin. Aber du kannst nicht pauschalisieren. Wenn dann sind es unsere Lebensumstände wie sauberes Trinkwasser, die Möglichkeit einen Gang runter fahren zu dürfen etc.
      6 3 Melden
    • Musikliebhaberin 03.02.2018 18:52
      Highlight @lily und @öpfeli diese Argumente scheinen wirklich für viele Eltern sehr wichtig zu sein. Auch wenn ich das schade finde kann ich nichts daran ändern, ausser selber ein Kind aus der Schweiz zu adotieren. Dies dauert zwar extrem lange, die Kosten sind okay, aber ich ermögliche damit jemandem ein gutes Leben.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 18:52
      Highlight Oh öpfeli, ich bitte dich! Bis 42 Tage nach der Geburt gelten nicht durch Gewalt hervorgerufene Todesursachen bei Kindern und der Mutter als Komplikationen der Schwangerschaft/Geburt.

      Mit technologischem Krimskrams habe ich natürlich unser sauberes Wasser, die Nahrungssicherheit usw. mit einbedacht. Ich dachte, das wäre dir klar gewesen. Ich habe ja 1st World geschrieben. Erst diese Umstände hatten zur Folge, dass die Schwangerschaft zu einer Art "Romantik" und "Erfahrungstrip" verkommen ist. Denn vor 200 Jahren waren Schwangerschaften hier ein grösseres Risiko.
      7 5 Melden
    • öpfeli 03.02.2018 19:17
      Highlight Es ist meine erste Schwangerschaft, ich musste erst merken was mir passt und was nicht. Ich werde die Kontrollen herunter fahren, "plane" eine Hausgeburt und werde, falls es das gibt, beim zweiten Kind den medizinischen Krimskrams weglassen.
      3 5 Melden
    • Lami23 05.02.2018 12:27
      Highlight Adoptieren ist auch ein langer, aufwändiger und teurer Weg. Ausserdem gibt es weniger Kinder zu adoptieren als Eltern, die adoptieren wollen.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.02.2018 17:30
      Highlight Was Gretel will, das hat sie nicht und was sie hat das will sie nicht...

      Frauen könnten sich auch einfach damit abfinden, dass sie keine Kinder bekommen und sich andersweitig beschäftigen. Es gibt auch kein Recht bzw. keinen Anspruch auf ein Kind, weder adoptiert noch selbstgezeugt.
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 10:21
    Highlight «Ohne Kind wäre ich nicht glücklich»

    Was für eine egoistische Einstellung.
    122 38 Melden
    • maljian 03.02.2018 12:01
      Highlight Wieso findest du diese Einstellung egoistisch?
      21 33 Melden
    • klugundweise 03.02.2018 12:22
      Highlight Armes Kind, das allein für das Glück der Mutter verantwortlich sein muss.
      38 8 Melden
    • neewa 03.02.2018 12:24
      Highlight Kinder kriegen ist immer egoistisch. Die Menschheit wäre schon lange ausgestorben, hätten die Menschen nicht aus egoistischen Gründen Kinder gemacht (sei es, um ein kleines Abbild seiner selbst zu erzeugen oder um den eigenen Fortbestand im Alter zu sichern)
      15 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 12:31
      Highlight Weil sie das Kind benutzt, um "glücklich" zu sein.
      29 6 Melden
    • Enzasa 03.02.2018 13:08
      Highlight Egal ob für oder gegen Kind es ist jedesmal eine egoistische Entscheidung.
      Ich tue das, was ich meine, für mich gut ist.
      13 4 Melden
    • maljian 03.02.2018 13:57
      Highlight Ihr dürft ja gerne blitzen, aber über eine Antwort oder Erklärung auf meine Frage würde ich mich auch freuen.
      3 5 Melden
    • Iko5566 03.02.2018 14:03
      Highlight Das habe ich mich auch gefragt. Eine Antwort wäre interessant.
      5 3 Melden
    • Firefly 03.02.2018 14:33
      Highlight Demnach wäre das Streben nach Glück per se egoistisch. Ist es wohl auch, und das ist gut so.

