Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neuer Konzessionsentwurf: Die SRG soll sich mehr von Kommerziellen abgrenzen



Die SRG soll künftig mindestens die Hälfte ihrer Einnahmen aus den Gebühren für die Information einsetzen. Dies geht aus dem Konzessionsentwurf hervor, den der Bund am Dienstag in die Vernehmlassung geschickt hat.

Mit der vorgeschlagenen neuen Konzession sollen die Konturen des Service-public-Auftrags der SRG geschärft werden, schreibt das Bundesamt für Kommunikation (Bakom).

Die neue Konzession soll am 1. Januar 2019 in Kraft treten. Im Falle einer Annahme der No-Billag-Initiative am 4. März 2018 würde sie hinfällig, und es wäre die Aufgabe des Bundesrats, über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Ansonsten soll sie bis Ende 2022 gelten.

Im Konzessionsentwurf schreibt der Bund der SRG unter anderem vor, ihre Angebote stärker von jenen der kommerziellen Anbieter zu unterscheiden. Zudem soll sie ihre integrativen Funktionen verstärken und sich vermehrt für politische und gesellschaftliche Funktionen öffnen.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 12. April 2018. (sda)

Wenn das Fernsehstudio zum Spielplatz wird...

abspielen

Video: watson

No Billag: Diese Promis kämpfen gegen Initiative

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Grippewelle in Zürich und Schaffhausen

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Theresa May übersteht das Misstrauensvotum

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 20.12.2017 08:49
    Highlight Highlight Wie kann man die SRG-Programme als unabhängig bezeichnen? Achten Sie einmal auf die Auswahl der Themen, die Zwischentöne in den Kommentaren und die Mainstream-Freundlichkeit der Moderatoren oder noch schlimmer das ewige SVP-Bashing aller Komiker (Thiel hat die SRG ja rausgeschmissen). Glauben Sie, dass der sonntägliche Tatort zur besten Sendezeit den pädagogischen Auftrag der SRG unterstützt?
  • Pro Billag 19.12.2017 12:03
    Highlight Highlight Mehr Information, weniger Unterhaltung? Darüber kann man reden. Doch es ginge auf Kosten der Schweizer Kulturschaffenden und hiesse: weniger «Bestatter», mehr «Julia – Wege zum Glück».
    • Roterriese 19.12.2017 18:40
      Highlight Highlight Von mir aus gerne weniger "Bestatter" und auch weniger "Julia - Wege zum Glück", wobei ich nicht mal weiss was letzteres ist
  • Hannah Orelli 19.12.2017 11:59
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass die SRG nicht schon jetzt das Hauptaugenmerk auf der Information hätte. 605 Mio. CHF wurden 2016 dafür investiert (von 1.2 Mia. CHF Gebühreneinnahmen)
    (Zahlen aus dem letzten Geschäftsbericht)
  • ricardo 19.12.2017 11:44
    Highlight Highlight Viele der geneigten No-Billag-Befürworter wollen der SRG bekanntlich einen "Schuss vor den Bug" verpassen. Bei Annahme der Initiative würde jedoch gar nicht mehr über den Service public diskutiert.
    Da die Konzessionen fortan ausschliesslich versteigert würden, käme nur noch der Besitzer mit dem dickeren Portemonnaie zum Zuge.
    • sigma2 19.12.2017 21:39
      Highlight Highlight Sehr gut. Der Erlös einer solchen Versteigerung kann gut zum Abbau der Staatsschulden eingesetzt werden.
  • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 19.12.2017 11:30
    Highlight Highlight Gute Stossrichtung.

    Das übertriebene Abkupfern von Sendungen des deutschen Privat-TV (Casting Shows usw.) in den letzten Jahren hat wohl überhaupt erst den Boden für die No-Billag-Initiave bereitet.
  • FrancoL 19.12.2017 11:29
    Highlight Highlight Wenn man den Artikel erfasst so zeigt sich doch dass der BUND nicht die SRG die Richtung bestimmt. Also liesse sich die Richtung durchaus bestimmen und klar beeinflussen, das wäre in der Kompetenz des Bundes also letztlich bei den Parlamentariern die diese Vernehmlassung beurteilen und absegnen müssen.
    Diese Parlamentarier sind ja immer noch vom Volk gewählt und sie haben den Wahlversprechungen zu folgen oder man kann davon ausgehen dass sie sonst nicht mehr gewählt werden. Das Parlament widerspiegelt die Gesellschaft, wenn nicht, hätten wir keine Demokratie mehr.
    Also ist die SRG zu lenken.
  • Hashtag 19.12.2017 11:29
    Highlight Highlight Die Hälfte für die Information ist meiner Meinung nach zu wenig. Immerhin bewegt sich etwas.
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 19.12.2017 17:50
      Highlight Highlight Überhaupt gar keine Unterhaltung mehr könnte auch contraproduktiv sein. Zwar soll es tatsächlich nicht primär um die Quote gehen. Wenn der Sender am Ende aber ein reiner Intellektuellen-Spartensender wäre, wird damit fast niemand mehr erreicht und die Gebühren würden erst recht kein Verständnis mehr finden.

      Am besten wäre es wie bei Watson: Man kommt wegen dem Picdump und bleibt wegen gehaltvollen Artikel.
    • sigma2 19.12.2017 21:41
      Highlight Highlight Eben: Unterhaltung gibt es bei Watson & Co, Informationen bei SRF. Ich bin der Meinung, Unterhaltung ist nicht die Aufgabe des Staates.
    • Hashtag 19.12.2017 21:56
      Highlight Highlight Unterhaltung ist ok, wenn sie auch einen kulturellen oder wertefördernden Aspekt hat. Ansonsten sollten Staatsmedien eine bildende und demokratiefördernde Rolle einnehmen.

      Bünzli in der Bundesverfassung haben wir vielleicht auch bald eine Kleidervorschrift. Was ich damit sagen will, nur weil es in der Bundesverfassung steht muss es nicht zwingend Sinn machen und so bleiben.
  • Posersalami 19.12.2017 11:19
    Highlight Highlight Ich finde den Vorschlag gut! Leider kommt er wohl ein paar Jahre zu spät..

Korrektur-Initiative: Bereits 72'000 Unterschriften gegen Lockerung von Waffenexporten

Nur einen Monat nach ihrer offiziellen Lancierung sind für die Korrektur-Initiative bereits mehr als zwei Drittel der benötigten Unterschriften zusammengekommen: Gemäss Blick haben die Initianten bereits 72'018 Unterschriften gesammelt.

Die Initiative verlangt, dass Schweizer Rüstungsexport-Güter nicht in Bürgerkriegsländer und in Staaten exportiert werden dürfen, welche systematisch die Menschenrechte verletzen. Hinter dem Anliegen steht die «Allianz gegen Waffenexporte in …

Artikel lesen
Link zum Artikel