Schweiz
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Diese Schweizerin produziert (fast) keinen Abfall 

Die Zürcherin Tara Welschinger hat nach einer Asien-Reise fast alles verändert. Sie lebt heute beinahe abfallfrei. Das schafft sie mit überraschend einfachen Mitteln. Auf das Fliegen verzichtet sie jedoch nicht – wie andere Mitglieder der Zero-Waste-Bewegung. 



Wir treffen Tara Welschinger in einem Café und wir haben sie gebeten, alles mitzubringen, was sie jeden Tag mit sich schleppt. Denn das ist mehr, als andere herumtragen. Die 41-Jährige ist Mitglied der Zero-Waste-Bewegung, sie möchte so wenig Abfall produzieren wie nur irgendwie möglich. 

Image

Der Abfall-Vergleich zwischen dem Durchschnitts-Schweizer, Tara Welschinger und ihrem Vorbild Bea Johnson. 

Welschinger kreuzt auf mit einem normal grossen Rucksack. Dann breitet sie aus, was sie braucht, um unterwegs, beim Einkaufen keinen Abfall zu verursachen. Es ist überraschend wenig, das sie auspackt: 

Zero Waste

bild: watson 

Zero Waste

bild: watson 

Der Einkauf

Ohne diese Utensilien geht die frühere Co-Leiterin einer Kommunikationsagentur nicht mehr aus dem Haus. Sie sind der Grundstock für eine der wichtigsten Zero-Waste-Regeln: Meide Verpackungen, suche nach Alternativen.

Welschinger versorgt sich auf Märkten, Bio- und Quartierläden. Supermärkte umgeht sie soweit wie möglich; ausser sie haben eine Offentheke. Früchte und Gemüse kommen in die Baumwollsäckchen und diese in den Rucksack. Sandwichbox und Besteck oder Stäbchen braucht sie bei jedem Besuch bei einem Take-Away-Laden, das Wachstuch für das Fleisch beim Dorfmetzger (oder an der Offentheke von Migros oder Coop), die Käserei füllt ihr den Joghurt in ihr Glas.

«Das Ganze ist zeitaufwändig, man muss den Verkäufern den Sinn von Zero Waste zuerst erklären», sagt Welschinger. Mit der Zeit werde das Ganze zu einem Spiel, dann zu einer Obsession. «Du versuchst überall noch mehr Abfall zu vermeiden.»  

Allerdings ist die Bewegung in keiner Weise extrem. Willkommen ist, wer versucht, weniger Abfall zu produzieren – und sei es noch so eine kleine Menge. 

Das will Zero Waste Switzerland 

«Null Müll» heisst Zero Waste übersetzt, aber auch «null Verschwendung». Das Ziel ist, ein Leben zu führen, bei dem möglichst wenig Abfall produziert und kein Rohstoff vergeudet wird. Zero Waste basiert auf sechs Punkten – den sechs R's: Refuse, reduce, reuse, repair, recycle, rot. Auf Deutsch: Vermeiden, reduzieren, wiederverwerten, reparieren, recyceln, kompostieren.
Die in Kalifornien lebende Französin Bea Johnson hat Zero Waste weltweit berühmt gemacht. Seit 2008 leben sie und ihre Familie ohne überflüssigen Müll: Der gesamte Abfall eines Jahres hat Platz in einem Glas. 
In der Schweiz steckt die Bewegung noch im Anfangsstadium, jetzt tut sich aber etwas. Gemäss Natalie Bino von Zero Waste Switzerland werden alleine dieses Jahr zehn Unverpackt-Läden eröffnet. Die Organisation zählt 150 Mitglieder. (feb)

Foifi

Welschingers Einkäufe: Ganz ohne Verpackung. bild: zvg

Welschinger stösst in der Deutschschweiz immer wieder an Grenzen. So hat sie zwar mittlerweile einen Laden gefunden, der Pasta sowie wenige Hülsenfrüchte im Offenverkauf anbietet. Andere Esswaren gibt es jedoch nur verpackt. Schwierig ohne Verpackung zu bekommen seien:

Auch deshalb eröffnet sie im Februar in Zürich-West den ersten Zero-Waste-Laden «Foifi» der Stadt. Fast gleichzeitig öffnet auch der Laden «Chez Mamie» seine Tore. In der Westschweiz gibt es bereits mehrere Läden dieser Art.  

In diesen Läden bekommt der Kunde sämtliche Esswaren sowie Hygiene- und Haushalt-Artikel ohne Eigenverpackung. 

Zero Waste

Tara Welschinger. bild: zvg

Der Kunde wägt die Ware selber und packt sie in seine mitgebrachten Baumwollsäckchen. Das gehe etwas länger als im Supermarkt, räumt Welschinger ein; es entschleunige jedoch.

«Durch Zero Waste lernte ich, unser Essen mehr wertzuschätzen, es hat meine Lebensqualität verbessert», sagt Welschiger. In ihrem Laden «Foifi» ist das Ziel, dass hauptsächlich Produkte aus Europa und möglichst viele aus der Region stammen. «Mangos oder Bananen wird es bei uns nicht geben, das macht ökologisch keinen Sinn.» Welschinger sucht deshalb nach naheliegenden Lösungen. So hat sie unter anderem einen Produzenten aus dem Zürcher Oberland gefunden, der Erdmandeln anbaut und ihr diese liefert. 

