Schweiz
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A customer gets a sausage from the barbecue at restaurant

Nein, an der Bratwurst ist nichts auszusetzen. Darum geht's hier nicht. Bild: KEYSTONE

Essen in der Schweiz ist ... *sorry* ... langweilig. Dabei könnten wir es besser! Ein Appell



Sodeli. Hattet ihr schöne Sommerferien? Sicher. Und bestimmt habt ihr toll gegessen, oder? In Kroatien. In Italien. In Thailand. Und vermutlich ist dir der Satz oder jemandem aus deiner Entourage der Satz «Irgendwie schmeckt das besser als bei uns zuhause!» über die Lippen gekommen.

restaurants oliver baroni europa usa bar gaucho pamplona spanien baskenland pinxos tapas 
essen food

Letzhin, in Pamplona. FTW. Bild: watson/obi

Weisst du was? Du hast Recht.

Okay, es bedarf natürlich einer Inflationsbereinigung: Man ist in den Ferien, das Wetter ist schön, die jungen Leute am Strand ebenso, morgen musst du nicht ins Büro …

Logisch, mundet das Essen da besser! 

Hand aufs Herz – ist es nicht so, dass wenn man die rosa Ferienbrille absetzt und das Restaurant-Essen mit demjenigen in der Schweiz vergleicht, die lauwarmen Souvlaki mit den etwas lampigen Frites nicht wirklich besser sind als der Schnipo-Teller im «Ochsen»?

Denn eigentlich hat man hierzulande – im europäischen Vergleich – ein verdammt hohes Niveau, was die Gastronomie betrifft.

Schnitzel mit Pommes Frites (kurz

Tjaaaa – was nun? Besser oder schlechter? Bild: KEYSTONE

Schweizer haben traditionell ein hohes Qualitätsbewusstsein, deutscher «Geiz ist Geil»-Genuss zieht bei uns nicht – hier ist man eher bereit, für Qualität auch zu zahlen. Das wirkt sich auf die Gastronomie sattsam aus.

Somit hätte ich meine Titel-These ja gebodigt, oder?

Leider nein. Ich komme vielmehr «durch die kalte Küche» und behaupte, dass selbst wenn man die Urlaubs-Sommersonne-Subjektivität wegrechnet, Schweizer (Restaurant-) Essen unterm Strich … naja … langweilig bleibt. 

Qualitativ mag das ja gut sein. Aber verführerisch, sinnlich, sexy – das ist es nicht.

Ja, man bekommt vielleicht perfekt Gekochtes, ordentlich Angerichtetes. Geht man in etwa in etabliertere Etablissements, werden einem architektonisch-interessant gestapelte Filetstücke gereicht oder grafisch drapierte Sösselis, oftmals mit albernen Bezeichnungen wie «Balsamico-Universum», «Pastiken-Reduktion» oder Ähnliches.

Geschmacklich ist es ... gut. Dezent. Es verhebt (um den helvetischsten aller Helvetismen zu bemühen).

langweiliger food schweiz

Schaut mal diesen akribisch angerichteten Gourmet-Quatsch an! Wetten, der Oberkellner trägt eine Designerbrille? bild: nein sorry, Ich sag's euch nicht

Und nun als Gegenbeispiel das Essen vielerorts in Frankreich: Oftmals ist es eine wahre Zumutung, was sie einem dort vorsetzen.

französisches essen steak et frites charcuterie

Der Salat ist lampig, die Salatsauce gar sauer, das Fleisch ist von mittelmässiger Qualität ... aber der Geschmack ist voller Leben und Liebe. Bild: watson/obi

Und doch kommt in einem spätestens nach ein bis zwei Bissen jenes «Yeah! Geil!»-Gefühl hoch. Umami, Baby! Weil mit starken und eindeutigen Geschmacksrichtungen hantiert wird.

Die Schweiz könnte von einem bisschen mehr Gourmand und etwas weniger Gourmet profitieren.

