Schweiz
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Die amtierende Zuercher Stadtpraesidentin Corine Mauch (SP), rechts, strahlt nach ihrer Wiederwahl mit ihrem Herausforderer, FDP Nationalrat Filippo Leutenegger, links, der das Praesidium verpasste, aber die Wahl in den Stadtrat schaffte, in Zuerich am Sonntag, 9. Februar 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Filippo Leutenegger (FDP) tritt wie 2014 gegen Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) an, wohl erneut vergeblich. Bild: KEYSTONE

Der Traum von der bürgerlichen Wende im rotgrünen Wohlfühl-Zürich

Nach 28 Jahren an der Macht wirkt die rotgrüne Mehrheit im Zürcher Stadtrat träge und visionslos. Die Bürgerlichen hoffen trotzdem vergeblich auf eine Wende. Dafür ist ihr Personal zu schwach und das Lebensgefühl der Bevölkerung zu gut.



Das Wetter ist trüb und kalt. Nur wenige Leute sind am Samstagmorgen auf dem Lindenplatz in Zürich-Altstetten unterwegs. Es sind suboptimale Bedingungen für das bürgerliche «Top5»-Stadtratsbündnis, um die Wählerschaft anzusprechen. Entsprechend lustlos ist die Stimmung, daran können auch die Frauen im Löwenkostüm wenig ändern.

Dabei haben die Top 5 (je zwei Kandidaten von FDP und SVP und einer von der CVP) grosse Ambitionen. Sie wollen bei den Wahlen am 4. März die Dominanz der rotgrünen Parteien in der Stadtregierung beenden, die auf den Tag genau 28 Jahre zuvor begonnen hat. Was schwierig werden dürfte, und das nicht nur wegen der geringen Frequenz auf dem Lindenplatz.

Wahlkampf Top5 bürgerliches Bündnis Stadtratswahlen Zürich.

Das Top-5-Wahlmobil in Altstetten. bild: watson/peter Blunschi

Altstetten liegt im Westen von Zürich. Es ist nicht zu verwechseln mit dem trendigen und etwas sterilen Ex-Industriequartier Zürich-West. Altstetten wirkt eher bieder, aber auch hier wurde und wird viel gebaut. Was einer der Gründe ist, warum der bürgerliche Wendetraum scheitern dürfte.

Ende des Booms nicht in Sicht

Denn Zürich boomt seit Jahren. Immer mehr Menschen ziehen in die Stadt, und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Sogwirkung der «Little Big City» oder «Downtown Switzerland» – zwei ehemalige Werbeslogans von Zürich Tourismus – scheint ungebrochen. Der Trend in die urbanen Zentren mag ein globales Phänomen sein, er vermindert aber auch die Chancen für einen Wandel.

Eine Wechselstimmung ist in Zürich nicht vorhanden, zum Ärger der FDP-nahen NZZ, die fast verzweifelt versucht, die bürgerliche Wende herbeizuschreiben. Ein von der «Weltwoche» rekrutierter Redaktor verglich das rotgrüne Zürich letztes Jahr in einem polemischen Beitrag mit dem schwedischen «Volksheim». Der pensionierte Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» echauffierte sich über das links-grün-soziale «juste milieu», das Zürich im Beamtenstil regiere.

Völlig daneben ist die Kritik nicht. Der neunköpfige Stadtrat, in dem Rotgrün zwei Drittel der Sitze hält (4 SP, 1 GP, 1 AL gegen 2 FDP und 1 CVP), ist durch eine träge Verwaltermentalität geprägt. Selten zeigte sich das so deutlich wie beim Eklat von letzter Woche, als SP-Gesundheitsdirektorin Claudia Nielsen nur dreieinhalb Wochen vor der Wahl Knall auf Fall ihren Rücktritt erklärte.

Die Zuercher Stadtraetin Claudia Nielsen an einer Medienkonferenz in Zuerich am Mittwoch, 7. Februar 2018. Die umstrittene Stadtraetin hat sich aus dem Wahlkampf zurueckgezogen. Sie tritt  am 4. Maerz nicht mehr fuer eine neue Amtszeit an. Die Zuercher Finanzkontrolle hat das Stadtspital Triemli vergangene Woche ueber fragwuerdige Verbuchungen und Verwendungen von aerztlichen Honoraren informiert. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Claudia Nielsen erklärt überraschend ihren Rücktritt. Bild: KEYSTONE

Die Begründung mit aufgetauchten Unregelmässigkeiten bei der Verbuchung von Arzthonoraren im Triemli-Spital wirkt vorgeschoben. Nielsens Probleme waren seit langem bekannt, etwa ihr ruppiger Führungsstil. Ihre konfuse Strategie für die hochdefizitären Stadtspitäler Triemli und Waid stiess in der zuständigen Gemeinderatskommission sogar bei der eigenen Partei auf Ablehnung.