Foifi

An diese Punkte halten sich Zero-Waste-Läden. bild: zvg

Verpackungsfreies Einkaufen ist ein wichtiger Pfeiler von Zero Waste, die Idee geht jedoch viel weiter. Nach dem Motto «Weniger Besitz führt zu mehr Platz» leben zahlreiche Mitglieder der Organisation.  

Fliegen erlaubt 

Allerdings verzichten einige von ihnen nicht auf das Fliegen. Auch Welschinger reist gerne in ferne Länder. «Dies ist mein wunder Punkt, das macht mich angreifbar», sagt sie. Einmal angekommen, bewege sie sich jedoch möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Inlandflüge sind Tabu. Sie hat kein Auto, in der Schweiz benutzt sie nur ÖV

Haushalt

Die Wohnungen und Häuser von «Zero Wastlern» sind spartanisch eingerichtet. Sie besitzen von vielem nur etwas. Welschinger hat beispielsweise nur noch einen Schäler oder einen Suppenlöffel. Die überzähligen brachte sie ins Brocki oder verschenkte sie. So gelangen sie wieder in den Kreislauf statt Zuhause herumzuliegen. 

Foifi

Blick in Welschingers Küche. bild: zvg

Zero Waste

In Welschingers Kühlschrank ist wenig Verpackungsmaterial zu finden. bild: zvg

Im Bereich Hygiene kann ebenfalls Abfall «gespart» werden. Statt Tampons benutzt Welschinger Menstruationstassen oder Stoffbinden. Die 41-Jährige wäscht ihre Haare mit Haarseife, ihre Schminke stellt sie selber her. Und auch beim Reinigen achtet sie auf die Verpackungen. Anstelle von verschiedenen Putzmitteln hält sie ihre Wohnung mit verdünntem Essig sauber. 

Durch Zero Waste hat sich nicht nur Welschingers Abfallberg verkleinert  – momentan füllt sie mit ihrem Partner einen 17-Kilo-Sack pro Monat – sie zog auch um. Wohnte sie früher in einer grosszügigen 7-Zimmerwohnung, reichen ihr heute 45 Quadratmeter. 

Umfrage

Trennst du Abfall?

  • Abstimmen

2,219 Votes zu: Trennst du Abfall?

  • 4%Nein. Bei mir landet alles im selben Kübel.
  • 85%Sicher. Ich trenne, was getrennt werden kann.
  • 9%Ich versuche es, scheitere aber immer wieder.
  • 2%Ich produziere fast keinen Abfall. Ich bin Zero-Waste-Mitglied.

Kleider

Zudem kauft sie, wie Zero-Waste-Erfindern Bea Johnson, fast keine Kleider mehr. 15 Kleidungsstücke reichen – Unterwäsche nicht mitgezählt. 

Elektrogeräte 

Welschinger versucht mit so wenigen Elektrogeräten auszukommen wie nur möglich. Braucht sie einen Mixer, besorgt sie sich diesen auf Ricardo, statt einen neuen zu kaufen. Einen Toaster hat sie nicht mehr, «toasten geht auch in der Pfanne». Sie telefoniert mit einem Secondhand-Handy. Was repariert werden kann, wird geflickt. 

Dass wir wirklich Abfallsünder sind, zeigt dieser watson-Selbsttest 

Im Restaurant

Zero Waste gilt auch beim Auswärtsessen. Tischset und Serviette sind nicht nötig. «Bestelle ich einen Eistee, verlange ich ihn ohne Röhrli.» 

Verzicht 

Je länger das Gespräch mit Welschinger dauert, desto besser ist ihre Lust an Zero Waste zu spüren. Ist das Ganze nie mühsam, wo stösst sie an? «Fast nie», antwortet sie. Es brauche Geduld. Oft seien die Menschen hinter der Theke überrascht, wenn sie ihnen ihre Sandwich-Box zum Auffüllen hinhalte. Nach einer kurzen Erklärung hätten sie Verständnis für ihr Anliegen. Verzichten müsse sie auf wenig – Zweifel-Chips gehören dazu. Und sie nimmt keine Geschenke mehr an. Stattdessen wünscht sie sich Erlebnisse. 

