Schweiz
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Myriam geniesst das sonnige Wetter auf der Waid mit Blick auf die Stadt Zuerich am Freitag, 16. Mai 2014, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Blick auf die Stadt Zürich von der Waid aus. Bild: KEYSTONE

Nirgends in der Schweiz gibt es so viele gescheite Leute wie in ...



... Zürich! Im Jahr 2015 verfügten in der Stadt Zürich 47 Prozent der 15-Jährigen und Älteren über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss, wie Statistik Zürich am Dienstag mitteilt. Prozentanteilmässig sind das deutlich mehr Menschen höherer Bildung sowohl im Vergleich mit der gesamten Schweiz (29 %) als auch mit anderen Schweizer Städten wie Genf (44 %), Basel (38 %), Bern (43 %) oder St.Gallen (31 %).

Fast die Hälfte der 15-Jährigen und älteren Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher verfügt über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Ein solcher Abschluss ist bei jungen Personen, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, und bei aus dem Ausland Zuziehenden besonders häufig.

Starke Zunahme

Von 1970 bis 2015 ist in der Stadt Zürich bei den 15-Jährigen und Älteren der Anteil derjenigen mit tertiärer Bildung – das heisst mit einem Fachhochschul- oder Hochschulabschluss – von 9 auf 47 Prozent angestiegen.

Entsprechend sind die Häufigkeiten der Abschlüsse auf Sekundarstufe 1 (z. B. obligatorische Schule) und Sekundarstufe 2 (z. B. berufliche Grundbildung) rückläufig: Die Anteile haben in derselben Zeit von 33 auf 19 (Sekundarstufe 1) respektive von 57 auf 34 Prozent (Sekundarstufe 2) abgenommen. (whr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 31.01.2017 16:31
    Highlight Highlight Ist doch völlig logisch, dass im Wirtschaftszentrum des Landes auch die bestqualifizierten Menschen leben. Was soll man schon mit nem guten Studium in Landquart oder Fiesch?
    • whatthepuck 31.01.2017 16:46
      Highlight Highlight mMn einer der wenigen, richtig guten Schlüsse zum Thema hier in der Kommentarspalte, danke! Der Kontext zu den Zahlen.

      Der Artikel enthielt keine wertende Information, dennoch fassten ihn viele als wertend auf.

      Abgesehen davon erstaunt es mich, dass es anscheinend okay ist, Leute mit Hochschulabschluss in eine Pfanne zu hauen - umgekehrt soll man aber Verständnis haben, da "nicht jeder kluge Kopf an die Uni geht". Die Schweiz hat ein echt komisches Verhältnis zu ihren Zugpferden.
  • Steven86 31.01.2017 15:10
    Highlight Highlight Jetzt komme ich mir dumm vor :)
  • OkeyKeny 31.01.2017 13:11
    Highlight Highlight Nirgendwo gibt es so viele intelligente Schweizer wie..... im Ausland. Höhö
    • Silent_Revolution 31.01.2017 16:05
      Highlight Highlight Hochqualifiziert.....

      ...... Richi, i ha gseit söllsch di guet hebe!
    • OkeyKeny 31.01.2017 16:41
      Highlight Highlight @Silent_Revolution - Kanada isch ja au keis Usland :'D
  • Daniel Martinelli 31.01.2017 13:10
    Highlight Highlight Schlau sein und Uni/FH haben nichts miteinander zu tun. Viele "schlaue Menschen" haben es nicht nötig ihr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein durch "Bildungsinstitute" zu erlangen. Zumal dort meist nur "altes" Wissen gelehrt wird, was man sich auch durch Selbststudium aneignen kann.
    • Macke 31.01.2017 13:53
      Highlight Highlight Einverstanden, "schlau" und Hochschulabschluss gehören nicht zwingend zusammen. Es ist aber nicht so, dass der Inhalt eines Studiums "altes Wissen" ist. Im Gegenteil, du wirst kaum irgendwo soviel "aktuelles" Wissen finden. Die Profs forschen nebenbei und lassen diese Forschung in die Lehre einfliessen. Je nach Fachtradition werden die Ergebnisse der Forschung erst 1-2 Jahre nach einer entsprechenden Vorlesung publiziert.
  • Dadaist 31.01.2017 12:14
    Highlight Highlight Wow mit 15 schon einen Hochschulabschluss 😂Ich bin 19 und mache in diesem Sommer die Matur, jetzt fühle ich mich dumm :(