Innovative Ideen gesucht

Der Stadtrat aber blieb passiv und stellte der offensichtlich überforderten Claudia Nielsen erst im letzten Herbst einen «Beistand» zur Seite. Das wirft ein schlechtes Licht auf die Führungsqualitäten von SP-Stadtpräsidentin Corine Mauch. Mit dem abrupten Rücktritt brüskierte Nielsen auch ihre Partei, die ihren Sitz kampflos preisgibt, weil sie kurzfristig keinen valablen Ersatz finden konnte.

Nach dem Nielsen-Eklat bleiben Fragen offen. Die NZZ wittert bereits Morgenluft. Die Schwäche der SP «erhöht die Chance für eine liberale Politik», heisst es in einem Kommentar vom Samstag. Das dürfte verfrüht sein, doch der Stadtrat ist nicht nur personell in Unterform. Man vermisst innovative Ideen, und das in einer Stadt, die sich als kreative IT-Metropole verkauft.

Wo sollen die Leute wohnen?

Das grösste Problem aber sind die fehlenden Visionen für die Zukunft. Die Bevölkerung hat seit dem Tiefpunkt im rotgrünen «Wendejahr» 1990 mit etwas mehr als 350'000 auf knapp 430'000 Einwohner zugenommen. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen. Die Bevölkerungsszenarien gehen davon aus, dass Zürich bis 2030 auf 470'000 bis 520'0000 Einwohner anwachsen wird.

ARCHIV - ZU DEN REAKTIONEN AUF DIE GEPLANTE VERSCHAERFUNG DER LEX KOLLER STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Gigantische Schlange von Wohnungssuchenden bei der Besichtigung einer Musterwohnung der Wohnungssiedlung Kronenwiese im Zuercher Quartier Unterstrass  am Freitag, 3. Juni 2016. Auf der Kronenwiese erstellt die Stadt bis Ende 2016 ihre bisher juengste Wohnsiedlung. Im Bau sind insgesamt 99 2œ- bis 5œ-Zimmer-Wohnungen sowie sechs Geschaeftsraeume.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Alle wollen in Zürich wohnen: Warteschlange der Interessenten vor der städtischen Siedlung Kronenwiese. Bild: KEYSTONE

Dafür muss Wohnraum geschaffen werden. Angesichts der immer knapperen Baulandreserven geht das nur durch Verdichtung. Ein klares Konzept des Stadtrats aber ist nicht vorhanden. Ein weiteres Problem ist die Infrastruktur. In diesem Bereich hinkt die Planung bei den Schulbauten oder dem öffentlichen Verkehr bereits heute der rasanten Entwicklung hinterher.

Verwalterin des Erfolgs

Wenn Stadtpräsidentin Corine Mauch sich über den Vorwurf ihres FDP-Herausforderers Filippo Leutenegger lustig macht, sie würde «den Erfolg verwalten», hat sie nur bedingt recht. Die Verwaltermentalität im Stadtrat ist ein Hindernis für eine zukunftsgerichtete Politik. Nur fällt das für die wenigsten Einwohner bislang ins Gewicht. Dafür ist die Stadt eben zu erfolgreich.

Zürich ist attraktiv. In internationalen Rankings zur Lebensqualität ist die Limmatstadt weit oben platziert. Die öffentlichen Dienstleistungen funktionieren, und das Freizeitangebot ist für eine Stadt dieser Grösse einmalig. Man fühlt sich wohl im rotgrünen Zürich.

98 Prozent Zufriedenheit

Eingetrübt wird diese Befindlichkeit durch die Wohnkosten, sie bilden die Kehrseite des Erfolgs. Wer nicht mit Glück oder Geschick an eine gemeinnützige Wohnung kommt, zahlt häufig eine exorbitante Miete. Entsprechend gross ist der Gentrifizierungsdruck. Die einst verrufene Langstrasse hat er voll erfasst. Nun gerät Schwamendingen auf den Radar.

Die Städte mit der höchsten Lebensqualiltät

Auf das Wohlbefinden der Menschen haben die hohen Mieten aber kaum Auswirkungen. Im Gegenteil, die alle zwei Jahre durchgeführte Bevölkerungsbefragung spricht eine klare Sprache. Laut den neusten Zahlen von 2015 leben 98 Prozent der befragten Zürcherinnen und Zürcher gerne oder sehr gerne in der Stadt. Solche Werte findet man sonst nur in Diktaturen.

