Schweiz
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Die reformierte Kirche von Wädenswil am Zürichsee soll nachts von 22 bis 7 Uhr nicht mehr viertelstündlich läuten, damit die Anwohner ruhiger schlafen können. Der Stundenschlag bleibt auf jeden Fall erlaub © Severin Bigler

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

Schlafprobleme und Heimatgefühle: Das Bundesgericht entscheidet morgen Mittwoch, wie oft Kirchenglocken nachts bimmeln dürfen. Ihr letztes Viertelstündlein könnte geschlagen haben.

12.12.17, 08:13 12.12.17, 08:49

Andreas Maurer / Nordwestschweiz



Alfred Naef (70), Pensionär aus Wädenswil ZH, hat den Hass seiner Gemeinde auf sich gezogen. Er ist der Mann, der die Kirchen nachts zum Verstummen bringen will. In der Bäckerei neben der Kirche lästert man über ihn.

Typisch Zuzüger, schnödet eine Frau. Drastisch formuliert es ein anonymer Briefschreiber, der sich als «alter Wädenswiler Bürger» vorstellt. «An den ins Dorf zugezogenen Schänder einer uralten kirchlichen Tradition», beginnt er: «Herr Naef, ich muss es vor Weihnachten noch loswerden.

Warum sind Sie nicht dort geblieben, wo Sie hergekommen sind? Oder haben Sie dort die Kuhglocken und die singenden Vögel gestört?» In einem zweiten Brief doppelt der anonyme Schreiber nach: «Herr Naef, ich habe ganz vergessen, Ihnen eine Schlaftablette zu übermitteln. Wenn Sie zu viel nehmen, haben wir Ruhe vor Ihnen.»

So weit kann es kommen, wenn man sich mit einer mächtigen Institution anlegt, der Kirche. Morgen Mittwoch steht Naef nicht nur im Fokus seiner Gemeinde. Das Bundesgericht in Lausanne entscheidet über seinen Fall. Und das höchste Gericht weist diesem höchste Bedeutung zu: Es hat eine seiner seltenen öffentlichen Verhandlungen einberufen. Naef gerät in eine Rolle, die er nicht gesucht hat. Denn eigentlich will er nur eines: seine Ruhe.

Die Balkontür lässt Naef während des Gesprächs in seiner Wohnung angelehnt. Wäre sie geschlossen, würde man die 195 Meter entfernten Kirchenglocken kaum hören. Naef will mit dem Türspalt demonstrieren, wie laut das Bimmeln ist, wenn er und seine Frau im Sommer bei gekipptem Fenster schlafen wollen.

Ein Umwelttechnikbüro hat die Situation mit Mikrofonen untersucht. Durch das offene Fenster treffen die Glockenschläge mit einer Lautstärke von 55 Dezibel auf das Bett. Bei gekipptem Fenster sind es 43 Dezibel. Das ist kein hoher Wert; eine ratternde Nähmaschine ist lauter. Doch die Lautstärke genügt, dass einige Menschen aufwachen oder in eine weniger tiefe Schlafphase kippen.

Schade, dass vor unseren Kirchen keine Schilder stehen

Naefs Frau leidet an einer seltenen Parkinson-ähnlichen Krankheit und wurde vom Direktor der Klinik für Neurologie des Zürcher Universitätsspitals untersucht. In einem Arztzeugnis schreibt dieser: «Frau Naef wird in der Nacht durch die Kirchenglocken regelmässig am Einschlafen gehindert bzw. wieder aus dem Schlaf gerissen. Aus medizinischer Sicht sollten diese nächtlichen Schallereignisse möglichst vermieden werden.»

Als das Ehepaar 2014 vom Stadtrand ins Zentrum zog, um besser mit der Krankheit umgehen zu können, bedachte es nicht, dass hier nur die katholische Kirche nachts schweigt. Im Turm der reformierten Kirche schlägt ein Hammer zur vollen Stunde ein- bis zwölfmal auf die Glocke 1. Die Zahl der Viertelstunden wird mit Hammerschlägen auf die Glocken 4 und 5 angezeigt. Ding-Dong.

Diesen Viertelstundenschlag beurteilen morgen fünf Bundesrichter. Naef hat mit einer Lärmklage erreicht, dass das Zürcher Baurekursgericht einen Kompromiss gesprochen hat. Es entschied Folgendes: Die Kirche dürfe nachts weiterhin zur vollen Stunde schlagen, aber den Viertelstundenschlag müsse sie von 22 bis 7 Uhr abschalten. Das Verwaltungsgericht hiess die Lösung gut, doch die Kirchgemeinde und die Stadt akzeptierten sie nicht und zogen den Fall weiter ans Bundesgericht.

Die Kirche riskiert viel: Verliert sie, können Lärmgegner in anderen Gemeinden ebenfalls mit einer Klage nächtliche Glockenschläge zum Verstummen bringen.

Klageflut der Lärmgegner

Früher war es tabu, Kirchengeläut als Lärm zu bezeichnen. Seit dem Jahr 2000 sind schweizweit allerdings bereits in 500 Kirchgemeinden Lärmklagen eingegangen. Zur Klagewelle beigetragen hat die 2004 gegründete IG Stiller mit ihrer umtriebigen Sprecherin Nancy Holten. Sie hat den früher im Stillen agierenden Lärmgegnern eine lautstarke Stimme verliehen.

Bisher hat das Bundesgericht stets für die Kirchen und gegen die Nachtruhe entschieden. Die Gerichte stützten sich auf die Annahme, der Schlaf werde erst ab einem Pegel von 60 Dezibel beeinflusst. Die Ausgangslage für den morgigen Entscheid ist jedoch eine andere, weil inzwischen die Wissenschaft Partei für die Glockengegner ergriffen hat. Eine ETH-Studie von 2011 legt den Grenzwert neu bei 40 Dezibel fest.

Die ETH-Forscher hatten Mikrofone in Schlafzimmern im Kanton Zürich installiert und 27 Testpersonen verkabelt, die bei gekipptem Fenster in der Nähe einer Kirche schliefen. Das Resultat: Glockengeräusche über 40 Dezibel führen zu sogenannten Aufwachreaktionen. Diese werden von den Schlafenden in der Regel nicht bemerkt. Natürlicherweise wacht man zwanzig- bis dreissigmal pro Nacht auf, ohne es bewusst wahrzunehmen. Passiert dies aber zu häufig, kommt die Erholung zu kurz.

«Danke Kirchenglocken, ich wollte eh nicht schlafen!»

Video: watson/Emily Engkent

Die ETH-Forscher stellen fest, dass die Aufwachreaktionen schon mit geringen Reduktionen vermieden werden können. Darauf stützen sich die Zürcher Richter bei ihrem salomonischen Urteil, die Stundenschläge zu tolerieren, aber das Viertelstundengebimmel zu verbieten. Die Kantonsrichter schlagen dem Bundesgericht vor, wegen der ETH-Studie die Rechtsprechung zu korrigieren.

Damit steht nun auch die Wissenschaft vor Gericht. Die Bundesrichter werden unter anderem zu beurteilen haben, ob eine Studie mit 27 Testpersonen repräsentativ ist. Die Rolle der Wissenschaft im Wädenswiler Kirchenstreit beschäftigt nicht nur die höchsten Richter, sondern auch höchste SVP-Politiker. Parteipräsident Albert Rösti sieht in der ETH-Studie den wissenschaftlich untermauerten «Zerfall unserer Werte», der von «hochdekorierten Persönlichkeiten unseres Landes» vorangetrieben werde, wie er an einer Delegiertenversammlung bekannt gegeben hat.