    PS: Natürlich habe ich gelesen, dass alle über 15 in dieser Statistik auch mit drin sind.
  • manhunt 31.01.2017 12:12
    Highlight Highlight sorry watson, aber um an eine hochschule zugelassen zu werden braucht es eine matur, welche üblicherweise an einer mittelschule erworben wird. dasselbe gilt bei der FHS mit der berufsmatura. da nach geht ein studium in der regel 3 jahre. also verfügt bestimmt KEINER der 15-jährigen über einen hoch- bzw. fachhochschulabschluss.
    • Donald 31.01.2017 14:36
      Highlight Highlight Sagt die Statistik ja auch nicht...
    • manhunt 31.01.2017 18:49
      Highlight Highlight @donald: steht aber im artikel so geschrieben. und nur schon die hochschulreife, erlangen die wenigsten vor der volljährigkeit.
      User Image
  • Lord_ICO 31.01.2017 12:11
    Highlight Highlight Gebildet ist nicht gleichzusetzen mit Gescheit, deshalb ist der Titel dieses Artikels falsch. Habe schon Leute getroffen mit akademischem Grad, die Goethe zitierten und eins auf superschlau machten. Dann jedoch beim einfachsten vernetzten und logischen denken komplett überfordert sind und man merkt, dass sie nir gelerntes rezitieren aber nicht verstehen können.
  • meine senf 31.01.2017 12:09
    Highlight Highlight Einerseits lobt man immer das schweizerische Berufsbildungssystem, andererseits entwertet es man so.

    Wenn die Hälfte und nicht nur wie früher 10% studieren, dann führt das wirklich dazu, dass sich die anderen "abgehängt" fühlen.
    • Macke 31.01.2017 13:59
      Highlight Highlight Sorry, mein Herz sollte ein Blitz sein. Denn nicht die Hälfte studiert, sondern schweizweit etwa 20%. In Zürich leben nur überdurchschnittlich viele AkademikerInnen. Es wird dementsprechend auch Orte geben, an dem 2-3% der Personen einen Hochschulabschluss besitzen. Der Grund für den Anstieg von 10% auf 20% ist auch damit zu erklären, dass sehr viele Berufe wie PrimarschullehrerIn etc. heute einen Hochschulabschluss benötigen (früher Lehrersemi).
    • Donald 31.01.2017 14:37
      Highlight Highlight 2020 werden wir einen Überschuss an Hochqualifizierten haben...
    • meine senf 31.01.2017 18:21
      Highlight Highlight @Macke: Macht nichts, die Erklärung war nämlich viel aufschlussreicher, als es ein Blitz gewesen wäre.

      Der Stadt-Land-Graben, der sich politisch immer mehr manifestiert, hängt sicher auch damit zusammen.
  • droelfmalbumst 31.01.2017 12:01
    Highlight Highlight Anstatt studieren sollen diese "Inteligenzbestien" lieber mal lernen zu arbeiten... bringt ihnen, uns CHer und der Welt viel mehr...