Plastikmüll im Meer. Leider eine Realität. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ezi 20.01.2017 06:52
    Highlight Highlight Versuche mal so den Wocheneinkauf für eine 5-köpfige Familie zu machen... viel Spass! Dazu kommt noch, dass mit der Wärme der Kehrichtverbrennungsanlagen geheizt wird, in Luzern zum Beispiel das Spital. Mit weniger Abfall müsste auf andere Energiequellen zurückgegriffen werden.
    • trio 21.01.2017 23:43
      Highlight Highlight Eigentlich wird es effizienter, wenn die Mengen steigen ;)
      Und immer wieder das Argument mit der Verbrennung. Natürlich wird der Abfall verbrannt, aber ökologisch ist das nicht. Kunststoff sollte als Rohstoff gesehen werden und recycelt werden und nicht verbrannt. Es ist eine weitere Verschwendung, unseren Plastik in den KVAs zu verbrennen.
  • Pupsi 20.01.2017 01:45
    Highlight Highlight Ich persönlich finde sie zero waste Bewegung aus folgenden Gründen gut:
    -sensibilisiert für das Thema Ressourcenverbrauch
    - fördert Umdenken bzgl. Persönlichem Verbrauch
    - Zeigt Alternativen zur reinen Konsumgesellschaft auf (ausleihen statt kaufen, verkaufen statt verwerfen, recylen statt wegwerfen)

    Inwiefern jemand nach dem zero waste Prinzip leben will, ist jedem selber überlassen und auch wo sie /er überall zero haben will. Sehe Parallelen zur Minimalismus bewegung.
  • Platon 19.01.2017 18:25
    Highlight Highlight Schön zu sehen, wie sich in der Kommentarspalte lauter Zerowastespezialisten tummeln. Die wissen sogar wo Tara ihre Möbel kauft und wo deren Müll nun verrottet...😒
  • Leventis 19.01.2017 18:07
    Highlight Highlight Unser Umgang mit Resourcen ist generell bedenklich und da ist jeder Denkanstoss und jede "geistige Irritation", möge sie in mancher Auge noch so heuchlerisch sein, meines Erachtens, genau das Richtige um eine "Trendwende" überhaupt zu ermöglichen.
    *justmy2cents
    • Pupsi 20.01.2017 01:45
      Highlight Highlight Ich teile ihre Meinung diesbezüglich voll und ganz.
  • Bolly 19.01.2017 16:50
    Highlight Highlight Alleine mag das ja gehen, aber mit Familie? Dann dürften die Kunder nur Spielsachen haben die R werden können. Und Stoffwindeln. Ja es gibt eine D Familie brachten sie letztes Jahr in Stern TV, das es geht. Mir wäre schon geholfen, das man alle Packungen wieder zurück geben kann, oder aus solchen Stoffen sind, die bei der Verbrennung keine Schlaken hinterlassen. Gibt jetzt schon vieles aus PET, bringe ich alles zur Sammelstelle, aber es braucht noch mehr davon. Duschmittel und Tetra (hoffe Aldi macht mal vorwärts zum zurück geben bei uns) schon ein Fortschritt, weiter so.
    • trio 21.01.2017 23:46
      Highlight Highlight Verpackungen können grundsätzlich im Geschäft gelassen werden.
  • B1O 19.01.2017 15:17
    Highlight Highlight Wenn ich mir hier die Kommentare anschaue müsste unser Planet ja fast gerettet sein, so wie hier anscheinend niemand jeh fliegt etc...
    • Alnothur 19.01.2017 17:44
      Highlight Highlight Du vergisst, dass 1. nicht jeder Hinz und Kunz auf Watson ist, sondern eine bestimmte Klientel und 2. nur Leute diesen Artikel lesen und dann auch kommentieren, die grundsätzlich schon Interesse am Thema haben.
  • Intellektueller 19.01.2017 14:37
    Highlight Highlight Zero-Waste geht nicht. Durchschnittlich scheidet der Mensch pro Arsch und pro Jahr ca. 400 Liter Harn und ca. 80 Kg Kot aus.
    • AdiB 19.01.2017 15:34
      Highlight Highlight 😂😂😂😂😂
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 15:37
      Highlight Highlight "reuse, recycle, rot" alles was NICHT in diese Kategorien fällt ist Abfall. Kot und Harn kannst du sehr wohl kompostieren. Leider auch deine Aussagen. 💩
    • Kyle C. 19.01.2017 15:50
      Highlight Highlight 80Kg Kot entspricht wohl auch der Menge, denn viele Menschen aus der oberen Körperöffnung rauslassen.... (Sorry, der Steilpass war zu verlockend) ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samuel Asal 19.01.2017 14:35
    Highlight Highlight Sorry aber zero waste aber fliegen? Das hebt sich ja auf! Das ist null ökologisch!
    • Kyle C. 19.01.2017 15:46
      Highlight Highlight Sagt sie ja selbst auch und steht dazu. Trotzdem lebt sie wohl um ein Vielfaches ökologischer als sehr viele anderen Menschen. Niemand sagt, dass "Zero" gleich Null heissen muss. Auf mich wirkt sie dadurch authentisch und lebensnah.
    • Lami23 19.01.2017 17:39
      Highlight Highlight Das lustige ist, wenn jemand etwas gutes bewegen will, wird nicht gelobt, dass richtige Schritte unternommen werden, sondern nur gesucht, was er noch nicht gut macht.
    • Narugami 19.01.2017 18:12
      Highlight Highlight "niemand sagt, dass zero gleich Null heissen muss".. Ich will ja Nichts sagen, aber ich bin mir ziemich sicher, dass Zero Null heisst. :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyle C. 19.01.2017 14:21
    Highlight Highlight Ich stelle bei diesen Artikeln immer fest, dass viele sofort die Lupe hervor nehmen um diesen Menschen vorzurechnen, wo sie eben doch Abfall produzieren oder unökologisch handeln. Und dann stellt man sie als Träumer, Doppelmoralisten oder Ökofreaks hin. Es geht doch im Kern nicht darum, dass alle so leben müssen! Sondern zu sensibilisieren, wie wir es besser machen könnten. Ich selbst bin weit von diesem Ideal entfernt. Aber diese Menschen und Projekte lassen mich mein Handeln hinterfragen und regen mich zu Verbesserungen an, was auch laufend geschieht. Ziel erreicht. Well done!
    • Lami23 19.01.2017 17:40
      Highlight Highlight Danke, habe ich auch gedacht. Immer auf dasschlechte zeigen.
    • Leventis 19.01.2017 18:05
      Highlight Highlight Vielen Dank @stef2014, ich möchte mich ihrem Votum für eine wertoffenene Herangehensweise an Beurteilungen solcher Projekte und ideologisierter Lebensweisen unumwunden anschliessen.

