Schweiz
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Eine Kopie der Wilhelm Tell Statue von Altdorf steht auf der kleinen Insel ''Rat Island'' vor dem Stadtteil Bronx, New York, USA. Der Schweizer Kuenstler Gerry Hofstetter hat die Aktion zum 1. August 2016, dem Schweizer Nationalfeiertag, initiiert und organisiert. Das 80 Meter lange und 40 Meter breite Eiland ist die einzige der 44 Inseln um New Yort, die in Privatbesitz ist - sie gehoert den Schweizern Alex Schibli und Roland Veit. Die vier Meter hohe Kopie wiegt 600 Kilo. (GERRY HOFSTETTER)

Diese Kopie des Altdorfer Tell-Denkmals stand am 1. August 2016 auf Rat Island in New York. Auch der Tell-Mythos ist gewandert: Er gelangte aus Skandinavien in die Schweiz. Bild: Gerry Hofstetter

Von wegen «Wer hat’s erfunden?»: 10 Schweizer Dinge, die gar nicht aus der Schweiz stammen

03.10.17, 11:27 03.10.17, 13:48

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Vom Rütlischwur bis zum Réduit: Egal, ob es sich um Mythos oder Tatsache handelt – es gibt Dinge, die können schweizerischer nicht sein. Aber nicht alles, was als typisch schweizerisch gilt, ist es auch. Oder jedenfalls nicht von Anfang an. Zehn Beispiele – vom Apfelschuss bis zum Zweikammersystem: 

Apfelschuss

Was? Ausgerechnet bei Tells Meisterstück soll es sich um schnöde Importware handeln? Leider stammt die schöne Legende, die zum Kanon der Schweizer Gründungsmythen gehört, ursprünglich aus Skandinavien. 

Apfelschuss, Holzstich von Etterlin

Heldentat aus Skandinavien: Tells Apfelschuss (Holzschnitt von Hans Rudolf Manuel Deutsch, 1554). Bild: Wikimedia

Jedenfalls ist die Sage vom dänischen Helden Toko, der ebenfalls einen Apfel vom Kopf seines Kindes schiessen muss, älter als unser Tellsches Schützenstück. Tell und damit sein Apfelschuss tauchen hierzulande erst im Weissen Buch von Sarnen auf, das um 1472 niedergeschrieben wurde. Dagegen beschreibt der dänische Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus das Geschehen bereits in seinem um 1200 verfassten Werk Gesta Danorum («Die Taten der Dänen»). 

In dieser nach derzeitigem Wissensstand ältesten Version der Apfelschuss-Erzählung heisst der Tyrann nicht Gessler, sondern Harald Blauzahn. Nach diesem dänischen König aus dem 10. Jahrhundert, der tatsächlich existiert hat, ist übrigens das Funkverfahren Bluetooth benannt.

Gleich geht's weiter mit den Schweizer Dingen, die gar nicht aus der Schweiz kommen, vorher ein kurzer Hinweis:

Nirgends so gut wie in der Schweiz

Herkunft hin oder her: In Sachen Käse macht uns so schnell niemand etwas vor. Und was wir ganz besonders gut können, ist natürlich Raclette und Fondue. Du willst dich selbst davon überzeugen? Dann probier dich durch unser abwechslungsreiches Sortiment!
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Und nun zurück zur Story ...

Chalets

Man liebt sie oder hasst sie – aber etwas tut man nicht: Man zweifelt nicht am zutiefst schweizerischen Charakter der Chalets. Diese Häuschen mit der aus Holz gefertigten Fassade – manche sind freilich auch mehrstöckige Riesenkästen – gelten als traditioneller Ausdruck schweizerischer Architektur, zumal im Alpenraum. 

Chalet

«Schweizerstil» aus dem Ausland: Chalet. Bild: Shutterstock

Zu Unrecht, wie Daniel Stockhammer etwa vor einem Jahr herausfand. In seiner Dissertation, die im Magazin Horizonte des Schweizerischen Nationalfonds und der Akademien der Wissenschaften erschien, räumte der ETH-Doktorand mit der Vorstellung auf, das Chalet sei ein ursprünglich schweizerischer Baustil. Vielmehr sei das Chalet «auf dem Reissbrett ausländischer Architekten» entstanden. Der «Schweizerstil» habe im Ausland schon geblüht, als man in der Schweiz noch nichts davon wusste. 

