Schweiz

Mann springt von 10-Meter-Kran in den Zürichsee und stirbt

25.09.17, 11:25 25.09.17, 11:52

Zwei Unbekannte sind am Sonntag im Zürcher Kreis 2 auf einen rund 10 Meter hohen Kran geklettert und von da in den Zürichsee gesprungen. Nach dem Sprung tauchte einer der beiden nicht mehr auf. Er konnte erst von Polizeitauchern geborgen werden. Der Mann verstarb später im Spital, wie die Polizei mitteilt.

Der Kibag-Kran, wo sich der Unfall ereignete, liegt beim Gemeinschaftszentrum Wollishofen unmittelbar neben der Roten Fabrik und gilt seit Jahren als beliebter aber illegaler Sprungturm. Offenbar fand an der Stelle gestern auch eine Party statt.

Der Unfall ereignete sich um ca. 19.30 Uhr. Der verunglückte Mann wurde erst 30 Minuten nach seinem Sprung rund neun Meter vom Ufer entfernt auf dem Seegrund in rund 3,5 Metern Tiefe gefunden. Nach seiner Bergung wurde er reanimiert. In kritischem Zustand wurde er in der Folge ins Spital überführt, wo er kurz vor 22.30 Uhr verstarb.

Die Polizei sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum geschilderten Ereignis machen können, können sich telefonisch bei der Polizei melden. Gesucht wird insbesondere auch nach dem zweiten Mann, der vom Kran gesprungen war: Er hatte die Anlage verlassen, bevor die Polizei kam.

(meg)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zap Brannigan 25.09.2017 17:41
    Highlight Da sind wir vor über 20 Jahren auch öfter mal runtergesprungen, gerne auch mitten in der Nacht. Junge Männer halt...
    Was aber schon ein wenig komisch ist: Wenn man da zu zweit runterspringt, und der andere nicht auftaucht, dann alarmiert man sofort den Notruf und informiert nachher all anwesenden und Passanten. Vielleicht hat man ja Glück, und es ist jemand da, der sich mit sows auskennt. Und wenn in der Zeit bis die Profis da sind viele Leute gleichzeitig im dunklen Wasser suchen, hat man vielleicht Glück.
    37 5 Melden
    • Rendel 25.09.2017 18:35
      Highlight Woher wissen sie, dass er nach dem Sprung nicht mehr auftauchte? Haben sie mehr Infos als ich?
      2 26 Melden
    • Sauäschnörrli 25.09.2017 23:24
      Highlight @Rendel, Artikel überhaupt gelesen? Der zweite Satz lautet: „Nach dem Sprung tauchte einer der beiden nicht mehr auf.“, reicht das als Info?
      12 1 Melden
    • Rendel 26.09.2017 14:21
      Highlight Da man keine Zeugen hat, der zweite weggelaufen ist, ist das ja keine gesicherte Aussage.
      0 2 Melden
    • Sauäschnörrli 26.09.2017 16:33
      Highlight Mach dich nicht lächerlich, woher hast du jetzt die Info das es keine Zeugen gab?
      0 0 Melden
  • Hans der Dampfer 25.09.2017 16:44
    Highlight Ich bin gestern gegen 18.00 noch da entlang gelaufen. Da war schon eine friedliche Party am laufen aber die ist da doch eh jedes Weekend?

    Jedenfalls ist es nun mal gefährlich da hoch zu klettern aber früher da mit dem Seil rüberschwingen hat schon ziemlich Spass gemacht. Aber an daran wie gefährlich es ist, denkt man dann leider nicht.
    22 2 Melden
  • Spötter 25.09.2017 14:33
    Highlight Nur schon dies, das einer das Wort "verrecken" in diesem Fall schriebt und Watson das zulässt, man sich nicht wundert, dass haufenweise so Zeugs passiert.
    Frage mich manchmal schon wieviel den Leuten das eigene Leben bedeutet um "umsverrecke" den Kick zu suchen.
    7 30 Melden
  • insomniac 25.09.2017 13:32
    Highlight Dummheit kennt wohl keine Grenzen.
    18 80 Melden
    • Snowy 25.09.2017 16:50
      Highlight Bei der jetztigen Informationslage (und eigentlich auch sonst... ) sehr deplatzierter Kommentar.
      84 12 Melden
    • insomniac 25.09.2017 18:03
      Highlight Danke für deinen Input, Snowy. Leider fällt es mir schwer, freundlich zu nicken und Empathie zu heucheln wenn jemand sein Leben riskiert (aus Spass) und eben jenes dann verliert. Mir tun die Menschen leid, die ihn vermissen werden und die ihm sicherlich vom Sprung abgeraten hätten.
      22 30 Melden
    • Snowy 25.09.2017 18:36
      Highlight Dir fällt es schwer Empathie zu zeigen vs einem (wahrscheinlich) leichtsinnig gestorbenen Menschen, deswegen hast Du gedacht, Du machst Dich über das Opfer lächerlich?