      @DasAuge: diese Menschen bräuchten ja auch nicht verhungern, wenn wir nicht mehr, (wieviel war es genau schon wieder?) ein drittel unserer billig importierten Lebensmittel unkompostiert vermüllen.
      Sie haben deswegen im Kern ihrer Aussage nicht minder recht.

      Es gibt viele Ecken an denen wir anfangen können.. am besten fangen wir in der an, in der wir stehen.. ;-)
  • BobdasFahrrad 19.01.2017 13:58
    Highlight Highlight Den Offenverkauf von Lebensmitteln kann ich nachvollziehen, wie aber machen das die Läden mit den Hygieneprodukten? Es muss doch wahnsinnig schwierig sein, diese offen vom Produzenten zu erhalten.. (vor allem, wenn die Waren automatisiert am Fliessband produziert werden).
  • leu84 19.01.2017 13:30
    Highlight Highlight Bei uns im Dorf gab es eine Käserei. Do konnte man die gekauften Joghurtgläser retour bringen und frische Joghurts kaufen. Es gab auch ältere Damen, die mit dem Milch- oder Rahmkesseli in di chäsi gingen. Es ist nichts neues ;)
    Aber Respekt für diese Einstellung
    • Intellektueller 19.01.2017 14:38
      Highlight Highlight Die Ökobilanz von Mehrweggläsern ist schlechter als von Einwegverpackungen.
    • Locusto 19.01.2017 14:46
      Highlight Highlight Zeig mir bitte eine Quelle dafür! Hab's schnell oberflächlich gegoogelt und nur das Gegenteil gefunden. Ist zwar voreingenommen, aber besser als gar nichts: http://www.mehrweg.org/mehrwegsystem/oekobilanzen/