Erst mit dem zunehmenden Tourismus gelangte das Chalet in die Schweiz: Nun stellten auch einheimische Chaletfabriken im halbindustriellen Verfahren «typische» Holzhäuschen her – allerdings oft nach ausländischen Vorlagen. 

Geranien

Geranien, Schweizerfahne

Inbegriff des Schweizer Idylls: Geranienschmuck. Bild: Shutterstock

Diese Pflanze ist so schweizerisch, Wilhelm Tell muss seine Fenster damit geschmückt haben. Und zum Chalet gehören Geranien wie Idefix zu Obelix. Doch die schweizerische Nationalblume ist wie so manches erst relativ spät hierher gekommen: Sie ist eine Afrikanerin. 

Geranien, Chalet

Zum Chalet gehören ... Geranien! Bild: Shutterstock

Genauer gesagt: eine Südafrikanerin. Das Land am Kap kennt mehr als 250 wilde Arten der Pelargonie, wie die beliebte Balkon- und Beetpflanze botanisch korrekt heisst. Ein in holländischen Diensten reisender deutscher Schiffsarzt liess 1672 einige Pflanzen in die Niederlande verschiffen, wo sie im berühmten Hortus botanicus der Universität Leiden weitergezüchtet wurden. In der Schweiz, wo sich der Schweizerische Pelargonien-Verein um das Gedeihen der Pflanze kümmert, wurde die Geranie erst etwa ab 1900 populär. 

Kuckucksuhr

Kuckucksuhr, Schwarzwald

Auch dieses Exemplar stammt aus dem Schwarzwald: Kuckucksuhr.  Bild: Shutterstock

In der Populärkultur ist dieser Irrtum populär: Die Kuckucksuhr kommt aus der Schweiz. Von Asterix bis Astrid Lindgren schreibt man diese rurale Behäbigkeit verströmenden Zeitmesser der Schweiz zu – schliesslich passen Kuckucksuhren perfekt zu Chalets und Geranien. Die berühmteste Zuschreibung ist allerdings recht wenig schmeichelhaft. Sie stammt von der Filmfigur Harry Lime (gespielt von Orson Welles) im Klassiker «Der dritte Mann»

«In Italien, in den 30 Jahren unter den Borgias, hat's nur Krieg gegeben, Terror, Mord und Blut. Aber dafür gab's Michelangelo, Leonardo da Vinci und die Renaissance. In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, 500 Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr!»

Orson Welles gab später zu, «die Schweizer» hätten ihn «sehr freundlich» darauf hingewiesen, dass sie nie Kuckucksuhren produziert hatten. Tatsächlich kommen die aus dem Schwarzwald, wo sie heute noch traditionell gefertigt werden. 

Alphorn

Chalet, Geranien, Kuckucksuhr – das Alphorn fügt sich perfekt in diese Reihe. Aber auch dieses urige Instrument ist keine Schweizer Spezialität, zumindest nicht ursprünglich. Vorläufer des Alphorns – Hirtenhörner in allen möglichen Formen und Längen – gab es in vielen Hirtenkulturen, so in den Pyrenäen, in den Karpaten, in Tibet oder bei den Kirgisen. Aus dem Mittelalter sind lange, gestreckte Blasinstrumente bekannt, die dann später eine gebogene Form erhielten. Viele dieser Hörner dienten gar nicht als Musikinstrumente, sondern wurden eher dazu genutzt, akustische Signale zu übermitteln und das Vieh anzulocken.

A musician carries his alphorn past others during a meeting of alphorn musicians in Engetried near Markt Rettenbach, southern Germany, Sunday, Aug. 27, 2017. About 300 musician participated at the meeting. (Stefan Puchner/dpa via AP)

Uriges Instrument: Treffen von Alphorn-Bläsern in Deutschland.   Bild: AP/dpa

Die erste schriftliche Erwähnung eines Alphorns in der heutigen Schweiz datiert aus dem Jahr 1527, als das Kloster von St.Urban in seinem Rechnungsbuch «zwei Batzen an einen Walliser mit Alphorn» verzeichnete. Später, im 19. Jahrhundert, stand das Alphorn hierzulande kurz davor, in Vergessenheit zu geraten. Auf jeden Fall war es zu dieser Zeit noch nicht das sprichwörtliche Schweizer Instrument.

