Schweiz
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Eva Koralnik-Rottenberg floh 1944 mit 7 Jahren aus Ungarn über Wien in die Schweiz. bild: © Gamaraal Foundation; Fotograf: Beat Mumenthaler, Schweiz

«Der Slogan nach dem Krieg war ‹Nie wieder›» Und heute? Eine Holocaust-Zeitzeugin erzählt

Was fürchtet eine Holocaust-Zeitzeugin in der heutigen Zeit am meisten? Wie beurteilt sie die Wahl von Donald Trump? Und was rät sie künftigen Generationen? – Ein Interview mit einer Schweizer Holocaust-Überlebenden, der 1944 die Flucht aus Ungarn gelang. 



«Entschuldigen Sie, ich muss mich zuerst wieder ein bisschen fangen», sagt mir Eva Koralnik mit feuchten Augen. Rasch dreht sich die 81-Jährige um und wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Der Grund für ihre Emotionen: Ein zehnminütiges Video einer Holocaust-Zeugin, die erzählt, wie sie nur knapp dem Tod entrann. 

Die Geschichte, die sie eben als Video gesehen hat, ist auch ihre Geschichte.

Auch Eva Koralnik ist nur dank der Flucht in die Schweiz Hitlers Schergen entkommen (siehe Videos am Ende des Interviews). Ihr Schicksal und das zahlreicher anderer Schweizer Holocaust-Zeitzeugen sind zurzeit in der Ausstellung «The Last Swiss Holocaust Survivors» im Archiv für Zeitgeschichte an der ETH zu sehen. Mit Koralnik sprach ich über den Vormarsch des Populismus in Europa, über das Glücklichsein und ihre grösste Angst. 

Ausstellung «The Last Swiss Holocaust Survivors»

Vom 2. Mai bis 3. Juni 2017 wird im Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich erstmals in der Schweiz die Ausstellung «The Last Swiss Holocaust Survivors» gezeigt. Porträts und Videos der mehrfach prämierten Kunstschaffenden Beat Mumenthaler und Eric Bergkraut rücken die Lebensgeschichten der letzten Holocaust-Überlebenden in der Schweiz ins Zentrum und ermöglichen eine sehr persönliche Annäherung an das Thema Holocaust. 

Frau Koralnik, sind Sie glücklich?
Glücklich ist ein weiter Begriff – ich bin vielleicht im Laufe der Jahre eine glücklichere Person geworden, als ich es in meiner Kindheit und Jugend war. Es ist eher ein stilles Glück oder auch Dankbarkeit – ich habe eine Familie, Kinder, Enkelkinder, ich hatte einen Beruf, der mich ausfüllte – irgendwann findet man einen Weg zurück in die Normalität.

Haben Sie sich jemals gefragt: «Wieso gerade ich, wieso habe ich überlebt»?
Ja, das fragt man sich immer und immer wieder. Ich weiss es nicht. Wir hatten grosses Glück, dass uns nicht das Schicksal ereilte, das sechs Millionen Juden traf. Für dieses Schicksal wären wir prädestiniert gewesen. Jeder Überlebende dieser Zeit hat – so glaube ich – sein Leben einem Zufall zu verdanken.

«Es hat sich zweimal gezeigt, dass es dennoch möglich ist: 1933 mit Hitler, 2017 mit Donald Trump.»

Eva Koralnik

1944 flohen Sie aus Ungarn über Wien in die Schweiz. Ein Jahr vor Kriegsende. Können Sie sich an 1945 und das Ende des Krieges noch erinnern?
Ich war damals in der zweiten Primarklasse in St.Gallen. An den 9. Mai 1945 kann ich mich noch genau erinnern: Das wurde in der ganzen Schule gross gefeiert – der Slogan hiess «Nie wieder!».

Die fünf Hauptverschwörer des 20. Juli 1944

«Nie wieder!» – das tönt aus heutiger Sicht fast wie ein Hohn. 72 Jahre nach Kriegsende und einige Kriege später befinden wir uns in einem Europa, in dem der Wunsch nach Abschottung und Ausgrenzung an vielen Orten immer lauter wird – Stichwort Brexit oder Front National, um nur zwei zu nennen ...
Natürlich spüre ich das. Das idealistische Streben nach einem gesamtheitlichen Europa scheint in die Ferne gerückt – die Eigeninteressen der Länder, der Regionen sind leider zu ausgeprägt. Heute will beispielsweise eine Marine Le Pen genau das Gegenteil. Und sie hat viele Sympathisanten in ganz Europa, das muss man schon sehen. Die Wunschvorstellung, wie wir sie von einem starken Europa hatten, rückt immer weiter in die Ferne.

