Schweiz

Auf dem Weg in die Heimat: Italienische Gastarbeiter 1966 im HB Zürich.  Bild: KEYSTONE

Die Italiener in der Schweiz – eine Geschichte in 5 Akten

06.02.17, 16:47 07.02.17, 08:59

Sie sind es, um die es am 12. Februar am meisten geht: Wenn wir über die erleichterte Einbürgerung der dritten Ausländergeneration abstimmen, sind Personen mit italienischen Wurzeln die deutlich grösste Gruppe, die vom Ausgang der Abstimmung betroffen ist. 58 Prozent sind es, mehr als alle anderen Nationalitäten zusammen. 

Heute sind die «Italos» beliebt. Zumal in der Deutschschweiz, wo man auf diesen Schuss mediterraner Lebensfreude, den man wohl nicht zu Unrecht ihrem Einfluss zurechnet, kaum mehr verzichten möchte. Früher war das anders: Noch vor fünfzig Jahren schlug den «Tschinggen» blanker Hass entgegen, der in den Überfremdungsinitiativen der Sechziger- und Siebzigerjahre seinen politischen Ausdruck fand. 

Die erste Welle

Begonnen hatte die verstärkte Einwanderung aus dem Süden bereits im 19. Jahrhundert. Die wachsenden
Städte, die Wasserkraftwerke und vor allen Dingen die Eisenbahnen des jungen Schweizer Bundesstaates wurden nicht zuletzt von italienischen Arbeitskräften erbaut; allein im Eisenbahnbau stellten sie zeitweilig 80 Prozent der Arbeiter.

Mineure im Lötschbergtunnel (ohne Datum, zwischen 1907 und 1913). Bild: PD

Und die schufteten oft unter höllischen Bedingungen: Die Mineure, die den ersten Eisenbahntunnel durch den Gotthard trieben, arbeiteten bei 99 Prozent Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu 40 Grad. Viele holten sich eine Staublunge. Die Arbeiter hausten in schmutzigen, überfüllten Baracken; manchmal teilten sich drei von ihnen im Schichtbetrieb ein einziges Bett. 

Der Bau des Gotthardtunnels

Mit der Zeit entstanden regelrechte Italienerkolonien um die Grossbaustellen und in den Städten bildeten sich Italienerviertel. Lebten 1860 erst um 10'000 Italiener in der Schweiz, waren es 1900 bereits über 110'000 und 1910 sogar über 200'000. Gleichwohl war die italienische Gemeinde in der Schweiz kleiner als die deutsche (1880 waren 19,7% der Ausländer Italiener und 45,1% Deutsche; 1910 waren es 36,7% gegenüber 39,7%). 

Geschätzte drei Viertel der damals in der Schweiz lebenden und arbeitenden Italiener – die meisten waren ungelernte Arbeiter – stammten aus Norditalien. Aus dem Mezzogiorno kam damals nur eine kleine Minderheit, auch wenn Süditalien schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts wirtschaftlich vom Norden abgehängt wurde und bald die ersten grossen Auswanderungswellen alimentierte. 

«Italiener-Dorfstrasse» in Kandersteg, 1910. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv

Die Italiener in der Schweiz wiesen damals eine ähnliche Struktur auf, wie sie heute oft für Flüchtlingsgruppen kennzeichnend ist: tiefes Durchschnittsalter, hoher Männeranteil und geringer Integrationsgrad. Innerhalb der ausländischen Bevölkerung waren sie jene Nationalität, die am seltensten Einheimische heirateten. 

Das Verhältnis zu den Schweizern war daher nicht einfach – zumal die heimische Unterschicht, die mit den Folgen des wirtschaftlichen Umbruchs zu kämpfen hatte, die italienischen Arbeiter oft als Konkurrenz betrachtete. Die Spannungen entluden sich mehrmals in – manchmal gewalttätigen – Konfrontationen. 

«Italienerkrawall» 1896 in Zürich. Bild: PD

1893 verprügelten in Bern arbeitslose Handlanger im sogenannten Käfigturmkrawall italienische Bauarbeiter, die sie als Lohndrücker sahen. Italienische Geschäftslokale, Cafés und Restaurants wurden verwüstet. Drei Jahre später kam es im Zürcher Arbeiterquartier Aussersihl zu einem ähnlichen Vorfall.