Erst im ausgehenden 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert erlebte das Horn eine Renaissance – deren Motor ausgerechnet städtische, bürgerliche Kreise waren. Damit wurde das Alphorn endgültig zum unersetzlichen Accessoire der bäuerlichen Musikkultur – und der Tourismusindustrie. 

Jassen

Stöck, Wiis, Stich – diese Ausmachregel beim Jassen hängt noch immer in vielen Beizen aus und ziert zahllose Jassteppiche von Düdingen bis St.Margrethen. Das populäre Kartenspiel ist ein derart zentraler Bestandteil der Schweizer Folklore, dass ihm das Fernsehen eine eigene Sendung gewidmet hat. Aber auch wenn das Jassen als helvetisches Nationalspiel gilt, stammt es dennoch ursprünglich nicht aus der Schweiz. 

Elderly men play the traditional Swiss card game

Das helvetische Nationalspiel par excellence: Jassen.  Bild: KEYSTONE

Kartenspiele stammen wie viele andere Spiele aus dem Morgenland. Vor rund 700 Jahren brachten Kreuzritter das Spiel mit Karten aus dem Orient nach Europa, wo man bis dahin nur Brett- und Würfelspiele gekannt hatte. Das Jassen im engeren Sinn kam erst später in die heutige Schweiz. Auch hier waren es Krieger, die es aus der Fremde mitbrachten – Schweizer Söldner hatten es in holländischen Diensten kennengelernt. Die Begriffe «Jass» (Bauer) und «Näll» stammen ursprünglich aus dem Niederländischen. Schon um 1450 stellte man dann in Basel Jasskarten her, damals noch in den Farben «Schellen», «Schilten», «Eicheln» und «Federn». 

Schokoladenfondue

Fondue ist – spätestens seit den 50er Jahren – eines der Nationalgerichte der Schweiz. Seine Herkunft ist allerdings umstritten: Neben den Westschweizer Alpengebieten sieht sich auch das französische Savoyen als Heimat der heissen Käsespeise. Beim Schokoladenfondue ist es dagegen klar: Es wurde definitiv nicht in der Schweiz erfunden – aber von einem Schweizer. 

Schokoladenfondue

Vor allem in der angelsächsischen Welt populär: Schokoladenfondue. Bild: Shutterstock

Der Erfinder hiess Konrad Egli, von Freunden «Konni» genannt. In den 50er Jahren machte er in seinem Restaurant «Chalet Suisse» in New York Fondue in allen Variationen zur Attraktion, und fügte diesen Mitte der 60er schliesslich auch das Schokoladenfondue hinzu. Seine Erfindung war eigentlich eine Promo-Aktion für die Firma Toblerone, die sich mit der Bitte an die Küchenchefs gewandt hatte, eine originelle Süssspeise zu kreieren. Schokoladenfondue wurde in der angelsächsischen Welt ein Riesenerfolg, während es in der Schweiz bis vor nicht allzu langer Zeit nahezu unbekannt blieb. 

Alpinismus

Unsere Vorfahren im Mittelalter bestiegen keine hohen Berggipfel in den Alpen, sondern mieden sie – sie galten als Sitz von Dämonen. Erst mit der Reformation brach sich ein neuer Blick auf die Bergriesen Bahn: Der Zürcher Konrad Gessner sang 1541 in «De admiratione Montium» das Loblied der Schweizer Bergwelt. Wissenschaftliches Interesse an den Alpen – zum Beispiel in der Kartographie – und das Naturverständnis der Romantik führten manche Gelehrte auf die Gipfel. Alpinismus im sportlich-touristischen Sinne war dies jedoch noch nicht. 