      Lad' dir mal das PDF runter... Wirklich schade, dass so oft einfach irgendwelches Zeugs behauptet wird. Nicht wirklich intellektuell, oder was meinst du dazu?
    • Santa 19.01.2017 17:12
      Highlight Highlight Der link ist von einer Deutschen Studie und sie sagen klar dass beim Einweg viel grössere Wege gefahren werden, was ein grosser Nachteil ist. Dieser Unterschied ist in der Schweiz nicht Tatsache. Ich habe in einer Getränkeabfüllerei gearbeitet und wir hatten Glas Ein- und Mehrwegflaschen und natürlich PET. Die Energie, die in die Reinigung gesteckt wurde ist sehr extrem. Riesen Anlage mit Säure und Laugenbäder. Bei uns war auch die Aussage, dass Mehrweg gesamthaft eine schlechtere Ökobilanz aufweist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVARTGARD 19.01.2017 13:25
    Highlight Highlight Sie frisst nichts.
    • NoBrainer 21.01.2017 23:11
      Highlight Highlight Immer wieder erhellend. Und egal bei welchem Thema - konstant - ohne eine tiefergreifende Aussage. Moll. Sehr wertvoll.
    • SVARTGARD 22.01.2017 09:04
      Highlight Highlight Mensch lass mir doch😂
      Leben und Leben lasssen👌
    • NoBrainer 22.01.2017 11:13
      Highlight Highlight Ok... fair enough 🤗
  • lemeforpresident 19.01.2017 12:27
    Highlight Highlight look, im a special snowflake! wow, kaffeebecher und thermoskanne sehen ziemlich neu aus, was hat sie wohl mit den alten gemacht? auch die einmachgläser sehen sehr uniform aus... ich versuche auch, abfall zu vermeiden, dementsprechen nutze ich meine sachen, bis zum bitteren ende, aber diese dame wirkt eher wie eine hipsterökoterroristin, welche sich darüber definiert und das allen ins gesicht drücken muss...
    • Triumvir 19.01.2017 14:23
      Highlight Highlight Ich glaube kaum das Sie eine "Hipsterökoterroristin" ist. Btw. diese Bezeichnung würde ich in diesem Fall eigentlich schon als eine üble Nachrede qualifizieren, was übrigens strafbar wäre...nur so nebenbei erwähnt Herr "lemeforpresident"... Das Ziel des Artikels wurde m.E. mehr als erreicht. Denn er motiviert sowohl zum Nachdenken als auch zum Nachahmen, was ich durchaus toll finde!
    • Kyle C. 19.01.2017 14:26
      Highlight Highlight Genau darum geht es: Uns das ins Gesicht zu drücken! Für einmal stehe ich hinter diesen "hipsterökoterroristen" und bin froh, dass es Menschen gibt die uns solche Ideale ins Gesicht drücken. Auch in meins.
    • Lami23 19.01.2017 17:42
      Highlight Highlight Ich finde es auch wichtig zu suchen, was sie wohl doch nicht so gut macht und dann darüber zu meckern. Anstatt sich zu freuen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 18.01.2017 17:28
    Highlight Highlight Für diese Lebensweise gäbe es doch Klöster? Die Bewohner dieses Planeten nehmen laufend zu. Wir können eh nicht alle Ressourcen schonen. Einige werden verschwinden, neue werden erfunden. Alles andere ist rückständiger, naiver Heimatschutz.
    • Blaugrana 19.01.2017 11:00
      Highlight Highlight Scheint ziemlich leer zu sein, Dein Tank...
    • Einer Wie Alle 19.01.2017 11:25
      Highlight Highlight Ich nominiere diesen Kommentar zum dümmsten Kommentar im Januar 2017!
    • Walter Sahli 19.01.2017 11:35
      Highlight Highlight Es liegt nicht an der Anzahl Menschen, sondern an der Organisation...wüsste man, wenn man etwas Denk im Tank hätte!
    Weitere Antworten anzeigen
  • guby 18.01.2017 15:27
    Highlight Highlight Hahaha ich kann nicht mehr. Sie lehnt verpackte Dinge im Flugzeug (!) ab. In dem Flugzeug mit dem sie durch die Welt jettet um Werbung für Umweltschutz zu machen. Entweder merkts niemand oder aber vermarktet sie sich äusserst geschickt. Recycling ist wundervoll, Abfallvermeidung sowieso. Ihr Fussabdruck ist deswegen aber wahrscheinlich trotzdem etwa 700 mal grösser als meiner. Ich finde da gehen etwas die Relationen verloren.
    • Michael Mettler 19.01.2017 11:38
      Highlight Highlight Du schreibst der Fussabdruck ist 700 mal grösser und die Relationen gehen verloren. Hmmm
    • kebabverkaufer 19.01.2017 11:48
      Highlight Highlight unwahrscheinlich....
    • FrancoL 19.01.2017 13:22
      Highlight Highlight 700 mal grösser. kannst Du diese irre Zahl 700 auch etwas begründen? Da müsstest Du Dich schon fast dich in Luft aufgelöst haben.
  • Estherminator 18.01.2017 12:18
    Highlight Highlight Es ist ja gut darüber zu reden ,aber die gute Bea ist bei mir doch sehr im ahnsehen gesunken als Sie in einer TVdoc auf M6 erzählte das sie lieber als ein verpacktes Weihnachtsgeschenk so etwa wie ein Surf-Kurs für ihre Kinder auf den Bahamas schenkt und dorthin geht sie ja nicht zu Fuss Ich finde den CO2 Ausstoss der dabei produziert wird auch nicht ohne ,ausserdem fuhr sie dauernd im Auto herum.....jeder hat halt seine Schwächen
  • Andre Schmid 18.01.2017 11:12
    Highlight Highlight 700??? Ich habe keine 7kg in Jahr
  • DieRoseInDerHose 18.01.2017 11:10
    Highlight Highlight Top - Migros etc. sollten unbedingt auch darauf aufsteigen!
  • Sharky_78 18.01.2017 11:05
    Highlight Highlight Ich versuche das meiste zu trennen. Leider fällt mir immer wieder auf, dass ich für Glas und Pet an total unterschiedliche Orte fahren muss. Da ich nicht soviel Glasflaschen habe, werfe ich sie dann eben doch in den Müll weil es zu umständlich ist. Ich bin der Meinung, dass man das Entsorgungsangebot überdenken/ verbessern sollte um die Leute zu motivieren.
    • Triumvir 18.01.2017 16:40
      Highlight Highlight Geht's eigentlich noch!? Glas in den Müll schmeissen!?! Ja, ja, die Faulheit gewisser Menschen ist leider fast grenzenlos...und dann die billige Ausrede "leider muss ich dann an verschiedene Orte fahren, heul, heul"...
    • Lami23 18.01.2017 18:02
      Highlight Highlight wo wohnst den du? oder auf dem weg zur arbeit entsorgen?
    • G-Man 19.01.2017 12:41
      Highlight Highlight Das mit dem Pet ist tatsächlich extrem doof, das muss dort gesammelt werden wo es verkauft wird. Also auf unserer sammelstelle nicht. Aber durch etwas planung kann man gut alles entsorgen, leider nur nicht am selben ort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boston5 18.01.2017 10:51
    Highlight Highlight Auch ich versuche so Umweltschonend wie es geht zu leben, aber halt so das ich noch normal leben kann. Gibt viele einfache Sachen die man machen kann.