Mitttel- und Unterschicht zieht weg

Damit nicht genug: Für 79 Prozent entwickelt sich Zürich in die richtige Richtung. Immerhin 50 Prozent finden, dies könnte dynamischer geschehen, was sich als leise Kritik an der stadträtlichen Verwaltermentalität interpretieren liesse. Der Verlust an Freiräumen, über den sich Jüngere und Linksalternative beklagen, wird hingegen kaum als Manko empfunden.

Was Angela Merkel im letztjährigen Wahlkampf über Deutschland sagte, lässt sich über Zürich erst recht behaupten: Man lebt gut und gerne hier. Aber man muss es sich leisten können und wollen. Der Anteil der Einwohner mit hohem Status (gut ausgebildet und verdienend) hat stetig zugenommen und macht fast 50 Prozent aus. Die Zahl der Menschen mit mittlerem oder tiefem Status hingegen nimmt ab. Sie werden in die Agglomeration verdrängt.

Wo bleibt der Wahlkampf?

Gutsituierte wären an sich empfänglich für bürgerliche oder zumindest liberale Rezepte, da hat die NZZ durchaus recht. Denn Zürich ist nicht nur bei den Mieten eine teure Stadt. Die Steuern gehören zu den höchsten im Kanton. Gleiches gilt für die Krankenkassenprämien, die im NZZ-Politbarometer sogar die Wohnkosten als grösstes Problem abgelöst haben.

Besucher bei der Liveuebertragung von Rigoletto aus dem Opernhaus auf den Sechselaeutenplatz in Zuerich am Samstag, 21. Juni 2014. Die „Oper für alle“ findet im Rahmen der Festspiele Zuerich statt. (KEYSTONE/WALTER BIERI)

Opernübertragung auf dem Sechseläutenplatz: In Zürich lässt es sich gerne und gut leben. Bild: KEYSTONE

Mit einem beherzten Wahlkampf könnten die Bürgerlichen die rotgrüne Selbstzufriedenheit durchaus erschüttern. Doch er ist genauso unterkühlt wie die Temperaturen am Samstag auf dem Lindenplatz in Altstetten. Obwohl FDP, SVP und CVP so geeint wie lange nicht auftreten, vermitteln sie keine Aufbruchstimmung. Auf der Personalseite sieht es noch magerer aus.

Unwählbare SVP, geschrumpfte CVP

Neben «Alphatier» Filippo Leutenegger kandidiert Gemeinderat Michael Baumer, den die FDP der profilierten Nationalrätin Doris Fiala vorgezogen hat. Trotzdem hat er gute Chancen, den zweiten Sitz der Freisinnigen zu verteidigen. Die SVP-Kandidaten Susanne Brunner und Roger Bartholdi hingegen können noch so moderat auftreten, so lange ihre Partei den Blocherismus praktiziert, sind sie für einen erheblichen Teil der urbanen Bevölkerung aus Prinzip unwählbar.

Das interessanteste Profil hat CVP-Kandidat Markus Hungerbühler. Er ist schwul und zieht mit seinem Partner eine Tochter auf, die von einer Leihmutter in den USA geboren wurde. In den schwarzen CVP-Stammlanden wäre er damit eine Art Gottseibeiuns. Im «bunten» Zürich ist sein grösstes Problem die Partei. Der Wähleranteil der CVP ist 2014 unter fünf Prozent gefallen. Das ist für ein Mandat im neunköpfigen Stadtrat ein sehr dünnes Polster.

Es droht der bürgerliche Worst Case

Die linksgrünen Parteien können sich deshalb trotz des Nielsen-Fiaskos zurücklehnen. Als «Ersatz» scheint die «melonengrüne», also innen rote Karin Rykart gesetzt. Auch der linksalternative Polizeivorsteher Richard Wolff hat mehr als intakte Wahlchancen, obwohl er einen dicken «Tolggen» im Reinheft hat. Erst letztes Jahr «bemerkte» er, dass seine Söhne auf dem besetzten Koch-Areal in Albisrieden verkehren und er dieses Dossier besser abgeben sollte.

Die Versuche der Bürgerlichen, diesen Fehltritt auszuschlachten, scheinen fruchtlos zu sein. Am ehesten können sie auf Sitzgewinne im Gemeinderat hoffen. Im Stadtrat hingegen droht ihnen sogar der Worst Case, der Verlust eines weiteren Sitzes. Denn der grünliberale Andreas Hauri hat gemäss Umfragen von NZZ und Tages-Anzeiger reelle Wahlchancen, obwohl er sich als «Einzelmaske» durchschlagen muss.