    Aber Studieren ist nun sowieso in der CH angekommen und DER Modetrend bei Teenies...
    • Macke 31.01.2017 14:03
      Highlight Highlight Dann hätte (vermutlich) deine Generation die Berufe nicht akademisieren sollen. Es war die Elterngeneration der heutigen Teenies, die beschlossen haben, dass PrimärlehrerInnen etc. einen Hochschulabschluss benötigen. Übrigens: Studis arbeiten oft und das zu schlechteren Bedingungen als alle anderen. So sind die vom Gastro-GAV ausgeschlossen und nicht an den Mindestlohn gebunden.
    • zettie94 31.01.2017 23:31
      Highlight Highlight Ohne die "Studierten" gäbe es für viele andere gar keine Jobs. Oder denkst du die "Büezer" auf der Baustelle könnten das Haus auch ohne Architekt und Bauingenieur bauen? Das würde wohl nicht lange halten...
    • droelfmalbumst 01.02.2017 09:42
      Highlight Highlight Ich meine damit nicht dass Studieren nicht gut ist. Ganz im Gegenteil. Was nicht gut ist, ist dass es zum Trend geworden ist einfach zu studieren, ohne sich Gedanken zu machen was man überhaupt beruflich machen will...

      Was machst du? Ich studiere Wirtschaft.
      Cool und was willst du nach dem Studium arbeiten? .... "Bööö keine Ahnung"

  • Bowell 31.01.2017 11:27
    Highlight Highlight Dass man Intelligenz und Bildung nicht gleichsetzen kann, habe ich an der Uni gelernt und zwar als erstes...
    • cypcyphurra 31.01.2017 12:19
      Highlight Highlight True Story ... Viele Studiengänge kann man abschliessen ohne auch wirklich was davon zu verstehen... einfach fleissig auswendig lernen...

  • Midnight 31.01.2017 11:03
    Highlight Highlight Darf man fragen, ob man "nur" mit einem Lehrabschluss denn als "nicht gescheit" gilt? Es gibt durchaus sehr intelligente Menschen, welche aus verschiedenen Gründen jedoch nicht den akademischen Weg wählen. Umgekehrt muss man nicht unbedingt "gescheit" sein, um einen FH Abschluss zu machen (womit ich diese Leistung keinesfalls herabstufen will!). Ich will nur sagen, dass es für mich wenig Sinn macht, die Intelligenz an der Anzahl der Hoschschulabschlüsse zu messen.
    • PatCrabs 31.01.2017 11:37
      Highlight Highlight Bin grundsätzlich deiner Meinung, allerdings ist es schon einer der stärkeren Indikatoren - mit Ausnahmen in beide Richtungen natürlich.
      Dafür deutlich praktischer auszuwerten als ein flächendeckender IQ-Test (der ja auch nicht die ganze Wahrheit erzählt..).
    • Hierundjetzt 31.01.2017 11:55
      Highlight Highlight ...jetzt mischelst du grad arg. Im Artikel geht es um die Teritär Stufe A (FH, Uni, ETH) also die Hochschulreife.

      Es geht nicht um die Bildungsabschlüsse der Tertiär Stufe B (FA, HF, HFP).

      Die Tertiär Stufe B ist eine reine Schweizer Erfindung und gibt es mit diesem Ausbau (HF) so erst seit +/- 20 Jahren.

      Der Bezug wird hingegen mit 1970 hergestellt.

      Es geht also nicht um "Intelligenz" sondern nur um den Vergleich Bildungsabschlüsse 2017 - 1970
    • whatthepuck 31.01.2017 12:31
      Highlight Highlight Dass man derart genügsam sein kann, und "nur" einen Lehrabschluss macht, obwohl man klar das Zeug zu mehr hätte, ist auch nur in einem Land wie der Schweiz möglich. Andernorts muss man sein Potenzial bildungsmässig ausschöpfen um etwas erreichen zu können. Glaube zudem nicht, dass es derart viele Leute in der Schweiz gibt, die auf einen bedeutend besseren Abschluss verzichten, obwohl sie ihn locker machen könnten.

      Kann jedoch nicht widersprechen, dass es auch an Hochschulen leider mehr als genug einfältige Leute gibt.
  • Hierundjetzt 31.01.2017 11:02
    Highlight Highlight Voll kuhl vong Intelligients her. Meyn Züri! <3
  • buehler11 31.01.2017 10:46
    Highlight Highlight Nur weil man einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss hat heisst dass noch lange nicht dass man gescheit ist.