Die Rolle des Verteidigers der schweizerischen Werte übernimmt im Glockenstreit Peter Meier, Präsident der evangelisch-reformierten Kirche von Wädenswil. Er hat beim Meinungsforschungsinstitut Opinion-Plus eine repräsentative Telefonumfrage bestellt, deren Resultate er auf Anfrage erstmals bekannt gibt. Auf die Frage, ob man sich durch den Viertelstundenschlag gestört fühle, antworteten 93 Prozent der Wädenswiler Wohnbevölkerung mit «überhaupt nicht» und 4 Prozent mit «eher weniger». Nur 3 Prozent bejahten eine Störung.

Kirchenpräsident Meier fragt: «Dürfen Einzelne die Mehrheit überstimmen?» Die Antwort liefert er gleich selber: «Ich finde das problematisch.» Er sieht nichts weniger als die Demokratie in Gefahr: «Das Bundesgericht muss nun entscheiden, ob es für oder gegen die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung von Wädenswil ist.»

Die Stimmung im Städtchen habe Meier gespürt, als die Kirchgemeinde als Reaktion auf die Lärmklage das Frühgeläut von sechs auf sieben Uhr verschoben habe: «Schon wegen dieser kleinen Änderung wurde ich im Dorf fast geteert und gefedert. Für einige Leute geht ein Teil ihres Heimatgefühls und ihres gewohnten Tagesablaufs verloren.»

Im Zweifel für die Kranken?

Naef steht vor seiner angelehnten Balkontür und blickt zur Kirche. Es sei eine «unheilige Allianz» von Kirche und Politik, die für den «absolut sinnlosen Lärm» kämpfe. Zu den Diffamierungen im Quartier sagt er: «Ich zahle länger hier Steuern als viele, die mich angefeindet haben.» Einwohner von Wädenswil ist er seit Jahrzehnten, nur in Kirchennähe wohnt er erst seit kurzem.

Doch ist Naef nicht ebenfalls einer, der mit missionarischem Eifer für seine Sache kämpft? Er entgegnet: «Ich tue alles, damit es meiner Frau besser geht.» Er fragt: «Muss eine Mehrheit von einer Gesundheitsschädigung betroffen sein, damit man Rücksicht nimmt?» Vor Gericht sollte der Grundsatz «im Zweifel für die Kranken» gelten, findet er. Während der Kirchenpräsident morgen nach Lausanne reist, bleibt Naef zu Hause. Er kümmert sich um seine Frau. 

Glockenstreite landauf, landab

Winterthur: Die katholischen Kirchen von Winterthur läuten bereits seit 2014 nachts nicht mehr. Nach Anwohnerreklamationen hat nun auch die reformierte Kirche reagiert. In der Stadt schlagen die Glocken nachts seit diesem Sommer nur noch zur vollen Stunde.

Gipf-Oberfrick: Die Holländerin Nancy Holten hat sich schweizweit einen Namen gemacht als Sprecherin der IG Stiller. Ihren persönlichen Lärmstreit hat sie allerdings verloren. Vor einem Jahr akzeptierte sie den Entscheid des Gemeinderats, der ihre Klage gegen das Morgengeläut in Gipf-Oberfrick um 6 Uhr ablehnte.

Bubikon, Thal und Gossau: Das Bundesgericht befasste sich bereits mit drei Glockenstreiten und entschied jeweils für die Kirchen und gegen die Nachtruhe. In Bubikon ZH scheiterte eine Klägerin, die das Morgengeläut von 5 auf 7 Uhr verschieben wollte. In Thal SG blitzte ein Ehepaar ab, das gegen das Morgenläuten um 6 Uhr klagte und 3000 Franken für Schallschutzmassnahmen verlangte. In Gossau ZH unterlag ein Kläger, der alle nächtlichen Glockenschläge abschalten lassen wollte. Doch das Gericht befand jeweils, das Geläut gehöre auch für religiös gleichgültige Leute zum festen Tagesablauf und sei nicht dem Arbeitslärm gleichzusetzen.

Hofstetten-Flüh: Hängig ist ein Glockenstreit in Hofstetten-Flüh SO. Der Kirchgemeinderat wollte zuerst Anwohnern entgegenkommen und das Morgengeläut von 5.30 auf 7 Uhr verschieben. Doch dann intervenierten Traditionalisten und der Kirchenrat organisierte eine Konsultativabstimmung. Vor wenigen Tagen sprachen sich 98 Prozent für das Frühgeläut aus. Der Kirchenrat entscheidet nun an der nächsten Sitzung, wie es weitergeht.

Pratteln: Zwischen 22 Uhr und 7 Uhr werden in Pratteln die Kirchenglocken abgestellt. Heute werde das nächtliche Gebimmel nur noch von sehr wenigen Leuten vermisst, heisst es bei der katholischen Kirchgemeinde.

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152
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152Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • karima 13.12.2017 17:47
    Highlight die schweiz fühlt sich bald tod an.

    kein lärm von restaurants und clubs, kein ton von glockengeläut des kirchturms, keine kuh, die auf der wiese bimmelt...

    ah die kinder auf dem spielplatz sind auch zu laut..

    was ist das nächste?

    wie lebendig begarben..
    0 4 Melden
    • Maya Eldorado 13.12.2017 20:27
      Highlight Auto, Töff und Lastwagen dürfen noch....
      0 0 Melden
  • Turi 13.12.2017 11:43
    Highlight Es gibt so eine Tendenz in unserer Gesellschaft, dass jeder einzelne sich belästigt FÜHLEN darf, und damit gilt er als belästigt. Wäre dann bloss konsequent, wenn der Herr hier die Kirchenglocken als zu laut empfinden darf. Wenn kümmert da die Wissenschaft, wenn jeder selbst das Recht definieren darf.
    1 5 Melden
  • Maya Eldorado 12.12.2017 22:35
    Highlight Ich drehe das Rad einmal 100 Jahre zurück. Da ist mein Vater geboren.
    Ein paar Jahre später als Schulbub, durfte er immer vor elf Uhr morgens aus der Schule. Er wohnte mit seiner Mutter und seinen Geschwistern im alten Pfarrhaus gerade neben der Kirche. Seine Aufgabe war es die paar Minuten um elf Uhr zu läuten.
    Mein Vater hat sicher das Kirchengeläut geliebt, verhalf es ihm doch dazu, die Schule zu schwänzen.

    Auch an Silvester Neujahr half er. Eine Viertelstunde läuten, dann Mitternacht. Dann wieder eine Viertelstunde läuten. Da waren sie zu viert.
    5 6 Melden
    • Sisiphos 13.12.2017 02:42
      Highlight Aha!? was will uns das sage?
      5 1 Melden
    • aglio e olio 13.12.2017 09:38
      Highlight Kirche behindert Bildung.
      7 3 Melden
    • Maya Eldorado 13.12.2017 15:44
      Highlight Mein Vater scheint keinen Schaden davongetragen zu haben.
      Er ist Lehrer geworden.
      1 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stamm 12.12.2017 21:58
    Highlight Ich find es wunderbar und mag es jedem gönnen, der keine grösseren Probleme hat. Was ich aber wirklich ganz schrecklich finde, wenn frisch zugezogene Personen eine Tradition umkippen wollen. Solche Menschen braucht niemand!
    15 31 Melden
  • My Senf 12.12.2017 21:07
    Highlight Hoppala „geteert und gefedert“

    Da hat wohl ein Hirte seine christliche Gemeinde nicht im Griff 😐

    Wo bleibt denn da die Nächstenliebe 🤔

    Apropos Nächstenliebe, es gibt (als Christ) absolut keine Problematik bezüglich Minderheiten «Ich finde das problematisch.» ...