Schmerzgrenze nicht erreicht

FDP-Kandidat Michael Baumer zeigt sich im Gespräch (zweck-)optimistisch: «Ich denke, dass es für drei oder sogar vier Sitze reichen wird.» Wie das geschehen soll in einer Stadt, in der die Zufriedenheitsquote ein «sowjetisches» Ausmass erreicht und eine satte Mehrheit einen positiven Trend erkennt, bleibt schleierhaft. Es geht den Leuten im rotgrünen Wohlfühl-Zürich zu gut.

«Die Schmerzgrenze ist womöglich noch nicht erreicht», räumt CVP-Mann Markus Hungerbühler ein. Die Top 5 wollen unverdrossen weiterkämpfen und sich bis zum Wahltag jeden Samstag in den Stadtquartieren präsentieren. Und dem Traum von der bürgerlichen Wende hinterher jagen, der nicht wahr werden wird.

«Hört auf, Zürcher als arrogant zu beschimpfen!»

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88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Emanzipator 14.02.2018 08:08
    Highlight Highlight Gut so! Weil die “Drecks-stadt” die sie vor 28 Jahren übernahmen und was daraus wurde ist mehr als nur Lobenswert!

    Sie haben einfach zu schnell Ordnung geschaffen, darum scheinen die Bürgerlichen ihr versagen schon vergessen zu haben.

    Rotgrün Olé!
    6 4 Melden
  • Platonismo 13.02.2018 22:29
    Highlight Highlight Grossartiger Artikel. Also der von Scherrer, in der NZZ, natürlich.
    1 2 Melden
  • Idrisi 13.02.2018 18:46
    Highlight Highlight Das Leben in der Stadt bedingt ein Minimum an Kooperation und Solidarität. Das ist den rechtsbürgerlichen Parteien fremd. Solange dem so ist werden Städte rot-grün regiert bis die Sonne erlischt.
    24 10 Melden
  • Big ol'joe 13.02.2018 18:30
    Highlight Highlight Hahaha die Linke ist wohl die einzige, welche Attraktive Politik für moderne Menschen macht! Schaut nach bieder-Luzern mit bürgerlicher Politik: welcher junge, gut aus gebildete will da Leben? Schaut nach links-Basel: selten so eine attraktive Stadt für urbane Menschen gesehen. Wegen der Linken.
    Zürich war Anfang 90er am Ende. Dann kam die Linke.
    Ein Hohn, wer noch an die Bürgerlichen glaubt. Die einzige Attraktive urbane Politik konnte bisher nur die Linke erreichen, keine assozialen Libertäre...
    24 12 Melden
  • marcog 13.02.2018 18:26
    Highlight Highlight Die Probleme in der Stadt sind hohe Mieten und viel Verkehr. Da sehe ich wenig Grund etwas anderes als Rot/Grün zu wählen.
    29 13 Melden
  • Papa Swappa 13.02.2018 16:25
    Highlight Highlight laotse meinte sinngemäss, dass die beste regierung die ist, welche man nicht wahrnimmt.
    zürich ist nahe dran 😉
    38 3 Melden
  • Me, my shelf and I 13.02.2018 14:25
    Highlight Highlight Ich glaub' ich zieh in die Stadt. Hier im Oberland dirigiert Die SVP, so weit das Auge reicht.
    61 22 Melden
    • meine senf 13.02.2018 17:26
      Highlight Highlight Vielleicht ist es ja eben deswegen so. Politische Getthoisierung. Der Röstigraben ist verglichen mit der Schlucht des Stadt-Land-Grabens nur noch eine Rinne.

      Aber, auch wenn man weiss, dass das das Problem verstärkt, fühle ich mich in der Stadt auch wohler.

      Die wahren Helden sind jene, die absichtlich im so ein SVP-Dorf ziehen, damit die dortigen Gegengewichte grösser werden.
      24 7 Melden
    • Me, my shelf and I 14.02.2018 09:46
      Highlight Highlight Höhö ich wusst's schon immer: Ich bin ein Held :D
      Leider nur nicht freiwillig hier...
      2 0 Melden
  • Madison Pierce 13.02.2018 14:12
    Highlight Highlight Wenn man in der Stadt lebt, kann man mit der aktuellen Regierung wohl schon zufrieden sein. Der Stadtzürcher ohne Auto ärgert sich nicht über die Verkehrspolitik, das tun die Auswärtigen, die mangels Umfahrung durch die Stadt müssen. So gesehen ist die Regierung nicht schlecht für die Zürcher.