      Streben sie nicht nach Glück?
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    • maljian 03.02.2018 14:41
      Highlight Entschuldigt, die Kommentare waren noch nicht aufgeschalten.

      Es wird wahrscheinlich nicht nur das Kind sein, aber für mich wäre es auch hart keine Kinder zu haben, wobei ich ab einem gewissen Grad auch über Adoption nachgedacht hätte.
      Obwohl ich mit meinem Mann sehr glücklich bin, wäre es für mich z.B. auch ein Trennungsgrund gewesen, wenn er gesagt hätte, dass er keine Kinder möchte. Zum Glück kam das Thema schon nach einem 1/2 Jahr auf.
      Gerade bei Kindern muss es für beide Partner passen. Der Mann hätte auch gerne 12 Kinder gehabt, also war dieses Glück nicht nur bei der Mutter ein Wunsch.
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    • Iko5566 03.02.2018 14:46
      Highlight @silent.. Sie hat ja das Kind jetzt und das ist das was sie glücklich macht. Inwiefern da das Kind zum glücklichsein benutzt wird ist mir ein Rätsel. Etwas anderes wäre es, wenn das Kind etwas tun müsste um die Mutter glücklich zu machen. Einfach zu existieren scheint mir nicht sonderlich anstrengend für das Kind zu sein. Aber ich kann mich täuschen...
      11 5 Melden
    • Ökonometriker 03.02.2018 15:09
      Highlight Wäre es nicht egoistischer, keine Kinder zu haben? Die Schweiz muss Menschen aus dem Ausland holen, um die Sozialwerke zu finanzieren. Diese Leute helfen dann aber keinen sozialen Institutionen in ihren Herkunftsländern. Da ist es doch gut, wenn jemand mit so einem starken Kinderwunsch diesen auch erfüllen kann?
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    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 17:14
      Highlight Schwachsinn, Ökonometriker.

      Sozialwerke sind ein Konstrukt, das beim Kinderkriegen keine Rolle spielt. Oder machst du Kinder, damit diese die Sozialwerke sichern? Dann machst du es wieder aus egoistischem Trieb.
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    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 17:16
      Highlight @Iko5566: Vielleicht leidet das Kind später an chronischen oder rezidivierenden Depressionen, weil es den Planeten für einen verschissenen Ort hält. Dann hatte die Mutter zwar Freude am Kind, das Kind aber keine Freude am Leben. Somit hat die Mutter egoistisch gehandelt.
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    • Iko5566 03.02.2018 17:28
      Highlight @silent... vielleicht aber auch nicht. Es könnte ja auch ein glücklicher lebensbejahender Mensch aus ihm werden... zudem trifft dein Argument auch auf Kinder von Eltern zu, welche sich dirchaus ein Leben ohne Kinder hätten vorstellen können. Somit ist es nicht wirklich schlagkräftig. Zumindest sehe ich die Logik nicht so ganz.
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    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 17:47
      Highlight @Iko5566: Was aber trotzdem bleibt ist ihre Kernaussage «Ohne Kind wäre ich nicht glücklich».

      Sie macht damit ihr Glück von einem eigenen Kind abhängig, ungeachtet dessen, ob die Natur sie nicht damit bedacht hat, eigene Kinder zu haben. Sie hat damit ein Retortenbaby gezeugt.

      Mein obiger Kommentar sollte nur als Beispiel dienen, dass sie ihr eigenes Glück über jenes ihres eigenen Kindes stellt, denn es ist nicht abzusehen, was aus dem Kind wird. Es ist und bleibt ein Kind, das ohne technologische Hilfsmittel nie zustande gekommen wäre. Alleine, um ihres Glücks wegen.
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    • Gelöschter Benutzer 03.02.2018 17:53
      Highlight @Iko5566: Treiben wir es auf die Spitze. Hätte die Frau es in Kauf genommen, dass ein anderes Kind hätte sterben müssen, damit sie auf ihre Kosten des Glücks kommt?

