Schweiz

Ruth Kunz ist die Retterin von Uster: «Ich habe geschrien wie im Krieg»

Am Sonntagmittag wird im Wald bei Uster eine Joggerin von einem abgewiesenen Asylbewerber aus Marokko sexuell belästigt. Die Spaziergängerin Ruth Kunz eilt der schreienden Frau zu Hilfe und rettet sie.

13.01.16, 13:27

Ruth Kunz ist am Sonntagmittag mit ihren beiden Border Collies Lia und Shena wie fast jeden Tag auf einem Spaziergang im Hardwald unterwegs. Als die Joggerin sie überholt und kurze Zeit später ein Mann auf einem Fahrrad an ihr vorbeiradelt, denkt sich Ruth Kunz nichts böses.

Aber plötzlich hört sie Schreie aus der Nähe. Zuerst denkt sie an einen Streit zwischen einem Paar. «Ich bin weitergelaufen und habe dann schnell gemerkt, dass es kein Ehestreit, sondern etwas anders», sagt Kunz gegenüber Tele Züri. Der Mann sei auf der Frau gelegen, berichtet die Augenzeugin weiter.»

Zum Glück für das Opfer von Uster war Ruth Kunz an jenem Tag im Wald unterwegs.
bild: tele züri

«Dann habe ich meine Hunde an die Leine genommen und wir sind losgerannt. Ich habe geschrien wie im Krieg», sagt Ruth Kunz. Der Mann habe sich darauf hin erhoben, habe zurückgeschaut. Als er Ruth Kunz und ihre Hunder erblickte, sei er auf das Fahrrad gestiegen und losgefahren.

Trotz des Vorfalls geht Ruth Kunz weiterhin mit ihren Hunden in den Hardwald spazieren: «Meine beiden Hunde geben mir Sicherheit. Trotzdem bin ich vorsichtiger geworden.

Die alarmierte Polizei hat den 28-jährigen Asylbewerber kurze Zeit später in der Nähe des Tatortes verhaftet. Scheinbar hatte es der Marokkaner noch auf drei weitere Frauen abgesehen. Die Polizei markiert mittlerweile mehr Präsenz in der Region.

Ruth Kunz und ihre beiden Collies.
bild: tele züri

Die Staatsanwaltschaft hat nun wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Belästigung in vier Fällen die Untersuchungshaft für den Marokkaner beantragt. Laut den Bewohnern der Unterkunft im Schützenhaus Mühleholz habe der Täter psychische Probleme. Der 28-jährige Inhaftierte habe schon in anderen Asylunterkünften für Probleme gesorgt.

Bereits eine Woche vor der Tat sei der Marokkaner auffällig geworden. Eine Spaziergängerin mit Hund sei dem Marokkaner begegnet. Dieser sei mit zwei Holzknüppeln in der Hand auf sie zugelaufen und habe sie dabei angestarrt. Die anonyme Zeugin habe daraufhin die Flucht ergriffen. Den Vorfall habe sie daraufhin der Polizei und den Verantwortlichen der Unterkunft gemeldet.

Der zuständige Ustemer Stadtrat reagiert nun: Die Vorfälle müssen mit den Zuständigen diskutiert werden und es komme zu Sofortmassnahmen. Jean-François Rossier, Sicherheistvorsteher Stadt Uster, sagt: «Wir erhöhen nun das Sicherheitsdispositiv, das heisst vor Ort patrouilliert vermehrt die Polizei. Damit wollen wir dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung gerecht werden.»

(lgi/aargauerzeitung.ch)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
43
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 22:26
    Highlight habe vorher mal das alte asylverfahren studiert. es gab da einen zweistufigen prozess, dh. wenn das begehren auf asyl abgewiesen wurde, gab es eine zusätzliche prüfung. schreiben die medien also von einem asylbewerber mit einem abgelehnten asylgesuch, so bedeutet dies nicht, dass die behörden den einfach so nicht abschieben, sondern, dass da vermutlich noch die zweite instanz entscheiden muss - alles rechtsstaatlich und aus gutem grund. wenn ich die statistik von 2013 richtig interpretiert habe, so gab es 17000 ungrad ausweisungen. die mär dass nicht ausgewiesen wird, stimmt also nicht.
    2 1 Melden
  • amore 13.01.2016 18:15
    Highlight Für Staaten, die keine Landsleute zurücknehmen: die Menschen mit Fallschirmen über ihrem nationalen Territorium abwerfen. Die Botschaft kurz vor dem Fallschirmabwurf über die Koordinaten informieren. Die Luftraumverletzung wäre auf jeden Fall ein viel geringeres Übel als eine Vergewaltigung.
    7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 19:27
      Highlight Dein Nick ist irgendwie verfehlt, Amore. Auch mit Ironie-Tags wäre der Spruch nicht lustig, sondern nur platt. Besser wäre gewesen nachzufragen, was den Behörden für Mittel bleiben, wenn ein Staat seinen Bürger nicht zurück will.