    Was mich erstaunt ist die Unterstützung für Wolff. Links und alternativ sein ist eine Sache, aber den Rechtsstaat zu beugen eine andere. Verstehe nicht, dass da nicht ein gemässigter Linker gewählt wird.
    36 46 Melden
    • Fabio74 13.02.2018 14:43
      Highlight Highlight Die Unterstellungen Wolff gegenüber sind inakzeptabel.
      Wo hat er den Rechtsstaat gebeugt?
      Unfahrungsstrassrn gibt es. Heissen Nordring und Westring. Sind Autobahnen und somit Kompetenz ASTRA
      47 21 Melden
    • reich&schön 13.02.2018 16:20
      Highlight Highlight Fabio, der Nordring ist chronisch überlastet, darum gibt es immer noch viel Ausweichverkehr durch die Stadt.
      Ebenso muss ein grosser Teil des Verkehrs aus Richtung Goldküste mangels Stadt- oder Seetunnel immer noch durch die Stadt.
      19 5 Melden
    • Fabio74 13.02.2018 17:43
      Highlight Highlight Und rich? Aur
      Robahnen sind Bundessache. Und Tunnel die die Agglo verbinden soll der Kanton oder der Bund finanzieren
      9 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 13.02.2018 13:35
    Highlight Highlight Christian Schaub wählen!

    http://www.christianschaub.ch/

    17 42 Melden
  • Statler 13.02.2018 13:24
    Highlight Highlight Bei einer 98%igen Zustimmung scheint die aktuelle Regierung nicht nur etwas, sondern einiges richtig zu machen. Warum sollte man die absetzen?
    Noch dazu, wenn die neoliberalen Rezepte der Bürgerlichen wohl die grösste Baustelle (Mietzinsen) kaum verbessern und den Rest im besten Fall verschlimmbessern würden.
    62 13 Melden
  • banda69 13.02.2018 13:21
    Highlight Highlight Unwählbare SVP.

    Es ist immer gut, wenn man das Kind beim Namen nennt.
    63 23 Melden
    • Normi 13.02.2018 14:24
      Highlight Highlight Also Reiche Steuervermeider können das schon 😜
      25 8 Melden
  • glüngi 13.02.2018 13:11
    Highlight Highlight die bürgerlichen können heulen so viel sie wollen. fakt ist. Städte welche eher so geführt werden wie zürich denen geht es besser als bürgerliche städte.
    77 17 Melden
  • Turi 13.02.2018 12:18
    Highlight Highlight sind mir einfach zu viele floskeln in diesem text. zuviel ideologische schlagworte. wohlfühlzürich, zukunftsorientiert, interessanteste kandidat ist schwul mit tochter. kommt daher wie wenn man alle partei-programme genomme hätte und daraus versucht journalismus zu machen.