Flaute und Faschismus

Der Erste Weltkrieg war eine Zäsur: Er machte der Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit in Europa den Garaus. Der Ausländerbestand in der Schweiz nahm drastisch ab. Aber auch nach dem Krieg war die wirtschaftlich angeschlagene Schweiz kein Magnet für Immigranten. Waren 1914 noch 15,4 Prozent der Wohnbevölkerung Ausländer, sank ihr Anteil bis 1930 auf 8,7 Prozent. 1941 waren es sogar nur noch 5,2 Prozent. Die Zahl der Italiener nahm von 130'000 (1920) auf 96'000 (1941) ab. 

Seit 1922 versuchte die faschistische Regierung Italiens, das italienische Vereinswesen in der Schweiz unter ihre Kontrolle zu bringen. Nur wenige Verbände konnten sich der Umarmung Mussolinis – der übrigens von 1902 bis 1904 selber in der Schweiz gelebt hatte – entziehen. Die Antifaschisten sammelten sich in den «Colonie libere italiane». In Zürich wurde die 1905 von Sozialdemokraten gegründete «Cooperativa italiana» – deren Restaurant, das «Cooperativo», heute noch besteht – ein Zentrum des Widerstands mit internationaler Ausstrahlung. 

Das «Cooperativo» 2005, im Jahr seines hundertjährigen Bestehens. Das Restaurant wechselte mehrmals seinen Standort.  Bild: KEYSTONE

Mussolini wurde 1943 gestürzt und Italien wurde zum Kriegsschauplatz. In der Folge kamen etwa 30'000 militärische und 14'000 zivile Flüchtlinge in die Schweiz, die jedoch in der Mehrzahl nicht dauerhaft blieben. 

Die zweite Welle

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Europa in Trümmern. Auch Italien litt unter den Zerstörungen. Zwei Millionen Arbeitslose zählte das Land nach dem Krieg. Die Schweiz dagegen war verschont geblieben; ihre Industrie war intakt. Und die benötigte ausländische Arbeitskräfte – um zu expandieren, aber auch um den Anstieg der Löhne zu bremsen. Bald strömten wieder Immigranten aus dem südlichen Nachbarland in die Schweiz: 1947 und 1948 kamen jeweils über 100'000

Zerbombtes Mailand, August 1943. Bild: Wikimedia

Zwar zog auch in Italien dank dem Marshallplan die Wirtschaft an; das durchschnittliche Wirtschaftswachstum belief sich von 1950 bis 1973 auf beachtliche 4,9 Prozent. Doch die Armut und das niedrige Lohnniveau trieben nach wie vor viele Menschen aus dem Land. Ab Mitte der Fünfzigerjahre nahm aber der Strom der norditalienischen Immigranten in die Schweiz deutlich ab – von nun an kam die Mehrzahl aus dem strukturschwachen Süden. 

TV-Bericht 1961: «Fremdarbeiter». Video: SRF

Die Schweiz schloss 1948 ein erstes Abkommen mit Italien, um die Arbeitsimmigration zu regeln. Der Ausländeranteil an der Bevölkerung stieg wieder kräftig an, von 6,1 Prozent (1950) auf 17,2 Prozent (1970). Davon waren über die Hälfte Italiener – und das, ohne die «Saisonniers» mitzuzählen, die überwiegend ebenfalls aus Italien kamen.

Die Aufenthaltsbewilligung dieser Saisonarbeiter war auf neun Monate pro Jahr beschränkt, konnte jedoch nach Bedarf erneuert werden. Zudem mussten sie Steuern bezahlen, durften aber keine Sozialleistungen beziehen und ihre Stelle nicht wechseln. Und sie konnten ihre Familie nicht in die Schweiz nachkommen lassen. Manche nahmen die Kinder trotzdem mit, mussten sie dann aber vor den Behörden verstecken – in ständiger Angst, denunziert zu werden. 

«Club», 27.5.2014: «Saisonniers: ‹Das Trauma der verbotenen Kinder›.» Video: SRF

Das Rotationssystem sollte verhindern, dass die Gastarbeiter in der Schweiz Wurzeln schlugen. Die Masse der ausländischen Arbeitskräfte in der Schweiz – junge, ledige Männer – sollte so eine Art «Konjunkturpuffer» bilden, der bei nachlassender Nachfrage einfach abgestossen werden konnte. Dementsprechend lebte die grosse Mehrheit der Gastarbeiter zu Beginn der Sechzigerjahre seit weniger als vier Jahren im Land. 