«Trump ist jetzt Präsident und man muss ihn ernst nehmen. Der grosse Unterschied zu früher ist aber, dass Amerika eine Demokratie ist.»

Eva Koralnik

Auch der Populismus hat viel Aufschwung erhalten. Im November wurde Donald Trump ziemlich überraschend zum US-Präsidenten gewählt. Vor mehr als 90 Jahren verhalf der Populismus auch Hitler zum Sieg ...
Ich will nicht den schrecklichen Vergleich zwischen Hitler und Trump ziehen. Doch zu Beginn des amerikanischen Wahlkampfs hat sich alle Welt über Donald Trump lustig gemacht. Keiner hat auch nur im Traum daran gedacht, dass Trump es tatsächlich zum Präsidenten schaffen würde. Ich war mir da gar nicht so sicher. Bei den Deutschen damals war es ähnlich. Viele Juden und Demokraten haben sich über Hitler lustig gemacht. «Dieser Anstreicher wird es doch nicht schaffen», hiess es – und es hat sich zweimal gezeigt, dass es dennoch möglich ist: 1933 mit Hitler, 2017 mit Donald Trump.

FILE - In this Dec. 5, 1931 file photo, Adolf Hitler, leader of the National Socialists, is saluted as he leaves the party's Munich headquarters. The book,

«Viele Juden und Demokraten haben sich über Hitler lustig gemacht. ‹Dieser Anstreicher wird es doch nicht schaffen›, hiess es – und es hat sich zweimal gezeigt, dass es dennoch möglich ist.» Bild: /AP/KEYSTONE

Bereitet Ihnen das Sorge?
Trump ist jetzt Präsident und man muss ihn ernst nehmen. Der grosse Unterschied zu heute ist aber, dass Amerika eine Demokratie ist. Und ich vertraue darauf, dass Demokratien genügend stark sind, um ein Programm, das die Ausrottung einer Volksgruppe zum Ziel hätte, verhindern zu können.

Der Autor und Auschwitz-Überlebende Primo Levi sagte angesichts der Tragödie des Holocausts: «Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.» Kann sich die Geschichte in dieser Form wiederholen?
Es ist ein riesiger Unterschied, eine Mauer zu errichten oder zu befehlen, eine ganze Bevölkerungsgruppe auszurotten – letzteres glaube und hoffe ich, kann so nicht mehr passieren. 

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Zwei Generationen auf einem Selfie vereint: Eva Koralnik (r.) und watson-Autorin Helene Obrist.  bild:watson

Was macht Ihnen in der heutigen Zeit Angst?
Jede Art von Extremismus, die dazu führt, dass Menschen blind werden und das eigene Menschsein vergessen.

«Wenn der Tod als ‹höchstes Gut› versprochen wird, ist das sehr schlimm.»

Eva Koralnik

Es gibt viele Jugendliche, die sich der Gruppierung des sogenannten «Islamischen Staates» hingezogen fühlen, sich ihr anschliessen. Wie erklären Sie sich ein solches Verhalten?
Darüber wurde schon so viel spekuliert. Für mich ist es unerklärlich. Ich kann nur grobe Vermutungen anstellen. Vielleicht ist es ein Bedürfnis nach Abenteuer, das in der heutigen westlichen Welt nicht mehr gestillt werden kann. Vielleicht sind die Jugendlichen so gesättigt oder nach Inhalten hungrig oder von unserer Gesellschaft nicht ernst genommen, dass sie blind diesem Negativismus verfallen. Wenn der Tod als höchstes Gut versprochen wird, ist das sehr schlimm. Ich kann nicht verstehen, inwiefern ein junger Mensch seine Erfüllung darin sieht, sich selbst und andere um einer Religion willen in die Luft zu sprengen. Etwas, das in meinen Augen keinen Sinn ergibt.

Sie gehören zu den letzten Holocaust-Überlebenden. Was wollen Sie diesen Jugendlichen und auch zukünftigen Generationen mitgeben? 
In erster Linie appelliere ich an die Menschlichkeit. Natürlich, der Begriff Menschlichkeit ist gross und kaum fassbar. Und wenn Ideale zu gross sind, kann man sie nie erreichen. Menschlichkeit beginnt meiner Meinung nach aber im ganz Kleinen – auf jeder Ebene und in jeder Situation kann sie erprobt werden – durch Rücksicht, Hilfsbereitschaft, Verständnis …

«Bis heute frage ich mich: Wäre ich bereit gewesen, mein eigenes Leben, ja vielleicht auch das meiner Familie zu opfern, um nur einer einzigen Person zu helfen?»