    weshalb nicht mal selbst denken und was originales schreiben?
    35 17 Melden
  • w'ever 13.02.2018 12:13
    Highlight Highlight für mich hat sich unter der rotgrünen regierung nicht wirklich viel verbessert. der private verkehr (velo und auto) ist nicht besser geworden und der wohnungsmarkt ist seit jahren nicht wirklich gut, um nur ein paar zu nennen.
    mir fehlt es auch bei der stadtplanung an visionen, aber ich befürchte, dass es mit der jetztigen, wie auch mit einer bürgerlichen regierung nicht wirklich besser werden wird.
    ewige "pfläschterli"politik halt.
    27 35 Melden
    • Posersalami 14.02.2018 07:49
      Highlight Highlight Was haben sie denn für „Visionen“ für den Städtebau in Zürich?
      2 1 Melden
    • w'ever 14.02.2018 10:51
      Highlight Highlight verschenke nichts, was du auch verkaufen kannst
      1 0 Melden
  • Magnum 13.02.2018 12:07
    Highlight Highlight Regieren heisst nun einmal Verwalten. Und dabei ist die Leitlinie nicht das politisch Wünschenswerte, sondern das Mehrheitsfähige, das auch gegen Widerstände von zu Einsprachen Berechtigten (Anwohner, Verbände) machbar ist. Die wahren Probleme der Bürgerlichen in der Stadt Zürich? Erstens der Leistungsausweis der aktuellen Stadtregierung und zweitens die wiederholte Bevormundung der Stadt durch die bürgerliche Kantonsregierung.
    52 13 Melden
  • Platon 13.02.2018 12:04
    Highlight Highlight Dieses geplärre um die bürgerliche Wende zeugt exemplarisch von der bürgerlichen Arroganz. Rot-Grün startet nie in einen Wahlkampf mit der Behauptung, es müsse eine soziale Wende eigeleitet werden, auch wenn dies an vielen Orten nötig wäre.
    62 15 Melden
  • Dominik Treier (1) 13.02.2018 11:36
    Highlight Highlight Wenn es den Leuten denn so gut geht, und das kann ja aufgrund 28 Jahren linker Politik kaum ein Verdienst der Bürgerlichen gewesen sein, warum sollte man dann den Bürgerlichen eine Chance geben, welche es wohl für einige besser machen werden, für die Meisten (also die ohne Geld) doch nur schlechter. Die Linke sollte sich nur nicht auf ihren alteingefahrenen Strukturen ausruhen und in Konservativismus verfallen... Neue Ideen und Konzepte müssen her, denn wer zu spät kommt, den bestraft ja bekanntlich das Leben...
    63 7 Melden
  • Snake Plissken 13.02.2018 11:33
    Highlight Highlight Der Filippo könnte einem leid tun. Erst links (Mitbegründer der WoZ), dann spektakulär als Blocherist in die FDP und jetzt im Stadtrat vom linksgrünen Gesocks umzingelt. Fakt ist aber, dass sein Lifestyle eher zum linksgrünen tendiert: Patchworkfamilie, wohnt quasi in einer Kommune, dann immer mit Vespa und E-Bike unterwegs. In dem Fall also links leben und rechts reden. Von daher eher der KMU-Freisinnige und nicht vom alten FDP-Finanzfilz. Die Finanzler sind ja heute eher international und ohne CH-Pass und dürfen nicht abstimmen, was ihnen aber egal zu sein scheint.
    33 12 Melden
    • Magnum 13.02.2018 13:25
      Highlight Highlight Wer vom Volk gewählte Exekutivmitglieder als (Zitat) linksgrünes Gesocks beschimpft, hat wenig Anstand. Wer Filippo Leutenegger für einen Linksfreisinnigen hält, hat wenig begriffen. Aber weder Anstand noch Einsicht in einen Sachverhalt sind bekanntlich Vorbedingungen, um eine Meinung laut zu verkünden... in der Stadt Zürich ist diese Meinung zum Glück weit davon entfernt, mehrheitsfähig zu sein.
      34 10 Melden
    • Papa Swappa 13.02.2018 16:38
      Highlight Highlight filippo war schon im leutschenbach nicht beliebt, heutzutage ist er unter seinen 'untergebenen' jedoch geradezu verhasst - darüber täuscht sein dauerwahlkampf leider etwas hinweg.
      ich hätte nichts gegen bürgerliche, die was taugen und genug courage besitzen, sich nicht mit svplern auf einem plakat zu zeigen, aber so bleibt neben rot/grün wohl nur noch hauri wählbar.
      14 3 Melden
    • Fabio74 13.02.2018 17:45
      Highlight Highlight Wwr eine gewählte Regierung als Gesocks diffamiert, hat den Boden des Anstands und der Demokratie verlassen.
      Das Volk hat die 9 Mitglieder demokratisch gewählt. Also beleidigst du sämtliche Wähler mut deinen Sprüchen gleich mit
      15 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shin Kami 13.02.2018 11:30
    Highlight Highlight Soso Rechte werfen anderen fehlende Visionen und Ideen vor. Die haben doch selbst noch nie etwas gescheites vorgeschlagen. Ihre "Lösungen" sind meist nur billiger Wählerfang und funktionieren ohnehin nicht. Die Regierung in Zürich hat definitiv ihre Fehler aber lieber ziehe ich weg als irgendwelche Rechte am Ruder zu sehen.
    57 11 Melden
  • Posersalami 13.02.2018 11:20
    Highlight Highlight "Dafür muss Wohnraum geschaffen werden."

    In Zürich wird es da keinen grossen Wurf geben. Eine mMn ausgewogene Strategie gibt es hier nachzulesen:

    https://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/staedtebau_u_planung/planung/richtplanung0/richtplanung.html

    Der Plan wird gerade erst verabschiedet. Bis man davon etwas merkt kann man gut und gerne 10 Jahre warten. Für den ÖV gibts auch eine klare Vision, wieso Watson da etwas anderes behauptet würde ich gerne wissen. Stichwort Ring S-Bahn und Limmattalbahn Plus. Dauert halt alles.
    52 11 Melden
    • Peter 13.02.2018 11:28
      Highlight Highlight Richtpläne sind schön und gut, aber auf die Umsetzung kommt es an. Alle sind bekanntlich für Verdichtung, ausser sie findet vor der eigenen Nase statt. Hier erkenne ich kein überzeugendes Konzept. Und beim öV geht es um die mangelhafte Erschliessung neuer Wohnsiedlungen in der Stadt. Ich schreibe hier aus eigener Erfahrung. Schon heute klagen laut NZZ-Politbarometer 40 Prozent der Stadtzürcher darüber, dass sie keinen Sitzplatz in Tram und Bus finden. Luxusprobleme? Vielleicht.
      33 29 Melden
    • FrancoL 13.02.2018 11:36
      Highlight Highlight @Peter; ich habe seit 30 Jahren ein Planungsbüro, arbeite mitunter viel in der Stadt Zürich und kann Posersalami nur beipflichten.