    1 Kor 13 Darum, wenn eine Speise meinem Bruder Ärgernis gibt, so will ich nie und nimmermehr Fleisch essen, damit ich meinem Bruder kein Ärgernis gebe.

    Man ersetze „Speise/Fleisch“ mit Glocke... Bruder Singular!!
    15 3 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 12.12.2017 19:37
    Highlight Ich verstehe nicht, warum die Kirchengemeinde sich nicht auf den Kompromiss einlassen konnte...
    17 2 Melden
  • hartmann_max 12.12.2017 19:24
    Highlight Sorry, bin zwar Pfarrer. Aber wir sollen laut Artikel eine mächtige Organisation sein? Das war mal. Und das ist gut so. Christus war auf der Seite der Ohnmächtigen.
    16 8 Melden
    • lichtler 13.12.2017 17:19
      Highlight Ja ist die vor allem in Deutschland. Da wird sogar eine parallelarbeitsrecht geführt und eine paralelljustiz...
      1 1 Melden
  • Koukla 12.12.2017 18:50
    Highlight Würkli? Ich nahm das gar nie so wahr. Ich wohnte schon nah und fern vom Kirchenturm aber es ist mir noch gar nie so bewusst gewesen das es ständig bimmelt. Irgendwie hat da wohl das Unterbewusstsein alles ausgeblendet. Ich bin sogar etwas erschrocken über die vielen Kommentare die das Geläut störend finden. Ausserdem war es ein Gänsehautmoment als an meiner Hochzeit die Glocken nur für uns geläutet haben. Das vergesse ich nicht mehr
    11 4 Melden
  • weekender 12.12.2017 16:24
    Highlight In Mollis war ich im Hotel - da haben am Sonntagmorgen um 5(!) Uhr die Kirchenglocken der reformierten Kirche fünf Minuten geläutet. Meine kleinen Kinder standen wach und weinend im Bett vor lauter Schreck.

    Das war das erste und letzte Mal, dass ich in Mollis übernachtet habe. Und ich kann mir nicht erklären, wie man für sowas noch Partei ergreifen kann...
    35 34 Melden
    • hartmann_max 12.12.2017 19:31
      Highlight Das muss nicht sein. Aber eben: Demokratie. Kirchgemeinden sind demokratisch organisiert. Wahrscheinlich wollen die Leute dort es so. Frag mal nach.
      7 3 Melden
    • zzzapplesdelight 14.12.2017 00:26
      Highlight Demokratie bei kirchlichen Abstimmungen heisst: die Mehrheit der Mitglieder der Kirchgemeinde bestimmt für alle Bürger, üblicherweise sind das weniger als ein Prozent. In Wipkingen war die "Mehrheit" etwa 30 Personen (42 Teilnehmer) von 15'000 Bürgern, in Thal auch 0.3%. Das hat mit Demokratie sehr wenig zu tun, mit Nächstenliebe noch weniger, das ist reine Diktatur!
      1 0 Melden
  • tb.7783 12.12.2017 16:11
    Highlight Wie viele der Leute in der Umfrage von Wädenswil echt in der Nähe der Kirche wohnen? Wahrscheinlich alle die es stört. Klar stören 93% die Glocken nicht weil sie genug weit weg wohnen.
    29 10 Melden
  • Zorulu 12.12.2017 15:40
    Highlight Theoretisch habe ich kein Problem mit dem unnötigem viertelstündlichen Geläute, was aber unheimlich nervt, sind die Minuten von 06:01 bis 06:06 Uhr, in welcher die Kirche durchgängig läutet. Das braucht niemand!
    40 4 Melden
    • hartmann_max 12.12.2017 19:31
      Highlight Wir machen das in Brittnau seit Jahrzehnten nicht.
      3 0 Melden
  • joejoe772 12.12.2017 14:48
    Highlight Für mich kann man die Glockenschläge ganz weglassen. Vor allem am Sonntag ;) wenn nämlich der Wind in die Richtung unserer Wohnung bläst dann ist das ganz schön laut. Gilt natürlich nur wenn ich Kater habe ;)

    Nein im ernst turn the volume down
    28 9 Melden
  • pamayer 12.12.2017 13:00
    Highlight aber autos dürfen die ganze nacht ungehindert lärmen. flugplatzanwohner sind dem lärmdiktat der airlines unterworfen. die trams quietschen je nach rollmaterial lautstark in den kurven. sogar sonntags.
    wenn alle dies lärmbaustellen behoben sind, kann man sich ja um das kirchengebimmel kümmern. wohnten auch mal in der nähe einer kirche. mit offenen fenstern einfach eher ungeeignet. also fenster schliessen.
    24 58 Melden
  • San Doro 12.12.2017 12:31
    Highlight Ja hoffentlich abschalten, wer einen leichten Schlaf merkt schnell dass es nicht viel Städtische Wohnungen gibt wo man seine Ruhe hat. Überall steht so ein Bimmelturm..!
    38 16 Melden
  • Tease the Sleaze 12.12.2017 12:19
    Highlight Endlich.
    24 13 Melden
  • Elendil91 12.12.2017 12:06
    Highlight Ein wohl wegweisendes Urtei. Weniger wegen der Krichen, sonder der allgemeinen Frage nach der fixen Lärmgrenze und deren wissenschaftlicher Nachweisbarkeit.
    Ich denke für lärmende Lokale, Veranstaltungen oder dem Verkehr, besonders in den Städten, könnte eine solche Festlegung sehr nachteilig sein.
    17 6 Melden
  • tschoo 12.12.2017 11:29
    Highlight Respekt und danke, Herr Naef. Mich nerven die Kirchglocken auch, hätte aber nicht die Nerven/Ausdauer, um dagegen etwas zu unternehmen. Unter anderem auch, weil bei uns bereits verschiedene Vorstösse chancenlos waren.

    Kann mir mal ein Kirchglockenverfechter erklären, warum es in der Nacht die Viertelstundenschläge braucht?
    39 14 Melden
  • Arutha 12.12.2017 11:22
    Highlight Warum wird hier so auf die Kirche eingeschlagen?
    Auch wenn der Artikel suggeriert, dass es primär die Kirche ist, so ist es offensichtlich die politische Gemeinde und deren Einwohner die nichts ändern wollen. Die Einwohner machen Druck auf die politische und die ev.-ref. Kirchgemeinde. Denn beide sind Basisdemokratisch organisiert.

