Schweiz
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Schiffscrash in Küsnacht kostet 230'000 Franken – Kapitän aus Spital entlassen



Die Kollision der «MS Albis» mit dem Anlegesteg Küsnacht hat grossen Schaden an Schiff und Steg angerichtet. Wie es am Mittwoch zum Unfall auf dem Zürichsee kam, wird noch untersucht.

Der Schaden an Schiff und Steg beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 230'000 Franken, teilte die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) am Donnerstag mit. Zudem könne der Schiffssteg in Küsnacht während mindestens zwei Wochen nicht bedient werden. Wie lange die «MS Albis» ausfalle, sei unklar.

Unfallursache noch nicht bekannt

Das Schiff musste aber nicht abgeschleppt werden. Es konnte gemäss ZSG noch am Mittwoch um etwa 18.30 Uhr aus eigener Kraft in die Werft nach Wollishofen fahren.

Die Unfallursache ist gemäss Kantonspolizei Zürich noch nicht bekannt. Sie führt zusammen mit der Staatsanwaltschaft See/Oberland die Untersuchungen durch.

Verletzter Koch noch im Spital

Bei der Kollision am Mittwochmittag wurden drei Passagiere schwer verletzt, sieben leicht. Neun Verletzte wurden mit Ambulanzen in die Spitäler gebracht.

Ein Koch, der zum Zeitpunkt des Unfalls in der Küche gearbeitet hatte, musste mit schweren Verbrennungen ins Spital geflogen werden. Er befindet sich noch immer im Spital. Es geht ihm gemäss ZSG den Umständen entsprechend gut. Der Kapitän, der ebenfalls verletzt wurde, konnte das Spital bereits am Mittwochabend wieder verlassen.

Rund ein Dutzend weitere Passagiere und Besatzungsmitglieder erlitten kleine Blessuren wie beispielsweise Schürfungen. Sie wurden vor Ort versorgt. An Bord des Schiffes befanden sich gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich etwa 60 Passagiere. (whr/sda)

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