Findet zumindest watson-Autor Oliver Baroni.

Schauen wir in einem zweiten Gang doch mal gen Italien! Dort ist die Präsentation des Essens oftmals Nebensache.

coniglio alla ligure hasenragout ligurien italien oliven pinienkerne http://www.salepepe.it/ricette/secondi/di-carne/animali-da-cortile-volatili/coniglio-olive-pinoli-ligure/

Coniglio con olive e pinoli alla ligure – «da chönnt mö bi ois au nöd serviere». Selber Schuld. Bild: salepepe.it

Aber hey, wieso soll man sich derart Mühe geben, wenn der reine Genuss die Optik alsbald vergessen macht? Hinzu kommt, dass es in jedem zweiten Restaurant in Italien Gerichte gibt, von denen man in der Schweiz noch nie gehört hat.

tagliolini di borragine al pesto ligurisches essen finale ligure pasta

Und versuch' mal, auf Anhieb die richtige Betonung für borragine hinzukriegen.  Bild: watson/obi

Auf Nachfrage was dies denn für eine unglaublich feine, unglaublich ungewöhnliche Zutatenkonstellation sei, erklärt einem der cameriere mit einem Schulterzucken, dass es nun mal örtlicher Usus sei, Pasta-Teig aus borragine zu machen.

Deshalb der Aufruf: Schweizer! Seid innovativer!

Und zwar bitte mit etwas Nonchalance, denn der schulterzuckende Kellner mit der hammergeilen Pasta ist ein schöneres Erlebnis als jeder Szene-Koch, der einem lakonische Geschichten von erlesenen Zutaten und raffinierten Zubereitungen auftischt.

Klar, die oben erwähnten Franzosen und Italiener können natürlich mit einem selbstbewussten Swagger an die Sache gehen, ruhig und im Wissen, dass die ganze Welt sowieso von ihrer Küche schwärmt – ein Startvorteil, den etwa die Engländer oder die Schweden nicht haben.

Doch selbst die haben es fertig gebracht, spannenderes Food als in unseren Kantons-Küchen zu kreieren – sogar mitsamt einem appetitlichen Konzept dazu. Die britischen Gastropubs sind das offensichtlichste Beispiel – mit ihren urchigen, simplen Gerichten, die mit hochwertigen Zutaten zubereitet werden.

gastropub pub food steak knochenmark http://www.pittsburghmagazine.com/Pittsburgh-Magazine/June-2014/Best-Restaurants-2014/index.php?cparticle=4&siarticle=3

Unordentlich, ja. Aber anmächeliger als die tranchierten Kalbsmedaillons mit Fleur de Sel vom Feinschmecker-Resti. Bild: pittsburghmagazine.com

Mit gut einer Dekade Verspätung haben diese Gastropubs nun auch hier Einzug gehalten. Bravo. Schön. Wo bleibt aber das hierzulande entwickelte, Schweizer Pendant?

Altehrwürdige Knellen gibt's weiterhin (und hoffentlich noch lange!), doch ein Konzept, wie man währschaften Schweizer Food ein wenig aufmischen könnte, lässt auf sich warten. Etwas Authentisches, Selbstgezogenes wäre ohnehin willkommener als das was wir uns oftmals hier als internationale Küche auftischen lassen ... Ach komm' mir da nicht mit dem Thema ausländischer Spezialitätenrestaurants!

Was einem da für verwässerten, verballhornten Fake-Food serviert wird! Pseudo-Inder, Pseudo-Libanesen, Pseudo-Italiener ... die Curries sind nie wirklich scharf und noch seltener frisch, das Mezze-Angebot ist überall dasselbe, und auf jede zweite Pasta wird Rahm gekippt.