    Ich kann das das sture festhalten an diesen Schlägen nicht nachvollziehen, denn sie haben wirklich keinen Nutzen. Ich musste aber durch meine Frau aber lernen, dass es Menschen gibt, die empfinden die Kirchenglocken als beruhigend. Auch in der Nacht.
    41 16 Melden
    • Carina59 12.12.2017 18:01
      Highlight Die Befürworter des Glockenschlags sind tatsächlich in der Überzahl. Lustigerweise kann die Demokratie je nach Bedarf ausgehebelt werden.
      Und ja,auch für mich sind die Glocken beruhigend. Die der Kirche sowie diejenigen der Kühe. Es ist wirklich typisch... neben Kirche oder neben Kuhweide ziehen und dann den Latz aufreissen. Oder von der Stadt weg und dann ist‘s der Geruch der Gülle,die Mücken oder was auch immer. Etwas findet man immer wenn man nur will.
      8 19 Melden
    • zzzapplesdelight 14.12.2017 00:34
      Highlight @Carina59: Immer dieses blöde Beispiel von jemandem, der neben eine Kirche gezogen ist. Ich bin daneben geboren, die Kirche ist 10-20x so laut wie die in Wädenswil. Ich habe 50 Jahre lang versucht, mich an diesen Schwachsinn zu gewöhnen. Gewöhn Dich mal an einen, der jeden Nacht alle Viertelstunde neben Deinem Bett Trompete spielt! Das geht einfach nicht. Und das Zeit-Geläut hat wirklich keinen Nutzen und keinen religiösen Hintergrund!
      3 1 Melden
  • Linus Luchs 12.12.2017 11:18
    Highlight Pratteln machts vor: kein Gebimmel von 22 bis 7 Uhr. Es wäre toll, alle Kirchen würden mit gesundem Menschenverstand diesem Beispiel folgen, ohne dass sich Bundesrichter mit Dezibelwerten herumschlagen müssen.
    82 15 Melden
    • satyros 12.12.2017 14:23
      Highlight Würden alle Leute immer den gesunden Menschenverstand einsetzen, hätten Juristen und Gerichte bald keine Arbeit mehr.
      25 1 Melden
  • Töfflifahrer 12.12.2017 11:14
    Highlight Unabhängig von der Kirchenglocken-Diskussion ist das ein interessanter Ansatz, "Im Zweifel für den Kranken". Wird dem so zugestimmt, könnten doch alle Institutionen auf Leistungen verpflichtet werden oder z.B. die Pharmaindustrie gezwungen werden gegen seltene Krankheiten zu forschen. Der Mensch als Individuum wäre dann das höchste Gut. Was wird also höher gewertet, die Gesellschaft oder das Individuum?
    28 5 Melden
  • The oder ich 12.12.2017 11:13
    Highlight Wenn es ihm um die Gesundheit seiner Frau ginge, würde er das Fenster schliessen. Punkt.
    Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass mit Dreifachverglasung er weder Kirchenglocken noch Töff-, Auto- und Nachbarschaftslärm mehr ertragen müsste.

    39 34 Melden
    • zzzapplesdelight 14.12.2017 00:35
      Highlight Super, und dann im Sommer immer mit geschlossenem Fenster schlafen? Geht's noch?
      1 1 Melden
    • The oder ich 14.12.2017 14:13
      Highlight @zzzapplesdelight ja und? Das muss ich als Nichtraucher auch, weil mein Wohnungsnachbar Raucher ist und ich nicht von seiner Aufstehzigi am Morgen meine Wohnung verraucht haben will.
      Ich kann auch nur dann lüften, wenn er grad nicht an seinem Fenster steht (Sommer wie Winter), aber ich mache deswegen doch nicht ein Bundesgerichts-Fass auf.
      0 1 Melden
  • satyros 12.12.2017 11:12
    Highlight Beide Seiten sind verstockt. Das Viertelstundengebimmel ist absolut sinnlos. Vor allem Nachts, wenn man gar nicht weiss, Viertel vor was es jetzt eigentlich ist. Andererseits bedeutet Rücksichtnahme auch, dass man halt das Fenster in der Nacht zu macht, wenn man sonst nicht richtig schlafen kann.

    Und mit so einem Mist muss sich nun das Bundesgericht beschäftigen.
    48 18 Melden
    • Billy the Kid 12.12.2017 11:49
      Highlight Im Frühling / Sommer habe ich das Fenster auch immer auf kipp oder sogar ganz offen, da mir sonst die Hitze zu viel wird. Die Lärmverursacher haben sicher kein Recht darauf, dass alle zu jeder Jahreszeit ihr Fenster zu jeder Tages- und Nachtzeit schliessen.
      39 10 Melden
    • Töfflifahrer 12.12.2017 12:29
      Highlight Dieser Mist, geht aber tiefer. Es geht darum was Vorrang haben soll. Die Gesellschaft, das Individuum oder wie sind Kompromisse zu gewichten?
      9 5 Melden
    • satyros 12.12.2017 14:18
      Highlight @Billy the Kid: Leben und leben lassen. Ich wohne in einer Stadt. Wenn ich Nachts das Fenster offen lasse, muss ich damit rechnen, dass ich irgendwas von draussen höre. Ist halt auch eine Güterabwägung: Hitze oder Geräusche. In der Schweiz gibt's vielleicht zehn Nächte, die so heiss sind, dass man bei geschlossenem Fenster kaum schlafen kann. Es sind leider die gleichen zehn Nächte, in denen es am Meisten Freude macht, etwas länger draussen zu sein und ein bisschen Lärm zu verursachen.
      13 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 12.12.2017 11:12
    Highlight Dieses ständige Gebimmel ist nun aber auch so was von Überflüssig geworden, es hat ja heutzutage jeder eine Uhr zuhause!
    Ich wohne direkt neben einer katholischen Kirche die jeweils viertelstündig 1,2 und 3 mal bimmelt. Um punkt bimmelt sie erst 4 mal dann die Anzahl stunden 2 mal in verschiedenen Tonlagen. Um 5 uhr morgens und 7 uhr abends bimmelt sie durchgehend 10 min was mich morgens immer noch weckt (ich bin in diesem Haus aufgewachsen und habe mich immer noch nicht daran gewöhnt. Wenn wir im Sommer draussen grillen müssen wir uns jeweils anbrüllen wenn die Kirchenglocken läuten.
    65 19 Melden
    • Walter Sahli 12.12.2017 11:49
      Highlight Und vermutlich haben Sie die Polizei im Haus, wenn Sie nach 22Uhr im Garten laut lachen.
      35 5 Melden
    • legis 12.12.2017 11:59
      Highlight Kann das zu 100% nachvollziehen. Bin genau so direkt neben der Kirche aufgewachsen und habe mich nie richtig daran gewöhnt, bzw. die Kirche war sogar mit-hauptverantwortlich für meine Schlafprobleme damals (bin unterdessen umgezogen).
      Und alle die zu so einem Kommentar blitzen haben echt anscheinend keine Plan wie es ist, wenn man WIRKLICH nahe an einer lauten Kirche wohnt.Anschreien auf dem Sitzplatz kenne ich leider nur zu gut. Oft wurde die Gesellschaft dann kurzerhand für 10min nach drinnen verlegt weils einfacher war (sollte eigentlich allen die Augen öffnen, wenn das dann einfacher ist)
      43 12 Melden
    • lily.mcbean 12.12.2017 13:49
      Highlight @ Walter Sahli, natürlich- wir haben eine sehr pflichtbewusste und pedantische Polizistin im Dorf. Sie tut nichts lieber als sich weiter bei allen unbeliebt zu machen ;)
      @legis Schlafprobleme habe ich zum glück nicht bekommen, aber mein Freund hat echt sehr lange gebraucht um dann jeweils um 5 Uhr morgens wieder einschlagen zu können- wenn überhaupt. Was mich jezt immer noch nervt ist das man den Fernseher jedesmal bei voller Stunde lauter schalten muss (sogar bei geschlossenen Fenstern!)
      17 3 Melden
  • demian 12.12.2017 11:05
    Highlight Mal unabhängig ob man das Gebimmel toll findet oder nicht, würde mich interessieren, warum er nicht einfach umgezogen ist. Das wäre vermutlich schneller gegangen, als das Warten auf ein Gerichtsurteil.
    40 35 Melden
    • My Senf 13.12.2017 08:51
      Highlight Steht doch im Artikel

      Er ist ja ins Zentrum gezogen damit seine Frau alles in der Nähe hat
      1 0 Melden
  • Thom Mulder 12.12.2017 10:54
    Highlight Wieder mal typisch SVP, für die bedeutet das Gebimmel "Schweizer Werte", da muss man schon tief fallen wenn man so etwas als Wert bezeichnet. Menschenrechte, Soziale Institutionen, Kultur in Form junger Künstler und Musiker, DAS sind Werte, Herr 'Dingsbums' von der SVP.
    84 33 Melden
  • Hallosager 12.12.2017 10:50
    Highlight Sorry aber was für eine Tradition? Haben die Leute ernsthaft das Gefühl, dass der Pfarrer all Virtelstunde die Glöcke geläutet hat, die ganze Nacht durch? Das gibt es erst, seit es automatisch möglich ist. Also wohl kaum 100 Jahre.
    81 17 Melden
  • Ökonometriker 12.12.2017 10:44
    Highlight Warum lässt man dann das Fenster nicht zu? Wenn es zu heiss ist, kann man ja eine Klimaanlage installieren.

