Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Uni Zürich muss Mörgeli wegen Sofort-Rausschmiss 17 Monatslöhne Abfindung zahlen 

15.12.15, 14:28 15.12.15, 14:54

Wie der Tages-Anzeiger berichtet, hat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich entschieden, dass die Universität Zürich Christoph Mörgeli nicht rechtmässig entlassen hat. Deshalb sei er mit fünf Monatslöhnen zu entschädigen und mit 12 weiteren Monatslöhnen abzufinden. Mörgeli ist vor drei Jahren in einem massiv abgekürzten Verfahren entlassen worden mit der Begründung, er habe mit Äusserungen gegen die Uni-Verantwortlichen in den Medien gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossen. Die Universität hat Mörgeli darob eine eigentliche Bewährungsfrist von sechs Monaten nicht mehr gewährt.

Nach langen gerichtlichen Auseinandersetzungen mit der Universität und ihren Exponenten hat Mörgeli damit erstmals einen gerichtsfesten Erfolg eingefahren. 17 Monatslöhne Abfindung entsprechen bei Mörgelis letztem Salär für die 80-Prozent-Anstellung am Medizinhistorischen Institut rund 115'000 Franken. (thi)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
21
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 22:11
    Highlight Späte Genugtuung für ein geächtetes Opfer einer politischen Intrige. Schön dass soetwas auch bei uns ab und zu vorkommt.
    2 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 20:31
    Highlight Laut mitunter zuverlässiger Quelle spendet Mörgeli den Betrag für Asylsuchende. Er könne sich gut in die Lage von Zwangsvertriebenen einfühlen, meint er gemäss obiger Quelle.
    3 1 Melden
  • malu 64 15.12.2015 19:58
    Highlight Zum Glück nicht steuerfrei!
    3 0 Melden
  • Tatwort 15.12.2015 19:15
    Highlight So ein Ärger aber auch! Da wettern Mörgeli und Konsorten gegen diese elenden, linken Richter, wollen Arbeitsrechte abbauen - und nun profitiert Mörgeli sogar davon. DAS muss weh tun!
    8 3 Melden
  • Charlie Brown 15.12.2015 18:02
    Highlight Echt jetzt? Ein Uniprofessor verdient auf 100% nur CHF 8'455? Kann das stimmen? Hätte da mehr erwartet.
    5 8 Melden
    • Charlie Brown 16.12.2015 06:27
      Highlight Liebe Blitzer, mein Beitrag war weder eun politisches Statement noch ironisch gemeint. Kann nir einer von euch sagen, was ihn zum Blitz bewogen hat?
      1 0 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 15.12.2015 17:39
    Highlight Wo sind die Hater und die Trolle? Die Kommentare wirken schon fast zu einsichtig ;-)
    Kann man nicht ein paar 20 Minütler rüberholen, damit man wider mal herzhaft lachen kann?
    9 17 Melden
  • Joshzi 15.12.2015 16:13
    Highlight Arbeitnehmer ist Arbeitnehmer und seine Rechte sollen gewahrt sein. Aber "Mörgeli" ist überall. Die Arbeitsbedingungen werden immer härter und die Löhne sind unter Druck. Ein richtiger Erfolg könnte daraus werden, wenn Herr Mörgeli dies zum Anlass nimmt, sich politisch auch mehr für die Arbeitnehmer einzusetzen. Und mit ihm die ganze SVP.
    41 5 Melden
  • Marmot 15.12.2015 15:13
    Highlight Die Entscheidung ist richtig, da die Entlassung so nicht zulässig war.
    Aber das wird den unvoreingenommenen watson-Leser wohl nicht interessieren.
    51 36 Melden
    • Ich mein ja nur 15.12.2015 15:28
      Highlight wieso denn nicht?
      48 5 Melden
    • Joshzi 15.12.2015 16:14
      Highlight Watson Leser sind differenzierter als Sie denken.
      43 15 Melden
    • Marmot 15.12.2015 17:09
      Highlight Diesen Eindruck hatte ich auch bevor das SVP-Bashing in den Kommentaren Überhand nahm.
      21 22 Melden
    • cassio77 15.12.2015 19:00
      Highlight Entscheidung ist richtig? welcher normalbürger kriegt 17 monatslöhne hinterhergeworfen bei einer kündigung????
      4 5 Melden
    • kamma 15.12.2015 19:14
      Highlight SVP Bashing? Die Svp bietet leider genug Stoff um sie zu kritisieren und das zurecht. Beim Bashing handelt es sich jedoch um ungerechtfertigtes verurteilen. Zeig mir bitte wo die Svp auf Watson ungerechtfertigt kritisiert wurde? 1-2 Artikel zur Bestätigung deiner Behauptung würden mir schon reichen...
      8 6 Melden
  • Apollon_86 15.12.2015 14:58
    Highlight Verstehe ich das richtig, die Steuerzahler und Uni Sponsoren werden nun Herrn Mörgelis Abfindung bezahlen? Oder verstehe ich das etwa falsch?
    40 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 15:24
      Highlight Auch SVP Politiker haben recht auf Arbeitsrecht. Oder verstehe ich da etwas falsch?
      Und nein ich bin kein SVP Sympathisant, weit davon entfernt.
      71 5 Melden
    • pachnota 15.12.2015 15:40
      Highlight Eigentlich sollte man Flurin Condrau die Rechnung schicken.
      33 20 Melden
    • TanookiStormtrooper 15.12.2015 16:00
      Highlight @p4trick
      Da wird der Mörgeli wohl froh sein, dass man diesen "sozialistischen Schwachsinn" doch noch nicht abgeschafft hat. Vielleicht schreibt er ja der SP eine Dankeskarte...

