Schweiz

9 Fragen und 9 Antworten

Impfverweigerer haben in den USA einen Masern-Ausbruch provoziert – kann dasselbe in der Schweiz passieren?

10.02.15, 09:32 10.02.15, 10:08

In den USA sind die Masern ausgebrochen. Allein im Januar erkrankten 102 Menschen in 14 US-Staaten – fast so viele wie sonst pro Jahr. Eltern sind verunsichert, auch die Politik schaltet sich ein, nicht immer zielführend. Was ist passiert und was geht es uns in der Schweiz an? 9 Fragen und 9 Antworten:

Wie kam es zu dem Ausbruch?

Mindestens 42 der jüngsten Masern-Fälle lassen sich auf «eine Erstansteckung in Disneyland» zurückverfolgen. Eine ungeimpfte Frau besuchte den Park im Dezember und merkte zunächst nicht, dass sie krank war. Sie steckte unwissentlich andere Besucher und fünf Disneyland-Angestellte an. Noch vor ihrer Diagnose flog die Frau über Neujahr nach Seattle und wieder zurück. Kurz darauf wurden in Seattle weitere Masern-Fälle bekannt. Zugleich erreichten die Masern von Disneyland aus andere Bundesstaaten, bis hin zur US-Ostküste. Zuletzt erkrankten jetzt fünf Säuglinge in einem Kindergarten bei Chicago.

Wie schlimm sind Masern?

Masern-Erkrankungen verlaufen meist harmlos, doch Komplikationen können übel enden: Lungen-, Mittelohr- und Gehirnentzündungen und in seltenen Fällen sogar der Tod. Die gute Nachricht: Es gibt eine bewährte Impfung. Die schlechte: Manche Eltern verzichten darauf, ihre Kinder impfen zu lassen.

Bild: AP

Wer sind die Impfverweigerer?

Was die Motivation der Impfverweigerer anbelangt, muss von zwei Kategorien ausgegangen werden: Linksalternative Gesundheitsfanatiker, denen die Injektion von «unnatürlichen» Substanzen ein Graus ist. Und rechtskonservative Kreise, die in der Impfung eine Bevormundung – oder noch schlimmer eine Verschwörung – der Behörden sehen.

War da nicht ein Zusammenhang mit Autismus?

Manche glauben noch immer, eine Impfung könne zu Autismus führen. Dieser Mythos beruht auf einer einzigen Studie von 1998, die inzwischen längst widerlegt wurde. Ihr Verfasser, der britische Gastroenterologe Andrew Wakefield, verlor später die Lizenz. Trotzdem haben sich etliche Prominente an die Spitze des Anti-Impf-Trends gesetzt. Etwa Ex-Playmate und TV-Moderatorin Jenny McCarthy, bei deren Sohn Evan 2005 Autismus diagnostiziert wurde, angeblich infolge einer Masern-Impfung, wie McCarthy lange behauptete.

Jenny McCarthy. video: youtube/secretcombinations

Wie reagiert die Politik?

Der Masern-Ausbruch in den USA ist zum Politikum geworden: Eltern sollten selbst entscheiden, forderten unter anderem der Tea-Party-Senator Rand Paul, ein Augenarzt. Später twitterte er ein Foto, auf dem er selbst geimpft wird.

Auch New Jerseys Gouverneur Chris Christie äusserte sich ähnlich, ruderte später aber zurück: «Bei einer Krankheit wie den Masern ist es keine Frage, dass Kinder geimpft werden sollten.» Sogar der Präsident hat sich eingeschaltet: «Die Wissenschaft ist ziemlich unbestreitbar», sagte er gegenüber dem TV-Sender NBC. «Impft eure Kinder.»

video: youtube/cnn

Was ist «Herdenimmunität»?

Um eine Gesellschaft gegen Masern zu schützen, müssen mindestens 95 Prozent geimpft sein. Dann besteht eine sogenannte Herdenimmunität: Der Erreger kann sich nicht mehr weiterverbreiten und verschwindet gänzlich. Herdenimmunität ist wichtig für all jene, die nicht geimpft werden können: Neugeborene oder Menschen mit einer Immunschwäche. Ihr Schutz ist die Gewissheit, mit dem Erreger gar nicht erst in Kontakt zu kommen.

Wie ist die Masern-Situation in der Schweiz?

Auch in der Schweiz gibt es Impfverweigerer und in der Folge Masern-Erkrankungen. In den ersten neun Monaten 2014 wurden laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) aus zehn Kantonen insgesamt 21 Masernfälle gemeldet. 2006 bis 2009 ereignete sich eine Epidemie mit über 4400 gemeldeten Fällen und zahlreichen Spitaleinweisungen wegen Komplikationen. Das waren mehr Masernkranke als in jedem anderen Land Europas.