    Mich stört es, wenn Leute mit einem leichten Schlaf ständig dem Rest der Bevölkerung dreinreden. Tausende Tonnen von CO2 werden jährlich durch kreisende Flugzeuge ausgestossen, da man mit Landen wegen des Lärmschutzes warten muss. Restaurants müssen den Garten schliessen, damit auch Anwohner mit seniler Bettflucht bei offenem Fenster schlafen können. Ein Zeichen dekadenter Gerontokratie.
    44 81 Melden
    • Zeki Vali 12.12.2017 12:44
      Highlight @ Silen Speaker: 😂😂😂😂😂😂
      9 1 Melden
    • Ökonometriker 12.12.2017 12:54
      Highlight @Silent Speaker: was verursacht wohl mehr CO2-Ausstoss: wenn die 3 Prozent lärmempfindliche Bevölkerung, die in der Nähe einer Lärmquelle wohnen und partout nicht umziehen wollen, eine Klimaanlage kaufen und während der paar heissen Wochen im Sommer diese Nachts benutzen - oder eine ganze Flugzeugflotte im Himmel, die täglich über Zürich kreist und Treibhausgase in die obere Atmosphäre pustet?
      7 19 Melden
  • Mutzli 12.12.2017 10:43
    Highlight Verstehe wirklich nicht, wieso so krampfhaft an dem läuten der Glocken festgehalten wird. Weder ist es es religiös relevant (da sich die trad. zig Messen am Tag nicht an die Stunden halten und sowieso niemand hingehen würde -> Horen), noch ist es sonst nützlich. Ab und zu geht in Ordnung z.B. wenns Gottesdienst gibt. Bei jeder anderen Institution wäre das schon längstens verboten worden, man ersetze im Text z.B. nur mal Glocken mit Muezzin...
    Der "Zerfall unserer Werte" ist natürlich auch sehr süss, scheinbar ist Ruhestörung jetzt ein CH-Wert, wenn man sich nur konservativ vorkommen kann.
    70 13 Melden
  • Nikolai G. 12.12.2017 10:31
    Highlight Das hat nichts mit Tradition zu tun. Dies war frühere eine Hilfestellung, da die Menschen nicht überall eine Uhr hatten. Nun ist es absolut Sinnlos geworden uns jede viertelstunde mit einem Höllenlärm zu sagen welche Zeit wir haben. Besonders in der Nacht benötigt dies niemand. Und das dämliche Tradition Argument könnt ihr in die Tonnen werfen, sonst würden wir immer noch Hexen verbrennen und die Menschen "Rädern"
    103 13 Melden
    • Makatitom 13.12.2017 13:34
      Highlight Wenn es nach $SVP-Tradition ginge, könnten keine Menschen gerädert werden. dann wäre nämlich das Rad noch nicht mal erfunden
      0 1 Melden
  • äti 12.12.2017 10:30
    Highlight Alles abstellen was über 40 Dezibel ist. Restlos alles. Klare Regel, keine Ausnahme.
    47 15 Melden
    • Arutha 12.12.2017 11:18
      Highlight Autos und Züge verbieten?
      Sprechende Menschen verbieten?
      26 7 Melden
    • Hierundjetzt 12.12.2017 11:21
      Highlight jupppieh keine Laubbläser mehr!
      39 2 Melden
    • äti 12.12.2017 12:19
      Highlight @arutha, sieht ganz so aus .. :)
      7 2 Melden
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  • inquisitio 12.12.2017 10:28
    Highlight Abschalten.
    39 14 Melden
  • Alterssturheit 12.12.2017 10:24
    Highlight Früher machte das Gebimmel noch Sinn, die - deutlich weniger - Menschen hatten nicht alle Uhren am Handgelenk und richteten ihren Tag bzw. Zeit nach dem Glockengeläut. Zwischenzeitlich ist die CH proppenvoll und vielerorts wurde gebaut, auch in der Nähe von Kirchen und manchmal gibt's halt auch nur dort noch freie Wohnungen. Ich glaube die wenigsten wollen dort wohnen, es ist eher so das keine Wahl bleibt. In der heutigen Zeit daher - Tradition hin oder her - brauchts kein 1/4 Std. Gebimmel in der Nacht. Gehe mit der Zeit oder du gehst mit der Zeit.
    66 10 Melden
  • My Senf 12.12.2017 10:20
    Highlight Das Frühgeläut um 6:00 kann ich nicht haben! Und ich wohne genug weit von der Kirche weg. Aber die hat einen imposanten Glockenturm, da müsste ich ausserhalb wohnen um nichts mehr zu hören.

    Und mein Vierbeiner kann es auch nicht ertragen!
    67 56 Melden
  • fischbrot 12.12.2017 10:13
    Highlight Abseits vom Thema bin ich immer wieder erstaunt, wie stark die emotionalen Reaktionen bei solchen Themen mit Symbolgehalt ausfallen..
    46 5 Melden
  • Human 12.12.2017 10:07
    Highlight Ich versteh nicht was das soll wir haben 2017 warum müssen die Kirchenglocken überhaupt noch läuten? Auch Samstag Mittag im Garten finde ich dieses Geräusch nervig, früher hat das Sinn gemacht, die Menschen hatte noch keine Uhren, vorallem keine Mobilen, aber 2017????
    63 21 Melden
    • River 12.12.2017 10:38
      Highlight Es geht darum dir konsequent Gott in Erinnerung zu rufen. Nicht um die Zeit. Sonst ginge er ja vergessen. Weil er ja sonst nichts tut...
      65 11 Melden
    • Human 12.12.2017 16:56
      Highlight Gott macht mich hässig mit diesem Scheiss! ^^
      7 4 Melden
  • Paesq 12.12.2017 09:55
    Highlight Wie ist das eigentlich geregelt? Bimmeln nur evangelische kirchen die ganze nacht? Bei uns, es gibt nur eine katholische kirche, wird von 21.00uhr bis 06.00uhr die glocke gar nicht geschlagen.