      Und nein, ich weiss es leider auch nicht. Aber in solchen Fällen teile ich die Meinung, dass dies auf diplomatische, Weg und wirtschaftliche Beziehungen gelöst werden sollte. Ob Druck mit unterlassener Entwicklungshilfe etas bringt bezweifle ich. In Afrika gibt es Länder, da muss der Entwicklungshelfer betteln, damit er in dem Business mitmischen darf.
      1 2 Melden
    • atomschlaf 13.01.2016 22:07
      Highlight @amore: Geile Idee mit dem Fallschirm... aber leider wenig realistisch.
      2 0 Melden
    • atomschlaf 13.01.2016 22:11
      Highlight @D00A: Es gibt vermutlich kein generelles Erfolgsrezept, aber ich denke, mit einer geschickten Kombination von Zuckerbrot und Peitsche liesse sich einiges erreichen.

      Spanien hatte im letzten Jahrzehnt massive Probleme mit afrikanischen Flüchtlingen. Mittlerweile ist aber wieder weitgehend Ruhe. Einerseits dank einem Grenzschutz, der diesen Namen verdient, aber auch dank Zusammenarbeit mit verschiedenen afrikanischen Staaten. In meinen Augen ein erfolgversprechendes Modell.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/spaniens-vorgehen-gegen-fluechtlinge-13844097.html
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 22:21
      Highlight ja, zuckerbrot und peitsche. für etwas hat man ja zu einem land diplomatische beziehungen, und da ist die schweiz eigentlich generell gut aufgestellt. falls nicht vorhanden, müssen entsprechende abkommen her, auch das ist machbar.
      .
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 17:49
    Highlight Fände jetzt wäre ein Hashtag für Zivilcourage angebracht: #Iamruth?
    6 2 Melden
  • anatomyjane 13.01.2016 17:34
    Highlight Keine Ahnung. Deshalb bin ich auch nicht Politikerin. Generell müssen wir lernen, mehr Respekt voreinander zu haben, mehr Mitgefühl füreinander und mehr Achtung. Und das Nein immer Nein heisst. Aber vielleicht erwarte ich zuviel von der Welt?
    2 0 Melden
    • anatomyjane 13.01.2016 18:36
      Highlight Ah Mist, das war als Antwort auf Rhabarbers Frage gemeint gewesen. Hab wohl den falschen Button gedrückt. -_-
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 21:25
      Highlight Habs gesehen, anatomyjane :-)
      Ich bin aus einem anderen Grund keine Politikerin. Aber den darf ich hier nicht sagen. Sonst hagelts wieder Blitzli *lol*
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 17:28
    Highlight Marokko ist soweit mir bekannt, ein sicheres Land. Deshalb wurde vermutlich der Asylantrag abgewiesen .
    Die Schweiz pflegt zu Marokko diplomatische Beziehungen.