    - So viel wie möglich auf Elektronische Dokumente umschalten (E-Banking, Rechnung nur per E-Mail)
    - Die Plastiksäckli nicht mehr brauchen
    - Nachfüllbare Shampoos
    etc.

    • ben_fliggo 19.01.2017 14:01
      Highlight Highlight bravo!
    • Kyle C. 19.01.2017 14:35
      Highlight Highlight Einverstanden, so mache ich es auch so gut es geht. Der Punkt ist aber, dass wir eben unsere übernommene Definition von "Normal" ändern, bis die kommenden Generationen eine Zero Waste Gesellschaft (oder etwas, dass dem nahe kommt) als "Normal" ansehen. Wenn zukünftige Kinder noch nie ein Plastiksäckli in der Migros oder Coop gesehen haben, wird es für sie als Erwachsene normal sein keine zu benutzen.
    • Alnothur 19.01.2017 17:53
      Highlight Highlight Oder einfach die Plastiksäckli nicht nur einmal brauchen.
  • Umbo 18.01.2017 10:33
    Highlight Highlight In meiner Gemeinde gibt es seit einem Monat von der Gemeinde Abfallsäcke um Plastikmüll zu recyclen. So ein Sack (60l) kostet 2.50. Viele Leute haben mir gesagt, das sei Wucher und sicher bezahlen sie nicht noch 2.50 extra. Ich habe ihnen dann versucht z erklären, dass ein normaler 60l Abfallsack 3.60 kostet und sie eigentlich sparen. Die die das kapiert haben kamen dann mit dem Argument es wäre zu viel Aufwand Plastik zu trennen. Nachdem ich versucht habe auch dem zu widersprechen hat sich schliesslich keiner von ihnen dafür entschieden, obwohl es keiben Grund dafür gibt..
    Schade
    • esmereldat 18.01.2017 11:35
      Highlight Highlight Bei uns gibt es den neu auch. Find ich super! Aufwand ist das für mich wenig, ich hab jetzt halt neben meinem Abfallkübel noch den Sack für Kunststoffe. Gefühlt ist 90% meines Abfalls irgendwelche Plastikverpackungen. Die kommen jetzt da rein. Mühsam ist nur, dass es für die Säcke keine Abfuhr gibt sondern ich sie zur Sammelstelle bringen muss, die nur 1x pro Woche abends solchen "Spezialmüll" annimmt. Aber was solls, wenn viele Leute das nutzen, wirds sicher bald wie Glas und Alu etc. immer angenommen in einem extra Container.
    • Deverol 18.01.2017 11:43
      Highlight Highlight Und was macht die Gemeinde mit dem nicht sortenrein getrennten Kunstoff-Abfall?
      Ernsthafte Frage. Ich habe vor Jahren in der Kunststoffindustrie gearbeitet und kann mir nicht vorstellen, dass damit irgend was anderes als Verbrennen gemacht wird.
    • esmereldat 18.01.2017 12:13
      Highlight Highlight Zitat aus userem Abfallkalender: "Das gesammelte Material wird aussortiert und aufbereitet. Aufgrund ihrer stofflichen Vielfalt können jedoch heute erst 50-80% recycliert werden, der Rest wird als Ersatzbrennstoff verwendet."