    22 4 Melden
    • Eltriangoli 12.12.2017 10:49
      Highlight Ausnahmsweise sind die Katholiken vernünftiger was diesed Thema anbelangt
      28 9 Melden
  • Urs Binder 12.12.2017 09:48
    Highlight Traditionen? Brauch ich nicht.
    32 17 Melden
  • Nelson Muntz 12.12.2017 09:44
    Highlight Familie Naef soll doch mit der Holten einrn Bunker mieten, dort haben sie dann die ersehnte Ruhe!
    26 91 Melden
    • trio 12.12.2017 12:17
      Highlight Oder die Lärmfanatiker mieten einen Bunker, installieren eine Glocke und können dort unten ihrem Fetish frönen. Ohne die Mehrheit zu belästigen.
      29 10 Melden
  • Waldorf 12.12.2017 09:43
    Highlight SVP-Röschti sieht in der Studie "wissenschaftlich untermauerten «Zerfall unserer Werte»" - Genau! Das tut Wissenschaft. Gut so!
    62 10 Melden
  • River 12.12.2017 09:39
    Highlight Laute Partys in der Nacht sind ja auch verboten. Ich würde sogar behaupten, das wurde genau von den gleichen Leuten veranlasst, die nächtliches Kirchenglocken-Gebimmel sooooo schön finden.
    101 23 Melden
    • Pascal Mona 12.12.2017 09:57
      Highlight Jein, laute Partys haben aber wenig mit 43 Dezibel zu tun (welche man dann mit schliessen des Fensters weiter reduzieren könnte).
      17 14 Melden
    • River 12.12.2017 10:35
      Highlight @Pascal. Ist das selbe, wenn du direkt neben der Party wohnst oder neben dem Glockenturm. Es ist auch das selbe, wenn du 200 Meter weg von der Party wohnst, oder weg vom Glockenturm. Es ist bei beidem auch gleich relevant ob die Fenster offen sind, oder nicht.
      24 7 Melden
    • Pascal Mona 12.12.2017 10:51
      Highlight Nein, es ist nicht dasselbe! Die Party direkt neben, unter oder oberhalb deiner Wohnung kannst du kaum umgehen zudem wohnen nur sehr sehr wenige direkt angrenzend Tür an Tür zur Kirchengkocke.
      13 13 Melden
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  • Schnuderbueb 12.12.2017 09:37
    Highlight Ich verlange den Muezzin! Und dies 1/4 stündlich.
    69 29 Melden
  • fabsli 12.12.2017 09:36
    Highlight Kirchengeläut müsste verboten werden. Wir haben Uhren und wer regelmässig in die Kirche geht, weiss auch wenns losgeht.
    75 41 Melden
  • Walter Sahli 12.12.2017 09:35
    Highlight Kirchen- und Kuhglockengeläutsüchtige sollen sich gefälligst eine entsprechende Audiodatei auf ihr Handy laden und das Gebimmel über Kopfhörer "geniessen". Gerade in der Schweiz gilt, dass erlaubt ist, was nicht stört und dabei spielt es keine Rolle, wieviele es stört! Eine Person kann problemlos eine ganze Party verhindern, weil sie zu laut ist.
    83 32 Melden
  • Ass 12.12.2017 09:34
    Highlight Vielleicht hätte er sich vorher überlegen sollen wo er hinzieht! Oder ist er dort hingezogen weil es eben billiger ist? Dann noch die kranke Frau für seine zwecke missbrauchen!!!!
    41 128 Melden
    • Valon Behrami 12.12.2017 10:00
      Highlight Er kümmert sich einfach um seine kranke Frau. Aber weil dir das Glockengebimmel so wichtig ist, werden die Tatsachen halt verdreht.
      55 11 Melden
    • f303 12.12.2017 10:15
      Highlight 1. ist es im Zentrum praktisch nie billiger als am Ortsrand
      2. steht klar im Text, dass er aus organisatorischen Gründen in die Ortsmitte zog
      47 7 Melden
    • nickmiller 12.12.2017 10:18
      Highlight Du solltest deinen Namen von Ass auf Assi tauschen
      47 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sanhum 12.12.2017 09:31
    Highlight die kirche verliert doch nicht an glauben oder tradition oder was weiss ich, nur weil sie nachts keine uhrzeit mehr schlägt. die leute gehen trotzdem in die kirche, heiraten und lassen dort taufen. das festliche kirchengeläut bleibt ja erhalten. alles gut meiner meinung nach.
    71 9 Melden
  • swally 12.12.2017 09:29
    Highlight Ja braucht man wirklich nicht und ich denke keiner schaut mehr auf die Kirchenuhr oder denkt sich bei einem Bimmeln "Oh es ist 01:15 Zeit nach Hause zu gehen".

    Man kann ja gut auf die Stunde reduzieren.
    55 14 Melden
  • Scaros_2 12.12.2017 09:28
    Highlight Gleichberechtigung unter Religionen. So wie wir den Iman nicht brüllen hören wollen sollten Kirchen nicht mehr Leuten!

    66 31 Melden
    • Iko5566 12.12.2017 11:20
      Highlight Der muezzin... nur so als Info
      17 1 Melden
    • Schaaggi 13.12.2017 13:15
      Highlight Das wissen nicht alle Läute
      0 0 Melden
  • riqqo 12.12.2017 09:26
    Highlight Das 15-Minuten-Gebimble könnte man Nachts tatsächlich auslassen. Der Stundenton würde ich aber unbedingt lassen. Es gibt viele Menschen die gerne die Glocken hören. Wenn man beispielsweise schlaflose Nächte hat und man die Schläge zählen kann. Ich selbst höre auch sehr gerne den Mitternachtsschlag, wenn ich im Bett bin. (Nur mit offenem Fenster hörbar)

    Den Herrn verstehe ich nicht, weil er sich hier etwas antut. Zwei Tipps: 1. Schliessen Sie das Fenster in der Nacht. Lüften Sie kurz vor dem Schlafen. 2. Haben Sie zu heiss in der Nacht, empfehle ich Ihnen gerne eine Sommerdecke. Ist billiger.
    33 36 Melden
    • Bruno S. 88 12.12.2017 11:43
      Highlight Für dich habe ich auch ein Tipp. Lade dir den Mitternachtsschlag als mp3 auf dein handy. So kannst du bei bedarf die Glocken hören und die die es nicht möchten, hören es nicht!
      17 7 Melden
  • Mätse 12.12.2017 09:24
    Highlight Man kann für oder gegen Glockengeläut der Kirche sein. Wenn eine Kirche wegen der Wahrnehmung und Tradition auf den Glockenschlag beharrt, dann läuft mit der Kirche einiges schief. Eine Kirche muss durch andere Tätigkeiten als Glockengeläut die Menschen erreichen.
    61 12 Melden
  • Der Tom 12.12.2017 09:22
    Highlight Und wieso soll der Stundenschlag bleiben? Lärm macht krank.
    47 29 Melden
  • bernhardmat 12.12.2017 09:20
    Highlight Hab in einem Bergdörfchen direkt neben der Kirche gewohnt; 78 Dezibel im Zimmer bei offenem Fenster.
    Letzten Sommer war ich in den Ferien im Kaschmir; fast gleich viel Dezibel beim Geschrei des Mullah um 3 Uhr, 4 Uhr und fünf Uhr nachts.
    Dahinter das selbe Prinzip, nämlich die Menschen quälen.
    Was würden die Leute sagen, wenn es satt Kirchenglocken muslimische Schreihälse wären.
    64 17 Melden
  • Pascal Mona 12.12.2017 09:18
    Highlight Ob das Viertelstündliche Geläute sinnvoll ist will ich nicht beurteilen, aber 43 Dezibel und dies nur bei gekippten Fenster?? Also da hat jeder welcher auch nur an einer leicht befahrenen Strasse lebt deutlich höhere Lärmbelästigung... da kann ich das Theater nicht verstehen, natürlich ist die Frau krank, aber da müssten die beiden halt umziehen.
    47 29 Melden
    • Arutha 12.12.2017 11:27
      Highlight Oder das Fenster schliessen, denn dann hört man nichts mehr.
      9 11 Melden
  • Nick Name 12.12.2017 09:16
    Highlight Kirchenglocken können Leute stören, das ist klar. Und auch über Sinn und Unsinn muss man diskutieren.