    Frage: liegt eine Einsprache vor, oder weshalb ist dieser Mann noch hier?
    24 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 18:14
      Highlight wenn, dann liegt eine beschwerde vor...
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 19:20
      Highlight at Watson: bitte hakt hier beharrlich nach. Ich finde es schon wichtig, zu wissen, weshalb der Mann noch hier ist, trotz abgewiesenem Asylgesuch. So fundiert sollte ein Artikel sein. Ansonsten kann die Öffentlichkeit nicht nachvollziehen, weshalb hier offensichtlich ein Aufschub im gange ist.
      3 0 Melden
  • anatomyjane 13.01.2016 16:22
    Highlight Für mein Sicherheitsbedürfnis hilft es mir nicht wirklich, wenn ich weiss, dass der Täter bestraft/ausgeschafft wird, nachdem er mir was angetan hat. Es wäre echt toll wenn mal ernsthaft etwas zur Prävention solcher Verbrechen getan werden würde. Niemand darf einen anderen gegen seinen Willen anfassen!
    21 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 17:06
      Highlight Und wie soll diese Prävention aussehen? Vorschläge?
      13 0 Melden
    • Nikita Schaffner 13.01.2016 17:58
      Highlight Wie soll man denn bei so einem Fall prävention betreiben? Dann müsste man diese auch Massnahmen bei jedem schweizer Bürger durchziehen.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 14:45
    Highlight Natürlich hat einer psychische Probleme, der sexuelle Übergriffe begeht. Aber wenn da nicht ernsthaft etwas Pathologisches dahinter steckt, muss er bestraft werden, wie es jeder andere auch würde.

    55 3 Melden
    • Petrarca 13.01.2016 15:15
      Highlight "Aber wenn da nicht ernsthaft etwas Pathologisches dahinter steckt" Mal ehrlich, können wir nicht bei sämtlichen Straftätern davon ausgehen, dass mit denen etwas nicht stimmt, sprich"etwas Pathologisches dahinter steckt"? Wer kommt schon einfach so auf die Idee, jemanden auszurauben, zu vergewaltigen, zu töten, zu verprügeln usw usf? Irgendwo muss da zwangsläufig etwas schief gelaufen sein. Deswegen dürfen wir ja trotzdem bestrafen. Aber zu glauben, dass wir durch Strafen jemanden "zur Verantwortung" ziehen, ist doch ziemlich naiv.
      19 16 Melden
    • P. Swiss 13.01.2016 18:23
      Highlight Dass ein Mann einen sexuellen Übergriff tätigt, setzt, nach meinem subjektiven Empfinden, kein psychisches Problem voraus. Es gibt einfach Männer, deren Tun vorwiegend hormonell gesteuert werden – in Sachen Sex und leider auch in anderen Belangen. Einige Jahrtausend und Darwin werden das hoffentlich korrigieren.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 21:29
      Highlight Wenn man sich ansieht, was heutzutage alles als psychisches Problem gilt, hat sowieso jeder welche. Darum meinte ich: Wenn es nichts Pathologisches ist, muss der Täter genauso bestraft werden wie es jeder andere würde.

      Und sonst hallo? Ich überfalle Morgen eine Bank und wenn sie mich erwischen, erzähl ich was von psychischen Problemen und zack - bin ich fein raus.

      Nicht falsch verstehen! Ich bin auf jeden Fall dafür, dass Menschen mit ernsten psychischen Störungen anders behandelt werden. Aber das wird einfach zu viel zum Schlechten ausgenützt und das nervt!
      2 0 Melden
    • Petrarca 13.01.2016 22:49
      Highlight Rhabarber, Tatsache ist aber, dass Du morgen eben keine Bank ausrauben, eben weil ja mit Dir alles iO ist. Meine Frage hast Du insofern nicht beantwortet. Wenn wir heutzutage etwas pathologisieren heisst das ja nicht, dass wir es deswegen auch entschuldigen. Erklären/verstehen und rechtfertigen ist doch nicht das gleiche!
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2016 00:16
      Highlight Sagte ich irgendwo, eine pathologische Störung sei eine Rechtfertigung für kriminelles Verhalten?

      Jemand, der nicht weiss, was er tut oder so krank ist, dass er es nicht verstehen kann, den kann man nicht verantwortlich machen. Das nenne ich pathologisch. Um es - wenigstens in krimineller Hinsicht - von harmloseren Störungen und Ausreden abzugrenzen.
      Also "krank" im eigentlichen Sinne und nicht nur "bizzeli gestört".
      Natürlich müssen auch diese Leute davon abgehalten werden, Unschuldige zu schädigen. Aber das Vorgehen muss anders sein als beim "Normalo".