Italienische Gastarbeiter in den Fünfzigerjahren.  Bild: geschichtedersozialensicherheit.ch

Ab 1960 änderte sich die Ausländerpolitik der Schweiz allmählich. Wirtschaft und Politik sahen ein, dass der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften kein vorübergehendes Phänomen war. Zugleich nahm die Attraktivität der Schweiz für italienische Arbeiter ab, die seit 1964 innerhalb der EWG Freizügigkeit genossen.

So wich das Rotationssystem, das sich als ineffizient erwiesen hatte, der Assimilationspolitik. Das «Italienerabkommen» von 1964 stellte die italienischen Arbeitskräfte bei den Anstellungsbedingungen und Versicherungsleistungen ihren einheimischen Kollegen gleich. Nach fünf Jahren Arbeit erhielten die Saisonniers nun eine Aufenthaltsbewilligung, dazu wurde der Familiennachzug erleichtert.

Werden Gastarbeiter aus Italien gut behandelt? TV-Sendung 1962. Video: SRF

In der Frage der Einbürgerungen erwog man damals in der «Eidgenössischen Studienkommission für das Problem der ausländischen Arbeitskräfte» selbst die Einführung des «ius soli», also die Verleihung der Staatsbürgerschaft an alle im Land geborenen Kinder. Heute, da wir über die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation abstimmen, wäre das ein nahezu undenkbarer Vorschlag. 

Angst vor Überfremdung

Die Lockerung in der Ausländerpolitik erfolgte zeitgleich mit einer spürbaren Zunahme der Angst vor «Überfremdung» und beflügelte diese. Besonders der Familiennachzug war heftig umstritten. Schon seit Ende der Fünfzigerjahre war das Unbehagen in der Bevölkerung über den stürmischen Anstieg der ausländischen Bevölkerung gewachsen. Bis 1970 nahm die Zahl der Italiener auf über 520'000 zu. Besonders unbeliebt waren die Süditaliener, die neuerdings die Mehrzahl der Einwanderer stellten und als «nicht assimilierbar» galten

Nun begann sich dieses Unbehagen politisch zu manifestieren: 1963 gründete Albert Stocker in Zürich eine «Anti-Italiener-Partei»; bereits 1961 war die «Nationale Aktion gegen Überfremdung von Volk und Heimat» (NA) – 1990 in «Schweizer Demokraten» umbenannt – entstanden. Ab Mitte der Sechzigerjahre folgten die sogenannten «Überfremdungsinitiativen».

Erfolgreiche Polit-Karriere dank «Überfremdungsinitiative»: Schwarzenbach 1978 bei seinem letzten TV-Interview als Parlamentarier.   Bild: KEYSTONE

Die bekannteste und erfolgreichste davon – die Schwarzenbach-Initiative – wurde von dem Rechtspopulisten James Schwarzenbach 1968 lanciert. Der Ausländeranteil sollte auf zehn Prozent begrenzt werden – 350'000 Ausländer hätten die Schweiz verlassen müssen. Schwarzenbach betrachtete die «braunen Söhne des Südens» als «artfremdes Gewächs» und befürchtete die Infiltration von «kommunistischen Agitatoren» – wie übrigens auch die Fremdenpolizei, die Gastarbeiter und ihre Organisationen bespitzelte. 

TV-Bericht über die Schwarzenbach-Initiative.  Video: SRF

Der Abstimmungskampf wurde äusserst emotional geführt. Fremdenfeindliche Schmierereien wie «Italiener raus!» tauchten auf. Es gab Restaurants, die Schilder mit der Aufschrift «Für Hunde und Italiener verboten» anbrachten. Die Wirtschaft bekämpfte das Volksbegehren, dennoch sagte 1970 eine beachtliche Minderheit von 46 Prozent der Stimmbürger Ja zur Schwarzenbach-Initiative – bei einer Rekordbeteiligung von 75 Prozent (jedoch nur Männer). 

Entspanntes Verhältnis

Im Herbst 1973 kam es zur Ölkrise und damit zur schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg, die im Jahr darauf auch die Schweiz erfasste. Die Zeit des nahezu ungebremsten Wirtschaftswachstums war vorbei; 1974 gab es in der Schweiz mehr als 200'000 Arbeitslose. Zahlreiche Immigranten waren jetzt gezwungen, die Schweiz zu verlassen. In vier Jahren sank die Zahl der Gastarbeiter um 300'000 – die Schweiz exportierte damit einen grossen Teil der Arbeitslosigkeit

Autofreier Sonntag in der Schweiz, 1973. Die Ölkrise führte zu einer schweren Rezession. Die Schweiz exportierte die Arbeitslosigkeit, indem sie Gastarbeiter zurückschickte.  Bild: KEYSTONE

Dies dürfte einer der Gründe sein, warum sich das Klima gegenüber den Ausländern entspannte. Möglicherweise profitierten die Italiener in der Schweiz aber auch von der Tatsache, dass unterdessen andere, neue Immigrantengruppen den Unmut der Einheimischen auf sich zogen. Jedenfalls ging die Hetze gegen die «Tschinggen» und deren angeblich unschweizerisches Verhalten allmählich zurück.