    Heikel finde ich einfach, dass ein solcher Präzedenzfall aufgrund einer einzigen und dazu noch äusserst dürftigen Studie gefällt werden soll. Nur weil ETH draufsteht, muss noch nicht Qualität drin sein... Kritik z.B. hier:
    http://reformiert.info/artikel/news/%EF%BB%BFentscheide-gegen-glockenschl%C3%A4ge-auf-bescheidener-grundlage
    26 23 Melden
    • Saul_Goodman 12.12.2017 11:38
      Highlight Die studie untermauert etwas was jedem menschen bei klarem verstand offensichtlich sein sollte: lärm weckt sie auf bzw. Lässt sie gar nicht erst schlafen...
      Auch eine millionteure studie würde zu dem ergebnis kommen🙄
      13 8 Melden
    • Nick Name 12.12.2017 13:42
      Highlight Sorry, Saul_Goodman, aber das ist populistische Polemik und kein einziges Argument gegen die Kritik an der Studie. Dass es um ein bisschen mehr als die rhetorische Frage geht, ob Lärm aufweckt, ist ja relativ klar.
      Abgesehen davon: 40 Dezibel mit der Bezeichnung «Lärm» zu verknüpfen ist ziemlich tollkühn. Googelt einfach mal, was 40 dB konkret bedeutet.
      6 7 Melden
  • Hashtag 12.12.2017 09:14
    Highlight Parteipräsident Albert Rösti sieht in der ETH-Studie den wissenschaftlich untermauerten «Zerfall unserer Werte», der von «hochdekorierten Persönlichkeiten unseres Landes» vorangetrieben werde.

    Herr Rösti scheint die Meinungshoheit über "unsere Werte" zu haben. Die Wissenschaft stützt zum Beispiel eine bessere und fairere Bildung für allen aber ist schon klar, dass dies kein Wert des SVP-Präsidenten ist. Hingegen stellen die traditionellen Kirchen natürluch einen extrmen Mehrwert für dieses Land dar.
    65 11 Melden
  • Asmodeus 12.12.2017 09:14
    Highlight Da müssen einige Leute ja auch einen Mikropenis besitzen wenn sie sich dadurch definieren wann ihre tolle Glocke läuten darf.

    Ich hoffe schwer das Bundesgericht entscheidet dass dieser Lärm aufhören muss.

    Minarette wurden aus panischer Angst vor singenden Muezzinen verboten (auch wenn die nicht singen durften) und Kirchtürme sollen einem die ganze Nacht auf den Senkel gehen? Nein Danke.

    Andernsorts (z.B. in Zofingen) sind die Kirchen schlauer. Da herrscht von 24 bis 7 Uhr Nachtruhe und die Kirchglocken schweigen.
    57 25 Melden
  • aglio e olio 12.12.2017 09:12
    Highlight 2017: Wissenschaft vs. Kirche
    Absurd.
    37 9 Melden
  • LeChef 12.12.2017 09:11
    Highlight Persönlich schlafe ich wie ein Baby, ob mit oder ohne Kirchenglocken. Ich kann aber jeden verstehen, den die Glocken stören.

    Wir leben heute nicht mehr im 19. Jahrhundert, wo die Kirchenglocke der einzige Weg war, herauszufinden wie spät es ist. Zumindest in der Nacht sollte für die Kirche dasselbe gelten, wie für alle Bürger, Firmen und Organisationen: die Nachtruhe ist grundsätzlich einzuhalten.
    54 8 Melden
  • N. Y. P. D. 12.12.2017 09:08
    Highlight Naef gerät in eine Rolle, die er nicht gesucht hat. Denn eigentlich will er nur eines: seine Ruhe.

    Am Schluss hat er Ruhe vor den Glocken. Aber keine Ruhe mehr vor den Wädenswilern.
    97 6 Melden
  • Dubliner 12.12.2017 08:58
    Highlight Ich bin ja nicht per se gegen Traditionen (und verstehe Menschen nicht, die neben eine Kirche ziehen und sich dann über deren Klänge stören - dasselbe gilt für Flughafen-Anwohner), aber sind wir mal ehrlich: Wem nützen die nächtlichen Viertelstundenschläge etwas?
    492 52 Melden
    • A_C_Doyle 12.12.2017 09:29
      Highlight Die Glockenschläge sind doch schlicht nicht mehr notwendig. Früher als nicht jeder ne Uhr hatte machte das Gebimmel ja Sinn. Ich kann ihn schon irgendwie verstehen, alle haben in der Nacht ruhig zu sein, nur die Kirche scheint da sonderrechte zu geniessen wo doch alle vor dem Gesetz gleich sein sollten. Dann bimmelts künftig halt nur noch zwischen 7 und 22 Uhr, is doch auch ok.
      37 10 Melden
    • Valon Behrami 12.12.2017 09:29
      Highlight Niemandem.
      25 6 Melden
    • Dubliner 12.12.2017 10:26
      Highlight @Datsyuk Das wollte ich damit ausdrücken :)
      10 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • erdinger 12.12.2017 08:57
    Highlight Ich behaupte jetzt einfach mal, dass sie Telefonumfrage ebenfalls nicht repräsentativ ist. Immerhin stehen in telsearch etc. meist nur ältere Leute, welche sich vermutlich eher mit der Kirche identifizieren. Zumindest in meinem Kollegenkreis (alle 25-35) würde wohl niemand nachts das Gebimmel vermissen...
    70 24 Melden
  • marcog 12.12.2017 08:56
    Highlight Dieses doofe Gebimbel gehört grundsätzlich abgeschaft. Eine (vermutlich nicht ganz repräsentative) Umfrage hat dies auch schon bestätigt,
    http://wipkingen.net/resultate-der-umfrage-naechtlicher-glockenschlag-in-wipkingen/
    Und was wäre eigentlich mit einem Muezin? Würde der wegen der Religionsfreiheit erlaubt?
    47 51 Melden
  • Plöder 12.12.2017 08:56
    Highlight Wieso muss eine Kirche in der Nacht zur Viertelstunde schlagen?!
    Wer sitzt den um 03.14 auf dem Balkon, trinkt noch ein Glas Wasser und wenn die Kirchenglocken ertönen zu sich sagt; " So jetzt aber flott ins Bett es ist schon viertel ab drei"!?
    Ernsthaft das ganze Gebimmel kommt aus einer anderen Zeit, als nicht jeder ein Chronometer hatte. Das man es Tagsüber behalten will... Ok aus Tradition kann ich verstehen (aber auch hier ein Stichwort: Schichtarbeit)
    Sonst verbietet man auch alles was Lärm macht... Just say'in
    369 54 Melden
    • hartmann_max 12.12.2017 19:26
      Highlight Das halt von früher her. Eigene Uhren waren Luxus.
      0 0 Melden
    • Lichtblau 12.12.2017 21:14
      Highlight Mir gefallen das Glas Wasser und das "jetzt aber flott ins Bett." Früher war eben doch vieles besser ;-)
      2 0 Melden
  • Randy666 12.12.2017 08:50
    Highlight Einen riesen dank und ganz viel kraft an herrn naef. Es ist ein unding das die kirchenglocken die ganze nacht durchbimmeln... es hat doch in der heutigen zeit jeder eine uhr griffbereit und muss sich nicht von der kirche die uhrzeit aufdrängen lassen. Zumindest nicht nachts.
    82 30 Melden
  • Realitäter 12.12.2017 08:50
    Highlight Mit jeder Bewegung die der Mensch tut, entstehen Geräusche. Wenn Abrollräusche von Fahrzeugreifen als Lärm eingestuft werden, ist dies sehr verständlich. Dass das Geräusch von zerdrückter Luft einer Turbine des nützlichen Luftverkehrsmittels als Lärm angesehen werden kann, leuchtet auch ein. Dass aber ein traditionell klingender Glockenschlag mit Lärm in Verbindung gebracht wird, hat etwas sehr Überempfindliches und Verweichlichtes an sich....
    36 107 Melden
    • Dragonlord 12.12.2017 09:31
      Highlight Es sind nun halt nicht alle Menschen gleich empfindlich.
      Traditionell klingender Glockenschlag? In den Augen (Ohren) von verweichlichten Religions-Romantikern mag das vielleicht zutreffen. In den Augen (Ohren) von empfindlichen Atheisten wohl eher nicht.
      40 14 Melden
    • Valon Behrami 12.12.2017 09:32
      Highlight Fahrzeugreifen und Turbinen braucht es ja wohl, die als Begleiterscheinung Lärm mit sich bringen. Was aber bringt ein Glockenschlag in der Nacht? Willst du den Wecker stellen?
      46 12 Melden
    • Waldorf 12.12.2017 09:48
      Highlight Wie definieren Sie denn einen "traditionell klingenden Glockenschlag" Sie harter Kerl?
      21 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 12.12.2017 08:49
    Highlight Glockengeläut ja, aber in Massen. Z.B: keine Viertelstunden in der Nacht.
    36 18 Melden
  • w'ever 12.12.2017 08:44
    Highlight alle viertelstunde 24/7 ist nun wirklich zuviel des guten. weg damit
    66 24 Melden
  • Petersilly 12.12.2017 08:44
    Highlight Man könnte doch allen die zur Viertelstunde ein Glockengeläut haben wollen eine Instamitteilung schicken. Dann einfach das mobile auf laut stellen et voila !
    51 23 Melden
  • Mitsch 12.12.2017 08:44
    Highlight Traditionen sind unabdingbar, um einem Volk eine gemeinsame Basis zu geben, auf der man gemeinsame Werte aufbauen kann.