ARCHIVE --- AM 14. JULI VOR 150 JAHREN GELINGT ES DER 7-SEILSCHAFT MIT EDWARD WHYMPER UND DEN ZERMATTER BERGFUEHRERN PETER TAUGWALDER -VATER UND SOHN - ERSTMALS DAS MATTERHORN ZU BESTEIGEN. BEIM ABSTIEG KOMMT ES ZUR KATASTROPHE UND DIE VORDEREN VIER MAENNER- MICHEL CROZ, ROBERT HADOW, CHARLES HUDSON UND FRANCIS DOUGLAS STUERZEN IN DEN TOD. ZU DIESEM EREIGNIS STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD AUS ALTER ZEIT ZUR VERFUEGUNG --- Am 14. Juli 1865 erreichte eine Seilschaft von sieben Bergsteigern unter der Leitung des Englaenders Edward Whymper in einem Rennen gegen den Italiener Jean-Antoine Carrel als erste den Gipfel des Matterhorns. Beim Abstieg rutscht der junge, unerfahrene Bergsteiger Douglas Hadow aus und reisst vier seiner Kameraden mit sich in den Tod. Edward Whymper und die beiden Zermatter Bergfuehrer Peter Taugwalder, Vater und Sohn, ueberleben dank eines Seilrisses. Erste bildliche Darstellung des Ungluecks am Matterhorn von 1865, Reproduktion der Lithographie von Gustave Doré (1832-1883). (KEYSTONE/Photopress-Archiv)

Das tragische Ende der Matterhorn-Erstbesteigung. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Dessen Stunde schlug erst ab 1800. Junge Leute aus wohlhabendem Haus, vornehmlich aus England, reisten zum Abschluss ihrer Ausbildung durch Europa und besuchten dabei auch die Schweizer Berge. Einige wagemutige Pioniere unter ihnen begnügten sich nicht mit dem Panorama und der Bergluft, sondern versuchten, die Berggipfel zu besteigen. 1811 wurde die Jungfrau erstmals bezwungen – der Beginn einer Reihe von Gipfelstürmen, die 1865 mit der fatalen Besteigung des Matterhorns einen ersten Höhepunkt fand.

Zwar waren auch Einheimische an den Besteigungen beteiligt, doch das sogenannte «Goldene Zeitalter des Alpinismus» von 1854 bis 1865 wurde von englischen Bergsteigern wie John Ball, John Tyndall, Leslie Stephen und Edward Whymper dominiert. Schon 1857 hatten die Briten den britischen Alpine Club gegründet; der Schweizer Alpenclub (SAC) folgte erst 1863. 

Triumph und Tragödie am Matterhorn

Älplermagronen

Das deftige Gericht aus den Bergen gilt als typisch und genuin schweizerisch. Ein traditionelles Sennengericht, das sogar auf dem Speiseplan der Armee steht. Aber auch dieser vermeintlich sichere «Schweizer Wert» ist nicht wirklich eine schweizerische Erfindung. Denn die «Magronen» sind eine Verballhornung von «Maccheroni» (Makkaroni), der Bezeichnung für italienische gewölbte Röhrennudeln. 

älplermagronen älpler magronen schweizer essen food rezepte https://www.bettybossi.ch/de/Rezept/ShowRezept/BB_BBZA140106_0005A-40-de

Deftiges Gericht: Älplermagronen. Bild: bettybossi.ch

Diese Teigwaren kamen im Gepäck italienischer Migranten in die Schweiz. Vor allem beim Bau des Gotthardtunnels (1872–1882) waren Tunnelarbeiter aus unserem südlichen Nachbarland in grosser Zahl auf den Baustellen beschäftigt. Zu dieser Zeit waren Teigwaren allerdings noch recht teuer – vermutlich wurden Maccheroni erst später zum erschwinglichen Alltagsgericht. Auch die Älplermagronen als Gericht dürften wohl erst etwas später entstanden sein. Kartoffeln, die heute in aller Regel Teil der Älplermagronen-Rezepte sind, kamen erst dazu, als das Gericht im Mittelland Fuss fasste. 