Heute erscheinen die damaligen Befürchtungen grotesk – die italienischen Secondos gelten als Teil der schweizerischen Gesellschaft. Sie werden – falls sie es überhaupt wollen – in aller Regel problemlos eingebürgert. Die meisten Gegner der Initiative zur erleichterten Einbürgerung der dritten Ausländergeneration haben bestimmt nicht diese Gruppe vor Augen – obwohl sie die grosse Mehrheit der rund 25'000 Personen bilden, die vom Entscheid betroffen sind. 

Die Fechterin Diana Romagnoli, die 2000 in Sydney Olympia-Silber gewann, fühlt sich sowohl als Schweizerin wie als Italienerin. Sie engagiert sich im «Netzwerk Secondo». Bild: EPA

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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23
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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 09.02.2017 23:56
    Highlight Der latente Rassismus in der Schweiz ist nach wie vor ungebrochen.
    Ohne die vielen ausgebeuteten Ausländer und die Leistung der Secondos wäre die Schweiz nirgends.
    Die meisten Ausländer sind verbraucht und krank in ihre Heimat zurück und dort erneut "Der Fremde".


    8 0 Melden
  • DieRoseInDerHose 07.02.2017 21:33
    Highlight Vielen Dank, toller Artikel!! Ist sehr interessant die Entwicklungen und Ansichten von damals vor Augen geführt zu bekommen - vorallem wenns noch die eigenen Wurzeln betrifft. Jetzt kann ich mich vielleicht sogar ein bisschen mehr in meine Verwandten hinein versetzen 😄
    7 0 Melden
  • Gavi 07.02.2017 14:32
    Highlight 2. Teil: Ich kann mich auch gut erinnern, dass die Italiener immer unter sich waren und gar nie in Betracht zogen sich zu "assimilieren", wie es damals hiess.
    Ich weiss von vielen dieser Generation, dass sie kein Interesse an einer Einbürgerung hatten. Viele gingen im Alter wieder zurück. Die meisten meiner Generation haben sich eingebürgert, so wie ich auch. So schnell es ging. Ich bin hier geboren und die Schweiz ist meine Heimat. Mit Italien habe ich nichts am Hut - in 100 Jahren nicht.
    P.S. Meine Eltern haben sich schlussendlich auch eingebürgert.
    8 5 Melden
  • Gavi 07.02.2017 14:27
    Highlight Meine Vater wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg in Italien von der Firma Georg Fischer rekrutiert. Es mussten alle Männer in einer Reihe stehen und dann wurde die Zähne und die Muskeln angeschaut. Also wie auf dem Viehmarkt. Einmal in Schaffhausen, lebten sie in Baracken und verdienten nur etwas mehr, wenn sie Akkord arbeiteten. Ich kann mich schon erinnern, dass die Italiener ständig Krawall machten und mit dem Messer schnell zur Hand waren. Und dass sie unbeliebt waren, versteh ich auch. Aber mit dem Saisonnierstatus konnte man die Querschläger draussen lassen.
    6 2 Melden
  • Philipp Burri 07.02.2017 02:03
    Highlight "Die Schweiz dagegen war verschont geblieben; ihre Industrie war intakt. Und die benötigte ausländische Arbeitskräfte – um zu expandieren, aber auch um den Anstieg der Löhne zu bremsen." damals wie heute ...
    36 2 Melden
  • chrisdea 06.02.2017 21:08
    Highlight Was ich mich schon immer gefragt habe (aus Gründen), ist wie die Tessiner in der deutschen Schweiz in den 50er, 60er und 70er Jahren einerseits angesehen und andererseits ob sie eher versucht haben sich von den Italiener abzugrenzen oder sich zu ihnen gehörig verstanden haben.
    Und ja, ich hab die Schweizermacher gesehen...
    21 1 Melden
  • Martin68 06.02.2017 20:24
    Highlight Bitte hört auf, die Italiener vorzuschieben! Die die wollten sind schon lange eingebürgert und für die die noch wollen ist die bestehende Einbürgerungspraxis kein Problem. Die meisten Italos mit denen ich gesprochen habe sind gegen die Initiative. Meine Frau kommt aus Italien....
    19 66 Melden
    • Fly Baby 07.02.2017 10:35
      Highlight Die Konvertirten sind die schlimmsten...
      20 4 Melden
    • Fabio74 07.02.2017 17:43
      Highlight Die meisten? Auch einer der glaubt im Namen von anderen reden zu müssen?
      6 2 Melden
  • DocM 06.02.2017 19:30
    Highlight In diesem Zusammenhang ein dickes Dankeschön an die Saisonniers, die Secondos für die Bereicherung in jeglicher Hinsicht.
    90 3 Melden
    • Firefly 06.02.2017 20:39
      Highlight Pizza Pasta Amore!
      48 1 Melden
  • JaneDoe 06.02.2017 18:20
    Highlight Wiedermal ein super Artikel Watson! Könntet ihr auch über weitere Herkunftsländer etwas ähnliches verfassen?
    74 2 Melden
    • eddie_dee3 06.02.2017 22:52
      Highlight Wie wäre es mit den Portugiesen? Würde gerne mehr erfahren.
      35 3 Melden
    • JaneDoe 07.02.2017 07:38
      Highlight Portugiesen, Balkaner, Türken... wäre alles sehr interessant.
      9 1 Melden
  • Nymeria 06.02.2017 18:03
    Highlight Und in welchem Akt kam nochmals diese Burka ins Spiel?
    Da muss es doch einen Zusammenhang geben - oder verstehe ich da etwas nicht? 🤔
    45 15 Melden
    • cleo the leo 06.02.2017 20:14
      Highlight Ironie wird scheinbar auch schlecht verstanden 😅
      25 1 Melden
    • Stachanowist 07.02.2017 01:28
      Highlight @ Nymeria

