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Vor historischer Kulisse: Besucher des Züri Fäscht geniessen das schöne Wetter am Freitag, 1. Juli. 
Bild: KEYSTONE

Sturz aus 7 Metern, 14 Verhaftungen: Das sind die wichtigsten Zahlen zum Züri Fäscht 2016

04.07.16, 04:10 04.07.16, 07:02


Tage lang hat sich die Stadt Zürich in eine einzige Festhütte verwandelt.

2'000'000 

Menschen waren gut aneinander vorbeigekommen. Das neue Sicherheitskonzept hat sich bewährt.

Bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren hatten die Organisatoren 2,3 Millionen Besucherinnen und Besucher gezählt. Damals war es auf der Quaibrücke beinahe zu einer Massenpanik gekommen und eine Person hatte sich verletzt. Polizei und OK gingen deshalb über die Bücher und nahmen für das diesjährige Fest einige Änderungen vor.

Die schönsten Riesenrad-Bilder

Festplätze am Zürichhorn oder auf der Landiwiese lockten die Menschen an die Stadtgrenze hinaus. Die Marktstände waren nur auf einer Seite der Strasse aufgestellt, um mehr Platz zu schaffen. Mit der Züri-Fäscht-App wurden die Bewegungen der Zuschauermassen gemessen und so genannte Crowd Spotter meldeten, wo viele Menschen unterwegs sind.

«Das Konzept hat sich bewährt», sagte Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi der SDA. Jeweils nach den Feuerwerken habe man die Leute über die Lautsprecheranlagen angewiesen, die Quaibrücke zu meiden. «Wir haben die Personenströme gut lenken können.»

80'000

Raketen wurden in den Himmel geschossen. Und so hat das «Wetterleuchten» ausgesehen:

60

Bühnen wurden aufgestellt, auf denen Musik gemacht wurde.

70

Schaustellerbetriebe sorgten für Nervenkitzel auf der grossen Chilbi. 

60'000

Mal wurde die Züri-Fäscht-App heruntergeladen. Sie zeichnete nicht nur die Bewegungen der Besucherströme auf, sondern bot nebst spielerischen Funktionen auch eine Übersicht über das Festprogramm.

130

Festwirtschaften und über 300 Food- und Marktstände sorgten für die Verpflegung der Besucher. Die Standbetreiber waren mit dem Umsatz allerdings nicht wirklich zufrieden, wie folgender Beitrag von «Tele Züri» zeigt: 

Bilanz Züri Fäscht. video: tele züri

Meter in die Tiefe stürzte ein 20-jähriger Mann in der Nacht auf Sonntag von der Lindenhofbrücke. Er verletzte sich schwer, die Gründe für den Sturz sind noch unklar.

14

Verhaftungen gab es im Verlaufe der Veranstaltung. Am meisten zu tun gab es für die Einsatzkräfte jeweils nach Mitternacht – wenn schon viel Alkohol geflossen war. Bei zahlreichen Schlägereien mussten sie eingreifen. Es gab auch mehrere Anzeigen wegen sexueller Belästigung.

420

Patientinnen und Patienten wurden in den beiden Festnächten von Schutz und Rettung betreut. 67 Personen mussten zur weiteren Behandlung oder Abklärung ins Spital. Übermässiger Alkoholkonsum oder Schnittwunden an den Füssen gehörten zu den häufigsten Behandlungsgründen. (cma/sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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13
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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ostpol76 04.07.2016 10:55
    Highlight Ich war positiv überrascht wie friedlich alles ablief. Hatte doch watson im Vorfeld von Schlägereien und Alkoholleichen berichtet. Ich habe keines von beiden gesehen.

    Sorry, der Titel hat BLICK Niveau.
    19 0 Melden
  • loree_n 04.07.2016 10:36
    Highlight Lärmklagen wegen dem Feuerwerk... Hahahahaaa
    26 1 Melden
  • axantas 04.07.2016 09:44
    Highlight Und was wäre der Titel des Artikels, wenn niemand 7 Meter runtergefallen wäre und keine Verhaftungen stattgefunden hätten?
    Man könte ja auch die positiven Zahlen da oben fett hinmachen, so im Sinn von "3 Tage Festhütte mit 2 Mio Besuchern" ;-)
    36 2 Melden
  • engeliii23 04.07.2016 08:55
    Highlight Ich frage mich, ob der schlechte Absatz nicht auch damit zu tun hat, dass alles einfach zu teuer ist? Ich mein sorry - 7.-- für eine Dose Bier.
    47 1 Melden
    • Scaros_2 04.07.2016 09:26
      Highlight Absolut - Gemessen daran, was man 1 Woche zuvor am Albanifest zahlte für ein Bier muss man sagen ist das ZH-Fest einfach eindeutig viel zu teuer. Auch das es "nur" mehrheitlich das gleiche Bier gab stosst auf. Einzig der kleine Fleck der ein bisschen Craftbierszene vertretten hat ist das zu wenig. Man müsste Vielfahlt preisen und nicht 2 Pfützen namens Heineken und Feldschlösschen. Das kann man gern zuhause trinken wenn es schmeckt.
      34 5 Melden
    • engeliii23 04.07.2016 11:57
      Highlight @Scaros_2: Bitte das unheimlich feine Falkenbier beim Bellevue nicht vergessen!!!!!

      *Ironie off*
      2 1 Melden
  • Moe Mentmal 04.07.2016 08:17
    Highlight Nur so zur Info: Bei einem professionellen Feuerwerk werden keine Raketen abgeschossen sondern Schüsse abgefeuert...
    35 8 Melden
  • -woe- 04.07.2016 07:38
    Highlight Ein geniales Feuerwerk am Freitag!

    Ein sackschwaches am Samstag...
    Da wurden immer wieder die gleichen Bilder in den Nachthimmel geschossen, begleitet durch unpassendeHintergrundmusik. Von musikalischer Interpretation war wenig zu spüren. Ob 'Pippi Langstrumpf' wirklich die richtige Musik ist? Hätte mich nicht über 'Heidi' und 'Alli mini Äntli' als Schlussbouquet gewundert...

    Auffällig ist, dass die allgemein zugänglichen Plätze mit gutem Blick aufs Feuerwerk immer rarer werden. Da eine VIP-Lounge, dort eine Members-Bar und vorgelagert diverse Flösse mit hohen Aufbauten. Schade.
    12 16 Melden
    • Schreiberling 04.07.2016 09:46
      Highlight Also ich fand beide Feuerwerke am Samstag absolut genial. Geschaut habe ich sie direkt vom Bürkliplatz aus. Ohne Gedränge, ohne Probleme.
      7 1 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 10:19
      Highlight am hafen enge war die Sicht super und nicht verstellt.
      Die Kritik find ich zu heftig. Es war mal ein anderer Hintergrund
      6 2 Melden

Soso, Zürich ist also weltweite Spitze für Dreier, Fremdgehen und Drogen 🤔

Details aus dem Ranking «Time Out City Life Index» enthüllen so allerlei Spannendes.

Jippie, der alljährliche Time Out City Life Index ist da! Darin wurden 15'000 Menschen in verschiedenen Städten der Welt nach ihrem Befinden gefragt: Fühlt man sich wohl in dieser Stadt? Wie isst man so? Wie ist das Ausgangsangebot, dein Liebesleben, allgemein die Freundlichkeit so? Wie viel Spass hat man in der Stadt? Die Auswertung ergibt ein Ranking der «Most Exciting Cities».

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