      Was daran ist unverständlich?
      0 0 Melden
    • Petrarca 14.01.2016 09:46
      Highlight Siehe meinen Post von oben, dann muss ich mich nicht wiederholen;)
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2016 14:54
      Highlight Dito ;-)
      0 0 Melden
    • Petrarca 14.01.2016 15:23
      Highlight Ich versuchs noch einmal: "Also "krank" im eigentlichen Sinne und nicht nur "bizzeli gestört" [...] Was daran ist unverständlich?" Wo ziehst Du denn die Grenze zw. "bizzeli gestört" und "krank"? Und was genau befähigt Dich zu diesem Urteil (das Du ja i.d.R. via Ferndiagnose anhand von Zeitungsartikeln etc. erstellst)? "Wenn man sich ansieht, was heutzutage alles als psychisches Problem gilt, hat sowieso jeder welche." Das kommt daher, weil wir immer mehr wissen und somit mehr verstehen. Nur weil uns die Konsequenzen daraus nicht passen, können wir dieses Wissen doch nicht einfach negieren!?
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2016 17:50
      Highlight Die Antworten findest du in meinen Posts oben. Viel Glück!
      0 0 Melden
    • Petrarca 14.01.2016 19:26
      Highlight Liebe Rhabarber, ich mag ja Deinen Input in den meisten Fällen. Aber hier machst Du es Dir tatsächlich ziemlich einfach. So sehr ich mir Mühe gebe und so oft ich Deine beiden Posts durchlese, da findet sich keine einzige Antwort auf meine Fragen. Da findet sich schlicht keine nüchterne Antwort auf meine Frage, sondern lediglich ein emotionales Ausholen, das den Kern meines Anliegens souverän umschifft. Die Frage war (u.a.) ganz simpel, ob denn nicht jedem kriminellen Verhalten etwas Pathologisches zu Grunde liegt, was Du (indirekt!) verneint hast, ohne zu Begründen weshalb. Aber sei's drum.
      1 0 Melden
  • Bijouxly 13.01.2016 14:38
    Highlight Wie kann ein abgewiesener Asylbewerber hier für vier sexuelle Belästigungen und eine versuchte Vergewaltigung nicht ausgeschafft werden? Das verstehe ich jetzt nicht. Was macht denn der hier? Ich ginge auch nicht freiwillig, wenn ich hier im Frauenparadies leben würde. Ich habe langsam ein mulmiges Gefühl vor den nächsten Abstimmungen.
    66 4 Melden
    • Teslaner 13.01.2016 15:07
      Highlight Das ist es ja. Die Ausschaffungen, die wirklich nötig wären werden nicht vollzogen. Deshalb kommt es zu einer Initiative wie der Durchsetzungsinitiative.
      40 11 Melden
    • atomschlaf 13.01.2016 15:28
      Highlight @A-user: Bloss geht die Durchsetzungsinitiative die wirklichen Probleme gar nicht an. Sie enthält einen weit gefassten Deliktskatalog, der etliche Bagatellen umfasst, aber sie bringt überhaupt nichts zur Lösung der Problematik, dass gewisse Straftäter gar nicht ausgeschafft werden können, auch wenn sie schwerste Straftaten begangen haben.
      Dort müsste man den Hebel ansetzen, z.B. indem man die Herkunftsländer mittels Entzug von Entwicklungshilfe oder anderen Sanktionen unter Druck setzt.
      Eine typische SVP-Problembewirtschaftungsinitiative, die mehr Probleme schafft als löst! Darum ein NEIN!
      67 8 Melden
    • AdiB 13.01.2016 16:25
      Highlight @atomschlaf, gegen so einer initiative die du förderst hätten auch die aussländer nichts dagegen. aber die durchsetzungsinitiative ist einfach lächerlich. durch diese initiative werden mehr normalbürger die mal eine busse wegen zu schnellem fahren bekommen haben ausgeschaft als solche wie der hier.
      14 5 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 13.01.2016 16:35
      Highlight Hallo Bijouxly
      Das sehe ich als das grösste Problem. Marokko ist ein Land, das gar keine Staatsangehörigen zurücknimmt, die geflohen oder abgehauen sind. Ich finde, man sollte das Strafrecht anpassen, damit man sie wenigstens lange lange hinter Gitter bringen kann. 99 Jahre oder so. Was soll da die DI bringen? Und freiwillig gehen die sowieso nicht.
      10 3 Melden
    • Teslaner 13.01.2016 16:35
      Highlight @Atomschlaf