«Der Markt bestimmt das Angebot, die Schweizer mögen's halt so», so die gängige Ausrede. Man dürfe den armen Eidgenossen nichts allzu Scharfes, nichts allzu Süsses, nichts allzu Extremes zumuten. Quatsch! Auf die Idee, dass sich des Schweizers’ Geschmack auch verändern könnte, ist man wohl nicht gekommen? Vor 30 Jahren ass man Riz Casimir. Heute isst man Thai-Curry. Quod erat demonstrandum.

riz casimir schweizer food retro 1970er http://www.citygourmet.pro/contents/de-ch/d2.html

Damals ... Bild: citygourmet.pro

thai curry green grün poulet chicken reis thailändisch essen

... heute.  bild: watson/obi

Nein, die Schweizer sind längst nicht so stur, als vielerorts angenommen. Als Stefan Tamo, erfolgreicher Zürcher Szene-Gastronom mit Restaurants wie «Josef», «Italia», «Lily’s», die urchige Wirtschaft «Ziegelhütte» im heimischen Schwamendingen übernahm, führte er gewisse Neuerungen ein. Prompt beschwerte sich die Stammkunden, die Gemüsebeilage sei zu wenig durchgekocht. Die Diskussion war eröffnet. Heute ist das Grünzeugs weiterhin frisch und knackig, und der Stammtisch wurde trotzdem nicht verjagt. Und dazu ist noch eine neue Stammkundschaft dazugekommen. Es geht ja!

Womit wir zu meinem Appell kommen: Mehr Mut, allerseits! Gastgeber wie Gäste! Versucht Neues, macht es vielleicht mal so, wie ihrs von euren Lieblingsbeizen im Ausland her kennt. Oder nehmt eure Lieblings-Gerichte aus der Kindheit und frischt diese mal auf! Oder streicht endlich das Pasta Cinque P aus der Speisekarte und setzt dafür bigoli in salsa al saor drauf. Kurzum: Bietet uns etwas, bei dem wir gleich nach der ersten Gabelvoll erstaunt und begeistert konstatieren: Verdammt, ist das geil.

tintenfisch octopus griechenland griechische küche meerfrüchte fisch pulpo

Und es muss nicht einmal besonders fantasievoll sein. Grillierter Pulpo mit Olivenöl und Zitronensaft, irgendwer? Bild: Shutterstock

Noch ist nicht aller Tage Abend. Die Signale, die aus der Gastroszene kommen, sind in der Tat ermunternd. In fast jeder Schweizer Stadt eröffnen junge, innovativere Gastronomen Pop-Up-Restis, aus denen oftmals fixe Institutionen folgen. Und was man am letzten Zürcher Street Food Festival, etwa, erleben durfte, stimmt einem hoffnungsvoll: Grossartig leckeres Essen, fast durch's Band. Jetzt muss man dies nur noch in mehr Restaurants bringen!

Bis es soweit ist, nur eine kleine Bitte: Hört auf, mein Steak voll durchzubraten! Danke.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Plubs 21.08.2016 13:28
    Highlight Highlight ich han de ganz artikel glese und ich muss ernsthaft sege du hesch so recht! ich gsehns genau wie du. Ih de Schwiz chönt mr soviel usehole (was gastronomie ahbelangt) es git gnueg jungi, qualifizierti und motivierti lüt wo da was verändere wennd.
  • BlueRose 17.08.2016 22:40
    Highlight Highlight *Handhochstreck* für mich bitte den Pulpo, Dangge :)
  • FrancesB 17.08.2016 11:02
    Highlight Highlight Nach meiner Erfahrung isst man auf dem Land grundsätzlich besser als in der Stadt. Und das bezieht sich nicht nur auf die Schweiz.
    • SanchoPanza 18.08.2016 01:54
      Highlight Highlight na, da haben wir wohl ziemlich gegegenteilige Erfahrungen gemacht... Und zwar nicht nur in der Schweiz 😄
  • Merida 17.08.2016 08:23
    Highlight Highlight Nichts gegen Cinque P!
    Und nicht nur ich liebe mein Riz Casimir mit allem Schnickschnack! (Allerdings ist es wesentlich schärfer als das von meiner Mutter)
  • Turi 17.08.2016 08:15
    Highlight Highlight jaja. und die frauen/ die männer sind anderswo auch viel spannender...
    • obi 17.08.2016 09:58
      Highlight Highlight Also ich mag die Schweizerinnen. Sehr.
  • Tasha 16.08.2016 18:34
    Highlight Highlight Lustig, beim lesen dachte ich noch "der kennt die Zügelhütte aber nicht" und tata...!