Zweikammersystem

Das politische System der Schweiz ist für manche Beobachter so vorbildlich aufgebaut, dass andere Staaten es ihrer Ansicht nach mit Vorteil kopieren sollten. Zentrale Bestandteile davon sind aber selber kopiert – namentlich das Zweikammersystem. Dieser sogenannte Bikameralismus besteht in der Schweiz seit 1848, als sie ein moderner Bundesstaat wurde. Die beiden gleichberechtigten Kammern des Parlaments sind der Nationalrat, dessen Mitgliederzahl seit 1963 auf 200 festgelegt ist, und der Ständerat, in dem jeder Kanton zwei Sitze hat (und Halbkantone einen). 

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA NATIONALRATSSAAL FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSEITE

Grosse Kammer: Hier tagt der Nationalrat.  Bild: KEYSTONE

Das System erinnert an den US-Kongress, der ebenfalls aus zwei Kammern besteht, die quasi das Volk und die Bundesstaaten vertreten: das Repräsentantenhaus und der Senat. Das ist kein Zufall: Die Eidgenossenschaft gestaltete ihr Zweikammersystem in enger Anlehnung an das amerikanische Modell. Seine starke föderative Ausrichtung erlaubte es, die im Sonderbundskrieg unterlegenen Konservativen mit dem neuen Bundesstaat zu versöhnen. 

The upper house, the Council of State, sits in the half-empty Council of State chamber in the Swiss Federal Parliament building in Berne, Switzerland, pictured on December 17, 2008 during the Federal Assembly's winter session. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Sitzung des Staenderats im zur Haelfte gefuellten Staenderatssaal im Parlamentsgebaeude in Bern waehrend der Wintersession des Parlaments, aufgenommen am 17. Dezember 2008. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Und hier der Ständerat: Kleine Kammer.  Bild: KEYSTONE

Den Schock müssen wir erst einmal verdauen!

Alphörner, Älplermagronen und Chalets kommen gar nicht aus der Schweiz? Und beim Fondue ist man sich nicht sicher?! Skandal! Damit wir diesen Schock ganz schnell überwinden, gönnen wir uns am besten eine ordentliche Portion Käse. Das hilft immer! Die ganze Fondue-Raclette-Welt auf einen Blick >>

Kleiner Trost: Mit diesen Erfindungen haben wir zum Glück auch nichts zu tun. Glaub's 🤔

Video: watson/Lya Saxer

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Und nun: Noch mehr historische Bilder aus der Schweiz

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65
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    Alle Leser-Kommentare
  • Bär73 04.10.2017 19:08
    Highlight Geranien ? Nationalblume ?
    Was bist denn du für einer ?? ^^
    24 1 Melden
  • Alienus 04.10.2017 09:20
    Highlight Es geht noch schlimmer.