      Sie wäre in eine ethische Zwickmühle geraten. Hätte sie z.G. dem anderen Kind auf ihr eigenes Glücklichsein verzichtet oder wäre sie auch da über die Grenzen hinaus gegangen und hätte das andere Kind geopfert, damit sie ein eigenes haben kann?

      Ein weiteres Beispiel um zu verdeutlichen, wie egoistisch das eigene Handeln ist, wenn man sein eigen Glück erzwingt. Und sie hat nichts anderes getan als es erzwungen.
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    • Firefly 03.02.2018 18:35
      Highlight "Dann hatte die Mutter zwar Freude am Kind, das Kind aber keine Freude am Leben. Somit hat die Mutter egoistisch gehandelt. "

      Hää? sind Sie digital, 0 oder 1 und so?

      Es geht um Menschen! Da gehört Freude, Trauer, Glück und Unglück, Egosimus und Altruismus dazu, alles in einem, mal mehr mal weniger, mal klar und sinngebend, mal widersprüchlich und unscharf.
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    • Ökonometriker 03.02.2018 19:08
      Highlight @Silent Speaker: etwas direkter ausgedrückt: alles menschliche Handeln ist egoistisch wenn man es so sehen will. Daher ist es doch gut, wenn jeder selbst entscheiden kann.
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  • lily.mcbean 03.02.2018 09:47
    Highlight Obwohl ich null nachvollziehen kann wie es sein muss umbedingt ein Kind haben zu wollen kenne ich aus meinem eigenen Familienkreis die Konsequenzen. Das Krankenkassen in solchen Fällen nicht zahlen ist unter aller Sau! Solche Fälle sind weit schwerwiegender als der Wunsch nach grösseren Brüsten, SO dummes Zeugt dürfte man nicht unterstützen also bitte! Wenn eine Frau wegen zu kleinen Brüsten angibt das sie unter psychischen Druck leidet sollte man sie in eine Klinik bringen und ihr nicht 2 Gummiballön einpflanzen auf Kosten der Krankenkassen! Der Amtsschimmel lässt grüssen.
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    • Enzasa 03.02.2018 13:07
      Highlight Ich glaube die wenigsten Frauen erhalten solche OPs auf Krankenschein und wenn ja, sollte man die Aussage der Ärzte akzeptieren.
      Nach einer Amputation wegen Krebs, wird z.B. ein Gummiballon eingepflanzt.

      Eine Schönheitsoperation können sich aufgrund des niedrigen Preis viele Menschen leisten
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    • who cares? 03.02.2018 13:52
      Highlight Ich finde es in Ordnung, dass die Krankenkasse nicht zahlt. Es gibt kein Recht auf ein Kind. Ausserdem, wer keine 10'000 Franken auf der hohen Kante hat, wird auch Probleme haben für ein Kind zu sorgen.
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    • lily.mcbean 03.02.2018 14:58
      Highlight Absolut, Kinder haben ist sicher kein Grundrecht. Was ich aber erlebt habe sind dann Frauen die depressiv werden und über Jahre auf Psychater und Antidepressiva zurückgreifen müssen um wieder in die Spur zu kommen. Das kostet den Krankenkassen auch eine Stange Geld.
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    • öpfeli 03.02.2018 17:34
      Highlight Who cares
      Das kann man doch nicht so sagen. Man kann ein Kind finanzieren ohne extra 10'000 auf dem Konto.
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    • Musikliebhaberin 03.02.2018 18:59
      Highlight Dann könnte man ja adoptieren, da sind die Kosten bei einem Kind aus der Schweiz ca. 2 000... Ich finde es sogar gut, zahlen Krankenkassen die künstliche Befruchtung nicht. Aber einen Teil übernehmen sie ja.
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    • Lami23 05.02.2018 12:28
      Highlight Es gibt in der Schweiz nur weniger Kinder zu adoptieren.
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