Schweiz
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Zwei Verletzte bei unbewilligter Demonstration gegen Asylpolitik in Zürich



Polizeieinsatz vor dem Kunsthaus in Zuerich, am Donnerstag 21. Januar 2016. Am Abend hat sich um das Zuercher Kunsthaus ein Welcome-Refugees-Demonstrationszug formiert. Die Stadtpolizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Gemaess Polizeisprecher Mario Cortesi seien zwischen 100 und 150 Personen anwesend gewesen. Weil sie den Platz nicht raeumen wollten, wurden sie von der Polizei kontrolliert. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wasserwerfer vor dem Zürcher Kunsthaus.
Bild: KEYSTONE

Bei einer unbewilligten Kundgebung gegen die Asylpolitik ist es am Donnerstagabend in Zürich zu Scharmützeln zwischen den Demonstranten und der Polizei gekommen. Eine Polizistin und ein Demoteilnehmer wurden verletzt. Rund 150 Personen wurden von der Polizei kontrolliert.

Auf dem Heimplatz hatten sich gegen 19 Uhr rund 300 Personen versammelt, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Sie marschierten einmal rund um das Universitätsgelände. Zurück beim Heimplatz zwischen Kunsthaus und Schauspielhaus versuchten nach Polizeiangaben mehrere Dutzend Demonstranten, den Polizeikordon zu durchbrechen.

Polizeieinsatz vor dem Kunsthaus in Zuerich, am Donnerstag 21. Januar 2016. Am Abend hat sich um das Zuercher Kunsthaus ein Welcome-Refugees-Demonstrationszug formiert. Die Stadtpolizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Gemaess Polizeisprecher Mario Cortesi seien zwischen 100 und 150 Personen anwesend gewesen. Weil sie den Platz nicht raeumen wollten, wurden sie von der Polizei kontrolliert. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Eine Polizistin und ein Demonstrant wurden verletzt.
Bild: KEYSTONE

Die Polizisten seien mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen worden, heisst es in der Mitteilung. Daraufhin habe die Stadtpolizei Gummischrot eingesetzt. Eine Polizistin erlitt eine Kopfverletzung durch einen Knallkörper, ein Demoteilnehmer wurde ebenfalls verletzt und musste von Sanitätern behandelt werden.

Die Polizei forderte die Demonstranten auf dem Heimplatz in der Folge dazu auf, die Kundgebung zu beenden und den Platz zu verlassen. Einige folgten dieser Aufforderung, die anderen rund 150 Personen wurden von der Polizei kontrolliert. Die unbewilligte Kundgebung stand unter dem Motto «Refugees Welcome» und richtete sich gegen die «heuchlerische Asylpolitik der Schweiz».

Während der Demonstration und der anschliessenden Personenkontrolle kam es zu Verkehrsbehinderungen. Meldungen von Sachbeschädigungen lägen derzeit noch keine vor, schrieb die Polizei am Abend.

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 22.01.2016 11:48
    Highlight Highlight Freiwilligenarbeit in der Asylunterkunft wäre bei diesen Demonstranten keine schlechte Sache. Die sollten einfach mal einen Monat lang 8 Stunden am Tag die Fäkalien der "Refugees" wegmachen.
    Wer Flüchtlinge will, soll selber für sie sorgen, statt immer nur durch die Gegend zu rennen und Geld für Flüchtlinge von anderen verlangen. Wohltätigkeit auf Kosten Anderer ist Heuchelei.
    Kann man gar nicht oft genug wiederholen.
    • Duweisches 22.01.2016 12:38
      Highlight Highlight Für etwas haben wir in der Schweiz Kläranlagen. Dieser Kommentar ist einfach nur eine Frechheit!
    • TJ Müller 22.01.2016 13:14
      Highlight Highlight Und woher wissen sie, dass diese Menschen keine Freiwilligenarbeit leisten? Von Sich auf Andere schliessen ist immer eine schlechte Idee. Und der Rest des Kommentars ist sowieso einfach unter aller ***.
  • Utopiot 22.01.2016 10:45
    Highlight Highlight Der Grossteil der Menge war bereits gegangen, als wir verkündeten, dass wir den Platz jetzt verlassen. DANN hat uns die Polizei eingekesselt. Wtf? Steine wurden übrigens auch erst geschmissen, nachdem bereits auf uns geschossen wurde.
    • Hierundjetzt 22.01.2016 15:35
      Highlight Highlight Warum schmeissen Sie mit Steinen? Was haben Sie sich dabei gedacht? Voll krass Ghetto-Style wie die Ärmsten in den USA?
      Steine schmeissen in Marken-Kleider im Wert von Durchschnittlich CHF 2'000.- einer Eltern-Wohnung von CHF 4'500.- / Monat und der Papi verdient über CHF 150'000.- / Jahr?