Eva Koralnik

Was darf nie in Vergessenheit geraten und was darf nie wieder geschehen?
Ich glaube, es darf nie vergessen werden, wie viele Personen im Zweiten Weltkrieg ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt haben, um anderen Menschen zu helfen. Bis heute frage ich mich: Hätte auch ich, wäre ich in der konträren Situation gewesen, Menschen in Gefahr geholfen? Wäre ich bereit gewesen, mein eigenes Leben, ja vielleicht auch das meiner Familie zu opfern, um nur einer einzigen Person zu helfen? Das ist und bleibt, wie man so schön sagt, eine «crucial question» ...

Eva Koralnik erzählt die Geschichte ihrer Flucht – Teil 1
(© Gamaraal Foundation; Filmer: Eric Bergkraut, Schweiz)

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«Itt vannak» – Teil 2

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«Ich erinnere mich an Stiefel und Soldaten» – Teil 3

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«Ich glaube, man kommt nie wirklich ganz an ...» – Teil 4

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 25.05.2017 13:53
    Highlight Highlight Wow! Das Video geht unter die Haut!

    Chapeau!
  • MartinArnold 25.05.2017 10:09
    Highlight Highlight Die Kernaussage dieses Interviews für mich ist:
    "Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen. Das ist der Kern dessen was wir zu sagen haben"

    Und es geschieht täglich aufs Neue. Im Kleinen, wie im Grossen!

    Zitat von A. Einstein
    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.





  • AlteSchachtel 25.05.2017 10:07
    Highlight Highlight "Nie wieder" dauerte in der Schweiz bis ca. bis in die 80er.
    Dann plötzlich kroch das Grauen wieder schleichend aus allen Löchern.
    Wir wissen es nicht erst seit Trump, wir wissen es spätestens seit der Minarettinitiative.
    (1963 war die Einweihung einer Moschee mit Minarett ein Grund für den Stapi von Zürich zu feiern, 2007 verbot die Mehrzahl der Schweizer Bürger solches Tun..., der Verleger aus Flaach hetzt öffentlich gegen dunkelhäutige Menschen und wird nicht bestraft, Hetze gegen Islam ist wieder salonfähig, etc.)
  • atomschlaf 25.05.2017 08:50
    Highlight Highlight Es wäre sicher interessant gewesen, mit Frau Koralnik auch darüber zu sprechen, dass mittlerweile immer mehr europäische, vor allem französische Juden nach Israel übersiedeln, weil sie sich vor Gewalttaten judenhassender Moslems fürchten.
    Schade, dass man das Thema ausgelassen hat.
    • Fabio74 25.05.2017 09:14
      Highlight Highlight Es wäre auch spannend gewesen sie zu befragen, warum 72 Jahre nach Hitler immer mehr Europäer Nazis wie Le Pen gut finden und klatschen wenn Neonazis nach "K8nzerten" aufräumen
    • meine senf 26.05.2017 09:15
      Highlight Highlight Wenn man sowas erlebt hat, wird man sich wohl nicht für Hetze auf andere Gruppen missbrauchen lassen.

      Auch Moslems gelten als "Semiten".

      Es ist halt etwas durchsichtig, wenn die Rechtsextreme sich immer nur dann um Juden oder Homosexuelle sorgen machen oder dann nur für Gleichberechtigung sind, wenn man es gegen Moslems brauchen kann.
    • atomschlaf 26.05.2017 10:37
      Highlight Highlight Ihr könnt hier noch lange schönreden und verharmlosen.
      Die Realität sieht so aus:

      „Es war vergangenen Juli, während des Kriegs rund um Gaza“, sagt die 54 Jahre alte Frau der „Welt“. „Ich schaute aus meinem Wohnzimmerfenster und sah Tausende Muslime bei einer Demonstration auf der Straße. Sie trugen Äxte, Baseballschläger und Hämmer, nahmen die Bürgersteige auseinander, um sich mit Pflastersteinen zu bewaffnen, und skandierten: „Tod den Juden!“

      https://www.welt.de/politik/ausland/article137949748/Warum-es-viele-franzoesische-Juden-nach-Israel-zieht.html