    Die „Schweizerfahne“ ist die ehem. Kriegsstandarte des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation).
    23 2 Melden
  • Markus Urs Leutwyler 04.10.2017 01:33
    Highlight Auch wenn die Kuckucksuhren nicht in der Schweiz erfunden wurden, so gibt es doch Firmen in der Schweiz, die solche herstellen. Die Robert Lötscher AG wird bald 100-jährig. Da darf man durchaus von "Tradition" sprechen.
    9 15 Melden
  • Trouble 03.10.2017 23:50
    Highlight Kein Wort über Schiller?
    14 0 Melden
  • Quacksalber 03.10.2017 22:48
    Highlight Jetzt strengt euch mal an. Café de Paris und Reissverschluss sind doch Schweizerisch.
    17 4 Melden
  • Aaamolni 03.10.2017 17:19
    Highlight Punkt 2 ist ein wenig lachhaft wenn man Ernst Gladbachs verschiedene Werke zum "schweizer Hilzstil" kennt..
    Und wer ein halbindustriell gefertigtes Haus mit Holzfassade ein Chalet nennt, sollte sowieso nochmals über die Bücher.
    Das Chalet als Schutz- oder Sennenhütte an sich IST urschweizerisch, der kitschige Ferienhaus-Abklatsch welcher heute als Chalet bezeichnet wird, verdient es eigentlich gar nicht so genannt zu werden..
    39 5 Melden
  • p4trick 03.10.2017 15:28
    Highlight Wie sieht es eigentlich mit dem Cordonbleu aus? Das ist ja auch umstritten von wo es wirklich kommt.
    19 1 Melden
    • Laut_bis_10 03.10.2017 21:18
      Highlight Jetzt hab ich wieder hunger!
      7 0 Melden
    • undduso 03.10.2017 22:29
      Highlight In Slowenien gibts zumBbeispiel das Ljubljana-Schnitzel, welches eigentlich ein Cordonbleu ist.
      Weiss nicht woher das stammt.
      7 0 Melden
    • Pana 04.10.2017 15:13
      Highlight Ich tippe auf Ljubljana.
      15 2 Melden
    • gunner 05.10.2017 21:49
      Highlight In slowenien verkaufen sie auch kremsnita (=cremeschnitte) ;)
      3 0 Melden
  • Caturix 03.10.2017 13:51
    Highlight Bei den Chalets geht es nur um die die unten Stein und oben Holz sind oder ? die anderen Vollholzchalets gab es schon viel länger in der Schweiz aber auch anderswo. Sahen schon immer je nach Region anders aus.
    34 3 Melden
  • John Smith (2) 03.10.2017 13:32
    Highlight Sogar die Schweizer selbst sind ursprünglich aus Afrika eingewandert.
    117 11 Melden
    • StilleLaute 03.10.2017 15:50
      Highlight Nenne des doch gleich beim richtigen Namen, wir sind alles Aliens. Vom 1 Zeller bis zum heutigen Menschen, ursprünglich kam alles aus dem All.
      37 4 Melden
    • Makatitom 03.10.2017 16:15
      Highlight Falsch, Sielnt, die Wiege dewr Menschheit liegt in Afriak, genauer gesagt, im ostafrikanischen Graben. Von dort aus sind wir dann nach Europa und Asien migriert.
      21 17 Melden
    • Laut_bis_10 03.10.2017 21:24
      Highlight Quatsch, wir sind alle von Eru Ilúvatar erschaffen und die Wiege der Menschheit liegt in Hildórien!
      19 1 Melden
  • John Smith (2) 03.10.2017 13:31
    Highlight Wer sich wirklich für die Hintergründe der Willhelm-Tell-Legende interessiert, dem sei die Monografie «Wilhelm Tell: Realität und Mythos» von Jean-François Bergier empfohlen. Da erfährt man mehr Spannendes über die Entstehung der Schweiz. als sich der durchschnittliche SVP-Wähler überhaupt je vorstellen kann. Erfordert allerdings ein vertieftes Interesse, da zwar gut geschrieben, aber trotzdem Sachbuch.
    63 22 Melden
  • John Smith (2) 03.10.2017 13:20
    Highlight Konsequent zu ende gedacht hat dieses Thema Hugo Lötscher in seinem Text «Helvetische Flurbereinigung», veröffentlicht im Sammelbändchen «Der Waschküchenschlüssel». Sehr zur gleichermassen anregenden wie amüsierenden Lektüre empfohlen.
    16 5 Melden
  • zombie woof 03.10.2017 13:04
    Highlight Wenn das die SVP erfährt.....
    91 35 Melden
  • Alienus 03.10.2017 13:00
    Highlight Schweizermesser kommen aus Deutschland.
    20 42 Melden
    • Alienus 03.10.2017 14:43
      Highlight Ha,ha. Ein Haufen ungläubiger Blitzer!
      19 17 Melden
    • Alienus 03.10.2017 16:08
      Highlight Rendel

      Sooooo schlecht sind die aber auch nicht.

      PS: Die Tränen über den Verlust der deutschstämmigen Blochers hält sich in Grenzen!!!
      8 5 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 03.10.2017 11:54
    Highlight Wie ich zu sagen pflege:
    Die Schweiz importiert etwas und macht was gescheites draus.