      So oder so, er wird wohl weiterhin (wie bisher immer) auf Staatskosten leben.
      49 21 Melden
    • Apollon_86 15.12.2015 16:07
      Highlight @p4trick: Meine Frage hat nichts Politisches, ist vielmehr eine Frage ob nun öffentliche Gelder für eine solche Sache "verschwendet" werden müssen. Diese Gelder sind eigentlich für Bildung und Forschung gedacht und nicht für persönliche Grabenkämpfe und Abfindungen. Wer das bezahlt ist mir egal, aber als Steuerzahler bin ich nicht gerade Fan davon zu sehen wie dieses Geld einfach "verpufft", vorallem da Herr Mörgeli sicher nicht nur CHF 4'000 im Monat verdiente. Aber Sie haben natürlich recht, dass auch Herr Mörgeli Anspruch auf das Arbeitsrecht hat.
      27 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.12.2015 17:51
      Highlight @Apollon Ja, die Uni wird vom Staat finanziert folglich auch die Angestellten Löhne, klar das sind Steuer Gelder. Aber wer mal die Budgets von Stadt und Kanton etc. gesehen hat, diese 100'000 gerechtfertigt oder nicht, ist ein sehr kleiner Betrag.
      6 3 Melden
  • Amazing Horse 15.12.2015 14:50
    Highlight So wie ich ihn einschätze, wird er im Gegenzug endlich die Sache ruhen lassen. Nicht.
    43 16 Melden

«Ein grosses Herz schlägt nicht mehr» – die Schweiz trauert um Pfarrer Sieber

Nach dem Tod des Zürcher Seelsorgers Ernst Sieber haben Politiker und Kirchenvertreter den Obdachlosen-Pfarrer in sozialen Medien gewürdigt und ihm ihren Dank ausgesprochen. Er habe vielen Menschen das Leben gerettet, schrieb die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Auch die Zürcher Regierungsrätin und Direktorin der Justiz und des Innern, Jacqueline Fehr, bekundete auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ihre Trauer und ihren Dank: «Ein grosses Herz schlägt nicht mehr. Pfarrer Sieber war die …

Artikel lesen