    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 24.05.2017 18:58
    Highlight Highlight Die Menschheit kommt mir vor wie ein Alkoholiker, der "Nie wieder!" ruft - bis zum nächsten Vollrausch. Oder wie Ingebord Bachmann sagte, die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler. Was haben wir eigentlich von der Shoah gelernt? Seit 1945 gingen die Greueltaten eigentlich (an anderen Orten) nahtlos weiter und der Nachwuchs an Diktatoren scheint auch gesichert. Die Geschichtsschreibung ist leider ein Tagebüch des menschlichen Scheiterns. Ich sehne mich nach Frieden in diesen Kriegszeiten und nach "make love, not war!"
    • Majoras Maske 24.05.2017 20:26
      Highlight Highlight Die Menschheit lernt nichts aus der Vergangenheit, weil sie ständig verklärt wird. Hätten die Türken oder Russen ihre Vergangenheit so wie Deutschland aufgeklärt, wären die Zustande dort nicht möglich.
      Hätte die Schweiz ihre Vergangenheit aufgeklärt und wäre die Tatsache, dass die meisten Kantone relativ republikanisch gestartet sind um schliesslich als Aristokratie mit vererbbaren Parlamentssitzen zu enden, wäre es nicht möglich, dass das die Politik zu Gunsten der Reichen und zu Lasten der Armen handelt.
  • PenPen 24.05.2017 18:07
    Highlight Highlight Eure Statements sind so herrlich!
    Da möchte man glatt Hand in Hand ums Feuer tanzen.


    • Fabio74 25.05.2017 08:18
      Highlight Highlight Viel Spass beim Tanzen. Aber nicht zu nah dran gehen wenn die Bücher brennen
  • trou 24.05.2017 16:43
    Highlight Highlight Frau Koralnik übermittelt uns eine schöne Botschaft, welche wir annehmen sollten. Seien wir verantwortungsvoll, überlegt und auch tolerant. Tolerant heisst nicht naiv.
    • PenPen 24.05.2017 18:10
      Highlight Highlight Jede chan mache was er will, will jede stoht dezue was er macht.
    • FrancoL 24.05.2017 19:51
      Highlight Highlight Nein PepPen, so einfach ist es eben nicht. Viele standen in den 40-ger-Jahren hinter dem was sie taten. Dazu stehen ist eine Sache VERANTWORTUNG übernehmen ist eine ganz andere Sache.
    • PenPen 25.05.2017 15:06
      Highlight Highlight Alles ich han erlebt!
  • DonCamillo 24.05.2017 16:35
    Highlight Highlight Interessantes Interview. Jedoch sagt sie: "Der grosse Unterschied zu heute ist aber, dass Amerika eine Demokratie ist." Deutschland war auch eine Demokratie, als Hitler gewählt wurde. Dennoch wissen wir alle, was geschehen ist, eine Demokratie ist kein stillstehendes, immerwährendes Konstrukt, Demokratie muss gelehrt, gelernt und gelebt werden, jeden Tag aufs Neue, ansonsten sind dunkle Zeiten schnell wieder möglich.
    • Findolfin 24.05.2017 17:11
      Highlight Highlight Du hast recht, aber die Weimarer Republik war ja damals doch recht instabil und viele wollten sie nicht, soweit ich mich erinnere (dürft mich gerne korrigieren). Von da her ist das dann doch ein Unterschied zu einer jahrzehntealten, "erpropten" Demokratie.
    • Stachanowist 24.05.2017 20:43
      Highlight Highlight Hitler wurde nie zum Kanzler gewählt. Hindenburg ernannte ihn.
    • balzercomp 24.05.2017 21:54
      Highlight Highlight Hindenburg hat Hitler zum Reichskanzler ernannt weil er eine Mehrheit der Abgeordneten hinter sich hatte. Die NSDAP hatte, vor der sog. Machtergreifung, keine eigene parlamentarische Mehrheit. Aber auch wenn sie sie gehabt hätte, hätte der Reichspräsident den Reichskanzler ernennen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 24.05.2017 16:13
    Highlight Highlight die blocher-freunde ertragen keine kritik an trump, kein vergleich zwischen trump und hitler - denn trump ist das grosse vorbild der neuen SVP-parteileitung um roger köppel&andreas glarner.