      Ergänzend: Es würde Watson einmal gut anstehen zB zu recherchieren wieso alles so lange geht, wieso eine UNMENGE Rekurse anfallen bei der kleinsten Zonenänderung.

      Visionen sind an die "MITTAETERSCHAFT" der Privaten angewiesen und die ist in Zürich spärlich. Zürich ist zwar rot/grün regiert aber die Wirtschaft ist klar bürgerlich gefärbt und blockt schnell mal ab bei Visionen. Dann vergessen Sie auch nicht den Gemeinderat der auch noch als Bremsklotz waltet.
      45 6 Melden
    • Posersalami 13.02.2018 11:50
      Highlight Highlight Dann soll ihrer Meinung nach der Stadtrat Baueingaben durchwinken, wenn nur Dicht genug geplant wird? Hallo?

      Der ÖV wird doch schon ausgebaut ohne Ende! Ich will gar nicht wissen, wie viel Geld da in den letzten 10 Jahren investiert wurde. Das dauert halt alles immer ewig lange. Was wäre denn eine Lösung ihrer Meinung nach?

      Das wird alles noch viel besser wenn Links-Grün endlich ihre Mehrheit hat und die Rechten Projekte nicht mehr verhindern können.
      30 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJ17 13.02.2018 11:17
    Highlight Highlight Das Freizeitangebot ist für eine Stadt dieser Grösse wirklich einmalig. Da kann man Fussball in einem Leichtathletikstadion und Eishockey in einer Mehrzweckhalle schauen, das kann längst nicht jede Stadt bieten ;)
    Grüsse von einem ZSC-Fan
    56 28 Melden
    • jjjj 13.02.2018 12:29
      Highlight Highlight mimimi? ;-)
      11 13 Melden
    • Posersalami 13.02.2018 13:26
      Highlight Highlight Der ZSC bekommt doch sein Stadion? Der FCZ und GC sind selbst Schuld dass es mit dem Stadion nichts wird. Müssten hald man zushauen dass ihr Ruf besser wird. Mit dem aktuellen Personal und gewissen „Fangruppen“ wird das aber nichts werden.
      21 6 Melden
    • meine senf 13.02.2018 13:35
      Highlight Highlight Vergleich mit Basel ist interessant. Beim Sport beschränkt sich auf das, was man kann. Aber das dann dafür richtig. Dafür gibt es aber in der ganzen Stadt nur ein einziges winziges Hallenbad.

      Und die Schlangen bei den Wohnungsbesichtigungen sind vergleichsweise etwas weniger lang. Aber dafür verliert man nicht nur die städtische politische Zugehörigkeit, wenn man sich die Stadt nicht mehr leisten kann, sondern auch gleich die (halb-)kantonale Zugehörigkeit.

      Und das Umland kann nicht in die Stadt reinreden. Aber dafür schafft man es nicht, 200 Meter Tramstrecke auf der Kantonsgrenze zu bauen.
      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 13.02.2018 11:15
    Highlight Highlight Die Bürgerliche in Zürich hat ja auch keine Visionen. Die Linken bauen zumindest ein wenig den Service Public aus, das bringt dem Wähler etwas. Aber was tun die bürgerlichen? Sie zeigen nicht wie anderswo aggressiv verschwenderische Tendenzen auf und versprechen
    Effizienz. Sie hinterfragen auch nicht den Baulandstop, der zusammen mit der Zuwanderung die Preise explodieren lässt und v.a. den bereits Wohlhabenden nützt.
    Wem bringt die bürgerliche Politik in Zürich etwas? Wer ist die Zielgruppe?
    Die Stadt als ganzes verliert so. Denn die Linken haben keinerlei Konkurrenzdruck.
    39 21 Melden
  • Zwingli 13.02.2018 11:14
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen, you dreamer you!
    72 13 Melden
  • piedone lo sbirro 13.02.2018 11:08
    Highlight Highlight zürich ist kultiviert, gebildet und weltoffen - also nichts für ewiggestrige politiker.

    was bürgerliche politik bedeutet erlebe ich hautnah in luzern.
    mit tiefen steuern wollten sie neue firmen nach luzern locken, doch gekommen ist niemand. die roten zahlen kann jetzt der mittelstand ausbügeln. denn jetzt wird bei der bildung, der sicherheit und der kultur gespart - bzw. bei den kk-prämienverbilligungen.