      Wann kommst du zurück? Hast Arya langsam lange genug im Stich gelassen. Komm mal wieder von deinem Egotrip runter ;)
      12 1 Melden
  • demokrit 06.02.2017 17:36
    Highlight "Die meisten Gegner der Initiative zur erleichterten Einbürgerung der dritten Ausländergeneration haben bestimmt nicht diese Gruppe vor Augen – obwohl sie die grosse Mehrheit der rund 25'000 Personen bilden, die vom Entscheid betroffen sind." - In der Tat nicht. Aber überflüssige Gesetze gelten auch in der Zukunft und es gibt schon jetzt viel zu viele davon.
    26 43 Melden
    • blobb 06.02.2017 19:04
      Highlight Hast du ein Paar Beispiele für unnötige Gesetze? Mal abgesehen vom Betäubungsmittelgesetz.
      27 3 Melden
    • demokrit 06.02.2017 21:11
      Highlight Das Veganerkantinengesetz finde ich zum Beispiel äusserst unnötig:
      http://www.freiheit-liberte.ch/rostiger-paragraph.html

      Immer noch zum kugeln:


      Prinzipiell führt jede angenommene Regulierungsinitiative zu einer enormen Gesetzes und Verordnungsflut. Gut für unsere Juristen und Parlamentarier (die wiederum meist Juristen sind, warum sie auch so viele Gesetze erlassen). Darum sollte man die meisten Ansinnen gar nicht erst annehmen.
      10 20 Melden
    • blobb 06.02.2017 21:29
      Highlight Ich glaube du verwechselst Verordnugen mit Gesetzen. Es gibt kein "Veganerkantinengesetz". Hast du ein konkretes Beispiel für ein unnötiges Gesetz?
      (Mit Link zum Gesetzestext und deine Kritik dazu)
      19 4 Melden
    • Braun Pascal 07.02.2017 10:09
      Highlight Das Veganerkantinegesetzt ist folgend zu erklären: wenn nicht vorhandenes Restaurant: iss en salot oder los si...
      1 0 Melden
    • demokrit 07.02.2017 10:34
      Highlight Stimmt, das ist nur eine Verordnung, für mich als Bürger ist es auch irrelevant, ob auf welcher Ebene der Rechtsgrundsatz erlassen wird. Bereits die erleichterte Einbürgerung von Ehefrauen ist ein unnötiges Gesetz und es wird entsprechend ausgenützt. Ich kenne selber einen, der eine Inderin geheiratet hat, nur damit sie einen Pass bekommt. Das verstösst dann zwar wieder gegen ein anderes Gesetzt, aber dank dem unnötigen Gesetz nun mit Beweislastumkehr und wo kein Kläger..

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      1 4 Melden

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