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-45/artikel/die-befreiung-die-weltwoche-ausgabe-452016.html

    köppel verehrt göring:
    göring war die nummer 2 in hitlers reich. er war für die errichtung der ersten konzentrationslager verantwortlich, 1941 erteilte er höchstpersönlich den auftrag zur endlösung der judenfrage.

    http://www.stefan-schaer.ch/2016/01/08/roger-koeppel-ein-selbstsuechtiger-steigert-die-dosis/
    • Thinktank 24.05.2017 17:01
      Highlight Highlight Gähn. abgesehen vom Quatsch der hier erzählt wird, sollten die Linken mal akzeptieren, welche Schlächter und Diktatoren ihre Parteivertreter verehren.
    • Fabio74 24.05.2017 18:26
      Highlight Highlight @Thinktank: Bin auf eine Aufzählung mit Quellen und Angaben gespannt. Und bring nicht Stalin, den will keiner.
      Und frag dich doch bei Gelegenheit, warum reflexartig beim Thema Faschismus, mit dem Finger auf den anderen gezeigt werden muss?
      Wann distanzierst du dich von Nazis und anderem Abschaum?
    • FrancoL 24.05.2017 19:54
      Highlight Highlight @Aron777; Wenn Du die Perlen nicht nimmst landen sie nicht bei den Säuen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AllIP 24.05.2017 15:16
    Highlight Highlight Wir müssen von den Fehlern der Vergangenheit lernen, damit diese schreckliche Tat niemals wieder vorkommt. Es ist ein schweres Thema aber es darf niemals vergessen bleiben. Der Holocaust ist passiert aber er kann durch ein gescheites Volk ein weiteres mal verhindert werden.
  • Ohniznachtisbett 24.05.2017 14:39
    Highlight Highlight Die Dame hat Recht, dass ein Vergleich Trump/Hitler völlig verfehlt ist. Angst müsste einem eher machen was in der Türkei vorgeht. Das hat viel eher mit Faschismus zu tun. Zudem wurde die Demokratie nun de facto abgeschafft und mit den Kurden ist auch schon eine Bevölkerungsgruppe dort ansässig, die ernsthaft in Gefahr ist, noch stärker diskriminiert zu werden. Auch all die angeblichen Gülen-Terroristen erinnern an die Kommunisten und Sozialdemokraten im Dritten Reich. Dass von Diskriminierung und Wegsperren bis zum Töten von Menschen nicht mehr weit ist, weiss man.
    • Posersalami 24.05.2017 16:04
      Highlight Highlight Nein, Angst muss einem der amerikanische und europäische Exeptionalismus machen. Ohne den gäne es zB sicher keine Terroranschläge wie in Manchester.
    • piedone lo sbirro 24.05.2017 16:23
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett

      ob putin, göring, le pen, wilders, orban, mussolini, erdogan oder trump – auffällig ist doch, dass ihre SVP-weltwoche blindlings starke männer verehrt und die waffen der kritik, die sonst gegen alle und jeden erhoben werden, gehorsamst niederlegt, wenn diese potentaten ihre machtpolitik verkünden.

      eine solch devote haltung gegenüber rechten strömungen hat mit liberalem denken gar nichts zu tun. die behauptung, liberal oder neoliberal zu sein, dient bloß als schutzmäntelchen.
  • Isa Boletini 24.05.2017 14:31
    Highlight Highlight Gutes Interview, aber den Vergleich mit Trump und Hitler finde ich nicht treffend und sogar unangebracht. Hitler verfolgte ideologische Ziele und war ein "Menschenfeind", während Trump einfach ein bisschen Bala Bala ist und mit seinen "Populismus" nur Wähler mobilisieren wollte. Eher könnte man Trump mit Mussolini vergleichen:"make Italy great again".

Die grosse 9/11-Verschwörung – und was davon zu halten ist

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 erschütterten die Welt. 17 Jahre danach sind viele immer noch überzeugt, dass es sich um eine von den USA inszenierte Verschwörung handelte. Wir machen den Reality Check.

Es ist eines jener weltgeschichtlichen Ereignisse, bei denen jeder Mensch genau sagen kann, wo er sich aufgehalten hat, als er davon erfuhr. Am 11. September 2001 rasten zwei Passagierflugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center (WTC) in New York. Eine weitere Maschine kollidierte mit dem Pentagon in Washington, und ein vierter Jet, der vermutlich in Richtung Washington unterwegs war, zerschellte im Bundesstaat Pennsylvania am Boden.

Die Anschläge von 9/11 erschütterten die Welt. Als …

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