    Auch zu empfehlen: der Sporrer in Winterthur



  • remeto 16.08.2016 15:47
    Highlight Highlight Echt jetzt - Lily's als positives Beispiel anführen? Das ist mittelmässiges, "asiatisches" (was auch immer genau das sein soll) Essen. Es führt nichts am http://www.chiang-mai.ch/ vorbei wenn's in Zürich über Mittag thailändisch sein soll.
    • obi 17.08.2016 09:58
      Highlight Highlight Etwas ungenau gelesen, aber danke für den Tipp :-)
  • azoui 16.08.2016 15:06
    Highlight Highlight <<Und nun als Gegenbeispiel das Essen vielerorts in Frankreich......Und nun als Gegenbeispiel das Essen vielerorts in Frankreich>>
    und damit bringts der Baroni auf den Punkt, zumindest in Frankreich ist es im grossen und ganzen der gleiche minderwertige Fr..ss, wie in der Schweiz.
    • obi 16.08.2016 15:18
      Highlight Highlight Aber irgendwie geiler.
  • So en Ueli 16.08.2016 14:50
    Highlight Highlight Fremdes Essen in der Fremde ist immer speziell und das Essen zuhause langweilig. Jedoch gibt es bei uns einige Gaststätten mit ausgezeichneten Schweizer Gerichten. Ja dafür bezahlt man ein bisschen mehr als im Ausland. Aber im Ausland werden auch keine CH Löhne bezahlt. Ich liebe unsere Schweizer Küche, aber auf was ich nie im Leben verzichten könnte, ist Brot, welches nach Brot schmeckt und nicht so das Toast Zeugs aus gewissen Ländern.
    • obi 17.08.2016 10:00
      Highlight Highlight Aber das ist doch genau der Punkt. Das Essen zuhause müsste doch nicht langweilig sein. Darum geht's mir ja - die Voraussetzungen hierzulande sind hervorragend, es braucht nur noch wenig.
  • Dr.Watis 16.08.2016 14:41
    Highlight Highlight Baroni for (Food-)President
  • kontos 16.08.2016 14:37
    Highlight Highlight Genau "schweizer Essen" ist langweilig, Frauen sind schwach, Männer sind stark, Kinder sind süss und Teigwaren kommen aus Italien ...
    • obi 17.08.2016 10:01
      Highlight Highlight ... und Artikel muss man nicht lesen. Schlagzeile genügt ;-)
  • MARTHAR 16.08.2016 14:23
    Highlight Highlight "deutscher «Geiz ist Geil»-Genuss zieht bei uns nicht". Der Herr Baroni verbringt wohl nicht so viel Zeit im grenznahen Ausland.
    • Gleis3Kasten9 16.08.2016 14:51
      Highlight Highlight Stichwort Südbaden: Portionengrössen, die fast schon an Körperverletzung grenzen. Saulecker aber wer alles aufisst darf nicht meckern, dass er sich vor lauter Gefresse kugelt.
    • obi 16.08.2016 15:22
      Highlight Highlight Ja und im Schwabenland. Und in Bayern. Und und - die Portionen sind riesig. Nein, ich meinte etwas Anderes, nämlich dieser spezifisch deutsche sinnliche Genuss am Sparen. Bsp. beim Buffet die Teller vollbeigen, selbst wenn's nicht einmal besonders fein ist, weil: billig. Sehe ich nun mal eher als typisch D, in der Schweiz empfinde ich das als ein wenig anders.