    Meiner Meinung nach werden die Kinder von den Eltern oder den Lehrern zu stark zum Studieren gedrängt. Weil viele die oft nicht einfache Arbeit der Lehrstellensuche nicht nachgehen wollen. Lieber die normale Berufslehre, das praktische Denken, wieder mehr fördern. Anschliessend kann man nach Bedarf sich spezifisch weiterbilden.
    • pulcherrima* 31.01.2017 12:24
      Highlight Highlight Ich stimme bei vielen mit Ihnen überein. Gerade ein gut ausgebildeter Handwerker, wie zum Beispiel ein Schreiner, ist sehr viel wert und zumindest sicher auf seinem Gebiet schlauer als Studierte. Allerdings habe ich gerade bei der KV-Lehre im Kollegenkreis häufig beobachten können, dass diese aus Bequemlichkeit gewählt wurde. Ich denke die eigene Ausbildung sollte, wenn möglich, mit den Interessen übereinstimmen können. Und natürlich kann auch die Matur eine Grundlage für eine normale Berufslehre sein.
  • Matrixx 31.01.2017 10:42
    Highlight Highlight Liegt das vielleicht daran, dass viele "Ausserkantönler", die in Züricn studieren, nach Zürich ziehen?
    • Midnight 31.01.2017 11:04
      Highlight Highlight Das wird wohl nicht ganz unrelevant sein ;-)
    • Karoon 31.01.2017 13:14
      Highlight Highlight Irrelevant... mimimi
  • Ceci 31.01.2017 10:39
    Highlight Highlight Gebildet heisst nicht unbedingt gescheiter... ;)
    • walsi 31.01.2017 11:02
      Highlight Highlight Um das zu erkennen muss man gescheit sein. Nur Bildung reicht da nicht. ;-)
  • Theor 31.01.2017 10:38
    Highlight Highlight Ein Schelm, wer glaubt hier eine Verbindung mit den Miet- und Lebensunterhaltskosten zu sehen...?
  • Ramon Sepin 31.01.2017 10:30
    Highlight Highlight Es heisst aber nicht das alle dumm sind welche keinen solchen abschluss haben.
  • Donald 31.01.2017 10:28
    Highlight Highlight Krass. Aber ist halt so, dass man für gut bezahlte Jobs einen solchen Abschluss braucht (also nicht wegen dem Wissen oder der Erfahrung, einfach um beim HR durchzukommen).
  • PeterLustig 31.01.2017 10:27
    Highlight Highlight ... der Kommentarspalte von watson!
  • Illyria & Helvetia 31.01.2017 10:25
    Highlight Highlight Bildung schützt nicht vor Dummheit. 😛
    PS: Ich liebe Zürich.
  • fischbrot 31.01.2017 10:24
    Highlight Highlight ..wir Zürcher wussten das ja schon lange *harharhar*
    • henkos 31.01.2017 10:54
      Highlight Highlight Lassen Sie das mal nicht die Zugewanderten hören.
    • fischbrot 31.01.2017 11:37
      Highlight Highlight ..ach was, die wissen das doch auch ;-)
    • Calvin Whatison 31.01.2017 14:15
      Highlight Highlight Wie eingebildet 😂😂😂😂 Muahahaha 😂😂😂😂
  • TheCrazyCatLady 31.01.2017 10:23
    Highlight Highlight Also ist man nur gescheit wenn ein Zettel einem das sagt ;-)
    • Hierundjetzt 31.01.2017 11:03
      Highlight Highlight So sei es.
  • Einstein56 31.01.2017 10:19
    Highlight Highlight Sorry: Guter Artikel, nur die Ortschaft ist ein Fake. Es müsste Sursee heissen!
    • Abraxas 31.01.2017 11:13
      Highlight Highlight Yeah, Sorsi!
    • Einstein56 31.01.2017 11:53
      Highlight Highlight Hei Mann, besch vo Sorsi?
    • Donald 31.01.2017 14:39
      Highlight Highlight Bauernschläue?
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