      Erwartet niemand von Dir, dass Du Empathie vs dem Opfer zeigst... man hätte aber auch einfach schweigen können.
      22 8 Melden
    • Echo der Zeit 25.09.2017 18:44
      Highlight Na Ja - Vielleicht war er ein Absoluter Top Turmspringer, und hatte ein Medizinisches Problem - oder schon Tausend mal Runtergesprungen und jetzt - wir wissen es nicht. Bei so Typen die mit dem Fallschirm die Felswand Runterspringen hab ich auch mühe mit Empathie.
      12 4 Melden
    • insomniac 25.09.2017 21:33
      Highlight Ich mache mich nicht lustig/lächerlich über das Opfer, ich äussere meine Meinung. Nur weil diese nicht deiner bzw. die anderer Menschen entspricht soll ich schweigen? Und jetzt sei doch mal ehrlich, findest du dass der Sprung nicht dumm war?
      Mich stört einfach, dass in den Medien immer nur Mitleid und Empathie ausgesprochen wird und Verhalten nicht verurteilt wird. Die Message hinter diesem Artikel sollte sein "guckt mal Leute, dumme Aktion, macht sowas bitte nicht nach", damit in Zukunft niemand mehr ums Leben kommt. Wär doch gut, oder?
      7 9 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.09.2017 01:24
      Highlight Heute muss man wohl eher das Gegenteil propagieren. Dann wird es eher uninteressant und man sucht sich eine andere Beschäftigung, wie zum Beispiel Hallen-Halma.
      1 0 Melden
    • Rene Tinner 26.09.2017 04:25
      Highlight Ich finde Deine Meinung absolut in Ordnung. Ich empfinde ebenso. Wer so grobfahrlässig Verbotstafeln ignoriert und dann verunfallt, darf nicht auch noch Mitgefühl erwarten. Das gehört den Hinterbliebenen. Aber daran hat er ja nicht gedacht.
      1 4 Melden
    • Snowy 26.09.2017 10:18
      Highlight Nochmals: Es geht NICHT um Mitgefühl, sondern dass man sich nicht noch explizit und unaufgefordert über eine tote Person lustig machen sollte.

      Und ja: Man kann den Spruch "Dummheit kennt keine Grenzen" schon als "Meinungsäusserung" bezeichnen. Dann musst Du aber auch damit leben, wenn ich Dir meine Meinung zu Deiner verkünde... :-)
      4 1 Melden
    • insomniac 26.09.2017 11:55
      Highlight Snowy, ich kann mit deiner Meinung absolut leben, im Gegensatz zu dir habe ich niemanden aufgefordert zu schweigen.
      Und nochmals: ich habe mich nicht lustig gemacht.
      1 2 Melden
  • UncleHuwi 25.09.2017 12:52
    Highlight Habe ich das richtig verstanden? Er lag 30min lang 3,5m unter Wasser und er konnte reanimiert werden?
    176 2 Melden
    • Rendel 25.09.2017 13:39
      Highlight Nein, man hat ihn 30 min. nach dem Sprung gefunden, da lag er auf 3.5m Tiefe. Wie lange er da lag, darüber gibt der Artikel keine Auskunft.

      Tragisch!
      44 3 Melden
    • Mia_san_mia 25.09.2017 14:47
      Highlight Ja das hat mich auch erstaunt 😲
      25 0 Melden
    • Bijouxly 25.09.2017 15:21
      Highlight Das habe ich mich auch gefragt
      21 1 Melden
  • haudrauf64 25.09.2017 12:43
    Highlight Würde mich interessieren, warum sich niemand der Partygänger gefragt hat, warum der nicht auftaucht...
    Wenn man nicht alleine springt geht man nicht aus dem Wasser, bevor der andere nicht an dir Wasseroberfläche kommt (auch wenn das Wasser kalt ist). Aus 3.5 Meter Tiefe würde man auch als Normalschwimmer jemanden an die Oberfläche kriegen - Tragisch!
    112 16 Melden
    • Rendel 25.09.2017 13:41
      Highlight Wenn schon eindunkelt, wird es schwer jemanden in 3.5 m Tiefe 9m vom Ufer entfernt zu finden. Taucher haben Lampen.
      55 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 14:08
      Highlight Einfach abzuhauen ist selbstverständlich falsch.

      Aber das jeder Normalschwimmer fähig wäre jemanden aus 3.5 Meter Tiefe zu retten bezweifle ich. Ja nach Klarheit des Wassers ist das auffinden schon sehr schwer und einen Menschen ohne Hilfsmittel aus dieser tiefe zu Bergen ist auch nicht ohne.

      61 1 Melden
    • eulach 25.09.2017 14:36
      Highlight Das Grundproblem dürfte sein, den Menschen überhaupt zu finden. Im trüben Seewasser bei bescheidenen Lichtverhältnissen (es war schon 19:30 Uhr) sieht man: gar nix.
      50 0 Melden
    • Jari Bruppacher 26.09.2017 12:53
      Highlight Wir waren am Sonntagabend etwa 100 Meter vom Unfallort entfernt. Zu dem Zeitpunkt hatten wir keine Ahnung was vorgefallen war, da wir nicht an der Party, sondern einfach am See waren. Jedoch tauchten da mindestens 20 Minuten lang zwei Polizeitaucher mit Schweinwerfern vor dem Ufer, bis sie ihn gefunden hatten. Da hat man als Passant keine Chance jemanden zu finden, vorallem wenn es bereits eindunkelt.
      0 0 Melden
  • Unclemitch 25.09.2017 12:37
    Highlight Ich frage mich wie ein Mensch 30 Minuten auf dem Seegrund in 3.5 Meter Tiefe liegen und dann noch reanimiert werden kann... Sehr gspässig
    72 12 Melden

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