    • MARTHAR 16.08.2016 15:39
      Highlight Highlight In der Schweiz empfinde ich das auch als anders. Wenn ich mir dann allerdings das schweizerische Einkaufsverhalten im Grenzgebiet zu Gemüte führe, kommen mir da doch arge Zweifel. Es scheint manchmal, als ob man sich bemüht, im Inland dieses Bild aufrecht zu erhalten und im Ausland biegt man sich im Aldi den Wagen voll und verpackt den Einkauf dann in Coop-Tüten, um das Gesicht zu wahren. Aber ich gebe dir insofern recht, dass der Geiz-ist-Geil-Slogan in der Schweiz kaum funktioniert hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grins 16.08.2016 14:20
    Highlight Highlight Ich denke, dass das Ambiente eine sehr grosse Rolle spielt. Ich muss immer schmunzeln, wenn Leute sagen:,, Den besten Espresso bekommst du in Italien, sogar am Kiosk im Mailänder Bahnhof schmeckt er top!" Aber sich aufregen in ZH 5,50.- für einen top Cappuchino zu bezahlen (auch in Italien bekommt man oft eine billige Brühe vom Automat). Eir Städter müssten alt vermehrt aufs Land oder in die Berge gehen. Wetten dort schmecken uns die CH-Gerichte viel besser?
  • mostindianer 16.08.2016 13:26
    Highlight Highlight Etwas, das unerreicht ist, das erste, was ich mit Genuss wieder esse, wenn ich aus den Ferien im Ausland zurück in die Schweiz komme, etwas, das bei mir die geschmacklichen Heimatgefühle auf 100% auffüllt ist:
    Brot.
    Richtiges Brot aus meiner Lieblingsbäckerei.
    So einfach, aber so gut.
    • Lami23 16.08.2016 14:12
      Highlight Highlight Wie wahr!
    • Dubio 16.08.2016 14:32
      Highlight Highlight Ausser wenn Du von Deutschland zurückkommst. Deutschland kann Brot so richtig gut!
    • azoui 16.08.2016 15:09
      Highlight Highlight ....oder einen Wurst- Käse Salat, mit einer Hopfenperle dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 16.08.2016 12:31
    Highlight Highlight Ich finde wir haben in der Schweiz die besten Restaurants. Einzig in Italien habe ich mal eine Lasagne gegessen die nirgendswo in der Schweiz besser zubereitet wird.
  • Donald 16.08.2016 12:12
    Highlight Highlight Du hast Recht. Aber die Beispiele aus Frankreich, Italien und Thailand sind meines Erachtens zu standard, um überzeugend zu wirken :)
  • Fly Baby 16.08.2016 11:51
    Highlight Highlight Ist das schon alles Herr Baroni oder kommt da noch was?
  • Schreiberling 16.08.2016 11:48
    Highlight Highlight Sorry Obi, dieser Artikel schiesst am Ziel vorbei, weil das schlicht nicht vergleichbar ist. Man bekommt nicht überall in der Schweiz nur haut cuisine (und wenn du diese nicht zu schätzen weisst, ist das dein Problem), genauso wie man nicht überall im Ausland "normal" angerichtetes, innovativ schmeckendes Essen bekommt.