      Was denken Sie sich eigentlich wer Sie sind?
    • Misel 22.01.2016 21:32
      Highlight Highlight @hierundjetzt
      Ich gebe Ihnen Recht Steine auf die Polizei zu schmeissen ist keine gute Sache. Aber waren Sie vor Ort? Ich hab beim Kunsthaus auf mein Tram gewartet und war schockiert wie die Menschen da in Käfigen festgehalten wurden, nicht wenige meiner Einschätzung nach minderjährig. Das war in keinstem Falle so angemessen. Und zum Schluss noch eine Frage: Für wen halten Sie sich ChubbyBunny so persönlich anzugehen? Stellen Sie sich vor ich würd Sie nur auf Grund Ihrer Haltung gegenüber dieser Demo als Rassisten beschimpfen, nicht fair oder? Etwas mehr Respekt bitte!!
  • Utopiot 22.01.2016 10:40
    Highlight Highlight Ihr habt sie doch nicht mehr alle, "nicht an die Regeln halten"? Genau um das geht es doch!!! Widerstand nennt man das. Auf die Strasse gehen, weils uns eben NICHT passt.

    In den letzten Wochen gingen mehrere illegale Demos über den Tisch und dort wurde NICHT mit Gummischrott auf die Schüler/innen geschossen! Ich meine was soll das überhaupt? Die sind von Kopf bis Fuss geschützt, Vollmontur und haben ein verdammtes SCHILD in den Händen. Apropos nur auf die Beine schiessen; es wurden mehrere Personen am Kopf getroffen!!!!
    • Chlinae_Tigaer 22.01.2016 11:37
      Highlight Highlight Hör auf rumzuheulen.

      Wir haben ja Mitleid mit dir.

      Nicht.
    • Utopiot 22.01.2016 12:08
      Highlight Highlight @Chlinae_Tigaer

      Mit mir brauchst du kein Mitleid haben, aber es waren auch Kinder anwesend... ;)
    • Chlinae_Tigaer 22.01.2016 13:38
      Highlight Highlight Zitat; ... aber es waren auch Kinder anwesend...

      Schon klar das ihr Kinder seid.

      Auch du.

      Darum das rumgeheule.