Masern-Durchimpfung 2005–2007: Kinder im Alter von 24 bis 35 Monaten, mit mindestens einer Dosis geimpft. karte: ISpm zürich/bag

Gibt es Anstrengungen, die Impfrate in der Schweiz zu erhöhen?

2011 wurde die Nationale Strategie zur Masernelimination ins Leben gerufen, die Masern bis Ende dieses Jahres eliminieren, also Herdenimmunität erreichen soll. Das wird vermutlich nicht gelingen: Derzeit verfügen laut BAG 90 Prozent über die erste Dosis der Masern-Impfung und 75 Prozent über die zweite. Im letzten Jahr haben 11'500 Personen die erste Impfdosis nachgeholt, 22'000 Personen die zweite. Vor allem bei den 20- bis 50-Jährige klaffen noch immer Lücken.

Was würde ohne Impfungen passieren?

Würde in der Schweiz überhaupt nicht gegen Masern geimpft, käme es gemäss Schätzung des BAG jährlich im Durchschnitt zu 70'000 Erkrankungen und zu 20 bis 30 Todesfällen. Das Gesundheitssystem würde mit 220 Millionen Franken pro Jahr belastet. Die aktuellen Impfkosten hingegen betragen 8,6 Millionen Franken pro Jahr.

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    Alle Leser-Kommentare
  • benjamin97 11.02.2015 21:27
    Highlight Es ist sehr wichtig, die Gruppe zu betrachten, welche trotz Impfung angesteckt wurden. Denn gerade bei der Masern-Impfung ist eine Ansteckung trotz Impfung gut möglich. Durch Impfungen wird das eigene Imunsystem gschwächt und man brauch immer mehr davon. Ich bin nicht gegen eine Imfpung doch sollte man das Impfen immer kritisch hinterfragen. Etwa 1/3 meiner Klasse hatte die Masern, ich bakam sie, obwohl ich nicht geimpft bin, nicht.
    2 9 Melden
  • Olivenbauer 10.02.2015 22:50
    Highlight Die heutige Impfstrategie und -hysterie, bildet die Basis einer florierenden "Gesundheitsindustrie" über alle Ebenen. Fakt ist, dass dies zu meiner Zeit eine der ganz normalen Kinderkrankheiten war. Ein paar Tage keine Schule, Mutti die einen verwöhnt und alles wieder gut. Als Heranwachsender auch eine wichtige physische Erfahrung für das Immunsystem. Die Balance haben wir aus höheren Interessen längst verloren.
    4 23 Melden
    • ast1 10.02.2015 23:09
      Highlight Die Masern sind imfall nicht das Gleiche wie die Spitzenblattern... Just sayin'.
      9 1 Melden
  • Maya Eldorado 10.02.2015 16:40
    Highlight Hier sind 79% die Impfungen befürworten.
    Die Durchimpfungsrate bei der Grippe zum Beispiel ist noch weit unter 50%.
    Auch bei anderen Krankheiten ist sie weit darunter.
    Das führt zur Vermutung: Vorne durch ist man dafür - hintendurch impft man sich dann doch nicht.
    Dabei ist immer zu bedenken. Eine Impfung bringt das eigene Immunsystem, die Selbstheilungskräfte durcheinander und schwächt diese. Da sollte jeder selbst entscheiden, was er/sie lieber will.
    7 30 Melden
    • Gleis3Kasten9 10.02.2015 20:59
      Highlight Im Artikel wurde die Grippe nicht erwähnt und ist etwas ganz anderes als die hier angesprochenen Krankheiten: Masern, Mumpf und Röteln. Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen, beide wachsen auf Bäumen aber schlussendlich kann man recht wenig Aufwand Unterschiede feststellen.
      17 2 Melden
    • Maya Eldorado 10.02.2015 21:23
      Highlight Ich weiss nicht so recht. Nützt das wirklich generell etwas. Ich habe meinen beiden Töchtern diese Dreifachimpfung verpassen lassen. Meine ältere Tochter hat dann als Kind trotzdem den Mumps bekommen.
      Ich konnte mich auch im Internet informieren, dass gegen Masern geimpfte Menschen einige Zeit ansteckend sein können und dass auch so schon Epidemien ausgebrochen sind.
      Verschwörungstheorie oder Wahrheit? Das ist hier die Frage.
      2 17 Melden
    • Alnothur 10.02.2015 22:40
      Highlight Keine Impfung schützt zu 100%, denn am Ende ist entscheidend, was das Immunsystem aus den durch die Impfung erhaltenen Informationen macht.
      12 1 Melden
    • ast1 10.02.2015 23:17
      Highlight Die Grippeimpfungen sind auch nur begrenzt sinnvoll, weil sie prinzipiell für eine Saison gedacht sind und auch aufgrund von Prognosen zusammengestellt werden. Dies heisst wiederum, dass es auch gut sein kann, dass man trotz Impfung krank wird.