    Ob dazu gehören muss, dass man mitten in der Nacht viertelstündlich die Glocken läuten lässt möchte ich nicht beurteilen.

    Wenn ich als Privatperson jedoch jede Nacht und jede Viertelstunde Glockengeläut via Lautsprecher abspielen würde, dauerte es nicht lange, bis ich uniformierten Besuch bekäme.
    82 16 Melden
  • acvodad 12.12.2017 08:41
    Highlight Lärm ist auch Lärm wenn es ihn seit 2000 Jahren gibt.
    75 26 Melden
    • Der Tom 12.12.2017 09:24
      Highlight Glockengebimsel gibt es erst ca seit 200 Jahren. Und auch fast nur in der Schweiz.
      28 8 Melden
    • Waldorf 12.12.2017 09:50
      Highlight Ich würde schwer bezweifeln, dass Jesus Glockengeläut (geschweige denn Kirchen) in Planung hatte. Falls du mit den 2000 Jahren auf ihn deuten möchtest...
      12 2 Melden
    • acvodad 12.12.2017 18:46
      Highlight Paulinus von Nola hat die Glocken im Jahre 400 eingeführt. Also schon eher 2000 Jahre als 200.
      Next time do your research 🤗
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 12.12.2017 08:41
    Highlight Die Kirche war zuerst da. Punkt.
    Wie absurd ist es, dorthin zu ziehen und sich dann zu beklagen.
    51 114 Melden
    • Der Tom 12.12.2017 09:25
      Highlight Ja man könnte in einem 2km Radius alle Häuser abreissen und ausser Hörweite neue Dörfer bauen.
      28 10 Melden
    • scherom 12.12.2017 09:39
      Highlight Ich frag mich ob 1529 als die Kirche reformiert wurde der Pfarrer auch alle 15 Minuten die Glocken geläutet hat.
      23 7 Melden
    • esmereldat 12.12.2017 10:52
      Highlight Also mein Haus stand schon vor der Kirche. Deshalb läutet sie wohl nicht in der Nacht, find ich gut! 😜 Nur weil etwas länger da ist, hat es nicht per Definition und ohne es je zu hinterfragen das Recht, für immer und ewig zu bleiben. Das Lärmschutzgesetz soll aus meiner Sicht für jeglichen Lärm gelten.
      21 6 Melden
  • kupus@kombajn 12.12.2017 08:35
    Highlight Das vierteilstündliche Gebimmel ist mir ziemlich egal, auch wenn es ja wirklich nicht mehr zeitgemäss ist, sich von einer Kirchenuhr die Zeit ansagen zu lassen. Aber Brauchtum halt!

    Mir wäre lieber, unsere Kirche würde morgens um 6 Uhr die Glocken nicht im Vollprogramm das Frühgeläut erklingen lassen. Morgens um 6 braucht kein Mensch Kirchgenglocken!
    61 13 Melden
  • Kuba 12.12.2017 08:35
    Highlight Besser gleich die ganze Kirche abschaffen.
    62 35 Melden
    • Waldorf 12.12.2017 09:51
      Highlight Der historische Jesus wär wohl voll dabei im Initiativkommitee!
      19 3 Melden
  • reaper54 12.12.2017 08:34
    Highlight Finde es sehr Problematisch wenn man umziet und anschliessend gegen etwas am neuen Standort klagt. Da muss man sich halt vor dem Umzug informieren.
    57 47 Melden
    • reaper54 12.12.2017 10:38
      Highlight Wow die Blitzer sind heute auf dem Ami Trip, verklagt alles was geht!
      Ich bin gerade Kürzlich umgezogen, soll ich nun die Stadt, die Feuerwehr und die Polizei verklagen weils am neuen Ort lauter ist?
      Das wäre einfach lächerlich!
      10 23 Melden
    • esmereldat 12.12.2017 10:54
      Highlight Klar, weil man seine Situation nicht verbessern wollen darf, nur weil man "neu"bist irgendwo. 🙄
      8 8 Melden
    • reaper54 12.12.2017 10:58
      Highlight @esmereldat wiso willst du denn an einen Ort ziehen an dem es dir nicht gefällt und du zuerst jemanden Verklagen musst?
      Das ergibt einfach keinen Sinn 🤔
      10 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saul_Goodman 12.12.2017 08:30
    Highlight Ich kanns einfach nicht verstehen. Gibt es wirklich leute für die es von relevanz ist, in der nacht, alle 15 minuten eine kirchenglocke zu hören?
    Laut ihrer eigenen argumentation, nehmen sie diese ja gar nicht aktiv wahr... was solls also bringen?
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    • Röbi Roux 12.12.2017 09:14
      Highlight Absolut richtig
      Das Läuten bringt absolut nichts und wer heimatgefühle bekommt tut dies sicher auch nicht alle 15 Minuten und vorallem nicht nachts um 02:45 Uhr.
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    • Dinolino 12.12.2017 09:35
      Highlight ...mir vermittelt es ein Gefühl von Heimat, da ich zwischen einer reformierten und katholischen Kirche mit doppelgebimmel aufwuchs.
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    • Saul_Goodman 12.12.2017 11:24
      Highlight Und um 3 uhr morgen wenn du schlafen willst brauchst du ein gefühl von heimat?!

      Mein vater ist förster. Dröhnende kettensäge vermitteln mir auch ein gefühl von heimat... aver nicht um 3 uhr morgens
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