      Und zum Preis: 10 Säcke à 65 Liter zu Fr. 22.00
  • Huber50 18.01.2017 10:30
    Highlight Highlight Richtig, dass das Thema Abfall thematisiert wird, wobei mir die der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) zugeführte Menge weniger Sorgen macht. Schliesslich streiten sich auch die KVA's untereinander seit Jahrzehnten um die bessere Auslastung. Ein echtes Problem sind die im Wald weggeworfenen Bierbüchsen, welche nicht wie die am Strassenrand weggeworfenen Dinge wie z. Bsp. McDo.... Verpackungen regelmässig durch teures Strassenunterhaltspersonal eingesammelt werden muss................
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 13:04
      Highlight Highlight Und wenn du sie das darauf ansprichst, sagen sie Dinge wie, ich schaffe Arbeitsplätze.
  • Deverol 18.01.2017 10:23
    Highlight Highlight Benutzen diese Personen keine elektronischen Geräte? Jedes Handy kommt mit einer Verpackung, die dieses Einmachglas im Alleingang füllt...
    • Boston5 18.01.2017 11:01
      Highlight Highlight Sie verwenden diese Packung vielleicht für irgendetwas...
    • keplan 18.01.2017 11:29
      Highlight Highlight Sie lassen einen grossteil in den läden, packen ihre ware vor ort aus
    • Boston5 18.01.2017 11:58
      Highlight Highlight Das ist dann halt einfach denn "Müll" weitergeben... Also nichts für die Umwelt getan.
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  • dnsd 18.01.2017 10:07
    Highlight Highlight Hahaha Nr 3! Die Schweiz hat wahrscheinlich aufs Gramm genau reportet wie viel Abfall pro Nase anfällt. Messen können wir es sehr gut weil so viel Abfall ordnungsgemäss entsorgt wird. Bei anderen Ländern sieht das leider anders aus...
    • Bowell 18.01.2017 14:29
      Highlight Highlight Hat was, ich gehe davon aus, dass illegal entsorgter Abfall nicht in der Statistik auftauch. Oder täusch ich mich?
  • Miikee 18.01.2017 09:45
    Highlight Highlight "Dort lehnt sie alle in Plastik verpackten Fertiggerichte ab."
    Nur weil Sie es nicht aktiv in die Tonne schmeisst heisst das nicht das es nicht doch in der Tonne landet. Dann würde Sie es lieber Essen....
    • Alex_Steiner 18.01.2017 10:15
      Highlight Highlight Nein. Wenn weniger konsumiert wird, wird auch weniger produziert.
    • Miikee 18.01.2017 12:02
      Highlight Highlight Aha. In einem Flugzeug können sie das ja auch so gut steuern. Gerade dort wird garantiert genug mitgenommen und der Rest wird entsorgt, ausser vielleicht man meldet dies vorher an...
    • Alex_Steiner 18.01.2017 13:22
      Highlight Highlight @Mikee: Ja... genau. Wäre sehr einfach. Man muss das Ticket ja vorher kaufen. Dann könnte man auch gleich das Essen regeln. Gibt ja eigentlich genug zum beachten beim Essen. Kein Schwein, Laktosefrei, Vegetarisch, Vegan, kein Plastik, usw. nicht so schwer...
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  • Sir_Saku 18.01.2017 09:27
    Highlight Highlight Seit ca. 2 Jahren sammeln wir nebst Karton/Papier/Metallen/Batterien etc. auch den Plastik separat, denn was da Anfällt ist enorm! Anfangs leerten wir den Müll wöchentlich im 35l Sack, jetzt entsorgen wir den normalen Hausmüll etwa alle 2-3 Wochen im 17l Sack. Im monat haben wir etwa 200l Plastik der anfällt. Dasfällt einem erst auf wenn man bewusst den Plastik vom normalen Müll trennt.
    • Karl Müller 18.01.2017 11:45
      Highlight Highlight Das entlastet möglicherweise dein privates Abfallbudget, aber dass die Aussortierung, Wiederaufbereitung und Verbrennen des Ausschusses umweltfreundlicher und energiesparender vonstatten geht, anstatt den alten Plastik zu verbrennen und neuen zu produzieren, ist jeweils fraglich. Nicht umsonst werden Plastik-Mischsammlungen von den wenigsten Gemeinden angeboten. Bei Getrenntsammlungen wie den allseits bekannten PET-Sammlungen siehts schon wieder anders aus.
    • Kyle C. 19.01.2017 14:43
      Highlight Highlight Wie kommt man auf 200L Plastik/Monat? Das wären ja fast 6 reguläre 35L Säcke/Monat, also rund alle 5 Tage einen vollen Sack mit Plastik.

      Oder sind da PET-Flaschen gemeint?
    • Sir_Saku 20.01.2017 06:42
      Highlight Highlight Klingt unglaublich, ist aber effektiv so. diverse Folien, Säcke und vor allem Verpackungen von diversen Materialien fallen schnell ins gewicht, wenn wir es nicht selbst ausprobiert hätten, würde ich so etwas auch nicht glauben;-)

      Und PET wird natürlich auch separat ggeaammelt=)
  • Mamititti 18.01.2017 09:22
    Highlight Highlight Wie macht sie das mit Wc Papier, Tampons, Binden, Kondomen...

    ...einfach im Zug entsorgen?
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  • DerHans 18.01.2017 09:20
    Highlight Highlight Naja nur weil sie ihren Abfall nicht zuhause entsorgt, heisst dass noch lange nicht dass sie keinen produziert. Oder hat Nike und Adidas eine Ausnahme bei der Verpackung der Schuhe ihrer Söhne gemacht? Zero waste ist eine gute Sache aber es wird wieder missbraucht um seinem Umfeld zu zeigen: Darum bin ich super mega und du halt nöd so.
    • Boston5 18.01.2017 11:21
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht.

      Aber vielleicht frisst das ja einfach der kleine Köter auf dem Schoss des jungen ;-)
    • hektor7 19.01.2017 11:45
      Highlight Highlight Zero Waste geht wohl nur, wenn man im Wald als Jäger und Sammler in einer Jurte lebt.