      Bei anderen Impfungen wie MMR ist dies anders, da die Krankheitserreger sich nicht so häufig verändern und die Impfungen deshalb länger und mit höherem Wirkgrad wirksam sind.
      9 0 Melden
  • Silas89 10.02.2015 16:24
    Highlight Impfungen sind sehr verschieden. Viele sind Sinnvoll.

    Das populärste unötige Beispiel ist aber wohl die Grippeimpfung. Nach dem, was ich von Altersheimen etc. gehört habe, ist der Grippe egal, ob jemand geimpft ist oder nicht. Sie schlägt einfach zu, wenn sie grad will.
    9 14 Melden
  • Gaara 10.02.2015 15:39
    Highlight Die Menschheit, unsere Vorfahren haben schon viele tausende Jahre ohne diese Impfstoffe überlebt. Meiner Meinung nach sollte man nur bei stark lebensbedrohlichen Krankheiten solche Impfstoffe verabreichen.
    Diese Impfstoffe macht uns nur von der Pharmaindustrie abhängig…
    12 59 Melden
    • Lezzelentius 10.02.2015 17:17
      Highlight Die Menschen hatten auch schon Lebenserwartungen von 30 Jahren.
      43 4 Melden
    • Bowell 10.02.2015 17:22
      Highlight Sie vergleichen allen Ernstes unsere heutige Lebensform mit der vor "vielen tausenden Jahren"? Ich bin sicher, dass die nicht so dumm gewesen wären wie wir und sich sofort geimpft hätten.
      36 5 Melden
    • Gleis3Kasten9 10.02.2015 21:03
      Highlight Ich bin mir sicher dass sich mein ehemaliger Mathelehrer für eine Impfung und gegen seine Kinderlähmung entschieden hätte. Er hatte zwar eine vergleichsweise harmlose Variante erwischt aber sowas will ich weder meinen noch irgendwelchen fremnden Kindern antuen wollen.
      15 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2015 22:52
      Highlight Das ist nicht eine besonders intelligente Aussage! Hoffen wir mal, dass Deine Kinder gesund bleiben!
      3 2 Melden
  • Mox 10.02.2015 13:13
    Highlight Die Leute, die hier mit Verschwörungstheorien zu Impfungen oder irgendwelche Impfschäden als Gründe gegen Impfungen argumentieren, wissen einfach nicht mehr wieviel Leid und Tod durch Impfungen vermieden werden konnte.
    Die Pocken konnten z.B. durchs Impfen ausgerottet werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Pocken
    Nicht zu impfen ist einfach unverantwortlich!
    63 10 Melden
  • kaiser 10.02.2015 12:46
    Highlight In der Schweiz bestehen Impfempfehlungen und kein Obligatorium. Trotzdem bin ich allen sehr dankbar welche sich gegen die gefährlichen Viren und Erreger Impfen lassen und so die Gefahr der Ansteckung durch sich selbst an Neugeborenen und kleinen Kindern bei welchem der Impfschutz noch nicht wirkt minimiert oder eliminiert.
    51 3 Melden
  • The Destiny 10.02.2015 11:45
    Highlight "Impfverweigerer" alleine impliziert schon dass obwohl ein Obligatorium besteht etwas verweigert wurde. In der Schweiz haben wir aber kein Impfobligatorium, also ist Impfverweigerer unangebracht.

    Es gibt Impfungen die sind durchaus sinnvoll wie die gegen Kinderlähmung und solche die ein zimliecher quatsch sind wie die georakelte jährliche Grippeimpfung und höchstens gegen eine schlechte bilanz der Pharmaunternehmen schützt.