      Schade ist, das man anhand deiner Kommentaren annehmen muss, das du nichts daraus gelernt hast.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Creative Teen 22.01.2016 09:31
    Highlight Highlight Es wird ständig herumgeheult, man wolle keine Flüchtlinge mehr, aber besonders viel Anstrengung oder Motivation, das Problem bei der Wurzel lösen zu wollen, kann ich leider nicht erkennen.
    • felixJongleur 22.01.2016 10:45
      Highlight Highlight Und was hat das jetzt mit dieser "Demo" zu tun?
  • Wilhelm Dingo 22.01.2016 05:56
    Highlight Highlight Alle sollen demonstrieren dürfen für was sie auch wollen, es sollten nur die Regeln eingehalten werden. Ich verstehe nicht warum man es nicht schafft eine Demo genehmigen zu lassen.
    • Utopiot 22.01.2016 07:53
      Highlight Highlight Weil eine verdammte Bewilligung 2000.- kostet!
    • E7#9 22.01.2016 08:55
      Highlight Highlight Ein kleiner Unkostenbeitrag wenn man Polizeiaufgebot und Aufwand der Stadt einrechnet. Wieso soll der Steuerzahler das alles finanzieren? Ausserdem wird so vorgebeugt, dass nicht wegen jeder Kleinigkeit demonstriert wird, nur weil es gratis ist oder jemand keine besseren Hobbys hat.
    • Wilhelm Dingo 22.01.2016 09:06
      Highlight Highlight @ChubbyBunny: 2000.- / 300 Personen = 7.-, das geht. Die Kurden schaffen das übrigens auch. Schon am 5.9.15 haben sich Demonstranten mit dem gleichen Slogan nicht an die Abmachungen gehalten. Ich weiss nicht ob es die gleichen waren. Ich denke aber da hat es einfach ein paar Querolanten welche die Regeln nicht ein halten WOLLEN.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Creative Teen 22.01.2016 00:45
    Highlight Highlight "Einige folgten dieser Aufforderung, die anderen rund 150 Personen wurden von der Polizei kontrolliert."
    30 Sekunden nachdem die Veranstalter der Demo per Megafon bekannt gegeben haben, dass sie aufgelöst würde, hat die Pozilei eingekesselt und danach die Teilnehmer 2.5h lang in der Kälte schmoren lassen.
    • narmigra 22.01.2016 06:17
      Highlight Highlight die aussage UNBEWILLIGT rechtfertigt das
    • elmono 22.01.2016 08:07
      Highlight Highlight So soll es sein. Nie die Konsequenzen der eigenen Taten tragen, ist ja auch so wahnsinnig bequem - heute leider viel zu verbreitet.
    • mein Lieber 22.01.2016 08:52
      Highlight Highlight @elmono
      Schon mal was von Verhältnismässigkeit gehört?
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  • Gipfeligeist 21.01.2016 23:28
    Highlight Highlight Ohne friedlichen Dialog kommt man zu keiner Lösung des Problems. Keulen gabs in der Steinzeit
    • Sillum 22.01.2016 08:29
      Highlight Highlight Und mindestens eine Teillösung des Problems wäre gewesen, wenn die Demonstranten je einen Flüchtling bei sich aufgenommen hätten und auch dessen Unterhalt begleichen würden. Aber natürlich: Ein bisschen Krawall machen (mit gütiger Unterstützung einer gewissen Presse) ist deutlich einfacher.
    • SuicidalSheep 22.01.2016 09:14
      Highlight Highlight @Sillum Ich kann dieses Gerede von wegen "Selber einen Flüchtling aufnehmen" nicht mehr hören! Ich hätte gerne eine Familie aufgenommen, meine Wohnung ist aber zu klein.

      Ehrlich, hab auch noch nie einen anti Flüchtlings Typ gesehen wie er einen Obdachlosen aufnimmt -,-
    • TJ Müller 22.01.2016 13:28
      Highlight Highlight @"Selber einen Flüchtling aufnehmen"-Schreier.
      Probiert es mal selber, nur mal anfrage reicht schon, es ist leider in der Schweiz nicht möglich!! Es gibt so viele Menschen in der Schweiz die Asylsuchende aufnehmen wollen, es wird aber schlicht nicht bewilligt. Und wenn denn mal alle Anforderungen erfüllt sind, wie genügend Wohnraum, Personen, Beschäftigung usw, dann scheitert es an den Gemeinden, welche das letzte Wort haben. Und wieso scheitert es da? Weil die BÜRGERLICHEN Gemeindepolitiker keine Asylsuchenden in Ihrer Gemeinde wollen. Nix Simply smarter, simpelminded wohl eher
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 21.01.2016 23:26
    Highlight Highlight Verstehe nicht warum diese jungen Demonstranten meinen die CH sei heuchlerisch? Die Schweiz nimmt genug auf. Langsam kann man eine Grenze setzen wie Australien und Kanada.
    • Nate Summer-Cook 22.01.2016 06:26
      Highlight Highlight Nach dem Motto "Das Boot ist voll"? Da war doch mal was 😏
  • alexander robert 21.01.2016 23:11
    Highlight Highlight Es war eine Schüler*innendemo. Minderjährige zu hauf anwesend. Auf sie wurde auch geschossen.
    • Chlinae_Tigaer 22.01.2016 07:37
      Highlight Highlight Zitat; Die Polizisten seien mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen worden... Eine Polizistin erlitt eine Kopfverletzung durch einen Knallkörper... Zitatende.

      In unserer Jugend hatten wir noch Respekt und Anstand. Auch wenn wir viel "Seich" machten, BEWUSSTE Inkaufnahme der KOERPERVERLETZUNG gehörte definitiv NICHT dazu.

      Die Reaktion der Polizei?

      Absolut richtig.