    ich rate dringend davon ab.
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    • Pafeld 13.02.2018 11:41
      Highlight Highlight Luzern ist das Paradebeispiel dafür, wie sehr man mit Steuersenkungen und anderen klassischen bürgerlichen Binsenweisheiten finanzpolitisch auf die Schnauze fallen kann. Die Zeiten sind vorbei, als man als Finanzpolitiker einfach nur Steuersenkungen durchdrücken musste und einem der Erfolg automatisch Recht gab. Anstatt Unternehmerfloskeln wäre breites, makroökonomisches Verständnis wieder dringend gefordert. Aber gerade NZZ oder LZ betreiben lieber Hofberichtserstattung für die bürgerlich-liberalen Parteien anstelle deren Fehlleistungen konsequent aufzuzeigen.
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    • Karl33 13.02.2018 11:43
      Highlight Highlight @piedone, zug, als gegenbeispiel, oder luzern, sind auch "kultiviert, gebildet, weltoffen".
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    • TheMan 13.02.2018 12:14
      Highlight Highlight Das bei der Bildung gespart wird ist eine Linke Lüge. Das wurde zu oft schon Bewiesen. Und da Ja Linke gerne Geld ausgeben, das Sie nicht besitzen. Ist Ja auch Bekannt. Irgendwen muss mla gespart werden. Wir haben eine Asylwesen, was ein Fass ohne Boden ist, die AHV geht zu gründe dank der Zuwanderung. Die Bildungsausgaben steigt auch jedes Jahr. Nur in einem wird Jährlich gespart. In der Sicherheit, unterbesetzung der Polizei usw. Die Linken rufen lieber ACAB.
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  • Posersalami 13.02.2018 10:59
    Highlight Highlight "Eingetrübt wird diese Befindlichkeit durch die Wohnkosten, sie bilden die Kehrseite des Erfolgs."
    Im bürgerlich dominierten Speckgürtel um die Stadt sind die Wohnkosten weit mehr gestiegen als in der links-grün-versifften Hölle Zürich. Sie sind nur von einem tieferen Niveau aus gestartet und darum noch nicht ganz so hoch wie in der Stadt.

    Mit welchem Rezept wollen die bürgerlichen die Mieten in der Stadt senken oder zumindest einfrieren? Mehr private Investitionen werden das exakte Gegenteil davon bewirken.

    Zürich geht es hervorragend, es gibt keinen Grund für einen Wechsel.

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    • FrancoL 13.02.2018 11:44
      Highlight Highlight Schön dargestellt: Man sollte einmal die Zunahmen der Mietpreise und die Zunahme der Verkaufspreise um Zürich auflisten, das wäre mehr als nur eine Recherche wert liebes Watson-Team.

      Rund um Zürich werden die weniger betuchten Einwohner der Kleinstädte in die Pampa verjagt, weil es eben nicht annähernd genügend sozialen Wohnraum gibt. Da sind alles samt bürgerliche Gemeinden und Städte.

      Soll man das in Zürich auch realisieren?

      Wohl kaum!
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    • Maracuja 13.02.2018 12:14
      Highlight Highlight Mit einer bürgerlichen Wende würde die Mieten noch mehr steigen, denn diese Parteien sind gegen sozialen Wohnungsbau. Zürich ist trotz unverschämter Mieten im freien Wohnungsmarkt noch einigermassen gut dran dank Baugenossenschaften und städtischen Liegenschaften. Wer bürgerlich wählt, verstärkt die Vertreibung von Kleinverdienern massiv.
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  • Cloudpanther 13.02.2018 10:47
    Highlight Highlight Jetzt bläst auch noch Watson im das gleiche Horn. Können wir mal mit dem „Verwaltungsvorwurf“ aufhören? Es wird immer nur kritisiert, was die SP macht, das Wahlprogramm, der Top 5 wird nie amgesprochen. Sie sind gegen günstigen Wohnraum & für mehr Parkplätze. Evtl. klappt die rechtskonservative Wende auch daher nicht, weil ihre Forderungen total an den Bedürfnissen der Stadt vorbeischiessen.
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    • dan2016 13.02.2018 11:38
      Highlight Highlight da liegt - sowohl bürgerlich als auch links - eine Grundfrage. Mit bürgerlicher Verkehrspolitik wird zwar die Lebensqualität zurückgehen. Damit kann aber auch wieder günstiger Wohnraum bereitgestellt werden.
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    • Ichsagstrotzdem 13.02.2018 12:34
      Highlight Highlight Den Stadtzürcher geht es sehr gut und sie leben sehr gerne in Zürich. Was bitteschön soll daran geändert werden? Das Verbesserungspotential (fehlender günstiger Wohlraum), ist ausserdem alles andere als das Kompetenzgebiet der Bürgerlichen.
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