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Polizei-Razzia in der An'Nur-Moschee in Winterthur, am Mittwoch, 2. November 2016. 
Am fruehen Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur die An'Nur-Moschee in Winterthur durchsucht. Es handelt sich um den

Offenbar wird versucht, die An'Nur-Moschee zu retten. Unklar ist, wer hinter der Plakataktion steckt. Bild: KEYSTONE

Fertig lustig: Winterthurer Behörden lassen Spenden-Plakate für An'Nur-Moschee abhängen



Auf Litfasssäulen in Winterthur sind am Dienstag Plakate mit dem Titel «Moscheerettung» aufgefallen: Auf diesen wurde zu Spenden an die umstrittene An'Nur-Moschee aufgerufen. Die Stadt hat die Zettel wieder eingesammelt, da sie ohne deren Wissen angebracht worden waren.

Die Medienstelle der Stadtpolizei Winterthur bestätigte am Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA eine Onlinemeldung der «Neuen Zürcher Zeitung».

Gemäss des Merkblattes «Plakatanschlag in Winterthur» dürfen lokale Vereine die 20 städtischen Kulturplakatsäule gratis nutzen. Sie müssen ihre Plakate aber bei der Stadt abgeben, welche sie prüft und anbringen lässt. Unrechtmässig angebrachte Plakate werden auf Kosten des Veranstalters oder des Anbringers entfernt, heisst es im Merkblatt.

Stadt sucht jetzt den Kontakt

Die «Moscheerettung»-Plakate seien am Dienstag ohne Wissen der Stadt aufgetaucht. Die Stadtpolizei werde deshalb mit dem An'Nur Kultur Verein in Kontakt treten, heisst es bei der Medienstelle. Ob dieser hinter den Plakaten steht, ist aber noch unklar.

Gemäss NZZ wird zumindest dessen Konto auf dem Plakat angegeben. Mit Spenden soll die Moschee für Gläubige gerettet werden, «die in der Umgebung wohnen und die Religion in einem friedlichen, geselligen Rahmen praktizieren».

Polizei-Razzia in der An'Nur-Moschee in Winterthur, am Mittwoch, 2. November 2016. 
Am fruehen Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur die An'Nur-Moschee in Winterthur durchsucht. Es handelt sich um den

Immer wieder in den Schlagzeilen, zuletzt im Visier der Justiz: Die An'Nur-Moschee. Bild: KEYSTONE

Die Moschee war in den vergangenen Monaten mehrmals in Zusammenhang mit jugendlichen Dschihadreisenden in die Schlagzeilen geraten. Am 2. November führte die Polizei eine Razzia durch und verhaftete unter anderem einen Imam. Diesem wird vorgeworfen, während des Freitaggebets zum Mord an Muslimen aufgerufen zu haben, die sich nicht an die Gebetszeiten halten. Die Zukunft der Moschee ist ungewiss, da der Mietvertrag auslaufen soll. (tat/sda)

Die Bilder der Razzia vom 2. November 2016:

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