      Hoffentlich haben einige dieser Kiddies was dazugelernt.
    • Hasselhof 22.01.2016 08:43
      Highlight Highlight jööö...wenn sie wirklich so minderjährig waren, war es ziemlich töricht von ihnen sich mit der Polizei anzulegen. Generelles Problem bei heutigen Demos: keine Ahnung wofür oder gegen demonstriert wird. Um Politiker zu bewegen muss man sich anderes einfallen lassen. Das System wurde von Menschen geformt und kann auch nur von Menschen geändert werden, aber sicher nicht von wütenden Steineschmeissern, wie im Mittelalter
    • Plebs 22.01.2016 10:18
      Highlight Highlight Die Aussage, dass Steine und Flaschen geworfen wurden, ist schlicht eine Falschinformation.
  • NWO Schwanzus Longus 21.01.2016 23:03
    Highlight Highlight Diese Leute wollen anscheinend eine Migrationüberflutung der CH. Da kann ich sagen nicht mit uns, vergesst das!
    • Der Beukelark 22.01.2016 06:08
      Highlight Highlight Pardon eure Durchlaucht!
    • dimitris muse 22.01.2016 07:02
      Highlight Highlight und du nennst dich südländischer Macho und willst keine Immigranten? Also da ist was faul
    • Duweisches 22.01.2016 07:34
      Highlight Highlight Gegenvorschlag? Diese Menschen fliehen nun einmal, denn es herrscht Krieg...
      Und nein, die DSI ist auch keine Lösung 🙄
  • Grundi72 21.01.2016 22:52
    Highlight Highlight Wie Pediga, einfach andersrum blöd
  • The Writer Formerly Known as Peter 21.01.2016 22:51
    Highlight Highlight Eine wirklich dumme Idee! Vielleicht sollten dann auch die anderen demonstrieren gehen? Da werden ein paar mehr wie nur 150 zusammenkommen. Leider auch üble Gestalten. Pegida in Zürich will niemand.
    • Maon 22.01.2016 06:07
      Highlight Highlight Ja leider kommt Pegida nach Basel...
  • pachnota 21.01.2016 22:44
    Highlight Highlight Kein Witz...diese jungen Leute möchten gerne noch mehr Asylanten. Ist das nun wohlstands Dekadenz?
    • NWO Schwanzus Longus 21.01.2016 23:09
      Highlight Highlight Da muss man ein GrünInnen Anhänger sein um das zu Verstehen.
    • Der Beukelark 21.01.2016 23:38
      Highlight Highlight Vielleicht auch dieses ominöse Mitgefühl.
    • Duweisches 21.01.2016 23:43
      Highlight Highlight Sie möchten nicht das von Asylchaos und Flüchtlingsproblem geredet wird, Flüchtlinge diskriminiert werden und das die prüden Schweizer sich nicht so benehmen sollen als würden wir von Flüchtlingen überrannt nur weil ein Asylantenheim nebenan gebaut wird. Und das möchte ich auch nicht. Allerdings sollte man dagegen nicht mit Gewalt vorgehen, ja...
  • ferox77 21.01.2016 22:43
    Highlight Highlight Warum machen man es nicht so: Auf der Steuererklärung wird ein Kästchen angebracht mit dem Text: "Bin bereit für die Zuwanderung und Asylberber zu zahlen". Das dürfen dann solche Demonstranten ankreuzen und weitere 10% des Einkommens werden vom Finanzamt an das Bundesamt für Migration abgeführt. Weitere 9% gehen direkt an den Wohnbezirk. Das wäre unbürokratisch und nur die Bürger werden gemolken, die permanent den Zuzug von Asylanten fordern, bzw. jene Bürger werden geschont, die den ganzen überflüssigen Asylschwachsinn ablehnen. Wäre das nichts?
    • philipp meier 21.01.2016 23:15
      Highlight Highlight wieso kommt dieser vorschlag immer nur beim flüchtlingswesen? von mir aus braucht es die armee (so) nicht. dann sollen doch nur die die armeeausgaben bezahlen, die das super finden - und jetzt darf jeder sein eigenes kässeli auswählen 😂👍
    • Bchij 22.01.2016 00:17
      Highlight Highlight Verzichtest du dann auch auf alles was von Zugewanderten erwirtschaftet wird etc?
    • Stephan Locher 22.01.2016 00:52
      Highlight Highlight Eigentlich sollte man so eine (Virtuelle-)Steuerverteilungswebsite machen wo jeder Mensch angibt wofür seine Steuern verwendet werden sollen.

      Wäre Interessant zu sehen wo dass nur immer danach geschreit wird, aber niemand Geld ausgeben möchte. (Strassenbau, Militär,Bildung e.t.c.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 21.01.2016 22:30
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