    Abgesehen mit den Kuckucksuhren, mit dieser Geschmacksverirrung haben und wollen wir nichts zu tun haben.
    142 17 Melden
    • dmark 03.10.2017 13:17
      Highlight Man hätte ja versuchen können, eine Kuckucksuhr fürs Handgelenk zu bauen? :D
      41 2 Melden
    • John Smith (2) 03.10.2017 14:13
      Highlight https://www.indiegogo.com/projects/the-world-s-1st-wearable-cuckoo-clock-watch#/
      11 1 Melden
    • dmark 03.10.2017 19:26
      Highlight John, Ich glaube das jetzt nicht wirklich gesehen zu haben?
      Aber irgendwie hat die Uhr schon was...
      1 1 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 03.10.2017 11:51
    Highlight Und wie war das nochmal mit den Nachrichtenlosenvermögen?

    Oder passt das gerade nicht in die angerührte Folkloresuppe?
    21 64 Melden
    • Sandro Lightwood 03.10.2017 13:44
      Highlight Dies wird dem Bund gemeldet.
      9 0 Melden
    • DonChaote 03.10.2017 14:03
      Highlight Es hat nie jemand behauptet, dass nachrichtenlose Vermögen eine schweizer Erfindung sind... oder was wollen Sie uns mit Ihrem Kommentar mitteilen, werter Honey Badger.
      32 1 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 03.10.2017 15:06
      Highlight Die Antwort liegt irgendwo da draussen....

      ...leider hat mir der Bund jeden weitern Kommentar untersagt, ansonsten wird mir die Staatsbürgerschaft entzogen und ich muss mit Christoph Meili in einer endlos Schlaufe Goldbarren mit Jahrgang 1939-45 im UBS/CS Archiv polieren.
      21 18 Melden
    • Sandro Lightwood 03.10.2017 16:34
      Highlight Oder die Argumente sind einfach ausgegangen.
      7 1 Melden
    • DonChaote 03.10.2017 17:09
      Highlight Zum trollen brauchts keine Argumente...
      11 0 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 04.10.2017 09:22
      Highlight (S)Amen
      1 4 Melden
  • Ohniznachtisbett 03.10.2017 11:47
    Highlight Also mag ja vieles erstaunlich sein und am Wahrheitsgehalt zweifle ich kein bisschen. Aber: Kuckucksuhren? WTF - wäre mir nie in den Sinn gekommen diese zur Schweiz zu zählen. Auch die Älplermagronen liegen auf der Hand, Pasta kommt definitiv aus Italien. Und dass die USA das erste Zweikammerparlament hatten ist jetzt also auch kein Geheimnis...
    130 9 Melden
    • RöschtiPeter 03.10.2017 12:19
      Highlight Ja das habe ich mir auch gedacht. Wer in der Schweiz ist denn der Meinung, eine Kuckucksuhr sei ein Schweizer-Ding das aus der Schweiz stammt?
      64 1 Melden
    • Snus116 03.10.2017 12:48
      Highlight Kuckucksuhren gelten im Ausland als Schweizerisch. Hier natürlich nicht.
      55 3 Melden
    • Der Typ 03.10.2017 17:15
      Highlight @Silent Speaker

      Pasta stammt aus Italien. Teigwaren sind von China. In Italien wurden sie perfektioniert und heissen Pasta. Du kannst eine durchgekochte Reisnudel nicht mit einer perfekten Pasta gleichstellen.
      19 24 Melden
  • Ehringer 03.10.2017 11:44
    Highlight So weit so gut, aber den Teil mit den Älplermagronen sehe ich nicht. Klar, die Teigwaren waren italienisch. Das heisst aber ja noch lange nicht, dass das Gericht auch aus dem Ausland kommt. In meinen Augen wird die Frage dort gar nicht wirklich beantwortet.
    92 9 Melden
    • giandalf the grey 03.10.2017 12:51
      Highlight Und Kartoffeln aus Amerika. Das Gericht kann aber trotzdem in der Schweiz zum ersten Mal gekocht worden sein. Es geht auf jeden Fall um das Gericht, nicht um die Zutaten.
      83 1 Melden
    • ujay 03.10.2017 14:10
      Highlight Kartoffeln sind urspruenglich aus Suedamerika und wurden schon von den Indios gekocht. Wurden im 16. Jhd. von den spanischen Conquistadoren erstmals nach Europa eingefuehrt.
      13 1 Melden
  • Wehrli 03.10.2017 11:42
    Highlight Wenigstens haben wir den Huber erfunden.
    72 4 Melden

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