      Soll aber nicht heissen, dass es nicht löblich ist, wenn sich jemand bemüht, auf unnötigen Abfall zu verzichten.
  • Commander 18.01.2017 09:13
    Highlight Highlight Ich find das interessant mit Zero-Waste. Allerdings für den Normalo unmöglich. Um auf dieses "Glas" Abfall pro Jahr zu kommen, sind ein extremer Aufwand und viele Einschränkungen notwendig. Konsum wird unmöglich (Batterien können z.B. recycelt werden, die Verpackung dazu nur teilweise; schnell einen Schokoriegel am Kiosk kaufen geht nicht, da in Plastikfolie verpackt).
    Ich werde mich weiter bemühen, so wenig Müll wie möglich zu produzieren aber trotzdem "normal" zu leben.
    Noch ein kleiner Tipp: Beim Gemüse aus dem Aldi muss kein Kleber dran, kann also teilweise ohne Plastikbeutel aufs Band ;-)
    • Anded 19.01.2017 11:50
      Highlight Highlight @Malin Der Kleber ist aber Abfall...
    • ben_fliggo 19.01.2017 14:08
      Highlight Highlight @Andes: Altpapier.
    • Anded 19.01.2017 17:02
      Highlight Highlight @ben Du bist wohl auch so ein Genie, welches Papiertragtaschen ins Altpapier und Tetrapak in den Karton gibt...^^
  • Triumvir 18.01.2017 09:09
    Highlight Highlight Toll. Sofort einführen. Dann wäre die Schweiz wieder einmal Weltspitze! Ich wäre sofort dabei! Leider zweifle ich am Durchführungswillen unserer Industrie und Grossverteiler...Was dort an Verpackungsmüll produziert wird, geht auf keine Kuhhaut....
  • splatter 18.01.2017 09:06
    Highlight Highlight In Olten hat im August 2016 der erste Laden mit Waren ohne Verpackung eröffnet. http://www.gruenland-bioladen.ch
  • Hoppla! 18.01.2017 08:52
    Highlight Highlight Interessant, aber Extremen gegenüber bin ich immer skeptisch.

    Es wäre schon mal ein guter Ansatz wenn beim Einkaufen für Früchte und Gemüse keine zusätzlichen Säckchen mehr benutzt würden. Wieso auch.

    Und indirekt wird wohl auch hier viel mehr Abfall anfallen: "Auch im Restaurant gibt sie Tischset und Serviette zurück" welche das Restaurant dann wegschmeisst. Genau so wie die Fluggesellschaft das Essen im Plastikbehälter. Aber der Ansatz finde ich gut.
    • meine senf 18.01.2017 09:29
      Highlight Highlight Man kann sogar noch einen Schritt zurückgehen: Es wäre schon etwas erreicht, wenn es mehr Artikel im Offenverkauf und weniger "Zwangs-Sets" gäbe. Von mir aus auch mit Säckchen.

      Brauchte kürzlich 1(!) Champignon. Kleinste kaufbare Menge: Ein Körbchen mit etwa 20 Stück. Entweder isst man dann eine Woche lang immer das selbe oder wird gezwungen Food Waste zu produzieren.

      Oder ich brauchte gelbes A4-Papier. Kaufen konnte man aber nur ein Set mit Papieren in allen möglichen Farben.
    • Nguruh 18.01.2017 09:56
      Highlight Highlight meine Senf:
      Wo gehst du denn einkaufen?
      Champignons kann man in fast jedem Coop / Migros einzeln kaufen
      Blätter kriegt man einzeln in Papeterien

      Aber die Zwangssets haben schon was... auch die vielen Unnötigen Verpackungen...
    • meine senf 18.01.2017 10:04
      Highlight Highlight Nguruh: Offen gibt es Champignons nur in den grösseren Coops. In den kleineren gibt es nur diese in Plastik eingeschweissten Körbchen.
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  • Tom Garret 18.01.2017 08:49
    Highlight Highlight Wie schädlich ist denn der Abfall den wir erzeugen? Oder anders, wie gut unsere Verbrennungsanlagen? Das nähme mich ernsthaft sehr wunder. Wird aus der Verbrennung auch noch Energie gewonnen? Stimmt es, dass zum teil Papier und so weiter zugegeben werden muss weil wir zu stark trennen?
    Ich war eigentlich immer der Meinung das wir einen hohen Standard haben diesbezüglich...
    • Madison Pierce 18.01.2017 09:04
      Highlight Highlight Unsere Kehrichtverbrennungsanlagen arbeiten bei hohen Temperaturen und haben Abgasfilter eingebaut. Wenn wir Plastik verbrennen, sind nicht Rauch und Russ das Problem, sondern dass man wieder neuen Plastik produzieren muss.

      Aber wie Du schreibst, hat es eine Kehrseite: Das Recycling von Kunststoffen ist nicht unumstritten. Hat es zu wenig brennbare Materialien im Abfall, muss die Verbrennung mit Öl unterstützt werden. Dies ist in Deutschland anscheinend schon vorgekommen. http://www.srf.ch/news/wirtschaft/kampf-um-den-kunststoff
    • piewpiew 18.01.2017 09:11
      Highlight Highlight Beim Verbrennen spricht man von thermischen Recylcling. Anstatt den Rohstoff erneut zu verwenden, wird dieser verbrannt. Dabei gibt es Verluste über den Wirkungsgrad der Turbine welche angetrieben werden muss. Zusätzlich müssen die Rohstoffe neu gewonnen werden, was den Wirkungsgrad erneut verschlächtert. Die Verbrennung ist nie 100%. Eine gewisse Menge an "Schlacke" bleibt zurück und landet auf der Deponie. So wenig Abfall wie möglich ist definitiv wünschenswert.
    • leclerc 18.01.2017 09:14
      Highlight Highlight Es wird Strom für die KVA produziert sowie Wärme die zun Heizen genutzt wird. Das mit dem Karton ist ein alter Hut.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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