    Wenn dir die Schweizer Gastronomie nicht passt, dann koch halt selbst (was du ja offensichtlich auch kannst). Ich für meine Teil, kenne in Zürich und auch anderswo viele gute Restaurants, die ich gerne immer wieder besuche.
    • Scaros_2 16.08.2016 12:36
      Highlight Highlight Es geht doch nicht darum ob es ihm passt oder nicht aber die Schweizer Küche ist in Restaurants im durchschnitt mehr als langweillig und einfach nicht gut genug. Ich esse oft in der Schweiz in vielen Restaurants und in den meisten gibt es schlicht einfach 0815. Wenn ich für ein stück Fleisch, Teigware und eine Stärkebeilage 45 Fr. hinblättere soll dann will ich das es mich auch imponiert denn für eine schlichte darbittung, einem Fleisch das kaum Dünner sein kann und man mich vorher fragte ob es blutig sein soll muss ich sagen - danke zuhause gehts besser, günstiger oder gehe zum spanier.
    • Schreiberling 16.08.2016 13:33
      Highlight Highlight Dann isst du schlicht und einfach in den falschen Restaurants.
    • SanchoPanza 17.08.2016 00:13
      Highlight Highlight @Schreiberling: so einfach ist das nicht! Es geht eben um den Durchschnitt, und da geb ich Baroni recht. Der ist langweilig.
      in meiner Heimatstadt kann ich dir ohne mit der Wimper zu zucken 10-20 Top Restaurants aufzählen. Aber wenn du die dich hier nicht auskennst, wirst du mehr als die Hälfte davon nicht finden! Du wirst dafür in die Restaurants an guter Lage reinlatschen - und genau die sind eben oft langweilig und haben ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis.
  • StealthPanda 16.08.2016 11:30
    Highlight Highlight Ist es nicht mal wieder das thema mit «in nachbars garten ist das Gras immer grüner»? hatte gerade letzte Woche einen Spanischen Couchsurfer. Er fand unser Essen hervorragend.
  • nanu nana 16.08.2016 11:21
    Highlight Highlight ist das ein wu-tang schnitzel auf baguette auf dem 2. foto???
    • obi 16.08.2016 11:40
      Highlight Highlight Ist angebratene Foie auf Toast. Crazy good.
    • nanu nana 16.08.2016 11:48
      Highlight Highlight haha... hab mir schon gedacht, dass das nicht ein schnitzel von einem echten wu-tang ist.
      foie (gras?) wäre aber meine 3. vermutung gewesen.
    • Kstyle 16.08.2016 13:02
      Highlight Highlight Im Big Ben Pub West kriegst du gute Burger die nicht auf einem Schneidebrättli mit Hausgemachtem Fencheltee im einmach glas serviert wird. Sondern normal auf einem Teller mit einem normalen Glas Cola.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 16.08.2016 11:21
    Highlight Highlight Hast du grade Hipster-Szenie-Quatsch mit ausländischer währschafter Küche verglichen? Ist die Gastronomie in Zürich wirklich so miserabel? Wobei, das kann nicht sein, sogar ich als Berner - und ich bin sehr selten in Zürich - weiss, wo ich in Zürich super Schweizer Essen bekomme, das so gar nicht langweilig ist. Oh, Verzeihung. "Food".
    • obi 16.08.2016 11:40
      Highlight Highlight Sag' doch wo. Tipps willkommen!
    • Lagovai 16.08.2016 17:45
      Highlight Highlight Einer meiner Favoriten für CH-Küche ist das Drei Stuben. Preislich im oberen Segment, dafür unglaublich gut. :)
  • Bijouxly 16.08.2016 11:18
    Highlight Highlight Da ich bezweifle, dass der Autor jedes Restaurant abgecheckt hat, erübrigt sich eigentlich der Artikel. Ich bin der Meinung, man kann in der Schweiz hervorragend essen und sehe absolut keinen Rückstand.
  • unejamardiani 16.08.2016 11:16
    Highlight Highlight Jetzt hab ich hugner!
    • Sagitarius 16.08.2016 11:33
      Highlight Highlight ich au!
    • What’s Up, Doc? 16.08.2016 12:14
      Highlight Highlight dito :)
  • Rabautax 16.08.2016 11:04
    Highlight Highlight Das ist auch ein Grund warum wir mehr zuhause Kochen und Essen. Die Quallität und der Service ist immer sehr gut in den CH Restaurant. Aber das essen schmeckt überall gleich und Langweilig. Habe schon in Raststädten in Frankreich gegessen, Anrichte und Bedienung Naja aber das Essen so geil Gewürzt unglaublich......

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