      Ich wollte damit nicht sagen, dass ich die Durchsetzungsinitiative gut finde. Aber Sexualtäter und sogar mehrfach Straftäter müssen einfach nach jetzigem Recht ausgeschaft werden. Dann käme es auch nicht zu einer Durchsetzungsinitiative oder sie hätte zumindest nicht so Anklang bei der Bevölkerung gefunden.
      12 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 17:05
      Highlight Wenn ihr rausgefunden habt, wie man Leute ausschafft, die von ihren Herkunftsländern nicht zurückgenommen werden, meldet euch doch bitte bei der REGIERUNG! Sie freut sich sicher, wenn ihr die Lösung gefunden habt. Danke.
      14 2 Melden
    • Schuhmeister Flaig 13.01.2016 17:17
      Highlight @Jürg Müller: Solange du für die 99-jährige Haftstrafe aufkommst können wir das gerne machen.
      8 0 Melden
    • banda69 13.01.2016 18:05
      Highlight Früher wurden Kriminelle auf eine einsame Insel ausgeschafft.
      2 0 Melden
    • AdiB 13.01.2016 18:44
      Highlight @banda ja genau. ok, ganz einsam war sie auch nicht. nur hat man die einheimischen nicht gefragt und die nachfahren der kriminellen haben auch jetzt ein sehr strenges asylgesetz. ich glaub die insel nennt sich australien.
      4 0 Melden
    • Petrarca 13.01.2016 20:01
      Highlight @Banda69: Genau, früher war alles besser. Früher, also noch vor 20 Jahren, durfte man in der CH seine eigene Ehefrau auch noch straffrei vergewaltigen. Und noch etwas früher, so knapp vor 25 Jahren, da durften in der CH Frauen noch nicht überall wählen gehen. Zum Glück leben wir nicht mehr im "früher"...
      2 2 Melden
    • banda69 13.01.2016 21:06
      Highlight @petra - Bin froh sind diese Zeiten vorbei.
      0 0 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 14.01.2016 14:14
      Highlight @Cobalt: Ich weiss jetzt nicht, ob die Aufbewahrung im Gefängnis so viel mehr kostet als wenn die auf freiem Fuss sind. Die leben sowieso von uns ....
      1 0 Melden
    • atomschlaf 14.01.2016 21:52
      Highlight @Rhabarber: Ein möglicher Ansatz wären Ausschaffungsgefängnisse mit Minimalstandards (d.h. so unkomfortabel wie möglich). Besser wäre vielleicht eine andere Bezeichung als Gefängnisse, z.B. Ausschaffungszentren, denn die Insassen wären selbstverständlich frei, das Zentrum jederzeit zu verlassen - in Richtung Heimatland.
      2 0 Melden
    • Schuhmeister Flaig 15.01.2016 10:25
      Highlight @Jürg Müller: Ein Haftplatz kostet durchschnittlich 400.- pro Tag, von der Sozialhilfe erhält man ca. 56.- pro Tag oder als Asylant 32.- am Tag. Die Sozialhilfe kann natürlich auch höher ausfallen z.B. Zuschläge für Umzug, Möbel oder Gesundheit.
      https://www.vimentis.ch/d/dialog/readarticle/teurer-strafvollzug-in-der-schweiz/
      0 0 Melden
    • atomschlaf 15.01.2016 12:43
      Highlight @Cobalt: Da müsste man aber noch die Sicherheitskosten und die Folgekosten der resultierenden Kriminalität hinzurechnen.
      Diese Gefängnisse müssten weit unter Komfortstandard der regulären Gefängnisse sein, damit auch ein Anreiz zur freiwilligen Rückkehr geschaffen wird.
      1 0 Melden

Weggewiesene Asylsuchende: Eingrenzung auf gewisses Gebiet ist zulässig

Die Anordnung an einen weggewiesenen Asylbewerber aus Äthiopien, sich nur im Bezirk Dietikon ZH aufzuhalten, war rechtens. Dies hat das Bundesgericht entschieden und ein Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts aufgehoben.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) setzte dem Äthiopier die Frist, die Schweiz bis am 14. Januar 2016 zu verlassen. Der Mann unternahm nichts, um die Schweiz zu verlassen.

Weil sich die äthiopischen Behörden weigern, der Ausschaffung ihrer Staatsangehörigen zuzustimmen, …

Artikel lesen