    Da das Impfen in der Schweiz Freiwillig ist, soll das jeder für sich ausmachen ob er sich gegen Krankheit/Virus xy Impfen lassen möchte oder nicht.
    21 40 Melden
  • droelfmalbumst 10.02.2015 10:55
    Highlight Meine Meinung dazu:

    Impfungen sind zwar nützlich, aber ca. 50% aller Impfungen sind/wären nicht nötig. Da spielt Geldmacherei definitiv eine grosse Rolle! Muss jeder selber entscheiden was ihm/ihr wichtig ist. Die Grippeimpfung finde ich z.B. totaler Bullshit.
    30 40 Melden
    • xlt 10.02.2015 12:31
      Highlight Medizinisch gesehen kann jede Impfung Sinn machen, aber nicht bei allen Personen. Die Grippeimpfung ist für Risikogruppen ein Lebensretter, für junge, gesunde Menschen aber nicht nötig, die können die paar Tage krank sein gut verkraften.
      Die erwähnten 50% sind aber viel zu hoch, der grosse Teil der Impfungen ist wichtig (Maser, Starrkrampf, etc.).
      41 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2015 22:54
      Highlight Bullshit ist definitv weniger effektiv als eine Impfung, aber Du scheinst das ja zu bevorzugen.....
      4 2 Melden
  • Pandabär 10.02.2015 10:44
    Highlight Boah. Eine solche Berichterstattung. Bin gerade echt entäuscht von Watson.
    22 93 Melden
  • tobver 10.02.2015 10:21
    Highlight ups und so schnell wird man in eine linke oder rechte Ecke gestellt. Gesundheit hat doch nichts mit politisch links od. rechts zu tun.
    39 18 Melden
    • Shlomo 10.02.2015 10:39
      Highlight Aber Aberglauben eben schon
      64 10 Melden
  • Lezzelentius 10.02.2015 10:20
    Highlight Ein Nachteil des Internets ist unter anderem, dass sich Dummheit sehr schnell verbreitet und irgendwo Gehör findet.
    89 3 Melden
    • Markus L 11.02.2015 06:15
      Highlight Es gibt halt noch keine Impfung gegen Dummheit...
      9 0 Melden
  • Gantii 10.02.2015 10:19
    Highlight Macht Watson neu Impfpropaganda?

    - Ein Linksextremer Gesundheitsfanatiker (ääääh Linksalternativer)
    oder ähm ein "Rechtskonservativer" = Ungebildeter
    19 75 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.02.2015 10:08
    Highlight Ich konnte Impfgegner (!= impfkritiker) noch nie verstehen - aktuell zum Thema kann ich folgende Lektüre empfehlen: http://www.schockfaktor.de/articles/5/besuch-bei-den-impfgegnern
    54 15 Melden
  • fiodra 10.02.2015 09:57
    Highlight Nur so zum Vergleich: Wie viele schwere Unfälle, wie viele Tote, wie viele Spätfolgen wegen chronischer Überbelastung verursacht Sport? Und wieviel kostet das?

    Dann: weiss man wirklich, was für Spätfolgen Impfungen haben? Ich denke da an die zunehmenden Allergie- und Autoimunerkrankungen. Kann man das überhaupt ursächlich erforschen? Ist daran überhaupt jemand interessiert? Wer würde solche Forschung bezahlen?
    20 85 Melden
    • TJ Müller 10.02.2015 10:30
      Highlight Sie sind also kritisch gegenüber Impfungen weil sie ihre Gesundheit gefärden könnte? Aber gleichzeitig essen sie wahrscheinlich Fleisch (Antibiotikaresistenz) und konventionell angebautes Gemüse (Düngemittelrückstände). Sie pflegen Ihr Körper mir chemischen Produkten, spühlen Ihr Geschir mit Chemie, waschen Ihre Wäsche mit Chemie... Fangen Sie lieber an diese Dinge kritisch zu betrachen, denn da gefährden Sie nur sich selber wenn Sie die Gefahren ignorieren, bei der Impfverweigerung aber Kinder und Alte!
      74 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2015 22:57
      Highlight Wenn Sie sich etwas mit Forschung beschäftigen würden, anstatt aus dem hohlen Bauch heraus zu schwafeln, wüssten Sie die Antwort schon: impfen macht keine Allergien, das ist zur Genüge widerlegt!
      8 1 Melden
  • flikflak 10.02.2015 09:56
    Highlight Alle die dem Impfen kritisch gegenüber Stehen sind:
    Linksalternative Gesundheitsfanatiker oder Rechtskonservative?

    Das nenne ich mal eine neutrale Berichterstattung Herr Ramezani.
    Bravo
    29 45 Melden
    • EvilBetty 10.02.2015 11:27
      Highlight Natürlich nicht. Es sind auch ein paar Spinner drunter.
      46 5 Melden
    • Kian 10.02.2015 12:05
      Highlight Ich bin dafür, die Dinge beim Namen zu nennen. Gerne hätte ich statt über die Gesinnung, über die wissenschaftlichen Argumente der Impfgegner geschrieben. Leider haben sie keine.
      72 15 Melden
  • benjamin97 10.02.2015 09:42
    Highlight sehr einseitiger Artikel.
    23 79 Melden

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